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	<title>Kreativität Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Kreativität Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Im Interview &#8211; Miss Tula Trash</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 07:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Authentizität ist eine persönliche Wertvorstellung.&#8220; An Miss Tula Trash kommt niemand vorbei, der sich in Frankfurts musikalischem Untergrund bewegt: Seit gefühlten Jahrzehnten veranstaltet sie Konzerte und Nighter für die Menschen, die Trash und die Musik der 1950er und -60er Jahre mögen. Außerdem näht sie entzückende Monster, originelle Accessoires und designt auch gerne mal spooky Haushaltsgegenstände [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Authentizität ist eine persönliche Wertvorstellung.&#8220;</em></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-14371" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Miss-Tula-Trash-Portrait-430x616.jpg" alt="Miss Tula Trash Portrait" width="300" height="430" />An Miss Tula Trash kommt niemand vorbei, der sich in Frankfurts musikalischem Untergrund bewegt: Seit gefühlten Jahrzehnten veranstaltet sie Konzerte und Nighter für die Menschen, die Trash und die Musik der 1950er und -60er Jahre mögen. Außerdem näht sie entzückende Monster, originelle Accessoires und designt auch gerne mal spooky Haushaltsgegenstände wie Geschirrhandtücher. Ich freue mich immer noch sehr, dass ich sie mit meinen kleinen Wollmonstern zu einer Reihe von Monster-Eierbechern inspiriert habe 😉<br />
Eins steht fest: Es kann gar nicht genug dieser kleinen Gute-Laune-Dinge auf dieser Welt geben &#8211; also schaut mal bei ihr im Laden oder auf der <a href="http://www.misstulatrash-trashland.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> vorbei!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du designst Spooky Monster und alle möglichen anderen Skurrilitäten, die du in deiner eigenen Werkstatt in Frankfurt-Höchst fertigst und verkaufst. Außerdem bist du immer dabei, wenn in Rhein-Main Designer und Künstler ihre Ateliers und Werkstätten öffnen. Und weil dir ja nicht langweilig werden soll, veranstaltest du in Frankfurt noch Konzerte und Nighter. Wie schwer ist es, mit dem, was du so sehr liebst und lebst, Geld zu verdienen?</em></p>
<p><strong>TT:</strong> Leider nicht immer so einfach! Wenn jeder Tag Weihnachten wäre, wäre es kein Problem, davon zu leben. Da leider nicht jeder Tag im Jahr ein Geschenketag ist, ist das auch der Grund, warum ich immer noch einem Teilzeitjob nachgehe. Das Künstlerleben ist kein einfaches.<br />
Ich suche immer noch nach meinem persönlichen Sponsor. Eine Person oder Firma, die mich monatlich finanziell so großzügig unterstützt, dass ich <span id="more-14362"></span>frei und ohne große Sorgen als Künstlerin arbeiten kann. Das wäre prima … mein großer Traum.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-14367" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Die-Monster-von-Miss-Tula-Trash-430x298.jpg" alt="Die Monster von Miss Tula Trash" width="300" height="208" />TT: Das „Authentizität“ ein Modebegriff ist, das möchte ich hier bestätigen. Viele Leute sagen mir, ich wäre so authentisch. Aber mal ehrlich: Was bedeutet das eigentlich? Warum diese Wortwahl?<br />
Authentizität ist in meinen Augen eine Persönlichkeitseigenschaft, eine persönliche Wertvorstellung. Auf Personen bezogen bedeutet Authentizität, die eigenen Werte, Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Bedürfnissen auszudrücken und dementsprechend zu handeln. Und sich dabei nicht durch äußere Einflüsse bestimmen zu lassen. Aber wer kann das eigentlich, sich nicht durch äußere Einflüsse bestimmen lassen? Wir werden alle durch äußere Einflüsse beeinflusst, ob wir das wollen oder auch nicht. Wehren muss man sich allerdings gegen alle negativen Einflüsse.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong><em><img decoding="async" class="alignright wp-image-14369" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Kunst-von-Miss-Tula-Trash.jpg" alt="Ein Anstecker von Miss Tula Trash" width="300" height="400" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Kunst-von-Miss-Tula-Trash.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Kunst-von-Miss-Tula-Trash-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em>TT:</strong> Weil ganz einfach das nötige Kleingeld fehlt. Leider fehlt es an wichtiger und richtiger Unterstützung. Förderanträge ausfüllen ist nicht unbedingt einfach, weil super bürokratisch. Und das ist bestimmt auch genau so gewollt, sonst würden das ja viele Menschen machen 😉<br />
Nicht alle Künstler haben wohlhabende Eltern, Partner oder Ehegatten. Also geht man – wenn man kann – zusätzlich arbeiten. Doch diese Zeit fehlt dann wieder der Kreativität. Es ist ein großer Rattenschwanz und ganz viel Herzblut muss fließen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p><strong>TT:</strong> Meine <a href="http://www.misstulatrash-trashland.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> und <a href="https://www.facebook.com/artdolldesign/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a>. Für mich reicht das völlig aus, denn zu viele Plattformen rauben mir nur die Zeit für die wirkliche Kreativität. In Social Media schreibe ich wenig Text, sondern setze stark aufs Visuelle mit Fotos meiner Produkte und mit alten Bildern aus den 1950er und 1960er Jahren.