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	<title>Retrofashion Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Angi Henns Mutmach-Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 13:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220; Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220;</em></h2>
<p>Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit mehr als zwei Jahren ein zweites Standbein: <a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">Peggy Sue Frankfurt </a>&#8211; einen Laden für Retrofashion &amp; Lifestyle. Hier ihr Beitrag zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<h3>Angi Henn: meine Mutmach-Geschichte</h3>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright  wp-image-5246" alt="Angi Henn" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/angihenn-430x462.jpg" width="271" height="291" />Laut meiner Visitenkarte war ich &#8222;Creative Director&#8220; in einer Agentur &#8211; letztendlich aber einfach nur ein Depp vom Dienst ohne Perspektiven. Und obendrein hatte ich noch einen Chef, der mir immer wieder verkündete, dass man in „meinem Alter“ (ich war Mitte dreißig) ohnehin nicht mehr kreativ sein könnte.</p>
<p>Meine berufliche Veränderung fing mit einem Coaching an: Über das Webgrrls-Netzwerk habe ich <span id="more-5235"></span>Martina Diel kennengelernt und ein Coaching gebucht, um Ideen zu sammeln, wie ich in meinem Beruf weiterkommen könnte. An einem der beiden Coachingtage kam ich in einem meiner Lieblingsröcke im 50er Jahre Stil – und als Martina mich darauf ansprach, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Was möchte ich wirklich gerne machen? Petticoats verkaufen!</p>
<p>Es dauerte jedoch noch weitere 8 Jahre, viel Recherche, viele Gespräche und eine Businessplanberatung von den Wirtschaftspaten – und zum Glück wurde ich Ende 2009 von der Agentur entlassen! Das klingt natürlich erst mal widersprüchlich. Aber ich habe zunächst mal als Freelancerin in meinem alten Beruf als Webdesignerin weiter gearbeitet und nebenbei meine Ladenpläne vorangetrieben. Im Juni 2011 war es dann so weit: Ich konnte mein Modegeschäft „Peggy Sue Frankfurt“ mit Damenmode im Retro-Stil eröffnen. So viel positive Resonanz hätte ich nie zu träumen gewagt: regionale und überregionale Presse, Modenschauen auf Veranstaltungen und beim European Elvis Festival, seit Ende 2011 eine bezaubernde und engagierte Mitarbeiterin … und das Allerbeste: so viele wunderbare und begeisterte Kundinnen.</p>
<p>Es heißt ja immer „Der Kunde ist König“. Aber möchte man denn König sein? Im berühmten Märchen traut sich keiner, dem König zu sagen, dass er eigentlich gar nichts anhat. Meine Kundinnen sind insofern Königinnen, dass sie jede für sich die tollsten und schönsten Frauen der Welt sind. Egal, ob groß, klein, dick, dünn, alt, jung – ich freue mich über jede, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Laden geht. Dafür muss man natürlich etwas tun: Vorschläge machen und der Kundin auch mal ein Kleid zeigen, dass sie so gar nicht in Erwägung gezogen hätte. Stoffproben aus den USA anfordern, damit eine junge Braut sehen kann, welcher Farbton am besten zu ihrer geerbten Vintage-Handtasche passt. Die Ladentür nicht auf die Sekunde genau zuknallen, nur weil jetzt Feierabend ist. Doch das Allerwichtigste ist: Immer mit dem Herzen dabei sein. Nur Sachen im Laden haben, von deren Qualität ich überzeugt bin. Und die eigene Begeisterung auf die Kundinnen übertragen.</p>
<p>Die Zukunft bleibt spannend, Ende diesen Jahres beziehe ich ein neues, schönes, größeres Ladengeschäft mit viel Platz für neue Ideen. Ab Mitte 2014 ist ein Onlineshop geplant – da kann ich natürlich meine Erfahrungen aus dem Webdesign einbringen. Wie schön, dann mal mich selbst als Kundin zu haben und nicht stundenlang diskutieren zu müssen, ob der Button rot oder blau, links oder rechts sein muss … Das Webdesign werde ich sicher nicht ganz aufgeben. Wie gesagt, die Erfahrungen aus dem einen helfen auch beim anderen. Ich habe den Schritt zum eigenen Laden nie bereut und freue mich auf alles, was die Zukunft so bringt.</p>
<p><strong>Angi Henn/Peggy Sue Frankfurt im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">www.peggysuefrankfurt.de/</a></li>
<li><a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com/peggysuefrankfurt" target="_blank">www.facebook.com/peggysuefrankfurt</a></li>
<li> www.angihenn.com/</li>
</ul>
<p>Hier finden Sie die anderen Beiträge zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>.</p>
<address>Bildquellenangabe: Angi Henn/Fotografin Ulrike Klaiber</address>
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