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	<title>Fremdsprache Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Fremdsprache Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Mehrsprachigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 06:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle sprechen mehrere Sprachen. Wirklich. Ja, wir alle sind mehrsprachig. Und wir sind sogar mehrsprachig aufgewachsen. Glauben Sie nicht? Dann beweise ich es Ihnen. Und zwar der Reihe nach: Sprache 1: die Muttersprache &#8211; die erste Sprache, die wir lernen Diese Sprache lernen wir von unseren Eltern &#8211; unsere ersten Worte sagen wir in unserer Muttersprache. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir alle sprechen mehrere Sprachen. Wirklich.</h2>
<p>Ja, wir alle sind mehrsprachig. Und wir sind sogar mehrsprachig aufgewachsen. Glauben Sie nicht? Dann beweise ich es Ihnen. Und zwar der Reihe nach:</p>
<h4>Sprache 1: die Muttersprache &#8211; die erste Sprache, die wir lernen</h4>
<p><img decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-4263" alt="zwei Strichmännchen unterhalten sich" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-150x150.png" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-150x150.png 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-300x300.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640.png 640w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Diese Sprache lernen wir von unseren Eltern &#8211; unsere ersten Worte sagen wir in unserer Muttersprache. Aber auch innerhalb eines Landes sprechen oft nicht alle Menschen die gleiche Muttersprache: In Schleswig-Holstein leben zum Beispiel <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nische_Minderheit_in_Deutschland" target="_blank">Menschen, die Dänisch als Muttersprache </a>haben. Und in Sachsen leben die <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sorben" target="_blank">Sorben</a>, die eine Sprache sprechen, die mit dem Tschechischen oder Polnischen verwandt ist. Darüber hinaus gibt es viele Dialekte, die für Menschen aus anderen Regionen nicht oder nur sehr schwer<span id="more-3604"></span> verständlich sind: Bayerisch verstehe ich als &#8222;etwas ähnliches wie Hochdeutsch sprechende Hessin&#8220; nicht &#8211; genau wie Plattdeutsch. Viele Menschen können aber blitzschnell hin und her wechseln zwischen Dialekt und Hochdeutsch. Ein Glück für Menschen wie mich ;o))</p>
<h4>Sprache 2: die Szenesprache &#8211; Code und Gemeinschaftsgefühl</h4>
<p>Szenesprache ist etwas, mit dem die meisten von uns aufwachsen &#8211; wir sprechen in unserer Bezugsgruppe eine eigene Sprache, die Menschen, die nicht Teil dieser Gruppe sind, nicht auf Anhieb verstehen. Wir grenzen uns also mit voller Absicht von anderen ab, wenn wir diese Form der Sprache verwenden. Und wir werden mit voller Absicht ausgegrenzt, wenn andere ihre eigenen Sprachcodes verwenden. Dazu kommt noch, dass sich Szenesprache sehr schnell verändert: Kinder der 1960er Jahre finden zum Beispiel, dass etwas &#8222;fetzt&#8220;, wenn sie es toll finden. Kinder der 1970er (wie ich) finden alles &#8222;geil&#8220;. Und heute ist alles &#8222;yolo&#8220;. Zugegen, als Teil der Ü40-Bezugsgruppe dauerte es ziemlich lang, bis dieses Wort bei mir ankam &#8230; ach, Sie wissen auch nicht, was das bedeutet? Die Übersetzung finden Sie <a title="Übersetzung Yolo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/YOLO" target="_blank">hier</a>. Und eine tolle Sammlung von typischen Jugendbegriffen pflegt Jakob Hein auf seiner Website unter der Rubrik &#8222;<a title="Link zu Pardauz" href="http://www.jakobhein.de/pardauz.php" target="_blank">Pardauz</a>&#8222;.</p>
<h4>Sprache 3: die Fremdsprache(n) &#8211; schnell gelernt, schnell vergessen</h4>
<p>Die meisten von uns haben ab der 5. Klasse in mindestens eine Fremdsprache reinschnuppern dürfen: Ich lernte Englisch und Latein. In diesen jungen Jahren fiel es mir leicht, eine neue Sprache zu lernen: Englisch konnte ich mal gut, als ich noch jede Ferien in Great Britain war und meine sprachlichen Fähigkeiten trainiert habe. Heute spreche ich nur noch rudimentär Englisch, denn ich habe einfach keine Praxis. Das finde ich sehr schade, aber es beweist, dass man eine Sprache, die man mal gelernt hat, wieder verlernen kann: Man vergisst Vokabeln, wird holperig im Satzbau und verlernt das Gespür für die richtige Tonalität. Und gerade das Gefühl für die Sprachfärbung ist das, was am längsten dauert, wenn man eine neue Sprache lernt. Vom Sinn und Unsinn ein großes Latinum zu besitzen möchte ich hier lieber nicht schreiben &#8230;</p>