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>TT:</strong> Darüber mache ich mir wirklich keine großen Gedanken. Ja, niemand hört gerne unschöne Dinge oder auch die Wahrheit. Ich versuche, mir selbst treu zu bleiben, aber das ist nicht einfach auf dieser Erde. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat von  E.E. Cummings ein:<em> „Sich selbst treu zu bleiben in einer Welt, in der es Tag und Nacht nur darum geht, den Menschen zu verändern, bedeutet, dass man den härtesten Kampf führen muss, den es für ein menschliches Wesen überhaupt gibt. Und in diesem Kampf darf man nie nachlassen.“ </em></p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14372" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Miss-Tula-Trash-und-ihre-Monster-Handtuecher.jpg" alt="Miss Tula Trash und ihre Monster-Handtücher" width="300" height="451" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Miss-Tula-Trash-und-ihre-Monster-Handtuecher.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Miss-Tula-Trash-und-ihre-Monster-Handtuecher-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie</em> ….</p>
<p><strong>TT:</strong> a. Verlässlichkeit, b. Glaubwürdigkeit, c. Sicherheit<br />
Diese 3 Begriffe sind auch für mich persönlich sehr wichtig, wichtig für unser tägliches Leben.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>TT:</strong> Ist das so? Keine Ahnung … kennen die meisten Menschen überhaupt die Bedeutung?</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Welche unternehmerischen Strategien werden in den nächsten Jahren Interesse wecken – und zum Beispiel aus interessierten Menschen Käufer*innen deiner Monster oder Besucher*innen deiner Veranstaltungen machen?</em></p>
<p><strong>TT:</strong> Neue famose Ideen werden immer das Interesse der Menschen wecken. Ich produziere keine Massenprodukte. Es wird immer Menschen geben, die etwas Besonderes kaufen möchten und sich nicht dem Massengeschmack unterordnen wollen. Es lebe der Underground!!!</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Miss Tula Trash</pre>
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		<title>Geistesblitze und Ideen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 07:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Geistesblitz]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreativität – 9 Tipps für mehr Ideen und Geistesblitze. Der Monitor blendet mich, reinweiß und strahlend. Unter meinem Schreibtisch brummt die Safetyline vor sich hin, gemütlich und stetig. Und ich sitze hier auf meinem Bürostuhl und raufe mir die Haare, ideenlos und schon fast verzweifelt. Kennst du das? Ich bin mir sicher, dass die allerallermeisten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kreativität – 9 Tipps für mehr Ideen und Geistesblitze.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-11346" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/01/Das-Ideenlos-Monster-hat-mich-fest-im-Griff-1-430x225.jpg" alt="Das Ideenlos-Monster hat mich fest im Griff" width="430" height="225" />Der Monitor blendet mich, reinweiß und strahlend. Unter meinem Schreibtisch brummt die Safetyline vor sich hin, gemütlich und stetig. Und ich sitze hier auf meinem Bürostuhl und raufe mir die Haare, ideenlos und schon fast verzweifelt. Kennst du das? Ich bin mir sicher, dass die allerallermeisten nun nicken 😉</p>
<p>Als Texterin und Konzeptionerin lebe ich von meinen Ideen &#8211; ich sollte also nicht zu lange unter Ideenlosigkeit leiden. In meinen nun fast 20 Jahren kreativem Arbeitsleben (örks, so lange mache ich schon Werbung? Wow &#8230;.) habe ich mir so einige Strategien zurechtgelegt, mit denen ich das Ideenlos-Monster bekämpfe, in dessen Würgegriff ich mich manchmal befinde. Manche davon sind pragmatisch, manche sind schräg, andere muten vermutlich geradezu absurd an. Das macht aber nichts, Hauptsache, am Ende des Tages ist die Idee da!</p>
<p>Bei mir gibt es drei verschiedene Eskalationsstufen der Ideenlosigkeit, für die ich jeweils drei Gegenmaßnahmen aufgeschrieben habe:</p>
<h3>Erste Eskalationsstufe &#8211; das intensivere Brainstorming</h3>
<p><strong>Genau hingucken &#8211; und die Fantasie laufen lassen<br />
</strong>Mein Schreibtisch sieht &#8211; öhöm &#8211; kreativ aus 😉 Um auf eine Idee zu kommen, lasse ich gerne meinen Blick über die Weiten des Schreibtisches schweifen: Was haben Locher und Nagelfeile gemeinsam? Sie sind beide schwarz, ich nutze sie beide mit den Händen. Wenn die beiden Beinchen hätten &#8211; wer würde ein Rennen gewinnen? Die Nagelfeile, weil sie so leicht ist? Oder doch eher der kräftige <span id="more-11271"></span>Locher? In meiner Fantasie sehe ich dann zum Beispiel ein 5.000-Meter-Rennen zwischen diesen beiden total unterschiedlichen Gegenständen, sehe verschiedene Laufstile und Strategien und natürlich auch, wer gewinnt*. Und wenn  ich dieses Rennen nun auf meinen Kunden und seine Konkurrenten übertrage, erkenne ich, mit welchen Argumenten und Storys ich sein <a href="https://www.christagoede.de/usp/">Alleinstellungsmerkmal</a> gut sichtbar auf die Website und in den Text übertragen kann. Prima!</p>
<p><strong>Google &#8211; was schreiben die anderen?</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11337" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/01/Surfbrett-430x414.png" alt="Surfbrett" width="150" height="144" />Die gute alte Tante Google weiß wirklich immer eine Antwort: Ich gebe zum Beispiel der Reihe nach oder auch in verschiedenen Kombinationen die Keywords ein, die mir spontan zu einem interessanten Thema einfallen, und durchforste dann die Ergebnisse. Ich konzentriere mich dabei oft eher auf die Artikel, die <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> an erster Stelle oder sogar auf der ersten Seite ranken, denn hier finde ich weniger populäre Denkansätze oder auch Texte, die nicht direkt mit dem gewählten Thema zu tun haben, aber trotzdem gut passen. Achtung, extrem erhöhte Prokrastinationsgefahr durch wildes Surfen 😉</p>
