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	<title>Geschäft Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Geschäft Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Der Mitarbeiter des Monats</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2014 07:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darf ich vorstellen: mein Bauchgefühl. Jeder kennt es, dieses vielversprechende Kribbeln im Bauch, wenn wir uns auf etwas (vor-)freuen. Dieses herrliche Gefühl, das uns schon beim bloßen Gedanken an ein tolles Konzert oder einen wunderbaren Abend mit Freunden über beide Backen grinsen lässt. Oder, wenn der Bauch vor Glück Purzelbäume schlägt, weil wir morgen in den Urlaub [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Darf ich vorstellen: mein Bauchgefühl.</h2>
<p>Jeder kennt es, dieses vielversprechende Kribbeln im Bauch, wenn wir uns auf etwas (vor-)freuen. Dieses herrliche Gefühl, das uns schon beim bloßen Gedanken an ein tolles Konzert oder einen wunderbaren Abend mit Freunden über beide Backen grinsen lässt. Oder, wenn der Bauch vor Glück Purzelbäume schlägt, weil wir morgen in den Urlaub fahren &#8211; endlich! Doch jeder von uns kennt auch das mulmige, unangenehme Gefühl in der Körpermitte, das dafür sorgt, dass wir unruhig werden. Dieses innere Grummeln, das uns in einem dunklen U-Bahnhof aufmerksamer werden lässt. Und dafür sorgt, dass wir einen Schritt schneller gehen, damit wir fix ins Helle kommen.</p>
<p><a title="Link zum Artikel auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intuition" target="_blank">Wikipedia </a>nennt das Bauchgefühl &#8222;Intuition&#8220; und definiert es so:</p>
<blockquote><p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-7330" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/10/Pokal.jpg" alt="Der Pokal für den Mitarbeiter des Monats" width="250" height="248" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/10/Pokal.jpg 560w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/10/Pokal-300x298.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/10/Pokal-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die Intuition (v. lat.: intueri (deponens) ‚betrachten, erwägen‘; eigentlich ‚angeschaut werden‘, daher auch passiver Sinn von Eingebung, ahnendes Erfassen; PPP intuitum) ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen.</p></blockquote>
<p><span id="more-7318"></span></p>
<h3>Mein Zwiegespräch zwischen Hirn und Bauch</h3>
<p>Aha. Ich lese &#8222;ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes&#8220; &#8230; oh je. Die Ratio in mir wird laut: <em>&#8222;Ach du liebes bisschen! Schätzchen, du hast ein Hirn, setz es ein! Das Bauchgefühl ist bestimmt wichtig gewesen für deine Vorfahren, die noch einen wirklichen Überlebenskampf führten. Aber du lebst im 21. Jahrhundert, hast einen vollen Kühlschrank und ein recht umfangreiches Wissen, lebst <em>glücklicherweise</em> in einem recht friedlichen Land – du kannst recherchieren, analysieren und Entscheidungen auf der Basis von WISSEN treffen! Weg mit diesem irrationalen Bauchgefühl!&#8220;</em></p>
<p>Jetzt setzt sich mein Bauchgefühl energisch zu Wehr: <em>&#8222;Papperlapapp, Wissenschaft. Liebes, es gibt Dinge im Leben, die sich nicht erklären lassen. Vorahnungen, Eingebungen, Geistesblitze &#8211; was glaubst du, woher die kommen? Gibt&#8217;s ne Formel dazu? Und woraus wird deine Kreativität gespeist? Deine Fähigkeit, um die Ecke zu denken und die rationalen Pfade zu verlassen? Doch nicht allein aus der Wissenschaft, ich bitte dich &#8230; &#8222;</em> Das Bauchgefühl rollt mit den Augen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-7329" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/10/K%C3%A4mpfer.jpg" alt="Zwei Kämpfer" width="300" height="150" />Sie merken: Ich sitze zwischen allen Stühlen, in mir streiten sich Hirn und Bauch um die Oberhand. Manchmal gewinnt das Hirn, dann steht das Bauchgefühl auf dem Siegertreppchen. Ganz grässlich wird dieser innere Wettkampf, wenn es um geschäftliche Entscheidungen geht: Meine Ratio denkt rein betriebswirtschaftlich: Sie rechnet blitzschnell aus, welchen Zeiteinsatz ein Auftrag fordert und wie viel Gewinn er abwerfen wird. Die Ratio ist energisch, fällt schnelle Entscheidungen und ist sich ganz sicher, dass die gefällte Entscheidung genau die richtige ist.</p>
