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	<title>Interview Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Interview Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Im Interview &#8211; Norbert Gilles</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 07:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioural Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Gilles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Mein „Stilmittel“ ist kontinuierliches Mitdenken.&#8220; Norbert kenne ich nun schon seit sehr vielen Jahren, denn wir beide sind im Orga-Team des Barcamp RheinMain. Norbert ist ein Macher mit ganz vielen Ideen, der mit seiner ruhigen Art auch im größten Chaos den Überblick behält &#8211; eine sehr wertvolle Eigenschaft, wenn es darum geht, jedes Jahr eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Mein „Stilmittel“ ist kontinuierliches Mitdenken.&#8220;</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-16472 size-medium" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/12/Norbert_BDC19_1920px_web-430x287.jpg" alt="Norbert Gilles als Speaker" width="430" height="287" />Norbert kenne ich nun schon seit sehr vielen Jahren, denn wir beide sind im Orga-Team des <a href="https://www.barcamp-rheinmain.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barcamp RheinMain</a>. Norbert ist ein Macher mit ganz vielen Ideen, der mit seiner ruhigen Art auch im größten Chaos den Überblick behält &#8211; eine sehr wertvolle Eigenschaft, wenn es darum geht, jedes Jahr eine zweitätige Un-Konferenz für 300 Digitalverrückte zu veranstalten ;o) Ich freue mich sehr, dass er mit seinen nachdenklichen Antworten Teil dieser Interviewreihe ist.</p>
<hr />
<p><strong><em>CG:</em></strong><em> Seit 2008 machst du mit deiner <a href="https://www.giinco.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agentur giinco</a> digitale Kommunikation; Du berätst kleine und große Unternehmen, entwickelst Design und übernimmst die Planung und die Umsetzung solcher Projekte. Außerdem organisierst du im Team jedes Jahr das Barcamp Rhein-Main und bist eigentlich auf jeder Veranstaltung im Rhein-Main-Gebiet zu treffen, bei der es um Digitales geht. Gibt es einen Unterschied zwischen dem digitalen und dem analogen Norbert? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Ich denke nicht. Du beschreibst den digitalen Norbert ja als Hans Dampf in allen Gassen. Das bin ich im Analogen auch. Andere Gassen halt. Wobei sich diese Definition ja auch wenig nach der Arbeit-Norbert und der Privat-Norbert anhört.<br />
Da gibt es eigentlich auch keine Trennung. Ich bin natürlich auf einer Veranstaltung mitunter in einer anderen Rolle, als abends im Biergarten. Aber ich atme nicht vorher durch und sage „so, jetzt Event Lächeln aufsetzen“ oder sitze im Biergarten und denke mir „jetzt muss ich mal nicht so oder so sein“. Ich denke da gar nicht so richtig drüber nach. Ich bin anders fokussiert. Das kann man sagen. In einem Vortrag bin ich sehr auf mein Publikum konzentriert und versuche <span id="more-16452"></span>hier wirklich sehr aufmerksam zu sein. Im Biergarten träume ich auch schon mal vor ich hin.<br />
In der Agentur wird mir gesagt, dass man nicht unterscheiden kann, ob ich mit jemanden spreche, der im Raum ist, oder telefoniere. Ich glaube, ich bin einfach durchgängig derselbe Typ, egal wann und wo man mich trifft.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was macht diese Personenmarke aus?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Ich besetze über meine Tätigkeit als Speaker eine bestimmte Nische. Für das Thema habe ich mich bewusst entschieden und auch, dass ich als Speaker präsent sein möchte. Das bedeutet einiges an zusätzlicher Arbeit und zusätzlichen Terminen. Aber das wollte ich so. Also was bin ich als Personenmarke? Ein Experte für ein interessantes Thema (<a href="https://www.behaviouraldesigncamp.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Behavioural Design</a>), welches strategisch aber auch operativ funktioniert. Ich kann auf viele dieses Thema betreffende Fragen Ad-hoc erschöpfende Antworten geben.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Ich mache das, was ich gerne mache. Dafür gebe ich viel. Ich heuchle kein Interesse, ich bin wirklich interessiert.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignright wp-image-16474 size-medium" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/12/Norbert_BDC18_1920px_web-430x287.jpg" alt="Norbert Gilles im Gespräch" width="430" height="287" />NG:</strong> Ich denke, dass sich viele von äußeren Umständen in eine Situation gedrängt fühlen, aus der sie nicht herauskommen oder nicht anderes handeln können.<br />
Man kann Folgendes tun: Man kann Verantwortung für sich selbst übernehmen und verstehen, dass diese Haltung eine Entscheidung ist. Ich kann mich auch anders entscheiden. Entscheidungen haben immer Konsequenzen. Ich kann mir also aussuchen, mit welchen Konsequenzen ich leben möchte. Egal wie ich mich entscheide, es ist meine Entscheidung und ich gehe mit den Konsequenzen um.<br />
