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	<title>Gefühl Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Gefühl Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Emotionen und Geschäft Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 06:46:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie kommen Gefühle in den Unternehmens-Auftritt? Eine Studie von Fanpage Karma aus dem Oktober 2014 zeigte, dass über 70 % aller Postings auf Facebook mit einer Emotion versehen sind und dass emotionale Postings bis zu 10 mal höhere Reaktionsraten erzeugen. Freude erzielte dabei selbstverständlich die größte Wirkung, doch die Spanne der Emotionen ist breit: Wütende Postings werden zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie kommen Gefühle in den Unternehmens-Auftritt?</h2>
<p>Eine Studie von Fanpage Karma aus dem Oktober 2014 zeigte, dass über 70 % aller Postings auf Facebook mit einer Emotion versehen sind und dass emotionale Postings bis zu 10 mal höhere Reaktionsraten erzeugen. Freude erzielte dabei selbstverständlich die größte Wirkung, doch die Spanne der Emotionen ist breit: Wütende Postings werden zum Beispiel auf Facebook öfter kommentiert und ängstliche Postings öfter geteilt als fröhliche. Wer sich also traut, seinen Fans und Followern etwas mehr zuzumuten als die rosa Brille, kann das gerne tun!</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-10656" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/08/Emotionen-430x217.png" alt="Verschiedene Emotionen bei Emoticons" width="430" height="217" />In<a href="https://www.christagoede.de/emotionen-und-geschaeft-teil-1/"> Teil 1 dieser Beitragsreihe &#8222;Emotionen und Geschäft&#8220;</a> habe ich erklärt, dass erst die richtige Mischung aus Fakten, Wissen, Geschichten und Emotion für den kommunikativen Erfolg sorgt. Wie das mit <a href="https://www.christagoede.de/7-ideen-fuer-ihr-blog/">den Fakten</a>, <a href="https://www.christagoede.de/6-ideen-fuer-interessante-bloginhalte/">dem Wissen </a>und <a href="https://www.christagoede.de/mehr-pepp-fuers-blog-und-social-media/">dem Geschichtenerzählen </a>geht, habe ich in diesem Blog schon einige Male erklärt. Doch wie macht man das mit den Gefühlen? Als erstes kommen uns alle da sofort die Klassiker unter den Emotionsvermittlern in den Sinn:</p>
<h3>Emojis &#8211; kleine Gesichter und Symbole, die die Welt bewegen</h3>
<p>Wusstest du, dass die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Smiley" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschichte des Smileys bis ins Jahr 1963</a> zurückreicht? Ein amerikanischer Werbegrafiker zeichnete damals zwei Punkte und einen gebogenen Strich, die auf Anstecknadeln platziert wurden und für gute Laune in einer Versicherung sorgten. Die Tragik in der Geschichte: <span id="more-10506"></span>Der Schöpfer hat sich dieses Symbol nicht rechtlich gesichert &#8211; und so trat das kleine Grinsegesicht seine Reise um die ganze Welt an, ohne dass der Schöpfer auch einen weiteren Dollar dafür gesehen hätte!</p>
<p>Heute gibt es <a href="https://www.google.de/search?q=emoji&amp;newwindow=1&amp;espv=2&amp;biw=1920&amp;bih=907&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwip16Df3KTOAhULBsAKHaGiD8cQ_AUIBigB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unglaublich viele Varianten des gelben Ursprungs-Smileys</a> und es sind noch sehr viele Symbole hinzugekommen: Für jede Emotion gibt es das passende Gesicht und auch internationale Gesten wie das Victory-Zeichen oder der Stinkefinger sind in den Sozialen Netzwerken angekommen. Freude kannst du zum Beispiel auch über ein kleines Feuerwerk-Emoji ausdrücken, Coolness über das Smiley mit der Sonnenbrille &#8211; oder Dankbarkeit mit einem kleinen Blumenstrauß. <span style="line-height: 1.5;">Auf </span><strong style="line-height: 1.5;">Facebook</strong><span style="line-height: 1.5;"> findest du die kleinen Emotionszauberer hier:</span></p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-10643" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/08/Facebook-Emotionen-einf%C3%BCgen-430x130.jpg" alt="Facebook Emojis einfügen" width="430" height="130" /></p>
