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	<title>Mehrwert Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Netzwerken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 06:37:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viel Arbeit, viel Lohn &#8211; warum ich gerne netzwerke Die meisten Menschen netzwerken, was das Zeug hält: Wir&#160;besprechen berufliche Themen im Kollegenkreis,&#160;in Foren oder Social Media-Gruppen. Wir&#160;vermitteln Jobs, Wohnungen oder&#160;Gebrauchsgegenstände&#160;in unseren persönlichen Netzwerken. Und jeder von uns kennt jemanden, der jemanden kennt, der bestimmt die Antwort auf&#160;die Frage A weiß. Oder die Lösung für&#160;das Problem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Viel Arbeit, viel Lohn &#8211; warum ich gerne netzwerke</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3849" alt="Vernetzte Struktur" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/geometry-42697_150.png" width="150" height="150">Die meisten Menschen netzwerken, was das Zeug hält: Wir&nbsp;besprechen berufliche Themen im Kollegenkreis,&nbsp;in Foren oder Social Media-Gruppen. Wir&nbsp;vermitteln Jobs, Wohnungen oder&nbsp;Gebrauchsgegenstände&nbsp;in unseren persönlichen Netzwerken. Und jeder von uns kennt jemanden, der jemanden kennt, der bestimmt die Antwort auf&nbsp;die Frage A weiß. Oder die Lösung für&nbsp;das Problem Z parat hält. Netzwerken bedeutet heute nicht mehr, dass man die Menschen aus&nbsp;seinem Netzwerk&nbsp;<span id="more-19165"></span>persönlich kennt &#8211; viele Netzwerke funktionieren rein digital. Mit diesen Cyber-Netzwerken, den Regeln und den Chancen&nbsp;werde ich mich heute beschäftigen.</p>
<h4>Vom Geben und vom Nehmen</h4>
<p>Die Grundlage JEDES gut funktionierenden Netzwerks ist das Prinzip vom Geben und Nehmen &#8211; und zwar genau in dieser chronologischen Reihenfolge: Möchte man Teil eines solchen erfolgreichen Netzwerkes werden, muss man zuerst geben. Sich aktiv ins Geschehen einbringen, gute Tipps geben und Ratschläge mit Mehrwert erteilen&nbsp; ist die Grundvoraussetzung. Leider übersehen manche Menschen diese zwingend notwendige zeitliche Abfolge der Geschehnisse. Diese Typen tauchen in einem Netzwerk auf, stellen sich nicht vor und&nbsp;beteiligen sich nicht aktiv an Diskussionen. Irgendwann fallen sie dann mit der Tür ins Haus: &#8222;<em>Ich habe Problem XY, wer kann helfen?</em>&#8220; Sollten im Netzwerk extrem höfliche Menschen anwesend sein, werden diese versuchen, diesen&nbsp;&#8222;Nehmer&#8220; einzufangen und auf die Regeln des Netzwerkens aufmerksam zu machen. Manchmal passiert es aber auch, dass&nbsp;solche Postings einfach&nbsp;nicht beantwortet werden. Der Fragensteller wird das Netzwerk erfahrungsgemäß recht bald wieder verlassen und sagen: &#8222;<em>So ein blödes Netzwerk. Da ist ja gar nichts los!</em>&#8220;&nbsp;Oder: &#8222;<em>Das Netzwerk ist blöd &#8211; denn das ist ne Clique, in die man gar nicht rein kommt!</em>&#8220; Nichts davon ist wahr &#8211; hier ist einfach nur die Geben-Nehmen-Reihenfolge nicht beachtet worden. Die Enttäuschung ist groß. Und zwar auf allen beteiligten Seiten.</p>
<h4>Noch mehr Regeln</h4>
<p>Okay, Geben vor Nehmen kennen wir eigentlich schon seit dem Kindergarten. Aber es gibt noch ein paar andere &#8222;ungeschriebene&#8220; Gesetze, die man beim netzwerken beachten sollte:</p>
