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	<title>Übersetzung Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Im Interview &#8211; Gesa Füßle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2019 06:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Echtsein führt zu echtem Spaß bei der Arbeit.&#8220; Gesa ist eins der vielen echten Originale im Texttreff, meinem liebsten und weltbesten Netzwerk: Gesa ist direkt, konkret, hat ganz viel Humor und weiß immer sehr genau, was sie will und was nicht. Gleichzeitig ist sie tatkräftig und streitbar, engagiert sich für andere Menschen und weiß über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Echtsein führt zu echtem Spaß bei der Arbeit.&#8220;</em></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-14074" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesa-Fuessle-Portrait.jpg" alt="Gesa Füßle Portrait" width="350" height="402" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesa-Fuessle-Portrait.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesa-Fuessle-Portrait-261x300.jpg 261w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Gesa ist eins der vielen echten Originale im <a href="http://www.texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff, meinem liebsten und weltbesten Netzwerk</a>: Gesa ist direkt, konkret, hat ganz viel Humor und weiß immer sehr genau, was sie will und was nicht. Gleichzeitig ist sie tatkräftig und streitbar, engagiert sich für andere Menschen und weiß über ihre beruflichen Spezialgebiete so richtig gut Bescheid. Und sie kann sehr gut Dinge erklären. Außerdem ist sie nie abgeneigt, eine dufte Party zu feiern – genau wie ich ;o)</p>
<p>Was mir an ihrem Interview besonders gut gefällt, ist ihr Bekenntnis zum Spaß: Für uns beide ist der Funfaktor unserer Arbeit sehr wichtig. Diese spezielle Arbeitsauffassung ist in Deutschland leider noch recht selten, denn Arbeit ist für viele Menschen nur das, was quält. Das, wo man morgens ungern hingeht. Das, wo man froh ist, wenn um 17 Uhr der Hammer fällt und man endlich in sein eigentliches Leben durchstarten kann. Wäääää &#8230; so wollen Gesa und ich nicht arbeiten. Und wir müssen das auch nicht – was unter anderem mit unserer Authentizität zu tun hat. Lest am besten einfach selbst:</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Lektorin und Übersetzerin – außerdem veranstaltest du Sütterlin-Workshops, in denen du Menschen beibringst, das Gekricksel der Großeltern und Urgroßeltern zu lesen. Wie bringst du diese doch sehr verschiedenen Angebote unter einen Hut?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Für mich ist das alles eigentlich ein und derselbe Hut, ich wechsle höchstens die Farbe der Schleife. Alles, was ich tue, hat in irgendeiner Form mit Text zu tun. Und mit dem Verständlichmachen von Text. Sei es, dass ich ihn durchs Lektorat – also durch das Eingreifen in den Text selbst – verständlicher mache. Sei es, dass ich ihn durch die Übersetzung für ein Publikum zugänglich mache, das die Ausgangssprache nicht versteht. Oder aber sei es, dass ich Personen helfe, Texte zu lesen, die ihnen bisher wegen ihrer irritierenden Optik verwehrt waren.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echtsein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Meine Beobachtung ist, dass gerade die Freiberufler*innen sich ungern verstellen. Zu denen gehöre auch ich. Ich finde es anstrengend, meinen <span id="more-14064"></span>Charakter oder meine Art unterzuordnen. Das bedeutet natürlich auch, dass ich nicht zu allen potenziellen Kund*innen passe. Das führt zu einer natürlichen Selektion. Übrig bleiben diejenigen darunter, mit denen die Arbeit wirklich Spaß macht. Das Echtsein führt also zu echtem Spaß bei der Arbeit.