<p><strong>Pinterest &#8211; für die visuelle Inspiration</strong><br />
Pinterest mit seinen vielen Bildern und Infografiken wird für mich als Quelle der Inspiration immer wichtiger &#8211; denn als Frau der Worte erschließen sich mir über Bilder oft andere Sicht- und Denkweisen: Die Suche nach bestimmten Keywords funktioniert auf dieser Plattform genau wie bei Google. Dann halte ich nach tollen Infografiken Ausschau und sammele gute Sucherergebnisse in einem eigenen Board. Ich mache das bereits in einem <a href="https://de.pinterest.com/christagoede/kreativit%C3%A4t/" target="_blank" rel="noopener">eigenen Board zum Thema &#8222;Kreativität&#8220;</a> &#8211; schau doch mal vorbei, da gibt es noch viel mehr Ideen!</p>
<h3>Zweite Eskalationsstufe &#8211; die härtere Tour</h3>
<p><strong>Vom Schreibtisch aufstehen &#8211; ein echtes Wundermittel</strong><br />
Das ist mein erstes Mittel in Stufe 2 &#8211; ich wechsle die Umgebung. Denn eine neue Umgebung hält neue Reize für mich bereit, mein Hirn ändert sofort die Denkrichtung und manchmal kommt dann in Windeseile eine Idee aus meinen Hirnwindungen gepurzelt. Manchmal reicht es, einfach nur den Raum zu wechseln. Doch ein anderes Mal muss ich zu ganz harten Ablenkungen greifen, damit es in meinem Hirn weitergeht: Dann gehe ich zum Beispiel zum Sport, Einkaufen oder ich radele am Main entlang &#8211; als Freiberuflerin kann ich mir meine Arbeitstage ja glücklicherweise frei einteilen.</p>
<p><strong>Mit den Händen arbeiten &#8211; Ungewohntes erschließt neue Denkräume</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9107" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Pragmatiker.jpg" alt="Bauarbeiter" width="150" height="275" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Pragmatiker.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Pragmatiker-164x300.jpg 164w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Als Kopfarbeiterin suche ich mir gern auch mal einen handwerklichen Ausgleich: Ich häkele kleine Wollmonster, pflege unsere vielen Pflanzkübel auf dem Balkon oder fange an aufzuräumen oder zu renovieren &#8211; ja, echt! Die Arbeit mit den Händen entspannt und beruhigt mich. Irgendwann merke ich, dass die üblen Blockaden weggeräumt sind und mein Kopf wieder frei ist. Diese handfeste Ablenkung hilft mir auch dabei, meinem Denken eine neue Richtung zu geben. Und das Allerbeste ist: Das alles passiert von ganz allein, während ich mich voll und ganz auf die Benutzung meiner Hände konzentriere!</p>
<p><strong>Aussetzen &#8211; die Idee darf weiter reifen</strong><br />
Manche Ideen brauchen einfach länger, bis sie schlüpfen! Blöd ist nur, wenn ich einen Abgabetermin im Nacken habe und deshalb gezwungen bin, bis zum Tag XY eine Superduperidee parat zu haben. Um zu verhindern, dass ich wegen des verlängerten Ideen-Reifungsprozesses einen Abgabetermin nicht halten kann, plane ich meine Jobs immer mit etwas Puffer. So nehme ich mir selbst den Druck aus diesem Auftrag und kann das Projekt auch mal schieben für eine bestimmte Zeit. Da das Thema aber bereits in meinem Hinterkopf angesetzt ist und gärt, kann ich mir fast sicher sein, dass ich zeitnah eine Idee habe &#8211; prima, der Job lief trotz kurzzeitiger Ideenlosigkeit super!</p>
<h3>Dritte Eskalationsstufe &#8211; Panic in the Streets of Offenbach!</h3>
<p><strong>Verreisen &#8211; ach, würde das doch nur öfter mal gehen</strong><br />
Ein kompletter Tapeten- und Milieuwechsel hilft mir immer bei der Lösung der ganz harten Brocken: So arbeite ich im Urlaub zum Beispiel immer an meiner eigenen Positionierung und an meinen Zukunftsplänen. Radeln durch die korsischen Berge hat mir zum Beispiel dabei geholfen, eine wichtige Entscheidung in Sachen Job zu treffen. Und während ich am Strand in der Sonne liege, kann ich prima darüber nachdenken, wie meine Ziele für die nächsten 24 Monate lauten. Manchmal hilft sogar ein einziger Wellnesstag in einer Therme dabei, den dicken Knoten im Hirn aufzudröseln.</p>
<p><strong>Tiefe Liebe empfinden &#8211; und zwar für mich und meinen Job</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9887" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/03/Herz.jpg" alt="Herz" width="150" height="141" />In Panikphasen fange ich gerne damit an, meinen Job zu hinterfragen: Bin ich hier wirklich richtig? Hätte ich nicht was &#8222;Anständiges&#8220; lernen können? Etwas, mit mehr Regelmäßigkeit, etwas Berechenbares, etwas mit weniger Risiko? Dann muss ich mich selbst beruhigen und in den Arm nehmen. Natürlich bin ich richtig in meinem Job, denn ich mache ihn nun seit fast 14 Jahren erfolgreich als Freiberuflerin. Natürlich bin ich gut in meinem Job, denn sonst würden mich nicht so viele Unternehmen mit der Konzeption und Betextung ihrer Websites beauftragen &#8211; und mir auch immer wieder Folgeaufträge geben. Und außerdem habe ich sowieso den besten Job der Welt. Was ein Glück!</p>
<p><strong>Crazy Dinge tun &#8211; solche, für die mein Mut bisher nicht gereicht hat</strong><br />
Als ich noch ganz jung war, bin ich gerne vom 10-Meter-Brett gesprungen. Hach, was fand ich den freien Fall ins Wasser aufregend! Ich glaube, das habe ich das letzte Mal mit 17 gemacht, danach hat mein Mut nie wieder gereicht. Bis ins Jahr 2014: Da lag ich in einem Schwimmbad auf der grünen Wiese und dachte über mich und mein Unternehmen nach. Mein Blick landete irgendwann auf dem 10-Meter-Turm &#8230; und schwupps, war ich oben und bin gesprungen! Dieser Sprung hat ganz viel in mir bewegt, und ich habe im Nachgang so manches unternehmerische Problem gelöst. Mittlerweile habe ich eine ganze Liste von Dingen, die ich im Notfall angehen möchte &#8211; doch was ein Glück kommt die dritte Eskalationsstufe bei mir fast nie vor. Denn sonst wäre ich vermutlich schon Bungee-Jumping gewesen oder wäre im Winter in ein Eisloch in einem See gehüpft zum Baden 😉</p>
<pre>* Der Locher hat gewonnen, denn er ist viel ausdauernder ;-)</pre>
<hr />
<p>Wie gehst du denn mit den wenig kreativen, ideenlosen Zeiten um? Wie lauten deine Tipps und Tricks, um die Geistesblitze hervorzulocken? Ich freue mich sehr, wenn du mir deine Strategien mitteilst &#8211; denn da ist bestimmt auch was für mich dabei, was ich in der nächsten unkreativen Phase ausprobieren kann 😉</p>
<p>Bildquellenangabe: <a href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">pixabay</a></p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Kreativitätstechniken</title>
		<link>https://www.christagoede.de/7-kreativitaetstechniken-fuer-notfaelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 08:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Funke]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Chaos und Rumspinnen &#8211; kreativer Funke&#160;gesucht! Schwupps, ist sie da, die hammergeile Headline. Rums, ist sie&#160;so plötzlich wie ein Bruchpilot&#160;in meinem Kopf gelandet, die coole Idee für die Konzeption einer Website. Und wenn ich manchmal morgens aufwache, begrüßt mich ein wunderbares Leitmotiv für die nächste Kurzgeschichte&#160;&#8211; das Leben einer Kreativen kann so schön sein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zwischen Chaos und Rumspinnen &#8211; kreativer Funke&nbsp;gesucht!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8936" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Painter.jpg" alt="Die Malerin" width="300" height="240" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Painter.jpg 550w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Painter-300x240.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Schwupps, ist sie da, die hammergeile Headline. Rums, ist sie&nbsp;so plötzlich wie ein Bruchpilot&nbsp;in meinem Kopf gelandet, die coole Idee für die Konzeption einer Website. Und wenn ich manchmal morgens aufwache, begrüßt mich ein wunderbares Leitmotiv für die nächste Kurzgeschichte&nbsp;&#8211; das Leben einer Kreativen kann so schön sein 😉</p>
<p>Doch was mache ich an den Tagen, an denen das mit dem <em>Schwuppslandenmorgensaufwachen</em> nicht klappt? Und ich trotzdem Abgabetermine habe? Ich kann meine Kunden doch nicht vertrösten mit dem Satz: &#8222;Sorry, ich hatte keine Idee für Sie, Sie müssen warten, bis sie da ist!&#8220;</p>
<p>Kreativitätstechniken gibt es viele &#8211; allein Google spuckt zu diesem <span id="more-8900"></span>Suchbegriff <a href="https://www.google.de/search?q=kreativit%C3%A4tstechniken&amp;oe=&amp;rlz=1I7BBKB_deDE508&amp;gws_rd=cr,ssl&amp;ei=BIrxVdHqJMWOsAGJlq74Aw" target="_blank" rel="noopener">171.000 Ergebnisse </a>aus. Darunter gibt es viele gute, validierte&nbsp;Tipps, aber auch Dinge, die ich ziemlich zweifelhaft finde: Da ist zum Beispiel davon die Rede, dass <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/karrieresprung-mit-system-innovativ-1173873.html" target="_blank" rel="noopener">eine Flasche Rotwein die zündende Idee bringen wird </a>&#8230; nun ja. Nichts gegen Rotwein, aber bei den Ideenmassen, die ich für meinen Job brauche, wäre meine Leber auf Dauer sehr unglücklich, wenn ich diese Kreativitätstechnik auf der Suche nach dem zündenden Funken&nbsp;regelmäßig nutzen würde &#8230;</p>
<p>In diesem Artikel schreibe ich meine ganz speziellen Kreativitätstechniken auf, die ich nutze, wenn ich unter Ideenmangel leide &#8211;&nbsp;das heißt, es muss nicht sein, dass diese Techniken auch bei Ihnen funktionieren. Aber vielleicht testen Sie es mal?</p>
<h4>1. Chaos</h4>
<p>Ja, Sie haben richtig gelesen, ich finde Chaos total inspirierend. Das heißt, dass sich zum Beispiel mein Schreibtisch sehr oft in einem nicht gerade herzeigbaren Zustand befindet: Zettel und Arbeitsmappen türmen sich scheinbar wild übereinander, zwischendrin liegen Stifte,&nbsp;Telefone, Bücher, Bonbons, USB-Sticks oder Visitenkarten. Ich selbst behalte aber immer den Überblick und weiß genau, wo ich was finde.&nbsp;Wenn ich an Ideenmangel leide, lass ich meinen Blick über dieses Chaos schweifen und finde Dinge in immer wieder neuen Kombinationen nebeneinander liegen. Genau diese scheinbar unberechenbare Flexibilität mit ihren schier unzähligen Möglichkeiten gibt mir die Chance, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen: Im Kopf sortiere ich dann Dinge neu, würfle sie wild durcheinander, baue die Bestandteile anders zusammen &#8211; und habe meist recht fix einen Geistesblitz! Prima ist das, warum sollte ich also meinen Schreibtisch aufräumen! (Aber fotografieren und Ihnen zeigen würde ich ihn trotzdem nicht&nbsp;😉 )</p>