<h4>Sprache 4: das Bildungsdeutsch &#8211; Festschreibung von oben und unten</h4>
<p>Schon zu meiner Studienzeit an der Uni Frankfurt im Fachbereich Politische Wissenschaften habe ich Wissenschaftsdeutsch als ausgrenzend empfunden: Mich beschlich öfter das Gefühl, dass es bei wissenschaftlichen Texten nicht vorrangig darum ging, Inhalte zu erklären und zu vermitteln. Im Gegenteil: Es ging darum, die Inhalte in möglichst viele Nebensätze und kryptische Formulierungen zu verpacken. Manche meiner Kommilitonen entwickelten daraus regelrechte Wettkämpfe: Wer schafft es, einen Satz über mindestens eine A4-Seite laufen zu lassen? Da gab es dann haufenweise aufgeblähte Phrasen, komplizierte Satzstrukturen und die viel geliebten Passivkonstrukte. Ja, manchmal geht es nicht anders &#8211; nämlich genau dann, wenn es bei der Analyse auf allerfeinste Unterschiede ankommt. Doch oft hat eine exakte Beschäftigung mit dem Text ergeben, dass der Autor die Inhalte durchaus in eine klare, übersichtlich strukturierte Sprache verpacken könnte &#8211; wenn er denn gewollt hätte ;o)) Aber manche meiner Mitstudenten waren wohl  so schwer verliebt in den &#8222;wissenschaftlichen Klang&#8220; ihrer Texte, dass die ursprüngliche Aufgabe der Wissenschaft in den Hintergrund rückte. Es ging nicht mehr um die Erklärung, sondern um die Show.</p>
<h4>Sprache 5: der Branchensprech  &#8211; unser täglicher Begleiter im Arbeitsleben</h4>
<p>Jede Branche hat ihre eigenen Ansprüche. Und auch ihre eigene Sprache. Eine Sprache, in der typische Arbeiten oder Gedankengänge beschrieben werden. In der man sich den Kollegen mitteilt. Typische Beispiele von Branchensprech, die ich selbst sage: <em>Wir brauchen mehr Engaged Users, um die Viralität der Fanpage zu steigern.&#8220;</em>, &#8222;<em>Der Teaser der Startseite eignet sich auch als Widget im Blog.</em>&#8220; oder &#8222;<em>Die Analyticsauswertung der letzten drei Monate liegt in der Cloud.</em>&#8220; Grässlich, oder? Deswegen bemühe ich mich, meine beruflichen Themen zu übersetzen und an den Stellen, an denen das nicht funktioniert, weil es einfach keine Übersetzung gibt, erkläre ich detailreich die Zusammenhänge.<br />
<img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-4272" alt="Mensch und Paragraph" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/clause-67401_150.jpg" width="150" height="112" />Eine Berufsgruppe, die den Branchensprech geradezu zelebriert, sind die Anwälte: Klar, Anwälte brauchen eine scharfe, eindeutige Sprache. Sie müssen Argumentationsketten aufbauen, um zum Beispiel ihre Mandaten verteidigen oder Verträge aushandeln zu können. Aber gleichzeitig sorgt Anwaltsdeutsch dafür, dass weite Teile der Bevölkerung nicht mehr verstehen, was ein Anwalt schreibt oder sagt. Damit wächst die Distanz zwischen Anwalt und Klient &#8211; es ergeben sich eventuell sogar Situationen, aus denen Misstrauen erwächst. Warum also sollte ein Anwalt nicht &#8222;zweisprachig&#8220; sein? Er könnte seine Schriftsätze &#8211; dann, wenn es wirklich sein muss &#8211; in Anwaltsdeutsch verfassen, aber die Inhalte gleichzeitig für seine Mandanten übersetzen.</p>
<p>Ich finde es faszinierend, in wie vielen verschiedenen Sprachwelten sich jeder von uns jeden Tag ganz selbstverständlich bewegt. Und wie schnell wir zwischen den Sprachen hin und her wechseln können: Da haben wir eben noch mit der Freundin locker über das Wochenende geplaudert und schon diskutieren wir im nächsten Gespräch im Fachjargon über berufliche Inhalte. Übrigens: Es gibt auch Menschen, die vermuten, dass Frauen und Männer andere Sprachen sprechen ;o)) Aber dieses Thema würde in diesem Blogbeitrag zu weit führen &#8230;</p>
<h3>Und Sie?</h3>
<p>Welche Sprachen sprechen Sie? Im Alltag, im Beruf, im Urlaub? Ich bin gespannt auf Ihre Ergänzungen!</p>
<p><span style="font-size: 13px;">Bildquellenangabe: </span><a style="font-size: 13px;" title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></p>
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