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	<title>Online-Marketing Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Online-Marketing Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Im Interview &#8211; Sebastian Freitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 09:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn ich etwas tue, dann mit Leidenschaft.&#8220; Sebastian kenne ich aus Facebook – oh Wunder! Wir sind uns vor längerer Zeit mal über den Weg gelaufen, vermutlich während einer politischen Diskussion, genau weiß ich das leider nicht mehr. Ich mag seine gradlinige Haltung und seine Art und Weise, seine Meinung respektvoll, geduldig und gleichzeitig überzeugend [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Wenn ich etwas tue, dann mit Leidenschaft.&#8220;</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13620" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Portraet-Sebastian-Freitag.jpg" alt="Porträt Sebastian Freitag" width="350" height="350" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Portraet-Sebastian-Freitag.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Portraet-Sebastian-Freitag-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Portraet-Sebastian-Freitag-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Sebastian kenne ich aus Facebook – oh Wunder! Wir sind uns vor längerer Zeit mal über den Weg gelaufen, vermutlich während einer politischen Diskussion, genau weiß ich das leider nicht mehr. Ich mag seine gradlinige Haltung und seine Art und Weise, seine Meinung respektvoll, geduldig und gleichzeitig überzeugend vorzutragen. Und da mein Papa gebürtiger Friese ist, habe ich ja ohnehin ein Herz und viel Verständnis für die Menschen von der Küste 😉<br />
Mittlerweile haben wir auch ein gemeinsames Website-Projekt gestemmt, für das ich Teile der Konzeption und die Texte beigesteuert habe &#8211; ganz entspannt, wertschätzend in der Kommunikation und immer mit dem Ziel vor Augen, diesen Kunden rund um zufrieden zu machen. Und das ist uns auch ziemlich gut gelungen!<br />
Danke dir, Sebastian, für deine interessanten Antworten.</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du hast zwei berufliche Identitäten: Du bist Geschäftsführer bei <a href="https://von-der-see.de/" target="_blank" rel="noopener">VON DER SEE, einer ostfriesischen Werbeagentur</a>. Und du bist Content-Manager bei Upstalsboom, die Hotels und Ferienwohnungen an der Nord- und Ostsee und in Berlin vermittelt und sich für eine wertschätzende Unternehmenskultur starkmacht. Wie managt du diese beiden Jobs? Und wie viel „Sebastian“ kannst du dort jeweils einbringen?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Zwei Jobs ist übertrieben! Mein Vollzeitjob ist VON DER SEE. Dort bin ich einer von drei Geschäftsführern. Mein Schwerpunkt liegt im Online-Marketing – wobei man in einem kleineren Laden eigentlich Tausendsassa ist und grundsätzlich mit keiner Disziplin Berührungsängste hat. Zur Not kriege ich auch noch nen 6-Seiter DIN-lang gesetzt und gestaltet, aber da gibt es im Haus definitiv Bessere! 😉 Grundsätzlich sehe ich mich aber als Digitalberater und Ansprechpartner für Kunden.<br />
Bei Upstalsboom bin ich nicht angestellt, denn Upstalsboom ist mein <span id="more-13610"></span>Kunde. Ich arbeite jetzt aber fast 20 Jahre für das Unternehmen und das nach wie vor mit großem Spaß. Da fühlt man sich nach all der Zeit natürlich irgendwie ein wenig zugehörig ;-).<br />
Im Sommer 2014 haben wir gemeinsam in einem großen Workshop mit zahlreichen Mitarbeitern aus allen Abteilungen und Häusern eine grundsätzliche Strategie festgelegt: Was wollen wir erreichen? Welche Themen sind uns wichtig? Wo wollen wir wie kommunizieren? Seit dieser Zeit kümmere ich mich mit einem Redaktionsteam bestehend aus Upstalsboomern und tollen Mitarbeitern aus der Agentur darum, dass die kleinen Geschichten außen wahrgenommen werden.<br />