<ul>
<li><strong>Kennenlernen. Und zwar richtig.</strong><br />
In jedem Netzwerk gibt es Menschen, die besonders aktiv sind: Da&nbsp;gibt es die,&nbsp;deren Beiträge immer spannend zu lesen sind. Oder die, deren Beiträge viel Know-how transportieren und viele Links zu weiterführenden Websites beinhalten. Oder die, die für die gute Laune und den Netzwerkfrieden zuständig sind. Es gibt besonnene Menschen, emotionale Menschen und Menschen, die haarscharf analysieren und formulieren können.&nbsp;In einem guten Netzwerk gibt es alle Typen &#8211; genau wie im Real-Life. Wenn Sie das Geschehen beobachten,&nbsp;werden Sie recht schnell Ihre persönlichen &#8222;Lieblinge&#8220; identifizieren. Mit diesen Netzwerkern werden Sie leichter ins Gespräch kommen.</li>
<li><strong>Mitreden. Aber erst, wenn man weiß wie.</strong><br />
Jedes etablierte Netzwerk hat eigene Gepflogenheiten: Es wird gesiezt oder geduzt. Es wird über konkrete Dinge geredet oder Szenarien abstrakt besprochen.&nbsp;Bestimmte Themen werden bewusst ausgeklammert oder detailreich ausdiskutiert. Gelegentlich gibt es sogar Vorschriften, wie zum Beispiel ein Posting in einem Forum auszusehen hat. Nehmen Sie sich Zeit und beschäftigen Sie sich mit diesen Gepflogenheiten. So verhindern Sie, dass Sie gleich mit dem ersten Kommentar in ein riesengroßes Fettnäpfchen treten.</li>
<li><strong>Mehrwerte beisteuern. Echte Mehrwerte.</strong><br />
Sie lesen eine Frage, auf die Sie eine gute Antwort wissen? Oder haben weiterführende Links zu einem diskutierten Problem gesammelt? Super, teilen Sie Ihr Know-how und Ihr Netzwerk wird es Ihnen danken. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Posting einen echten Mehrwert darstellt, lassen Sie es. Oder schreiben Sie klar und deutlich, dass Sie unsicher sind. Die anderen Netzwerker werden Ihnen gern helfen und sagen, ob Sie den Beitrag sinnvoll fanden oder nicht.&nbsp;Übrigens: In jedem Netzwerk wird auch mal rumgealbert &#8211; ein&nbsp;guter Witz an der passenden Stelle kann also durchaus auch ein echter Mehrwert sein. Denn ein immer ernstes Leben wäre grässlich langweilig ;o))</li>
</ul>
<h4>Boar, so viel Arbeit?</h4>
<p>Ja, netzwerken ist Arbeit. Ja, netzwerken kostet Zeit. Ja, netzwerken strapaziert manchmal&nbsp;die Nerven. Gleichzeitig&nbsp;sind Netzwerke eine Art Wundermittel für den langfristigen, unternehmerischen&nbsp;Erfolg.&nbsp;Denn die aktive Teilnahme an einem spezialisierten, aktiven Netzwerk wird Ihnen viele Vorteile bringen. Vorausgesetzt natürlich, Sie sind ein bekannter &#8222;Geber&#8220; in Ihrem Netzwerk und beachten die Spielregeln.</p>
<p>Ich erzähle Ihnen mal ein paar Beispiele aus meinem Netzwerkleben:</p>
<ul>
<li><strong><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3851" alt="Fragezeichen auf grüner Wiese" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/meadow-63987_150.jpg" width="150" height="105">Rechtschreibproblem</strong>. Ich sitze&nbsp;an einem Text: <em>&#8222;Wir möchten auf diesem Weg allen Teammitgliedern Danke sagen. Danke für Ihre Geduld. Und&nbsp;Danke für die vielen Ideen.&#8220;&nbsp;</em>Wird das Wort &#8222;Danke&#8220; im dritten Satz groß oder klein geschrieben? Im Schreiber-Netzwerk habe ich 3 Minuten später&nbsp;die Antwort &#8211; inklusive Duden-Begründung.*</li>
