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	<title>Sprache Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Sprache Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Persönlichkeit und Selbstständigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 06:56:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Persönlichkeit auf der Website? Ja, es darf ein bisschen mehr sein. Ein bisschen viel mehr! Puh. Immer wieder und immer noch lese ich auf den Websites von Einzelselbstständigen das Wort &#8222;WIR&#8220; &#8211; und dann kommt auf der Über-uns-Seite raus, dass es sich um eine einzelne Person handelt. Warum nur? Okay, als ich vor 17 Jahren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Persönlichkeit auf der Website? Ja, es darf ein bisschen mehr sein. Ein bisschen viel mehr!</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15910 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit.jpg" alt="Drei Monster mit Persönlichkeit" width="450" height="267" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit.jpg 1848w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit-300x178.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit-1024x607.jpg 1024w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit-768x455.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Drei-Monster-mit-Persoenlichkeit-1536x910.jpg 1536w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" />Puh. Immer wieder und immer noch lese ich auf den Websites von Einzelselbstständigen das Wort &#8222;WIR&#8220; &#8211; und dann kommt auf der Über-uns-Seite raus, dass es sich um eine einzelne Person handelt. Warum nur? Okay, als ich vor 17 Jahren mit meiner Selbstständigkeit startete, habe ich auch noch diese drei hochgestapelten Mehr-Personen-Buchstaben verwendet. Weil ich mich größer machen wollte, als ich eigentlich bin. Doch ich bin sehr schnell dahinter gekommen, dass die Kundinnen und Kunden das ohnehin bemerken 😉 Und seit dieser Zeit verwende ich die drei sehr persönlichen Buchstaben ICH. Für wen sollte ich auch sonst sprechen auf meiner eigenen Website außer für mich und meine Persönlichkeit?</p>
<p>Deswegen heute mein Plädoyer: Ja, pack bitte mehr von deiner Persönlichkeit in deine Website! Denn dafür gibt es viele gute Gründe:</p>
<h3>Persönlichkeit macht sichtbar.</h3>
<p>Aalglatte Menschen bleiben nicht im Gedächtnis &#8211; wie auch, an ihnen tropft alles ab! In Erinnerung bleiben uns allen die Menschen, die etwas Besonderes an sich haben. Und das kann alles Mögliche sein: ein Tonfall, eine Handtasche, ein Witz. Oder negativ: der Mundgeruch, die Art zu reden, ein Blick. Und da liegt auch die Krux einer authentischen Persönlichkeit: Wir alle können nicht entscheiden, wie unsere <span id="more-15894"></span>Persönlichkeit bei unserem Gegenüber ankommt. Denn Authentizität und damit Sympathie oder auch Antipathie entsteht nicht in uns, sondern bei dem Menschen, der unsere Botschaft empfängt. Doch das sollte dich nicht davon abhalten, deine Persönlichkeit sichtbar zu machen &#8211; denn du kannst ohnehin nicht für alle arbeiten. Dann doch lieber für die richtigen!</p>
<h3>Persönlichkeit macht unterscheidbar.</h3>
<p>Mal ehrlich: Wer hat sich noch nicht den Kopf über sein eigenes Alleinstellungsmerkmal zerbrochen? Ich mach das immer wieder &#8230; und ja, es gibt ein paar knallharte Fakten, die mich von anderen Texterinnen und Textern unterscheiden &#8211; meine fast 30 Jahre Erfahrung in diesem Beruf zum Beispiel. Aber es gibt noch viel mehr sogenannte Softskills: Ich denke immer ganzheitlich und betrachte den gesamten Auftritt eines Unternehmens. Denn da kann ich viel lernen über die Firma und mit kleinen Hinweisen dafür sorgen, dass ein professioneller Auftritt ganz aus einem Guss konzipiert und umgesetzt wird. Außerdem sage ich immer meine ehrliche Meinung, wenn ich um Rat gefragt werde – und das müssen Kundinnen und Kunden erst mal aushalten!  Genau wie mein äußeres Erscheinungsbild: Denn ich bin die dicke Rothaarige mit den Tätowierungen, die immer Turnschuhe an hat. Und wiedererkannt wird 😉</p>
<h3>Persönlichkeit lockt tolle Kundinnen und Kunden an.</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-8316" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Ziel-rot.png" alt="Das Ziel" width="250" height="276" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Ziel-rot.png 567w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Ziel-rot-271x300.png 271w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Wir alle leben in unserer ganz eigenen Filterblase, in der sich Werte und Ansprüche relativ decken. Denn nur so fühlen wir uns wohl und haben nicht permanent das Gefühl, uns auseinandersetzen zu müssen über elementare Grundsätze. Wenn du es also schaffst, auf deiner Website deine eigene Persönlichkeit, deine Werte und deine Vorstellungen durchscheinen zu lassen, wirst du damit Kundinnen und Kunden anlocken, mit denen du wirklich gerne – und damit auch viel besser – zusammen arbeiten kannst. Auch die Kommunikation wird eine andere, wenn auf derselben Frequenz gefunkt wird. Du denkst nun, dass du damit auch Menschen vergraulst? Ja, das stimmt. Und das ist auch gut so! Denn mit denen, die deine Website und deine Werte nicht ansprechen, willst du auch gar nicht zusammenarbeiten 😉</p>
<h2>Persönlichkeit zeigen – wie geht das?</h2>
<p>Ja, das ist nicht ganz einfach &#8211; zumindest der erste Schritt dahin. Doch wenn du den gegangen bist, dann wird es immer leichter. Und irgendwann kannst du gar nicht mehr anders, versprochen! Der Weg ist aber sehr individuell, es gibt also kein Patentrezept dafür &#8211; einzig vor Superlativen solltest du dich hüten. Denn niemand von uns ist perfekt. Doch ich habe ein paar Ideen für dich, die dich vielleicht inspirieren, deine eigene Persönlichkeit besser sichtbar zu machen:</p>
<h3>Die Fotos auf deiner Website.</h3>
<p>Du bist eigentlich eher der lockere Typ, auf deiner Website hast du aber Stockbilder und ein klassisches Business-Foto eingebaut? Dann überlege dir doch mal, welche Art Foto dich besser präsentieren würde: In welcher Kleidung und in welcher Pose fühlst du dich in geschäftlichen Zusammenhängen wohl? Bingo, da hast du dein nächstes Fotomotiv, das du mit einer guten Fotografin oder einem guten Fotografen super umsetzen kannst. Denn auch diese Berufsgruppe ist es leid, immer die gleichen Lächeln-ohne-Zähne-Fotos vor blauen Hintergründen zu machen.  Und das Stockmaterial kannst du auch gleich austauschen &#8211; vielleicht gegen mehr Fotos von dir selbst? Dich, bei der Arbeit? Als Ganzkörperbild vor einer tollen Kulisse in deiner Heimatstadt? Einzige Einschränkung: Die Fotos sollten nicht privat wirken, sondern persönlich.</p>
<h3>Deine Über-mich-Seite.</h3>
<p><em><img decoding="async" class="alignright wp-image-13486" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Kinder-spielen-mit-einem-Ball.jpg" alt="Kinder spielen mit einem Ball" width="250" height="183" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Kinder-spielen-mit-einem-Ball.jpg 1013w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Kinder-spielen-mit-einem-Ball-300x219.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Kinder-spielen-mit-einem-Ball-768x561.jpg 768w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Schon als Kind wollte ich</em> &#8230;. hey, niemand bucht ein Kind! Und nur, weil du deinen Job schon als Kind superduper fandest, heißt das nicht, dass du ihn als erwachsener Mensch tatsächlich als Business verkaufen kannst. Ich wäre sonst Päpstin geworden. Ehrlich.<br />
Auch dein Lebenslauf interessiert in den allermeisten Fällen eher weniger. Denn gerade, wenn du schon ein paar Jahre auf dem Buckel hast, ist neben deinem Wissen deine Erfahrung das, was die Kundinnen und Kunden einkaufen! Diese Erfahrung muss genau wie deine Persönlichkeit überall auf der Website durchschimmern &#8211; und erst recht in der persönlichsten Seite, der Über-mich-Seite. Im <a href="https://www.christagoede.de/die-ueber-mich-seite/">Blogbeitrag &#8222;Die Über-mich-Seite&#8220;</a> habe ich ein paar Ideen gesammelt, wie du diese Seite vielleicht persönlicher gestalten kannst. Du hast ganz andere Ideen? Prima. Dann nimm deinen Mut zusammen und leg los!</p>
<h3>Deine Sprache – on- wie offline.</h3>