Ideen, Meinungen, Denkanstöße und Fragen darf und werde ich immer in allen Jobs stellen. Wenn ich das nicht dürfte, hätte ich nie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt bzw. sehr schnell beendet.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Puh. Schwierig. „Echt“ trifft es aber tatsächlich gut. Was aber „echt“ ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe mal auf einem Vortrag auf der Bühne gestanden und gesagt: „Ich erzähle Ihnen jetzt, wie ich persönlich die Dinge sehe. Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen und irre sicherlich hier und da. Korrigieren Sie mich gern, nur so wird man besser.“ Dazu stehe ich und wer mich privat kennt, der wird feststellen, dass ich beruflich nicht anders bin. Wenn ich etwas tue, dann mit Leidenschaft, auch wenn man das einem Norddeutschen vielleicht nicht immer anmerkt. Was mir wichtig ist: Ich möchte andere mit Respekt behandeln und morgens noch in den Spiegel gucken können, ohne zu denken: „Was‘n das für&#8217;n Arsch!“</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Kurz? … Die vermeidlich „unendlichen Möglichkeiten“ sind schuld. Da sehe ich einen riesigen Nachteil in den sozialen Medien. Ständig kriegen wir gezeigt, welche Möglichkeiten und Chancen wir haben. Wir bekommen vorgehalten, wie erfolgreich, smart und schön uns die neue Welt machen könnte – und wie cool und hip schon viele geworden sind. Es gibt in Deutschland inzwischen über <a href="https://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/wildwuchs-der-studiengaenge-muessen-19-000-sein-15265123.html" target="_blank" rel="noopener">19.000 Studiengänge</a>, die zum Teil so spezialisiert sind, dass Unterschiede mit der Lupe gesucht werden müssen. Wie soll man sich da entscheiden, was das Richtige für einen selbst ist?<br />
Hinzu kommt, dass uns die Digitalisierung und Automation ein unbestimmtes Angstgefühl vermittelt: Welcher Job ist schon noch sicher? In welchem Bereich bin ich noch sicher? Sicherheit ist ja ein hohes Grundbedürfnis geworden. Darüber ließe sich endlos philosophieren und debattieren …</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> <a href="https://www.facebook.com/vonderseechef" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://www.instagram.com/junge_vom_meer/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>, selten <a href="https://www.linkedin.com/in/sebastian-freitag-7a53a146/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn</a>, noch seltener <a href="https://twitter.com/vdssebastian" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a>. Und zwischen 2014-2017 hab ich selbst regelmäßig gebloggt, doch mir bleibt nicht die Zeit und Muße dafür. Zudem hat mich der Aufwand rund um DSGVO dazu bewogen, meine Artikel in unseren <a href="https://von-der-see.de/blog/" target="_blank" rel="noopener">Agenturblog</a> zu überführen. Eigentlich wollte ich das Podcasten in 2019 mal angehen … ob es gelingt, muss ich mal sehen.<br />
Ein spezielles Stilmittel verwende ich eigentlich nicht – es sei denn, Dir fällt was auf. Ich versuche mich lediglich „auf den Punkt“ zu halten. Könnte man lakonisch nennen. Oder eben norddeutsch – nicht viel schnacken 😉</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13618" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/An-der-Nordsee.jpg" alt="An der Nordsee" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/An-der-Nordsee.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/An-der-Nordsee-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />SF:</strong> Wenn es Grenzen gibt, dann habe ich sie bislang noch nicht gefunden. Wer mich einen linksgrünversifften Gutmenschen nennen will, bitte sehr. Wer damit ein Problem hat, dass ich überzeugter Europäer bin, nicht jedem hysterischen Marketing-Hype hinterherrenne und auch mal Widerworte habe – damit kann ich gut leben. Ein Grund für meine Selbstständigkeit war, nur für Menschen zu arbeiten, mit denen ich auch arbeiten möchte. Das hat in über 10 Jahren eigentlich bislang sehr gut funktioniert. Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass ich mich nicht verbiegen muss, um zu gefallen – das gilt auch für meine Mannschaft.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>SF:</strong> a. Gradlinigkeit – zu seiner Überzeugung und inneren Haltung stehen.<br />
b. Lernfähigkeit – mache ich Fehler, versuche ich daraus zu lernen.<br />
c. Glaubwürdigkeit – Baue für andere keine Luftschlösser, sei ehrlich und bleib auf dem Teppich, ohne deshalb die Fantasie zu kappen.<br />
d. Einfühlungsvermögen – empathisch zu sein ist in der heutigen Zeit ein wesentliches Merkmal von Authentizität. Zumindest für mich. Nur wenn ich bereit bin, mich in jemand anderen hinein zu versetzen, kann ich auch glaubwürdig und offen zum Austausch kommen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Wir möchten vertrauen können. In einer sich gefühlt immer schneller drehenden Welt gibt Vertrauen Halt. Jemand, der privat wie beruflich ein begründetes und nachvollziehbares „Alles wird gut, ich helfe Dir, so gut ich kann“ rüber bringt, ist – so hoffe ich – ein geschätzter Mensch.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Welche unternehmerischen Strategien werden in den nächsten Jahren Interesse wecken – und zum Beispiel aus interessierten Menschen Auftraggeberinnen und Auftraggeber machen?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Zukunftsforschung!!! 😀<br />
Ernsthaft – ich weiß ehrlich nicht, ob man in dieser Zeit wirklich langfristige Strategien ins Auge fassen kann. Alle Welt redet von K.I., Blockchain und Co – ich glaube, dass es gut sein wird, ein Navigator zu sein. Verstehe den Kunden und sein Bedürfnis, hilf ihm begründet Entscheidungen zu treffen, sei agil. Was heute klappt, kann morgen schon falsch sein. Ich persönlich glaube an die Chance, die der Schutz der Daten/Persönlichkeitsrechte für Europa bietet. Wollen wir das, was in China (gruseligerweise) inzwischen möglich ist? Nein. Ich glaube wir wollen uns zwar Technik und Digitalisierung zunutze machen, ohne uns ausspioniert zu fühlen.<br />
Einfach gesprochen: Der Staubsauger-Roboter ist uns willkommen. Ein Roboter oder Automatismus, der komplexe Dinge besser macht als wir, macht uns Angst. Das ist ein Grund, warum ich glaube, dass die Akzeptanz von Google und Facebook deutlich nachlassen wird. Unsere Zukunftsprojekte in der Agentur gehen klar in die Richtung „eigene Digitalisierung vorantreiben“. Wir wollen Städten dabei helfen, eine eigenständige digitale Infrastruktur aufzubauen, in der Bürger, Gäste, Verwaltung und Unternehmen einen gemeinsamen Nutzen finden werden. Das Schlagwort ist sicherlich „Smartcity“, wobei wir diesen Begriff inzwischen zu technokratisch besetzt sehen. Technik sollte immer nur Mittel zum Zweck sein. Viel spannender und nachhaltiger ist es doch aber das Angeln zu lehren, statt den Fisch zu verkaufen. … Was das im Detail bedeutet würde jetzt aber sicherlich an dieser Stelle den Rahmen sprengen. 😉</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Sebastian Freitag</pre>
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		<title>Ein Bericht: Lola, die Schülerpraktikantin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2018 19:19:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[2 Wochen]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Protokoll]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lolas Praktikum: @schilderausoffenbach, ein Mäuserich, viel Spaß und der Mörderschnupfen. Irgendwann ist ja immer das erste mal &#8211; und so kam es, dass ich nach fast 16 Jahren Selbstständigkeit das erste Mal eine Schülerpraktikantin hatte. Lola ist 13 und geht in die 8. Klasse. Sie liest supergerne, macht schöne Fotos und surft stundenlang auf Instagram. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: left;">Lolas Praktikum: @schilderausoffenbach, ein Mäuserich, viel Spaß und der Mörderschnupfen.</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-13401" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Christa-und-Lola-haben-Spass.jpg" alt="Christa und Lola haben Spaß" width="400" height="300" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Christa-und-Lola-haben-Spass.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Christa-und-Lola-haben-Spass-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Irgendwann ist ja immer das erste mal &#8211; und so kam es, dass ich nach fast 16 Jahren Selbstständigkeit das erste Mal eine Schülerpraktikantin hatte. Lola ist 13 und geht in die 8. Klasse. Sie liest supergerne, macht schöne Fotos und surft stundenlang auf Instagram. Außerdem interessiert sie sich für Online-Marketing. Und so haben wir während des Praktikums eine Idee umsetzt, die schon ganz lange in meinem Kopf rumspukte &#8230; aber lest selbst, hier ist Lolas Praktikumsbericht.</p>
<p>PS: Mir hat es übrigens auch ganz viel Spaß gemacht, mit Lola zusammen zu arbeiten &#8211; einzig ein Mörderschnupfen kam mir in die Quere. Und so haben wir die letzten zwei Tage von Lolas Praktikum via WhatsApp gewerkelt. Aber diese Zusammenarbeit mit räumlicher Distanz gehört ja eh zu meinem täglichen Arbeitsleben &#8211; und so hat Lola das auch gleich kennengelernt.</p>
<hr />
<h3>Lolas Praktikumsbericht</h3>
<h4>Tag 1</h4>
<p>Mein 1. Tag war ziemlich interessant: Wir haben einen Plan angelegt, was wir die 10 Tage, die ich hier bin, so machen könnten. Als wir damit fertig waren, haben wir uns an den Computer gesetzt und ein wenig recherchiert, da wir einen neuen Instagram-Account machen wollen. Wir haben uns zusammengesetzt und überlegt, was für Hashtags wir nutzen könnten. Und wir haben einen bestimmten Filter rausgesucht, den wir für alle Bilder nutzen wollen. Denn wir möchten, dass sich alle Bilder ähnlich sehen und man sofort erkennt, dass sie von uns sind. Dann sind wir raus gegangen und haben<span id="more-13391"></span> Bilder für den neuen Instagram-Account gemacht. Es war sehr kalt und um uns aufzuwärmen, sind wir zu Mili`s gegangen und haben dort was Heißes zu trinken bestellt. Als wir zurückgekommen sind, haben wir die Bilder bearbeitet, die wir gemacht haben. Das hat sehr Spaß gemacht und deshalb hab ich Zuhause gleich noch ein paar bearbeitet.<br />
Ehrlich gesagt war ich ein wenig aufgeregt, aber ohne Grund. Denn der Tag ist sehr entspannt abgelaufen und hat viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf morgen.</p>
<h4>Tag 2</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13410" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Eine-alte-mittlerweile-geschlossene-italienische-Videothek-in-Offenbach.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Eine-alte-mittlerweile-geschlossene-italienische-Videothek-in-Offenbach.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Eine-alte-mittlerweile-geschlossene-italienische-Videothek-in-Offenbach-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Eine-alte-mittlerweile-geschlossene-italienische-Videothek-in-Offenbach-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Als ich heute Morgen ankam, haben wir uns als erstes an den Computer gesetzt und die Fotos für den neuen Instagram-Account angeschaut und ein paar Bilder rausgesucht. Danach haben wir zusammen Texte entworfen, die wir unter die Bilder schreiben könnten … jedoch haben wir beide Hunger bekommen und uns deshalb erst mal eine leckere Kürbis-Suppe gemacht. Nachdem wir fertig gegessen hatten, setzten wir uns wieder an den Computer und entwarfen einen neuen <a href="https://www.instagram.com/schilderausoffenbach/" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Account namens „schilderausoffenbach“</a>, auf dem wir auch gleich unsere ersten drei Bilder posteten. Auf dem Account findet ihr ab sofort alte Schilder von Läden, die es teilweise gar nicht mehr gibt. Dazu schreiben wir einen kurzen Text und den Ort.<br />
Mir macht es wirklich sehr viel Spaß hier und ich glaube, ich habe das beste Praktikum unter meinen Mitschülern. Ich frage mich, was wir morgen so alles machen werden. Und ich freue mich schon auf den nächsten Tag.</p>
<h4>Tag 3</h4>
<p>Heute sind wir aufs Fahrrad gestiegen und durch Offenbach gefahren, um neue Bilder für unseren Instagram-Account zu machen. Zuhause sollte ich noch die Adressen recherchieren zu den Bildern, damit wir die immer zu den Bildern dazu schreiben können. Auch wenn es nicht so viel war, was wir gemacht haben, hat es trotzdem wieder sehr viel Spaß gemacht, und ich freue mich schon auf morgen!</p>
<h4>Tag 4</h4>
<p>Heute Morgen sollte ich als erstes Texte zu den Bildern schreiben, die wir gestern gemacht haben. Um kurz nach 9.00 Uhr kam dann mein Lehrer vorbei, um zu sehen, wie es gerade so läuft. Wir haben uns unterhalten, und ich habe ihm erzählt, was wir schon gemacht haben. Er fand es toll und auch sehr interessant, jedoch musste er irgendwann weiter zu meinen Mitschülern. Als mein Lehrer weg war, haben wir uns an den Computer gesetzt, die Texte fertig geschrieben und noch ein Bild auf unserem Instagram-Account gepostet (auf dem mein Lehrer uns gleich folgte, nachdem ich es ihm erzählt habe). Zuhause habe ich dann noch ein weiteres Bild auf unserem Instagram-Account gepostet.<br />
Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf morgen, denn da gehen wir auf die <a href="http://herzschlagundco.de/" target="_blank" rel="noopener">Hochzeitmesse HERZSCHLAG &amp; CO.</a></p>
<h4>Tag 5</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13411" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-bei-der-Arbeit-auf-der-Hochzeitsmesse.jpg" alt="" width="350" height="466" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-bei-der-Arbeit-auf-der-Hochzeitsmesse.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-bei-der-Arbeit-auf-der-Hochzeitsmesse-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Christa hat mich heute abgeholt. dann sind wir zusammen auf die Herzschlag &amp; Co-Messe in Mainz gefahren. Es war noch nicht alles aufgebaut, als wir ankamen. Wir haben uns umgesehen und ein paar Fotos gemacht. Als die ersten Gäste kamen, habe ich beim Popcorn austeilen geholfen, das meiste davon habe ich jedoch selbst gegessen … 😉<br />
Um 19:00 Uhr konnte man Blumenkränze flechten, und ich habe mitgemacht. Es war nicht ganz so einfach, aber es hat Spaß gemacht. Die Frau, die den Kurs gemacht hat, hat uns hilfreiche Tipps gegeben. Kurz danach war die Modenschau, bei der Models in verschiedenen Brautkleidern über einen Teppich im <span style="background-color: transparent; color: #666666; display: inline; float: none; font-family: &amp;quot; open sans&amp;quot;,arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 500; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;">Lager der Messe gelaufen, das zum Messethema &#8222;Indian Summer&#8220; dekoriert war. </span>Neben dem Teppich waren Stühle aufgestellt worden. Christa und ich haben uns schon vor der Show zwei Stühle gesichert. Ich habe viele Fotos gemacht und habe schon einige bearbeitet. Nach der Modenschau sind wir dann nach Hause gefahren.<br />
Als ich zu Hause war, habe ich bemerkt, dass wir schon 50 Follower auf unserem Instagram-Account haben. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, 50 Follower bis Ende meines 2-wöchigen Praktikums zu bekommen – vielleicht schaffen wir bis dahin sogar 100 Follower!<br />
Ich fand den Tag toll. Jetzt ist erst mal Wochenende, aber Montag geht’s wieder los, ich freue mich schon!</p>
<h4>Tag 6</h4>
<p>Heute hat mir Christa den „Fleschwert“ erklärt: Es gibt <a href="https://fleschindex.de/" target="_blank" rel="noopener">Websites, mit denen man diesen „Fleschindex“</a> berechnen kann. Das bedeutet, man kann den Text dort scannen lassen, den man geschrieben hat. Dann bekommt man als Ergebnis eine Punktzahl von 0-100. Wir haben bei <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lesbarkeitsindex" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia eine Tabelle mit Beispielen</a> gefunden. Da steht zum Beispiel: Einen Text mit einem Fleschindex zwischen 60 und 70 können 13-15-Jährige gut verstehen. Denn desto höher der Fleschindex ist, desto einfacher zu lesen ist der Text.<br />
Nachdem wir mit dem Programm meinen Praktikumsbericht bearbeitet haben, sollte ich eine Geschichte schreiben über eine kleine Zwergmaus, die ihr Nest baut. Christa hat mir erzählt, worum es bei der Geschichte gehen soll. Ich habe angefangen zu schreiben, jedoch bin ich nicht ganz fertig geworden. Deshalb muss ich morgen weiterschreiben.<br />
Fleschindex dieses Tagesberichts: 73</p>
<h4>Tag 7</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-13412" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-macht-Fotos-auf-der-Hochzeitsmesse.jpg" alt="" width="400" height="300" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-macht-Fotos-auf-der-Hochzeitsmesse.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Lola-macht-Fotos-auf-der-Hochzeitsmesse-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Heute habe ich vor allem an der Geschichte mit dem Mäuserich und der Miss Maus geschrieben. Als ich sie fertig hatte, sind wir sie noch mehrmals durchgegangen und haben sie verbessert. Wir mussten vor allem kürzen, weil sie viel zu lang war. Dabei hat mir Christa einige hilfreiche Tipps gegeben, zum Beispiel: dass man Verdopplungen weglassen soll, Sachen, die selbstverständlich sind, nicht dazu schreiben soll oder man den Lesern etwas Freiraum für die eigene Fantasie lassen soll. Leider sind wir damit noch nicht fertig, deshalb müssen wir morgen weitermachen.<br />
Geschichten schreiben macht mir sehr viel Spaß!</p>
<h4>Tag 8</h4>
<p>Heute konnten wir leider nicht so viel machen, da es uns beiden nicht gut ging. Eigentlich wollten wir neue Fotos für unseren Instagram-Account machen, doch wir sind lieber drinnen geblieben und haben die Maus Geschichte fertig geschrieben. Christa hat mir dann noch eine von ihren selbst geschriebenen Kurzgeschichten vorgelesen, die bei Eden-Books erschienen sind. Und dann haben wir noch über den Artikel 13 der EU-Gesetzgebung und den Uploadfilter diskutiert. Dann bin ich schon nach Hause gegangen.<br />
Ich fand den Tag super, auch wenn es uns nicht so gut ging.</p>
<h4>Tag 9</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13409" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Ein-laengst-geschlossener-Friseursalon-in-Offenbach.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Ein-laengst-geschlossener-Friseursalon-in-Offenbach.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Ein-laengst-geschlossener-Friseursalon-in-Offenbach-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Ein-laengst-geschlossener-Friseursalon-in-Offenbach-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Heute ging es Christa nicht gut, deshalb bin ich zu Hause geblieben und habe dort ein paar Aufgaben gemacht, die sie mir aufgeben hat. Zum Beispiel sollte ich den Tagesbericht von gestern schreiben. Und dann sollte ich noch gucken, wie denn die Bilder anderer großer Instagram-Accounts aussehen und etwas über die Bildsprache schreiben. Und wir haben wieder ein Bild bei @schilderausoffenbach hochgeladen. Über WhatsApp haben wir das noch zusammen besprochen. Ich hoffe, es geht Christa bald wieder gut.</p>
<h4>Tag 10</h4>
<p>Heute war Christa leider noch krank. Deshalb haben wir wieder über WhatsApp geklärt, was ich machen soll und wir haben uns um diesen Blogbeitrag gekümmert. Wir wollen uns die Tage auch noch mal treffen, um noch ein paar Sachen zu klären. Zum Beispiel, wie es mit Instagram weiter geht. Denn auf unserem Instagram-Account haben wir schon über 100 Follower! Die meisten unserer Follower sind Künstler und Accounts, die etwas mit Offenbach zu tun haben. Unser eigentliches Ziel waren 50 Follower, doch jetzt haben wir schon das Doppelte. Und es werden immer mehr!<br />
Ich habe bei Christa viel gelernt. Es ist echt schade, dass mein Praktikum so schnell rum ist, es mir nämlich total viel Spaß gemacht!</p>
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