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	<title>Leitlinien Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Leitlinien Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Wieder da &#8211; meine Pause ist vorbei</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 06:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdenken über Social Media: was ich in meiner Pause gemacht&#160;habe. Der eine oder die andere hat es vielleicht mitbekommen: Am Montag, den 25.7.2016 bin ich aus verschiedenen Gründen vorübergehend aus Social Media ausgestiegen. Ich brauchte Urlaub, eine Pause von den Sozialen Netzwerken, und so habe ich die Reißleine gezogen und bin ausgestiegen. Kein Facebook, kein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Nachdenken über Social Media: was ich in meiner Pause gemacht&nbsp;habe.</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-10596" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Pause.jpg" alt="Pause" width="350" height="253" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Pause.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Pause-300x217.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Der eine oder die andere hat es vielleicht mitbekommen: Am Montag, den 25.7.2016 bin ich aus verschiedenen Gründen vorübergehend aus Social Media ausgestiegen. Ich brauchte Urlaub, eine Pause von den Sozialen Netzwerken, und so habe ich die Reißleine gezogen und bin ausgestiegen. Kein Facebook, kein Twitter, kein Snapchat &#8211; in dringenden Fällen habe ich noch auf WhatsApp und dem Messenger kommuniziert, das war&#8217;s.</p>
<h3>Spekulationen und wildes Kommentieren&nbsp;bringen uns nicht weiter.</h3>
<p>Die Gründe für meine Pause&nbsp;sind&nbsp;zahlreich: Ich bin&nbsp;zum Beispiel genervt von der unfassbaren Spekulationsflut, die sich sogar in meinem, eigentlich reflektierten und nachdenklichen Netzwerk breitmachte. So viele Leute hatten irgendetwas gehört, gelesen, gefühlt, geahnt zu den Amokläufen/Terroranschlägen &#8230; und was ist da naheliegender, als diese Inhalte mal eben in irgendein Netzwerk zu kippen? Mögen sie auch noch so irrelevant, noch so dünn, noch so sonst was sein, sie wurden abgeladen, man hat mal eben mitgeredet und war sichtbar, gut so. Ich selbst nehme mich übrigens von diesem Verhalten nicht aus. Selbstverständlich nicht.</p>
<p>Noch viel mehr genervt bin ich von <span id="more-10579"></span>den Medien, die diese Spekuliererei vor der gesamten Weltöffentlichkeit scheinbar zu einer Art Mantra erhoben haben: Wir wissen nichts, Leute, echt nicht. Aber wir laden mal ein paar Experten ins Studio ein, die sagen dann schon irgendwas. Dieses Irgendwas besteht&nbsp;dann in den allermeisten Fällen aus Vermutungen, aus Schilderungen alter, ähnlicher Fälle und aus teilweise sehr wilden Thesen zum Weltgeschehen. Was soll das? Warum kann nicht auch ein Journalist mal sagen: <em>&#8222;Ich weiß nichts, aber ich bleibe daran. Sobald ich etwas weiß, sage ich euch bescheid &#8211; verlasst euch drauf!&#8220;</em>? Wobei &#8230; würden wir das glauben? Vermutlich nicht &#8211; und&nbsp;das hängt&nbsp;mit der generellen Glaubwürdigkeitskrise der Medien zusammen. Aber auch die ist hausgemacht.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-10593" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Stinkefinger.jpg" alt="Stinkefinger" width="150" height="207" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Stinkefinger.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Stinkefinger-217x300.jpg 217w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Am allerallermeisten aber nervt mich das &#8211; gefühlt immer impertinenter werdende &#8211; Verhalten der &#8222;Besorgten Bürger/AfDler/Nazis/Patrioten&#8220;: Die Anhänger dieser stark verkürzten, menschenfeindlichen Denkrichtungen empfinden derzeit regelrecht Schadenfreude, wenn sich ein Terrorverdacht erhärtet: <em>&#8222;Siehste, wir haben das gleich gesagt! Ätschbätsch!&#8220;</em>. Sie malen den Teufel tausendfach&nbsp;an die Wand: <em>&#8222;Das kommt noch schlimmer! Alle Flüchtlinge/Moslems sind Terroristen&#8220;</em>. Von Mitgefühl für die Opfer keine Spur. Vom Verständnis für die globalen Zusammenhänge ebenfalls keine Spur. Und natürlich wissen sie auch, wer schuld ist: <em>&#8222;Die Merkel, die linksgrün versifften Gutmenschen, die Bahnhofsklatscher!&#8220;</em> Dazu kommen noch die vielen (Todes-)Drohungen in Richtung der Menschen, die sich gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit engagieren: <em>&#8222;Ich wünsche dir, dass du von Flüchtlingen vergewaltigt wirst &#8230; Du sollst beim nächsten Terroranschlag sterben &#8230; Wir wissen, wo du wohnst, wenn wir an der Macht sind, wartet ein&nbsp;Laternenmast auf dich!&#8220;&nbsp;</em><br />