<p>Meine Intuition ist dagegen eine mahnende Stimme, die mit erhobenem Zeigefinger Aufmerksamkeit einfordert, Dinge aus anderen Perspektiven andenkt und manchmal einfach auch nur sagt:<em> &#8222;Hey, das gefällt mir hier nicht &#8211; lass uns diesen Auftrag absagen!&#8220;</em> Da fängt die Ratio fies an zu lachen: <em>&#8222;Boar, Bauchgefühl &#8211; das ist doch echt albern, so ohne Argumente gegen diesen Auftrag zu sein. Hier, sieh die Vorteile liegen doch ganz klar auf der Hand! Und jetzt hau ab und lass Christa und mich zusammen Geld verdienen.&#8220;</em></p>
<p>An diesem Punkt ist die Entscheidung für mich einfach &#8211; denn ich finde die forsche, klar strukturierte Ratio einfach erheblich sympathischer als die mahnende Bedenkenträgerin Bauchgefühl. Doch nach 11 Jahren Selbstständigkeit fordere ich immer wieder von mir selbst:</p>
<h3>Christa, hör auf deinen Bauch. Auch im Geschäftsleben.</h3>
<p>Warum ich das fordere? Weil zum Beispiel ein tolles Bauchgefühl immer wieder dafür sorgt, dass ich mich auf bestimmte Themen stürze, mit denen die Ratio erst mal nicht anfangen kann &#8211; das beste Beispiel ist Social Media. Als ich vor gefühlten 100 Jahren anfing, mich mit den Sozialen Netzwerken zu beschäftigen, motzte die Ratio dauernd über Zeitverschwendung. Sie sah den Sinn nicht darin, sich für die Hintergründe und die Funktionsweisen zu interessieren und betrachtete Facebook, Twitter, Google+ und Co. als reines Freizeitvergnügen. Das Bauchgefühl hingegen war von Anfang an begeistert und sorgte mit viel Energie und Engagement dafür, dass ich mich immer tiefer mit der Materie auseinandergesetzt habe. Heute verdiene ich Geld mit meinem Wissen über Social Media, in dem ich zum Beispiel Konzepte schreibe, Social Media-Auftritte betreue oder anderen Menschen in Vorträgen und Workshops mein Wissen vermittele. Die Ratio ist mittlerweile auch von diesem Einsatz überzeugt und strahlt mit dem Bauchgefühl um die Wette bei Kundenanfragen aus diesem Themenbereich &#8211; die beiden freuen sich gemeinsam mit mir schon beim Schreiben der Angebote auf die Arbeit mit tollen Kunden sowie auf spannende Projekte und Themen 😉</p>
<p>Doch ich fordere noch von mir, dass ich im Geschäftsleben auch auf mein negatives Bauchgefühl höre. Denn die Intuition hat mich immer wieder vor Situationen und Geschäften gewarnt, die sich im Nachhinein als &#8222;ziemlich unfein&#8220; herausgestellt haben. Mein Bauchgefühl hat mich zum Beispiel fast davon abgehalten, einen Auftrag anzunehmen, bei dem sich der Auftraggeber im Nachhinein als aggressiver Frauenhasser herausgestellt hat, der mich am Telefon bedroht und mir unverschämte, respektlose Mails geschrieben hat. Der mir stolz verkündete, dass ich ihn verklagen müsste, wenn ich meine Rechnung bezahlt haben wollte. Mein Bauchgefühl hat auch aufgeschrien, als ich eine Kooperation mit einem anderen Freiberufler einging, der mich finanziell über den Tisch gezogen hat.</p>
<p>Im Nachhinein betrachtet gibt es ganz viele Entscheidungen, die ich anders gefällt hätte, wenn ich mein Bauchgefühl angehört hätte &#8211; und zwar positiv wie negativ. Aber vermutlich wird der Kampf zwischen Hirn und Bauch weiter in mir toben, denn die Ratio nimmt gerade im Geschäftsleben viel Platz ein in der Person Christa Goede. Doch ich verspreche dir, liebes Bauchgefühl, dass ich dich in Zukunft mehr wertschätzen und dir intensiv zuhören werde! Denn du bist ein echter Top-Mitarbeiter. Und du, liebe Ratio, hältst dich ab sofort öfter mal zurück, okay? Denn es gibt <a title="Link zum Welt-Artikel" href="http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article2416185/Bauchgefuehl-siegt-ueber-Berechnung.html" target="_blank">viele Beweise</a>, dass du gar nicht soo super bist &#8230; 😉 </p>
<address>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
<hr />
<p><strong><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen. <strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