<p>Unter dem kleinen Smiley sind sehr viele der kleinen Symbole versammelt &#8211; übersichtlich geordnet und einfach zu klicken. Eine kleine Einschränkung gibt es aber in Sachen Emojis: Nicht jede Zielgruppe versteht diese eigene Sprache. Es ist also wichtig, dass du deine Zielgruppe noch mal ganz genau betrachtest, damit du auch wirklich nur die Emojis verwendest, die bei deiner Zielgruppe ankommen.</p>
<p>Übrigens: Seit Juni dieses Jahres funktioniert <a href="https://blog.twitter.com/2016/introducing-emoji-targeting" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf <strong>Twitter</strong> sogar das Targeting von Werbung über Emojis</a>: Wenn Nutzer zum Beispiel das Hamburger-Emoji verwendet haben, könnte es ihnen passieren, dass sie Hamburger-Werbung angezeigt bekommen. Und auf <strong>Instagram</strong> ist das mit Abstand meist genutzte Emoji das kleine rote Herzchen &#8211; wen wundert&#8217;s 😉 .</p>
<h3>Adjektive &#8211; endlich aus dem Vollen schöpfen</h3>
<p>Adjektive sind Eigenschafts- oder Beiworte. In der Grundschule werden sie auch oft als Wieworte bezeichnet, weil in der Antwort auf die Frage &#8222;Wie ist etwas?&#8220; immer mindestens ein Adjektiv vorkommt. Wir Werber mögen diese Wörter in bestimmten Ausprägungen nicht wirklich, denn sie werden oft dazu benutzt, maßlos zu übertreiben: &#8222;Unsere umfangreiche, jahrzehntelange Erfahrung&#8220;, &#8222;Unsere äußerst zufriedenen Kunden&#8220; oder &#8222;Mit unserer umfassenden Expertise und den maßgeschneiderten Angeboten&#8220; sind Formulierungen, bei denen sich auch mir die Fußnägel aufrollen. Und dann stehen diese Sätze in ewig gleicher Form auch noch in x verschiedenen Unternehmens-Auftritten &#8230;</p>
<p>Dabei sind Adjektive so wertvoll! Denn diese Worte transportieren die wichtigen Emotionen und lassen Bilder im Kopf entstehen – sie dienen dazu, Wertungen abzugeben und einen Text anschaulicher und fesselnder machen. Wir alle lieben Adjektive! Ein Beispiel: Ich bin mir ganz sicher, dass du auf einer Party lieber den Menschen zuhörst, die viele Adjektive benutzen, denn gute Geschichtenerzähler sind die Meister der Adjektive 😉 . Scheue dich also nicht, sie zu benutzen &#8211; aber benutze eben &#8222;deine Adjektive&#8220;! Und hier genau liegt die Krux: Du solltest dir ganz genau überlegen, welche Adjektive zu dir und deinem Unternehmen passen und eine Liste entwickeln, die &#8222;deine Adjektive&#8220; umfasst. In dieser Wortwolke solltest du dich dann ausschließlich bewegen! Bitte NICHT einfach drauf los schreiben, das endet dann oft in der grauenhaft-verlatschten &#8222;umfangreichen, jahrzehntelangen Erfahrung&#8220;.</p>
<h3>Lautmalerei &#8211; schreiben wie im Comic</h3>
<p>Yeah!, hach oder Peng! &#8230; das sind Worte, die wir aus Comics kennen. In Social Media sind sie ideal, um die kleinen Geschichten, die dort erzählt werden, lautmalerisch zu unterstreichen: &#8222;Yamyam, war das lecker!&#8220; &#8222;Zischhhhhhhhhhh, jetzt ein kühles Getränk.&#8220; oder &#8222;Jippieh, wir haben gewonnen!&#8220; sind Formulierungen, die super passen in die Sozialen Netzwerke.  Überhaupt solltest du in Social Media eher so schreiben, wie du redest und das steifer wirkende Schriftdeutsch eher sparsam einsetzen.  Und auch in deinem Blog kannst du lautmalerisch schreiben, wenn es zu dir und deinem Unternehmen passt &#8211; ich mache das dauernd *g*. Aber eine Bitte habe ich: Aufbau des Textes, Grammatik und Rechtschreibung sind auch bei diesem lockeren Schreibstil wichtig.  Womit ich nicht die kleinen Vertippsler meine, die bestimmt auch in diesem Text zu finden sind, sondern die ganz groben Patzer, die uns um den Lesespaß bringen.</p>
