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	<title>Unternehmer Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Unternehmer Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Mehr Sichtbarkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 06:56:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marke, Aktivität und Authentizität &#8211; ein Trio, das stark macht. Wir alle wollen gesehen werden. Und zwar ganz egal, ob wir Freiberufler oder Festangestellte sind oder ob es um ein Unternehmen geht. Denn nur, wenn wir sichtbar sind, finden wir Kunden, machen Karriere oder bekommen Aufträge. Unser gesamter geschäftlicher Außenauftritt hat also nur ein Ziel: sichtbarer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Marke, Aktivität und Authentizität &#8211; ein Trio, das stark macht.</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10349" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/06/Drei-Frauen-zerschlagen-Holzbretter-430x225.jpg" alt="Drei Frauen zerschlagen Holzbretter" width="350" height="183" />Wir alle wollen gesehen werden. Und zwar ganz egal, ob wir Freiberufler oder Festangestellte sind oder ob es um ein Unternehmen geht. Denn nur, wenn wir sichtbar sind, finden wir Kunden, machen Karriere oder bekommen Aufträge. Unser gesamter geschäftlicher Außenauftritt hat also nur ein Ziel: sichtbarer &#8211; und damit erfolgreicher zu werden.</p>
<p>So weit die graue Theorie. Doch wie geht man das nun in der Praxis an mit dieser Sichtbarkeit? Hier fällt vielen Unternehmern und Festangestellten bis heute nicht wirklich viel ein, obwohl die Dringlichkeit des Handelns bereits verstanden wurde.</p>
<ul>
<li><strong>Selbstständige und Unternehmen</strong> richten sich nach dieser Erkenntnis gerne eine Facebook-Seite ein und fangen an, Infos zu teilen &#8211; meist ohne Konzept und oft auch vollkommen ohne Lust auf die Sozialen Netzwerke. Und dann ist da die Zeit, die das alles frisst, auweia. Kein Unternehmer hat Zeit &#8211; ist klar, gelle 😉</li>
<li>Auch <strong>Angestellte</strong> haben immer wieder gute Vorsätze: Sie fangen an, ihr Profil auf Xing und/oder LinkedIn zu aktualisieren &#8211; doch dann stellen sie fest, dass Social Media echte Arbeit ist und die Bemühungen schlafen sehr schnell wieder ein. Wie soll man das alles zum vollgepackten Arbeitstag noch managen? Ja, ich weiß, irgendwann will doch jeder mal Freizeit haben &#8230;</li>
</ul>
<p>Ihr seht: Ich kenne sie alle, die Argumente, die vermeintlich gegen ein verstärktes Engagement sprechen.</p>
<h3>Sichtbarkeit: Es gibt nur Null oder Eins.</h3>
<p>Doch wir haben nicht die Wahl. Denn mit der zunehmenden Digitalisierung geht ein spannendes Phänomen einher: Es gibt nur Weiß oder Schwarz. Strom an oder Strom aus. Null oder Eins. Es gibt nur sichtbar oder unsichtbar sein &#8211; zu 52 oder 37 % oder nur montags und donnerstags sichtbar sein geht nicht. Wir können lediglich dafür sorgen, dass uns die richtigen Leute sehen können &#8211; den Zeitpunkt selbst können wir nicht bestimmen. Wir müssen das Spiel also <span id="more-10318"></span>mitspielen, wenn wir weiterhin stark in unserem Job oder mit unserem Unternehmen sein wollen!</p>
<p><em>&#8222;Wääää!&#8220;</em>, denkt ihr jetzt, <em>&#8222;Ich will das alles gar nicht lesen &#8211; ich hab eh schon viel zu viel zu tun!&#8220;</em> Tröstet euch, ich habe diese Gedanken auch manchmal &#8211; und das, obwohl ich meinen Job und Social Media liebe. Ab und zu <a href="https://www.christagoede.de/blogkrise-ein-gespraech/">krisele </a>ich wegen meines Blogs sogar handfest vor mich hin, grmpf. Aber es nutzt ja nix, ich muss weitermachen, wenn ich als Freiberuflerin auch noch in einem Jahr gut sichtbar und damit erfolgreich sein möchte. Doch die gute Nachricht ist: Es gibt ein paar einfache Tricks und Stilmittel, mit denen ihr eure Sichtbarkeit erhöhen könnt!</p>
