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	<title>Ehrlichkeit Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Ehrlichkeit Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Authentizität und Ehrlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:48:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat. Jeder Mensch lügt mehrfach am Tag &#8211; inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat.</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-9370" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase.jpg" alt="Lügennase" width="300" height="201" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase.jpg 872w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase-300x201.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase-768x515.jpg 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jeder Mensch lügt mehrfach am Tag &#8211; inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: GUT! Denn warum sollte ich meiner Kundin erzählen, dass mir heute Morgen meine Müslischale runtergefallen ist und ich erst mal die halbe Küche putzen musste? Und dass ich mir noch in den Finger geschnitten habe beim Aufheben der Scherben? Dass ich nun am Schreibtisch sitze mit einem dicken Pflaster um den Finger und nicht weiß, wie ich die nächsten Tage tippen soll &#8211; und dass ich deshalb so richtig schlechte Laune habe? Ihr gebt mir bestimmt recht, wenn ich schreibe, dass dieses persönliche Drama meine Kundin nichts angeht. Aber streng genommen habe ich sie angelogen, denn mir ging es wirklich nicht gut an diesem Tag!</p>
<p>Doch diese Art von &#8211; ich nenne sie mal &#8222;Gefälligkeits&#8220;-Lügen meint das Sprichwort aus der Headline nicht. Es passt wohl besser zu den Lügen, die zum Beispiel der VW-Konzern jahrelang über die<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-09/vw-abgase-manipulation-faq" target="_blank"> Abgaswerte der TDI-Motoren</a> verbreitet hat. Lügen, die auf einer Manipulation von Software beruhen und wohl dazu dienen sollten, mehr Autos am Markt abzusetzen, weil die Fahrzeuge ja &#8222;sauberer&#8220; sind. Oder <a href="http://www.haufe.de/compliance/recht-politik/immer-wieder-neue-skandale-um-korruption-und-geldwaesche_230132_317674.html" target="_blank">Siemens und die Deutsche Bank</a>, die trotz detailreicher Compliance-Regelwerke, ausgetüffelten Kontrollmechanismen und festgeschriebenen Sanktionen auch im letzten Jahr neue Korruptionsfälle und Geldwäscheskandale zu verzeichnen hatten.</p>
<h3>Skandal über Skandal &#8230; warum eigentlich?</h3>
<p>Das Sprichwort passt aber auch zu den vielen kleineren Unternehmen, die ihre Kunden belügen und betrügen oder Missstände vertuschen wollen: Da wird Hilfe bei einem Produkt versprochen und nie geleistet. Es werden <span id="more-8991"></span>Rückrufe versprochen, die  nie kommen. Oder Dinge wie zum Beispiel Produkt-Features verkauft, die es nicht gibt und auch nie geben wird. Verträge werden nicht eingehalten und auch, wenn der Käufer darauf hinweist, erfolgt keine Korrektur zugunsten des Kunden. Oder es werden Dienstleistungen verkauft, für die das Unternehmen keine Expertise hat. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch schon Erfahrungen in dieser Art machen musste. Leider.</p>
<p>Doch was hat das alles mit Authentizität zu tun? Ganz viel meiner Meinung nach: In den von mir genannten Fällen haben Unternehmen versucht, zu manipulieren, zu betrügen, zu vertuschen, zu vertrösten. Fehler werden nicht offen zugegeben, es wird keine Transparenz geschaffen über das, was dort passiert ist und auch noch passiert. In vielen Fällen wird nicht mal mit den Kunden kommuniziert &#8211; die Käufer erfahren in fast allen Fällen vom neuesten Skandal erst aus der Presse, oder im schlimmsten Fall gar nicht. Dabei müsste das gar nicht sein, denn in vielen Fällen sind die Käufer der Produkte namentlich und mit Adresse bekannt. Doch ganz egal, welche dieser Un-Variationen ein Unternehmen bevorzugt &#8211; zurück bleibt ein enttäuschter Kunde, der in vielen Fällen zum Ex-Kunden wird und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Und ein Unternehmen, das seinen Ruf auf Jahre hin ruiniert hat und so nicht mehr authentisch am Markt agieren kann &#8211; denn enttäuschte Kunden sprechen mit anderen Menschen und werden mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg halten!</p>
