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	<title>Visualisierung Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Visualisierung Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Im Interview &#8211; Michael Geiß-Hein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 06:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Es gibt zu viel Schein und zu wenig Sein im Leben.&#8220; Michael Geiß-Hein aka Mister Maikel kenne ich schon viele Jahre: Wir haben zusammen die Kundenzeitschrift eines gemeinsamen Auftraggebers betreut &#8211; und mittlerweile auch noch ganz viele weitere Text-, Konzeptions- und Websiteprojekte zusammen gewuppt. Die Zusammenarbeit mit Michael ist super, denn er hat tolle Ideen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Es gibt zu viel Schein und zu wenig Sein im Leben.&#8220;</em></h2>
<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12797" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-Portraet.jpg" alt="Michael Geiß - Porträt" width="400" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-Portraet.jpg 500w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-Portraet-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></em>Michael Geiß-Hein aka Mister Maikel kenne ich schon viele Jahre: Wir haben zusammen die Kundenzeitschrift eines gemeinsamen Auftraggebers betreut &#8211; und mittlerweile auch noch ganz viele weitere Text-, Konzeptions- und Websiteprojekte zusammen gewuppt. Die Zusammenarbeit mit Michael ist super, denn er hat tolle Ideen, arbeitet entspannt, denkt und handelt pragmatisch und hat immer das große Ganze im Blick. Außerdem macht er ab und zu tolle Infografiken für mein Blog, in denen er meine Inhalte visualisiert und damit für Social Media perfekt teilbar macht.</p>
<p>Beeindruckt hat mich sein Entschluss, sich aus einer Festanstellung mit Option auf Übernahme einer Agentur zu lösen und sich stattdessen mit Leib und Seele in das Freiberufler-Dasein zu stürzen. Das war bestimmt kein ganz leichter Schritt, wenn man Familie hat und ein Häuschen im Grünen. Aber Michael ist ja genau wie ich chronischer Optimist 😉 . Deswegen &#8211; und natürlich auch, weil ich seine tolle Arbeit kenne und sehr schätze &#8211; bin ich felsenfest davon überzeugt, dass er dieses Vorhaben wuppen wird! Und ich hoffe, dass wir auch weiterhin immer mal wieder gemeinsame Projekte beackern und Kunden glücklich und zufrieden machen werden.</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit.</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Authentizität im Beruf bedeutet für mich in erster Linie Ehrlichkeit dem Kunden gegenüber. Das heißt konkret, ich berate den Kunden nicht so, wie er es gerne hätte, sondern wie ich es für ihn als richtig halte. Das ist nicht immer einfach für meinen Gegenüber, denn Ehrlichkeit kann auch ganz schön unangenehm sein. Aber nur, wenn mein Gegenüber das Gefühl hat, ich nehme ihn ernst, wird er sich mir auch öffnen und mir Einblicke gewähren, die nur mit so einem Vertrauen möglich sind. Das ist enorm wichtig für meine Art zu arbeiten, denn ich möchte den Kunden mit in die Entwicklung des Projekts mit einbeziehen. Meines Erachtens sind die Zeiten, in denen man sich als <span id="more-12789"></span>Kommunikations-Designer in sein Atelier eingeschlossen hat und irgendwann mit fertigen Produkten rauskam, vorbei. Das heißt aber auch im Umkehrschluss, dass der Kunde selbst auch authentisch sein muss, ansonsten passt das Endergebnis nicht zu ihm.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Seit Okt. 2017 bist du nun voll selbstständig als Visualisierer und hast deinen gut bezahlten Job in einer Werbeagentur gekündigt. Hand aufs Herz: Welche Bedenken hattest du auf dem Weg hin zu diesem radikalen Schritt?</em></p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignright wp-image-12798" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-bei-der-Arbeit.jpg" alt="Michael Geiß bei der Arbeit" width="350" height="466" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-bei-der-Arbeit.