<h4>2. Ablenkung</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8940" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Funke.jpg" alt="Funke an Dynamit" width="300" height="341" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Funke.jpg 736w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Funke-264x300.jpg 264w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das ist eigentlich meine Lieblingsmethode: Ich setze mir eine Aufgabe in meinem Kopf und lenke mich dann davon&nbsp;ab. Ich gehe zum Sport, koche, chatte mit einer Freundin, lese ein Buch, gucke eine Dokumentation&nbsp;&#8211; und die Aufgabe denkt sich fast wie von allein&nbsp;in meinem Kopf weiter. Nebenher, sozusagen. Diese spezielle Form von Multitasking sorgt dafür, dass ich im Unterbewusstsein werkele, obwohl ich scheinbar etwas ganz anderes mache. Und irgendwann ist der zündende Funke dann da! Nun geht es meist sehr schnell: Ich setze mich an den Schreibtisch und habe&nbsp;fix das aufgeschrieben, was&nbsp;ich so lange gesucht habe!</p>
<h4>3. Verdrängen</h4>
<p>Das ist die Hardcore-Methode, die Steigerung der Ablenkung sozusagen &#8211; ich muss diese Methode glücklicherweise nicht oft anwenden. Denn ich bin eigentlich ein pünktlicher, termintreuer Mensch und hasse Deadlines geradezu &#8211; doch ganz selten wollen die Ideen einfach nicht zünden. Wenn es ganz hart kommt, mache ich zur Verdrängung die Steuer. Und zwar ganz freiwillig. Können Sie sich das vorstellen? Nein? Ich auch nicht. Bis zu dem Tag, an dem ich verdrängen muss, weil mir eine fiese Deadline im Nacken sitzt. Und dann finde ich die Idee zwischen Tankquittungen,&nbsp;Elster&nbsp;und Kontoausdrucken. Denn sogar da verstecken sie sich, diese kleinen Biester!</p>
<h4>4. Rumspinnen</h4>
<p>Rumspinnen ist auch ganz großartig und ich liebe es sehr! Rum-Spinnen&nbsp;findet in vier Phasen statt, ähnlich wie die Rum-Produktion: Ernte, Gärung, Destillation und Lagerung. Und es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Alltags- und Profirumspinnen. Wenn Sie mehr wissen wollen lesen Sie bitte diesen&nbsp;<a href="https://www.christagoede.de/liebingsjobs-blogparade/">Blogbeitrag über das Rumspinnen&nbsp;</a>😉</p>
<h3>Eher klassisch,&nbsp;sehr persönlich&nbsp;oder etwas ganz anderes?</h3>
<p>Und wie ist das bei Ihnen? Sind Sie eher auf eine klassische Weise kreativ und nutzen bestimmte Techniken? Oder haben Sie über die Jahre Ihre eigenen Methoden entwickelt, mit denen Sie die gesuchte Eingabe beschleunigen können? Ich bin gespannt auf Ihre Tipps und Tricks 😉</p>
<pre>Bildquelle:&nbsp;<a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></pre>
<hr>
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong>&nbsp;steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und&nbsp;ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong>&nbsp;+49 (0) 160 –&nbsp;94 44 19 34,&nbsp;<strong>E-Mail:</strong>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">mail@christagoede.de</a></p>
<hr>
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		<title>Social Skills und Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 07:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
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		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media-Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Social Skills]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230; &#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media kann jeder! Ach, nee, da war noch was &#8230;</h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8781" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg" alt="Tintenfisch" width="350" height="186" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Tintenfisch-klein-300x159.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />&#8222;Social Media ist doch voll easy: Ein paar Posts in die Sozialen Netzwerke, hier ein kleiner Kommentar, da ein Like und etwas teilen &#8211; und schon folgen mir hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen und saugen wissbegierig meine Postings und Tweets auf. Und dann werde ich reich und berühmt! Jawohohl!&#8220;</em></p>
<p>Zugegeben, das war nun gerade sehr überspitzt dargestellt. Aber ich mir sicher, dass Menschen, die wie ich in Social Media arbeiten, schon öfter mal ähnliche Kommentare gehört haben. Und manchmal gucken mich Leute auch einfach nur ganz merkwürdig an, wenn ich sage, dass ich zum Beispiel auf Facebook arbeite &#8211; schließlich ist der blaue Riese für die allermeisten Menschen reines Privatvergnügen. Ich gebe zu: Ja, Social Media ist für mich <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Privatvergnügen. Aber eben <span style="text-decoration: underline;">auch</span> Job. Ein stressiger, fordernder Job, in dem ich manchmal gerne ein Tintenfisch wäre, um mit meinen vielen Armen noch mehr Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Ein knallharter Job, der mich durchaus mal an die Grenzen dessen bringen kann, was ich als Mensch ertragen kann: Zum Beispiel dann, wenn ich den drölfzigsten, kackbraunen Idioten-Kommentar lesen muss, in dem die Rede davon ist, dass man<span id="more-8766"></span> (!) sich statt um Flüchtlinge doch lieber um die Millionen (!) hungernden deutschen Kinder kümmern sollte. Wenn ich sexistische Dumpfbackentypen-Kommentare unter Frauenfotos lesen muss, in denen diese Frauen auf übelste Art und Weise beleidigt und herabgewürdigt werden. Oder wenn Leute unreflektiert die dämlichsten Verschwörerlinks ins Soziale Netz kippen und, auf die Lügen angesprochen, was von &#8222;freier Meinungsäußerung&#8220; faseln. Das sind die Momente, in denen ich lieber Einsiedlerin mit Selbstversorger-Bauernhof wäre. Natürlich ohne Internetzugang. Ehrlich.</p>
<p>Doch glücklicherweise sind diese Momente selten: Die meiste Zeit finde ich, dass Social Media-Management ein ziemlich geiler, famoser Teil meines Jobs ist! Eines Jobs, der auf der einen Seite ganz viel Fachwissen und Lust am Lernen erfordert &#8211; schließlich ist in Social Media vieles, was wir heute total knorke finden, morgen schon oller Käse. Und auf der anderen Seite brauchen Social Media-Menschen auch besondere Social Skills, um diesen Job gut zu machen UND mit Leidenschaft. Ich zähle mal ein paar auf, die meiner Meinung nach wichtig sind:</p>
<h3>1. Zuverlässigkeit &#8211; Dinge sicher erledigen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8786" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg" alt="Vertrauen" width="200" height="142" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein.jpg 344w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Haendeschuetteln-klein-300x214.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Eine von diesen Skills, die ich eigentlich für selbstverständlich halte, die es aber leider nicht sind. Ich weiß leider zu genau, dass ein fixer Termin wie &#8222;kommenden Donnerstag um 10 Uhr&#8220; nicht überall gleich verstanden wird: Die einen meinen, dass 9 Uhr oder 11 Uhr auch irgendwie 10 Uhr sind, die nächsten finden Freitag 10 Uhr auch total okay und die dritten halten gar nichts von solchen konkreten Verabredungen, die Arbeit erledigt sich dann eben irgendwann. Diese Art von Arbeitsauffassung sollten sich SoMe-Arbeitsbienen besser nicht leisten: Schließlich ist der Ruf unserer Kunden direkt von unserer Arbeit abhängig. Wir müssen stets hellwach agieren und reagieren, ganz im Sinne unserer Auftraggeber.</p>
<h3>2. Persönlichkeit &#8211; fest dahinter stehen.</h3>
<p>Die Zeiten, in denen sich Einzelunternehmer wie ich mit &#8222;Wir&#8220; angepriesen haben, um größer zu erscheinen, sind schon lange vorbei. Und auch in größeren Unternehmen setzt langsam ein Umdenken ein: Mitarbeiter werden zu &#8222;Markenbotschaftern&#8220;, die dem Unternehmen ein Gesicht und eine Stimme geben. Ich finde diese Entwicklung toll! Das bedeutet aber auch, dass wir Öffentlichkeitsarbeiter mit unserer Person für das Unternehmen stehen &#8211; mit allen Konsequenzen. So manch einer scheut sich, überhaupt ein Foto von sich im Internet zu platzieren &#8230; diese Menschen wären in einem Social Media-Job definitiv an der falschen Stelle. Hier sind echte Personen gefragt, die voll hinter dem stehen, was sie tun.</p>
<h3>3. Geduld &#8211; einatmen, ausatmen, Ommmmmmm &#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8788" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Geduld-klein.jpg" alt="Geduld" width="200" height="269" />Grmpf, Geduld ist nicht meine Kernkompetenz &#8211; ich bin eher der ungeduldige Typ 😉 In Social Media muss ich mich oft zwingen, geduldiger zu sein und zum Beispiel Dinge auch 4 oder 5 mal erklären. Manchmal stelle ich dann auch fest, dass ich selbst nicht präzise genug getippt und deshalb ein Missverständnis selbst verschuldet habe &#8211; mein Job ist also auch eine gute Lehreinheit für mich. Gerade im Internet treffen so viele verschiedene Menschen aufeinander, da können auch mal ein paar Exemplare darunter sein, die mir persönlich gar nicht liegen &#8211; auch da bin ich freundlich, verbindlich und natürlich auch geduldig. Eben ganz Social Media-Profi, auch wenn es mir manchmal in diesem Punkt schwer fällt.</p>
<h3>4. Flexibilität &#8211; ganz fix umdenken.</h3>
<p>Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt: Diesen Spruch könnte sich jeder Social Media-Manager direkt über den Schreibtisch hängen. Schließlich sind wir direkt abhängig vom Tagesgeschehen in unserem Unternehmen UND sogar oft von dem in der restlichen Welt. Kaum kocht ein bestimmtes Thema hoch, häufen sich die Anfragen oder Kommentare, die zu diesem Themenbereich passen. Der Tagesplan ist dann oft hinfällig, denn in Social Media sind schnelle Reaktionszeiten unbedingt einzuhalten: Statt uns um die Auswertung der letzten Kampagne zu kümmern, recherchieren wir Ansprechpartner, sammeln Informationen und beantworten Fragen. So ist das im Leben eines Social Media-Schaffenden. 😉</p>
<h3>5. Empathie &#8211; tief hinein denken.</h3>
<p>Wie alle Öffentlichkeitsarbeiter müssen auch Social Media-Experten ein gutes Gespür für andere Menschen haben und empfänglich für Zwischentöne in der Kommunikation sein. Verschärfend kommt noch hinzu, dass wir im Web ja bekanntlich fast immer ohne Ton und ohne Mimik kommunizieren &#8211; meine viel geliebten Emojis wie 😉 sind doch nur ein dürftiger Ersatz für ein echtes Face-to-Face-Gespräch. Wir sollten also genau hinhören, beobachten und hineinspüren, damit wir angemessen handeln und reagieren können. Außerdem müssen wir unsere Zielgruppe(n) sehr genau kennen und unsere Inhalte und deren sprachliche Aufbereitung möglichst genau anpassen an die Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse.</p>
<h3>6. Kreativität &#8211; anders denken.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8789" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/Kreativitaet-1.jpg" alt="Kreativität" width="200" height="244" />Um wirklich interessante oder faszinierende Inhalte mit hoher Interaktionsrate zu schaffen, muss ein Social Media-Manager kreativ sein: Gibt es lustige Wortspiele, die die Klickraten erhöhen? Welche Frage könnte man den Fans oder Followern stellen im Zusammenhang mit dem Content? Gibt es noch weitere Möglichkeiten, einen Inhalt so spannend zu gestalten, dass er häufiger geklickt wird? Direkt verbunden mit dieser Kreativität ist immer der Mut, denn wir müssen Dinge via &#8222;Try and Error&#8220; ausprobieren und dürfen uns nicht scheuen, auch mal einen Rückschlag hinzunehmen &#8211; denn nur so kommen wir weiter. Es gibt zwar gute Best-Practise-Beispiele, aber jede Fanpage oder jeder Twitterkanal ist individuell.</p>
