Im Interview – Tina Pruschmann
„Ich frage mich, was dieses Sein hinter dem Schein sein soll.“
Mit Tina verbindet mich … *Trommelwirbel* … das gemeinsame Netzwerk Texttreff. Außerdem haben wir beide eine Vorliebe für ein gutes Glas Wein oder auch zwei. Und wir mögen politische Gespräche – gerne auch kontrovers. Unvergessen für mich auch eine Barcamp-Session, in dem wir Klischees über Ossis und Wessis herausgearbeitet haben. Hui, das ging hoch her!
Tina ist ein nachdenklicher Mensch, sie hinterfragt Dinge tief und setzt sich mit Themen intensiv auseinander. Und so finde ich ihre Auseinandersetzung mit dem Begriff „Authentizität“ in diesem Interview sehr spannend! Sie ist auch die Erste, die in dieser Interviewreihe auf Mörder* zu sprechen kommt. Aber lest selbst – doch werft das Hirn vorm Lesen an, es gibt Futter ;o)
CG: Du schreibst Bücher – vom Roman bis hin zur Dokumentation über einen Nonnenorden. Oder arbeitest als Ghostwriterin. Außerdem organisierst du politische Veranstaltungen zum Thema Flucht und Heimat. Und du schreibst Medizintexte. Gibt es eine große Klammer um diese Themenvielfalt und dein Engagement?
TP: Ich denke nicht. Es käme mir konstruiert vor, die Dinge thematisch zusammenzuheften.
Mit den Medizintexten, mittlerweile mehr mit Projektkoordination, verdiene ich Geld und es macht mir Freude. Das politische Engagement, seit einem Jahr bin ich SPD-Mitglied, ist mir wichtig, weil ich das Küchentischgemeckere so satthatte. Ich will nicht sagen, dass ein politscher Disput bei diversen Gläsern Rotwein keinen Spaß macht. Im Gegenteil. Aber ich hatte Lust, mich an politischen Entscheidungsprozessen direkter zu beteiligen. Schon als einfaches …
Andrea Görsch vom
Christina ist eine der wenigen Personen in dieser Interviewreihe, die ich NICHT persönlich kenne ;o) Wobei: Vielleicht doch, denn sie war früher genau wie ich viel im Frankfurter Nightlife unterwegs. Vermutlich sind wir uns also schon x-mal über den Weg gelaufen ohne uns zu bemerken, ts!
Wieder eine Frau aus dem schreibenden Gewerbe – woran das nur liegt ;o) Natürlich daran, dass auch Katja im weltbesten Frauennetzwerk, dem Texttreff, aktiv ist. Ich saß damals auch gemeinsam mit ihr in dem spannenden Workshop zur Personenmarke, von dem sie im Interview erzählt. Katja beschäftigt sich als Texterin und Lektorin intensiv mit Sprache und der Frage, wie man richtig gendert. Sie teilt ihr Wissen freigiebig – ich habe schon viel von ihr gelernt, danke dafür!
Melanie Kirk-Mechtel und ich haben viel gemeinsam – zum Beispiel einen schreibenden Beruf, der uns beide ins weltbeste Netzwerk
Biggi ist für mich DAS Texttreff-Urgestein: Als ich mich vor drölfzig Jahren in meinem Lieblings-Netzwerk anmeldete, war sie eine der ersten Frauen dort, die ich wahrnahm in der Flut aus Beiträgen und Informationen. Denn Biggi ist ne echte Marke und hat einen ganz eigenen Stil. Ich empfinde sie als sehr hilfsbereit, sie hat immer ganz viele Eisen im Feuer und noch mehr Ideen zu Dingen, die sie noch alle in Angriff nehmen möchte ;-) Wenn man sie nach ihrer Meinung fragt, braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass sie einem nach dem Mund redet – das macht ihr Feedback gleich noch wertvoller!
Etelka ist eine von diesen Frauen, die mir im Internet zufällig über den Weg laufen – und mich von da an praktisch jeden Tag begleiten. Und das schon seit Jahren. Wir kennen uns nicht persönlich, doch wir schätzen uns sehr: Ich liebe ihre wunderschönen Bilder, von denen natürlich auch schon eins in unserer Wohnung hängt. Sie liest und kommentiert öfter mal meine politischen Postings.
Britta Janzen kenne ich schon sehr lange – in ihrem früheren Leben als Journalistin haben wir sogar mal zusammen gearbeitet. Ich bewundere sie sehr dafür, wie radikal sie vor einigen Jahren ihr Leben geändert hat! Denn nach reiflicher Überlegung hat sie der Schreiberei den Rücken gekehrt und in Kiel ihr eigenes Wollgeschäft gegründet. Ja, du hast richtig gelesen, ein Wollgeschäft. In Zeiten von Amazon und Co. hat sie sich entschlossen, in einen echten Laden zu investieren … wow.
Und wieder eine Textine in meiner Interviewreihe – ich freue mich sehr! Mit Barbara verbindet mich neben unserem gemeinsamen
An Miss Tula Trash kommt niemand vorbei, der sich in Frankfurts musikalischem Untergrund bewegt: Seit gefühlten Jahrzehnten veranstaltet sie Konzerte und Nighter für die Menschen, die Trash und die Musik der 1950er und -60er Jahre mögen. Außerdem näht sie entzückende Monster, originelle Accessoires und designt auch gerne mal spooky Haushaltsgegenstände wie Geschirrhandtücher. Ich freue mich immer noch sehr, dass ich sie mit meinen kleinen Wollmonstern zu einer Reihe von Monster-Eierbechern inspiriert habe ;-)