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	<title>Teamwork Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Teamwork Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Netzwerk und Teamwork</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 06:48:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Geben und vom Nehmen. Und von Ice Age. Dieser Artikel erschien erstmals am 1.10.2013 in meinem Blog. Für die Advents-Blogparade &#8222;Oldies but Goldies&#8220; von Heide Liebmann habe ich ihn nun aktualisiert.  Kennst du Ice Age? Das muffelige Mammut Manfred, das zusammen mit dem Nerven sägenden Riesenfaultier Sid und dem durchtriebenen Säbelzahntiger Diego gen Norden wandert [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Vom Geben und vom Nehmen. Und von Ice Age.</h2>
<p><em>Dieser Artikel erschien erstmals am 1.10.2013 in meinem Blog. Für die <a href="https://www.heide-liebmann.de/blog/2018/11/oldies-but-goldies-advents-blogparade/" target="_blank" rel="noopener">Advents-Blogparade &#8222;Oldies but Goldies&#8220; von Heide Liebmann</a> habe ich ihn nun aktualisiert. </em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13578" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/Mammut-430x392.jpg" alt="Mammut" width="350" height="319" />Kennst du Ice Age? Das muffelige Mammut Manfred, das zusammen mit dem Nerven sägenden Riesenfaultier Sid und dem durchtriebenen Säbelzahntiger Diego gen Norden wandert &#8211; stets auf der Flucht vor den Brontotherien? Auf ihrem Weg erleben die drei viele Abenteuer, kämpfen mit anderen Dinos, überstehen Eiseskälte und Feuer.</p>
<p>Toller Nebeneffekt: Die drei vollkommen verschiedenen Charaktere werden zu einem Team, vertrauen einander und schätzen die besonderen Fähigkeiten des einzelnen Tiers. Am Ende überstehen sie sogar gemeinsam einen Angriff anderer Säbelzahntiger. Eine niedliche Kindergeschichte, denkst du nun? Ja, auch. Aber vor allem ist Ice Age eine Geschichte über Teamwork! Tiere bekommen in diesem Film menschliche Eigenschaften zugeschrieben, zeigen Emotionen und erleben die Höhen und Tiefen einer intensiven Zusammenarbeit. Ich liebe diesenFilm, von dem es mittlerweile mehrere Fortsetzungen gibt ;o))</p>
<h3>Tierisch menschlich oder menschlich tierisch?</h3>
<p>Teams gibt es viele im Tierreich &#8211; denke nur nur an ein Rudel fleischfressende Tiere, das seine Beute systematisch hetzt. Auch die höhlenbewohnenden Menschen sprachen sich untereinander ab bei der Jagd und bildeten Teams. Gemeinsam sicherten sie so das Überleben ihrer Sippe, wenn sie alle zusammen zum Beispiel eine Herde Huftiere über Klippen trieben. Sie verteilten <span id="more-3843"></span>Arbeiten und Verantwortung auf vielen Schultern und jagten gemeinsam Beute, die sie als Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer nie zur Strecke gebracht hätten. Denn ohne ein funktionierendes Team ist das Überleben in weiten Teilen der Welt bis heute nicht nicht möglich – weder für Menschen noch für viele Tierarten.</p>
<p>Wir Wohlstandsmenschen brauchen allerdings keine Teams mehr, um unsere Ernährung und damit unser Überleben zu sichern. Nahrung gibt es praktisch an jeder Ecke im Überfluss, sämtliche Dienstleistungen können wir einkaufen. Im Job werden aber gleichzeitig Teams und die viel gepriesenen Netzwerke immer wichtiger &#8211; und damit die Fähigkeiten, die es uns ermöglichen, mit anderen Menschen offen und werthaltig zu kommunizieren und/oder zusammenzuarbeiten. Die Fähigkeit zu geben und zu teilen ist hier die Qualifikation, die als allererstes gefragt ist. Passend dazu gab es in der ZEIT vor ein paar Jahren mal einem<a title="Link zum Zeit-Artikel &quot;Altruismus&quot;" href="http://www.zeit.de/2013/29/beruf-karriere-arbeitstypen" target="_blank" rel="noopener"> klugen Artikel über Altruismus</a>, der die verschiedenen Arbeitstypen &#8222;Nehmende&#8220;, &#8222;Vergleichende&#8220; und &#8222;Gebende&#8220; beleuchtet.</p>
<h3>Netzwerk oder Team? Der kleine Unterschied.</h3>
<p>Diese zwei Begriffe fallen oft in einem Satz &#8211; doch meiner Meinung nach gibt es wichtige Unterschiede. Als Freiberuflerin und auch als Privatperson habe ich ein großes Netzwerk: Im <a title="Link zum Textreff" href="http://www.texttreff.de" target="_blank" rel="noopener">Texttreff </a>bin ich zum Beispiel mit mehr als 700 anderen schreibenden Frauen vernetzt. Bei den <a title="Link zu den Digital Media Women" href="http://www.digitalmediawomen.de/" target="_blank" rel="noopener">Digital Media Women </a>mit Frauen und Männern, die wie ich in einem der so genannten &#8222;neuen&#8220; Berufe arbeiten. Mit den Mitgliedern meiner Netzwerke arbeite ich aber nicht zwangsläufig im Team – doch jeder Mensch, mit dem ich im Team arbeite, ist auch Teil meines Netzwerks. Verwirrend? Okay, ich werde es näher ausführen:</p>
<ul>
<li><strong>Ein Netzwerk</strong> ist ein loser Verbund von Menschen, die ähnliche Interessen haben. Die Mitglieder eines Netzwerks müssen nicht zusammenarbeiten, netzwerken kann sich auch auf den Austausch von Informationen zum Beispiel in einem Forum beschränken. Netzwerkerinnen und Netzwerker haben individuelle, unter Umständen völlig verschiedene Ziele: Die oder der eine möchte neue Auftraggeber oder Kooperationspartner finden und die oder der andere sucht Informationen zu einem Spezialthema. Und die oder der Dritte möchte mehr über die Arbeitswelten der anderen Netzwerker wissen. Manchmal ergibt sich innerhalb eines Netzwerks ein gemeinsames Projekt &#8211; das Netzwerk ist also manchmal der Geburtsort eines Teams.</li>
<li><strong>Ein Team</strong> arbeitet zusammen und hat ein GEMEINSAMES Ziel &#8211; zum Beispiel die Erfüllung eines Auftrags. Dieses Ziel verbindet die Mitglieder des Teams miteinander. Bei uns Selbstständigen ist die Zusammenarbeit oft zeitlich beschränkt, da wir in zeitlich beschränkten Projekten arbeiten. Die Mitglieder eines Teams werden speziell nach den Aufgaben und Zielen ausgesucht, jedes Team wird individuell nach der Aufgabenstellung zusammengestellt. Ein einmal bewährtes Team hat aber große Chancen, immer wieder zusammengestellt zu werden!</li>
</ul>
<h3>Pickelpartner*innen und andere komische Typen.</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-13579" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn.jpg" alt="PickelpartnerIn" width="250" height="430" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn.jpg 403w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/PickelpartnerIn-174x300.jpg 174w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die Welt der Netzwerke und Teams könnte so schön sein! Doch wer kennt sie oder ihn nicht &#8211; den Typ Mensch, mit dem Teamwork oder auch &#8222;nur&#8220; netzwerken einfach nicht möglich ist: Menschen, die Wissen und Informationen nicht, nicht vollständig oder gefiltert weitergeben. Die nicht unterstützend eingreifen, wenn Not am Mann oder der Frau ist, obwohl sie dazu in der Lage wären. Die andere herablassend behandeln und Spielchen spielen. Ich nenne sie &#8222;Pickelpartner*innen&#8220;. Diese Pickelpartner*innen zerstören in ihrer selbstverliebten Borniertheit und ihrem Egoismus jedes Team, denn sie spielen Menschen gegeneinander aus. Und gelogen wird auch ganz gerne mal, wenn es dem persönlichen Vorteil dient. Besonders prächtig gedeiht dieser Typ unter schwachen Chefinnen und Chefs, die nicht erkennen, dass diese Pickelpartner*innen gute Teams blitzschnell zerstören können.</p>