<h3>Animierte Gifs &#8211; Todgesagte leben länger</h3>
<p>Vorab: mich machen einige animierte Gifs sehrsehrsehr glücklich. Besonders dieses hier:</p>
<p><iframe class="giphy-embed" src="//giphy.com/embed/1t8isZnGEtb0Y" width="480" height="386" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><a href="http://giphy.com/gifs/loop-elephant-trampoline-1t8isZnGEtb0Y">via GIPHY</a></p>
<p>Kleine Gifs kannst du downloaden, einbetten oder selbst erstellen auf Seiten wie <a href="http://giphy.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Giphy</a>. Aber Obacht, extreme Prokrastinierungs-Gefahr! Könner erstellen die kleinen bewegten Bildchen selbst zum Beispiel mit Photoshop. Diese Bildchen eignen sich hervorragend, um kurz und knapp Geschichten zu erzählen &#8211; wenn man das kann 😉 .</p>
<p>Faszinierend finde ich persönlich auch <a href="http://cinemagraphs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cinegraphs</a> oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cinemagramm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cinemagramms</a>: Das sind Unterarten der Gifs, bei der auf einem Foto lediglich Teilbereiche animiert werden &#8211; ein toller Effekt, der keinen Play-Button benötigt! Und auf Facebook sollen zukünftig auch animierte Profilbilder möglich sein &#8230; ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf!</p>
<h3>Der Extra-Tipp: Nutze die Möglichkeiten, denn nicht alles ist superdupergut!</h3>
<p>Normalerweise sind wir alle darum bemüht, Freude, Glück oder Spaß in unserer Unternehmenswelt zu zeigen &#8211; yeah, wir sind alle so happy, alles läuft gut, wir sind superdupererfolgreich, jippieh! Solche Postings zu schreiben ist für die meisten Menschen recht einfach. Und diese positiv orientierte Strategie verspricht auch tolle Erfolge, denn wir alle umgeben uns ja am liebsten mit den schönen Dingen des Lebens. Dazu kommt, dass wir Freude gerne teilen, denn wenn sich andere Menschen mit uns freuen, wird die Freude um so größer &#8211; das kennen wir alle schon seit unserer Kindheit.</p>
<p>Doch auch negative Gefühle wie Trauer, Zweifel oder Wut können wichtig sein, um einen runden Eindruck bei den Lesern und Fans zu hinterlassen. Hand aufs Herz: Wessen Leben &#8211; ganz gleich, ob privat oder geschäftlich &#8211; ist ausschließlich positiv? Wer erlebt als Unternehmer keine Rückschläge, ärgert sich über Kunden oder ist wütend über etwas, was im Alltag geschehen ist? Wer also seinen Fans keine rosa Social Media-Brille verpassen will, darf ruhig auch mal solche Gefühle in einem Posting teilen. Du wirst sehen: In Social Media wird viel gelästert &#8211; aber auch sehr viel getröstet. Und wenn du zum Beispiel deine Wut humorig verpackst, dann hast du schon gewonnen &#8211; wie ich zum Beispiel mit diesem <a href="https://www.christagoede.de/die-huerden-der-kommunikation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogbeitrag: &#8222;11 Dinge, die Sie Textern nie sagen sollten!&#8220;</a>, der wie geschnitten Brot in Social Media geteilt wurde und bis heute wird.</p>
<p>Du hast noch mehr Ideen, wie Emotionen in den Unternehmens-Auftritt kommen? Her damit, ich freue mich über weitere Anregungen!</p>
<p>Und hier noch ein paar Lesetipps zu diesem spannenden Thema, für alle, die sich noch weiter in das Thema einlesen möchten:</p>
<ul>