<h4>1. Du bist du. Überall.</h4>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6630" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/05/Bild1rot-430x356.jpg" alt="Christa als Comic" width="250" height="208" />Jeder von uns ist eine Marke &#8211; ganz gleich, ob er angestellt oder freiberuflich arbeitet oder ob er Unternehmer mit Angestellten ist. Wichtig ist, dass ihr euch eurer Marke, also eurer persönlichen Eigenschaften, die euch so einmalig machen, bewusst seid. Denn diese Eigenschaften könnt ihr als Stilmittel einsetzen: Eins meiner Stilmittel ist zum Beispiel mein Humor. Außerdem blogge ich praxisbezogen und mit vielen Tipps zur digitalen Kommunikation, denn ich bin ein anpackender Mensch. Und dann habe ich noch ein Faible für die Farbe Rot und mag Illustrationen im Comicstil &#8211; das kann man auch in diesem Beitrag nicht übersehen 😉 Mit dieser Kombination habe ich schon in groben Zügen meine Personenmarke beschrieben &#8211; also einige visuelle und inhaltliche Eckpfeiler meiner Außendarstellung, die mich unverwechselbar machen. Weitere Infos findet ihr in diesen <a href="https://www.christagoede.de/?s=authentizit%C3%A4t" target="_blank">Blogbeiträgen</a>, die sich alle mit dem Thema Authentizität beschäftigen. .</p>
<h4>2. Akquise/Selbstvermarktung ist immer.</h4>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-6696" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/PfeilundBogen1-430x379.png" alt="Pfeil und Bogen" width="250" height="220" />Social Media ist für die meisten von uns eine fantastische Spielwiese, auf der wir uns mit anderen vernetzen, diskutieren, unser Leben in Bildern präsentieren und natürlich auch an den Leben unserer Follower, Freunde oder Kontakte teilnehmen. Wenn wir uns also sowieso dort aufhalten &#8211; warum nutzen dann so wenige Menschen die Plattformen, um sich für berufliche Dinge zu interessieren, sich auch in dieser Hinsicht zu vernetzen und sichtbar zu werden? In fast allen Social Media-Kanälen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Listen von Freunden, Kollegen oder Kunden anzulegen und Inhalte an bestimmte Personengruppen zu senden. Darüber hinaus schadet es nicht, auch mit persönlichen Statements im Internet sichtbar zu werden, die nicht direkt einen beruflichen Bezug haben. Doch um ein rundes Bild von einer Person zu bekommen, sind persönliche Einblicke wichtig.</p>
<h4>3. Kenne deine Möglichkeiten. Und nutze sie.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8936" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Painter-430x344.jpg" alt="Die Malerin" width="250" height="200" />Die einen nutzen die vielen Möglichkeiten von Social Media rege, die anderen sind eher stiller Beobachter &#8211; das ist wie im sonstigen Leben auch, da gibt es auch introvertierte und extrovertierte Menschen. Zugegeben, extrovertierte Menschen haben es oft leichter, sichtbar zu werden. Doch auch für die Stilleren unter uns gibt es viele Punkte, an denen sie auf authentische Art und Weise aktiv werden können: indem sie sich zum Beispiel an Diskussionen beteiligen, wenn sie diese auch nicht selbst anstoßen mögen. Oder in dem sie aufmerksam sind und Hilfe anbieten bei der Lösung von Problemen. Oder andere mit Know-how und Antworten versorgen, wenn Fragen auftauchen. Für diese Dinge muss man keine Rampensau sein, es reicht, wenn ihr euch einfach so verhaltet, wie ihr euch auch im restlichen Leben präsentiert. Und da seid ihr doch bestimmt auch hilfsbereit, gelle 😉</p>
<h3>Ausdauer ist gefragt!</h3>
<p>Ich bin mir sicher: Wenn ihr diese drei Punkte konsequent beherzigt und eure eigene Strategie verfolgt, wird sich eure Sichtbarkeit erhöhen und ihr werdet auf die eine oder andere Weise davon profitieren &#8211; indem ihr zum Beispiel über euer Engagement neue Aufträge bekommt, ohne dafür langwierige, frustrierende Kaltakquise betreiben müsst. Oder, indem eure Umsätze nach oben gehen, weil eure Produkte oder Dienstleistungen besser im Internet gefunden werden. Oder, indem ihr bei eurem Arbeitgeber die Aufmerksamkeit erhaltet, die ihr auch verdient habt &#8211; oder, indem ihr das Interesse von Headhuntern weckt, die euch spannende, zu euch passende Jobs anbieten.  Toll, gelle?</p>
