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	<title>Zuverlässigkeit Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Zuverlässigkeit Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Netzwerk und Teamwork</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 06:48:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Geben und vom Nehmen. Und von Ice Age. Dieser Artikel erschien erstmals am 1.10.2013 in meinem Blog. Für die Advents-Blogparade &#8222;Oldies but Goldies&#8220; von Heide Liebmann habe ich ihn nun aktualisiert.  Kennst du Ice Age? Das muffelige Mammut Manfred, das zusammen mit dem Nerven sägenden Riesenfaultier Sid und dem durchtriebenen Säbelzahntiger Diego gen Norden wandert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom Geben und vom Nehmen. Und von Ice Age.</h2>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals am 1.10.2013 in meinem Blog. Für die <a href="https://www.heide-liebmann.de/blog/2018/11/oldies-but-goldies-advents-blogparade/" target="_blank" rel="noopener">Advents-Blogparade &#8222;Oldies but Goldies&#8220; von Heide Liebmann</a> habe ich ihn nun aktualisiert. </em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13578" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/Mammut-430x392.jpg" alt="Mammut" width="350" height="319" />Kennst du Ice Age? Das muffelige Mammut Manfred, das zusammen mit dem Nerven sägenden Riesenfaultier Sid und dem durchtriebenen Säbelzahntiger Diego gen Norden wandert &#8211; stets auf der Flucht vor den Brontotherien? Auf ihrem Weg erleben die drei viele Abenteuer, kämpfen mit anderen Dinos, überstehen Eiseskälte und Feuer.</p>
<p>Toller Nebeneffekt: Die drei vollkommen verschiedenen Charaktere werden zu einem Team, vertrauen einander und schätzen die besonderen Fähigkeiten des einzelnen Tiers. Am Ende überstehen sie sogar gemeinsam einen Angriff anderer Säbelzahntiger. Eine niedliche Kindergeschichte, denkst du nun? Ja, auch. Aber vor allem ist Ice Age eine Geschichte über Teamwork! Tiere bekommen in diesem Film menschliche Eigenschaften zugeschrieben, zeigen Emotionen und erleben die Höhen und Tiefen einer intensiven Zusammenarbeit. Ich liebe diesenFilm, von dem es mittlerweile mehrere Fortsetzungen gibt ;o))</p>
<h3>Tierisch menschlich oder menschlich tierisch?</h3>
<p>Teams gibt es viele im Tierreich &#8211; denke nur nur an ein Rudel fleischfressende Tiere, das seine Beute systematisch hetzt. Auch die höhlenbewohnenden Menschen sprachen sich untereinander ab bei der Jagd und bildeten Teams. Gemeinsam sicherten sie so das Überleben ihrer Sippe, wenn sie alle zusammen zum Beispiel eine Herde Huftiere über Klippen trieben. Sie verteilten <span id="more-3843"></span>Arbeiten und Verantwortung auf vielen Schultern und jagten gemeinsam Beute, die sie als Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer nie zur Strecke gebracht hätten. Denn ohne ein funktionierendes Team ist das Überleben in weiten Teilen der Welt bis heute nicht nicht möglich – weder für Menschen noch für viele Tierarten.</p>
<p>Wir Wohlstandsmenschen brauchen allerdings keine Teams mehr, um unsere Ernährung und damit unser Überleben zu sichern. Nahrung gibt es praktisch an jeder Ecke im Überfluss, sämtliche Dienstleistungen können wir einkaufen. Im Job werden aber gleichzeitig Teams und die viel gepriesenen Netzwerke immer wichtiger &#8211; und damit die Fähigkeiten, die es uns ermöglichen, mit anderen Menschen offen und werthaltig zu kommunizieren und/oder zusammenzuarbeiten. Die Fähigkeit zu geben und zu teilen ist hier die Qualifikation, die als allererstes gefragt ist. Passend dazu gab es in der ZEIT vor ein paar Jahren mal einem<a title="Link zum Zeit-Artikel &quot;Altruismus&quot;" href="http://www.zeit.de/2013/29/beruf-karriere-arbeitstypen" target="_blank" rel="noopener"> klugen Artikel über Altruismus</a>, der die verschiedenen Arbeitstypen &#8222;Nehmende&#8220;, &#8222;Vergleichende&#8220; und &#8222;Gebende&#8220; beleuchtet.</p>