<h3>Holschuld, nein danke!</h3>
<p>Interessanterweise begegnen mir diese Menschen in meinem freiberuflichen Dasein ganz ganz selten! Woran das liegt? Darüber kann ich nur laut spekulieren: Zum einen vermute ich, dass es solchen Menschen schwer fällt, sich als Freiberuflerin oder Freiberufler passende Partner zu suchen. Denn wer will schon mit Egozentrikerinnen und Egomanen zusammenarbeiten, für die es in Sachen Informationsaustausch allerhöchstens eine Holschuld gibt. Zum anderen glaube ich, dass ein Leben als Freiberuflerin oder Freiberufler für diese Menschen nicht infrage kommt, weil es praktisch ohne Hierarchien auskommt. Ein Beispiel: In meinem Arbeitsleben sind die Kundin und der Kunde zwar König &#8211; aber nur genau so weit, wie ich mich als Person nicht verbiegen muss. Ansonsten bin ich eine One-Woman-Show und meine eigene Chefin: Ich bestimme, wie und mit wem ich wie lange zusammenarbeite. So haben Pickelpartner*innen in meinem Arbeitsleben keine Chance!</p>
<p>Welche Erfahrungen hast du mit Netzwerken und Teamwork gemacht? Oder auch mit Pickelpartner*innen? Ich freue mich auf deinen Erlebnisbericht!</p>
<hr />
<p>Übrigens: Dieser Artikel ist (wie so oft) mit Unterstützung meines Netzwerkes entstanden. Ich habe viele Tipps bekommen, die Rohtexte wurden kommentiert und das Feedback verarbeitet. Vielen Dank dafür, ihr tollen Menschen!</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Blogparade Authentizität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2013 05:57:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Herzblut zu Überzeugungstaten. Gestern morgen fand ich auf Facebook ein Posting mit einem Hinweis auf eine Blogparade von Ina Machold: &#8222;Authentizität und Erwartungen in der Dienstleistung – ein Balanceakt?&#8220; . Mein Thema! Denn eins meiner Hauptanliegen in meinem beruflichen Dasein als Texterin und Konzeptionerin ist das Echtsein: Ich unterstütze meine Kunden dabei, Marketing authentisch zu betreiben. Das geht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit Herzblut zu Überzeugungstaten.</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-4637" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/08/stamp-143192_6401-430x294.jpg" alt="Stempel mit der Aufschrift &quot;Original&quot;" width="241" height="165" />Gestern morgen fand ich auf Facebook ein Posting mit einem Hinweis auf eine Blogparade von Ina Machold: <em>&#8222;Authentizität und Erwartungen in der Dienstleistung – ein Balanceakt?&#8220;</em> . Mein Thema! Denn eins meiner Hauptanliegen in meinem beruflichen Dasein als Texterin und Konzeptionerin ist das Echtsein: Ich unterstütze meine Kunden dabei, Marketing authentisch <span id="more-4620"></span>zu betreiben. Das geht aber nur, wenn ich selbst &#8222;echt&#8220;, überzeugt und mit Herzblut dabei bin.</p>
<p>Das Thema Authentizität beschäftigt mich schon länger. Wenn Sie mehr über meine Gedanken und Ideen wissen möchten, empfehle ich Ihnen folgende Blogartikel:</p>
<ul>
<li><strong>&#8222;Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch.&#8220; </strong>unter <a title="Link zum Blogbeitrag" href="https://www.christagoede.de/die-hohe-kunst-der-authentizitat/" target="_blank" rel="noopener">https://www.christagoede.de/die-hohe-kunst-der-authentizitat/</a></li>
