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Die Textschneiderei - das Blog.

Von der Stange gibt's hier nichts.

Hier bloggt die Texterin und Konzeptionerin Christa Goede über ihre Lieblingsthemen Text, Websites, Social Media und authentische Kommunikation. Humorig, meinungsstark und sehr persönlich. Deswegen seit 2016 auch in DU.

Bei mir kannst du auch gute Texte kaufen. Und starke Website-Konzepte. Und du bekommst Beratung ohne Wenn und ohne Aber. Sondern passend zu dir und zu deinen Zielgruppen.  +49 69 63392977  mail@christagoede.de

Im Interview – Effi B. Rolfs

„Individualität ist harte Arbeit an sich selbst.“

Effi B. Rolfs im ProfilDiese Powerfrau bewundere ich aus der Ferne schon sehr lange: Ich hab Effi öfter im Einsatz auf der Bühne bestaunt, wenn ich mich in der Schmiere, dem „schlechtesten Theater der Welt“, schlapp gelacht habe. Persönlich kennengelernt haben wir uns dann vor ein paar Jahren – und zwar auch wieder auf Facebook ;-) Unter einem Posting einer gemeinsamen Freundin kamen wir ins Gespräch. Kurze Zeit später saß Effi dann bei mir im Wohnzimmer für einen kleinen, ziemlich unterhaltsamen Social Media-Workshop. Denn die Welt ist ja bekanntlich klein. Und gestern war ich dabei, als Effi im Kaisersaal im Frankfurter Römer die Goetheplakette überreicht wurde – was für eine Ehre! Danke dir, Effi!


CG: Du bist die Chefin und das Gesicht des wohl bekanntesten Frankfurter Satiretheaters, der Schmiere. Mit den Stilmitteln des Kabaretts arbeitet ihr euch an tagesaktuellen Themen ab – in dieser Saison geht es zum Beispiel um Fakenews oder auch darum, wie man mit Flaschenpfand reich werden kann. Auch Social Media nehmt ihr auf Korn: In dem Stück „Ein Strauß voller Narzissten“ geht es darum, wie wir uns alle digital verkaufen und produzieren. Du selbst bist auf Social Media aktiv, zeigst, was du in deiner Freizeit machst und postest auch öfter mal Nachdenkliches – ganz ohne Witz. Wie viel Effi steckt in all diesen Rollen? Welche spielst du, welche lebst du? Oder gibt es da vielleicht gar keine Trennung?

ER: Rollen spiele ich prinzipiell nur auf der Bühne – wobei ich den Begriff „Bühne“ da schon recht weit stecke. Denn auch Facebook, Instagram und Co sind für mich eine Bühne, die ich versuche zu beleben oder zu nutzen. Die „Auftritte“ der Schmiere in den Medien oder sozialen Netzwerken sollen neugierig machen, auch mal mit dem Blick hinter die Kulisse. Denn es ist als Kulturschaffende unglaublich anstrengend geworden, überhaupt potentielle Zuschauer auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt alleine im Stadtgebiet Frankfurt um die 30 festen Theaterhäuser, die regelmäßiges Programm bieten und den Anspruch erheben, davon leben zu wollen. Dazu kommen noch unzählige Events, Clubs und Feste, die zum großen Teil einen deutlich höheren Werbeetat vorweisen können als wir. Da braucht es schon das „gewisse Etwas“, um (neue) Besucher für sich zu interessieren.
Wir leben diese Form des Auftritts ja auch im echten Leben in der Schmiere. Ich stehe abends an der Kasse, begrüße die Leute, die Kollegen wuseln auch mal im Publikum umher. Diese Form der Nähe zum Zuschauer gehört schon von Anfang an zur  (mehr …)

Gute Texterinnen und Texter finden

Die Suche nach dem schreibenden Goldstück – so geht’s.

Sack voller GoldVorab: Texterin/Texter ist kein geschützter Beruf – jeder Mensch darf sich also so nennen und seine Dienstleistungen auf dem Markt anbieten. Außerdem spielt bei der Beurteilung von Text auch immer der persönliche Geschmack eine Rolle. Dieses Phänomen kann zum Beispiel dafür sorgen, dass jemand einen Text großartig findet, einen anderen aber grottenschlecht. Obwohl beide Texte handwerklich einwandfrei sind. Doch wie findest du nun das gute, zu dir passende schreibende Goldstück? Eins, das deine Inhalte authentisch und auf den Punkt wiedergibt? In diesem Blogbeitrag habe ich ein paar Wege zusammengestellt, die dich bestimmt an dein Ziel führen.

Tipps für die eigene Suche

Wenn du in freier Wildbahn auf die Suche nach dieser textenden Person gehst, solltest du dir diese Fragen beantworten:  (mehr …)

Im Interview – Sebastian Freitag

„Wenn ich etwas tue, dann mit Leidenschaft.“

Porträt Sebastian FreitagSebastian kenne ich aus Facebook – oh Wunder! Wir sind uns vor längerer Zeit mal über den Weg gelaufen, vermutlich während einer politischen Diskussion, genau weiß ich das leider nicht mehr. Ich mag seine gradlinige Haltung und seine Art und Weise, seine Meinung respektvoll, geduldig und gleichzeitig überzeugend vorzutragen. Und da mein Papa gebürtiger Friese ist, habe ich ja ohnehin ein Herz und viel Verständnis für die Menschen von der Küste ;-)
Mittlerweile haben wir auch ein gemeinsames Website-Projekt gestemmt, für das ich Teile der Konzeption und die Texte beigesteuert habe – ganz entspannt, wertschätzend in der Kommunikation und immer mit dem Ziel vor Augen, diesen Kunden rund um zufrieden zu machen. Und das ist uns auch ziemlich gut gelungen!
Danke dir, Sebastian, für deine interessanten Antworten.


CG: Du hast zwei berufliche Identitäten: Du bist Geschäftsführer bei VON DER SEE, einer ostfriesischen Werbeagentur. Und du bist Content-Manager bei Upstalsboom, die Hotels und Ferienwohnungen an der Nord- und Ostsee und in Berlin vermittelt und sich für eine wertschätzende Unternehmenskultur starkmacht. Wie managt du diese beiden Jobs? Und wie viel „Sebastian“ kannst du dort jeweils einbringen?

SF: Zwei Jobs ist übertrieben! Mein Vollzeitjob ist VON DER SEE. Dort bin ich einer von drei Geschäftsführern. Mein Schwerpunkt liegt im Online-Marketing – wobei man in einem kleineren Laden eigentlich Tausendsassa ist und grundsätzlich mit keiner Disziplin Berührungsängste hat. Zur Not kriege ich auch noch nen 6-Seiter DIN-lang gesetzt und gestaltet, aber da gibt es im Haus definitiv Bessere! ;-) Grundsätzlich sehe ich mich aber als Digitalberater und Ansprechpartner für Kunden.
Bei Upstalsboom bin ich nicht angestellt, denn Upstalsboom ist mein  (mehr …)

Verbietet Social Media!

4 Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke verbieten* sollten.

Ein Herz, das schreitSocial Media verbieten? Ahhhh ja. „Nun flippt die Goede endgültig aus“, denkst du gerade bestimmt. Aber ich meine diese Forderung tatsächlich ernst – zumindest dann, wenn es um Social Media im derzeitigen Zustand geht. Und zwar aus vier Gründen:

1. Die sozialen Netzwerke sind asoziale Netzwerke – dafür sorgen Menschen und Algorithmen.

Hass und Angst sind starke Gefühle, denen wir kaum etwas entgegensetzen können. Menschen, die hassen oder Angst haben, sind für rationale Argumente nicht mehr zugänglich – auch Liebe als Antwort funktioniert nicht! Im Gegenteil: Wenn ich im Internet Hatern freundlich und zugewandt gegenübertrete, verstärke ich in vielen Fällen deren Hass noch. Manchmal geht das sogar so weit, dass ich für mein Verständnis und mein Engagement ebenfalls gehasst werde – weil ich zum Beispiel mit Geflüchteten arbeite. Dann bin ich – und natürlich auch andere, die sich in Social Media gegen den Hass engagieren – automatisch an jeder Straftat mit schuld, die von Geflüchteten verübt wird. Und uns werden derartig üble Dinge gewünscht, dass ich sie nicht hier wiederholen möchte.
Viele Menschen sehen sich auch nur noch als Opfer – Opfer der „Wir schaffen das!“-Ansage, Opfer der Automobilindustrie/des Dieselskandals/der Deutschen Umwelthilfe, Opfer irgendwelcher dubios bleibender Mächte im Hintergrund, die „uns“ schaden wollen. Das war vermutlich schon immer so, klar. Aber mit Social Media wurden diese Stimmen lauter und sichtbarer – und sie versammeln sich zum Beispiel in Facebook-Gruppen, wo sie sich gegenseitig weiter aufstacheln mit Hasspostings und gefälschten Inhalten. Jetzt kommen die üblen Algorithmen gleich auf zwei Arten ins Spiel:  (mehr …)