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-bei-der-Arbeit-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />MG:</strong> Da muss ich ein bisschen ausholen. Vor zwei Jahren stand ich vor der Entscheidung die Agentur, in der ich damals gearbeitet habe, übernehmen zu können. Ab da reifte etwas in mir, ich fand den Gedanken, mein eigener Chef zu sein, total spannend. Zu der Zeit machte ich schon die ersten großen Schritte als Visualisierer und wurde oft als Graphic Recorder angefragt. Irgendwann wurde mir klar: Ja, ich will mein eigener Chef sein, aber nicht Chef einer Agentur mit Mitarbeitern – zu viel Verantwortung und zu weit weg von meinen Bedürfnissen als Kreativer. Als es dann ernst wurde und mein letzter Tag immer näherkam, nahmen auch meine Ängste ganz klassische Züge an: Kann ich meine Familie versorgen? Kann ich die Rate fürs Haus bezahlen? Kann ich mit 40 diesen Schritt wagen? Kann ich die unternehmerischen Hürden und Herausforderungen meistern? Und so weiter …<br />
Dann wurde mir klar, da spricht mein Vater, da mein ehemaliger Ausbilder, da der Nachbar, hier die ehemalige Lehrerin aus mir! Das waren alles Fragmente meiner kulturellen und gesellschaftlichen Erziehung, die da aufploppten, aber das war nicht die ganze Wahrheit. Denn ich wollte auch frei von fremder Autorität sein, wollte meinen Weg gehen, wollte meine Kreativität so umsetzen, wie ich will, und wollte etwas Neues wagen – das war auch Teil meines „Ich“. Letztendlich war die Selbstständigkeit der nächste logische Schritt in meiner Entwicklung, sagte mir mein Bauchgefühl. Und so wagte ich den Schritt, und es war der einzig Richtige.<br />
Was das Bauchgefühl angeht, ich glaube, dass es authentischer nicht geht. Mein Umfeld wusste übrigens schon vorher, wie meine Entscheidung sein wird – alle haben nur noch darauf gewartet, dass ich es ausspreche. Das hat mich total umgehauen, denn so hat es sich für mich nicht dargestellt. Ich war innerlich total zwischen Aufbruch und Zweifel hin und hergerissen, während mir meine Entscheidung äußerlich wohl schon auf der Stirn stand.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für uns alle, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt? </em></p>
<p><strong>MG:</strong> Wie oben schon erwähnt, glaube ich, dass unsere kulturelle und gesellschaftliche Erziehung uns das Wegdenken von jeglichen Normen austreiben möchte. Das fängt leider schon in frühen Jahren an – bei uns wird so viel linear gedacht. Wer bringt einem denn noch das non-lineare Denken bei? Wer akzeptiert denn schon einen Querulanten, einen Freigeist, einen Andersdenker oder wie auch immer man das nennen mag? Überhaupt: Wo sind denn die ganzen Querdenker?<br />
Wir passen uns so an die vorgegebenen Rahmen an und verlernen dadurch wir Selbst zu sein – das verkümmert einfach. Viele vertrauen offensichtlich nicht mehr ihren eigenen Bedürfnissen, zweifeln an ihren Wünschen und sind dann nicht sie selbst, sondern passen sich an. Ich habe auf einer Veranstaltung einen schönen Satz gehört, der für mich was mit Individualität und Glück zu tun hat: „Gutes Leben hat was mit der Artikulation von Wünschen zu tun“. Das ist für mich der erste Schritt zur Individualität, ohne dabei egoistisch zu wirken. Denn nicht jeder meiner Wünsche lässt sich erfüllen. Aber diesen Wunsch konkret auszusprechen und sich dessen bewusst zu sein, lässt mein Selbstbild klarer werden. Ich lerne mich besser kennen. Dafür braucht es dann Mut, um sich zu artikulieren und um auch mal mit einem Wunsch zu scheitern. Dabei glaube ich, dass nur wer sich selbst zu lässt, auch authentisch handeln kann.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Ich benutze ganz klassisch meine beiden Internetauftritte <a href="http://www.mistermaikel.de" target="_blank" rel="noopener">www.mistermaikel.de</a> und www.viztank.de, um mich, mein Team und meine Leistungen zu präsentieren. So unaufgeregt wie möglich, um eine breite Zielgruppe anzusprechen – trotzdem steckt überall mein Alter Ego „Mister Maikel“ drin. Auf <a href="https://www.instagram.com/mister.maikel/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/mistermaikel" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a> bin ich sehr aktiv und zeige gerne, was ich mache. Da ich meine Kreativität und Leidenschaft auch privat auslebe, vermischen sich hier die Beiträge oft – trotzdem steht immer das Visualisieren im Vordergrund. Alles, was drum herum passiert, hat für mich im Social Media keine Relevanz und ich möchte das auch nicht zeigen.</p>