Wie kann man nur derartig&nbsp;verrohte Dinge tippen? Wie kann man nur so sehr hassen? Was ist im Kopf dieser Menschen kaputt, dass sie mit ihrem Hass auch noch derartig offensiv nach außen treten? Und sich nicht mal ein kleines bisschen dafür schämen? Warum ist Hass so ansteckend? Warum gehen&nbsp;die leisen, nachdenklichen Töne und die konstruktiven Ideen so sehr unter in dieser aggressiven Kakofonie?<br />
Ich habe keine Antworten auf all diese Fragen. Deswegen habe ich in den letzten Monaten immer wieder mit solchen Menschen diskutiert und <a href="https://www.christagoede.de/ueber-gute-menschen/">Blogbeiträge beschrieben wie diesen hier</a>, für den ich üble Beschimpfungsmails kassiert habe. Ich habe Fakten dargelegt, ich habe versucht, zu verstehen, wie man derartig &#8222;besorgt&#8220; ticken kann. Ich habe sogar Leute in meine Heimatstadt&nbsp;Offenbach eingeladen, um ihnen zu zeigen, wie man so lebt in einer Stadt, in der der überwiegende Anteil der Bevölkerung Migrationshintergrund hat &#8211; vielleicht hätte das ja so manch einem die Angst vor dem Unbekannten genommen?&nbsp;Ich weiß es bis heute nicht, denn es hat&nbsp;niemand meine Einladung angenommen &#8230;</p>
<h3>Arschlochtum kennt keine Herkunft, kein Geschlecht, keine Religion und auch keine sexuelle Orientierung.</h3>
<p>Das alles bewirkt, dass sogar ich Sonnenscheinchen mittlerweile einen dicken, fetten Angstknoten in meinem Hals verspüre, der mich würgt. Allerdings habe ich nach wie vor keine Angst vor Menschen mit Migrationshintergrund &#8211; sondern ich habe Angst vor den Arschlöchern dieser Welt! Denn&nbsp;Arschlochtum kennt keine Herkunft, kein Geschlecht, keine Religion und auch keine sexuelle Orientierung. Kurz: Jeder von uns kann ein Arschloch sein oder zu einem werden! Die rassistischen, nationalistischen Erklärungsbilder einer AfD greifen also viel zu kurz, denn die Probleme sind erheblich komplexer und vielschichtiger, als dass ein gepöbeltes&nbsp;&#8222;Grenzen zu!&#8220; auch nur den Hauch von Relevanz besitzen würde. Und was für mich als Politologin noch&nbsp;viel schlimmer ist: Diese Statements&nbsp;bieten auch keine Lösungen für die Konflikte einer globalisierten Welt!</p>
<p>Himmel, wo soll das alles enden? Das fragte ich mich in den letzten Tagen sehr oft. Tröstend sind für mich in solchen Situationen drei&nbsp;Dinge, die ich mir dann immer wieder mühevoll in den Vordergrund meines Kopfes schiebe:</p>
<ul>
<li>Ich lebe eigentlich in vergleichsweise friedlichen Zeiten &#8211; für mich als Europäerin ist die Gefahr, beim Essen zu ersticken, erheblich höher, als dass ich&nbsp;einem Terroranschlag zum Opfer zu falle. Die <a href="https://www.facebook.com/tagesschau/videos/10154377284614407/" target="_blank" rel="noopener">tagesschau postete dazu am 22. Juli einen Erklärfilm auf Facebook</a>.</li>
<li>All diese Vorkommnisse sind nichts neues &#8211; es hat sie schon immer gegeben, es wird sie wohl leider auch immer geben. Der einzige Unterschied ist, dass sie mir heute via Social Media direkt und vollkommen ungefiltert in mein&nbsp;Hirn&nbsp;gespült werden.</li>
<li>&nbsp;<em>„Nicht die Dinge machen uns zu schaffen, sondern die Art und Weise, wie wir diese wahrnehmen.“</em> &#8211; dieser Sinnspruch des griechischen Philosophen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Epiktet" target="_blank" rel="noopener">Epiktet </a>passt perfekt zu unseren&nbsp;Zeiten: Mich überfluten&nbsp;negative Nachrichten &#8211; so sehr, das ich die vielen positiven Dinge, die um mich herum geschehen, gar nicht mehr wahrnehme!</li>
</ul>
<h3>11 Punkte: meine persönlichen Social Media-Leitlinien.</h3>
<p>Damit mir das nicht noch mal passiert, habe ich die letzten Tage dazu benutzt, mir meine ganz persönlichen, total subjektiven Social-Media-Leitlinien zu erarbeiten:</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>* Rechtsextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.</pre>
<p>So &#8211; und jetzt auf ein Neues! Oder um&nbsp;es mit&nbsp;einem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eTdLTFF-DsI" target="_blank" rel="noopener">Vortrag&nbsp;von Johannes Korten</a> zu sagen: <em>&#8222;Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir es gemeinsam dazu machen.&#8220;</em></p>
<pre>Bildquelle:&nbsp;<a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
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