<p>Ich schreibe, wenn ich für mich schreibe, meist eine ganz spezielle Mischung aus Rotzigkeit und Fluffigkeit &#8211; gewürzt mit ganz viel Humor. Denn genau so bin ich. Für meine Kundinnen und Kunden schreibe ich in deren Sprachwelt. Diese Sprachwelt finde ich, indem ich sehr genau zuhöre. Denn die allermeisten Menschen sprechen sehr klar – doch wenn sie das aufschreiben sollen, gleiten sie in diese verquaste Pseudosprache ab, die sogenanntes &#8222;Schriftdeutsch&#8220; oft ausmacht. Dabei sind drei eingeschobene Nebensätze und möglichst viele Substantivierungen kein Zeichen von Intelligenz. Sondern eher dafür, dass da jemand die vielen Möglichkeiten der schönen deutschen Sprache nicht kennt! Und wenn du wie ich eine eher &#8222;erdige Sprache&#8220; hast, dann kannst du diese auch in deinen geschriebenen Texten verwenden. Warum etwas simulieren, was du nicht bist? Es kommt sowieso raus 😉</p>
<p>Ja, dafür brauchst du Mut. Das ist zwar eigentlich sehr schade, doch wir alle haben gelernt, dass wir uns am besten anpassen, wenn wir durchs Leben kommen wollen. Aber an was passen wir uns da eigentlich an? An das, was diese ominösen anderen Menschen von uns denken könnten? WTF, das sollte dich nicht interessieren! Denn du lebst dein Leben für dich und nicht für andere. Auch als Selbstständige oder Selbstständiger hast du es verdient, glücklich und zufrieden Geld verdienen zu dürfen. Weil dir dein selbst gebackener Job Spaß machst. Und du für großartige Kundinnen und Kunden arbeitest. Diese blöde Devise von der Arbeit, die nur gut ist, wenn sie irgendwie wehtut, ist total 1980.</p>
<p>Also los! Zeig deine Persönlichkeit 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Über gute Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2015 09:32:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gutmensch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von einer, die gerne ein guter Mensch sein möchte. Und von den Besserdeutschen. &#8222;Du bist ein Gutmensch!&#8220; &#8211; so schallt es immer öfter voller Abscheu durch die Sozialen Netzwerke. Dieses als Beleidigung gemeinte Wort wird gerne von Menschen gebraucht, die sich selbst als &#8222;Asylkritiker&#8220; bezeichnen: Menschen, die sich zum Beispiel Woche für Woche vor ein Flüchtlingsheim [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Von einer, die gerne ein guter Mensch sein möchte. Und von den Besserdeutschen.</h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-8853" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/refugees-welcome.jpg" alt="Refugees welcome" width="350" height="261" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/refugees-welcome.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/08/refugees-welcome-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />&#8222;Du bist ein Gutmensch!&#8220;</em> &#8211; so schallt es immer öfter voller Abscheu durch die Sozialen Netzwerke. Dieses als Beleidigung gemeinte Wort wird gerne von Menschen gebraucht, die sich selbst als &#8222;Asylkritiker&#8220; bezeichnen: Menschen, die sich zum Beispiel Woche für Woche vor ein Flüchtlingsheim in Freital in Sachsen stellen und menschenverachtende Parolen brüllen, für die sich sogar die <a href="http://www.zeit.de/2015/33/fluechtlinge-sachsen-petra-koepping" target="_blank" rel="noopener">sächsische Integrationsministerin Petra Köpping schämt</a>. <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-07/fluechtlingsheim-halberstadt-steine-helfer" target="_blank" rel="noopener">Menschen, die Steine auf Rotkreuz-Helfer werfen</a>, während diese Zelte für Refugees aufbauen. Leider müssen Flüchtende mittlerweile in Zelten unterkommen, da die politisch Verantwortlichen scheinbar keine Zeitung lesen und nicht darüber informiert waren, dass Menschen zum Beispiel aus Afrika, dem Nahen Osten oder dem Balkan zu Tausenden nach Europa &#8211; den vermeintlich sicheren Hafen &#8211; wollen, weil die Zustände in ihren Heimatländern einfach gruselig oder schlicht weg lebensgefährlich sind.</p>
<h3>&#8222;Linksgrünversiffte Gutmenschen!!!!!!!1111!!&#8220;</h3>
<p>Das als Beschimpfung gemeinte Wort &#8222;Gutmensch&#8220; taucht aber oft nicht alleine auf: Meist wird es gepaart mit &#8222;linksversifft&#8220;, &#8222;grünversifft&#8220; oder sogar in der Steigerung &#8222;linksgrünversifft&#8220;. Außerdem erscheint es im Rudel mit <span id="more-8845"></span>möglichst vielen Rechtschreibfehlern, Großbuchstaben und Unmengen von Ausrufezeichen &#8211; denn damit unterstreichen die Absender ihre vermeintliche Empörung. Häufig sind mit diesem Wort sogar strafrechtlich relevante Inhalte verbunden, denn da wird mit Vergasung gedroht, oder empfohlen, kleinen Kindern Hämmer zu geben, mit denen sie auf die Köpfe der Refugees einschlagen können &#8211; schließlich wären die Kids ja noch nicht strafmündig. Oder das Mittelmeer wird für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, es hat schließlich so viele Flüchtlinge aufgenommen* &#8230; ehrlich, wenn ich so etwas lese, möchte ich kotzen.</p>
<p>So viel Menschenverachtung und so viel Aggressivität &#8211; wo kommt das her? Glauben diese Leute ernsthaft, dass Refugees in Deutschland Tausende von Euros geschenkt bekommen, immer Markenkleidung tragen und sowieso immer das neueste Handymodell am Start haben? Irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, dass jemand so wenig weiß von diesem Land, dass er diesen Blödsinn für die real existierende Wirklichkeit hält &#8211; lesen diese Leute nie Zeitung? Surfen sie nie im Internet? Gucken sie wirklich nur Trash-TV? Machen sie nie die Augen auf, wenn sie aus dem Haus gehen? Meiner Meinung nach muss man ein sehr großes, kackbraunes Brett vorm Kopf haben, wenn man derartige Lügen zum Beispiel auf Facebook teilt &#8230; und gleichzeitig tun mir diese Menschen leid, denn sie haben panische Angst vor nicht existenten Dingen. So ein Leben stelle ich mir sehr anstrengend vor.</p>
<h3>Was ist so verwerflich daran, ein guter Mensch sein zu wollen?</h3>
<p>Als Freundin von Sprache trete ich gerne einen Schritt zurück und betrachte Wörter genau: Was bedeuten sie eigentlich, wenn man sie ganz ohne gemachte Erfahrungen oder den gesellschaftlichen Kontext betrachtet? In &#8222;Gutmensch&#8220; zum Beispiel steckt &#8222;guter Mensch&#8220;. Doch was ist eigentlich verwerflich daran, ein guter Mensch sein zu wollen? Jemand, der auch mal Rücksicht nimmt, verständnisvoll handelt, der versucht, sich auch in andere Menschen hineinzuversetzen? Eigentlich nichts, oder?</p>
<p>Und was wäre das Gegenteil eines Gutmenschen? Ein Schlechtmensch? Oder gar ein Unmensch? Oder vielleicht nicht ganz so hart: ein Besserdeutscher? Ein Besserdeutscher wäre dann also einer, der &#8222;stolz ist auf sein Vaterland&#8220; und findet, dass Flüchtende in seiner Heimat nichts zu suchen haben. Jemand, der zu den Demos der Abkürzungsnazis wie Pegida, Fragida und Mügida geht und dort Sprüche ruft wie: <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2015/01/27/auslaender-raus-rufe-bei-pegida-in-brandenburg_18376" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;Ausländer raus!&#8220;</em>. </a>Ganz irre wird es dann, wenn solche Demos zum Beispiel in Sachsen stattfinden &#8211; einem <a href="http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61625/auslaendische-bevoelkerung-nach-laendern" target="_blank" rel="noopener">der Bundesländer mit dem geringsten Ausländeranteil in der Bevölkerung.</a> Da bin ich als Offenbacherin &#8211; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbach_am_Main" target="_blank" rel="noopener">der Stadt mit dem höchsten, nicht biodeutschen Bevölkerungsanteil </a>&#8211; hin und her gerissen zwischen einem Lachflash, einer extremen Fremdschämattacke und einem Weinkrampf.</p>
<h3>Ich möchte in einer guten Welt leben.</h3>