<p><em><strong class="alignnone"><img decoding="async" class="alignright wp-image-12799" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-macht-Visualisierungen.jpg" alt="Michael Geiß macht Visualisierungen" width="350" height="466" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-macht-Visualisierungen.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/Michael-Geiss-macht-Visualisierungen-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Da schwirrt mir grad ein Bild durch den Kopf. Meine Authentizität ist an einen Regler gekoppelt – so wie der Lautsprecherregler der Stereoanlage. Ich vertraue auf mein Gefühl, wie viel Mister Maikel der Kunde vertragen kann. Es ist dann nicht so, dass ich mich verstelle, ich dosiere nur anders. Damit fahre ich ganz gut, und der Regler dreht sich dann bei längerer Kundenbegleitung und steigendem Vertrauen meistens höher.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Mut – braucht es, um zu sich selbst zu stehen, mit allen Stärken und Schwächen. Humor – sich nicht allzu ernst zu nehmen und auch mal über sich selbst lachen hilft ungemein, bei sich selbst zu sein. Scheitern – zu akzeptieren, dass man auch scheitern darf, erweitert die Persönlichkeit und löst anerzogene Blockaden.<br />
Ein Versuch alle drei Begriffe zusammenzubringen: Es braucht Mut, sich selbst zu erforschen, und wenn man dabei mal stolpert, hilft der Humor, darüber wegzukommen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität heute besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Es gibt halt zu viel Schein und zu wenig Sein im Leben, das merken die Menschen. Der Schein ist selten griffig oder polarisierend, er versucht immer perfekt zu sein. Das ist doch total langweilig. Das Sein ist da viel interessanter und bringt diese ganzen tollen Eigenschaften mit: Es ist kantig, griffig, unangepasst, es lacht aus vollem Herzen (auch mal an der falschen Stelle 😉 ), es ist ehrlich und sympathisch und so großartig unperfekt. Ich glaube, die Menschen sehnen sich nach diesem Typus Mensch.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Welche unternehmerischen Strategien werden in den nächsten Jahren Interesse wecken – und zum Beispiel aus Interessierten Käuferinnen und Käufer machen?</em></p>
<p><strong>MG:</strong> Gute Frage. Ich denke, egal, wie die Strategie aussieht – sie muss klar erkennbar sein und dann wird sie die passenden Menschen ansprechen. Der größte Fehler ist, zu glauben, dass es die EINE Strategie gibt. Denn wenn die Strategie nicht wandelbar ist, wird sie nicht lange Bestand haben. Dafür entwickelt sich die Welt viel zu schnell.</p>
<hr />
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<pre>Bildquellenangabe: Michael Geiß-Hein</pre>
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		<title>Infografiken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2015 07:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
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		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schaubilder, Übersichten, Infografiken: wie geht das eigentlich? Ein Thema, das mich derzeit umtreibt: Infografiken. Auf Pinterest sammele ich mittlerweile die praktischen Schaubilder systematisch &#8211; zum Beispiel zu den Entwicklungen in den Social Media-Kanälen, die ich selbst nutze oder einfach spannend finde. Denn diese Infografiken sehen nicht nur toll aus, sondern sie werden auch sehr oft geteilt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Schaubilder, Übersichten, Infografiken: wie geht das eigentlich?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-8741 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/07/Infografiken-basteln.jpg" alt="Ein Pinguin malt eine Infografik" width="250" height="233" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/07/Infografiken-basteln.jpg 856w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/07/Infografiken-basteln-300x280.