<h3>Und dann ist da noch ganz viel mehr!</h3>
<p><strong>Wichtig</strong>: Diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit &#8211; sie soll lediglich einen ersten Eindruck verschaffen, welche Soft Skills für Social Media nötig sind. Und zwar ganz gleich, ob ich als Festangestellte in einem großen Unternehmen Social Media mache, als Freiberuflerin Social Media-Kanäle meiner Kunden betreue oder als Unternehmer meine eigenen Social Media-Kanäle selbst pflege.</p>
<p>Meiner Meinung nach kommen noch weitere Eigenschaften dazu: zum Beispiel Ehrlichkeit, denn im Internet ist vieles transparent und deswegen können schöne Reden oder gar Lügen ganz schnell nach hinten losgehen. Social Media-Menschen müssen sich auch gut selbst organisieren können, denn sonst gehen sie gnadenlos unter in einem Arbeitsalltag, der sich sekündlich ändern kann und das auch tut. Außerdem fällt mir auf, dass die Hälfte meiner Punkte mit DENKEN zu tun haben &#8211; und das ist es wohl, was meiner Meinung nach einen Social-Media-Menschen hauptsächlich ausmacht: Diese Leute denken mit, denken um Ecken, sind flexibel und haben einfach Lust darauf, sich auf andere Menschen einzulassen und ihren Kopf einzusetzen. Diese Lust ist auch notwendig, um in diesem Bereich up to date zu bleiben &#8211; schließlich gibt es täglich wichtige Neuigkeiten und Entwicklungen, die zu verschlafen sich niemand leisten kann, der in oder mit Social Media arbeitet.</p>
<p>Was denken Sie: Welche Social Skills sind noch wichtig für Social Media-Schaffende? Ich freue mich auf Ihre Antworten und die Begründungen!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Blogwichteln 2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 20:09:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Grünfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Blogbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Blogwichteln]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Serendipität]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Serendipität = nicht nur Zufall. Ein Blogbeitrag von Alice Grünfelder. Kennen Sie Blogwichteln? Bei dieser Spezialform des Wichtelns beschenken sich Blogger gegenseitig &#8211; eine ganz wunderbare Tradition! Im weltbesten Netzwerk Texttreff (TT) machen wir das schon seit einigen Jahren. In diesem Jahr durfte ich einen Beitrag für Dr. Katja Flinzner schreiben: Sie führt ein sehr [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Serendipität = nicht nur Zufall. Ein Blogbeitrag von Alice Grünfelder.</h2>
<p>Kennen Sie Blogwichteln? Bei dieser Spezialform des Wichtelns beschenken sich Blogger gegenseitig &#8211; eine ganz wunderbare Tradition! Im weltbesten Netzwerk <a title="Link zum Texttreff" href="http://www.texttreff.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff </a>(TT) machen wir das schon seit einigen Jahren. In diesem Jahr durfte ich einen Beitrag für Dr. Katja Flinzner schreiben: Sie führt ein sehr interessantes &#8222;grenzüberschreitendes eCommerce-Blog&#8220;. Deshalb habe ich für sie einen Beitrag über neue Tools geschrieben, die Online-Shopping spannender und einfacher gestalten. Geschenkt bekam ich &#8222;zufällig&#8220; einen Wichtel-Blogbeitrag von der Textine, Lektorin und Literaturvermittlerin Alice Grünfelder.</p>
<p>Lesen Sie Alice&#8216; kleine Abhandlung über den Zufall und die Kreativität. Über Sri Lanka und Strickwolle. Und über Fieberdelirium und Schreibwahn. Viel Vergnügen!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7784" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/12/Wuerfel-1.jpg" alt="Würfel" width="280" height="211" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/12/Wuerfel-1.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/12/Wuerfel-1-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />Amerika wurde per Zufall entdeckt, Teebeutel und Nylonstrümpfe sind „zufällig“ erfunden worden, und die Erforschung Sri Lankas ist dem Serendipitätsprinzip zu verdanken, ja hat der Insel sogar ihren Namen gegeben. Ausgerechnet in Sri Lanka wurde <span id="more-7783"></span>Nicolas Bouvier krank, wo doch seine Asienreise ihn nach Japan führen sollte. Monatelang schwankte er im Fieberdelirium durch die Gassen der ehemaligen portugiesischen Festungsstadt Galle, später schrieb er in nur einer Nacht alles nieder, was ihm in den Sinn kam. Ein rhythmisches Prosagedicht, eine Sinnenorgie, ein Schluck Whiskey? Nein, nur bitterer Schwarztee. Ein Aufguss aller Phantasmen. Zehn Seiten voller Assoziationen im Schreibwahn. Pfusch? Jäh verflucht er sich weit nach Mitternacht, bald wird ihn die aufgehende Sonne erlösen. Da plötzlich merkt er nach zwanzig Seiten, dass er eine Mauer durchbrochen hat – in dieser Nacht gelang einem Schweizer Reiseschriftsteller per Serendip der Durchbruch zum Weltautor. Der <a title="Link zum Skorpionfisch" href="http://www.lenos.ch/books/bouvier_skorpionfisch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Skorpionfisch </a>war geboren.</p>
<p>Serendip ist, wenn einem etwas zu-fällt. Doch es fällt nur dann auf fruchtbaren Boden, wenn der vorher beackert wurde. In den Schoss fällt einem nichts.</p>
<h3>Von nichts kommt nichts</h3>
