Infografiken

Schaubilder, Übersichten, Infografiken: wie geht das eigentlich?

Ein Pinguin malt eine InfografikEin Thema, das mich derzeit umtreibt: Infografiken. Auf Pinterest sammele ich mittlerweile die praktischen Schaubilder systematisch – zum Beispiel zu den Entwicklungen in den Social Media-Kanälen, die ich selbst nutze oder einfach spannend finde. Denn diese Infografiken sehen nicht nur toll aus, sondern sie werden auch sehr oft geteilt in den Sozialen Netzwerken – das wiederum bringt neben einer tollen Interaktionsrate auch Traffic auf die eigene Website.

Darüber hinaus bieten Infografiken die Möglichkeit, Wissen schnell und übersichtlich zu transportieren. Das finde ich praktisch, denn wir alle habe immer weniger Zeit, um immer mehr Wissen aufzunehmen. Und ich würde selbst gerne coole Infografiken basteln – deswegen habe ich mich in den letzten Wochen mit diesem Thema vermehrt auseinander gesetzt.

Wie sieht sie eigentlich aus, die Superduper-Infografik?

Bunte Bildchen mit grafikähnlichen Gebilden drauf gibt es viele – und viele davon sind auch sehr hübsch anzusehen. Doch bei der Suche nach der Botschaft verzweifele ich oft schon nach wenigen Sekunden am unlogischen Aufbau, der fehlenden Vergleichbarkeit und dem nicht vorhandenem Fokus. Meiner Meinung nach muss eine Infografiken vier Marker aufweisen, damit sie zu einer echten Superduper-Infografik wird, wie ich sie liebe:

  1. KONZENTRATION – die Kernaussage/Botschaft steht im Fokus der Infografik.
  2. INFORMATION – Zusatzinformationen sorgen für einen guten Überblick über das Thema.
  3. RELATION – miteinander in Verbindung gesetzte Zahlen/Inhalte ermöglichen Vergleiche.
  4. TRANSPARENZ – die Quellen der Zahlen/Inhalte werden klar benannt.

Wo kommen die Inhalte her?

4 Marker für eine gute InfografikDie Antwort lautet wie so häufig: durch eine umfassende und detailreiche Recherche. Gibt es aktuelle Statistiken? Umfragen? Schon aufbereitete, belastbare und vergleichbare Zahlen? Prima, hier hätten Sie schon eine gute Basis für Ihre Infografik. Doch vor der Recherche steht als erstes die Überlegung, ob Ihre Inhalte auch wirklich Nutzen bringen für Ihre Zielgruppe: In meinem Fall wären das die Leserinnen und Leser meines Blogs, die zumeist Freiberufler oder kleine bis mittelständische Unternehmer sind. Viele haben bereits eigene Blogs und suchen immer wieder nach Stilmitteln, um Texte grafisch ansprechend zu gestalten – da kommt mein Artikel über Infografiken hoffentlich gerade recht!

Die Kunst einer guten Infografik liegt meiner Meinung nach darin, dass Schlüsse gezogen werden, die mit einer Infografik klar erkennbar belegt werden – sparen Sie also nicht mit den Fakten. Und zum Schluss sollten Sie unbedingt Ihre Quellen vermerken – und auch Ihre eigene Domain als Absender in die Infografik integrieren. Denn im Idealfall wird die Grafik geteilt und dann ist es natürlich toll, wenn Sie als Schöpfer dieser Grafik auf einen Blick erkennbar sind ;o))

Und wo und wie macht man diese Dinger?

Es gibt ja für alles eine Lösung im Internet – so auch bei den Infografiken. Ich teste gerade easel.ly, Infogr.am  und piktochart: Alle bringen viele Vorlagen und Bildideen mit – ich kann da stundenlang vor mich hin basteln. Also Obacht, diese Tools sind echte Zeiträuber! All diese Angebote bringen einen schon in der kostenlosen Version recht weit, manche sind allerdings zeitlich begrenzt. Die Bezahlversionen mit mehr Schriften und mehr Bildern kosten einige € im Monat oder auch nur einen Einmalbetrag für die Mitgliedschaft. Probieren Sie am besten einfach aus, welches Tool am besten zu Ihnen passt – ich mache das auch gerade.

Nun fragen Sie sich bestimmt, wann Sie in diesem Blog schon mal eine Infografik gesehen haben? Die Antwort lautet: Diese hier ist die erste, und sie ist zugegebenermaßen noch nicht so doll, nicht hübsch und auch nicht wirklich detailreich – aber ich übe ja noch … ;o)) Doch eines Tages bin ich bestimmt in der Lage, passable Schaubilder zu machen! Denn die wichtigen Grundlagen für Superduper-Infocharts habe ich mit meiner Sammlung von Infocharts  und diesem Artikel ja bereits gelegt.

Bildquellen: oben Pixabay, unten easel.ly

Christa GoedeDie Autorin Christa Goede steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.
Tel.: +49 (0) 160 – 94 44 19 34, E-Mail: mail@christagoede.de


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