<p>Es gibt nur einen Haken bei der ganzen Sache und das ist die Ausdauer. Denn das alles funktioniert nur, wenn ihr langfristig und kontinuierlich an eurer Sichtbarkeit arbeitet, eure (Personen-)Marke immer weiter schärft und aufmerksam die zahlreichen Chancen nutzt, die euch das Internet bietet. Dazu gehört auch, dass ihr euch permanent fortbildet und eure derzeitigen Engagements immer wieder auf den Prüfstand stellt. Ja, ich weiß, viel Arbeit &#8211; aber da müssen wir alle zusammen durch!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
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		<title>Social Media-Techtelmechtel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 08:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Wenn die Fanpage mit der Fanpage &#8230; Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch. &#8222;Ah, ja&#8220;, denken Sie jetzt, &#8222;Das weiß ich doch!&#8220; Da redet die Bettina mit dem Emil, und die Gaby liest mit. Genau wie all die anderen Freunde von Bettina. Eventuell lesen auch die Freunde von Emil mit. Oder sogar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2> Wenn die Fanpage mit der Fanpage &#8230;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5934" alt="rote Lippen" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Lippen-rot-430x263.png" width="241" height="147" /> Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch. &#8222;Ah, ja&#8220;, denken Sie jetzt, &#8222;Das weiß ich doch!&#8220; Da redet die Bettina mit dem Emil, und die Gaby liest mit. Genau wie all die anderen Freunde von Bettina. Eventuell lesen auch die Freunde von Emil mit. Oder sogar die ganze Welt &#8211; eben ganz angepasst an die Privatsphäre-Einstellungen, die Bettina im jeweiligen Social Media-Kanal gewählt hat. Bis hierhin ist alles klar und eigentlich ganz einfach, oder? <span id="more-5876"></span></p>
<h3>Gedankenspiele</h3>
<p>Nun kommen die Unternehmen ins Spiel &#8211; als illustratives Beispiel dient hier Facebook (wobei die Prinzipien der Kommunikation in Social Media meiner Meinung nach immer und überall gleich sind). Aber zurück zum Gedankenspiel: Bettina ist nicht nur privat in Social Media unterwegs, sie ist auch noch Unternehmerin und pflegt eine kleine Fanpage auf Facebook. Bettina postet auf dieser Fanpage regelmäßig die Inhalte ihres Blogs, kuratiert Links zu anderen Artikeln, die sie spannend findet, und beteiligt sich in ihrer Identität als Fanpage an Diskussionen, die auf anderen Fanpages stattfinden. Sie verbringt also viel Zeit als &#8222;Fanpage&#8220; auf Facebook. Dabei ist ihr Folgendes aufgefallen: Im Newsstream ihrer Fanpage tauchen immer seltener die Seiten auf, die sie als Page gelikt hat &#8211; offensichtlich greift auch hier der <a title="Link zum Beitrag über den Algorithmus" href="http://allfacebook.de/zahlen_fakten/update-am-newsfeed-algorithmus-mehr-reichweite-im-facebook-newsfeed-fuer-link-posts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Algorithmus</a>, der den Newsstream filtert. Gleichzeitig fehlen aber die Listen, die die Privatperson Bettina rege nutzt, um den Newsstream nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Für Bettina in ihrer Identität als Fanpage wird es also immer schwieriger, sich auf anderen Fanpages bemerkbar zu machen &#8211; denn sie hat nicht mehr alle Fanpages auf einen Blick vorliegen. Das passt Bettina nicht und sie sucht nach Lösungen, wie sie weiterhin einfach als Fanpage auf anderen Fanpages kommentieren kann &#8230; so weit, so kompliziert ;-))</p>
<h3>Ein Denkfehler? Oder Interaktionsalltag?</h3>
<p>Meiner Ansicht nach begeht Bettina einen Denkfehler: Sie denkt, dass Social Media für sie als Unternehmerin nach den selben Regeln funktioniert wie für die Privatperson Bettina. Und deshalb zieht sie als Fanpage los und interagiert mit anderen Postings anderer Fanpages, kommentiert, likt und kuratiert andere Inhalte &#8211; eben all das, was sie auch als Privatperson tut. &#8222;Huch!&#8220;, denken Sie nun (hoffe ich jedenfalls 😉 ), &#8222;Aber ein Unternehmen hat doch andere andere Ziele und sollte sich deswegen in Social Media anders verhalten als eine Privatperson!&#8220; Ja, ich gebe Ihnen uneingeschränkt recht.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist die Grundlage von Social Media die Kommunikation zwischen Menschen. Und da ist es ganz egal, ob es sich um ein Freizeitnetzwerk wie Facebook handelt oder ob es um ein Businessnetzwerk wie XING geht &#8211; Menschen stehen überall im Mittelpunkt. So können sich zum Beispiel auf XING die Betreuer von Unternehmensseiten nicht in der Identität einer Unternehmensseite an den Diskussionen in den Gruppen beteiligen. Facebook ist da nicht ganz so rigide, sondern erlaubt den Fanpages, zum Beispiel auf Erwähnungen zu reagieren: Deshalb bekommt man als Betreiber automatisch eine Nachricht, wenn die Fanpage irgendwo markiert wurde. Ein Like und/oder ein Danke schön oder die Antwort auf die gestellte Frage sind hier meiner Meinung nach Pflicht. Aber mehr nicht! Schließlich betreten im realen Leben Ladenbesitzer auch nicht die Räumlichkeiten der Konkurrenz, um für ihr eigenes Angebot Werbung zu machen.</p>
<h3>Ausnahmen bestätigen die Regel</h3>
<p>Ausnahmen von der Regel könnten zum Beispiel die Profile der &#8222;öffentlichen Personen&#8220; wie Autoren oder Schauspieler sein. Oder auch Ein-Personen-Unternehmen wie meins. Hier mag es aus unserer ganz persönlichen Sicht sinnvoll sein, sich in der Identität als &#8222;Fanpage&#8220; an Diskussionen zu beteiligen &#8211; schließlich möchten wir die Fans (also Interessenten oder Kunden) auf der Fanpage sammeln und nicht im Privatprofil &#8211; denn da sind wir schließlich privat und möchten das auch bleiben. Doch diese Ausnahme von der Regel löst sich auf, wenn man einen Schritt zurücktritt und die Metaebene betrachtet: &#8222;Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch.&#8220; Denn nur diese Form der Kommunikation ist wirklich spannend für uns Menschen! Bei einem Unternehmen (und Autoren oder Schauspieler sind auch Unternehmer) könnten wir Privatpersonen nie ganz sicher sein, dass sich wirklich die angegebene Person hinter dem Profil verbirgt &#8211; schließlich werden Profile von Promis ganz oft von Agenturen gepflegt. Es bleibt also mindestens ein schaler Beigeschmack.</p>
<h3>Worst Case</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5941" alt="Frau, sehr wütend" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl.png" width="240" height="360" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl.png 240w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Stellen wir uns mal vor, wir wären tatsächlich mit Marken &#8222;befreundet&#8220; auf Social Media: Dann würde mein regionaler Apfelsaft-Produzent mir guten Morgen wünschen. Mein Lieblings-Reiseveranstalter würde mir Reiseziele vorschlagen, weil ich gepostet habe, dass ich urlaubsreif bin. Und wenn ich eine politische Diskussion starte, mischt sich mein Bürgermeister als &#8222;öffentliche Person&#8220; ein. Wobei ich mir nie ganz sicher sein kann, dass er es auch persönlich ist, denn bei vielen Fanpages weiß ich nicht, welche Person dort gerade mit mir spricht. Denn es hat sich (leider!) bis heute nicht durchgesetzt, dass sich die Mitarbeiter, die den Unternehmenskanal betreuen, vorstellen und ihre Postings mit einem Absender versehen.</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich möchte diesen Worst Case nicht erleben. Denn ich würde diese Form von Postings als extrem personalisierte Werbung empfinden und richtig wütend werden. In Social Media bin ich eben auch als Privatperson unterwegs und habe meine liebe Mühe, die ganze &#8211; teilweise wirklich schlechte &#8211; Werbung in den verschiedenen Social Media-Kanälen zu akzeptieren. Da unterscheide ich mich nicht ein Stück von Millionen anderer Menschen, die Social Media nutzen!</p>