<li>Fanpagekarma 5.4.2016: [Infografik] Facebook Reactions: Mehr Reichweite und Interaktion</li>
<li><a href="http://www.xing-news.com/reader/news/articles/72863?xng_share_origin=web" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing, 28.6.2015:  Zeichensprache: Was Emojis so effektiv macht</a></li>
<li>Ethority, 9.10.2014: Social Media Engagement – Die richtige Emotion als unterschätzter Social Sharing Erfolgsfaktor bei Facebook, LinkedIn &amp; Co.  </li>
</ul>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Emotionen und Geschäft Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 07:14:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Gefühl verträgt ein Unternehmensauftritt? &#8222;Yamyam, heute gab&#8217;s lecker Sandwiches zu Mittag &#8211; nun sind alle glücklich, zufrieden und satt!&#8220; Was denkst du &#8211; ist das ein Text, den ein Unternehmen oder ein Einzel-Selbstständiger öffentlich zum Beispiel auf Facebook oder Twitter posten sollte? Nein? Meine Antwort lautet: Jein 😉 . Denn wie so oft in Social Media gibt es keine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie viel Gefühl verträgt ein Unternehmensauftritt?</h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10513" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Sandwich-430x383.jpg" alt="Sandwich" width="300" height="267" />&#8222;Yamyam, heute gab&#8217;s lecker Sandwiches zu Mittag &#8211; nun sind alle glücklich, zufrieden und satt!&#8220;</em> Was denkst du &#8211; ist das ein Text, den ein Unternehmen oder ein Einzel-Selbstständiger öffentlich zum Beispiel auf Facebook oder Twitter posten sollte? Nein?</p>
<p>Meine Antwort lautet: Jein 😉 . Denn wie so oft in Social Media gibt es keine Antwort, die immer und überall passt. Dieser sehr persönliche, emotional aufgeladene Satz wäre zum Beispiel ein tolles Posting für ein Restaurant mit Tageskarte &#8211; zusammen mit einem schicken Sandwich-Foto würde es bestimmt viele Likes oder Kommentare und vielleicht auch mehr Kundschaft erzeugen. Sogar ein Steuerbüro könnte mit einem solchen Posting seine Klienten begeistern &#8211; wenn es sich um ein Steuerbüro handelt, zu dessen Gesamtauftritt so viel Persönliches passt und dessen Klienten mehr als reine Sachinformationen erwarten. Zusammen mit einem Bild vom glücklichen Team könnte sich so ein Text auch hier lohnen und die zum Unternehmen passenden Fans oder Follower nicht verärgern.</p>
<p>Fest steht also: Es kommt auf den Absender UND auf den <span id="more-8657"></span>Zusammenhang an. Doch wie kannst du feststellen, wie viel Emotion und Persönliches dein Unternehmensauftritt verträgt? Zwei Fragen können dir hier bei der Entscheidungsfindung helfen:</p>
<h4>1. Wie emotional geht es bisher im Geschäftsalltag zu?</h4>
<p>Schau dir einfach mal dein Unternehmen an &#8211; bei Mehrpersonen-Firmen gleich aus aus zwei Perspektiven:</p>
<ul>
<li>Wie sprecht ihr mit euren Kunden? Eher locker-lässig oder eher höflich-distanziert? Duzt ihr euch?</li>
<li>Wie redet ihr untereinander? Wisst ihr viel Persönliches voneinander oder sprecht ihr im Team eher nur über geschäftliche Dinge?</li>
</ul>
<p>Hier kannst du ganz einfach sehen, wie das zwischenmenschliche Miteinander in deinem Unternehmen und auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden funktioniert. Wenn ihr locker-lässig mit Kunden und auch im Team sprecht, dann könnt ihr das auch in Social Media zu &#8211; ihr solltest es sogar! Denn dieser Umgangston ist Teil eurer Unternehmensmarke.</p>
