Blogparade – Kontaktanfragen

von am 14. März 2013 in Know-how, Social Media | 8 Kommentare

Blogparade: Facebook, XING, Twitter und Co. – wen lasse ich wo rein?

Spinnennetz als NetzwerkUte Klingelhöfer vom Contentwerk hat zu einer Blogparade aufgerufen, die sich mit den Kontaktanfragen in den sozialen Netzwerken beschäftigt. Da mache ich doch gerne mit!

Facebook – Arbeitsplatz und Spielwiese

Facebook ist das Netzwerk, in dem ich mich meistens aufhalte: Ich arbeite dort, nutze die vielen tollen Fanpages als Informationsquellen, stelle Fragen an mein tolles Netzwerk und ich organisiere dort manchmal sogar meine Verabredungen mit Freunden. Deswegen sind die Kontaktanfragen, die ich über Facebook erhalte, auch kunterbunt gemischt: Es sind Freunde, Bekannte, Mitglieder meiner Netzwerke und auch Kunden, die eine Anfrage an mich schicken. Sogar Teile meiner Familie sind auf Facebook mit mir verbandelt. Um diese Mischung kontrollieren zu können, führe ich Freundeslisten – und zwar sehr pedantisch. Dabei lasse ich mich vom Selectr Friendlist Manager unterstützen: Diese kleine, übersichtlich gestaltete App hilft mir, alle Kontakte in die richtige Liste zu schieben und diese Listen zu überwachen. Meine Postings sende ich kontrolliert an bestimmte Gruppen. Öffentlich poste ich in meinem Privatprofil nur Inhalte, die ich auch auf meiner Fanpage verbreite. Deswegen empfehle ich allen geschäftlichen Kontakten meine Fanpage unter https://www.facebook.com/Text.Konzept.Projekt: Dort poste ich regelmäßig News aus den Bereichen Social Media und Text.

Google + – alles für die Suchmaschine

Mit Google+ bin ich noch nicht so richtig warm geworden. Meinen Account hatte ich ganz lange nur, um meine Blogbeiträge zu promoten und um einen Google-Authorship zu erhalten. Wobei sich meine Haltung gerade ändert durch die exzellenten Gruppen und die tolle Möglichkeit, Hangouts zu starten. Meine Kontakte pflege ich analog zu Facebook, nur das die Listen hier Kreise sind: Ich habe also verschiedene Kreise, in die ich Kontakte zuordne. Bei Google+ sind diese Kreise einfach zu bedienen und auch sehr übersichtlich gestaltet. Beim posten gucke ich mir genau an, an welche Kreise ich meinen Beitrag sende.

Twitter – die Welt in 140 Zeichen

Auf Twitter folge ich Menschen, deren Themen mich interessieren – beruflich und privat. Für dieses Folgen sind keine Anfragen notwendig: Man klickt jemanden und folgt ihm. Genau so einfach kann man jemanden auch wieder entfolgen. Auch auf Twitter kann man die Personen, denen man folgt, Listen zuordnen, die man öffentlich zeigen oder privat halten kann. So behält man den thematischen Überblick über die ganzen Tweets. Hier gilt in jedem Bereich: In der Kürze liegt die Würze.

Xing – Business as usual

Auf Xing bin ich … ja warum eigentlich? Leider kann ich diese Frage nicht mehr so einfach beantworten. Der Grund dafür liegt unter anderem in der Flut von Kontaktanfragen und Veranstaltungseinladungen, die nur selten etwas mit mir und meiner Arbeit zu tun haben. Wegen des fehlenden Bezugs geht der Mehrwert der meisten Anfragen für mich gegen null. Deswegen lehne ich dort geschätzt mehr als 90 % aller Kontaktanfragen ab. Selbst schicke ich nur Kontaktanfragen an Personen, die ich persönlich kenne: aus einem Meeting, von einer Veranstaltung oder einem Kundengespräch. Alle Kontakte versehe ich mit einer kleinen Notiz, woher ich die jeweilige Person kenne – so kann nichts verloren gehen. Darüber hinaus nutze ich dieses Netzwerk, um meine Blogbeiträge zu promoten oder um Ansprechpartner in Unternehmen zu recherchieren. Nur noch selten diskutiere ich in Gruppen mit.

Und Sie?

Wie halten Sie es mit den Kontaktanfragen? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Wenn Sie auch bei dieser schönen Blogparade mitmachen wollen, finden Sie den Ursprungsbeitrag hier.