Im Interview – Bianca Gade

„Authentizität zahlt sich immer aus.“

Bianca-wandernBianca kenne ich gefühlt 1.000 Jahre ;-) Wir sind uns vor langer Zeit auf Facebook über den Weg gelaufen – vermutlich im Zusammenhang mit den Digital Media Women, bei denen wir beide netzwerken. Außerdem kennen wir uns live und in Farbe von diversen BarCamps, die Bianca nämlich genau so gerne besucht wie ich. Mit ihr babbeln ist pures Vergnügen!
Bianca führt ein spannendes Leben: Auf der einen Seite macht sie einen super Job als Head of Communications in einer Unternehmensberatung, auf der anderen Seite trinkt sie in Schweden Kaffee auf Bäumen, verliert ihr Herz in Slowenien und beobachtet, wie sich Fels und Wasser an der Donau küssen. Und wenn du jetzt wissen willst, was es damit auf sich hat, klickst du einfach auf ihr Outdoor-Blog „lebedraussen!“.
Danke für deine tollen Antworten, liebe Bianca!


CG: Viele Outdoor-begeisterte Menschen kennen dein Blog „Lebe draußen“. Und vielleicht haben sie über dich in der Süddeutschen Zeitung gelesen oder im Saarländischen Rundfunk Fernsehen (ARD) gesehen, wenn du über deine Erlebnisse als „Wanderbloggerin“ und TV-Moderatorin berichtest oder schöne Wanderstrecken vorstellst. Und dann bist du auch noch Head of Corporate Communications bei einer Saarbrückener Unternehmensberatung und twitterst als @ChiliConCharme über Marketing und New Work. Wie passen all diese Rollen zusammen? Und wie viel „Bianca“ steckt in den einzelnen Rollen?

BG: Rollen passen nur dann zusammen, wenn wir sie nicht als Rollen erkennen. Dazu eine kleine Geschichte: 2013 war ein schwieriges Jahr für mich – ich steckte in einer Krise. Alles war perfekt, doch ich fühlte mich leer. Als neugieriger Mensch, der gerne Neues anpackt, war ich gefangen in der Routine – alles ödete mich an und ich fantasierte darüber, ein Jahr ins Ausland zu gehen oder auszuwandern. Doch ging das privat nicht – ein Teufelskreislauf. Bis zu dem Tag, als ich das Buch von Barbara Sher in die Finger bekam: „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“. Das öffnete mir die Augen und ich entschied, mir eine 3-monatige Auszeit zu nehmen, um zu mir selbst zu finden.
Am 23. Mai 2014 stieg ich in die Maschine nach Brasilien, wo ich drei Monate lang das Land erkundete. Mit im Rucksack immer mit der Frage: „Was wolltest Du schon immer im Leben getan haben?“. Diese Konfrontation mit mir selbst, lies mich viele Träume verwirklichen und erkennen, WER ich bin, WAS ich liebe und schließlich auch, WIE ich glücklich werde. Das war die Geburt von   (mehr …)

Netzwerk und Teamwork

Vom Geben und vom Nehmen. Und von Ice Age.

Dieser Artikel erschien erstmals am 1.10.2013 in meinem Blog. Für die Advents-Blogparade „Oldies but Goldies“ von Heide Liebmann habe ich ihn nun aktualisiert. 

MammutKennst du Ice Age? Das muffelige Mammut Manfred, das zusammen mit dem Nerven sägenden Riesenfaultier Sid und dem durchtriebenen Säbelzahntiger Diego gen Norden wandert – stets auf der Flucht vor den Brontotherien? Auf ihrem Weg erleben die drei viele Abenteuer, kämpfen mit anderen Dinos, überstehen Eiseskälte und Feuer.

Toller Nebeneffekt: Die drei vollkommen verschiedenen Charaktere werden zu einem Team, vertrauen einander und schätzen die besonderen Fähigkeiten des einzelnen Tiers. Am Ende überstehen sie sogar gemeinsam einen Angriff anderer Säbelzahntiger. Eine niedliche Kindergeschichte, denkst du nun? Ja, auch. Aber vor allem ist Ice Age eine Geschichte über Teamwork! Tiere bekommen in diesem Film menschliche Eigenschaften zugeschrieben, zeigen Emotionen und erleben die Höhen und Tiefen einer intensiven Zusammenarbeit. Ich liebe diesenFilm, von dem es mittlerweile mehrere Fortsetzungen gibt ;o))

Tierisch menschlich oder menschlich tierisch?

