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	<title>Internet Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Internet Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Faktencheck: Nachrichten, Bilder und Informationen überprüfen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 06:40:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stimmt das oder stimmt das nicht? 15 Websites &#38; Tools für den Faktencheck. In den Sozialen Netzwerken breitet sich immer weiter eine spezielle Art der Panik aus, die oft in purer Menschenverachtung mündet. Befeuert wird diese Panik von Postings wie diesen: &#8222;Jeden Tag werden 100-te Deutsche abgestochen von Muslimen! Keiner tut was!&#8220;,&#160;&#8222;Gestern habe ich wieder [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Stimmt das oder stimmt das nicht? 15 Websites &amp; Tools für den Faktencheck.</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13175" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/07/15-Websites-und-Tools-f%C3%BCr-den-Faktencheck-430x645.png" alt="Lupe: 13 Websites und Tools für den Faktencheck" width="350" height="525">In den Sozialen Netzwerken breitet sich immer weiter eine spezielle Art der Panik aus, die oft in purer Menschenverachtung mündet. Befeuert wird diese Panik von Postings wie diesen: <em>&#8222;Jeden Tag werden 100-te Deutsche abgestochen von Muslimen!</em> Keiner tut was!&#8220;,&nbsp;<em>&#8222;Gestern habe ich wieder gesehen, wie eine Burkafrau im Mercedes zur Tafel gefahren wurde!</em>&#8220;&nbsp;oder <em>&#8222;Dieses Bild zeigt einen verslumten Hinterhof in Dortmund-Marxloh! So sieht es bald in ganz Deutschland aus!&#8220;.&nbsp;</em>Auch die Vor- und Pauschalverdächtigungen gerade gegenüber Minderheiten reißen nicht ab &#8211; vor Kurzem wurde zum Beispiel behauptet, ein geflüchteter Mensch hätte Lepra nach Österreich eingeschleppt.</p>
<p>Doch mit zunehmender Häufigkeit derartiger erfundener Müllinhalte wird es auch für mich als Social Media-Profi immer schwerer, einzelne Nachrichten und Postings auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Doch die gute Nachricht ist: Es gibt tolle Tools, mit denen wir alle schnell und einfach einen Faktencheck durchführen können!</p>
<h4><strong>1.&nbsp;<a href="http://faktenfinder.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener">Faktenfinder der Tagesschau &#8211; interessante Hintergrundinformationen</a></strong></h4>
<p>Gerade bei großen politischen Themen, deren Diskussion schon einige Stunden oder Tage andauert, kannst du bei diesem <a href="http://faktenfinder.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener">Faktenfinder</a> spannende Hintergrundinformationen finden. Und in der Rubrik <a href="http://faktenfinder.tagesschau.de/kurzerklaert/index.html" target="_blank" rel="noopener">#kurzerklärt</a> gibt es viele Fakten zu ganz verschiedenen Themen &#8211; von der Finanzierung der WHO bis zur Frage, was in Deutschland in der Pflege so alles schief läuft.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:</strong> Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine aktuelle Nachricht so korrekt ist.</p>
<h4><strong>2. <a href="https://www.mimikama.at/" target="_blank" rel="noopener">Mimikama &#8211; die Sammelstelle für Falschmeldungen aus allen Bereichen</a></strong></h4>
<p>Schon seit 2011 ist der <a href="https://www.mimikama.at/" target="_blank" rel="noopener">österreichische Verein Mimikama</a> aktiv: Die Aktivisten wollen Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen entgegenwirken und bekämpfen. Und so bleibt es nicht aus, dass sie sich immer wieder auch mit rechtsextremen oder rechtspopulistischen Angstmacherpostings beschäftigen. Ich mag die unaufgeregte Art, in der die Aufklärungspostings verfasst werden &#8211; es lohnt sich sehr, diesem <span id="more-12982"></span>Verein in den Sozialen Netzwerken zu folgen. Außerdem bieten sie Workshops und Aufklärungsarbeit an Schulen an. Tolle Sache!<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:</strong> Wenn dir in Social Media wieder mal schräge Neuigkeiten über den Weg laufen.</p>
<h4><strong>3. <a href="https://correctiv.org/" target="_blank" rel="noopener">Correctiv.org &#8211; tiefe Recherche</a></strong></h4>
<p>Das <a href="https://correctiv.org/" target="_blank" rel="noopener">Correctiv</a> ist ein gemeinnütziges Rechercheprojekt, das von einer gemeinnützigen GmbH getragen wird und von einem eigenen Aufsichtsrat und einen Ethikrat kontrolliert wird. Im <a href="https://correctiv.org/thema/faktencheck/" target="_blank" rel="noopener">Faktencheck</a> finden sich tiefschürfende Artikel und viele Hintergrundinformationen zu ganz verschiedenen Themen. Teilweise wird hier europaweit recherchiert, was die Einblicke noch spannender macht.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:</strong> Wenn du detailreiche Hintergrundinfos brauchst zu einem Thema, das gerade öffentlich diskutiert wird.</p>
<h4><strong>4. <a href="https://app.buzzsumo.com/research/most-shared" target="_blank" rel="noopener">Buzzsumo &#8211; Social Media checken</a></strong></h4>
<p>Mit diesem <a href="https://app.buzzsumo.com/research/most-shared" target="_blank" rel="noopener">Tool</a> kannst du für Social Media relevante Artikel finden und gleichzeitig deren Reichweite erfahren: Du gibst einfach dein Suchwort ein&nbsp; und drückst auf Search. Dann erfährst du, welche Artikel zum Keyword in den Sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Pinterest und Reddit gerankt haben. Ein prima Tool, wenn es darum geht, besonders oft geteilte Artikel zu finden &#8211; oder die Profile, die diese Inhalte teilen, zu identifizieren.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:</strong> Wenn du Inhalte finden willst, die besonders oft in Social Media geteilt werden.</p>
<h4><strong>5. </strong><a href="http://archive.org/web/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Waybackmachine &#8211; gelöschte oder geänderte Inhalte finden</strong></a></h4>
<p>In diesem riesigen <a href="http://archive.org/web/" target="_blank" rel="noopener">Internetarchiv</a> werden in unregelmäßigen Abständen Websites archiviert. Und so kann man dort&nbsp; zum Beispiel sehen, dass es <a href="https://web.archive.org/web/20040501000000*/www.christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">meine Website schon seit 2003 gibt</a> &#8211; damals natürlich noch in ganz anderer Form. In diesem Internetgedächtnis kannst du also zum Beispiel inzwischen gelöschte oder aktualisierte Seiten in gespeicherten Versionen der Waybackmachine finden.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz</strong>: Wenn du überprüfen willst, ob die Inhalte einer Website geändert wurden.</p>
<h4><strong>6. <a href="https://www.gapminder.org/tools/" target="_blank" rel="noopener">Gapminder &#8211; Zahlen länderübergreifend vergleichen</a></strong></h4>
<p>In diesem <a href="https://www.gapminder.org/tools/" target="_blank" rel="noopener">englischsprachigen Tool</a> wird von einer schwedischen Stiftung in enger Zusammenarbeit mit Universitäten und NGOs gepflegt &#8211; gegründet wurde der Gapminder vom leider inzwischen verstorbenen <a href="https://www.ted.com/speakers/hans_rosling" target="_blank" rel="noopener">Professor Hans Rosling</a>&nbsp;&#8211; seine <a href="https://www.google.de/search?q=youtube+Hans+Rosling&amp;oq=youtube+Hans+Rosling&amp;aqs=chrome..69i57j0l5.7172j0j4&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8" target="_blank" rel="noopener">spannenden und lehrreichen Vorträge gibt es aber noch auf Youtube</a>. Im Gapminder kann man statistische Größen aus der ganzen Welt miteinander vergleichen und zum Beispiel die Geburtenrate eines Landes mit dem Pro-Kopf-Einkommen in Verbindung setzen. Das Tool ist recht komplex, aber es lohnt sich, ein bisschen Zeit zu investieren.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du Statistiken aus vielen verschiedenen Ländern miteinander vergleichen willst.</p>
<h4><strong>7. <a href="https://citizenevidence.amnestyusa.org/" target="_blank" rel="noopener">YouTube Daterviewer &#8211; Videos auf Echtheit checken</a></strong></h4>
<p>Mit diesem <a href="https://citizenevidence.amnestyusa.org/" target="_blank" rel="noopener">Tool</a>, das von Anmesty International zur Verfügung gestellt wurde, kannst du dir die Metadaten eines Videos anzeigen lassen. Außerdem kannst du dort Screenshots aus dem Video sehen. Wenn du nun auf&nbsp;reverse image search klickst, wirst du in die Google-Bildersuche weitergeleitet. Hier kannst du sehr schnell sehen, ob dieses Bild schon in einem anderen Zusammenhang als der aktuelle aufgetaucht ist.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du wissen willst, ob ein Video wirklich das zeigt, was angegeben wird.</p>
<h4><strong>8. <a href="http://fakten-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noopener">Fakten-gegen-rechts &#8211; ein studentisches Projekt sammelt Fakten</a></strong></h4>
<p>Nach Themen wie #kriminalität, #flucht oder #zuwanderung findest du auf dieser <a href="http://fakten-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noopener">Plattform</a> Fakten, die als schnell teilbare Memes aufgearbeitet wurden &#8211; immer schön sauber versehen mit der jeweiligen Quelle der Information. Derzeit sammeln die Studis Geld für eine mobile Version dieses Wissenspools, der auch optisch schön anzusehen ist &#8230; *winkmitdemzaunpfahl*;o)<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du Memes brauchst, die statistische Zahlen inklusive Quelle präsentieren.</p>
<h4><b><img decoding="async" class="alignright wp-image-7134" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Detektiv-mit-Lupe-430x668.jpg" alt="Detektiv mit Lupe" width="350" height="544">9. </b><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank" rel="noopener"><b>Wikipedia &#8211; die freie Enzyklopädie&nbsp;</b></a></h4>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> wird gerne zur Recherchezwecken herangezogen &#8211; dabei ist die Plattform selbst nicht vor gefälschten Inhalten gefeit. Wenn du dir also nicht sicher bist, ob ein Inhalt auf Wikipedia tatsächlich valide ist, hilft eventuell ein Blick in die Versionsgeschichte (einfach oben rechts in die Navigation klicken). Und mit <a href="http://wikipedia.ramselehof.de/wikiblame.php" target="_blank" rel="noopener">WikiBlame</a> kannst du herausfinden, wer eine Information eingefügt hat, die dir vielleicht fragwürdig, fehlerhaft oder unbelegt vorkommt.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du Dinge schnell und einfach recherchieren willst.</p>