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten – und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Weil es Verantwortung mit sich bringt. Wenn ich einen sicheren, aber langweiligen Job hinschmeiße, um das zu tun, was mich erfüllt, gehe ich ein Risiko ein. Finanziell, aber auch ganz grundsätzlich. Wenn meine Träume sich nur schwer oder langsam erfüllen lassen, brauche ich einen langen Atem. Und ich habe niemanden, dem ich zumindest eine Teilschuld unterjubeln kann, wenn es nicht klappt: Ich bin selber schuld. Wenn man das Risiko dann aber doch eingeht, wird man feststellen, dass es relativ leicht ist, Mitstreiter*innen mit gleichen oder ähnlichen Zielen zu finden. So entstehen sehr stabile und nützliche Netzwerke, die einen dann eben doch stützen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em><img decoding="async" class="alignright wp-image-14075 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesas-Buecherschrank.jpg" alt="Gesas Bücherschrank" width="350" height="197" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesas-Buecherschrank.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/06/Gesas-Buecherschrank-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></em>GF: </strong> Ich habe eine <a href="https://www.textfuss.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a>, die mich gut widerspiegelt. Wer mich nach dem Lesen der Texte noch mag, ist bei mir richtig. Man trifft mich quasi non-stop in den sozialen Medien – <a href="https://www.facebook.com/gfuessle" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/textfuss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>, neuerdings auch <a href="https://www.instagram.com/textfuss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> -, wo ich so bin, wie ich eben bin. Das hat mir auch schon Kund*innen eingebracht. Außerdem <a href="https://www.textfuss.de/gesakram/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogge</a> ich über mein Leben (und das meiner Großmutter, wenn ich ihre alten Briefe abtippe) und manchmal über Bücher. Ich blogge, weil es mir Freude macht. Dass meine Texte auch anderen gefallen, ist ein willkommener Bonus.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Ja, klar. Wenn es um Negatives geht. Ich sage auch der nervigsten Person, die mich bezahlt, nicht einfach, dass ich sie für ein dummes Arschloch halte. Die Konsequenzen ziehe ich, wenn der Auftrag abgeschlossen ist: indem ich keinen neuen Auftrag von diesem Menschen annehme. Aber das passiert höchst selten. Und, ganz ehrlich: in gegenseitigem Einvernehmen. Die andere Seite ist dann doch meistens nicht so dröge, dass sie gar nicht merkt, dass die Zusammenarbeit nicht funktioniert. Und natürlich muss auch das Netz nicht alles über mich wissen. Es ist völlig logisch, dass man selbst lieber von Erfolgen als von Missgeschicken berichtet. Das ist wie im richtigen Leben – meinem Nachbarn erzähle ich doch auch eher Positives, wenn wir uns übern Zaun unterhalten. Aber auch ich habe schon von Rückschlägen berichtet. Und das war dann auch gut so und hat mir kein negatives Feedback eingebracht. Trotzdem: Es braucht Traute und man muss mit Nachfragen umgehen können.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …. </em></p>
<p><strong>GF:</strong><br />
a. Ehrlichkeit. Auch, wenn mir ein Auftrag dadurch durch die Lappen geht, sage ich vorher, wenn ich glaube, dass etwas meines Erachtens nicht machbar ist.<br />
b. Risikobereitschaft. Wenn ich meiner potenziellen Kundschaft nicht grundsätzlich nach dem Mund rede, geht sie mir eventuell verloren. Wenn ich mich nicht verstellen will, bin ich bereit, die Konsequenzen zu tragen. Ich halte das Risiko für überschaubar, weil:<br />
c. gute Laune. Wenn ich so sein darf, wie ich bin, macht mich das glücklich. Wenn ich die Aufträge habe, die mir gefallen, macht mich das glücklich. Wenn meine Kund*innen mit mir auf einer Wellenlänge sind … genau. Voll super!</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Vieles ist einfacher, wenn man weiß, woran man ist. Wenn mir jemand beim Beantworten meiner Fragen ausweicht oder mich auf andere Art schräg behandelt, fühle ich mich als Kundin nicht ernst genommen. Wenn man die anderen gradlinig behandelt, darf man selbst ruhig ein bisschen schräg sein. Das darf die andere Seite genauso. So ist es für alle entspannter.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien werden Unternehmen in den nächsten Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf sich ziehen?</em></p>