<p>Ganz ehrlich: Wenn ich diese &#8222;Besserdeutschen&#8220; erlebe bin ich froh, dass ich in deren Augen ein Gutmensch bin. Und dass ich weiterhin daran arbeite, ein guter Mensch zu sein. Denn ich werde mein Herz nicht verschließen vor Menschen, die meine Hilfe brauchen. Ich werde auch keine anderen Menschen hassen, bloß weil sie nicht im selben Land geboren sind wie ich. Und ich werde auch weiterhin deutlich Stellung beziehen und zum Beispiel darauf aufmerksam machen, dass die <a href="http://www.waffenexporte.org/" target="_blank" rel="noopener">Bundesrepublik der größte Waffenexporteur in Europa </a>ist. Dieses Land <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCstungsindustrie" target="_blank" rel="noopener">verdient sehr gut an den Kriegen</a>, vor denen Menschen nach Europa fliehen müssen. Und ich werde auch daran erinnern, dass unsere politische Kaste die Augen verschließt vor dem offenen rechtsextremen Terror, den wir leider gerade erleben müssen &#8211; in einem Land, das <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/multimedialer-ueberblick-die-geschichte-des-nsu-a-892682.html" target="_blank" rel="noopener">jahrelang die Existenz einer braunen Mörderbande namens NSU verleugnete </a>und sich jetzt ziemlich schwer mit der gerichtlichen und politischen Aufarbeitung tut. Und ich werde weiterhin Menschen unterstützen, die nach Deutschland fliehen mussten und ihnen helfen.</p>
<p>Warum ich das alles mache, fragen Sie sich nun? Weil ich in einer guten Welt leben möchte &#8230; und nicht in einer voller Hass, Neid und Aggression. Online und offline. So einfach ist das.</p>
<p>Und wer nun wissen will, was ein solches Statement in einem Blog wie meinem zu suchen hat, dem möchte ich antworten: Weil wir uns alle gegen diese braune Brut positionieren müssen. Und zwar klar und deutlich. Denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass diese Welt ein kleines bisschen besser und damit auch menschlicher wird. Danke schön.</p>
<p>&nbsp;</p>
<pre>* ein paar Beispiele gefällig? Aber Vorsicht, das ist wirklich ekelhaft: <a href="http://perlen-aus-freital.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener">Perlen aus Freithal</a>
</pre>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Social Media-Sprech</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2014 06:02:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention. Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird&#8217;s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt 😉 Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral) Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention.</h2>
<p>Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird&#8217;s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt 😉</p>
<h3>Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral)</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7220" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Kuh-430x333.jpg" alt="Eine Kuh" width="230" height="178" />Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, das ist eigentlich egal. Also jedenfalls sähen Sie im Frühjahr auf Ihrem Acker aus: Sie tragen die Samen in einer Schürze vor sich her, laufen über Ihren Acker und verteilen bei jedem Schritt eine großzügige Ladung Körner &#8211; das ist die <strong>ORGANISCHE Reichweite</strong>.<br />
Jetzt möchten Sie Ihren Ertrag vergrößern. Das heißt, dass Sie mehr <span id="more-6195"></span>Samen auf mehreren Äckern verteilen müssen. Sie stellen dafür einen Knecht ein, der auf dem weiteren Ihrer Äcker sät &#8211; gegen Bezahlung. Das ist die <strong>BEZAHLTE Reichweite</strong>. Im Idealfall werden Sie sich in der Erntezeit freuen, dass Sie Ihren Ertrag vergrößert haben. Und zwar um mehr, als sie der Knecht gekostet hat. Sollte das nicht der Fall sein, sollten Sie Ihre Strategie überprüfen. Aber Obacht: Von vorschnellen Urteilen möchte ich abraten. Denn nicht immer ist der Knecht unfähig &#8211;  manchmal ist der Samen schlecht, der Bauer zu geizig oder der Acker nicht fruchtbar genug. Sehen Sie also genau hin!<br />
Die <strong>VIRALE Reichweite</strong> entsteht, wenn sich Ihre Saat mithilfe des Windes weiter verbreitet und zum Beispiel auch auf nicht eingeplanten Erdschollen Erträge bringt. Das ist natürlich ganz wunderbar und freut den Bauern! Doch Sie sehen anhand dieses Beispiels, dass eine virale Reichweite nie planbar ist &#8211; sollte Ihnen ein Dienstleister Versprechen geben wie &#8222;Mit der Idee gehen wir in jedem Fall viral und steigern Ihren Umsatz um 23 %!&#8220; lautet mein Tipp: Suchen Sie sich einen anderen, seriösen Anbieter.</p>
<h3>Key-Influencer, die</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7234" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Schl%C3%BCssel-430x213.jpg" alt="Schlüssel" width="230" height="114" />Eins dieser Wörter, die ich ganz arg witzig finde. Denn ich neige dazu, englische Phrasen 1:1 ins Deutsche zu übersetzen &#8211; und bei &#8222;Schlüssel-Beeinflusser&#8220; muss ich immer an <a title="Link zu Uri Geller" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uri_Geller" target="_blank">Uri Geller </a>denken, der in den 1970er Jahren im deutschen Fernsehen Löffel verbog. Ein Key-Influencer ist aber erst mal &#8211; ganz wertfrei &#8211; jemand, der Dinge vorantreibt und beeinflusst. Ein Key-Influencer könnte also jemand sein, der sich in einem Verein engagiert, gerne Dinge organisiert oder mit seinem Input die öffentliche Diskussion zu einem bestimmten Thema am Laufen hält.<br />
Ein Key-Influencer ist aber nicht zwangsläufig positiv gestimmt, er kann zum Beispiel ein &#8222;Lover&#8220; oder &#8222;Hater&#8220; Ihres Angebots sein &#8211; um mal im Denglischen zu bleiben. Ein Key-Influencer in Social Media ist also jemand, der auf Facebook viel kommentiert, Ihre Blogbeiträge häufig teilt und sich an Diskussionen beteiligt, die sich um Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt drehen. Einen oder sogar mehrere Key-Influencer zu haben, ist eine schöne Sache, wenn es sich um &#8222;Lover-Typ&#8220; handelt. Ein &#8222;Hater-Typ&#8220; wird Sie immer wieder Nerven kosten und er kann sogar Ihre ganze Community sprengen, wenn Sie nicht früh genug und feinfühlig dagegen steuern.<br />
Mein Tipp: Behandeln Sie Ihre Fans, Follower und Leser gut, dann steigen die Chancen auf die Key-Influencer aus der &#8222;Lover-Ecke&#8220;.</p>
<h3>Plusen, sharen, liken, tweeten, retweeten</h3>
<p>Eine Reihe von Verben, die es bestimmt eines Tages in den Duden schaffen, genau wie das Wort &#8222;<a title="Link zum Duden" href="http://www.duden.de/suchen/dudenonline/googeln" target="_blank">googeln</a>&#8222;. Diese Verben beschreiben das, was wir in Social Media tun: Wir plusen Beiträge auf Google+, liken etwas auf Facebook oder tweeten und retweeten auf Twitter. So zeigen wir, dass wir die geteilten Inhalte bemerkenswert finden &#8211; ganz gleich, ob wie sie mögen, interessant oder sogar ganz gruselig finden. Wir sharen Blogbeträge oder andere Postings in Social Media, weil wir finden, dass andere das auch lesen sollten.<br />
Mein Tipp: Diese Worte sollten Sie als allererstes in Ihren Sprachschatz aufnehmen! Denn es klingt doch viel cooler, wenn Sie sagen könnten: &#8222;Ich habe gestern dieses tolle Video mit den knuddeligen Katzen als allererstes geplust, gelikt und getweetet!&#8220;. Persönlich warte ich ja noch auf das Verb &#8222;commenten&#8220;. Bei diesem Wort kann man auch den Duft der großen weiten Welt erschnuppern &#8211; denn etwas einfach zu kommentieren klingt doch viel zu langweilig!</p>
<h3>Community, die</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7221" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Rakete-430x496.jpg" alt="Rakete" width="230" height="265" />Eine Community ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich für gleiche Dinge interessieren sich im besten Fall sogar ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Denken Sie zum Beispiel an die Star-Trek-Conventions überall auf der Welt, auf denen sich die Fans der Serie  versammeln. Diese großen Communitytreffen sind Treffpunkte für Gleichgesinnte, auf denen sie fachsimpeln, Fanartikel kaufen oder sich Interviews der Stars geben lassen. Diese Menschen treffen sich auch virtuell in Foren, Facebook-Gruppen oder sie lesen die gleichen Blogs. Eine verschworene Gemeinschaft, die jedes Detail der Serie verfolgt und zum Teil sogar ganze Textpassagen auswendig aufsagen kann.<br />
Doch auch die Community hat ihre Haken: Wer kennt nicht die Lästereien im Dorf oder die missgünstigen Kommentare in den Online-Foren. Aber positives Feedback aus der Gemeinschaft und auch angemessen vorgetragene Kritik oder sachliche Diskussionen sind für den Empfänger bares Geld wert &#8211; denn hier birgt sich enormes Potenzial zur Entwicklung. Kostenloses Potenzial! Deswegen sage ich: Eine solche Community sollte das Ziel aller Selbstständigen sein, die sich in Social Media engagieren &#8211; also auch das der Freiberufler und der Klein- und Mittelständischen Unternehmen. Denn die Communityidee funktioniert auch im Kleinen: In meinem Blog kommentieren regelmäßig Menschen, die ich nicht persönlich kenne. Und auf Facebook werden meine Beiträge von Menschen geteilt und damit weiter verbreitet, mit denen ich auf den ersten Blick keine persönliche Verbindung habe. Und doch sind sie Teil meiner Community, und ich freue mich sehr darüber, dass es sie gibt. Vielen Dank an euch an dieser Stelle ;o)) Ihr sorgt dafür, dass meine Beiträge eine größere Reichweite (siehe oben) haben. Und Ihr gebt mir wertvolles Feedback, das mir bei meiner Entwicklung hilft.</p>
<h3>Hashtag, das</h3>
<p>Der multifunktionale Gartenzaun des Internets, über den ich schon mehrfach gebloggt habe &#8211; sehen Sie hier: <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/" target="_blank">Hashtags &#8211; Gartenzäune des Internets</a> und <a title="Hashtags auf Google+" href="https://www.christagoede.de/hashtags-auf-google-plus/" target="_blank">Hashtags auf Google+</a>.</p>
<h3>Monitoring, das</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7219" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Kamera-Monitoring-430x412.jpg" alt="Kamera-Monitoring" width="230" height="221" />Für diesen Begriff gibt es eine ganz einfache Eselsbrücke, wie ich finde: den Monitor. Einen Monitor benötigt man, wenn man Dinge aus der Ferne überwachen möchte. Und genau das bedeutet Monitoring: die Überwachung der Geschehnisse rund um Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Person in Social Media. Und selbstverständlich können Sie auch die Konkurrenz monitoren/überwachen und genau beobachten, wie diese sich in Social Media verhält.<br />
In erster Linie dient diese spezielle Form der Überwachung aber Ihnen: Sie können viel schneller auf Geschehnisse im Web reagieren, wenn Sie wissen, was über Sie geredet wird! Ideal ist also ein &#8222;Echtzeit-Monitoring&#8220;, denn in den heutigen, schnelllebigen Zeiten kann eine Reaktion mit einem Tag Verzögerung schon viel zu spät sein.<br />
Wichtig ist auch, dass Sie die Ergebnisse Ihres Monitorings dokumentieren, um Sie auch langfristig auswerten zu können. So können Sie zum Beispiel Erfolge und Misserfolge sichtbar machen, Key-Influencer identifizieren oder einen kleinen Blick in die Zukunft wagen.<br />
Ja, Monitoring ist nicht nur toll, sondern unter Umständen auch ziemlich böse. Wie jede Form von Überwachung. Denn wenn man es zum Beispiel dazu benutzt, die Aktivitäten einzelner Personen im Internet zu überwachen, wird es übel. Oder, wenn man mit den gewonnenen Informationen Ränkespielchen betreibt oder Missgunst sät. Aber ich bin mir sicher, dass ich nur gute Menschen als Leser habe, die Monitoring ausschließlich für ihre POSITIVEN, unternehmerischen Ziele verwenden!</p>
<h3>Client Engagement Manager, Chief of Community, Interactive Officer</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um Jobbezeichnungen, die ich immer mal wieder in Stellenausschreibungen lese. Was sie genau bedeuten und welche Teilbereiche der digitalen Welten sie umfassen &#8211; ich habe allerhöchstens den Hauch einer Ahnung. Nur so viel: Hier werden Menschen gesucht, die &#8222;irgendwas mit dem Internet und diesem Social Media&#8220; zu tun haben. Was genau, wissen die Menschen in den HR-Abteilungen vermutlich selbst nicht &#8211; sonst würden Sie verständliche Jobbeschreibungen für diese offenen Stellen entwickeln. Stattdessen werden neue Jobbezeichnungen kreiert, die mich stets aufs Neue erheitern 😉<br />
Mein Tipp: Wenn Sie sich für eine solche Stellenanzeige interessieren, rufen Sie im Unternehmen an! Im Idealfall wird man Sie mit den Experten verbinden, mit denen Sie in Zukunft zusammenarbeiten könnten. Und diese Menschen werden Ihnen ganz genau sagen können, welche Arbeiten die ausgeschriebene Stelle beinhaltet und welche Qualifikationen und Erfahrungen Sie mitbringen sollten.</p>
<h3>Was fehlt Ihnen?</h3>
<p>Sie werden bemerkt haben: Dieser Text verfolgt keine wirkliche Strategie und die erklärten Begriffe sind nicht mal alphabetisch geordnet. So was, ts. Ich gebe es zu: Er diente bisher einzig und allein meiner Unterhaltung. Jetzt hoffe ich, dass das Lesen Ihnen genau so viel Spaß gemacht hat wie mir das Schreiben 😉<br />
Gerne übersetze ich Ihnen weitere Fachbegriffe aus der Social-Media-Welt. Wollten Sie schon immer mal wissen, was der Begriff XY genau bedeutet? Schreiben Sie mir &#8211; ich übersetze Ihnen diesen Fachbegriff sehr gerne.</p>
<address>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
<hr />
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
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		<title>Abkürzungen</title>
		<link>https://www.christagoede.de/abkuerzungen-in-social-media/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2013 05:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Codes]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Icons]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Shortcuts]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich versteh nur Bahnhof&#8220; &#8211; Abkürzungen und Codes in Social Media Sie verstehen folgende Sätze:&#160;&#8222;@twittername &#8211; gerne ein #FF gegeben&#8220; oder &#8222;#NSA #PRISM WTF!&#8220;. Perfekt, Sie können sich das Lesen dieses Artikels sparen ;o)) Haben Sie aber nur den sprichwörtlichen Bahnhof verstanden, kann Ihnen dieser Artikel bestimmt ein Stück weiterhelfen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Ich versteh nur Bahnhof&#8220; &#8211; Abkürzungen und Codes in Social Media</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-4335" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/question-63916_640-1-150x150.jpg" alt="Lauter Fragezeichen" width="150" height="150">Sie verstehen folgende Sätze:&nbsp;<em>&#8222;@twittername &#8211; gerne ein #FF gegeben&#8220;</em> oder <em>&#8222;#NSA #PRISM WTF!&#8220;.</em> Perfekt, Sie können sich das Lesen dieses Artikels sparen ;o)) Haben Sie aber nur den sprichwörtlichen Bahnhof verstanden, kann Ihnen dieser Artikel bestimmt ein Stück weiterhelfen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit hat dieser Beitrag jedoch nicht mal ansatzweise &#8211; dazu entwickelt sich Social Media viel zu rasant und vielschichtig. Ich habe also die Codes und Abkürzungen zusammengestellt, die ich am häufigsten in meinen Timelines finde.<span id="more-4244"></span></p>
<h3>&nbsp;Universelles</h3>
<p>Diese Abkürzungen und Codes werden Sie in allen Sozialen Netzwerken finden, denn sie sind eine Art universelle Sprache des Internets. Da es sich zumeist um englische Abkürzungen handelt, sind sie für uns oft nicht auf den ersten Blick verständlich:</p>
<ul>
<li><strong>ASAP</strong> &#8211; as soon as possible (So schnell wie möglich &#8230;)</li>
<li><strong>CU</strong> &#8211; see you (Wir sehen uns)</li>
<li><strong>IMHO</strong> &#8211; in my humble opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach &#8230;)</li>
<li><strong>IRL</strong> &#8211; in real live (im realen Leben &#8230;.)</li>
<li><strong>KA</strong>&nbsp;&#8211; keine Ahnung</li>
<li><strong>OMG</strong> &#8211; oh my God</li>
<li><strong>THX</strong>&nbsp;&#8211; Thanks, also danke schön</li>
<li><strong>WTF</strong>&nbsp;&#8211; What the Fuck &#8230; muss ich nicht übersetzen, oder? ;o))</li>
<li>Bei Wikipedia gibt&#8217;s eine riesige Liste mit <a title="Link zum Beitrag auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Abk%C3%BCrzungen_(Netzjargon)" target="_blank" rel="noopener">englischen Abkürzungen</a></li>
</ul>
<h3>&nbsp;Twitter &#8211; Verkürzung perfekt</h3>
<p>Twitterer stehen nur 140 Zeichen pro Tweet zur Verfügung &#8211; deswegen ist dieses Netzwerk ein Paradies für Menschen, die gerne verkürzen und codieren. Das macht allerdings auch den Einstieg in Twitter sehr schwer für alle, die sich nicht so gut auskennen. Perfektioniert wird diese Codierung durch die verkürzten Links, die in ihrer kryptischen Buchstabenfolge den Inhalt des Links nicht mehr erkennen lassen. Bekannte Linkverkürzer sind <a title="Link zu bit.ly" href="http://www.bit.ly" target="_blank" rel="noopener">bit.ly </a>oder <a title="Link zu Tinyurl" href="http://www.tinyurl.com" target="_blank" rel="noopener">tinyurl</a>. Wenn Sie sich für die Funktion des Hashtags interessieren, finden Sie in diesem <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/">Artikel </a>weitere Informationen.</p>
<ul>
<li><strong>@</strong> kennzeichnet die Namen von Twitterern, der Name wird durch das @ klickbar, andere haben es leichter, zu dem Profil zu gelangen &#8211; &#8222;@twittername hat eben etwas ganz Kluges getweetet&#8220;</li>
<li><strong>&lt; oder &gt;</strong> verweist auf einen Text davor oder dahinter &#8211; &#8222;Danke für diesen Link &gt; @twittername&#8220;</li>
<li><strong>^cg</strong>&nbsp;zeigt, dass ich einen Tweet geschrieben habe in einem Account, der von mehreren Menschen bedient wird &#8211; cg steht also für Christa Goede (das ^ entsteht, wenn Sie die Alt-Taste gedrückt halten, während Sie 94 tippen)</li>
<li><strong>GuMo</strong>&nbsp;bedeutet Guten Morgen</li>
<li><strong>via</strong> zeigt auf, wo man den Tweet gefunden hat &nbsp;&#8211; &#8222;Tweetinhalt via @twittername&#8220;</li>
<li><strong>#ff oder #FF</strong>&nbsp;erscheint fast immer Freitags, denn am Follow Friday empfiehlt man andere Twitterer &#8211; &#8222;#FF&nbsp;@twittername &nbsp;&#8211; interessante Infos zu Social Media&#8220;</li>
<li><strong>RT</strong> zeigt an, dass es sich um einen weitergeleiteten Tweet handelt &#8211; RT @twittername Tweetinhalt&#8220;</li>
<li><strong>pls RT</strong> fordert die Follower auf, diesen Tweet zu retweeten &#8211; &#8222;Neues im Blog www.hierstehteinlink. de &#8211; pls RT&#8220;</li>
<li><strong>RTHX </strong>bedeutet “Thanks for the retweet” &#8211; danke fürs retweeten</li>
</ul>
<h3>Facebook &#8211; ein Abklatsch von Twitter</h3>
<p>Man könnte meinen, Facebook hinkt Twitter in Sachen Codes und Abkürzungen immer einige Zeit hinterher &#8211; so hat FB zum Beispiel gerade auch <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/">Hashtags </a>eingeführt, mit denen man Inhalte kennzeichnen kann, damit sie besser gefunden werden. Auch die @Mentions aus Twitter&nbsp;kann man auf Facebook verwenden.</p>
<figure id="attachment_4333" aria-describedby="caption-attachment-4333" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-4333" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/Scheinheiligenschein-150x150.png" alt="Icon mit Heiligenschein" width="150" height="150"><figcaption id="caption-attachment-4333" class="wp-caption-text">Icon aus dem Facebook-Chat</figcaption></figure>
<p>Eine umfassende Liste mit vielen Shortcuts und Icons finden Sie bei <a title="Link zur Liste" href="http://www.mimikama.at/allgemein/facebook-smileys-sonderzeichen-emoticons-fr-den-chat-und-die-persnlichen-nachrichten/" target="_blank" rel="noopener">Mimikama</a>. Meine Lieblinge:</p>
<ul>
<li><strong>+ 3</strong> zaubert ein schönes Herzchen in das Posting</li>
<li><strong>Alt + 13 und Alt + 14</strong> machen Ihr Posting mit Noten musikalisch.</li>
<li><strong>Alt + 15</strong> lässt die Sonne aufgehen.</li>
<li>Im Facebook-Chat verbirgen sich hinter dem Smiley-Symbol eigene Icons &#8211; zum Beispiel dieses wunderschöne Scheinheiligenschein-Smiley ;o))</li>
</ul>
<p>Achtung: Diese Codes werden in manchen Apps nicht korrekt angezeigt &#8211; Ihre Leser sehen oft nur die Zeichenkombination oder einen Platzhalter. Deswegen sollten Sie diese Codierungen nur sparsam einsetzen.</p>
<p>Und? Welche Abkürzungen verwenden Sie häufig auf Facebook, Twitter und Co.? Ich freue mich über Ergänzungen!</p>
<address>Bildquellenangabe:&nbsp;<a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
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		<title>Mehrsprachigkeit</title>
		<link>https://www.christagoede.de/mehrsprachigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 06:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Beratersprech]]></category>
		<category><![CDATA[Branchensprech]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrsprachigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Szenesprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle sprechen mehrere Sprachen. Wirklich. Ja, wir alle sind mehrsprachig. Und wir sind sogar mehrsprachig aufgewachsen. Glauben Sie nicht? Dann beweise ich es Ihnen. Und zwar der Reihe nach: Sprache 1: die Muttersprache &#8211; die erste Sprache, die wir lernen Diese Sprache lernen wir von unseren Eltern &#8211; unsere ersten Worte sagen wir in unserer Muttersprache. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir alle sprechen mehrere Sprachen. Wirklich.</h2>
<p>Ja, wir alle sind mehrsprachig. Und wir sind sogar mehrsprachig aufgewachsen. Glauben Sie nicht? Dann beweise ich es Ihnen. Und zwar der Reihe nach:</p>
<h4>Sprache 1: die Muttersprache &#8211; die erste Sprache, die wir lernen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-thumbnail wp-image-4263" alt="zwei Strichmännchen unterhalten sich" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-150x150.png" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-150x150.png 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640-300x300.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/computer-23713_640.png 640w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>Diese Sprache lernen wir von unseren Eltern &#8211; unsere ersten Worte sagen wir in unserer Muttersprache. Aber auch innerhalb eines Landes sprechen oft nicht alle Menschen die gleiche Muttersprache: In Schleswig-Holstein leben zum Beispiel <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nische_Minderheit_in_Deutschland" target="_blank">Menschen, die Dänisch als Muttersprache </a>haben. Und in Sachsen leben die <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sorben" target="_blank">Sorben</a>, die eine Sprache sprechen, die mit dem Tschechischen oder Polnischen verwandt ist. Darüber hinaus gibt es viele Dialekte, die für Menschen aus anderen Regionen nicht oder nur sehr schwer<span id="more-3604"></span> verständlich sind: Bayerisch verstehe ich als &#8222;etwas ähnliches wie Hochdeutsch sprechende Hessin&#8220; nicht &#8211; genau wie Plattdeutsch. Viele Menschen können aber blitzschnell hin und her wechseln zwischen Dialekt und Hochdeutsch. Ein Glück für Menschen wie mich ;o))</p>
<h4>Sprache 2: die Szenesprache &#8211; Code und Gemeinschaftsgefühl</h4>
<p>Szenesprache ist etwas, mit dem die meisten von uns aufwachsen &#8211; wir sprechen in unserer Bezugsgruppe eine eigene Sprache, die Menschen, die nicht Teil dieser Gruppe sind, nicht auf Anhieb verstehen. Wir grenzen uns also mit voller Absicht von anderen ab, wenn wir diese Form der Sprache verwenden. Und wir werden mit voller Absicht ausgegrenzt, wenn andere ihre eigenen Sprachcodes verwenden. Dazu kommt noch, dass sich Szenesprache sehr schnell verändert: Kinder der 1960er Jahre finden zum Beispiel, dass etwas &#8222;fetzt&#8220;, wenn sie es toll finden. Kinder der 1970er (wie ich) finden alles &#8222;geil&#8220;. Und heute ist alles &#8222;yolo&#8220;. Zugegen, als Teil der Ü40-Bezugsgruppe dauerte es ziemlich lang, bis dieses Wort bei mir ankam &#8230; ach, Sie wissen auch nicht, was das bedeutet? Die Übersetzung finden Sie <a title="Übersetzung Yolo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/YOLO" target="_blank">hier</a>. Und eine tolle Sammlung von typischen Jugendbegriffen pflegt Jakob Hein auf seiner Website unter der Rubrik &#8222;<a title="Link zu Pardauz" href="http://www.jakobhein.de/pardauz.php" target="_blank">Pardauz</a>&#8222;.</p>
<h4>Sprache 3: die Fremdsprache(n) &#8211; schnell gelernt, schnell vergessen</h4>