<p>Die Geschäftsfrau in mir bekommt dennoch glänzende Augen bei den vielen Möglichkeiten, die sich bei dieser Kommunikationsform bieten würden: als Firma direkt auf die Leute zugehen! Individuelle Angebote machen! Ins Gespräch kommen! Probleme sofort lösen! Doch wenn ich einen Schritt zurückgehe in Richtung Privatperson Christa Goede, dann weiß ich sofort, dass den Menschen das nicht gefallen würde. Wir würden uns vorkommen wie in einer Dauerwerbesendung, in der wir unfreiwillig zur Hauptperson gekürt wurden. Ein Social Media-Kanal, der diese Form der Kommunikation erlauben oder sogar fördern würde, wäre vermutlich seine Mitglieder ziemlich schnell los.</p>
<h3>&#8222;B2B-Kommunikation&#8220; der etwas anderen Art</h3>
<p>Und auch für die Kommunikation zwischen zwei Fanpages gelten meiner Meinung nach diese Gedanken – wir private Mitleser bekämen auch hier ganz schnell das Gefühl, in einer reinen Werbeveranstaltung gelandet zu sein. Es mag sein, dass es Fanpages gibt, die informativ und niveauvoll auf anderen Fanpages agieren. Doch leider gibt es diese Art der Kommunikation und die Inhalte keine verbindlichen Standards. Wenn ich mir nun vorstelle, eine von diesen &#8222;10-kg-weg-in-drei-Stunden&#8220;-Fanpages würde auf eines meiner Postings reagieren und alleine durch den Absender Werbung auf meiner Fanpage machen &#8230; da sagt auch die Unternehmerin in mir &#8222;Nein Danke&#8220;. Und die Fans mit Sicherheit auch.</p>
<p>Darüber hinaus möchte ich als Unternehmerin meine Kommunikation bündeln und nicht verschiedene Felder aka fremde Fanpages beackern. Hier kann sich nämlich fix ein Problem auftun: Bekomme ich als Unternehmerin wirklich mit, was unter meinem Posting auf einer fremden Fanpage weiterhin gepostet wird? Habe ich Zeit, jedes dieser Postings weiter zu verfolgen und mitzudiskutieren? Diese Zeit habe ich nicht &#8211; und als kleines Unternehmen kann ich mir keine wirklich gute und damit teure Monitoringsoftware leisten, um das Geschehen automatisiert weiter im Auge zu behalten. Ein großes Unternehmen mit einer guten Monitoringsoftware müsste eine riesige Social Media-Abteilung unterhalten, wenn es qualifiziert auf fremden Fanpages mitreden wollte. Große und kleine Unternehmen würden sich mit dieser Methode darüber hinaus einer weiteren großen Gefahr aussetzen &#8211; es könnte die Reputation des Unternehmens beschädigt werden, wenn es auf der fremden Fanpage Auseinandersetzungen gibt, auf die nicht angemessen reagiert wird. Im schlimmsten Fall sogar so, dass es das Unternehmen nicht merkt.</p>
<h3>Was denken Sie?</h3>
<p>Gibt es gute Gründe für eine Fanpage, sich trotz aller Probleme regelmäßig auf anderen Fanpages zu engagieren? Und ich meine damit nicht solche Social Media-Glanzstücke wie das <a title="Link zu Gespräch von Franzi Do" href="http://im-zug-unterwegs.de/2013/01/24/ein-meisterstuck-des-social-media-teams-der-bahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gespräch zwischen Franzi Do, der Bahn, Renault und Opel</a> &#8211; geniale Streiche in dieser Art sind natürlich gerne gesehen 😉</p>
<address>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/">pixabay.com</a></address>
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		<title>Unternehmerinnen-Tag 2013</title>