<li><strong>&#8222;Ich bin ich. Und sonst gar nichts.&#8220;</strong> unter <a title="Link zum Blogbeitrag" href="http://www.digitalmediawomen.de/2013/01/07/authentizitaet/" target="_blank" rel="noopener">http://www.digitalmediawomen.de/2013/01/07/authentizitaet/</a></li>
</ul>
<p>Die 6 Fragen dieser Blogparade geben einen weiteren Einblick in meine Haltung zu diesem Thema:</p>
<p><strong>Achtest du bewusst darauf, glaubwürdig/authentisch zu sein? Wie? Geht das überhaupt?<br />
</strong>Gleich am Anfang eine schwere Frage, die ich nur mit JEIN beantworten kann ;o)) &#8222;Echt&#8220; ist man meiner Meinung nach in dem Moment, in dem man sich nicht verbiegt, sondern nach seinen Überzeugungen handelt und auch die Konsequenzen trägt, die unter Umständen daraus resultieren.<br />
Ich habe bestimmte Vorstellungen und Überzeugungen, wie ich leben und arbeiten möchte: Zum Beispiel gehören Machtkämpfe, Ausgrenzung, Vorurteile, Ellenbogenmentalität oder nicht hinterfragte hierarchische Strukturen zu den Dingen, mit denen ich mich nur äußerst ungern umgebe. Mein Arbeitsstil basiert auf Gemeinsamkeit: Ich arbeite oft in Projekten, zu denen ich andere Freiberufler hinzuhole oder selbst hinzugeholt werde. Gemeinsam wuppen wir Aufträge, die wir als Einzelkämpfer nicht abarbeiten könnten. Diese Form der projektbezogenen Teamarbeit liegt mir sehr. Denn hier haben alle ein Ziel: Den Auftrag des Kunden in guter Qualität zu erledigen.<br />
Teamarbeit bedeutet für mich, dass alle ehrlich miteinander umgehen und offen Dinge ansprechen &#8211; positiv wie negativ. Im Idealfall ist sogar der Auftraggeber Teil dieses Teams:  Er arbeitet aktiv mit und wird in die Lösungsprozesse miteinbezogen. Das bedeutet aber auch, dass der Auftraggeber ALLE Höhen und Tiefen des Teamworks mitbekommt ;o)) Und für uns Dienstleister bedeutet es, dass wir Dinge erklären oder sogar diskutieren müssen, die in der Zusammenarbeit untereinander als selbstverständlich gelten. Da sind manchmal starke Nerven gefragt &#8211; bei allen Beteiligten. Aber die tollen Ergebnisse einer solchen Zusammenarbeit zeigen immer wieder, dass sich dieser Einsatz lohnt!</p>
<p><strong>Wie oft hinterfragst du dich in deiner Arbeit? Wie intensiv? Wie weitreichend?</strong><br />
Sehr oft. Nach jedem Projekt veranstalte ich eine Art interne und externe Manöverkritik: Wie bewerte ich meine eigene Arbeit und die der anderen? Was lief gut, was lief nicht so gut? Was sagen die anderen Mitglieder des Teams? Wo gibt es Verbesserungspotenzial &#8211; in den Abläufen, im Umgang miteinander?  Gab es Probleme und warum gab es diese? Was können wir gemeinsam tun, um diese Probleme zu beheben? Natürlich bitte ich nach einem abgeschlossenen Projekt auch den Auftraggeber um ein Feedback oder spreche Dinge an, die einer Klärung bedürfen. Diese Phase ist eine, vor der ich ziemlichen Respekt habe: Denn wegen dieser Manöverkritik sind leider schon Teams auseinandergebrochen &#8211; doch glücklicherweise passiert das nur sehrsehrsehr selten. Ich finde es trotzdem wichtig, ein ehrliches Feedback zu bekommen, es zu geben und offen miteinander zu reden. Denn meiner Meinung nach kann man sich nur so als Team und als Person entwickeln!<br />
Doch schon in der Anfangsphase eines Projektes stelle ich ganz viele Fragen &#8211; und zwar meinen Kunden: Lassen sich im Vorfeld eines Projektes bereits Problemlagen erkennen? Wenn ja, was können wir dagegen tun? Gibt es bereits abgeschlossene Projekte, aus denen wir etwas lernen können? Denn schon in der Konzeption ist es wichtig, möglichst viele Punkte mindestens anzudenken &#8211; um so weniger Überraschungen erwarten uns in den weiteren Projektphasen.</p>
<p><strong>Wie bewusst schaffst du es, mit deinen inneren Mustern und Strukturen umzugehen?</strong><br />