<h3>Netzwerk oder Team? Der kleine Unterschied.</h3>
<p>Diese zwei Begriffe fallen oft in einem Satz &#8211; doch meiner Meinung nach gibt es wichtige Unterschiede. Als Freiberuflerin und auch als Privatperson habe ich ein großes Netzwerk: Im <a title="Link zum Textreff" href="http://www.texttreff.de" target="_blank" rel="noopener">Texttreff </a>bin ich zum Beispiel mit mehr als 700 anderen schreibenden Frauen vernetzt. Bei den <a title="Link zu den Digital Media Women" href="http://www.digitalmediawomen.de/" target="_blank" rel="noopener">Digital Media Women </a>mit Frauen und Männern, die wie ich in einem der so genannten &#8222;neuen&#8220; Berufe arbeiten. Mit den Mitgliedern meiner Netzwerke arbeite ich aber nicht zwangsläufig im Team – doch jeder Mensch, mit dem ich im Team arbeite, ist auch Teil meines Netzwerks. Verwirrend? Okay, ich werde es näher ausführen:</p>
<ul>
<li><strong>Ein Netzwerk</strong> ist ein loser Verbund von Menschen, die ähnliche Interessen haben. Die Mitglieder eines Netzwerks müssen nicht zusammenarbeiten, netzwerken kann sich auch auf den Austausch von Informationen zum Beispiel in einem Forum beschränken. Netzwerkerinnen und Netzwerker haben individuelle, unter Umständen völlig verschiedene Ziele: Die oder der eine möchte neue Auftraggeber oder Kooperationspartner finden und die oder der andere sucht Informationen zu einem Spezialthema. Und die oder der Dritte möchte mehr über die Arbeitswelten der anderen Netzwerker wissen. Manchmal ergibt sich innerhalb eines Netzwerks ein gemeinsames Projekt &#8211; das Netzwerk ist also manchmal der Geburtsort eines Teams.</li>
<li><strong>Ein Team</strong> arbeitet zusammen und hat ein GEMEINSAMES Ziel &#8211; zum Beispiel die Erfüllung eines Auftrags. Dieses Ziel verbindet die Mitglieder des Teams miteinander. Bei uns Selbstständigen ist die Zusammenarbeit oft zeitlich beschränkt, da wir in zeitlich beschränkten Projekten arbeiten. Die Mitglieder eines Teams werden speziell nach den Aufgaben und Zielen ausgesucht, jedes Team wird individuell nach der Aufgabenstellung zusammengestellt. Ein einmal bewährtes Team hat aber große Chancen, immer wieder zusammengestellt zu werden!</li>
</ul>
<h3>Pickelpartner*innen und andere komische Typen.</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-13579" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn.jpg" alt="PickelpartnerIn" width="250" height="430" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn.jpg 403w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn-174x300.jpg 174w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die Welt der Netzwerke und Teams könnte so schön sein! Doch wer kennt sie oder ihn nicht &#8211; den Typ Mensch, mit dem Teamwork oder auch &#8222;nur&#8220; netzwerken einfach nicht möglich ist: Menschen, die Wissen und Informationen nicht, nicht vollständig oder gefiltert weitergeben. Die nicht unterstützend eingreifen, wenn Not am Mann oder der Frau ist, obwohl sie dazu in der Lage wären. Die andere herablassend behandeln und Spielchen spielen. Ich nenne sie &#8222;Pickelpartner*innen&#8220;. Diese Pickelpartner*innen zerstören in ihrer selbstverliebten Borniertheit und ihrem Egoismus jedes Team, denn sie spielen Menschen gegeneinander aus. Und gelogen wird auch ganz gerne mal, wenn es dem persönlichen Vorteil dient. Besonders prächtig gedeiht dieser Typ unter schwachen Chefinnen und Chefs, die nicht erkennen, dass diese Pickelpartner*innen gute Teams blitzschnell zerstören können.</p>