<p><strong>GF:</strong> Puh. Ich glaube, dass es eine gewisse Dreistigkeitsoffensive geben wird, bis das Thema ausgelutscht ist und wieder alle schrecklich freundlich sind. <a href="https://twitter.com/BVG_Kampagne" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmen wie die BVG</a> sind sehr erfolgreich damit, ihre eigene Kundschaft auf die Schippe zu nehmen. Andere sehen das und ziehen nach. Das klappt aber nur bedingt, weil zwischen der Schippe und der Beleidigung manchmal kaum Platz ist. Deshalb wird alsbald eine Sättigung eintreten. (Blöd für mich, weil ich ja auch gern meine Mitmenschen aufs Korn nehme. Aber ich hoffe, ich komme damit weiterhin durch. Sonst müsste ich mich ja doch verstellen.)</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Bücherwand Gesa Füßle, Portrait Christian Römmer</pre>
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		<title>Social Media-Sprech</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 06:02:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention. Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird&#8217;s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt 😉 Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral) Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention.</h2>
<p>Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird&#8217;s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt 😉</p>
<h3>Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral)</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-7220" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Kuh-430x333.jpg" alt="Eine Kuh" width="230" height="178" />Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, das ist eigentlich egal. Also jedenfalls sähen Sie im Frühjahr auf Ihrem Acker aus: Sie tragen die Samen in einer Schürze vor sich her, laufen über Ihren Acker und verteilen bei jedem Schritt eine großzügige Ladung Körner &#8211; das ist die <strong>ORGANISCHE Reichweite</strong>.<br />
Jetzt möchten Sie Ihren Ertrag vergrößern. Das heißt, dass Sie mehr <span id="more-6195"></span>Samen auf mehreren Äckern verteilen müssen. Sie stellen dafür einen Knecht ein, der auf dem weiteren Ihrer Äcker sät &#8211; gegen Bezahlung. Das ist die <strong>BEZAHLTE Reichweite</strong>. Im Idealfall werden Sie sich in der Erntezeit freuen, dass Sie Ihren Ertrag vergrößert haben. Und zwar um mehr, als sie der Knecht gekostet hat. Sollte das nicht der Fall sein, sollten Sie Ihre Strategie überprüfen. Aber Obacht: Von vorschnellen Urteilen möchte ich abraten. Denn nicht immer ist der Knecht unfähig &#8211;  manchmal ist der Samen schlecht, der Bauer zu geizig oder der Acker nicht fruchtbar genug. Sehen Sie also genau hin!<br />
Die <strong>VIRALE Reichweite</strong> entsteht, wenn sich Ihre Saat mithilfe des Windes weiter verbreitet und zum Beispiel auch auf nicht eingeplanten Erdschollen Erträge bringt. Das ist natürlich ganz wunderbar und freut den Bauern! Doch Sie sehen anhand dieses Beispiels, dass eine virale Reichweite nie planbar ist &#8211; sollte Ihnen ein Dienstleister Versprechen geben wie &#8222;Mit der Idee gehen wir in jedem Fall viral und steigern Ihren Umsatz um 23 %!&#8220; lautet mein Tipp: Suchen Sie sich einen anderen, seriösen Anbieter.</p>
<h3>Key-Influencer, die</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7234" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Schl%C3%BCssel-430x213.jpg" alt="Schlüssel" width="230" height="114" />Eins dieser Wörter, die ich ganz arg witzig finde. Denn ich neige dazu, englische Phrasen 1:1 ins Deutsche zu übersetzen &#8211; und bei &#8222;Schlüssel-Beeinflusser&#8220; muss ich immer an <a title="Link zu Uri Geller" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uri_Geller" target="_blank">Uri Geller </a>denken, der in den 1970er Jahren im deutschen Fernsehen Löffel verbog. Ein Key-Influencer ist aber erst mal &#8211; ganz wertfrei &#8211; jemand, der Dinge vorantreibt und beeinflusst. Ein Key-Influencer könnte also jemand sein, der sich in einem Verein engagiert, gerne Dinge organisiert oder mit seinem Input die öffentliche Diskussion zu einem bestimmten Thema am Laufen hält.<br />