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		<title>Social Media und Geschäft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 06:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld verdienen IN Social Media &#8211; geht das überhaupt? Geld verdienen MIT Social Media geht sehr gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Schließlich pflege ich im Auftrag meiner Kunden diverse Facebook-Fanpages und Twitter-Kanäle und werde natürlich dafür bezahlt. Aber machen meine Kunden mit ihren Auftritten auch Umsatz? Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Geld verdienen IN Social Media &#8211; geht das überhaupt?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4945" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/man-76196_640-430x286.jpg" alt="Mann schiebt Euros" width="258" height="172" />Geld verdienen MIT Social Media geht sehr gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Schließlich pflege ich im Auftrag meiner Kunden diverse Facebook-Fanpages und Twitter-Kanäle und werde natürlich dafür bezahlt.<br />
Aber machen meine Kunden mit ihren Auftritten auch Umsatz? Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. Denn viele Menschen, die privat in Social Media unterwegs sind, können sich auf den ersten Blick nicht vorstellen, wie man zwischen all den Katzenbildchen und <a title="Link zur Foodporn-Typologie" href="http://www.annabelle.ch/kochen/gourmet-news/zeig-mir-was-du-isst-foodporn-typologie-29910" target="_blank">Foodporns </a>wirklich bares Geld verdienen kann &#8230; deswegen schaue ich in diesem Beitrag mal hinter die bunte, lebendige, schräge und sehr persönliche Kulisse einer Facebook- oder Twitter-Timeline und räume mit einigen Denkfehlern auf, die das monetäre Resultat eines Social Media-Engagements verringern oder sogar ganz verhindern.<span id="more-4317"></span></p>
<h4>1. Denkfehler &#8211; &#8222;Direktes Neugeschäft ist Ziel in Social Media!&#8220;</h4>
<p>Viele Unternehmen wollen direkt auf Facebook oder in einem Forum Geschäfte machen, nach dem Motto: Kommt der Kunde auf unsere Facebookseite kauft er sofort eins unserer Produkte oder erteilt uns einen Auftrag.  Bei diesen Firmen setzt nach einiger Zeit die Ernüchterung ein &#8211; denn es will partout kein Kunde direkt auf Facebook ein Produkt kaufen! In dieser Phase der Frustration wird oft der Sinn eines Social Media-Engagments hinterfragt: &#8222;<em>Das bringt doch alles nix!</em>&#8220; oder &#8222;<em>Zeitverschwendung!</em>&#8220; heißt es da aus dem Management. Hier wurde nicht verstanden, dass Social Media in einer ganz anderen &#8211; indirekten &#8211; Form auf den Umsatz wirkt. Denn mit Social Media werden Sie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ihre Marke bekannter machen.</li>
<li>sich als Experte positionieren.</li>
<li>sich als modernes Unternehmen präsentieren.</li>
<li>mehr Branchenkontakte finden.</li>
<li>Ihr Netzwerk vertiefen.</li>
<li>effektives Recruiting betreiben.</li>
<li>den Traffic Ihrer digitalen Auftritte erhöhen.</li>
<li>bei Google besser gefunden.</li>
<li>die &#8222;Suchmaschine Facebook&#8220; nutzen.</li>
</ul>
<p>Die Erklärungen und Details zur nachhaltigen Wirkung von Social Media finden Sie in meinem Blogbeitrag: &#8222;<a title="Social Media wirkt" href="https://www.christagoede.de/social-media-wirkt/">Zieht tief ein und wirkt lang anhaltend &#8211; Social Media</a>&#8222;.</p>
<h4>2. Denkfehler &#8211; &#8222;Social Media macht bei uns der Praktikant.&#8220;</h4>
<p>Autsch. Megaautsch. Und das nicht nur, weil ich mit der professionellen Pflege von Social Media-Kanäle meine Brötchen verdiene. Autsch deswegen, weil Social Media eben etwas für Kommunikationsprofis ist &#8211; und zwar für solche, die sich auf diese dialogorientierte Form der Kommunikation spezialisiert haben. Es gibt viele ungeschriebene Gesetze in Social Media, die sich teilweise auch noch von Kanal zu Kanal unterscheiden: Auf Facebook hat sich zum Beispiel die <a title="Ansprache" href="https://www.christagoede.de/ansprache/">Du-Ansprache etabliert, auf Xing wird gesiezt</a>. <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/">Hashtags</a> sind auf Twitter Alltag, auf Facebook oder Google+ werden sie nur selten genutzt. Auch die zeitliche Taktung, die optimale Länge und der inhaltliche Aufbau der Beiträge sollte speziell für jeden Kanal ausgelotet werden. Und zu guter Letzt sollten die Personen, die einen Social Media-Kanal betreuen, wissen, wie sie mit Kritik richtig umgehen.</p>