<h3>Holschuld, nein danke!</h3>
<p>Interessanterweise begegnen mir diese Menschen in meinem freiberuflichen Dasein ganz ganz selten! Woran das liegt? Darüber kann ich nur laut spekulieren: Zum einen vermute ich, dass es solchen Menschen schwer fällt, sich als Freiberuflerin oder Freiberufler passende Partner zu suchen. Denn wer will schon mit Egozentrikerinnen und Egomanen zusammenarbeiten, für die es in Sachen Informationsaustausch allerhöchstens eine Holschuld gibt. Zum anderen glaube ich, dass ein Leben als Freiberuflerin oder Freiberufler für diese Menschen nicht infrage kommt, weil es praktisch ohne Hierarchien auskommt. Ein Beispiel: In meinem Arbeitsleben sind die Kundin und der Kunde zwar König &#8211; aber nur genau so weit, wie ich mich als Person nicht verbiegen muss. Ansonsten bin ich eine One-Woman-Show und meine eigene Chefin: Ich bestimme, wie und mit wem ich wie lange zusammenarbeite. So haben Pickelpartner*innen in meinem Arbeitsleben keine Chance!</p>
<p>Welche Erfahrungen hast du mit Netzwerken und Teamwork gemacht? Oder auch mit Pickelpartner*innen? Ich freue mich auf deinen Erlebnisbericht!</p>
<hr />
<p>Übrigens: Dieser Artikel ist (wie so oft) mit Unterstützung meines Netzwerkes entstanden. Ich habe viele Tipps bekommen, die Rohtexte wurden kommentiert und das Feedback verarbeitet. Vielen Dank dafür, ihr tollen Menschen!</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Social Skills und Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 07:36:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230; &#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230;</h2>
<p><em><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8781" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg" alt="Tintenfisch" width="350" height="186" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />&#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde ich reich und berühmt! Jawohohl!&#8220;</em></p>
<p>Zugegeben, das war nun gerade sehr überspitzt dargestellt. Aber ich mir sicher, dass Menschen, die wie ich in Social Media arbeiten, schon öfter mal ähnliche Kommentare gehört haben. Und manchmal gucken mich Leute auch einfach nur ganz merkwürdig an, wenn ich sage, dass ich zum Beispiel auf Facebook arbeite &#8211; schließlich ist der blaue Riese für die allermeisten Menschen reines Privatvergnügen. Ich gebe zu: Ja, Social Media ist für mich <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Privatvergnügen. Aber eben <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Job. Ein stressiger, fordernder Job, in dem ich manchmal gerne ein Tintenfisch wäre, um mit meinen vielen Armen noch mehr Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Ein knallharter Job, der mich durchaus mal an die Grenzen dessen bringen kann, was ich als Mensch ertragen kann: Zum Beispiel dann, wenn ich den drölfzigsten, kackbraunen Idioten-Kommentar lesen muss, in dem die Rede davon ist, dass man<span id="more-8766"></span> (!) sich statt um Flüchtlinge doch lieber um die Millionen (!) hungernden deutschen Kinder kümmern sollte. Wenn ich sexistische Dumpfbackentypen-Kommentare unter Frauenfotos lesen muss, in denen diese Frauen auf übelste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt werden. Oder wenn Leute unreflektiert die dämlichsten Verschwörerlinks ins Soziale Netz kippen und, auf die Lügen angesprochen, was von &#8222;freier Meinungsäußerung&#8220; faseln. Das sind die Momente, in denen ich lieber Einsiedlerin mit Selbstversorger-Bauernhof wäre. Natürlich ohne Internetzugang. Ehrlich.</p>