<h4><strong>10. <a href="https://scholar.google.de/" target="_blank" rel="noopener">Google Scholar &#8211; Suchmaschine zur allgemeinen Literaturrecherche</a></strong></h4>
<p>Für alle, die es ganz genau wissen wollen und viel Zeit investieren möchten: Diese <a href="https://scholar.google.de/" target="_blank" rel="noopener">Spezialsuchmaschine</a> eignet sich für die Recherche in wissenschaftlichen Dokumenten. Das Besondere an diesem Werkzeug ist die Volltextsuche und die Volltextindizierung. Du findest in den Ergebnissen und bibliografischen Nachweisen kostenlose und kostenpflichtige Angebote. Ein spezieller Algorithmus sortiert die Ergebnisse nach Relevanz.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du Zeit hast, dich durch ganz viele Quellen zu wühlen.</p>
<h4><strong>11. <a href="https://images.google.com/?gws_rd=ssl" target="_blank" rel="noopener">Google Bilder &#8211; Bilder rückwärts suchen</a></strong></h4>
<p>Die <a href="https://images.google.com/?gws_rd=ssl" target="_blank" rel="noopener">Google-Bildersuche</a> kennst du bestimmt schon. Doch die praktische Suchmaschine kann noch mehr: Mit Klick auf das Kamerasymbol kannst du ein beliebiges Bild hochladen oder eine Bild-URL eingeben und dir die Quellen für das Foto anzeigen lassen. So findest du ganz schnell heraus, ob ein Bild bereits früher genutzt wurde &#8211; oder ob es tatsächlich aktuell ist. Wenn du dich dann noch für die EXIF-Daten eines Bildes interessierst, kann du das mit <a href="http://exif.regex.info/exif.cgi" target="_blank" rel="noopener">Jeffrey&#8217;s Image Metadata Viewer</a> tun: Dort findest du zum Beispiel Angaben zu Datum, Uhrzeit, viele Fotodaten wie Brennweite oder Belichtungszeit, aber eventuell auch eine Bildbeschreibung, den Namen des Fotografen oder auch einen Urheberrechtsvermerk.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du wissen willst, ob ein Bild wirklich das zeigt, was behauptet wird.</p>
<h4><strong>12. <a href="https://www.snopes.com/" target="_blank" rel="noopener">Snopes &#8211; inhaltliche Checks aus dem englischsprachigen Raum</a></strong></h4>
<p>Die hochdekorierte <a href="https://www.snopes.com/" target="_blank" rel="noopener">Plattform Snopes</a> wurde von 1994 gegründet: Angetreten ist das Team rund um David Mikkelson, um Urban Legends zu erforschen &#8211; du weißt, die Spinne in der Yukkapalme ;-). Mittlerweile ist sie wohl die größte Sammlung von Faktenchecks weltweit. Hier recherchieren Journalisten genau so wie Privatpersonen und werden auch ganz oft fündig. Und deshalb wird diese Plattform fast routinemäßig jedes Jahr in die &#8222;Best of Web&#8220;-Liste aufgenommen.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du wissen willst, warum ein Tweet von Donald Trump inhaltlich falsch ist.</p>
<h4><strong>13. <a href="https://www.factcheck.org" target="_blank" rel="noopener">Factcheck &#8211; ein Projekt der&nbsp;&nbsp;University of Pennsylvania</a></strong></h4>
<p><a href="https://www.factcheck.org" target="_blank" rel="noopener">Factcheck</a> begreift sich als eine Art &#8222;Wähleranwalt&#8220;: Die unparteiische, gemeinnützige Organisation will die Täuschungs- und Verwirrungsmanöver in der us-amerikanischen Politik transparent machen und so eindämmen. Das Team checkt, ob die Inhalte der Parteien, die über Werbung, in den Debatten, Reden und Pressemitteilungen verbreitet werden, inhaltlich korrekt sind. Dabei achten sie sehr genau darauf, geltende journalistische und wissenschaftliche Standards exakt einzuhalten.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du wissen willst, was in den USA&nbsp; wirklich los ist.</p>
<h4><strong>14. <a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener">Psiram &#8211; das Wiki für irrationale Überzeugungssysteme</a></strong></h4>
<p>In diesem nicht ganz unumstrittenen <a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite" target="_blank" rel="noopener">Spezialwiki</a> findest du alles rund um Verschwörungstheorien, Glaubenssysteme, pseudowissenschaftliche Heilmethoden und Pseudowissenschaften. Es gibt auch noch einen eigenen Bereich für &#8222;Beutelschneiderei&#8220; &#8211; also Geschäftsmodelle, bei denen Menschen viel Geld für echten Nonsens zahlen. Ich lese in dieser mittlerweile sehr großen Gruselsammlung von Irrsinnigkeiten immer mal wieder rum und bin entsetzt über die Abgründe, die sich dort auftun &#8230;<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du wissen willst, ob eine Neuigkeit vielleicht aus der Verschwörerecke kommt.</p>
<h4><strong>15. Browser-Add-ons &#8211; das bequeme Extra</strong></h4>
<ul>
<li><strong>RevEye Reverse Image Search &#8211; Bilder auf Aktualität überprüfen<br />
</strong>Dieses praktische Add-on gibt es für <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/reveye-ris/" target="_blank" rel="noopener">Firefox</a> und für <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/reveye-reverse-image-sear/keaaclcjhehbbapnphnmpiklalfhelgf?hl=de" target="_blank" rel="noopener">Chrome</a>: Mit einem Rechtsklick auf das Bild, das du überprüfen willst, kannst du das Bild in verschiedenen Suchmaschinen suchen lassen.&nbsp; Zur Auswahl stehen Google, Bing, Yandex, TinEye und Baidu &#8211; oder eben alle gleichzeitig. Du bekommst die Suchergebnisse jeweils in einem eigenen Browsertab angezeigt. So findest du ganz schnell heraus, ob ein Bild schon mal in einem anderen Zusammenhang aufgetaucht ist.<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>View Page Archive &amp; Cache &#8211; alte Stände von Websites ansehen</strong><br />
Ein Add-on für <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/view-page-archive/?src=search" target="_blank" rel="noopener">Firefox</a>: Mit diesem Tool kannst du archivierte und gecachte Versionen der jeweiligen Website finden. Klicke rechts oben aufs Symbol, dann kannst du aussuchen, welche Suchmaschinen du für deine Recherche nutzen willst. Pro Angebot geht ein Extra-Tab auf. Gut geeignet, wenn es zum Beispiel um überarbeitete Versionen eines aktuellen Artikels geht.</li>
</ul>
<p><strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du öfter mal bequem direkt im Browser eine Recherche starten willst.</p>
<hr>
<p>WICHTIG: Diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn du noch ein tolles Tool oder eine informative Website kennst, sag es mir &#8211; gerne in den Kommentaren oder auch auf Social Media. Ich ergänze die Liste gerne ;o)</p>
<p>Lieben Dank an mein Netzwerk, die mich für diesen Beitrag mit ihren Tipps zur Recherche und zum Faktencheck versorgt haben!</p>
<p><span style="color: #993300;">NEU HINZUGEKOMMEN AM 9.7.2018 &#8211; danke, Mela:</span></p>
<h4><strong>16. <a href="https://www.bellingcat.com/" target="_blank" rel="noopener">Bellingcat &#8211; investigative Hintergrundinfos</a></strong></h4>
<p>Auf <a href="https://www.bellingcat.com/" target="_blank" rel="noopener">Bellingcat</a>&nbsp;haben sich Menschen zusammengeschlossen, die sich auf Open-Source- und Social-Media-Untersuchungen spezialisiert haben. Im Team werden dort Artikel geschrieben oder auch Leitfäden und Fallstudien erstellt, damit andere Menschen von den gesammelten Erfahrungen profitieren können. Die Themen kommen aus der gesamten Welt, die Recherchen erfolgen investigativ.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du dich für Hintergründe zu weltweiten Geschehnissen interessierst.</p>
<p><span style="color: #993300;">NEU HINZUGEKOMMEN AM 10.7.2018 &#8211; danke, Stefunny:</span></p>
<h4><strong>17. <a href="http://www.politifact.com/" target="_blank" rel="noopener">Politifact &#8211; inklusive Truth-O-Meter</a></strong></h4>
<p><a href="http://www.politifact.com/" target="_blank" rel="noopener">Politifact</a> wurde schon 2009 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet! Das us-amerikanische Projekt&nbsp; zur Recherche und Überprüfung von Meldungen aus dem Weißen Haus und dem US-Kongress wird von der Zeitung &#8222;Tampa Bay Times&#8220; betrieben. Zusätzlich werden noch Meldungen von verschiedenen Lobbygruppen einem Faktencheck unterzogen und stellt das Originalstatement hierfür dem Ergebnis des Faktenchecks gegenüber. Die Bewertung der Nachricht&nbsp; erfolgt auch visuell über das schicke Truth-O-Meter.<br />
<strong>-&gt;&nbsp; Einsatz:&nbsp;</strong>Wenn du dich für die Politik der USA interessierst.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Titel <a href="http://canva.com/" target="_blank" rel="noopener">Canva.com</a>, Illustrationen&nbsp;<a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Richtig googeln</title>
		<link>https://www.christagoede.de/richtig-googeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 07:45:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Google &#8211; Tipps und Tricks Na? Hast du heute schon gegoogelt? Bestimmt! Denn für die meisten Menschen ist Google ein täglicher Begleiter: Wir interessieren uns für Personen oder Unternehmen, recherchieren Hintergründe oder suchen das tolle Kuchenrezept, das unbedingt nachgebacken werden wollte. Dazu geben wir meist unseren Suchbegriff in das Suchfenster ein und sind mit den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Google &#8211; Tipps und Tricks</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-8314" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Lupe-Rot-430x423.png" alt="Lupe Rot" width="189" height="186" />Na? Hast du heute schon gegoogelt? Bestimmt! Denn für die meisten Menschen ist Google ein täglicher Begleiter: Wir interessieren uns für Personen oder Unternehmen, recherchieren Hintergründe oder suchen das tolle Kuchenrezept, das unbedingt nachgebacken werden wollte. Dazu geben wir meist unseren Suchbegriff in das Suchfenster ein und sind mit den Suchergebnissen, die auf der ersten Seite stehen, zufrieden. Aber Google hat noch viel, viel mehr drauf:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14194 size-large" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Startsuchfeld-1-1024x155.jpg" alt="Das Startsuchfeld von Google" width="1024" height="155" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Startsuchfeld-1-1024x155.jpg 1024w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Startsuchfeld-1-300x45.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Startsuchfeld-1-768x116.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Startsuchfeld-1.jpg 1497w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>In der Zeile unter dem Eingabefeld kannst du zum Beispiel die Suchergebnisse ganz einfach nach verschiedenenRubriken wie <strong>Alle</strong>, <strong>Videos</strong>, <strong>Bilder</strong>, <strong>News</strong> oder <strong>Maps</strong> filtern.<span id="more-1322"></span></p>