<h3>Wir brauchen eine Fehlerkultur. Eine authentische Fehlerkultur.</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-9372" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit.png" alt="Lüge-Wahrheit" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit.png 821w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit-300x225.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ja, wir machen alle Fehler. Ja, wir machen sie im Privatleben und auch beruflich. Und das schon unser gesamtes Leben lang. Und damit gehören Fehler zu unserem ICH, sind also vollkommen authentisch! Doch warum fällt es uns allen so schwer, Fehler zuzugeben? Warum wird vertuscht, was das Zeug hält &#8211; obwohl wir doch alle aus der Erfahrung gelernt haben sollten, dass so etwas nur ganz selten gut geht? Denn wir alle haben diese Erfahrung ganz bestimmt schon im privaten Umfeld machen müssen &#8230; und trotzdem wird sie tagtäglich im geschäftlichen Umfeld wiederholt. Oft auch aus der Angst heraus, von wütenden Kunden in der Luft zerrissen zu werden. Und so wird aus einem ursprünglich vielleicht kleinen Fehler ein handfester Skandal, der einem Unternehmen langfristig hohen Schaden zufügt.</p>
<p>Meiner Ansicht nach brauchen wir eine authentische Fehlerkultur &#8211; und zwar in zwei Richtungen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Unternehmen:</strong> Firmen müssen endlich verstehen, dass es keine gute Idee ist, Fehler verheimlichen zu wollen &#8211; in Zeiten von Internet und Social Media und den damit verbundenen, fast unendlichen Kommunikationsmöglichkeiten ist es praktisch unmöglich, etwas zu verheimlichen. Denn nicht mal die Geheimdienste schaffen das, wie man unschwer an den diversen Leaks und ungewollten Veröffentlichungen erkennen kann! Wir brauchen also Unternehmen, die zu ihrer vollständigen &#8211; authentischen &#8211; Unternehmenspersönlichkeit stehen &#8211; inklusive aller Ecken, Kanten und eben auch der Fehler.</li>
<li><strong>Die Gesellschaft:</strong> Wir brauchen eine Gesellschaft, die Fehler akzeptiert und jemanden, der einen Fehler zugibt, nicht in der Luft zerreißt oder mit Häme und Spott übergießt &#8211; ganz egal, ob es sich um eine Person, eine Personengruppe oder ein Unternehmen handelt. Wir brauchen ein Umfeld, das ein Bekenntnis zu einem Fehler wohlwollend aufnimmt und das vollständige Ausbügeln des Fehlers akzeptiert. Ein Umfeld, das besonnen mit einem Fehlerbekenntnis umgeht &#8211; und zwar schon im Kindergarten. Denn in der Kindheit wird die Basis dafür gelegt, wie Menschen mit Kritik oder Fehlern umgehen &#8230;</li>
</ul>
<p>Doch die allerallerallerbeste Variante ist natürlich, erst gar nicht zu lügen, sondern sich selbst treu zu bleiben, Fehler zuzugeben und damit Authentizität zu leben &#8211; als Person und als Unternehmen. Wir alle wissen im Grunde unseres Herzens, dass niemand fehlerfrei ist &#8211; und dass zu einer authentischen Persönlichkeit oder zu einem authentischen Unternehmen eben auch die Fehler gehören. Denn wie heißt es so schön: Ehrlich währt am längsten. Punkt.</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Fachwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Social Skills und Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 07:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230; &#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230;</h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8781" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg" alt="Tintenfisch" width="350" height="186" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein-300x159.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />&#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde ich reich und berühmt! Jawohohl!&#8220;</em></p>