<li><strong>Ideencheck</strong>. In meinem Kopf geht es bunt zu. Aber ist die Idee, die ich gerade im Kopf habe, wirklich gut? Habe ich sie tatsächlich sorgfältig genug durchdacht? Oder gibt es Ecken und Kanten, die aus einer guten Idee einen Flop machen? In einem Branchen-Netzwerk kann ich die Situation abstrakt schildern und bekomme kompetentes Feedback.</li>
<li><strong>Recherche</strong>. Um ein bestimmtes Problem zu lösen, brauche ich Antworten auf echte Spezialfragen. Die eigentlich&nbsp;allwissende Tante Google konnte mir bisher keine zufriedenstellende Auskunft geben. In einem Experten-Netzwerk werde ich diese Antworten erhalten &#8211; oft sogar noch gewürzt mit Schilderungen eigener Erfahrungen.</li>
<li><strong>Verbreitung</strong>. Ich finde, ich habe einen superdupertollen Blogbeitrag geschrieben. Also bitte ich meine Netzwerke darum, diesen Beitrag zu teilen, um so für die optimale Verbreitung meines Textes zu sorgen. Man wird mir gerne helfen &#8211; denn ich unterstütze exzellente Beiträge auch, in dem ich sie mit meinen Netzwerken teile.</li>
<li><strong>Organisatorisches</strong>. Welchen Titel darf ich auf der Visitenkarte führen? Welche Krankenversicherung ist für meine Bedürfnisse die beste? Wo bekomme ich eine ergonomisch sinnvolle Büroausstattung her? Im Selbstständigen-Netzwerk findet sich immer eine Antwort auf diese Fragen, mit denen sich alle Freiberufler zwangsweise beschäftigen müssen.</li>
<li><strong>Kreativblockade</strong>. Jeder, der kreativ arbeitet, kennt diesen gefürchteten Zustand: Im Hirn ist Flaute, weit und breit&nbsp;keine abgefahrene Idee in Sicht. Stattdessen gähnende Leere auf dem Blatt Papier und im Kopf. Ein kleines Brainstorming via Facebook hat mir da schon so manches Mal frischen Wind ins Gehirn gepustet und den Knoten gelöst.</li>
<li><strong>Auftragsvermittlung</strong>. Für viele meiner Aufträge brauche ich Teams, die ich individuell zusammenstelle: Designer, Programmierer oder Lektoren. Natürlich greife ich gerne auf Menschen aus meinen Netzwerken zurück. Genau, wie andere Netzwerker auf mich zurückgreifen, wenn es um Aufträge geht, die genau meinem Profil entsprechen.</li>
<li><strong>Auftragsflaute</strong>. Ja, auch das passiert im Leben einer Freiberuflerin. Also poste ich in verschiedenen Berufs-Netzwerken, dass ich zurzeit freie Kapazitäten habe. Mein virtuelles Auftragsbüchlein wird in den nächsten Tagen wieder gefüllt werden. Denn aus meinem Netzwerk kommen Ideen zur Akquise und sogar konkrete&nbsp;Anfragen.</li>
<li><strong>Schlechte Laune.</strong> Mistiger Tag. Mit dem falschen Fuß aufgestanden. Alles doof auf dieser Welt.&nbsp;Ein kleines Jammerposting im Lieblings-Netzwerk, in dem&nbsp;wir vertrauensvoll miteinander umgehen,&nbsp;hilft: Ich bekomme einen tollen Witz erzählt. Oder werde bedauert, bekomme eine Runde Mitleid und darf auf den Arm. Schon geht es mir besser ;o))</li>
</ul>
<p>Okay, der letzte Punkt ist rein fachlich gesehen keine große Hilfe &#8211; aber ich brauche dieses kleine Glück zwischendurch. Genau, wie ich Prokrastination brauche. Und Luft zum Atmen. Eventuell&nbsp;geht es Ihnen genauso:&nbsp;weil Sie viel im Homeoffice arbeiten oder im Unternehmen eine wenig kommunikative Einzelzelle bewohnen. Nein, Sie kennen das nicht? Na gut. Es&nbsp;gibt&nbsp;ja noch acht weitere Beispiele, die zeigen, wie Sie vom aktiven&nbsp;netzwerken profitieren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg ;o))</p>