<h3>Erweiterte Menüs</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14195 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Mehrfeld.jpg" alt="Das Mehrfeld" width="102" height="143" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Mehrfeld.jpg 233w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Das-Mehrfeld-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 102px) 100vw, 102px" />Mit Klick auf <strong>Mehr</strong> öffnest du noch mehr Rubriken: Nun sind auch Suchen nach den Rubriken <strong>Shopping</strong>, <strong>Bücher</strong>, <strong>Flüge</strong> und <strong>Finanzen</strong> möglich.</p>
<p>Und mit dem Klick auf <strong>Tools </strong>kommen noch weitere praktische Filter dazu: Du kannst in vorgegebenen oder individuellen Zeiträumen suchen und so zum Beispiel deine Suchergebnisse auf die Ergebnisse der letzten Woche einschränken. Du kannst so auch nur Seiten aus Deutschland suchen, die in der deutschen Sprache verfasst sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-14196 size-large" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Suchoptionen-1024x215.jpg" alt="Suchoptionen" width="1024" height="215" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Suchoptionen-1024x215.jpg 1024w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Suchoptionen-300x63.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Suchoptionen-768x161.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Suchoptionen.jpg 1448w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9977" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Alle-Ereignisse.jpg" alt="" width="237" height="109" />Eine weitere spannende Funktion findest du in der Unterfunktion <strong>Alle Ergebnisse</strong>: Hier kannst du unterscheiden zwischen</p>
<ul>
<li><strong>Alle Ergebnisse: </strong>Hier werden dir tatsächlich alle Ergebnisse angezeigt, die Google für dich parat hält.</li>
<li><strong>Wortwörtlich: </strong>Hier kannst du dir zum Beispiel Suchergebnisse für ein Wort mit Rechtschreibfehlern anzeigen lassen &#8211; die sonst üblichen Google-Rechtschreibvorschläge entfallen dann.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14197" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Einstellungen.jpg" alt="Einstellungen von Google" width="265" height="288" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Einstellungen.jpg 422w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Einstellungen-276x300.jpg 276w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" />Mit einem Klick auf <strong>Einstellungen</strong> eröffnest du dir weitere interessante Features: Mit <strong>Erweiterte Suche</strong> kann du zum Beispiel nach Sprachen, Ländern, Zeiten, Wortkombinationen, letzten Aktualisierungen oder Formaten suchen. Achtung, die erweiterte Suche unterscheidet sich nach dem, welchen Webinhalt du suchst &#8211; so kannst du zum Beispiel in der Bildersuche Bilder in verschiedenen Formaten mit transparentem Hintergrund suchen. Und bei der Suche nach Videos kannst du dich auch zwischen verschiedenen Formaten entscheiden oder zum Beispiel auf Videos suchen, die eine ganz bestimmte Länge haben.</p>
<p>Auch interessant: Unter dem Punkt <strong>Sucheinstellungen </strong>kannst du <strong>Private Ergebnisse ausblenden</strong>. Denn in der Standardeinstellung bekommst du Suchergebnisse gezeigt, die in persönlicher Beziehung zu dir stehen &#8211; also zum Beispiel die Seiten, die du zuletzt gesucht hast. Wenn du also die privaten Ergebnisse ausblendest, erhältst du Suchergebnisse ohne Bezug zu deiner Person und deinen Aktivitäten.</p>
<h3>Suche mit Codes</h3>
<p>Viele der Funktionen, die du mit der <strong>Erweiterten Suche</strong> erledigen kannst, gehen auch mit den sogenannten Codes, die du direkt ins Eingabefeld der Googlesuche eingeben kannst:</p>
<ul>
<li><strong>site:</strong><br />
Mit diesem Code kannst du  dir alle einzelnen Webseiten einer Website anzeigen lassen.<br />
Beispiel:<br />
<strong>site:https://www.christagoede.de/</strong> (Wichtig: KEIN Leerzeichen zwischen Code und Adresse)</li>
<li><strong>OR, AND, &#8211;<br />
</strong>Mit diesen Codes kannst du sogenannte Searchstrings bilden, um Suchergebnisse noch weiter zu verfeinern.<br />
Beispiele:<br />
<strong>Blume OR Blüte &#8211;</strong> zeigt alle Websites, in denen das Wort Blume ODER Blüte vorkommt.<br />
<strong>Blume AND Blüte &#8211; </strong>die AND-Verknüpfung ist wichtig, wenn du verschachtelte Anfragen hast:<strong> Blume AND Blüte AND (Blatt OR Pflanze)</strong>. Hier bekommst du dann ein Suchergebnis, das die Worte Blume und Blüte enthält und dazu noch das Wort Blatt oder das Wort Pflanze).<br />
<strong style="line-height: 1.5em;">Blume -Blüte</strong><span style="line-height: 1.5em;"> &#8211; zeigt alle Website an, auf denen das Wort Blume vorkommt und NICHT das Wort Blüte.</span></li>
<li><strong>~</strong><br />
Mit diesem Sonderzeichen kannst du nach Synonymen suchen.<br />
Beispiel: <strong>~Blume</strong> zeigt alle Begriffe rund um das Wort Blume auf. (Dieses Sonderzeichen erzeugst du, wenn du die Taste mit dem Zeichen drückst und gleichzeitig die Alt-Taste dazu nimmst 😉 ).</li>
<li><strong>filetype:</strong><br />
Dieser Code sucht nach bestimmten Datentypen.<br />
Beispiel: <strong>filetype:pdf</strong> <strong>Blume</strong> sucht nach PDFs, in denen das Wort Blume vorkommt.</li>
<li><strong>intitle:</strong><br />
Mit diesem Code kannst du alle Websites suchen, in deren Titel das Suchwort vorkommt.<br />
Beispiel: <strong>intitle:Blume</strong> zeigt alle Websites, in deren Titel das Wort Blume platziert ist.</li>
<li><strong>*:</strong><br />
Das Sternchen steht hier für eine Leerstelle. Mit diesem Code kannst du Google Fragen stellen: &#8222;Goethe schrieb *&#8220;. Du bekommst eine Auswahl von Websites präsentiert, die deine Frage eventuell beantworten.</li>
</ul>
<h3>Google als Babelfisch</h3>
<p>Wortmenschen, die viel auf fremdsprachigen Seiten recherchieren, sei <a title="Link zu Google Translate" href="http://translate.google.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Translate </a>ans Herz gelegt: Einfach zu übersetzenden Text eingeben und Enter drücken! Allerdings ersetzen die Übersetzungsergebnisse auf keinen Fall einen Übersetzer &#8211; dazu sind sie zu schlecht. Aber um dir einen ersten Eindruck von einem Text zu verschaffen reicht es.</p>
<h3>Google als Rechenmaschine</h3>
<p>Hast du schon mal ins Suchfeld 2+2 eingegeben? An erster Stelle in den Suchergebnissen erscheint ein funktionsreicher Taschenrechner mit dem Ergebnis dieser Rechenaufgabe. Oder du lässt sich mit den Worten &#8222;Pfund in Kilogramm&#8220; Gewichtsangaben umrechnen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-14202" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Taschenrechner-430x274.jpg" alt="Google als Taschenrechner" width="430" height="274" /></p>
<h3>Google als Wetterfrosch</h3>
<p>Gibst doch mal &#8222;Wetter&#8220; bei Google ein und schon erfährst du, was für ein Wetter gerade in deiner Heimatstadt ist. (wenn du das GPS auf dem Handy für Google freigegeben hast, funktioniert das auch auf Reisen.)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-14203" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Google-als-Wetterfrosch-430x334.jpg" alt="" width="430" height="334" /></p>
<h3>Google als Nachschlagewerk</h3>
<p>Google funktioniert auch prächtig als Nachschlagewerk &#8211; du möchtest zum Beispiel wissen, was genau die Sonne ist? Gib einfach die Worte &#8222;definiere&#8220; und &#8222;Sonne&#8220; in das Suchfeld ein:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14198 size-medium aligncenter" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Google-als-Nachschlagewerk-430x326.jpg" alt="Google als Nachschlagewerk" width="430" height="326" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Google als Kinoprogramm</h3>
<p>Einfach das Wort &#8222;Kino&#8220; und deine Postleitzahl ins Suchfeld eingeben &#8211; schon bekommst du das aktuelle Kinoprogramm in deiner Nähe serviert.</p>
<h3><a href="https://scholar.google.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Scholar</a></h3>
<p>Der Tipp für alle, die es ganz genau wissen wollen: Mit dieser <a href="https://scholar.google.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">speziellen Suchmaschine</a> kannst du in wissenschaftlichen Dokumenten recherchieren.</p>
<h3>Direktzugriff auf Google Maps</h3>
<p>Zur Adresse das Wort &#8222;Karte&#8220; hinzufügen und du bekommst den passenden Kartenausschnitt via Google Maps angezeigt &#8211; inklusive der nächstgelegenen ÖPNV-Haltestellen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14199 size-medium aligncenter" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/12/Karte-430x322.jpg" alt="Google als Wegweiser" width="430" height="322" /></p>
<p>Hier erscheint auch der eigentlich unter <strong>Mehr</strong> versteckte Suchfilter <strong>Shopping </strong>direkt in der Leiste unterhalb des Eingabefeld &#8211; ist klar warum, gelle 😉</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-430x65.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="99" height="15" />WICHTIG:</strong></span> Es lohnt sich auch ein Blick auf die <a href="https://myaccount.google.com/security?utm_source=OGB" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen deines Googlekontos</a> &#8211; die Funktionen dort werden am laufenden Band ergänzt.</p>