Teams gibt es viele im Tierreich – denke nur nur an ein Rudel fleischfressende Tiere, das seine Beute systematisch hetzt. Auch die höhlenbewohnenden Menschen sprachen sich untereinander ab bei der Jagd und bildeten Teams. Gemeinsam sicherten sie so das Überleben ihrer Sippe, wenn sie alle zusammen zum Beispiel eine Herde Huftiere über Klippen trieben. Sie verteilten   (mehr …)

Checkliste – gute Texte

9 Tipps für gute Texte – mit Checkliste zum Download.

Für alle, die es eilig haben: PDF Checkliste – 9 Tipps für gute Texte sofort runterladen.

Komplizierte Rechnung auf einer Tafel„Die Dynamisierung der heutigen, schnelllebigen Welt wird durch die rasant voranschreitende technische Entwicklung forciert.“ Und? Bist du schon eingeschlafen? Oder versuchst du immer noch zu entschlüsseln, was da eigentlich genau steht?

Dieser Satz ist aber auch eine echte Zumutung: Substantivierungen, Wiederholungen, Fremdwörter und das alles auch noch passiv formuliert – echt gruselig. Damit dir das nicht passiert beim Texten, habe ich eine kleine Checkliste für gute Texte zusammengestellt.

Gute Texte sind:

1. korrekt formuliert – Orthografie, Grammatik und Interpunktion machen Texte verständlich. 

Deutsch ist eine schwere Sprache. Doch wenn du die festgeschriebenen Sprachregeln einhältst, erhöhst du die Chance, dass die Menschen deinen Text bis zum Ende lesen – denn die Menschen verstehen deinen Text! Glücklicherweise gibt es viele kostenfreie Tools, mit denen du einen Text fix überprüfen kannst.

2. passend – zum Medium, zur Zielgruppe und zum Ziel.

Bevor du überhaupt anfängst zu schreiben, stellst du dir am besten drei Fragen: Für wen schreibe ich? Mit welchem Ziel schreibe ich? Wo veröffentliche ich meinen Text? Profis würzen den Text dann auch noch mit einer authentischen Note, die zur Absenderin oder zum Absender passt.  (mehr …)

Neue Website – die wichtigen Vorarbeiten

Neue Website: 6 Fragen, die du dir vorab beantworten solltest.

Frau mit Computer sitzt auf der Couch und betrachtet ihre neue WebsiteBisschen Klickiklick, ein paar Bildchen und ein wenig Text – fertig ist die hammergeile neue Website. Das versprechen uns zumindest die großen Anbieter der Website-Baukästen. Dabei gilt es meiner Meinung nach, schon im Vorfeld sehr viele Arbeiten zu erledigen, bevor auch nur der erste Klickiklick gemacht ist – überhaupt ist der gesamte Prozess bis zur megatollen Website mit sehr viel Arbeit verbunden. Und da ist es ganz egal, ob du einen Relaunch planst oder ob du mit einer nigelnagelneuen Website an den Start gehen willst.

Doch die ganze Arbeit kannst du dir erleichtern, wenn du das Projekt von Anfang an strategisch angehst. In diesem Beitrag stelle ich sechs Fragen, die du idealerweise beantwortest, bevor du anfängst, deine neue Website in Inhalt und Technik umzusetzen:

1. Warum brauchst du eine neue Website?

Die Frage aller Fragen: Brauchst du eine Website, weil du dir neue Zielgruppen erschließen möchtest? Möchtest du ab sofort bloggen, um dich und deine Angebote besser darstellen zu können? Ist deine Website schon so alt, dass du nun endlich auf ein modernes, einfach pflegbares Content-Management-System umsatteln möchtest? Oder brauchst du vielleicht einen E-Shop, weil du deine Artikel auch digital vertreiben möchtest?

Daumen hoch RotWarum die Antwort auf diese Frage wichtig ist: Es gibt ganz viele verschiedene Arten von Websites wie Selbstdarstellungen, Blogs oder E-Shops – mit deiner Antwort legst du den Website-Typ fest.