<address>&nbsp;* Dieses Danke kann groß oder klein geschrieben werden: &#8222;Und (wir sagen) Danke für die vielen Ideen&#8220; oder &#8222;Und danke (vielmals) für die vielen Ideen&#8220;.</address>
<address>&nbsp;</address>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
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		<title>Die hohe Kunst der Authentizität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 06:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch. Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch.</h3>
<p>Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen.<span id="more-19159"></span></p>
<h4>Rohes Fleisch als Teil einer authentischen Inszenierung.</h4>
<p><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg"><img decoding="async" class="alignright  wp-image-2912" alt="Aufschnitt, Partyplatte, Büffet" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg" width="170" height="254" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg 283w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a>Auch die Popkultur lebt von dieser besonderen Form der Selbstdarstellung: Lady Gaga ist eine Meisterin in der Kunst der authentischen Inszenierung. Ein Auftritt in einem Kleid aus rohem Fleisch lässt sie so stylisch, so echt und so provokant erscheinen, dass es wehtut. Gleichzeitig schadet der Popikone aber auch ein Foto nicht, das sie ungeschminkt in Jogginghose zeigt. Im Gegenteil: Ihre Fans lieben sie – ganz gleich, was sie trägt oder wie sie aussieht. Denn die Fans empfinden sie als echt und stimmig. In all ihrer Künstlichkeit.</p>
<p>Denn Lady Gaga verspricht ihren Fans das Unerwartete: Ihre Kreativität sprudelt über, sie spielt gekonnt mit den Geschlechtern und verfügt über eine schier unerschöpfliche Fähigkeit zur Wandlung. Dazu gehört auch, dass sie sich traut Dinge zu tun, zu denen viele Menschen keinen Mut haben. Sie lebt sich aus, fällt auf und zeigt Ecken und Kanten. Darüber hinaus inszeniert sie sich selbst als politischer Mensch und engagiert sich zum Beispiel aufmerksamkeitsstark für die Homo-Ehe. Als stimmiges Gesamtprodukt ist sie glaubwürdig – ihre Fans vertrauen ihr. In all ihrer „Schrulligkeit“ ist sie Vorbild und gleichzeitig Projektionsfigur für die eigenen Wünsche der Fans. Und damit sehr erfolgreich.</p>
<h4>Versprochen ist versprochen.</h4>
<p>Was Unternehmen von der durch und durch authentischen (Selbst-)Inszenierung einer Lady Gaga lernen können? Vor allem diese vier Leitsätze:</p>
<ol>
<li><strong>Alles für die Zielgruppe.</strong> Die Interessen der Zielgruppe sind ausschlaggebend bei der Auswahl der Social-Media-Plattformen, der Inhalte sowie der optischen und sprachlichen Stilmittel.</li>
<li><strong>Mehrwert statt PR.</strong> Echter Nutzen für die Zielgruppe und daraus entstehende Interaktion wirken nachhaltiger als reine Marketingbotschaften und das Schielen auf die Anzahl der Gefällt-mir-Klicks.</li>
<li><strong>Glaubwürdigkeit rulez.</strong> Starke, durchdachte Argumente und Meinungen transportieren Botschaften authentisch. Wenn dann noch ein eigener Stil dazu kommt – perfekt!</li>
<li><strong>Kritik und Lob gehören dazu.</strong> Es gilt, seriös vorgebrachter Kritik aufmerksam zuzuhören und daraus zu lernen. Für diese Form der Kritik sollte man sich genau so selbstverständlich bedanken wie für Lob!</li>