<p>Zugegeben, das war nun gerade sehr überspitzt dargestellt. Aber ich mir sicher, dass Menschen, die wie ich in Social Media arbeiten, schon öfter mal ähnliche Kommentare gehört haben. Und manchmal gucken mich Leute auch einfach nur ganz merkwürdig an, wenn ich sage, dass ich zum Beispiel auf Facebook arbeite &#8211; schließlich ist der blaue Riese für die allermeisten Menschen reines Privatvergnügen. Ich gebe zu: Ja, Social Media ist für mich <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Privatvergnügen. Aber eben <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Job. Ein stressiger, fordernder Job, in dem ich manchmal gerne ein Tintenfisch wäre, um mit meinen vielen Armen noch mehr Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Ein knallharter Job, der mich durchaus mal an die Grenzen dessen bringen kann, was ich als Mensch ertragen kann: Zum Beispiel dann, wenn ich den drölfzigsten, kackbraunen Idioten-Kommentar lesen muss, in dem die Rede davon ist, dass man<span id="more-8766"></span> (!) sich statt um Flüchtlinge doch lieber um die Millionen (!) hungernden deutschen Kinder kümmern sollte. Wenn ich sexistische Dumpfbackentypen-Kommentare unter Frauenfotos lesen muss, in denen diese Frauen auf übelste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt werden. Oder wenn Leute unreflektiert die dämlichsten Verschwörerlinks ins Soziale Netz kippen und, auf die Lügen angesprochen, was von &#8222;freier Meinungsäußerung&#8220; faseln. Das sind die Momente, in denen ich lieber Einsiedlerin mit Selbstversorger-Bauernhof wäre. Natürlich ohne Internetzugang. Ehrlich.</p>
<p>Doch glücklicherweise sind diese Momente selten: Die meiste Zeit finde ich, dass Social Media-Management ein ziemlich geiler, famoser Teil meines Jobs ist! Eines Jobs, der auf der einen Seite ganz viel Fachwissen und Lust am Lernen erfordert &#8211; schließlich ist in Social Media vieles, was wir heute total knorke finden, morgen schon oller Käse. Und auf der anderen Seite brauchen Social Media-Menschen auch besondere Social Skills, um diesen Job gut zu machen UND mit Leidenschaft. Ich zähle mal ein paar auf, die meiner Meinung nach wichtig sind:</p>
<h3>1. Zuverlässigkeit &#8211; Dinge sicher erledigen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8786" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg" alt="Vertrauen" width="200" height="142" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg 344w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eine von diesen Skills, die ich eigentlich für selbstverständlich halte, die es aber leider nicht sind. Ich weiß leider zu genau, dass ein fixer Termin wie &#8222;kommenden Donnerstag um 10 Uhr&#8220; nicht überall gleich verstanden wird: Die einen meinen, dass 9 Uhr oder 11 Uhr auch irgendwie 10 Uhr sind, die nächsten finden Freitag 10 Uhr auch total okay und die dritten halten gar nichts von solchen konkreten Verabredungen, die Arbeit erledigt sich dann eben irgendwann. Diese Art von Arbeitsauffassung sollten sich SoMe-Arbeitsbienen besser nicht leisten: Schließlich ist der Ruf unserer Kunden direkt von unserer Arbeit abhängig. Wir müssen stets hellwach agieren und reagieren, ganz im Sinne unserer Auftraggeber.</p>
<h3>2. Persönlichkeit &#8211; fest dahinter stehen.</h3>
<p>Die Zeiten, in denen sich Einzelunternehmer wie ich mit &#8222;Wir&#8220; angepriesen haben, um größer zu erscheinen, sind schon lange vorbei. Und auch in größeren Unternehmen setzt langsam ein Umdenken ein: Mitarbeiter werden zu &#8222;Markenbotschaftern&#8220;, die dem Unternehmen ein Gesicht und eine Stimme geben. Ich finde diese Entwicklung toll! Das bedeutet aber auch, dass wir Öffentlichkeitsarbeiter mit unserer Person für das Unternehmen stehen &#8211; mit allen Konsequenzen. So manch einer scheut sich, überhaupt ein Foto von sich im Internet zu platzieren &#8230; diese Menschen wären in einem Social Media-Job definitiv an der falschen Stelle. Hier sind echte Personen gefragt, die voll hinter dem stehen, was sie tun.</p>