<h4>3. Denkfehler &#8211; &#8222;Social Media? Ne, da gibt&#8217;s nur Shitstorms!&#8220;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4947" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/turd-146305_640-430x446.png" alt="Kackhaufen" width="38" height="40" />Dieser Punkt erscheint auf den ersten Blick korrekt: Ja, in Social Media-Kanälen gibt es Shitstorms. Doch nicht in Social Media vertreten zu sein bedeutet für ein Unternehmen nicht, dass es in Social Media nicht vorkommt! Denn Kunden, Interessenten oder auch Jobsuchende sind zu einem hohen Prozentsatz im Social Web unterwegs &#8211; und sie sprechen miteinander. Und sie nehmen bei ihren Gesprächen keinerlei Rücksicht darauf, ob das Unternehmen in Social Media vertreten ist oder nicht. Ein Unternehmen ohne Social-Media-Affinität hat deshalb oft ein doppeltes Problem: Zum einen kann in diese Kommentare und Gespräche nicht eingegriffen werden &#8211; es existiert ja keine Plattform, von der aus man das Geschehen beeinflussen könnte. Zum Zweiten geht die Social Media-Abneigung vieler Unternehmen so weit, dass nicht mal aktiv verfolgt wird, was im Web in Sachen eigenes Unternehmen geschieht! Denn das Internet wird gar nicht aktiv gescannt &#8211; zum Beispiel mit einem Überwachungssystem, mit dem der Firmenname und die wichtigsten Keywords getrackt werden. Die Ruhe, die sich viele Unternehmen mit diesem Denkfehler verschaffen, ist also trügerisch &#8211; um nicht zu sagen gefährlich.</p>
<h4>4. Denkfehler &#8211; &#8222;Unsere Zielgruppe ist zu alt für Facebook.&#8220;</h4>
<p>In dieser Aussage haben sich gleich zwei Fehler versteckt: Erstens ist Facebook nicht Social Media. Der Begriff Social Media deckt ein viel weiteres Feld ab &#8211; zum Beispiel gehören Unternehmens-Blogs, Wikis zur Sammlung von Spezialwissen, Foren und Communitys wie &#8222;<a title="Link zu wer weiß was" href="http://www.wer-weiss-was.de/" target="_blank">Wer weiß was</a>&#8222;, Unternehmens-Bewertungsplattformen wie <a title="Link zu Kununu" href="http://www.kununu.com/" target="_blank">Kununu </a> oder die immer weiter verbreiteten Empfehlungen und Bewertungen innerhalb der Webauftritte der Unternehmen dazu  (Amazons &#8222;<em>Kunden, die sich für dieses Produkt interessierten, interessierten sich auch für &#8230;</em>&#8220; oder OTTO, wo Kunden jedes Produkt bewerten können).<br />
Zweitens haben sich Anzahl der Social Media-Nutzer und deren Altersstruktur in den letzten Monaten rasant verändert: So sind dreiviertel aller bundesdeutschen Internetnutzer auch in einem Sozialen Netzwerk angemeldet. Und immer mehr &#8222;Silversurfer&#8220; sind im blauen Riesen Facebook unterwegs.*<br />
<span style="font-size: 13px;"> * Quelle: </span>BITKOM-Studie vom 29.7.2013</p>
<h4>Der Weg ist das Ziel</h4>
<p>Wenn Sie mit diesen vier Denkfehlern bereits aufgeräumt haben, sind Sie schon auf dem richtigen Weg in Sachen Social Media. Gern würde ich Ihnen an dieser Stelle das ultimative Patentrezept für die Sozialen Netzwerke nennen &#8211; doch leider ticken die verschiedenen Kanäle, die Unternehmen und die Menschen wie Mitarbeiter, Kunden und Interessenten vollkommen verschieden. Es gibt nicht DIE EINE Lösung, es gibt viele unterschiedliche Lösungen und Wege. Um so wichtiger ist es, an ein Social-Media-Engagement strategisch, individuell und strukturiert heranzugehen. So bleiben Ihnen unfeine Überraschungen und Frustrationen zumeist erspart.</p>
<p>Kennen Sie noch weitere Denkfehler im Zusammenhang mit Social Media? Oder weitere Punkte, wie sich ein professionelles Engagement in den Sozialen Netzwerken noch bezahlt machen kann? Ich freue mich auf Ihren Input und Ihre Anregungen ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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