<p>Doch glücklicherweise sind diese Momente selten: Die meiste Zeit finde ich, dass Social Media-Management ein ziemlich geiler, famoser Teil meines Jobs ist! Eines Jobs, der auf der einen Seite ganz viel Fachwissen und Lust am Lernen erfordert &#8211; schließlich ist in Social Media vieles, was wir heute total knorke finden, morgen schon oller Käse. Und auf der anderen Seite brauchen Social Media-Menschen auch besondere Social Skills, um diesen Job gut zu machen UND mit Leidenschaft. Ich zähle mal ein paar auf, die meiner Meinung nach wichtig sind:</p>
<h3>1. Zuverlässigkeit &#8211; Dinge sicher erledigen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8786" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg" alt="Vertrauen" width="200" height="142" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg 344w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eine von diesen Skills, die ich eigentlich für selbstverständlich halte, die es aber leider nicht sind. Ich weiß leider zu genau, dass ein fixer Termin wie &#8222;kommenden Donnerstag um 10 Uhr&#8220; nicht überall gleich verstanden wird: Die einen meinen, dass 9 Uhr oder 11 Uhr auch irgendwie 10 Uhr sind, die nächsten finden Freitag 10 Uhr auch total okay und die dritten halten gar nichts von solchen konkreten Verabredungen, die Arbeit erledigt sich dann eben irgendwann. Diese Art von Arbeitsauffassung sollten sich SoMe-Arbeitsbienen besser nicht leisten: Schließlich ist der Ruf unserer Kunden direkt von unserer Arbeit abhängig. Wir müssen stets hellwach agieren und reagieren, ganz im Sinne unserer Auftraggeber.</p>
<h3>2. Persönlichkeit &#8211; fest dahinter stehen.</h3>
<p>Die Zeiten, in denen sich Einzelunternehmer wie ich mit &#8222;Wir&#8220; angepriesen haben, um größer zu erscheinen, sind schon lange vorbei. Und auch in größeren Unternehmen setzt langsam ein Umdenken ein: Mitarbeiter werden zu &#8222;Markenbotschaftern&#8220;, die dem Unternehmen ein Gesicht und eine Stimme geben. Ich finde diese Entwicklung toll! Das bedeutet aber auch, dass wir Öffentlichkeitsarbeiter mit unserer Person für das Unternehmen stehen &#8211; mit allen Konsequenzen. So manch einer scheut sich, überhaupt ein Foto von sich im Internet zu platzieren &#8230; diese Menschen wären in einem Social Media-Job definitiv an der falschen Stelle. Hier sind echte Personen gefragt, die voll hinter dem stehen, was sie tun.</p>
<h3>3. Geduld &#8211; einatmen, ausatmen, Ommmmmmm &#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8788" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Geduld-klein.jpg" alt="Geduld" width="200" height="269" />Grmpf, Geduld ist nicht meine Kernkompetenz &#8211; ich bin eher der ungeduldige Typ 😉 In Social Media muss ich mich oft zwingen, geduldiger zu sein und zum Beispiel Dinge auch 4 oder 5 mal erklären. Manchmal stelle ich dann auch fest, dass ich selbst nicht präzise genug getippt und deshalb ein Missverständnis selbst verschuldet habe &#8211; mein Job ist also auch eine gute Lehreinheit für mich. Gerade im Internet treffen so viele verschiedene Menschen aufeinander, da können auch mal ein paar Exemplare darunter sein, die mir persönlich gar nicht liegen &#8211; auch da bin ich freundlich, verbindlich und natürlich auch geduldig. Eben ganz Social Media-Profi, auch wenn es mir manchmal in diesem Punkt schwer fällt.</p>
<h3>4. Flexibilität &#8211; ganz fix umdenken.</h3>
<p>Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Diesen Spruch könnte sich jeder Social Media-Manager direkt über den Schreibtisch hängen. Schließlich sind wir direkt abhängig vom Tagesgeschehen in unserem Unternehmen UND sogar oft von dem in der restlichen Welt. Kaum kocht ein bestimmtes Thema hoch, häufen sich die Anfragen oder Kommentare, die zu diesem Themenbereich passen. Der Tagesplan ist dann oft hinfällig, denn in Social Media sind schnelle Reaktionszeiten unbedingt einzuhalten: Statt uns um die Auswertung der letzten Kampagne zu kümmern, recherchieren wir Ansprechpartner, sammeln Informationen und beantworten Fragen. So ist das im Leben eines Social Media-Schaffenden. 😉</p>