<p>Die meisten von uns haben ab der 5. Klasse in mindestens eine Fremdsprache reinschnuppern dürfen: Ich lernte Englisch und Latein. In diesen jungen Jahren fiel es mir leicht, eine neue Sprache zu lernen: Englisch konnte ich mal gut, als ich noch jede Ferien in Great Britain war und meine sprachlichen Fähigkeiten trainiert habe. Heute spreche ich nur noch rudimentär Englisch, denn ich habe einfach keine Praxis. Das finde ich sehr schade, aber es beweist, dass man eine Sprache, die man mal gelernt hat, wieder verlernen kann: Man vergisst Vokabeln, wird holperig im Satzbau und verlernt das Gespür für die richtige Tonalität. Und gerade das Gefühl für die Sprachfärbung ist das, was am längsten dauert, wenn man eine neue Sprache lernt. Vom Sinn und Unsinn ein großes Latinum zu besitzen möchte ich hier lieber nicht schreiben &#8230;</p>
<h4>Sprache 4: das Bildungsdeutsch &#8211; Festschreibung von oben und unten</h4>
<p>Schon zu meiner Studienzeit an der Uni Frankfurt im Fachbereich Politische Wissenschaften habe ich Wissenschaftsdeutsch als ausgrenzend empfunden: Mich beschlich öfter das Gefühl, dass es bei wissenschaftlichen Texten nicht vorrangig darum ging, Inhalte zu erklären und zu vermitteln. Im Gegenteil: Es ging darum, die Inhalte in möglichst viele Nebensätze und kryptische Formulierungen zu verpacken. Manche meiner Kommilitonen entwickelten daraus regelrechte Wettkämpfe: Wer schafft es, einen Satz über mindestens eine A4-Seite laufen zu lassen? Da gab es dann haufenweise aufgeblähte Phrasen, komplizierte Satzstrukturen und die viel geliebten Passivkonstrukte. Ja, manchmal geht es nicht anders &#8211; nämlich genau dann, wenn es bei der Analyse auf allerfeinste Unterschiede ankommt. Doch oft hat eine exakte Beschäftigung mit dem Text ergeben, dass der Autor die Inhalte durchaus in eine klare, übersichtlich strukturierte Sprache verpacken könnte &#8211; wenn er denn gewollt hätte ;o)) Aber manche meiner Mitstudenten waren wohl  so schwer verliebt in den &#8222;wissenschaftlichen Klang&#8220; ihrer Texte, dass die ursprüngliche Aufgabe der Wissenschaft in den Hintergrund rückte. Es ging nicht mehr um die Erklärung, sondern um die Show.</p>
<h4>Sprache 5: der Branchensprech  &#8211; unser täglicher Begleiter im Arbeitsleben</h4>
<p>Jede Branche hat ihre eigenen Ansprüche. Und auch ihre eigene Sprache. Eine Sprache, in der typische Arbeiten oder Gedankengänge beschrieben werden. In der man sich den Kollegen mitteilt. Typische Beispiele von Branchensprech, die ich selbst sage: <em>Wir brauchen mehr Engaged Users, um die Viralität der Fanpage zu steigern.&#8220;</em>, &#8222;<em>Der Teaser der Startseite eignet sich auch als Widget im Blog.</em>&#8220; oder &#8222;<em>Die Analyticsauswertung der letzten drei Monate liegt in der Cloud.</em>&#8220; Grässlich, oder? Deswegen bemühe ich mich, meine beruflichen Themen zu übersetzen und an den Stellen, an denen das nicht funktioniert, weil es einfach keine Übersetzung gibt, erkläre ich detailreich die Zusammenhänge.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-4272" alt="Mensch und Paragraph" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/clause-67401_150.jpg" width="150" height="112" />Eine Berufsgruppe, die den Branchensprech geradezu zelebriert, sind die Anwälte: Klar, Anwälte brauchen eine scharfe, eindeutige Sprache. Sie müssen Argumentationsketten aufbauen, um zum Beispiel ihre Mandaten verteidigen oder Verträge aushandeln zu können. Aber gleichzeitig sorgt Anwaltsdeutsch dafür, dass weite Teile der Bevölkerung nicht mehr verstehen, was ein Anwalt schreibt oder sagt. Damit wächst die Distanz zwischen Anwalt und Klient &#8211; es ergeben sich eventuell sogar Situationen, aus denen Misstrauen erwächst. Warum also sollte ein Anwalt nicht &#8222;zweisprachig&#8220; sein? Er könnte seine Schriftsätze &#8211; dann, wenn es wirklich sein muss &#8211; in Anwaltsdeutsch verfassen, aber die Inhalte gleichzeitig für seine Mandanten übersetzen.</p>
<p>Ich finde es faszinierend, in wie vielen verschiedenen Sprachwelten sich jeder von uns jeden Tag ganz selbstverständlich bewegt. Und wie schnell wir zwischen den Sprachen hin und her wechseln können: Da haben wir eben noch mit der Freundin locker über das Wochenende geplaudert und schon diskutieren wir im nächsten Gespräch im Fachjargon über berufliche Inhalte. Übrigens: Es gibt auch Menschen, die vermuten, dass Frauen und Männer andere Sprachen sprechen ;o)) Aber dieses Thema würde in diesem Blogbeitrag zu weit führen &#8230;</p>
<h3>Und Sie?</h3>
<p>Welche Sprachen sprechen Sie? Im Alltag, im Beruf, im Urlaub? Ich bin gespannt auf Ihre Ergänzungen!</p>
<p><span style="font-size: 13px;">Bildquellenangabe: </span><a style="font-size: 13px;" title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></p>
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		<title>Quere Gedanken und viel Fantasie</title>
		<link>https://www.christagoede.de/quere-gedanken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 05:56:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Freak out! So geht&#8217;s zu im Kopf einer Texterin Sprache ist herrlich. Worte sind toll. Lesen ist super. Schreiben ist noch superer. Wir können uns alle gar nicht oft daran erinnern, finde ich. Denn leider ist das Wunderwerk Sprache für viele Menschen etwas beiläufiges, banales. Etwas, das eben einfach so und ohne viel darüber nachzudenken benutzt wird. Ein Gebrauchsgegenstand, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Freak out! So geht&#8217;s zu im Kopf einer Texterin</h3>
<p>Sprache ist herrlich. Worte sind toll. Lesen ist super. Schreiben ist noch superer. Wir können uns alle gar nicht oft daran erinnern, finde ich. Denn leider ist das Wunderwerk Sprache für viele Menschen etwas beiläufiges, banales. Etwas, das eben einfach so und ohne viel darüber nachzudenken benutzt wird. Ein Gebrauchsgegenstand, der im<span id="more-3885"></span> Alltag wenig gewürdigt wird.</p>
<h4>Hexhex und drei mal schwarze Mietzekatze</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3923" alt="Schwarzer Kater" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/cat-43003_150.png" width="150" height="143" />Für mich ist Sprache Zauberei. Denn wir können mit Worten Informationen verbreiten oder Geschichten erzählen. Menschen zum Nachdenken bewegen oder Gefühle wecken. Ein Unternehmen in einer Tonalität (und damit in einer Gefühlswelt) präsentieren, die perfekt zur Firma passt. Ein Produkt so beschreiben, dass die Zielgruppe es unbedingt haben will und einen Kaufreflex auslösen. Eben eine vorher geplante Wirkung erzielen. Das alles funktioniert mit geschriebenen Texten &#8211; dieser extrem verkürzten Form der Kommunikation, der Betonung, Mimik und Gestik fehlen. Ich finde das faszinierend ;o))</p>
<p>Doch wo kommen sie her, die guten Textideen? Wo findet man Aufhänger? Die Story, die die Botschaft attraktiv und interessant verpackt? Auch das ist meiner Meinung nach Hexerei: Ich denke über ein Thema nach und &#8230; krachbumm &#8230; der Aufhänger ist da. Ich stehe unter der Dusche und &#8230; zisch &#8230;  habe ich einen Einfall. Ideen springen mich sogar vorm Waschmittelregal im Supermarkt an. Oder beim Spazieren gehen. Oder beim Prokrastinieren auf Facebook. Früher hatte ich immer ein Ideenbuch dabei und notierte mir die Idee sofort. Heute nutze ich die Diktierfunktion meines Handys. Denn so schnell, wie die Ideen da sind, so schnell sind sie manchmal auch wieder weg.</p>
<p>Nach der Idee kommt die handwerkliche Arbeit: Wie verpackt man die Idee in einen Text? Welche Struktur eignet sich? Wo ist der Anfang und wie lautet das Ende? Da hat jeder, der beruflich schreibt, ein anderes Rezept. Meins ist die <a title="besser schreiben" href="https://www.christagoede.de/besser-schreiben/">Lautschreiberei</a>. Haben Sie das schon mal ausprobiert?</p>
<h4>Mein Tipp: Der Kuli soll sich beim Tacker &#8217;ne Scheibe abschneiden!</h4>
<p>Wenn ich mal keine Idee habe, rege ich meine Fantasie an und nehme mir zum Beispiel klassische Redewendungen vor. Beim &#8222;Lauf der Dinge&#8220; stelle ich mir mit Blick auf meinen Schreibtisch vor, wie Kugelschreiber, Tesafilm und Tacker um die Wette laufen: &#8222;<em>Wie erwartet liegt der athletische Kuli vorne, aber der Tacker aktiviert seine Reserven und gibt alles. Er zieht am Tesafilm vorbei &#8230; und &#8230;.er holt den Kuli ein &#8230; jaaa, der Tacker hat gewonnen! Ganz stark, dieser Tacker. Ganz stark.&#8220;</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3924" alt="Messer" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/cartoon-29322_150.png" width="150" height="79" />Richtiggehend weh tut mir die Formulierung &#8222;eine Scheibe abschneiden&#8220;. Denn wenn ich das weiterdenke, passiert vor meinem inneren Auge Folgendes: Ich sehe, wie jemand ein Messer zückt und sich eine dicke Scheibe Charakter von seinem Vorbild abschneidet. Gruselig, gelle? Aber wenn mein Kopfkino erst so richtig läuft, finde ich ganz bestimmt eine spannende Idee für den Text. Ganz egal, wie schräg meine Ausgangsgedanken sind.</p>