<h3>3. Geduld &#8211; einatmen, ausatmen, Ommmmmmm &#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8788" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Geduld-klein.jpg" alt="Geduld" width="200" height="269" />Grmpf, Geduld ist nicht meine Kernkompetenz &#8211; ich bin eher der ungeduldige Typ 😉 In Social Media muss ich mich oft zwingen, geduldiger zu sein und zum Beispiel Dinge auch 4 oder 5 mal erklären. Manchmal stelle ich dann auch fest, dass ich selbst nicht präzise genug getippt und deshalb ein Missverständnis selbst verschuldet habe &#8211; mein Job ist also auch eine gute Lehreinheit für mich. Gerade im Internet treffen so viele verschiedene Menschen aufeinander, da können auch mal ein paar Exemplare darunter sein, die mir persönlich gar nicht liegen &#8211; auch da bin ich freundlich, verbindlich und natürlich auch geduldig. Eben ganz Social Media-Profi, auch wenn es mir manchmal in diesem Punkt schwer fällt.</p>
<h3>4. Flexibilität &#8211; ganz fix umdenken.</h3>
<p>Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Diesen Spruch könnte sich jeder Social Media-Manager direkt über den Schreibtisch hängen. Schließlich sind wir direkt abhängig vom Tagesgeschehen in unserem Unternehmen UND sogar oft von dem in der restlichen Welt. Kaum kocht ein bestimmtes Thema hoch, häufen sich die Anfragen oder Kommentare, die zu diesem Themenbereich passen. Der Tagesplan ist dann oft hinfällig, denn in Social Media sind schnelle Reaktionszeiten unbedingt einzuhalten: Statt uns um die Auswertung der letzten Kampagne zu kümmern, recherchieren wir Ansprechpartner, sammeln Informationen und beantworten Fragen. So ist das im Leben eines Social Media-Schaffenden. 😉</p>
<h3>5. Empathie &#8211; tief hinein denken.</h3>
<p>Wie alle Öffentlichkeitsarbeiter müssen auch Social Media-Experten ein gutes Gespür für andere Menschen haben und empfänglich für Zwischentöne in der Kommunikation sein. Verschärfend kommt noch hinzu, dass wir im Web ja bekanntlich fast immer ohne Ton und ohne Mimik kommunizieren &#8211; meine viel geliebten Emojis wie 😉 sind doch nur ein dürftiger Ersatz für ein echtes Face-to-Face-Gespräch. Wir sollten also genau hinhören, beobachten und hineinspüren, damit wir angemessen handeln und reagieren können. Außerdem müssen wir unsere Zielgruppe(n) sehr genau kennen und unsere Inhalte und deren sprachliche Aufbereitung möglichst genau anpassen an die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse.</p>
<h3>6. Kreativität &#8211; anders denken.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8789" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Kreativitaet-1.jpg" alt="Kreativität" width="200" height="244" />Um wirklich interessante oder faszinierende Inhalte mit hoher Interaktionsrate zu schaffen, muss ein Social Media-Manager kreativ sein: Gibt es lustige Wortspiele, die die Klickraten erhöhen? Welche Frage könnte man den Fans oder Followern stellen im Zusammenhang mit dem Content? Gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen Inhalt so spannend zu gestalten, dass er häufiger geklickt wird? Direkt verbunden mit dieser Kreativität ist immer der Mut, denn wir müssen Dinge via &#8222;Try and Error&#8220; ausprobieren und dürfen uns nicht scheuen, auch mal einen Rückschlag hinzunehmen &#8211; denn nur so kommen wir weiter. Es gibt zwar gute Best-Practise-Beispiele, aber jede Fanpage oder jeder Twitterkanal ist individuell.</p>
<h3>Und dann ist da noch ganz viel mehr!</h3>