<h3>5. Empathie &#8211; tief hinein denken.</h3>
<p>Wie alle Öffentlichkeitsarbeiter müssen auch Social Media-Experten ein gutes Gespür für andere Menschen haben und empfänglich für Zwischentöne in der Kommunikation sein. Verschärfend kommt noch hinzu, dass wir im Web ja bekanntlich fast immer ohne Ton und ohne Mimik kommunizieren &#8211; meine viel geliebten Emojis wie 😉 sind doch nur ein dürftiger Ersatz für ein echtes Face-to-Face-Gespräch. Wir sollten also genau hinhören, beobachten und hineinspüren, damit wir angemessen handeln und reagieren können. Außerdem müssen wir unsere Zielgruppe(n) sehr genau kennen und unsere Inhalte und deren sprachliche Aufbereitung möglichst genau anpassen an die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse.</p>
<h3>6. Kreativität &#8211; anders denken.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8789" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Kreativitaet-1.jpg" alt="Kreativität" width="200" height="244" />Um wirklich interessante oder faszinierende Inhalte mit hoher Interaktionsrate zu schaffen, muss ein Social Media-Manager kreativ sein: Gibt es lustige Wortspiele, die die Klickraten erhöhen? Welche Frage könnte man den Fans oder Followern stellen im Zusammenhang mit dem Content? Gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen Inhalt so spannend zu gestalten, dass er häufiger geklickt wird? Direkt verbunden mit dieser Kreativität ist immer der Mut, denn wir müssen Dinge via &#8222;Try and Error&#8220; ausprobieren und dürfen uns nicht scheuen, auch mal einen Rückschlag hinzunehmen &#8211; denn nur so kommen wir weiter. Es gibt zwar gute Best-Practise-Beispiele, aber jede Fanpage oder jeder Twitterkanal ist individuell.</p>
<h3>Und dann ist da noch ganz viel mehr!</h3>
<p><strong>Wichtig</strong>: Diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit &#8211; sie soll lediglich einen ersten Eindruck verschaffen, welche Soft Skills für Social Media nötig sind. Und zwar ganz gleich, ob ich als Festangestellte in einem großen Unternehmen Social Media mache, als Freiberuflerin Social Media-Kanäle meiner Kunden betreue oder als Unternehmer meine eigenen Social Media-Kanäle selbst pflege.</p>
<p>Meiner Meinung nach kommen noch weitere Eigenschaften dazu: zum Beispiel Ehrlichkeit, denn im Internet ist vieles transparent und deswegen können schöne Reden oder gar Lügen ganz schnell nach hinten losgehen. Social Media-Menschen müssen sich auch gut selbst organisieren können, denn sonst gehen sie gnadenlos unter in einem Arbeitsalltag, der sich sekündlich ändern kann und das auch tut. Außerdem fällt mir auf, dass die Hälfte meiner Punkte mit DENKEN zu tun haben &#8211; und das ist es wohl, was meiner Meinung nach einen Social-Media-Menschen hauptsächlich ausmacht: Diese Leute denken mit, denken um Ecken, sind flexibel und haben einfach Lust darauf, sich auf andere Menschen einzulassen und ihren Kopf einzusetzen. Diese Lust ist auch notwendig, um in diesem Bereich up to date zu bleiben &#8211; schließlich gibt es täglich wichtige Neuigkeiten und Entwicklungen, die zu verschlafen sich niemand leisten kann, der in oder mit Social Media arbeitet.</p>
<p>Was denken Sie: Welche Social Skills sind noch wichtig für Social Media-Schaffende? Ich freue mich auf Ihre Antworten und die Begründungen!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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