<p>Kennen Sie dieses Kopfkino? Was geht in Ihnen vor, wenn Sie Ihre Gedanken frei laufen, rennen oder springen lassen? Haben Sie gute Ideen? Ich freue mich auf spannende Einblicke in Ihr persönliches Gedanken-Ping-Pong ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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		<title>Linksammlung &#8211; Texte schreiben</title>
		<link>https://www.christagoede.de/linksammlung-texte-schreiben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2013 05:36:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Texten kann doch jeder. Oder? Nein. Nicht jeder kann texten. Jedenfalls nicht einfach so. Und schon gar nicht so, dass das Lesen des Ergebnisses Spaß macht. Beweise dafür finden wir jeden Tag in Tageszeitungen, im Internet und auf Werbepublikationen. Oder auf Folie gebannt und auf ein Auto geklebt. Doch die gute Nachricht ist: Man kann lernen, wie man gut lesbare [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Texten kann doch jeder. Oder?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-4018 alignright" alt="Buntstift-Stapel" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/05/pens-93177_150.jpg" width="150" height="99" /></p>
<p>Nein. Nicht jeder kann texten. Jedenfalls nicht einfach so. Und schon gar nicht so, dass das Lesen des Ergebnisses Spaß macht. Beweise dafür finden wir jeden Tag in Tageszeitungen, im Internet und auf Werbepublikationen. Oder auf Folie gebannt und auf ein Auto geklebt.</p>
<p>Doch die gute Nachricht ist: Man kann lernen, wie man gut lesbare Texte schreibt. Es gibt viele Websites, die praktische Tipps und Tricks aus dem Texterleben verraten. Ein paar stelle ich heute vor: <span id="more-19160"></span></p>
<p><strong></strong></p>
<p>60 Tipps, die mit schönen Beispielen untermalt werden: Im ersten Bereich geht es um allgemeine Hinweise, die wir oft schon intuitiv während des Schreibens berücksichtigen. Die nächsten 20 Tipps beschäftigen sich mit dem passenden Ausdruck, überflüssigen Phrasen und unserer Neigung, zu lange Sätze zu schreiben. Zum Schluss folgen noch die Feinschliff-Tricks und der ultimative Supertipp: &#8222;<em>Nimm diese Regeln nicht bierernst &#8230;&#8220;</em></p>
<p><strong><a title="Link zur Websute redaktion.biz" href="http://redaktion.biz/www/40_75.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://redaktion.biz/www/40_75.html</a></strong></p>
<p>Ein kleines Spezial zum Thema Webtext &#8211; denn diese Text-Form weist einige Besonderheiten auf. Nach der Lektüre kennen Sie die vier Ps (die natürlich auch für Printtexte gelten) und wissen, was ein Cliffhanger ist.</p>
<p><strong><a title="Link zu den Handwerktipps" href="http://www.webwriting-magazin.de/guter-stil-klare-sprache-20-handwerkstipps-fuer-einsteiger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.webwriting-magazin.de/guter-stil-klare-sprache-20-handwerkstipps-fuer-einsteiger/</a></strong></p>
<p>Ein etwas älterer Artikel mit Tipps für Schreib-Einsteiger, die immer noch gültig sind &#8211; die klar formulierten Überschriften bringen den Inhalt auf den Punkt. So macht das Lesen von Webtexten Spaß!</p>
<p><strong></strong></p>
<p>Der <a title="Link zur Website von Aurel Gergey" href="http://www.gergey.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweizer Texter Aurel Gergey</a> hat auf 44 Seiten einen &#8222;kleinen&#8220; Schreibkurs zusammengestellt, mit dessen Hilfe Sie Ihren Schreibstil überprüfen und verbessern können. Auf seiner Website finden Sie auch weitere kostenfreie E-Books zu Themen wie &#8222;Newsletter schreiben&#8220; oder &#8222;Schreibblockaden lösen&#8220;: </p>
<p><strong><a href="https://www.christagoede.de/fleschwert/">https://www.christagoede.de/fleschwert/</a></strong></p>
<p>In diesem Blogbeitrag habe ich viele Informationen zum Fleschwert zusammengestellt, mit dem Sie ganz einfach die Lesbarkeit Ihres Textes testen und verbessern können. Dort finden Sie auch Links zu webbasierten Tools, die Sie umfassend unterstützen in Ihrer Schreibarbeit.</p>
<p><strong><a title="Link zum Tool der FAZ" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ich-schreibe-wie/</a></strong></p>
<p>Wer jetzt noch nicht genug hat, kann seinen eigenen Schreibstil in einem Test der FAZ checken: Ich schreibe übrigens wie <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainald_Goetz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rainald Goetz</a>. Gut zu wissen ;o))</p>
<h4>Im Aufbau</h4>
<p>Gern setze ich diese Linksammlung fort &#8211; haben Sie noch weitere Tipps?</p>
<p>Übrigens: Eine Linksammlung zum Thema &quot;Texte testen&quot; finden Sie hier: https://www.christagoede.de/texte-testen/<strong></strong></p>
<address> Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></address>
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		<title>Texte aufbereiten</title>
		<link>https://www.christagoede.de/texte-aufbereiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich publiziere, also wirke ich. Diese Abwandlung des Satzes &#8222;Cogito ergo sum&#8220;, mit dessen Übersetzung viele Lateinschüler gequält wurden und werden, beschreibt den reinen Zweck des Publizierens: Jeder Text, der  veröffentlicht wird, wirkt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Blogbeitrag, einen Artikel in einer Tageszeitung, eine Unternehmensbroschüre oder einen Werbeaufdruck auf einem Firmenfahrzeug handelt &#8211; der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ich publiziere, also wirke ich.</h3>
<p>Diese Abwandlung des Satzes &#8222;Cogito ergo sum&#8220;, mit dessen Übersetzung viele Lateinschüler gequält wurden und werden, beschreibt den reinen Zweck des Publizierens: Jeder Text, der  veröffentlicht wird, wirkt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Blogbeitrag, einen Artikel in einer Tageszeitung, eine Unternehmensbroschüre oder einen Werbeaufdruck auf einem Firmenfahrzeug handelt &#8211; der Empfänger der Botschaft liest und verarbeitet sie. Das ist toll. Sehr toll sogar. Doch das Tollste daran ist: Diesen Wirkprozess können wir positiv beeinflussen, wenn wir uns an einige einfache Regeln der schriftlichen Kommunikation halten.</p>
<h4>Ein Smiley macht noch keine gute Laune.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3801" alt="Teuflisches Smiley" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/devilish-98451_150.png" width="150" height="130" />Bei allen schriftlichen Publikationsformen handelt es sich um &#8222;reduzierte Kommunikationskanäle&#8220;, in denen Betonung, Mimik und Gestik fehlen. Das heißt: Sie müssen nur mit Worten dafür sorgen, dass Ihr Text genau so verstanden wird, wie Sie das möchten. Das ist gar nicht so einfach: <span id="more-19164"></span>Denn durch die Reduzierung der Kommunikation auf aneinandergereihte Buchstaben können Missverständnisse entstehen. In Mails oder den sozialen Netzwerken versuchen wir deshalb, den Texten mit Emoticons Färbungen zu verleihen: Smileys oder ein *g* signalisieren einen Witz und sollen unser Gegenüber besänftigen.</p>
<p>Doch wir wissen aus dem realen Leben und vielen persönlichen Gesprächen, wie leicht Missverständnisse entstehen: Wir übersehen ein Augenzwinkern oder empfangen die Tonalität anders als vom Sender gewünscht. Oder wir missverstehen ganze Inhalte, weil unser persönlicher Hintergrund ein anderer ist. Durch Nachfragen, Diskussionen oder Ergänzungen lassen sich Missverständnisse in der Face-to-Face-Kommunikation oft aus dem Weg räumen. Doch haben Sie schon mal versucht, eine Unternehmensbroschüre zu fragen, wie der Satz im letzten Absatz auf Seite 3 gemeint ist? Oder mit einem Webauftritt darüber gesprochen, welche Bedeutung die erste Headline in der zweiten Navigationsebene hat?</p>
<h4>Der Kunde kam, sah und begriff.</h4>