<p><strong>Kennst du noch weitere praktische Google-Codes oder Nutzungsarten? Ich freue mich auf deine Ergänzungen!</strong></p>
<pre>Bildquellenangabe: Screenshots google.de</pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<hr />
<h3>Aktualisierungen:</h3>
<ul>
<li>Offenbach, den 25. Juni 2019: Ich habe Screenshots ausgetauscht und Funktionen angepasst.</li>
<li>Offenbach, den 13. Dezember 2016: Es wurden wieder Aktualisierungen fällig &#8211; außerdem habe ich den Artikel auf DU umgeschrieben, denn das war längst fällig ;o))</li>
<li>Offenbach, den 23. März 2016: Heute habe ich diesen Artikel wieder an die derzeit aktuelle Googlesuche angepasst, einige Funktionen ergänzt oder gelöscht und Screenshots ausgetauscht.</li>
<li>Frankfurt, 13. März 2015: Zum zweiten Mal habe ich nun den fast 2 Jahre alten Artikel &#8222;Google &#8211; Tipps und Tricks&#8220; überarbeitet, da Google seine Menüs wieder geändert hat. Ich wünsche viel Erfolg mit der detailreichen Google-Suche ;o))</li>
<li>Frankfurt, 20. August 2014: Leider hat Google die Blogsuche und die Suche in Diskussionen abgestellt &#8211; ich habe beide Links deaktiviert.</li>
</ul>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tipps zur Internet-Recherche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 07:07:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Hoax]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Portale]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
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		<category><![CDATA[Tools]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hoaxes, Propaganda, Gerüchte &#8211; wie unterscheidet ihr richtig von falsch? Wer erinnert sich noch an die Website, auf der sogenannte Bonsaikitten angeboten wurden? Katzen, die in gläserne Behälter eingesperrt wurden und so langsam die Form der Gläser annahmen? Eine riesige Empörungswelle schwappte damals durchs Internet &#8211; dabei stand recht schnell fest, dass es sich bei der Website [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hoaxes, Propaganda, Gerüchte &#8211; wie unterscheidet ihr richtig von falsch?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10011" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/03/L%C3%BCge-Wahrheit-430x323.png" alt="Lüge-Wahrheit" width="350" height="263" />Wer erinnert sich noch an die Website, auf der sogenannte Bonsaikitten angeboten wurden? Katzen, die in gläserne Behälter eingesperrt wurden und so langsam die Form der Gläser annahmen? Eine riesige Empörungswelle schwappte damals durchs Internet &#8211; dabei stand recht schnell fest, dass es sich bei der Website um eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bonsai_Kitten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fake-Website amerikanischer Studenten</a> handelte.</p>
<p>Aktuell machen täglich rassistische, verschwörungstheoretische oder schlicht und ergreifend saudumme Geschichten bei Facebook und Co. die Runde: Da soll ein Supermarkt in Kleinkleckersbach zum drölfzigsten Mal von &#8222;Asylbewerbern&#8220; ausgeraubt worden sein &#8211; und der Leiter und Personal bekamen vom &#8222;Staat&#8220; die Anweisung, nichts zu unternehmen und auch keine Anzeigen zu erstatten. Oder eine vermeintlich seriöse Nachrichtenagentur verkündet, dass gerade die Region rund um Bussibussihausen von &#8222;denen da oben&#8220; via Chemtrails besprüht wurde, ein absolut eindeutiges Beweisfoto eines schicken Kondensstreifens vor blauem Himmel ist natürlich angehängt.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es dann doch oft nicht mit der Unterscheidung richtig oder falsch: Da geht zum Beispiel ein Video viral, in dem ein paar Jugendliche behaupten, Flüchtende würden kleine Kinder essen. Diese Jugendlichen werden massiv im Netz gedisst &#8211; doch später stellt sich heraus, dass sich die Perspektive auf die Geschehnisse ein Stück verändert, wenn man die gesamte NDR-Dokumentation sieht. Einen detailreichen Artikel zu diesem Fall gibt&#8217;s bei VICE.</p>
<p>Ihr seht &#8211; es ist schwer zu entscheiden, was man glauben und dann auch <span id="more-9961"></span>in Social Media teilen kann und was nicht. Und es wird immer schwerer. Denn mittlerweile benutzen zum Beispiel rechtsextreme Gruppen Social Media ganz gezielt zur Desinformation und um Ängste zu schüren. Um so wichtiger ist es genau zu wissen, wie man eine Information auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Hier findet ihr die Plattformen und Suchmaschinen, die ich in einem solchen Fall benutze:</p>
<h3><a href="https://www.google.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> – nutze die Möglichkeiten!</h3>
<p>Suchwort eingeben, auf die Lupe drücken, fertig? Wer so bei Google recherchiert, nutzt nur ein Promille der Möglichkeiten dieses mächtigen Werkzeugs. Denn ihr könnt dort zum Beispiel nach Datum, Sprache oder Herkunftsland filtern, euch nur Bilder oder Videos anzeigen lassen, in den News suchen oder nach Informationen aus eurer Umgebung. Ein paar Tipps und Tricks für die Googlesuche findet ihr in meinem <a href="https://www.christagoede.de/richtig-googeln/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogbeitrag &#8222;Richtig googeln&#8220;</a>, den ich immer mal wieder aktualisiere.</p>
<h3>Recherche in anderen Suchmaschinen</h3>
<p>Nein, es gibt nicht nur Google, auch wenn man wegen der knapp <a href="http://www.seo-united.de/suchmaschinen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">95 % Markanteil </a>den Eindruck gewinnen kann. Für eine fundierte Recherche macht es durchaus Sinn, auch mal andere Suchmaschinen nach Antworten zu befragen, um bei der Suche nach Informationen nicht vollständig dem allmächtigen Google-Algorithmus ausgeliefert zu sein:</p>
<ul>
<li><strong><a href="https://duckduckgo.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DuckDuckGo</a>:</strong> eine spannende Alternative zu den großen Suchmaschinen, denn hier werden Nutzerdaten weder erhoben noch gespeichert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Suchoperatoren fast identisch funktionieren zu Google.</li>
<li><strong><a href="http://www.bing.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bing</a>:</strong> die Suchmaschine des Microsoft-Konzerns. Meiner Erfahrung nach liefert sie ähnliche Ergebnisse wie Google, ein Blick dort hinein könnte sich trotzdem lohnen.</li>
<li><strong><a href="http://de.ask.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ask</a>: </strong>hier könnt ihr ganze Fragen eingeben, Ask hat die Antwort &#8211; behauptet der Anbieter jedenfalls. Ich finde diese Form der Suche aber ganz spannend und nutze die Suchmaschine gelegentlich.</li>
</ul>
<h3><a href="http://www.mimikama.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mimikama.at</a> &#8211; „Zuerst denken – dann klicken“ (ZDDK)</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10008" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/03/Richtig-oder-falsch-430x261.jpg" alt="Richtig oder falsch?" width="350" height="213" />Mein Leben wäre erheblich komplizierter, wenn es diesen rührigen Verein aus Österreich nicht gebe. Der gemeinnützige Verein befasst sich mit Hoaxes, Spam, den fiesen Abo-Fallen und schädlichen Links: Auf einer speziellen <a href="https://www.facebook.com/mimikama.at/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebookseite </a>warnen sie regelmäßig vor neuen Falschmeldungen, die aktuell wieder die Runde machen. Ihr solltet unbedingt Fan dieser Seite werden und die Nachrichten an erster Stelle anzeigen lassen (zur Anleitung <a href="https://www.facebook.com/help/335291769884272/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geht&#8217;s hier lang</a>!). Und auch die <a href="http://www.mimikama.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mimikama-Website</a> solltet ihr bookmarken und immer mal wieder vorbeisurfen!</p>
<h3><a href="http://hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hoax-Info</a> der TU Berlin</h3>
<p>Einen Schönheitspreis gewinnt diese Seite mit Sicherheit nicht, denn hier liegt die Qualität eindeutig auf den inneren Werten: In regelmäßigen Abständen wird diese Website aktualisiert und mit den neuesten Infos über Hoaxes, Kettenbriefe und Verschwörungstheorien befüllt. Wenn man sich an das Design und die nicht gerade nutzerfreundliche Navigation gewöhnt hat, wird man bestimmt fündig. Bookmarken lohnt also ebenfalls, wenn ihr wissen wollt, ob euch mit einem bestimmten Inhalt gerade ein Bär aufgebunden werden soll.</p>
<h3><a href="http://hoaxmap.org/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hoaxmap </a>&#8211; wenn es um Gerüchte rund um das Thema Flüchtlinge/Ausländer geht</h3>
<p>In dieser Map werden Gerüchte visualisiert: Einfach auf eins der Worte in der Stichwortwolke klicken und schon bekommt man die Stellen angezeigt, an denen das Gerücht aufgetreten ist. Toll ist, dass dort neben Ort, Datum und Kurzinformationen auch gleich der Link zur Widerlegung des Hoaxes gespeichert wird &#8211; das erleichtert die Quellenrecherche doch erheblich.</p>
<h3><a href="http://newsmap.jp/#/w/de/view/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsmap </a>&#8211; der Schlagzeilencheck</h3>
<p>Dieses japanische Newsportal stellt die aktuellen Google News wie ein Puzzle zusammen und sortiert sie auf Klick zum Beispiel nach Ländern, Ressorts, Relevanz und Akutalität &#8211; je größer ein Newsfeld wird, um so mehr Beiträge finden sich in Google News. Diese Seite könnte sehr spannend sein, wenn man zum Beispiel beobachten möchte, wie sich News weltweit verbreiten. Außerdem kann man sich von dort aus direkt in die Zeitungen dieser Welt klicken &#8211; wunderbar!</p>
<h3>Zurückhaltung &#8211; es MUSS nicht alles geteilt werden, was geteilt werden KANN</h3>