		<link>https://www.christagoede.de/unternehmerinnen-tag-2013/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/unternehmerinnen-tag-2013/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2013 09:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Siegerländer Frauen zeigen Vielfalt&#8220; Am 12. Oktober 2013 durfte ich im Rahmen des Siegerländer Unternehmerinnen-Tags 2013 diesen Vortrag über meine Lieblings-Social-Media-Spielwiese halten &#8211; und ich hatte richtig viel Spaß. Doch der Reihe nach: Mein Hirn lag vermutlich noch im Bett, als ich am Samstag morgen um 7,30 Uhr in Richtung Kreuztal startete &#8211; ich war [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Siegerländer Frauen zeigen Vielfalt&#8220;</h2>
<p>Am 12. Oktober 2013 durfte ich im Rahmen des Siegerländer Unternehmerinnen-Tags 2013 diesen Vortrag über meine Lieblings-Social-Media-Spielwiese halten &#8211; und ich hatte richtig viel Spaß. Doch der Reihe nach:</p>
<div>Mein Hirn lag vermutlich noch im Bett, als ich am Samstag morgen um 7,30 Uhr in Richtung Kreuztal startete &#8211; ich war so müde! Doch das änderte sich schlagartig, als ich in den Taunus kam: Sonnenstrahlen, Nebelbänke und die knallbunten Herbstgewänder der Bäume machten die Hinfahrt phasenweise zu einem echten Vergnügen ;o)) In Kreuztal angekommen habe ich erst mal <span id="more-5001"></span>die Location bestaunt: Die weiße Villa ist wirklich wunderschön und mit ihren verschieden großen Räumen ideal für solche Veranstaltungen. Die <a title="Link zur Fragologie" href="http://www.fragologie.de/" target="_blank">Fragologin Tanja Finke-Schürmann</a> eröffnete mit ihrem motivierenden  Supergirl-Vortrag den Unternehmerinnen-Tag im großen Saal. Danach war ich dann dran mit den 7 Todsünden auf Facebook. Den Vortrag finden Sie hier: <a href="http://www.slideshare.net/christagoede/die-7-todsnden-auf-facebook">http://www.slideshare.net/christagoede/die-7-todsnden-auf-facebook</a></div>
<div style="margin-bottom: 5px;">
<p>Mein Fazit: Eine schöne Stunde mit vielen Fragen, Diskussionen und Anregungen &#8211; ich liebe diese Form des interaktiven Präsentierens. Denn so kann auch ich sehr viel lernen und Anregungen mit nach Hause nehmen. Danke an die Teilnehmerinnen!</p>
<p>Danach ging&#8217;s zum leckeren Buffet ins Kutscherhaus. Wohin mal sah, wurde genetzwerkt: beim Mittagessen, im Aufenthaltsraum und bei der  BERATUNGSzeit, der Selbstpräsentation der beratenden Unternehmerinnen im Dachgeschoss der weißen Villa. Um 14 Uhr startet der Vortrag von Christa Weigand und ihrer Theatergruppe: &#8222;<em>Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm&#8216; nur so selten dazu!</em>&#8220; In kleinen Szenen zeigten die Frauen der Theatergruppe, wie sie gemeinsam spielen: Sie schlüpfen in verschiedene Rollen und zeigen so zum Beispiel Emotionen oder Charakterzüge, die im Alltag keinen Platz haben. Die anschließende Diskussion war sehr interessant: Es ging unter anderem um die verschiedenen Rollen, die Unternehmerinnen drauf haben müssen: Die Geschäftsfrau, die Buchhalterin oder auch die, die andere Menschen motivieren und antreiben kann. Ein recht komplexes Thema &#8211; ich fand die Herangehensweise über die Schauspielerei sehr interessant!</p>
<p>Nach der PROBIERzeit, in der sich Unternehmerinnen vorstellten, die Produkte im Angebot haben, genoss ich den kurzweiligen Vortrag der <a title="Link zu Sabine Olschner" href="http://www.sabine-olschner.de/" target="_blank">Journalistin Sabine Olschner</a>: &#8222;<em>Selbstbewusst Reden halten und präsentieren</em>&#8222;. Hier habe ich viele Tipps mitgenommen, wie ich meinen eigenen Präsentationsstil weiter optimieren kann.</p>
<div> Mein Fazit: der Tag, die Inhalte, die Location &#8211; eine wirklich gelungene Veranstaltung! Danke für die Mühe und die vielen tollen Details wie die Präsentationswände für Flyer und Visitenkarten an die Veranstalterinnen ;o)) Ich bin mir sicher, dass der zweite Tag der Veranstaltung genau so informativ, motivierend und interessant war und freue mich auf weitere Berichte!</div>
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