<p>Sie sehen: Sie haben nur eine Chance, Ihrem Leser begreiflich zu machen, was Sie von ihm wünschen. Deswegen sollten Sie Ihre Texte strukturiert aufbauen und Ihre Inhalte einfach und verständlich aufbereiten. Packen Sie Ihre Botschaften in kurze Sätze. Verfassen Sie Ihre Inhalte in der Sprache, die Ihre Zielgruppe versteht. Mit diesen Maßnahmen sorgen Sie dafür, dass das Lesen Ihrer Texte Spaß macht!</p>
<p>Zur Aufbereitung gehört nicht nur, dass Sie Texte gut lesbar schreiben. Auch die optische Aufbereitung ist wichtig:</p>
<ul>
<li><strong>Teaser</strong> machen neugierig.</li>
<li><strong>Headlines</strong> und <strong>Zwischenüberschriften</strong> gliedern den Text.</li>
<li><strong>Bullets </strong>und <strong>Nummerierungen</strong> strukturieren Inhalte.</li>
<li><strong>Fettungen</strong> und <strong>Unterstreichungen</strong> heben wichtige Dinge hervor.</li>
<li><strong>Absätze</strong> trennen verschiedene Gedankengänge.</li>
<li><strong>Doppelpunkte</strong> und <strong>Gedankenstriche</strong> strukturieren, ohne den Gedankenfluss zu stören.</li>
<li><strong>Kursive Schriften</strong> visualisieren Zitate zusätzlich zu den <strong>Anführungsstrichen</strong>.</li>
</ul>
<p>Diese Stilmittel sollten Sie konsequent einsetzen &#8211; aber bitte nur dort, wo der Einsatz auch sinnvoll ist. Denn ein Text, in dem jedes dritte Wort gefettet wurde, ist nicht lesbar. Einer Ein-Satz-Bullet-Wüste ohne Einführung, Übergänge und Fazit fehlt der logische Zusammenhang. Und Teaser, die nichts mit den restlichen Inhalten zu tun haben, enttäuschen ihre Leser. Doch ein interessanter Text mit einem hohen <a title="Fleschwert" href="https://www.christagoede.de/fleschwert/">Fleschwert</a>, der visuell ansprechend aufgearbeitet ist, findet den Weg in die Köpfe. Probieren Sie es einfach mal aus!</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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		<title>Die hohe Kunst der Authentizität</title>
		<link>https://www.christagoede.de/die-hohe-kunst-der-authentizitat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 06:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch. Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch.</h3>
<p>Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen.<span id="more-19159"></span></p>
<h4>Rohes Fleisch als Teil einer authentischen Inszenierung.</h4>
<p><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-2912" alt="Aufschnitt, Partyplatte, Büffet" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg" width="170" height="254" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg 283w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a>Auch die Popkultur lebt von dieser besonderen Form der Selbstdarstellung: Lady Gaga ist eine Meisterin in der Kunst der authentischen Inszenierung. Ein Auftritt in einem Kleid aus rohem Fleisch lässt sie so stylisch, so echt und so provokant erscheinen, dass es wehtut. Gleichzeitig schadet der Popikone aber auch ein Foto nicht, das sie ungeschminkt in Jogginghose zeigt. Im Gegenteil: Ihre Fans lieben sie – ganz gleich, was sie trägt oder wie sie aussieht. Denn die Fans empfinden sie als echt und stimmig. In all ihrer Künstlichkeit.</p>
<p>Denn Lady Gaga verspricht ihren Fans das Unerwartete: Ihre Kreativität sprudelt über, sie spielt gekonnt mit den Geschlechtern und verfügt über eine schier unerschöpfliche Fähigkeit zur Wandlung. Dazu gehört auch, dass sie sich traut Dinge zu tun, zu denen viele Menschen keinen Mut haben. Sie lebt sich aus, fällt auf und zeigt Ecken und Kanten. Darüber hinaus inszeniert sie sich selbst als politischer Mensch und engagiert sich zum Beispiel aufmerksamkeitsstark für die Homo-Ehe. Als stimmiges Gesamtprodukt ist sie glaubwürdig – ihre Fans vertrauen ihr. In all ihrer „Schrulligkeit“ ist sie Vorbild und gleichzeitig Projektionsfigur für die eigenen Wünsche der Fans. Und damit sehr erfolgreich.</p>
<h4>Versprochen ist versprochen.</h4>
<p>Was Unternehmen von der durch und durch authentischen (Selbst-)Inszenierung einer Lady Gaga lernen können? Vor allem diese vier Leitsätze:</p>
<ol>
<li><strong>Alles für die Zielgruppe.</strong> Die Interessen der Zielgruppe sind ausschlaggebend bei der Auswahl der Social-Media-Plattformen, der Inhalte sowie der optischen und sprachlichen Stilmittel.</li>
<li><strong>Mehrwert statt PR.</strong> Echter Nutzen für die Zielgruppe und daraus entstehende Interaktion wirken nachhaltiger als reine Marketingbotschaften und das Schielen auf die Anzahl der Gefällt-mir-Klicks.</li>
<li><strong>Glaubwürdigkeit rulez.</strong> Starke, durchdachte Argumente und Meinungen transportieren Botschaften authentisch. Wenn dann noch ein eigener Stil dazu kommt – perfekt!</li>
<li><strong>Kritik und Lob gehören dazu.</strong> Es gilt, seriös vorgebrachter Kritik aufmerksam zuzuhören und daraus zu lernen. Für diese Form der Kritik sollte man sich genau so selbstverständlich bedanken wie für Lob!</li>
</ol>
<p>Im Fazit bedeutet das: Alle werblichen Versprechen, die ein Unternehmen macht, müssen mit dem realen Nutzen der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen übereinstimmen. Und zu den Beiträgen passen, die im Internet verbreitet werden. Denn versprochen ist versprochen.</p>
<h4>Der Transmitter Internet.</h4>
<p>Botschaften glaubwürdig, authentisch und gleichzeitig in einem individuellen Stil zu verpacken, ist eine hohe Kunst. Eine Kunst, die sich von der Wahl des Umfeldes über die Bildsprache und die Form der Kommunikation bis hin zu den Texten erstreckt.</p>
<p>Zur authentischen Selbstinszenierung eignen sich zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><strong>Websites</strong>. Schon diese digitale Visitenkarte sollte individuell sein – in Text, Bild und Gestaltung. Ein Webauftritt von der Stange wirkt zu beliebig und bleibt nicht im Gedächtnis.</li>
<li><strong>Blogs</strong>. Hier können Sie Inhalte ausführlich und zielgruppengerecht aufbereiten. Ihr eigener Stil kann sich frei entfalten.</li>
<li><strong>Soziale Netzwerke</strong>. Facebook, Twitter, Google + und Co. sind tolle Plattformen, um die Blogbeiträge zu verteilen oder die User auf neueste Entwicklungen etc. aufmerksam zu machen. Mittlerweile werden Blogbeiträge dort eher diskutiert als im Blog selbst.</li>
<li><strong>Videos/Podcasts</strong>. Inhalte mit der eigenen Stimme oder sogar mit bewegten Bildern zu versehen, ist die Kür. Ich werde mich in diesem Jahr (hoffentlich endlich mal!) daran versuchen ;o))</li>
</ul>
<p>Aber Vorsicht: Sich authentisch zu inszenieren bedeutet nicht, seine Fans auf Facebook zu fragen, was sie denn „am Wochenende so machen“. Oder das Mittagessen zu fotografieren und im Blog zu kommentieren. Oder sogar die schlimmste aller Social-Media-Schandtaten zu begehen und Catcontent zu posten! Schließlich wollen Sie ja als Experte in Ihrem Fachgebiet wahrgenommen werden. Und nicht als Verbreiter von niedlichen Sinnspruchbildchen mit eingebauten Rechtschreibfehlern – oder?</p>
<h4>Wissen teilen. Aber bitte mit Stil.</h4>
<p>Teilen Sie statt dessen Wissen – und zwar in Ihrem ganz eigenen Stil. Geben Sie Tipps, die für Ihre Leser einen echten Mehrwert enthalten. Verteilen Sie Links, die Ihre Zielgruppe wichtig finden könnte. Ganz gleich, ob es sich um Nachrichten, spannende Diskussionen oder einen tollen Blogbeitrag der Konkurrenz handelt. Denn mit Ihrer persönlichen Themenauswahl zeigen Sie schon Ihren eigenen Stil – und sind auf dem richtigen Weg. Gleichzeitig behalten Sie aber immer Ihre Zielgruppe im Auge: Was könnte nützlich sein? UND Ihre Reputation stärken? Gerade Klein- und Mittelständler haben hier echte Chancen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und auf diese Weise Kunden zu akquirieren.</p>
<p>Übrigens: Fehler machen ist menschlich. Wenn Sie gute Mehrwerte verteilen und Wissen preis geben, werden Ihnen Fehler  verziehen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung ;o))</p>
<h4>Und so geht’s weiter:</h4>
<p>Im Februar starte ich eine dreiteilige Serie mit dem Titel „Der Weg zum eigenen Blog“. Dort finden Sie viele weitere Tipps, wie Sie Ihr authentisch inszeniertes Auftreten im Web perfektionieren können.</p>
<p>Bild: © ebraxas &#8211; <a href="http://www.fotolia.com">www.Fotolia.com</a></p>
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