<p><strong>Wichtig</strong>: Diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit &#8211; sie soll lediglich einen ersten Eindruck verschaffen, welche Soft Skills für Social Media nötig sind. Und zwar ganz gleich, ob ich als Festangestellte in einem großen Unternehmen Social Media mache, als Freiberuflerin Social Media-Kanäle meiner Kunden betreue oder als Unternehmer meine eigenen Social Media-Kanäle selbst pflege.</p>
<p>Meiner Meinung nach kommen noch weitere Eigenschaften dazu: zum Beispiel Ehrlichkeit, denn im Internet ist vieles transparent und deswegen können schöne Reden oder gar Lügen ganz schnell nach hinten losgehen. Social Media-Menschen müssen sich auch gut selbst organisieren können, denn sonst gehen sie gnadenlos unter in einem Arbeitsalltag, der sich sekündlich ändern kann und das auch tut. Außerdem fällt mir auf, dass die Hälfte meiner Punkte mit DENKEN zu tun haben &#8211; und das ist es wohl, was meiner Meinung nach einen Social-Media-Menschen hauptsächlich ausmacht: Diese Leute denken mit, denken um Ecken, sind flexibel und haben einfach Lust darauf, sich auf andere Menschen einzulassen und ihren Kopf einzusetzen. Diese Lust ist auch notwendig, um in diesem Bereich up to date zu bleiben &#8211; schließlich gibt es täglich wichtige Neuigkeiten und Entwicklungen, die zu verschlafen sich niemand leisten kann, der in oder mit Social Media arbeitet.</p>
<p>Was denken Sie: Welche Social Skills sind noch wichtig für Social Media-Schaffende? Ich freue mich auf Ihre Antworten und die Begründungen!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Blogparade Transparenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 14:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Transparenz braucht ein Blog? Eine spannende Frage, die Eva Schumann da in ihrem Blog Tinto im Rahmen einer Blogparade stellt: Wie durchsichtig sollte ein Blog sein? Wie klar sollte ein Beitrag transportieren, unter welchen Bedingungen er zustande kam? Und an welche Regeln sollten sich Blogger halten &#8211; und welche davon sind sogar verbindlich? Meine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie viel Transparenz braucht ein Blog?</h2>
<p>Eine spannende Frage, die <a title="Link zur Blogparade" href="http://www.tinto.de/tipps/wie-viel-transparenz-braucht-ein-blog/" target="_blank">Eva Schumann da in ihrem Blog Tinto </a>im Rahmen einer Blogparade stellt: Wie durchsichtig sollte ein Blog sein? Wie klar sollte ein Beitrag transportieren, unter welchen Bedingungen er zustande kam? Und an welche Regeln sollten sich Blogger halten &#8211; und welche davon sind sogar verbindlich? Meine Antwort darauf ist erst mal ganz einfach:</p>
<h3>Ein Blog sollte transparent sein. Bis in den aller letzten Winkel.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8287" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Special-Offer-430x340.png" alt="Störer Angebot" width="300" height="237" />Ja, ich bin der Meinung, dass ein Blogger sprichwörtlich die Hosen ausziehen sollte, wenn es um die Inhalte in seinem Blog geht: Wo kommen Inhalte her? Gibt es eine Vereinbarung mit einer dritten Partei, die Einfluss auf einen Artikel genommen hat? Wer sponsort das Gewinnspiel und welche Vereinbarung wurde geschlossen? All diese Informationen sollten wir unseren Lesern zur Verfügung stellen &#8211; und zwar nicht im Kleingedruckten, sondern gut lesbar und gut sichtbar platziert.</p>
<p>Doch auch bei mir flattern immer mehr Anfragen von Unternehmen ins Postfach, die mich in irgendeiner Weise sponsoren wollen, wenn ich ihre Software/ihr Buch/ihre Dienstleistung in meinem Blog vorstelle und positiv bewerte &#8211; die überwiegende Mehrheit möchte einen Blogbeitrag ohne die Auszeichnung als &#8222;Sponsored Post&#8220;. Mal gibt es ein paar Euro dafür, mal ein Produkt umsonst. Ich lehne solche Anfragen ab mit dem Hinweis auf <span id="more-8282"></span>das Telemediengesetz (<a title="Link zum § 6" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__6.html"><span class="jnenbez">§ 6</span> </a><span class="jnentitel"><a title="Link zum § 6" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tmg/__6.html">Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen</a>). Dort sind die Regeln festgelegt, die wir in der kommerziellen Kommunikation beachten müssen, zum Beispiel:</span></p>