Ein Key-Influencer ist aber nicht zwangsläufig positiv gestimmt, er kann zum Beispiel ein &#8222;Lover&#8220; oder &#8222;Hater&#8220; Ihres Angebots sein &#8211; um mal im Denglischen zu bleiben. Ein Key-Influencer in Social Media ist also jemand, der auf Facebook viel kommentiert, Ihre Blogbeiträge häufig teilt und sich an Diskussionen beteiligt, die sich um Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt drehen. Einen oder sogar mehrere Key-Influencer zu haben, ist eine schöne Sache, wenn es sich um &#8222;Lover-Typ&#8220; handelt. Ein &#8222;Hater-Typ&#8220; wird Sie immer wieder Nerven kosten und er kann sogar Ihre ganze Community sprengen, wenn Sie nicht früh genug und feinfühlig dagegen steuern.<br />
Mein Tipp: Behandeln Sie Ihre Fans, Follower und Leser gut, dann steigen die Chancen auf die Key-Influencer aus der &#8222;Lover-Ecke&#8220;.</p>
<h3>Plusen, sharen, liken, tweeten, retweeten</h3>
<p>Eine Reihe von Verben, die es bestimmt eines Tages in den Duden schaffen, genau wie das Wort &#8222;<a title="Link zum Duden" href="http://www.duden.de/suchen/dudenonline/googeln" target="_blank">googeln</a>&#8222;. Diese Verben beschreiben das, was wir in Social Media tun: Wir plusen Beiträge auf Google+, liken etwas auf Facebook oder tweeten und retweeten auf Twitter. So zeigen wir, dass wir die geteilten Inhalte bemerkenswert finden &#8211; ganz gleich, ob wie sie mögen, interessant oder sogar ganz gruselig finden. Wir sharen Blogbeträge oder andere Postings in Social Media, weil wir finden, dass andere das auch lesen sollten.<br />
Mein Tipp: Diese Worte sollten Sie als allererstes in Ihren Sprachschatz aufnehmen! Denn es klingt doch viel cooler, wenn Sie sagen könnten: &#8222;Ich habe gestern dieses tolle Video mit den knuddeligen Katzen als allererstes geplust, gelikt und getweetet!&#8220;. Persönlich warte ich ja noch auf das Verb &#8222;commenten&#8220;. Bei diesem Wort kann man auch den Duft der großen weiten Welt erschnuppern &#8211; denn etwas einfach zu kommentieren klingt doch viel zu langweilig!</p>
<h3>Community, die</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7221" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Rakete-430x496.jpg" alt="Rakete" width="230" height="265" />Eine Community ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich für gleiche Dinge interessieren sich im besten Fall sogar ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Denken Sie zum Beispiel an die Star-Trek-Conventions überall auf der Welt, auf denen sich die Fans der Serie  versammeln. Diese großen Communitytreffen sind Treffpunkte für Gleichgesinnte, auf denen sie fachsimpeln, Fanartikel kaufen oder sich Interviews der Stars geben lassen. Diese Menschen treffen sich auch virtuell in Foren, Facebook-Gruppen oder sie lesen die gleichen Blogs. Eine verschworene Gemeinschaft, die jedes Detail der Serie verfolgt und zum Teil sogar ganze Textpassagen auswendig aufsagen kann.<br />
Doch auch die Community hat ihre Haken: Wer kennt nicht die Lästereien im Dorf oder die missgünstigen Kommentare in den Online-Foren. Aber positives Feedback aus der Gemeinschaft und auch angemessen vorgetragene Kritik oder sachliche Diskussionen sind für den Empfänger bares Geld wert &#8211; denn hier birgt sich enormes Potenzial zur Entwicklung. Kostenloses Potenzial! Deswegen sage ich: Eine solche Community sollte das Ziel aller Selbstständigen sein, die sich in Social Media engagieren &#8211; also auch das der Freiberufler und der Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Denn die Communityidee funktioniert auch im Kleinen: In meinem Blog kommentieren regelmäßig Menschen, die ich nicht persönlich kenne. Und auf Facebook werden meine Beiträge von Menschen geteilt und damit weiter verbreitet, mit denen ich auf den ersten Blick keine persönliche Verbindung habe. Und doch sind sie Teil meiner Community, und ich freue mich sehr darüber, dass es sie gibt. Vielen Dank an euch an dieser Stelle ;o)) Ihr sorgt dafür, dass meine Beiträge eine größere Reichweite (siehe oben) haben. Und Ihr gebt mir wertvolles Feedback, das mir bei meiner Entwicklung hilft.</p>