<p>Aber hängen Kreativität und Zufall nicht doch zusammen? Kreativität, so der Neuropsychologe Lutz Jäncke, komme nicht aus dem Bauch. Es handle sich vielmehr bei kreativen Einfällen um kurzfristige Zustände des Denkorgans, die in der Regel nicht länger als einige Minuten dauerten. Das Hirn ruft ab, was es bereits gespeichert hat, und kombiniert es neu. Kreativ könne nur sein, wer aus bereits Vorhandenem etwas Neues entwickle. Oder, wie Jäncke lakonisch auf einem Podium zusammenfasst: „Stricken ohne Wolle geht nicht.“ Und so ist es auch ein wenig mit dem Schreiben. Geschichten schwirren in der Luft umher, sie liegen auf der Straße, und wer einen Schutzschirm aufspannt gegen die Zufälligkeiten des Lebens, wird öde Texte abliefern. Schreiben ist zu einem Großteil Handwerk, eine Disziplin, berufliches Schreiben sowieso. Und wer gelernt hat, diesen Strom von Informationen, von zufällig Gehörtem, Erlebtem mit anderen Materialien zu kombinieren, zu bearbeiten, variieren und weiterzuentwickeln, wird in einen produktiven Schreibrausch mit Suchtpotential geraten. Der Funke, der diesen Prozess in Gang setzt, könnte ein Zufall sein.</p>
<p>© Alice Grünfelder</p>
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		<title>Quere Gedanken und viel Fantasie</title>
		<link>https://www.christagoede.de/quere-gedanken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 05:56:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freak out! So geht&#8217;s zu im Kopf einer Texterin Sprache ist herrlich. Worte sind toll. Lesen ist super. Schreiben ist noch superer. Wir können uns alle gar nicht oft daran erinnern, finde ich. Denn leider ist das Wunderwerk Sprache für viele Menschen etwas beiläufiges, banales. Etwas, das eben einfach so und ohne viel darüber nachzudenken benutzt wird. Ein Gebrauchsgegenstand, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freak out! So geht&#8217;s zu im Kopf einer Texterin</h3>
<p>Sprache ist herrlich. Worte sind toll. Lesen ist super. Schreiben ist noch superer. Wir können uns alle gar nicht oft daran erinnern, finde ich. Denn leider ist das Wunderwerk Sprache für viele Menschen etwas beiläufiges, banales. Etwas, das eben einfach so und ohne viel darüber nachzudenken benutzt wird. Ein Gebrauchsgegenstand, der im<span id="more-3885"></span> Alltag wenig gewürdigt wird.</p>
<h4>Hexhex und drei mal schwarze Mietzekatze</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3923" alt="Schwarzer Kater" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/cat-43003_150.png" width="150" height="143" />Für mich ist Sprache Zauberei. Denn wir können mit Worten Informationen verbreiten oder Geschichten erzählen. Menschen zum Nachdenken bewegen oder Gefühle wecken. Ein Unternehmen in einer Tonalität (und damit in einer Gefühlswelt) präsentieren, die perfekt zur Firma passt. Ein Produkt so beschreiben, dass die Zielgruppe es unbedingt haben will und einen Kaufreflex auslösen. Eben eine vorher geplante Wirkung erzielen. Das alles funktioniert mit geschriebenen Texten &#8211; dieser extrem verkürzten Form der Kommunikation, der Betonung, Mimik und Gestik fehlen. Ich finde das faszinierend ;o))</p>
<p>Doch wo kommen sie her, die guten Textideen? Wo findet man Aufhänger? Die Story, die die Botschaft attraktiv und interessant verpackt? Auch das ist meiner Meinung nach Hexerei: Ich denke über ein Thema nach und &#8230; krachbumm &#8230; der Aufhänger ist da. Ich stehe unter der Dusche und &#8230; zisch &#8230;  habe ich einen Einfall. Ideen springen mich sogar vorm Waschmittelregal im Supermarkt an. Oder beim Spazieren gehen. Oder beim Prokrastinieren auf Facebook. Früher hatte ich immer ein Ideenbuch dabei und notierte mir die Idee sofort. Heute nutze ich die Diktierfunktion meines Handys. Denn so schnell, wie die Ideen da sind, so schnell sind sie manchmal auch wieder weg.</p>
<p>Nach der Idee kommt die handwerkliche Arbeit: Wie verpackt man die Idee in einen Text? Welche Struktur eignet sich? Wo ist der Anfang und wie lautet das Ende? Da hat jeder, der beruflich schreibt, ein anderes Rezept. Meins ist die <a title="besser schreiben" href="https://www.christagoede.de/besser-schreiben/">Lautschreiberei</a>. Haben Sie das schon mal ausprobiert?</p>
<h4>Mein Tipp: Der Kuli soll sich beim Tacker &#8217;ne Scheibe abschneiden!</h4>
<p>Wenn ich mal keine Idee habe, rege ich meine Fantasie an und nehme mir zum Beispiel klassische Redewendungen vor. Beim &#8222;Lauf der Dinge&#8220; stelle ich mir mit Blick auf meinen Schreibtisch vor, wie Kugelschreiber, Tesafilm und Tacker um die Wette laufen: &#8222;<em>Wie erwartet liegt der athletische Kuli vorne, aber der Tacker aktiviert seine Reserven und gibt alles. Er zieht am Tesafilm vorbei &#8230; und &#8230;.er holt den Kuli ein &#8230; jaaa, der Tacker hat gewonnen! Ganz stark, dieser Tacker. Ganz stark.&#8220;</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3924" alt="Messer" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/cartoon-29322_150.png" width="150" height="79" />Richtiggehend weh tut mir die Formulierung &#8222;eine Scheibe abschneiden&#8220;. Denn wenn ich das weiterdenke, passiert vor meinem inneren Auge Folgendes: Ich sehe, wie jemand ein Messer zückt und sich eine dicke Scheibe Charakter von seinem Vorbild abschneidet. Gruselig, gelle? Aber wenn mein Kopfkino erst so richtig läuft, finde ich ganz bestimmt eine spannende Idee für den Text. Ganz egal, wie schräg meine Ausgangsgedanken sind.</p>
<p>Kennen Sie dieses Kopfkino? Was geht in Ihnen vor, wenn Sie Ihre Gedanken frei laufen, rennen oder springen lassen? Haben Sie gute Ideen? Ich freue mich auf spannende Einblicke in Ihr persönliches Gedanken-Ping-Pong ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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