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/07/Infografiken-basteln-768x717.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" />Ein Thema, das mich derzeit umtreibt: Infografiken. Auf <a title="Link zu Christas Pinnwänden" href="https://www.pinterest.com/christagoede/" target="_blank" rel="noopener">Pinterest</a> sammele ich mittlerweile die praktischen Schaubilder systematisch &#8211; zum Beispiel zu den Entwicklungen in den Social Media-Kanälen, die ich selbst nutze oder einfach spannend finde. Denn diese Infografiken sehen nicht nur toll aus, sondern sie werden auch sehr oft geteilt in den Sozialen Netzwerken &#8211; das wiederum bringt neben einer tollen Interaktionsrate auch Traffic auf die eigene Website.</p>
<p>Darüber hinaus bieten Infografiken die Möglichkeit, Wissen schnell und übersichtlich zu transportieren. Das finde ich praktisch, denn wir alle habe immer weniger Zeit, um immer mehr Wissen aufzunehmen. Und ich würde selbst gerne coole Infografiken basteln &#8211; deswegen habe ich mich <span id="more-8110"></span>in den letzten Wochen mit diesem Thema vermehrt auseinander gesetzt.</p>
<h3>Wie sieht sie eigentlich aus, die Superduper-Infografik?</h3>
<p>Bunte Bildchen mit grafikähnlichen Gebilden drauf gibt es viele &#8211; und viele davon sind auch sehr hübsch anzusehen. Doch bei der Suche nach der Botschaft verzweifele ich oft schon nach wenigen Sekunden am unlogischen Aufbau, der fehlenden Vergleichbarkeit und dem nicht vorhandenem Fokus. Meiner Meinung nach muss eine Infografiken vier Marker aufweisen, damit sie zu einer echten Superduper-Infografik wird, wie ich sie liebe:</p>
<ol>
<li><strong>KONZENTRATION</strong> &#8211; die Kernaussage/Botschaft steht im Fokus der Infografik.</li>
<li><strong>INFORMATION </strong>&#8211; Zusatzinformationen sorgen für einen guten Überblick über das Thema.</li>
<li><strong>RELATION </strong>&#8211; miteinander in Verbindung gesetzte Zahlen/Inhalte ermöglichen Vergleiche.</li>
<li><strong>TRANSPARENZ</strong> &#8211; die Quellen der Zahlen/Inhalte werden klar benannt.</li>
</ol>
<h3>Wo kommen die Inhalte her?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8740" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/07/Infografik-klein-1.jpg" alt="4 Marker für eine gute Infografik" width="350" height="464" />Die Antwort lautet wie so häufig: durch eine umfassende und detailreiche Recherche. Gibt es aktuelle Statistiken? Umfragen? Schon aufbereitete, belastbare und vergleichbare Zahlen? Prima, hier hätten Sie schon eine gute Basis für Ihre Infografik. Doch vor der Recherche steht als erstes die Überlegung, ob Ihre Inhalte auch wirklich Nutzen bringen für Ihre Zielgruppe: In meinem Fall wären das die Leserinnen und Leser meines Blogs, die zumeist Freiberufler oder kleine bis mittelständische Unternehmer sind. Viele haben bereits eigene Blogs und suchen immer wieder nach Stilmitteln, um Texte grafisch ansprechend zu gestalten &#8211; da kommt mein Artikel über Infografiken hoffentlich gerade recht!</p>
<p>Die Kunst einer guten Infografik liegt meiner Meinung nach darin, dass Schlüsse gezogen werden, die mit einer Infografik klar erkennbar belegt werden &#8211; sparen Sie also nicht mit den Fakten. Und zum Schluss sollten Sie unbedingt Ihre Quellen vermerken &#8211; und auch Ihre eigene Domain als Absender in die Infografik integrieren. Denn im Idealfall wird die Grafik geteilt und dann ist es natürlich toll, wenn Sie als Schöpfer dieser Grafik auf einen Blick erkennbar sind ;o))</p>
<h3>Und wo und wie macht man diese Dinger?</h3>