<h3>Hashtag, das</h3>
<p>Der multifunktionale Gartenzaun des Internets, über den ich schon mehrfach gebloggt habe &#8211; sehen Sie hier: <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/" target="_blank">Hashtags &#8211; Gartenzäune des Internets</a> und <a title="Hashtags auf Google+" href="https://www.christagoede.de/hashtags-auf-google-plus/" target="_blank">Hashtags auf Google+</a>.</p>
<h3>Monitoring, das</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7219" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Kamera-Monitoring-430x412.jpg" alt="Kamera-Monitoring" width="230" height="221" />Für diesen Begriff gibt es eine ganz einfache Eselsbrücke, wie ich finde: den Monitor. Einen Monitor benötigt man, wenn man Dinge aus der Ferne überwachen möchte. Und genau das bedeutet Monitoring: die Überwachung der Geschehnisse rund um Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Person in Social Media. Und selbstverständlich können Sie auch die Konkurrenz monitoren/überwachen und genau beobachten, wie diese sich in Social Media verhält.<br />
In erster Linie dient diese spezielle Form der Überwachung aber Ihnen: Sie können viel schneller auf Geschehnisse im Web reagieren, wenn Sie wissen, was über Sie geredet wird! Ideal ist also ein &#8222;Echtzeit-Monitoring&#8220;, denn in den heutigen, schnelllebigen Zeiten kann eine Reaktion mit einem Tag Verzögerung schon viel zu spät sein.<br />
Wichtig ist auch, dass Sie die Ergebnisse Ihres Monitorings dokumentieren, um Sie auch langfristig auswerten zu können. So können Sie zum Beispiel Erfolge und Misserfolge sichtbar machen, Key-Influencer identifizieren oder einen kleinen Blick in die Zukunft wagen.<br />
Ja, Monitoring ist nicht nur toll, sondern unter Umständen auch ziemlich böse. Wie jede Form von Überwachung. Denn wenn man es zum Beispiel dazu benutzt, die Aktivitäten einzelner Personen im Internet zu überwachen, wird es übel. Oder, wenn man mit den gewonnenen Informationen Ränkespielchen betreibt oder Missgunst sät. Aber ich bin mir sicher, dass ich nur gute Menschen als Leser habe, die Monitoring ausschließlich für ihre POSITIVEN, unternehmerischen Ziele verwenden!</p>
<h3>Client Engagement Manager, Chief of Community, Interactive Officer</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um Jobbezeichnungen, die ich immer mal wieder in Stellenausschreibungen lese. Was sie genau bedeuten und welche Teilbereiche der digitalen Welten sie umfassen &#8211; ich habe allerhöchstens den Hauch einer Ahnung. Nur so viel: Hier werden Menschen gesucht, die &#8222;irgendwas mit dem Internet und diesem Social Media&#8220; zu tun haben. Was genau, wissen die Menschen in den HR-Abteilungen vermutlich selbst nicht &#8211; sonst würden Sie verständliche Jobbeschreibungen für diese offenen Stellen entwickeln. Stattdessen werden neue Jobbezeichnungen kreiert, die mich stets aufs Neue erheitern 😉<br />
Mein Tipp: Wenn Sie sich für eine solche Stellenanzeige interessieren, rufen Sie im Unternehmen an! Im Idealfall wird man Sie mit den Experten verbinden, mit denen Sie in Zukunft zusammenarbeiten könnten. Und diese Menschen werden Ihnen ganz genau sagen können, welche Arbeiten die ausgeschriebene Stelle beinhaltet und welche Qualifikationen und Erfahrungen Sie mitbringen sollten.</p>
<h3>Was fehlt Ihnen?</h3>
<p>Sie werden bemerkt haben: Dieser Text verfolgt keine wirkliche Strategie und die erklärten Begriffe sind nicht mal alphabetisch geordnet. So was, ts. Ich gebe es zu: Er diente bisher einzig und allein meiner Unterhaltung. Jetzt hoffe ich, dass das Lesen Ihnen genau so viel Spaß gemacht hat wie mir das Schreiben 😉<br />
Gerne übersetze ich Ihnen weitere Fachbegriffe aus der Social-Media-Welt. Wollten Sie schon immer mal wissen, was der Begriff XY genau bedeutet? Schreiben Sie mir &#8211; ich übersetze Ihnen diesen Fachbegriff sehr gerne.</p>
<address>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
<hr />
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/social-media-sprech/">Social Media-Sprech</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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