<p>Ganz ehrlich: Wenn ich auch nur einen Hauch von Unsicherheit verspüre bei einem Posting, verzichte ich auf das Teilen. Denn ich möchte Hoaxes, Propaganda und Gerüchte nicht weiterteilen. Und trotzdem ist es auch mir schon passiert, dass ich auf Fehlinformationen aufgesessen bin. In diesem Fall lösche ich das Posting sofort, um die Kette des Weiterteilens doch noch zu unterbrechen und entschuldige mich bei denen, die mein Posting schon weitergeteilt haben.</p>
<h3>Und ihr?</h3>
<p>Welche Strategien verfolgt ihr, wenn ihr Informationen sucht oder Dinge auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen wollt? Ich freue mich auf eure Ergänzungen zu diesem spannenden Thema!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<hr />
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede steckt viel Herzblut und noch mehr Fachwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Webtexte richtig aufbereiten</title>
		<link>https://www.christagoede.de/webtexte-richtig-aufbereiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 08:10:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Augenanker: mit visuellen Haken Leser festhalten Klick, die Website lädt, ich scanne kurz die Inhalte, weiter geht&#8217;s &#8211; so sieht der digitale Lesealltag von vielen von uns aus. Laut einer Studie der Nielsen Norman Group lesen nur knapp 17 % der Leser einen digitalen Text wirklich Satz für Satz. Bei den meisten aber wandert der Blick nur noch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Augenanker: mit visuellen Haken Leser festhalten</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-9461" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Augen.jpg" alt="Blaue Augen" width="300" height="150" />Klick, die Website lädt, ich scanne kurz die Inhalte, weiter geht&#8217;s &#8211; so sieht der digitale Lesealltag von vielen von uns aus. Laut einer <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/lesen-am-bildschirm-der-freie-fall-der-seh-linie-1.705601" target="_blank">Studie der Nielsen Norman Group</a> lesen nur knapp 17 % der Leser einen digitalen Text wirklich Satz für Satz. Bei den meisten aber wandert der Blick nur noch in Form eines Fs über den Bildschirm: Das heißt, die oberen Zeilen werden noch vollständig gelesen, doch je weiter wir im Text vorankommen, um so weniger erfassen wir, was auf der rechten Bildschirmseite steht.</p>
<p>&#8222;Wow, wie krass!&#8220;, denkt ihr bestimmt jetzt. Ja, ich auch &#8230; denn mein Job ist es, digitale Inhalte an den Mann und an die Frau zu bringen. Doch wie machen Texter das, wenn doch alle im Internet nur so schluderig lesen? Ganz einfach: Wir beachten bestimmte Regeln beim Aufbau von Onlinetexten und bringen so auch in diesen schnelllebigen Zeiten Inhalte in die Köpfe.</p>
<h3>Werft Augenanker!</h3>
<p>Während unsere Augen über eine Website scannen, lassen wir uns nur durch eins vom üblichen F-Scan ablenken: Augenanker bringen uns dazu, genauer hinzugucken. Das Tolle ist, dass es viele verschiedene Augenanker gibt, die Abwechslung in unseren Lesetrott bringen:</p>
<h4>1. Headlines und Zwischen-Headlines &#8211; bringen die nötige Struktur</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Immer noch sehe ich sie, die Textwüsten ohne die dringend notwendige <span id="more-9453"></span>Struktur. Dabei haben Überschrift und Zwischen-Überschriften so wichtige Funktionen innerhalb eines Textes: Die Überschrift macht im Idealfall neugierig und fordert zum Lesen auf. Und die Zwischen-Überschriften sind wie eine Art Bank am Wegerand, die uns kleine Verschnaufpausen ermöglichen, in denen wir das Gelesene sacken lassen können &#8211; oder die uns wieder neugierig machen auf das, was im nächsten Abschnitt auf uns wartet.</p>
<h4>2. Absätze &#8211; unterstützen den Lesefluss</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Der Absatz ist so etwas wie die kleine Schwester der Zwischen-Überschrift: Sie bündeln Themengebiete und schließen diese ab. Absätze zeigen dem Leser, dass nun ein neuer Punkt in den Text kommt, dass sich der Inhalt neu fokussiert oder die Betrachtung weiter in die Tiefe geht &#8211; ganz so, wie der Schreiber sich das denkt. Meiner Meinung nach ergeben sich Absätze geradezu natürlich: Denn dort, wo wir beim laut vorlesen unseres eigenen Textes eine Pause machen, gehört oft ein Absatz hin.</p>
<h4>3. Satzzeichen &#8211; Gedankenstriche, Semikolons oder Doppelpunkte halten das Hirn munter</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Bei der Lektüre vieler Webtexte könnte man auf die Idee kommen, dass viele Autoren Satzzeichen für total überflüssig halten. Na gut, Punkte gehen gerade noch so, aber bei den lebenswichtigen Kommas wird es schon schwierig &#8211; ich sag nur &#8222;Wir essen Opa!/Wir essen, Opa!&#8220;. Dabei hält die deutsche Sprache noch so wunderbare Augenanker wie Gedankenstriche, Semikolons und Doppelpunkte bereit. Diese Satzzeichen halten gerade im Web das Hirn munter, weil sie heute tatsächlich ungewöhnlich sind.</p>
<h4>4. Aufzählungen und Bullets &#8211; geben Wichtigem das optische Gewicht</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Ich liebe Aufzählungen und Bullets! Sie erleichtern mir und meinen Lesern mit ihrer Scan- und Lesefreundlichkeit den Alltag und helfen mir dabei, die wichtigen Inhalte in den Köpfen zu platzieren. Präzise kann man mit diesem Stilmittel Inhalte übersichtlich strukturieren, Zusammenhänge darstellen,  Wichtiges hervorheben oder einen Kontext erläutern. Besonders gern nutze ich Aufzählungen in Kombination mit Fettungen, denn dann wirken sie besonders stark:</p>
<h4>5. Fettungen &#8211; der Extra-Hingucker</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Bäng, gefettete Textabschnitte sind besonders wichtig &#8211; das haben wir schon bei den Überschriften gelernt, denn die werden meist in fetteren Schriftarten gesetzt. Denn Fettungen sind sehr gute Augenanker, die tatsächlich sofort ins Auge springen. Deswegen sollte man sie auch sehr sparsam einsetzen, um die Leser nicht in einer gefetteten Textwüste verhungern zu lassen. Fettungen sind also zum Beispiel einem Fazit oder einer Zwischenthese vorbehalten &#8211; dann sind sie sehr sinnvoll.</p>
<h4>6. Kursive Schrift &#8211; ist den Zitaten vorbehalten</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Nein, kursive Schrift ist nicht das neue Fett, echt nicht. Kursive Schrift sollte ausschließlich den Zitaten vorbehalten bleiben: Ganz gleich, ob ihr einen Menschen zitiert oder ob ihr ein Zitat aus einem anderen Webtext entnehmt, setzt den Textabschnitt bittebittebitte kursiv. Diese optische Kennzeichnung von fremden Textinhalten sorgt für die nötige visuelle Würze und zeigt gleichzeitig, dass ihr in euren Texten über euren persönlichen Tellerrand hinausschaut.</p>
<h4>7. <del>Trennungen</del>  Kopplungen* &#8211; damit Bandwurm-Wörter schnell erfasst werden können</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Leute, setzt Bindestriche, was das Zeug hält. Der Duden mag das nicht so, ich weiß &#8211; aber gut <del>getrennte</del> gekoppelte Wörter haben zwei entscheidende Vorteile: A-tens lassen sie sich viel leichter erfassen als zum Beispiel ein Wort wie &#8222;Altbaucharme&#8220;. Altbau-Charme hätte das Rätsel viel eher gelöst, gelle? Und B-tens lesen immer mehr Menschen Texte auf Mobilgeräten mit kleineren Bildschirmen: Da wird ein Wort wie Donaudampfschifffahrtskapitänspatent unter Umständen unsinnig getrennt, wenn wir die sinnvolle Kopplung nicht vorab erledigen.</p>
<h4>8. Infokästen &#8211; der richtige Platz für Kernbotschaften</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-9460" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/02/Anker-klein.jpg" alt="Anker-klein" width="40" height="50" />Mit Infokästen könnt ihr zum Beispiel die abschließende, kurze Zusammenfassung eures Textes visuell unterstützen oder auch eine These optisch hervorheben. Infokästen sind der ultimative Augenanker und bringen mit ihrer Wichtigkeit die Gefahr mit, dass die Menschen nur noch den Infokasten lesen und den Rest des Textes noch mehr vernachlässigen. Also bitte nie mehr als einen Infokasten pro Text verwenden &#8211; und den Infokasten am besten im unteren Drittel des Textes platzieren.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>Also bitte gebt euch erst Mühe bei dem, was ihr mit einem Text vermitteln und aussagen wollt. Im zweiten Durchlauf baut ihr dann die Augenanker ein &#8211; sparsam und gezielt. Dann klappt&#8217;s auch mit dem Festhalten eurer Leser, versprochen.</p>
<pre>* geändert nach Hinweis von Florian von The Typographist - danke dafür!</pre>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Fachwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
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		<title>Realität vs. Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2015 11:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Getippte Amokläufe: Was wir dagegen tun sollten. Jeden Tag bin ich stundenlang im Internet und damit natürlich auch in Social Media unterwegs &#8211; denn dort sind mein Arbeitsplatz und meine Spielwiese angesiedelt. Die sozialen Netzwerke sind fester Bestandteil meines privaten und beruflichen Lebens. &#8222;Mein&#8220; Internet ist eine nie versiegende Wissensquelle, ein Ort, an dem ich spannenden Menschen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Getippte Amokläufe: Was wir dagegen tun sollten.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8373" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Amoklauf.jpg" alt="Amoklauf" width="400" height="210" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Amoklauf.jpg 600w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Amoklauf-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Jeden Tag bin ich stundenlang im Internet und damit natürlich auch in Social Media unterwegs &#8211; denn dort sind mein Arbeitsplatz und meine Spielwiese angesiedelt. Die sozialen Netzwerke sind fester Bestandteil meines privaten und beruflichen Lebens. &#8222;Mein&#8220; Internet ist eine nie versiegende Wissensquelle, ein Ort, an dem ich spannenden Menschen begegne und an dem ich viel erfahre über die Welt und die Dinge, die in ihr vorgehen. Und &#8222;mein&#8220; Internet hat Platz für ganz viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben und Stilen. In &#8222;meinem&#8220; Internet streiten sich Leute auch mal und diskutieren hart an der Sache. Sie sehen: &#8222;Mein&#8220; Internet ist so abwechslungsreich, wie das Leben eben ist. Eigentlich ist nur eins gleich: &#8222;Mein&#8220; Internet agiert fast immer respektvoll und sehr oft freundlich und hilfsbereit.</p>