<p>Es gibt ja für alles eine Lösung im Internet &#8211; so auch bei den Infografiken. Ich teste gerade <a title="Link zu easel.ly" href="http://www.easel.ly" target="_blank" rel="noopener">easel.ly</a>, <a title="Link zu Infogr.am" href="https://infogr.am/" target="_blank" rel="noopener">Infogr.am</a>  und <a href="http://piktochart.com/" target="_blank" rel="noopener">piktochart:</a> Alle bringen viele Vorlagen und Bildideen mit &#8211; ich kann da stundenlang vor mich hin basteln. Also Obacht, diese Tools sind echte Zeiträuber! All diese Angebote bringen einen schon in der kostenlosen Version recht weit, manche sind allerdings zeitlich begrenzt. Die Bezahlversionen mit mehr Schriften und mehr Bildern kosten einige € im Monat oder auch nur einen Einmalbetrag für die Mitgliedschaft. Probieren Sie am besten einfach aus, welches Tool am besten zu Ihnen passt &#8211; ich mache das auch gerade.</p>
<p>Nun fragen Sie sich bestimmt, wann Sie in diesem Blog schon mal eine Infografik gesehen haben? Die Antwort lautet: Diese hier ist die erste, und sie ist zugegebenermaßen noch nicht so doll, nicht hübsch und auch nicht wirklich detailreich &#8211; aber ich übe ja noch &#8230; ;o)) Doch eines Tages bin ich bestimmt in der Lage, passable Schaubilder zu machen! Denn die wichtigen Grundlagen für Superduper-Infocharts habe ich mit meiner <a href="https://www.pinterest.com/christagoede/" target="_blank" rel="noopener">Sammlung von Infocharts </a> und diesem Artikel ja bereits gelegt.</p>
<pre>Bildquellen: oben <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a>, unten <a href="http://www.easel.ly" target="_blank" rel="noopener">easel.ly</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Mind Maps</title>
		<link>https://www.christagoede.de/mind-maps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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		<category><![CDATA[Mind Map]]></category>
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		<category><![CDATA[Struktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160;Mind Maps – Ordnung fürs Hirn Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem Meeting. Die Inhalte sind sehr spannend, Sie möchten am liebsten alles merken und aufschreiben. Jede Wette, dass Sie sich nach kurzer Zeit&#160;total gestresst fühlen. Sie&#160;wissen nicht mehr, was&#160;Sie zuerst aufschreiben sollen. Sie&#160;haben das Gefühl, nur die Hälfte der Inhalte wahrzunehmen. Denn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;Mind Maps – Ordnung fürs Hirn</h3>
<p><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/496180_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-2526" title="496180_web_R_K_B_by_Gerd Altmann_pixelio.de" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/496180_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg" alt="Buchstabenchaos" width="240" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/496180_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/496180_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a>Stellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem Meeting. Die Inhalte sind sehr spannend, Sie möchten am liebsten alles merken und aufschreiben. Jede Wette, dass Sie sich nach kurzer Zeit&nbsp;total gestresst fühlen. Sie&nbsp;wissen nicht mehr, was&nbsp;Sie zuerst aufschreiben sollen. Sie&nbsp;haben das Gefühl, nur die Hälfte der Inhalte wahrzunehmen. Denn wer kann schon so schnell schreiben, wie die meisten Menschen reden können! Doch das Schlimmste folgt erst noch am nächsten Tag: der Blick in die eigenen Notizen. Wirres Geschmiere, Fakten, die mit eigenen Ideen oder Meinungen vermischt wurden, keine Struktur … einfach grässlich.<span id="more-2313"></span></p>
<p>Kommt&nbsp;Ihnen das bekannt vor?&nbsp;Ja? Mir auch! Meine Arbeitswelt&nbsp;sah häufig genau so aus &#8211;&nbsp;bevor ich die Mind Maps entdeckte.</p>
<h4>Stichworte, Bilder und Beziehungen</h4>
<p>Heute lege ich mir mit Mind Maps klar strukturierte Notizen an, in denen ich Fakten, Meinungen und Ideen auf den ersten Blick identifizierbar notiere. Verschiedene Themenbereiche werden visuell voneinander abgrenzt, mögliche Beziehungen übersichtlich visualisiert. Stichworte, Zahlen für Reihenfolgen oder Arbeitsschritte und kleine Icons wie eine Glühbirne für eine Idee reichen in den meisten Fällen, um komplexe Inhalte zu ordnen und in meinen Kopf zu bringen. Mit gezeichneten Wolken oder verschiedenen Farben kann ich dann auch noch einzelne Themen perfekt voneinander abgrenzen.</p>