2. Für wen brauchst du eine neue Website?

Überlege dir, wer deine Website besuchen soll: Menschen, die auf der Suche nach einer bestimmten Information sind? Leute, die deine Produkte oder Dienstleistungen brauchen? Personen, die einen bestimmten Artikel  (mehr …)

Im Interview – Peter Reichard

„Kunden spüren, wenn du versuchst, jemand anderen darzustellen.“

Peter Reichard von den GenussverstärkernMit Peter verbinden mich gleich mehrere Dinge, aber zwei sind zentral: Unsere Leidenschaft für Punkrock und gute Weine. Doch wir treffen uns nicht nur auf Konzerten oder manchmal donnerstags auf dem Märktchen in Offenbach, sondern auch mal in politischen Zusammenhängen. Denn wir beide sind der Meinung, dass sich in diesen Zeiten auch Unternehmerinnen und Unternehmen klar positionieren dürfen – ja, sogar müssen!  Noch ein Punkt fällt mir ein: Wir sind beide auf der Unterseite des linken Unterarms tätowiert – und zwar mit Dingen, die wir toll finden. ;-)
Wer von euch mal in Offenbach ist, sollte unbedingt bei Peter im Laden vorbei schauen. Oder eins seiner Tastings besuchen. Es lohnt sich.


CG: In deinem Offenbacher Laden „die Genussverstärker“ verkaufst du Wein, Whiskey und Gin. Außerdem organisierst du wunderbare Verkostungen und berichtest von deinen tollen Reisen zu den Destillerien in Schottland. Immer dabei: Ska und Punkrock, deine Lieblingsmusik. Wie ist das, wenn du im Laden stehst und Kunden berätst: Wie viel „Peter“ ist dabei?

PR: Im Laden und bei den Tastings gibt es immer 100 % Peter. Für mich ist das ja nicht nur ein Job, sondern pure Leidenschaft. Zudem bin ich der festen Meinung, dass, die Kunden und Gäste spüren, wenn du dich zurücknimmst, wenn du versuchst, jemand anderen darzustellen. Bei Whisky erwartet möglicherweise der/die ein/e, dass dauernd Irish Folk läuft und ich selbst im Kilt herumspringe. Aber das bin nicht ich. Meist läuft im Laden eher Ska, Punk oder Oi-Musik im Laden, und in einen Kilt bekommst du mich nicht rein. Das hat für mich so etwas aufgesetztes Folkloristisches. Von daher verkleide ich mich weder für die Zeit im Laden noch während der Tastings oder Messen.
Als ich in den ersten Jahren (2001–2018)  (mehr …)

Ein Bericht: Lola, die Schülerpraktikantin

Lolas Praktikum: @schilderausoffenbach, ein Mäuserich, viel Spaß und der Mörderschnupfen.

Christa und Lola haben SpaßIrgendwann ist ja immer das erste mal – und so kam es, dass ich nach fast 16 Jahren Selbstständigkeit das erste Mal eine Schülerpraktikantin hatte. Lola ist 13 und geht in die 8. Klasse. Sie liest supergerne, macht schöne Fotos und surft stundenlang auf Instagram. Außerdem interessiert sie sich für Online-Marketing. Und so haben wir während des Praktikums eine Idee umsetzt, die schon ganz lange in meinem Kopf rumspukte … aber lest selbst, hier ist Lolas Praktikumsbericht.

PS: Mir hat es übrigens auch ganz viel Spaß gemacht, mit Lola zusammen zu arbeiten – einzig ein Mörderschnupfen kam mir in die Quere. Und so haben wir die letzten zwei Tage von Lolas Praktikum via WhatsApp gewerkelt. Aber diese Zusammenarbeit mit räumlicher Distanz gehört ja eh zu meinem täglichen Arbeitsleben – und so hat Lola das auch gleich kennengelernt.


Lolas Praktikumsbericht

Tag 1

Mein 1. Tag war ziemlich interessant: Wir haben einen Plan angelegt, was wir die 10 Tage, die ich hier bin, so machen könnten. Als wir damit fertig waren, haben wir uns an den Computer gesetzt und ein wenig recherchiert, da wir einen neuen Instagram-Account machen wollen. Wir haben uns zusammengesetzt und überlegt, was für Hashtags wir nutzen könnten. Und wir haben einen bestimmten Filter rausgesucht, den wir für alle Bilder nutzen wollen. Denn wir möchten, dass sich alle Bilder ähnlich sehen und man sofort erkennt, dass sie von uns sind. Dann sind wir raus gegangen und haben  (mehr …)