<ul>
<li>kommerzielle Kommunikation klar kennzeichnen</li>
<li>Auftraggeber sichtbar machen</li>
<li>Bedingungen für Gewinnspiele/Preisnachlässe etc. unzweideutig und leicht zugänglich gestalten</li>
</ul>
<p>Eigentlich ist es doch ganz einfach, oder?</p>
<p>Ich kann aber auch die Blogger verstehen, die sich von diesen Angeboten verführen lassen &#8211; zumal viele Blogger finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet sind. Ein Blog bewegt sich nämlich oft in der Grauzone zwischen Job und Hobby: Für einen Job ist das monetäre Ergebnis nicht lukrativ genug, und für ein Hobby ist ein Blog zu zeitaufwendig. Da ist es naheliegend, hier und da ein paar Euro zu kassieren, um das Hobby besser finanzieren zu können. Oder sogar, um dem Traumziel &#8222;Vollzeitblogger&#8220; ein kleines Stückchen näherzukommen. Wenn da nicht ein ganz großer Haken wäre, denn &#8230;</p>
<h3>Glaubwürdigkeit ist das Pfund, mit dem wir wuchern.</h3>
<p>Wir Blogger finden Leser, weil die Menschen das glauben, was wir schreiben. Wir sind nahe dran an unseren Themen, wir arbeiten frei und unabhängig, wir haben eine eigene Meinung und keinen Auftraggeber, der uns bezahlt. Das macht uns zu einem starken Gegenpol zur Lohnschreiberei für PR und Marketing. Manche von uns sind sogar bezahlte Lohnschreiberlinge wie ich &#8211; und wir haben &#8222;trotzdem&#8220; ein Blog, in dem wir über unsere Arbeit berichten, Tipps zu unserem Spezialgebiet geben und Wissen teilen. Menschen wie ich benutzen also ein Blog nicht in erster Linie, um Geld damit zu verdienen: Wir bloggen, weil wir sichtbarer werden möchten, uns mit Spezialthemen  am Markt positionieren wollen oder gerne Wissen teilen. Insgesamt zahlt das Blog bei Leuten wie mir also in die Reputation ein &#8211; und damit nur indirekt in die Geldbörse. Aber genau da liegt auch ein Problem:</p>
<h3> Unsere Reputation ist in Gefahr!</h3>
<p>Wenn wir Produkte vorstellen oder Bücher rezensieren und in diesen Artikeln nicht ganz klar schreiben, dass wir für diese Aufgabe in irgendeiner Form gesponsort wurden, gefährden wir unseren guten Ruf. Doch die Reputation wichtig für unsere Arbeit – neben einer flotten Schreibe und unternehmerischen Tugenden, die wir genau wie alle anderen Selbstständigen haben sollten. Wie sollen die Kunden uns vertrauen, wenn intransparent arbeiten? Gerade wir als Experten für die kommerzielle Kommunikation müssen doch die Spielregeln wie aus dem FF kennen &#8211; und natürlich auch einhalten!</p>
<p>Übrigens: Zum Welttag des Buches am 23. April werde ich in diesem Blog wieder ein Buch aus dem O&#8217;Reilly Verlag verlosen &#8211; denn ich finde die Aktion &#8222;Blogger schenken Lesefreude&#8220; toll. Und ich werde mich nett bedanken beim Verlag, der mir auch in diesem Jahr wieder ein Buch kostenfrei zur Verfügung stellt. Das ist die einzige Form von Sponsoring, die es in diesem Blog gibt. Und jemals geben wird.</p>
<h3>Und Sie? Wie durchsichtig sind Sie?</h3>
<p>Wie halten Sie es mit der Transparenz in Ihrem Blog? Welche Anfragen bekommen Sie? Können Sie eine Veränderung in der Qualität der Anfragen feststellen? Und wie halten Sie es mit der Auszeichnung Ihrer Beiträge? Eva Schumann freut sich auf viele weitere Beiträge zu ihrer <a title="Link zur Blogparade" href="http://www.tinto.de/tipps/wie-viel-transparenz-braucht-ein-blog/" target="_blank">Blogparade &#8222;Wie viel Transparenz braucht ein Blog?&#8220;</a>, die noch bis zum 1. Mai 2015 läuft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
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<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
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