<p>Einzel-Selbstständige haben außerdem ein ganz wichtiges <a href="https://www.christagoede.de/usp/">Alleinstellungsmerkmal (USP)</a>: die eigene Persönlichkeit. Wenn du also ein Einfrau- oder Einmann-Unternehmen bist, solltest du die Emotionen sichtbar machen, die zu dir als Person gehören &#8211; denn deine Kunden kaufen neben deinem Angebot auch immer ein Stück von dir. Mit einer solchen Kommunikation ziehst du Kunden an, die zu dir passen. Das Tollste daran ist: Mit diesen Menschen arbeitest du besser zusammen, das darf ich glücklicherweise fast jeden Tag erleben 🙂 .</p>
<h4>2. Wie emotional gefärbt sind eure Produkte oder Dienstleistungen?</h4>
<p>Hier gibt es große Unterschiede: Eine Steuerberatung ist als Produkt eher wenig emotional. Na gut, sie nimmt einem extrem lästige Arbeiten ab und bringt einen öfter mal zum weinen &#8211; positive Gefühle sind das aber nicht 😉 . Auch eine anwaltliche Beratung trägt eher selten dazu bei, Glückshormone auszuschütten &#8211; doch auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel, denn es gibt durchaus auch Rechtsanwälte, die sich sehr persönlich und emotional in Social Media präsentieren (ich denke da zum Beispiel aus <a href="https://www.snapchat.com/add/thschwenke" target="_blank">Dr. Thomas Schwenke, der auf Snapchat locker-lässig von seinem Alltag berichtet</a> &#8211; das ist zumeist ziemlich unterhaltsam 😉 ).</p>
<p>Ganz anders hingegen sieht es zum Beispiel aus bei Mode oder Technik: Es gibt viele Leute, die sehnsuchtsvoll darauf warten, dass ein bestimmter Turnschuh endlich in Deutschland angeboten wird. Oder Menschen, die Tage vor einem Applestore zelten, weil das neue iProdukt endlich auf den Markt kommt und sie es unbedingt sofort haben wollen.<br />
Solche Beispiele gibt es auch ein paar Nummern kleiner: Restaurants &#8211; Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Coachings &amp; Trainings &#8211; hier werden Probleme gelöst und neue Wege beschritten, das ist oft sehr emotional und im Resultat positiv. Hochzeits-Dienstleister &#8211; der schönste Tag im Leben ist mit ganz vielen Glücksgefühlen verbunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10518" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/07/Mixer-430x689.jpg" alt="Mixer" width="250" height="401" />Auch Texte schreiben ist manchmal emotional besetzt, gerade wenn es um eine Selbstdarstellung geht oder eine Unternehmensgeschichte. Bei Texten kommt wie bei vielen Dienstleistungen oder Produkten dazu, dass der persönliche Geschmack eine ganz entscheidende Rolle spielt: Manche Menschen mögen verspielte Texte, andere hingegen eher nüchterne Formulierungen. Da hilft es bei der Selbstdarstellung ungemein, auch in Social Media einen authentischen Stil zu verfolgen, zu dem dann eben auch Emotionen gehören &#8211; denn so machst du es den Interessen leichter, sich für dein Angebot zu entscheiden oder eben nicht.</p>
<h3>Wie immer gilt: Die richtige Mischung macht&#8217;s.</h3>
<p>Bevor du nun anfängst, lauter Fotos vom Mittagessen zu posten, noch eine wichtige Anmerkung: Die richtige Mischung macht&#8217;s. Wir alle sind auf Social Media, um unser Geschäft voranzutreiben &#8211; und das geht bekanntlich am besten, in dem wir wertige Inhalte teilen, die echten Nutzen bringen für die Leser. Gefühle sind ein wichtiges Gewürz, das du wohldosiert in deine Social Media-Strategie packen solltest. Aber Emotionen sind nie der einzige Bestandteil &#8211; echte, wertige Inhalte sind das, was die Leser haben wollen!</p>
<p><a href="https://www.christagoede.de/emotionen-und-geschaeft-teil-2/">Im 2. Teil geht es um die Frage: Wie kommt die Stimmung in die Postings, Blogbeiträge oder Tweets?</a></p>
<p>Follower-Power gefragt: Hast du Anmerkungen zu diesem 1. Teil? Oder Vorschläge und Ideen für den 2. Teil, die auf keinen Fall fehlen dürfen? Poste sie mir bitte in die Kommentare &#8211; vielen Dank 😉</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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