<p>Wenn ich dann aber über den Rand meiner <a title="Leben in der digitalen Blase" href="https://www.christagoede.de/leben-in-der-digitalen-blase/">Filterblase</a> schaue, erlebe ich Menschen, die aggressiv, verletzend oder sogar verleumdend im Internet handeln: Da werden auf den Fanpages großer Tageszeitungen unter einem Beitrag über die schlimme Situation der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge neue Konzentrationslager für Asylbewerber <span id="more-8363"></span>gefordert &#8211; am besten natürlich gleich mit Gaskammer. Kinder werden von anderen Kindern so extrem gemobbt, dass die jungen Opfer tatsächlich Selbstmord als Ausweg aus dieser grässlichen Situation in Betracht ziehen. Frauen werden verbal aufs Übelste attackiert, weil sie sich zum Beispiel für Frauenrechte einsetzen. Und vollkommen empathiefrei werden Menschen unter der Gürtellinie beleidigt, die es gewagt haben, ein Vollkörperbild von sich zu posten, das nicht den Idealmaßen entspricht.*</p>
<h3>Dissen, beleidigen und verleumden</h3>
<p>Doch es kommt noch schlimmer: Beschwert sich dann die menschliche Zielscheibe des Hasses über dieses ekelhafte Verhalten oder zeigt sogar, dass sie oder er ernsthaft getroffen wurde von den gemachten Aussagen, so wird diese Person gleich mit viel Vergnügen weiter gedisst: Du &#8222;Opfer&#8220;, du &#8222;Weichei&#8220;, du &#8222;Hurensohn&#8220;, du &#8222;Mädchen&#8220;, du &#8222;fette Kuh&#8220;, du &#8222;Gutmensch&#8220;, du &#8222;Linksfaschist&#8220; &#8230;. Sie kennen all die Begriffe, die typisch sind für diese getippten Amokläufe.</p>
<p>Wenn ich derartige Postings lese, frage ich mich immer, wie diese Absender wohl in ihrem Alltag außerhalb des Internets agieren: Stehen diese Leute auch am Straßenrand und schreien, dass sie sofort den Führer mitsamt seiner Menschenvernichtungsmaschinerie und einem grauenhaften Weltkrieg wiederhaben wollen? Oder beleidigen sie an einer Supermarktkasse wahllos die Menschen in der Schlange, weil sie ein paar Kilo zu viel auf den Rippen haben? Sagen sie tatsächlich einer Frau direkt ins Gesicht, dass sie schon rein genetisch an den Herd gehört? Oder stellen sie sich vor die nächste Schule und empfehlen einem beliebigen Schüler Face to Face, doch bitte fix Selbstmord zu machen, weil seine Mutter ohnehin vergessen habe, ihn abzutreiben? Ich bin mir sicher, dass sie genau das nicht tun &#8211; denn wenn es so wäre, würden wir alle davon jeden Tag in der Zeitung lesen und die Gefängnisse wären übervoll. Oder dieses Verhalten wäre so Mainstream, dass es auch in meinem Leben tagtäglich vorkommen würde.</p>
<h3>Aggressoren mit Klarnamen und Arbeitgebern</h3>
<p>Was mich aber regelrecht verblüfft: Das alles geschieht oft aus Profilen heraus, die unter Klarnamen geführt werden und in denen zum Beispiel auf den Arbeitgeber verlinkt wird. Da werden die Fotos vom letzten Familienurlaub Seite an Seite mit der geballten verbalen Menschenverachtung präsentiert &#8211; natürlich alles öffentlich. Glauben diese Aggressoren tatsächlich, dass sie sich in einem rechtsfreien Raum bewegen? Dass sie niemand erkennen kann oder sie für ihre Aussagen rechtlich belangen wird? Dass sie im Internet machen können, was sie wollen?  Und sind diese Leute so wenig empathisch, dass sie sich nicht vorstellen können, dass die Buchstaben im Internet von anderen Menschen geschrieben und natürlich auch von Dritten gelesen werden? Oder ist es ihnen schlichtweg egal &#8211; oder finden sie das sogar geil, was sie tun?</p>
<p>Ich glaube, dass dieses Verhalten oft aus blanker Unwissenheit entspringt: Diese Menschen wissen nicht, dass sie auf einer Fanpage bei Facebook IMMER öffentlich posten. Diese Menschen wissen nicht, dass diese Postings manchmal sogar gegoogelt werden können &#8211; noch Wochen später. Diese Menschen wissen nicht, dass ihr Arbeitgeber oder ihre Nachbarn ihr privates Profil und damit ihre öffentlich geteilten Postings durchstöbern könnten &#8211; denn die Privatsphäre-Einstellungen nutzen sie nicht. Diese Menschen wissen nicht, dass ihr getippter Hass in vielen Fällen strafrechtlich relevant ist. Vielleicht wissen sie sogar nicht, dass am anderen Ende der Buchstabenkette auch immer Menschen mit Meinungen und Gefühlen sitzen!</p>
<h3>Mehr Medienbildung muss her!</h3>
<p>Woran das liegt, dass es so viele unwissende Menschen gibt? Ich denke, dass ein Grund die über weite Strecken bis heute fehlende Medienbildung ist. Kinder wachsen heute mit Tablet und Smartphone auf: Als Jugendliche können sie dann zwar mit ihrem Daumen blitzschnell Nachrichten ins Display hacken, aber sie wissen nicht, wie diese Nachricht sich genau im Internet verbreitet oder wie ein soziales Netzwerk im Detail funktioniert. Erwachsene melden sich bei Facebook an, ohne sich um die die vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten zu kümmern und ohne den Unterschied zwischen einem privaten Profil und einer öffentlichen Fanpage zu kennen. Diese Erwachsenen sind oft auch Eltern: Doch wie sollen solche Eltern ihren Kindern den richtigen Umgang mit Social Media erklären?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8380" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Maschinengewehr.jpg" alt="Maschinengewehr" width="400" height="200" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Maschinengewehr.jpg 600w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Maschinengewehr-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Und ganz wichtig ist: Zur Medienbildung gehört natürlich auch die Herzensbildung dazu. Wir müssen endlich begreifen, dass wir mit getippten Worten genau so viel Schaden anrichten können wie mit gesprochenen. Dass man auch diskutieren kann, ohne mit der gewählten Sprache andere Menschen verbal zu erniedrigen. Dass man auch mal schweigen kann, wenn einem etwas nicht gefällt. Gleichzeitig müssen wir lernen, wie wir uns wehren können gegen die Aggressoren und Grenzen setzen: Welche Wege gibt es auf Facebook? Bei der Polizei? Oder vielleicht sogar Face to Face? Wie gehen wir am besten mit diesen Amokläufern um, die ihre Tastaturen wie ein tödliches Maschinengewehr benutzen? Ignorieren? Diskutieren? Zurückdissen? Ich habe leider auch keine allgemeingültige Antwort auf diese Fragen &#8230;</p>
<h3>Schluss mit der Trennung zwischen On- und Offline-Leben!</h3>
<p>Doch eins weiß ich genau: Wir müssen endlich damit aufhören zwischen &#8222;Internet&#8220; und &#8222;realem Leben&#8220; zu unterscheiden. Diese Trennung öffnet erst die Tür für den Hass, der Face to Face zurecht viel seltener Raum bekommt. Denn eins ist klar: Das Internet ist ein fester Bestandteil unseres Alltags, der nie wieder weggehen wird. Ein Bestandteil, der unser Privatleben und unser Berufsleben immer mehr bestimmen wird. Warum können wir uns verdammt noch mal online nicht genau so verhalten wie offline? Die meisten von uns haben doch gar keine Persönlichkeitsstörung im pathologischen Sinne. Also bitte, ihr Hater: Seid doch mal häufiger im Internet so, wie ihr bestimmt meistens in natura seid &#8211; freundlich, respektvoll und fair. Denn wir alle haben nur ein Leben. Ganz egal, ob es gerade online oder offline oder sogar in beiden Bereichen gleichzeitig stattfindet.</p>
<p><em>*Diese Beispiele habe ich mir nicht ausgedacht, sie sind wirklich passiert. Aber ich weigere mich, dorthin zu verlinken. Sie verstehen das bestimmt</em>.</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>USP – dein Alleinstellungsmerkmal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 05:41:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Krux mit dem Alleinstellungsmerkmal. Zu meinem Arbeitsalltag gehört die immer gleiche Frage: Was ist der USP? Denn die Antwort auf die Frage nach der unique selling proposition &#8211; dem Alleinstellungsmerkmal &#8211; bestimmt mein weiteres Vorgehen, wenn ich ein Konzept oder einen Text für einen Kunden entwickle. Das Problem mit dieser Frage ist aber, dass sie in vielen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Krux mit dem Alleinstellungsmerkmal.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4973" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/cartoon-28677_640-430x313.png" alt="Strichmännchen denkt nach" width="258" height="188" />Zu meinem Arbeitsalltag gehört die immer gleiche Frage: Was ist der USP? Denn die Antwort auf die Frage nach der <a title="Link zu Wikipedia" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinstellungsmerkmal" target="_blank" rel="noopener">unique selling proposition</a> &#8211; dem Alleinstellungsmerkmal &#8211; bestimmt mein weiteres Vorgehen, wenn ich ein Konzept oder einen Text für einen Kunden entwickle. Das Problem mit dieser Frage ist aber, dass sie in vielen Fällen nicht sauber aus dem Stegreif beantwortet werden kann. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal hat sich zum Beispiel noch nie jemand im Unternehmen Gedanken darüber gemacht, was das eigene Angebot von dem der Konkurrenz im Detail unterscheidet. Da können wir Kommunikationsexperten abhelfen und mit unseren Kunden gemeinsam analysieren, was der USP des Unternehmens ist.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch so, dass es &#8211; zumindest auf den ersten Blick &#8211; gar keinen USP gibt. In meinem eigenen Fall ist das auf den ersten Blick zum Beispiel so: Es gibt viele sehr gute Texter und Konzeptioner. Es gibt darunter einige, die <span id="more-4156"></span>sich richtig gut mit Websites und Social Media auskennen. Und darunter wieder ein paar, die auch noch Projekte kleiner und mittlerer Größe managen können und über ein großes, erprobtes Netzwerk verfügen. Doch wenn es andere Menschen gibt, die genau die selben Leistungen anbieten wie ich &#8211; wo soll dann bitte schön mein USP sein? Also mein Angebotsmerkmal, mit dem ich wirklich ganz allein auf weiter Flur stehe?</p>
<h3>Wer suchet, der findet. Sogar den USP.</h3>