</ol>
<p>Im Fazit bedeutet das: Alle werblichen Versprechen, die ein Unternehmen macht, müssen mit dem realen Nutzen der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen übereinstimmen. Und zu den Beiträgen passen, die im Internet verbreitet werden. Denn versprochen ist versprochen.</p>
<h4>Der Transmitter Internet.</h4>
<p>Botschaften glaubwürdig, authentisch und gleichzeitig in einem individuellen Stil zu verpacken, ist eine hohe Kunst. Eine Kunst, die sich von der Wahl des Umfeldes über die Bildsprache und die Form der Kommunikation bis hin zu den Texten erstreckt.</p>
<p>Zur authentischen Selbstinszenierung eignen sich zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><strong>Websites</strong>. Schon diese digitale Visitenkarte sollte individuell sein – in Text, Bild und Gestaltung. Ein Webauftritt von der Stange wirkt zu beliebig und bleibt nicht im Gedächtnis.</li>
<li><strong>Blogs</strong>. Hier können Sie Inhalte ausführlich und zielgruppengerecht aufbereiten. Ihr eigener Stil kann sich frei entfalten.</li>
<li><strong>Soziale Netzwerke</strong>. Facebook, Twitter, Google + und Co. sind tolle Plattformen, um die Blogbeiträge zu verteilen oder die User auf neueste Entwicklungen etc. aufmerksam zu machen. Mittlerweile werden Blogbeiträge dort eher diskutiert als im Blog selbst.</li>
<li><strong>Videos/Podcasts</strong>. Inhalte mit der eigenen Stimme oder sogar mit bewegten Bildern zu versehen, ist die Kür. Ich werde mich in diesem Jahr (hoffentlich endlich mal!) daran versuchen ;o))</li>
</ul>
<p>Aber Vorsicht: Sich authentisch zu inszenieren bedeutet nicht, seine Fans auf Facebook zu fragen, was sie denn „am Wochenende so machen“. Oder das Mittagessen zu fotografieren und im Blog zu kommentieren. Oder sogar die schlimmste aller Social-Media-Schandtaten zu begehen und Catcontent zu posten! Schließlich wollen Sie ja als Experte in Ihrem Fachgebiet wahrgenommen werden. Und nicht als Verbreiter von niedlichen Sinnspruchbildchen mit eingebauten Rechtschreibfehlern – oder?</p>
<h4>Wissen teilen. Aber bitte mit Stil.</h4>
<p>Teilen Sie statt dessen Wissen – und zwar in Ihrem ganz eigenen Stil. Geben Sie Tipps, die für Ihre Leser einen echten Mehrwert enthalten. Verteilen Sie Links, die Ihre Zielgruppe wichtig finden könnte. Ganz gleich, ob es sich um Nachrichten, spannende Diskussionen oder einen tollen Blogbeitrag der Konkurrenz handelt. Denn mit Ihrer persönlichen Themenauswahl zeigen Sie schon Ihren eigenen Stil – und sind auf dem richtigen Weg. Gleichzeitig behalten Sie aber immer Ihre Zielgruppe im Auge: Was könnte nützlich sein? UND Ihre Reputation stärken? Gerade Klein- und Mittelständler haben hier echte Chancen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und auf diese Weise Kunden zu akquirieren.</p>
<p>Übrigens: Fehler machen ist menschlich. Wenn Sie gute Mehrwerte verteilen und Wissen preis geben, werden Ihnen Fehler  verziehen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung ;o))</p>
<h4>Und so geht’s weiter:</h4>
<p>Im Februar starte ich eine dreiteilige Serie mit dem Titel „Der Weg zum eigenen Blog“. Dort finden Sie viele weitere Tipps, wie Sie Ihr authentisch inszeniertes Auftreten im Web perfektionieren können.</p>
<p>Bild: © ebraxas &#8211; <a href="http://www.fotolia.com">www.Fotolia.com</a></p>
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