<p>Warum das so gut funktioniert? Mind Maps sprechen beide Gehirnhälften an – das heißt, wir können mit Mind Maps kreativ arbeiten und GLEICHZEITIG Ordnung schaffen. Höre ich zu, erstelle ich Mind Maps mit der Hand. Arbeite ich am Computer mit Mind Maps, benutze ich die Freeware FreeMind <a href="http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Download">http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Download</a>. Die deutsche Version kann man&nbsp;im Portal der Zeitschrift Chip runterladen unter <a href="http://www.chip.de/downloads/FreeMind_30513656.html">http://www.chip.de/downloads/FreeMind_30513656.html</a>.</p>
<h4>Viele Einsatzbereiche</h4>
<p>Ich setze Mind Maps in ganz verschiedenen Bereichen ein:</p>
<ul>
<li>&nbsp;<strong>Brainstorming</strong>: In Mind Maps sammele ich Ideen und strukturiere sie nach Themengebieten. Das funktioniert auch prima mit mehreren Menschen an einem Flipchart. Gerne auch in mehreren Aststufen nacheinander.</li>
<li><strong>Organisation und Planung:</strong> Mind Maps eignen sich ganz hervorragend als To-do-Listen. Denn mit ihrer Übersichtlichkeit und ihrer Struktur spare ich viel Zeit. Arbeiten lassen sich leicht verteilen, Arbeitsschritte einfach kontrollieren.</li>
<li><strong>Verwaltung von Informationen</strong>: Mit dieser Technik kann ich zum Beispiel gut strukturierte Protokolle erstellen und anderen zur Verfügung stellen.</li>
<li><strong>Visualisierung</strong>: Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Strängen sind schon in der Planungsphase gut zu erkennen.</li>
<li><strong>Dokumentation</strong>: Mind Maps sind auch nach Wochen und Monaten noch verständlich – im Gegensatz zum klassischen Schmierzettel.<br />
In jedem dieser Fälle stelle ich Informationen als strukturiertes Bild dar, in dem ich alle Inhalte übersichtlich sortiert wiederfinde.</li>
</ul>
<h4>Mind Maps als Vorlage für Sitemaps</h4>
<p>Mind Maps benutze ich zum Beispiel auch, um Web-Inhalte zu strukturieren. Gerade bei Relaunches haben sich Mind Maps bewährt: Die Themen und die Inhalte werden in verschiedene Bereiche und Ebenen sortiert, Verbindungen und Überschneidungen werden sichtbar gemacht. Nun kann ich die Inhalte recht einfach, bereinigen, Doppelungen entfernen und die einzelnen Mind Map-Äste mit passenden Überbegriffen versehen. Diese Begriffe und die entwickelte Struktur dienen dann als Vorlage für meine Sitemap.</p>
<h4>Aus dem Alltag: mein Einkaufszettel</h4>
<figure id="attachment_2318" aria-describedby="caption-attachment-2318" style="width: 385px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/11/Mindmap.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2318  " title="Mindmap" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/11/Mindmap.png" alt="Mind Map Einkaufszettel" width="385" height="182"></a><figcaption id="caption-attachment-2318" class="wp-caption-text">Bild zu klein? Einfach klicken.</figcaption></figure>
<p>Einkaufen bedeutet für mich oft Stress. Doch mit Mind Maps verkürze ich meine Wege durch den Supermarkt: Ich stelle mir meinen Stamm-Supermarkt vor und schreibe in die erste Mind Map-Ebene alle Bereiche, die ich bei meinem Weg durch den Supermarkt betrete. Ich starte mit „Obst/Gemüse“, komme dann zu „Brot“, „Fleischtheke“ und „Käsetheke“, um über „Kühlregal, „Getränke“ und „Hygieneartikel“ zur Kasse zu gehen. In die zweite Ebene packe ich nun die Artikel, die ich einkaufen muss: Tomaten und Äpfel unter „Obst/Gemüse“, den mittelalten Gauda für meinen Göttergatten unter „Käsetheke“ und bei „Getränken“ notiere ich Wasser. Ihr seht: Mit einem solchen Einkaufszettel laufe ich praktisch keine Wege mehr doppelt ;o))</p>
<h4>Und Sie so?</h4>
<p>Nutzen Sie Mind Maps auch für&nbsp;Ihre tägliche Arbeit? Haben Sie noch Empfehlungen oder Tipps &amp; Tricks?&nbsp;Ich freue mich auf&nbsp;weiteren Input ;o))</p>
<address>Bildquelle Buchstaben-Chaos: Gerd Altmann/<a href="http://www.pixelio.de">www.pixelio.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</address>
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