Bildquellenangabe:Gerd Altmann/www.pixelio.de

8 Kommentare to “Blogparade – Kontaktanfragen”

  1. Ich halte das so:
    Facebook nutze ich rein privat – da mein Kundenkreis sich entweder nicht dort tummelt oder gar nicht wissen soll, womit ich mich privat befasse und wie ich was kommentiere. So kann ich dort nach Herzenslust blödeln oder ablästern. 😉
    Twitter nutze ich gar nicht – da hat sich mir noch nicht erschlossen, welchen Mehrwert es mir bringen könnte. Mehr hoffe ich demnächst auf einem einschlägigen Kurzseminar zu erfahren. :-)
    Xing nutze ich, weil – tja, weil „man“ das mal so gemacht hat. Ich lasse dort nur Kontakte zu Leuten zu, die ich aus Arbeit, Netzwerk oder Privatleben kenne (nach ein paar Ausreißern, die ich direkt bereute, weil ich prompt mit Akquisemails zugespammt wurde). Durch Aktualisieren meiner Statusmeldungen kann ich ein bisschen zeigen, wie vielfältig meine Arbeitsthemen sind, und evtl. Interesse wecken. Tatsächlich habe ich den einen oder anderen Auftrag über Xing bekommen (insgesamt aber eher wenige). Seit einiger Zeit verfolge ich dort auch halb-private Interessen: Es gibt eine Sprachgruppe, die sich zu Events trifft, da will ich künftig ab und zu mitmachen.
    LinkedIn nutze ich erst seit Kurzem intensiver, und zwar rein geschäftlich: Ich informiere mich darüber, mit welchen Fragen Berufskollegen sich befassen, und knüpfe Kontakte zu Menschen, die ich aus früheren beruflichen Stationen kenne. So erfahre ich, was die heute machen, und umgekehrt – quasi als nebenbei laufendes Informations- und Marketingtool.

  2. Hallo Christa (wenn man frei weg duzen darf),

    ich halte Facebook frei für meine privaten Kontakte (zumindest meinen privaten Account). Ich bin nicht selbstständig sondern angestellt, habe aber dennoch mit Menschen zu tun und hin und wieder sucht ein Kunde nach meinem Profil um mich anzufreunden. Leute die ich nicht privat kenne, werden aber rundweg abgelehnt.
    Auf Google+ habe ich privat verschiedene Kreise angelegt und hatte zu Beginn alle Leute in Kreise einsortiert, die mir gefolgt waren. Das habe ich allerdings ziemlich schnell wieder rückgängig gemacht, als ich plötzlich fest stellte das diese ganzen Kontakte auch auf meinem Handy waren. Mit einem Google Handy (Samsung Galaxy Nexus) hat man die Leute aus seinen Kreisen nämlich plötzlich auch in Google talk, dem eigenen Telefonbuch und ähnlichem. Wenn man dann von Leuten angeschrieben wird, die man unter „suspekt“ abgelegt hatte, wird das ganz schnell unschön.
    Für die Arbeit habe ich ein öffentliches G+ Profil, mit welchem ich die Seite unserer Firma pflege, für Facebook haben wir ein gemeinsames Konto über das die Firmenfanseite betrieben wird und auch auf Twitter husche ich zweimal rum: Einmal privat und einmal mit dem Firmenkonto.
    Auf Xing ist es ein Mix aus beruflich und privaten Interessen. Ich suche dort nach Kontakten deren Aktivitäten ich im Feed auf der Startseite haben möchte (zb. dich :-) ), weil es mich interessiert was diese Leute zu sagen haben. Zusätzlich nehme ich Leute an die ich persönlich kenne. Die Statusmeldungen auf Xing nutze ich allerdings nur für die Arbeit, wenn ich privat blogge, teile ich das über meine Facebookseiten für meine beiden Blogs mit.
    In die Xing-Gruppen bin ich ganz begeistert eingetreten damals, habe aber recht schnell gemerkt, das hauptsächlich Werbung in eigener Sache gepostet wird. Einen schönen Dialog, zum Beispiel unter Autoren, habe ich leider nicht gefunden.

    Liebe Grüße,
    Alice Högner

    • Liebe Alice,

      ja, was du zu Xing schreibst, passt auch zu meiner Erfahrung mittlerweile. Ich bin dort Mitglied seit 2003 … damals war Xing noch ein spannendes Netzwerk. Heute verkommt es immer mehr zur Werbeschleuder und Spam-Kontakt-Zentrale. Schade drum.

      Liebe Grüße,
      Christa

Trackbacks/Pingbacks

  1. Blogparade über Blogparaden | Christa Goede - [...] Facebook, XING, Twitter und Co. – wen lasse ich wo rein?: Ute Klingelhöfer vom Contentwerk hatte zu einer Blogparade…
  2. Blogparade über Blogparaden | Christa Goede - […] Facebook, XING, Twitter und Co. – wen lasse ich wo rein?: Ute Klingelhöfer vom Contentwerk hatte zu einer Blogparade…

einen Kommentar senden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *