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	<title>Päckchen Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Päckchen Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Paketdienste und Homeoffice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 08:04:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>#ChristasRant 1-20: Paketdienste, ich hab euch lieb. Nicht. VORAB: #ChristasRant ist eine neue Textart in meinem Blog. Hier schreibe ich über Dinge, die mir in meinem Alltag als Freiberuflerin mit Homeoffice passieren. Frei Schnauze und ohne Gedankenbremse. Diese Rants werden also kritisch und nachdenklich sein, andere mächtig böse, einige bestimmt auch ein bisschen durchgeknallt. Doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>#ChristasRant 1-20: Paketdienste, ich hab euch lieb. Nicht.</h2>
<p><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-15004" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Christas-Rant.jpg" alt="Christas Rant" width="350" height="272" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Christas-Rant.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Christas-Rant-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />VORAB: #ChristasRant ist eine neue Textart in meinem Blog. Hier schreibe ich über Dinge, die mir in meinem Alltag als Freiberuflerin mit Homeoffice passieren. Frei Schnauze und ohne Gedankenbremse. Diese Rants werden also kritisch und nachdenklich sein, andere mächtig böse, einige bestimmt auch ein bisschen durchgeknallt. Doch sie werden dir Spaß beim Lesen machen, versprochen 😉</strong></p>
<hr />
<p>Dingdong. Ich bin in Gedanken gerade sehr tief in einem neuen Websitekonzept versunken, da klingelt es. Ich versuche, das Klingeln zu ignorieren und die tolle Idee wiederzufinden, die ich gerade verfolgt habe. Nach einem Augenblick der wunderbaren Stille ertönt ein energischeres DIIIIIIINGDOOOOOOONG. &#8222;Jetzt ganz tief durchatmen!&#8220;, denke ich, und schaue meiner schönen Idee dabei zu, wie sie davonfliegt. Denn eins weiß ich ganz sicher: Meine Klingel steckt mit den Paketdiensten unter einer Decke. Oder welchen Grund sollte es sonst dafür geben, dass sie mit jeder Klingelwiederholung lauter und aggressiver tönt? Mir bleibt also nichts anderes übrig, als zur Sprechanlage zu gehen.</p>
<p>Jetzt folgt das immer gleiche Sprechritual, ganz egal, welcher Paketdienst vor der Haustür steht. &#8222;Hallo?&#8220; &#8211; &#8222;Paketdienst!&#8220; &#8211; &#8222;Zweiter Stock, durch die Glastür rechts raus!&#8220; Während ich auf den <span id="more-14986"></span>Boten warte, überlege ich, was ich wohl bestellt haben könnte. Hm, mir fällt nichts ein. Beim Grübeln fällt mir auf, dass ich das Vogelhäuschen vor meinem Bürofenster dringend mit neuem Futter auffüllen muss. Denn während ich nachdenke über Texte und Konzepte beobachte ich gerne die kleinen Stadt-Piepmätze. Aber warum ist mir dabei nicht aufgefallen, dass das Futter zur Neige geht? Komisch &#8230;</p>
<h3>Hier kommt Ihr Herzblatt!</h3>
<p>Übrigens: Dieses Dingdong-Ritual ist ein bisschen wie bei Rudi Carrells <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzblatt_%28Fernsehsendung%29" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herzblatt.</a> Kennst du diese Fernsehsendung aus den 1990er Jahren noch? Ich weiß genau wie die Kandidatinnen und Kandidaten nie, wer da eigentlich kommt. Manche kenne ich mittlerweile, doch bei den allermeisten Paketdiensten kommt mit jeder Lieferung eine andere Person. Manchmal ist dieser Mensch nett und freundlich, meistens hat er es eilig und ist genervt. Frauen sind so gut wie nie darunter. Nur zwei Dinge sind immer gleich:</p>
<ol>
<li>Alle Paketboten finden superschnell heraus, dass sich mein Büro direkt an meiner Wohnung befindet. Damit bin ich eine prima Paket-Abladestation für die gesamte Nachbarschaft, ich bin schließlich tagsüber gut zu erreichen.</li>
<li>Alle Paketboten hätten vor lauter Stress eh keine Zeit für die bekannte Fahrt im Heißluftballon! Außerdem bin ich mit meinem Mann ganz zufrieden, ich suche gar keinen neuen ;o)</li>
</ol>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-15003" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Ein-Paketbote.jpg" alt="Ein Paketbote" width="250" height="250" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Ein-Paketbote.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Ein-Paketbote-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Ein-Paketbote-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Dieses Mal durchschreitet ein junger Mann die Herzblatttür, im Schlepptau hat er eine Sackkarre voller Pakete. Ich überlege schon, wie ich diese Kartonsammlung noch im eher übersichtlichen Flur vor meinem Büro unterbringen soll – da warten schließlich schon zwei Päckchen darauf, abgeholt zu werden. Nach einem freundlichen Hallo fragt er mich, ob ich die Bestellungen für 2 Menschen aus der Nachbarschaft annehmen könnte. &#8222;Ach, gar nichts für mich dabei?&#8220;, frage ich. Ich bin ein bisschen enttäuscht, dabei kenne ich dieses Spielchen schon so lange. Ich bin die Paketannahme für die halbe Straße. Punkt. Schließlich bin ich ja den ganzen Tag da! Vielleicht sollte ich passend dazu anfangen, kühle Getränke, saure Gummitiere, Zeitungen und Zigaretten zu verkaufen? Direkt aus meinem Bürofenster raus? Das ist doch die Geschäftsidee!</p>
<h3>Beschissene Bezahlung mit eben solchen Arbeitsbedingungen</h3>
<p>Apropos, Geld verdienen. Menschen, die bei Paketdiensten arbeiten, werden zumeist richtig mies bezahlt. Etwa d<a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-04/paketboten-arbeitsbedingungen-paketdienste-hubertus-heil-arbeitsminister" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ie Hälfte aller Beschäftigten arbeitet dort im Niedriglohnbereich</a> – also für weniger als 10 Euro pro Stunde! Viele Überstunden sind natürlich auch noch inklusive. Sie schleppen täglich Pakete unzählige Treppen rauf und runter, wurschteln sich durch den stressigen Verkehr, klingeln jeden Tag vergeblich an vielen Haustüren und lassen sich anmeckern. Und das alles, weil wir wie verrückt im Internet bestellen und – wenn überhaupt – nur läppische 5,95 Euro für Verpackung UND Versand bezahlen. Wir sind bekloppt. Mich eingeschlossen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-15009" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Scanner-mit-krakeliger-Unterschrift-1.jpg" alt="Scanner mit krakeliger Unterschrift" width="200" height="351" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Scanner-mit-krakeliger-Unterschrift-1.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Scanner-mit-krakeliger-Unterschrift-1-171x300.jpg 171w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Mittlerweile hat der junge Mann seinen Scanner gezückt und alle Pakete eingelesen. Er hält mir den Apparat unter die Nase: &#8222;Bitte unterschreiben.&#8220; Klar, mache ich. Auch wenn man mein Gekritzel auf diesen Displays eher nicht als Unterschrift bezeichnen sollte – dabei gebe ich mir wirklich Mühe! Freundlich erinnere ich ihn noch daran, den Nachbarinnen und Nachbarn bitte die Abholzettel in die Briefkästen zu stecken. Denn manchmal vergessen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das und dann liegen die Waren im Flur vor meinem Büro rum. Irgendwann erbarme ich mich und bringe die Päckchen selbst beim Nachbarn vorbei. Halt, stop – das heißt ja, ich bin selbst eine Paketbotin! Ich werde für meine Dienste zwar nicht bezahlt, aber manchmal nehmen ja auch andere Menschen hier in der Gegend Dinge für mich an. Also gleicht sich das irgendwie wieder aus. Und ein nettes Gespräch ist meist auch noch inklusive ;o)</p>
<p>&#8222;Tschüss und einen schönen Tag!&#8220;, rufe ich dem Paketboten hinterher, der schon wieder Richtung Glastür hetzt. Immerhin hat er sich nicht dafür entschuldigt, dass er mich um 11 Uhr vormittags geweckt hätte, weil ich mit Jogginghose und wirren Haaren die Tür geöffnet habe &#8230; das ist mir nämlich auch schon passiert. Nun ja, Homeoffice ist halt kein Catwalk. Auf dem Weg zurück in mein Büro freue ich mich, dass ich im Warmen an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz sitzen und über ein spannendes Konzept nachdenken darf. Puh, hab ich ein Glück! Doch wo war ich doch gleich stehen geblieben? Ach ja, die schöne Idee für das Websitekonzept. Hey, da ist sie ja wieder![bctt tweet=&#8220;#ChristasRant 1-20: Homeoffice ist halt kein Catwalk.&#8220;]</p>
<hr />
<p>Du magst mein Gemeckere? Hier findest du alle <a href="https://www.christagoede.de/?s=ChristasRant">#ChristasRants</a>. Viel Vergnügen beim Lesen ;o)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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