Sagen wir so: Ich bin stets bemüht! Ich bin zum Beispiel oft ziemlich ungeduldig, mir selbst und anderen gegenüber. Doch daran arbeite ich und versuche, langmütiger zu werden. Im Fall der Fälle erkläre ich eben alles noch einmal &#8211; und zwar ohne dabei genervt zu wirken. Denn das ist eigentlich meine größte Herausforderung: Meine Gefühle und Gedanken nicht immer gleich in meinem Gesicht zu platzieren. Wobei meine Kunden meine offene und direkte Art zu schätzen wissen. Es hat also alles seine Vor- und Nachteile.</p>
<p><strong>Wie gehst du mit den Fehlern um, die du machst?</strong><br />
Offen. Ich sage, dass ich einen Fehler gemacht habe und korrigiere ihn umgehend. Wir sind alle Menschen, uns allen passieren Fehler! Für mich ist aber wichtig zu klären, warum der Fehler entstanden ist: War es Hektik? Hat jemand etwas falsch verstanden? Die Klärung finde ich wichtig, denn nur so kann man verhindern, dass man einen Fehler öfter macht.</p>
<p><strong>Wie gelingt dir die Balance zwischen Selbstkritik und Selbstliebe?</strong><br />
Vorab: Ich find mich dufte. Ziemlich dufte sogar ;o)) Aber das heißt nicht, dass ich mich nicht selbst kritisieren darf &#8211; im Gegenteil. Begründete Kritik hilft jedem Menschen und die Fähigkeit, sich selbst kritisieren zu können, ist eine sehr wichtige.  Allerdings sollte man dabei bestimmte Regeln beachten und auch sich selbst gegenüber respektvoll sein. Frauen fallen oft in eine Art Selbstbeschimpfungsritual, wenn sie erkennen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie kommentieren ihre Fehler mit Sätzen wie <em>&#8222;Ich bin sooooooooooooo doof!&#8220;</em> oder <em>&#8222;Was bin ich für eine blöde Kuh!&#8220;.</em> Wenn ich das bei anderen Frauen mitbekomme, sage ich öfter mal, dass nur diese Handlung doof war &#8211; und nicht ihre gesamte Person. Ein großer, wichtiger Unterschied! Ich selbst habe mir diese Form der weiblichen Selbstbeschimpfung weitgehend abgewöhnt, was ein Glück.</p>
<p><strong>Wie gehst du mit Erwartungen oder Ansprüchen um, die deine KundInnen an dich richten? Innerlich und nach außen?</strong><br />
Natürlich professionell. Schließlich bezahlen sie mich dafür, dass ich bestimmte Aufgaben für sie erledige. Diese Aufgaben werden schriftlich fixiert &#8211; und zwar schon im Angebot. Meine Kunden wissen also genau, was sie von mir erwarten können. Manchmal wachsen Aufträge während der Bearbeitungsphase: Dann sprechen wir offen darüber, wie wir diese erweiterten Aufgaben lösen können und welche Kosten dabei entstehen. Gern bin ich auch bereit, Mitarbeiter zu schulen und mein Know-how weiterzugeben &#8211; so können bestimmte Aufgaben Inhouse erledigt werden. Und sollte ich eine Aufgabe nicht persönlich lösen können, kenne ich bestimmt eine Person, die das kann &#8211; den Kontakt stelle ich gerne her.<br />
Ich denke, dass Transparenz sehr wichtig ist: Deshalb erstelle ich detailreiche Angebote, in denen die einzelnen Arbeitsschritte aufgelistet sind. Da meine Kunden oft nicht webaffin sind, erkläre ich die einzelnen Punkte genau. Und ich erläutere die Vor- und Nachteile bestimmter Entscheidungen, die während des Projektablaufs getroffen werden müssen. Mein Lieblingssatz, den ich in solchen Situationen öfter mal von Kunden höre: <em>&#8222;Machen Sie mal, Frau Goede, wir vertrauen Ihnen!&#8220;</em> Darauf bin ich mächtig stolz! Gemeinsam begehen wir Überzeugungstaten, die aus Know-how, Herzblut und menschlichem Miteinander bestehen.</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
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