<p>Die Lösung fand ich in meiner eigenen Person: Ich &#8211; Christa Goede &#8211; bin der USP! Wow. Diese Erkenntnis haute mich erst mal vom Hocker. Und dann kamen sofort die Bedenken: <em>&#8222;Aber ich kann mich doch nicht in den Mittelpunkt meines Angebots stellen &#8230;&#8220;</em> oder <em>&#8222;Das wirkt doch total egoman, wenn ich immer nur von mir schreibe &#8230;&#8220;</em>. Doch &#8211; denn genau darin liegt mein Unterscheidungsmerkmal! Und genau das habe ich im <a title="(M)eine Geschichte" href="https://www.christagoede.de/meine-geschichte/">März 2012 getan</a>: Der Name meines Unternehmens änderte sich von der Textschneiderei auf die heute bekannte Domain. Ab diesem Zeitpunkt habe ich meine Blogbeiträge mit einer gehörigen Portion Humor und einigen Prisen persönlicher Note versehen. Nach einer Du-Phase bin ich zumindest in meinem Blog und auf Xing wieder zum Sie zurückgekehrt &#8211; schließlich habe ich viele Leser, die nicht über die Sozialen Netzwerke kommen. Und meine Social Media-Kanäle wurden zu Plattformen für den Wissensaustausch rund um meine Spezialgebiete. Und gleichzeitig zur unterhaltsamen Spielwiese.</p>
<h2>Mehr Persönlichkeit!</h2>
<p>Aus heutiger Perspektive gesehen kann ich sagen: Diese Entscheidung hin zu mehr Persönlichkeit hat sich gelohnt! Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht: Meine Auftragslage bessert sich stetig. Und ich habe nur noch &#8211; und das meine ich ganz ernst! &#8211; tolle Kunden mit spannenden Aufträgen. Woran das wohl liegt? Ich denke, es liegt an meiner persönlichen Note, die überall zu spüren ist: Kunden, die meinen Stil mögen, können mich im Web kennenlernen &#8211; und zwar bevor sie mich das erste Mal beauftragen. Diese Kunden ticken oft ähnlich wie ich, haben zum Beispiel viel Humor oder leben in ähnlichen Wertesystemen. Gleichzeitig haben diese Auftraggeber einen hohen Anspruch an ihre Dienstleister, sind mutig und setzen auf Innovationen. Kurz: Sie passen perfekt zu mir &#8211; und ich passe perfekt zu ihnen. Die &#8222;anderen&#8220; rufen mich gar nicht erst an &#8211; wir verschwenden also keine Zeit miteinander, sondern suchen uns gleich passende Partner 😉</p>
<p>Und Sie? Welches Alleinstellungsmerkmal haben Sie? Oder Ihr Unternehmen? Auf welche Weise verbreiten Sie Ihren USP? Ich bin neugierig auf Ihre Wege zum Alleinstellungsmerkmal.</p>
<address> Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="https://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
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<hr />
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.</p>
<p><strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Social Media als Kontaktpunkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 08:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kundenkontakt heute: mehr als Telefon, Fax oder Mail Bei meinen Reisen durchs Internet fällt mir eins immer wieder auf: Viele Unternehmen haben zwar mittlerweile Auftritte in Social Media, aber die Kontaktmöglichkeiten auf der Website sind nach wie vor auf die klassischen Kommunikationspfade wie Telefon oder Mail beschränkt. Manch eine Firma hat sogar noch die Faxnummer prominent [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kundenkontakt heute: mehr als Telefon, Fax oder Mail</h2>
<p>Bei meinen Reisen durchs Internet fällt mir eins immer wieder auf: Viele Unternehmen haben zwar mittlerweile Auftritte in Social Media, aber die Kontaktmöglichkeiten auf der Website sind nach wie vor auf die klassischen Kommunikationspfade wie Telefon oder Mail beschränkt. Manch eine Firma hat sogar noch die Faxnummer prominent platziert! Aber Facebookseiten, Xingprofile oder Twitterkanäle sucht man oft vergeblich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5873" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1.jpg" alt="Rotes Telefon" width="200" height="200" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1.jpg 200w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Warum das so ist? Ich denke, weil viele Unternehmen immer noch nicht begriffen haben, dass Social Media ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation ist und auch bleiben wird. Das geht nicht mehr weg! Ehrlich! Aus diesem Grund wird nicht integrativ gedacht, es werden längst nicht alle Kanäle und Auftritte konsequent miteinander verlinkt. Und gleichzeitig wird es den Kunden und Interessenten unnötig schwer gemacht, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. In diesem Beitrag starte ich eine kleine Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Aber sie hilft Ihnen vielleicht, Ihren gesamten Außenauftritt zu <span id="more-5609"></span>durchleuchten und an der einen oder anderen Stelle zu optimieren:</p>
<h4>1. Die Website</h4>
<p>Ihre Website ist im Idealfall der Mittelpunkt Ihres digitalen Auftritts: Hier sind Sie Herr im Haus, Sie können schalten und walten, wie Sie möchten. Und hier gibt es auch viele Möglichkeiten, die neuen Kontaktpunkte zu integrieren und auf Ihre Social Media-Auftritte zu verweisen:</p>
<ul>
<li><strong>Startseite</strong>: Mit kleinen Icons können Sie gleich auf Ihrer Startseite auf Ihre verschiedenen Social Media-Auftritte hinweisen und die Besucher auffordern, Fan zu werden oder Ihnen zu folgen. Die beste Platzierung ist zurzeit der Bereich oben rechts auf der Website. Wenn Sie diese Icons dort platzieren, wiederholen Sie dieses Gestaltungselement ruhig auf jeder einzelnen Unterseite.</li>
<li><strong>Kontaktbereich: </strong>Ein Bereich, der oft vernachlässigt wird. Da wird die -0-Nummer der Zentrale angegeben und als Mailadresse erscheint die klassische &#8222;info@&#8220;-Variante, die im schlimmsten Fall auch noch ins E-Mail-Nirvana läuft. Diesen Bereich sollten Sie unbedingt um ALLE Kontaktmöglichkeiten ergänzen. Super wäre es, wenn Sie diesen Bereich mit etwas Persönlichkeit versehen und zum Beispiel das Team abbilden. Aber: Bitte verschonen Sie Ihre Besucher mit den ewig gleichen Stockbildern von glücklichen Callcenter-Agenten!</li>
<li><strong>Impressum: </strong>Ihr Impressum sollte ohnehin um einen Hinweis auf Ihre Social Media-Auftritte ergänzt werden. Warum also nicht gleich auf die einzelnen Auftritte verlinken?</li>
<li><strong>Blogbeiträge</strong>: Sie haben ein Blog? Prima, dann haben Sie bestimmt auch ein datenschutzsicheres Plug-in für Social Media integriert, mit dem Ihre Leser die Beiträge ganz einfach liken, kommentieren oder teilen können. Für WordPress eignet sich hier zum Beispiel die<a title="Link zum Plug-In bei heise.de" href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> 2-Klick-Version</a>. Aber auch für andere Content-Management-Systeme gibt es hier mittlerweile eine Vielzahl von funktionalen Plug-ins, die teilweise sogar im Design angepasst werden können.</li>
</ul>
<h4>2. Die Printsachen</h4>
<p>Unbedingt gehört heute auf jede gedruckte Publikation ein Hinweis auf Social Media. Und zwar ganz gleich, um welche Publikation es sich handelt:</p>
<ul>
<li><strong>Broschüren, Flyer, Folder etc.:</strong> Hier sollten Sie die Hinweise auf Social Media prominent platzieren &#8211; vielleicht schon auf dem Titel?</li>
<li><strong>Mailings</strong>: Die klassische Kundenansprache via Brief ist bis heute ein wichtiger Vertriebskanal. Warum also nicht auf hier auf Social Media hinweisen? Ihre Kunden und Interessenten werden es Ihnen danken und sich umfangreich mit Ihnen vernetzen.</li>
<li><strong>Visitenkarten</strong>: Jeder hat sie dabei, aber oft findet sich auch darauf kein Hinweis auf die Social Media-Kanäle. Warum eigentlich nicht? Schließlich ist die Visitenkarte oft das Printprodukt mit der höchsten Verbreitung!</li>
</ul>
<p>Gut geeignet sind hier auch QR-Codes, die platzsparend eingesetzt und sogar gebrandet werden können. Sie erleichtern Ihren Lesern so den Zugang zu Ihren Social Media-Auftritten und machen es Ihnen sehr bequem, Fan oder Follower zu werden.</p>
<h4>3. Das Erscheinungsbild</h4>
<p>Ein Unternehmen präsentiert sich in vielen Bereichen &#8211; nach außen und nach innen:</p>
<ul>
<li><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-5620" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/01/Netzwerk-bunt-430x475.jpg" alt="Ein buntes Netzwerk entsteht" width="193" height="213" />außen</strong>: Sie haben Firmenwagen? Wenn Sie das nächste Mal eine Beklebung ordern, denken Sie doch einfach gleich mit an die Hinweise auf Ihre Website und damit auch auf Social Media. Super eignen sich auch hier QR-Codes. Auf Autos oder zum Beispiel auch auf Gebäuden sollten Sie allerdings größere QR-Codes verwenden, denn diese werden aus größeren Entfernungen abgescannt. Aber auch die klassischen Werbegeschenke können oft mit Webadressen oder QR-Codes bedruckt werden.</li>
<li><strong>innen</strong>: Kennen alle Mitarbeiter eigentlich Ihre Social Media-Auftritte? Ganz sicher? Wenn Sie diese Frage mit JA beantworten, haben Sie schon die halbe Miete erreicht. Warum nur die halbe? Weil sich Ihre Mitarbeiter im Idealfall rege an Social Media beteiligen: Sie bringen Themen ein, verbreiten die Postings oder Tweets des Unternehmens und stehen Rede und Antwort, wenn Fragen aufkommen.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie diese Punkte umgesetzt haben, sind Sie schon ein ganzes Stück weiter gekommen mit der systematischen Vernetzung Ihres gesamten Außenauftritts. Außerdem machen Sie es Ihren Kunden, Interessenten und Lieferanten leicht, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und sich gleich mit Ihnen zu vernetzen! Nach und nach entsteht ein riesiges, produktives und spannendes Geflecht aus Menschen und Unternehmen, dessen einzelne Mitglieder sich in großer, offener Runde austauschen und im Idealfall voneinander profitieren &#8211; und zwar in alle Richtungen! Sie müssen in diesem Prozess unbedingt sicherstellen, dass Ihre Social Media-Kanäle konsequent und stetig gepflegt werden. Denn nichts ist schlimmer als ein Kontaktversuch eines Interessenten, der in der Facebook-Mailbox vergammelt. Oder eine Frage via Twitter oder ein kritischer Kommentar im Blog, die über Tage unbeantwortet bleiben.</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch weitere Punkte in jedem Unternehmen gibt, an denen Social Media als Kontaktkanal integriert werden kann &#8211; welche fallen Ihnen ein? Ich freue mich auf Ihre Ideen, Anregungen und Erfahrungen!</p>
<address>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay.com</a></address>
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		<title>Rezension und Gewinnspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2014 08:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa liest]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wir machen dieses Social Media &#8211; Erfahrungsberichte und Tipps von Profis&#8220; Endlich hatte ich Zeit, dieses Buch zu lesen &#8211; ein Buch, bei dem mich schon der Titel entzückte. &#8222;Wir machen dieses Social Media&#8220; liest sich herrlich ironisch und distanziert und zeigt dabei, dass es sich bei meinem Job um ein Berufsbild handelt, das vielen Menschen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Wir machen dieses Social Media &#8211; Erfahrungsberichte und Tipps von Profis&#8220;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5748" alt="Cover des Buches" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/01/9783868999761-kl.jpg" width="240" height="314" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/01/9783868999761-kl.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/01/9783868999761-kl-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Endlich hatte ich Zeit, dieses Buch zu lesen &#8211; ein Buch, bei dem mich schon der Titel entzückte. &#8222;Wir machen dieses Social Media&#8220; liest sich herrlich ironisch und distanziert und zeigt dabei, dass es sich bei meinem Job um ein Berufsbild handelt, das vielen Menschen nicht wirklich bekannt ist. Vorweg: Ich mag an diesem Buch nicht nur den Titel. Die 470 Seiten lassen sich flüssig lesen oder auch in einzelnen Kapiteln unabhängig voneinander konsumieren. Viele der Fallbeispiele sind super, ich konnte einige interessante Denkanstöße mitnehmen. Denn jedes Themengebiet wird in diesem Buch anhand eines Praxisbeispiels anschaulich erklärt: Social Media-Experten beschreiben ihren <span id="more-5635"></span>Arbeitsalltag &#8211; inklusive der negativen Seiten dieses Jobs. Toll!</p>
<h3>Drei Teile, drei Zielrichtungen</h3>
<p>Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt: &#8222;Social Madia-Strategie und -Organisation&#8220;, &#8222;Social Media-Kanäle und -Kampagnen&#8220; und &#8222;Job-Profile im Social Web&#8220;. In Unterkapiteln berichten Praktiker aus ganz unterschiedlichen Branchen offen von ihren Erfahrungen und legen ihre Strategien und Denkansätze offen.  Einen dicken Extrapunkt gibt es für die jeweils letzten Kapitel der drei Teile: Unter &#8222;Fazit und Erfolgsfaktoren&#8220; werden die Erkenntnisse aus den einzelnen Teilen zusammengefasst &#8211; sehr praktisch für alle, die nicht so viel Zeit mitbringen, um das ganze Buch zu lesen. Dabei gehen aber die spannenden Praxisbeispiele verloren &#8230; meine Wahl wäre dieser Lesestil nicht. Zwei kleine Wermuts-Tropfen: Einige wenige Praxisbeispiele sind mir zu sehr als werbliche Selbstdarstellung formuliert. Aber an diesen Stellen kann man einfach zum nächsten Kapitel übergehen. Außerdem hätte dem Buch ein ordentliches Korrektorat gut getan. Aber auch darüber kann man den eingebauten Deutschlehrer  gnädig hinweglesen lassen ;o))</p>
<h3>Was dieses Buch leisten kann</h3>
<p>In diesem Buch wird klar, wie vielfältig Social Media ist. Und wie wichtig es ist, individuelle, exakt passende Social Media-Konzepte und -Strategien zu entwickeln und zu verfolgen. Die Praxisbeispiele zeigen auch, dass Kontrolle und Nachjustierung zum ganz normalen Arbeitsalltag eines Social Media-Managers gehören. Denn das Arbeitsfeld Social Media ist einem ständigen Wandel unterworfen &#8211; einem Wandel, der Flexibilität und den Willen, stets weiter zu lernen und sich an das sich ständig verändernde Umfeld anzupassen, voraussetzt. Genau das liebe ich so an diesem Job!</p>
<h3>Was das Buch nicht leisten kann</h3>
<p>Dieses Buch ist kein Buch für Social Media-Anfänger &#8211; es setzt viel Vorwissen voraus. Detaillierte Erklärungen für Fachbegriffe werden Sie dort nicht finden und auch keine Erklärungen der Basics. Und Sie werden auch keinen Leitfaden finden, mit dem Sie Ihre superdupererfolgreiche Social Media-Strategie entwickeln können. Aber dafür finden Sie viele Quellen der Inspiration und tolle Denkanstöße &#8211; man kann viel von den Erfahrungen anderer lernen. Genau das finde ich als Praktikerin gut. Insgesamt kann ich sagen: <strong>Prädikat lesenswert</strong>!</p>
<h3>Das Gewinnspiel</h3>
<p>Ich verlose <strong>mein Leseexemplar</strong>, damit noch mehr Menschen in den Genuss dieses tollen Buches kommen. Wer es haben möchte, poste bitte eine spannende, lustige oder sonstwie bemerkenswerte Begründung unter diesen Beitrag. Der Gewinner wird am <strong>Montag, den 27.01.2014, um 18 Uhr</strong> gezogen. Allen Teilnehmern ganz viel Glück!</p>
<p><strong>Eine Herzensangelegenheit zum Schluss:</strong> Natürlich gibt es dieses Buch beim Verlag selbst oder bei einem der großen Internetkaufhäuser. Doch bei Ihrem lokalen, kleinen Buchhändler können Sie es ganz bestimmt auch bestellen und bei der Gelegenheit gleich im Angebot stöbern. Denn ein Besuch in einer Buchhandlung ist herrlich &#8211; lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen ;o))</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>&#8222;Wir machen dieses Social Media &#8211; Erfahrungsberichte &amp; Tipps von Profis&#8220;</strong><br />
Malina Kruse-Wiegand &amp; Dr. Annika Busse<br />
1. Auflage August 2013<br />
ISBN 978-3-86899-976-1<br />
€ 34,90<br />
Verlag o&#8217;reillys</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<address>Bildquelle: o&#8217;reillys</address>
<p><span style="line-height: 1.5em;"></span></p>
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		<title>Rezension „Digitale Aufklärung“</title>
		<link>https://www.christagoede.de/rezension-digitale-aufklaerung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2013 08:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa liest]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Ossi Urchs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Warum uns das Internet klüger macht.&#8220; Ein Buch, auf das ich lange gewartet habe: „Digitale Aufklärung – warum uns das Internet klüger macht“. Denn ich bin die kulturpessimistischen Leidensszenarien und Schwarzmalereien der deutschen Feuilletonisten wie Frank Schirrmacher so was von leid! Ossi Urchs und Tim Cole beschreiben in ihrem gut zu lesenden Buch detailreich, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Warum uns das Internet klüger macht.&#8220;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5231" alt="Das Buch und eine Kaffeetasse" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/IMAG2505_1-430x336.jpg" width="301" height="235" />Ein Buch, auf das ich lange gewartet habe: <a title="Link zu Amazon" href="http://www.amazon.de/Digitale-Aufkl%C3%A4rung-Warum-Internet-kl%C3%BCger-ebook/dp/B00F4XHISU" target="_blank">„Digitale Aufklärung – warum uns das Internet klüger macht“</a>. Denn ich bin die kulturpessimistischen Leidensszenarien und Schwarzmalereien der deutschen Feuilletonisten wie Frank Schirrmacher so was von leid!</p>
<p>Ossi Urchs und Tim Cole beschreiben in ihrem gut zu lesenden Buch detailreich, dass das Internet ein echter Sprung in der Entwicklung ist, der weitreichenden Einfluss auf unser Denken und auf die Gesellschaft, die Politik und die Wirtschaft hat. Die beiden Autoren verstehen ihr Buch dabei eher als eine Sammlung erster Gedanken – Antworten auf die Fragen der Zeit und fertige Konzepte sucht der Leser über weite Strecken vergeblich. Und das ist auch gut so! Schließlich befinden wir uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst am Anfang einer „digitalen Revolution“ und der damit einhergehenden umfangreichen Vernetzung, die unser gesamtes Leben – und zwar nicht nur das digitale, sondern auf das <span id="more-5228"></span>reale – auf den Kopf stellen wird. Es geht für uns alle darum, diese Neuerungen in unser Leben zu integrieren und diese eigenverantwortlich und positiv zu nutzen.</p>
<h3>Wir denken digital und vernetzt &#8211; in Echtzeit.</h3>
<p>Diese Neuerungen werden in Zukunft noch viele weitere Fragen aufwerfen, die beantwortet werden müssen – das betonen die beiden Autoren immer wieder. Gleich zu Beginn stellen sie 10 interessante Thesen auf: „Warum wir eine digitale Aufklärung brauchen“. Mein Favorit – These 2: „Digitalisierung und Vernetzung sind kein Schnupfen; sie gehen nicht wieder weg! ;o)) In den Thesen geht es zum Beispiel auch um die Massenmedien, die Zug um Zug durch die interpersonelle Kommunikation ersetzt werden. Die Folgen wie journalistischer Qualitätsverlust und Zeitungssterben sind uns alle bekannt. Interessant auch die These, dass wir Menschen unser Denken grundsätzlich verändern – wir denken digital und vernetzt und das in Echtzeit. Sehr beeindruckend!</p>
<h3>Ignoranz ist nicht zielführend.</h3>
<p>Urchs und Cole beschreiben auf 263 Seiten, wie sich die Realitäten auf allen Ebenen vermischen und wie die Digitalisierung neue Bedingungen quer durch alle Lebensbereiche schafft. Und stellen fest, dass unser Leben zwar komplexer, aber nicht zwangläufig komplizierter wird. Die Ignoranz von Veränderungen ist hingegen nicht zielführend – das zeigt ein einziger Blick in die Evolutionsgeschichte.</p>
<p>Was mir besonders gefallen hat an diesem Buch? Die beiden schreiben ein freudiges, nachdenkliches und über weite Strecken humanistisches Plädoyer für die digitale Zukunft. Ein Plädoyer, das gleichzeitig auch die Schwierigkeiten und Aufgaben nicht verschweigt. Urchs und Cole sehen Chancen für eine „bessere Welt“, in der wir selbstbestimmter handeln, weil wir informierter sind. Und das finde ich als chronische Optimistin natürlich toll  ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: Christa Goede</address>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/rezension-digitale-aufklaerung/">Rezension „Digitale Aufklärung“</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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