Ich glaube aber auch, dass diese Denkweise eine große Hürde ist. Es klingt viel einfacher, als es ist. Ich versuche, zumindest so zu leben. Damit werden alle meine Wege automatisch individuell. Sind ja meine Entscheidungen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Die Plattformen, die ich wirklich nutze sind Veranstaltungen. Ich gehe raus und rede über meine Themen (im Moment eher online). Darüber ergeben sich dann Kontakte, die vielleicht erst in ein paar Jahren zu tatsächlichen Anfragen und Projekten für unsere Agentur führen. Aber mittlerweile haben wir den Luxus so langfristig denken zu können.<br />
Andere „Plattformen“ sind Empfehlungen innerhalb der Unternehmen, die schon unsere Kunden sind. Diese internen Empfehlungen sind sehr, sehr wertvoll.<br />
Mein „Stilmittel“ ist kontinuierliches Mitdenken. Wenn ich mich mit jemanden über Ideen für Produkte oder Webseiten spreche, tue ich so, als ob ich einen Auftrag habe. Ich mache also ernsthafte Vorschläge. Im Rahmen des Gesprächs ist das auch alles kostenfrei. Wenn der Funke zündet und es zu Folgegesprächen zu diesem Thema kommt, lenke ich den Blick langsam darauf, dass man jetzt mal ein Projekt daraus machen sollte. Klappt manchmal.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Puh, diese Definition finde ich schwierig. Das postuliert ja, dass es ein echtes, wahrhaftiges Ich gäbe, mein Sein. Und ich aber in einem Schein gefangen bin. Also in einer Art Schauspiel, welches ich aufführe und welches nicht mich zum Thema hat, sondern irgendetwas anderes, scheinbares.<br />
Ich bin kein Psychologe, aber ich glaube nicht, dass es so etwas wie das nackte, allem zugrunde liegende Ich gibt. Ich bin permanent in irgendeiner Rolle: Agenturchef, Ehemann, Freund, Gast, Referent, Sportler, Autofahrer etc.<br />
Ich kann das gar nicht ablegen. Was soll denn dann übrig bleiben?<br />
Ich würde dem entgegenstellen, dass Authentizität dann gegeben ist, wenn ich die Verantwortung für meine Entscheidungen und die daraus resultierenden Konsequenzen übernommen habe. Oder kurz gesagt, wenn ich mit meinen Entscheidungen im Reinen bin.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …. </em></p>
<p><strong><img decoding="async" class="alignright wp-image-16457" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/12/HIK_2019_Roessler_Mielna-Norbert-klein-430x286.jpg" alt="Norbert Gilles im Gespräch" width="350" height="233" />NG:</strong> a. Ernsthaftigkeit/b. Verantwortung/c. Selbstbewusst<br />
Wenn ich Verantwortung für mich oder für etwas übernehme, wirkliche Verantwortung, dann resultiert daraus Ernsthaftigkeit. Ich kann zum Beispiel nicht sagen „Ich mache das!“ und mir heimlich denken „was ein Quatsch!“. Also… kann man machen, ist dann nicht authentisch.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Authentizität macht Menschen ein Stück weit berechenbar. Das finden viele gut. Zu wissen woran man ist. Man glaubt, dann auch eben den „echten“ Menschen vor sich zu haben und nicht einen Menschen in einer Rolle. Aber… siehe oben. Ich bezweifle, dass es das so pur überhaupt gibt.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>NG:</strong> Du meinst neben der hohen Qualität unserer Arbeit? Tatsächlich versuchen wir, Qualität sehr holistisch zu betrachten. Für uns bedeutet Qualität auch, dass Kunden gerne mit uns zusammenarbeiten. Nicht jedes Projekt ist Rock ’n’ Roll. Aber egal warum es geht, der Kunde soll sich wohlfühlen und ernst genommen. Wir bekommen 99 % unserer Projekte über Empfehlungen. Die machen das nicht, weil wir so günstig waren.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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<p>Bildquelle: Norbert Gilles</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Sandra Franck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2020 07:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Designerin]]></category>
		<category><![CDATA[designzwerge]]></category>
		<category><![CDATA[dz-design]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sandra Franck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Vertrauen ist ein Grundbedürfnis des Menschen.&#8220; Vor vielen Jahren klingelte bei mir mal das Telefon: Am anderen Ende war Sandra, Chefin der Agentur designzwerge aus Memmingen &#8211; sie brauchte Texte für eine Website. Von Anfang an waren wir auf einer Wellenlänge in Sachen Arbeit und Arbeitsstil. Außerdem können wir supergut zusammen brainstormen (andere nennen es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Vertrauen ist ein Grundbedürfnis des Menschen.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-16316" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/10/Sandra-430x645.jpg" alt="Sandra Franck von der Agentur designzwerge" width="350" height="525" />Vor vielen Jahren klingelte bei mir mal das Telefon: Am anderen Ende war Sandra, Chefin der <a href="https://dz-design.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agentur designzwerge</a> aus Memmingen &#8211; sie brauchte Texte für eine Website. Von Anfang an waren wir auf einer Wellenlänge in Sachen Arbeit und Arbeitsstil. Außerdem können wir supergut zusammen brainstormen (andere nennen es wohl rumspinnen ;o) Aber es ist superproduktiv!). So haben wir zum Beispiel zusammen Monster mit Charakter für ein Kindermode-Unternehmen entwickelt, biologische Abwasserreinigungsanlagen werblich dargestellt und eMitarbeiterschulungen ins Internet gebracht. Zur kreativen Energie, die wir gemeinsam entwickeln, kommt noch, dass wir beide einen wertschätzenden, zugewandten Arbeitsstil schätzen und pflegen. Und wir beide lieben Hunde! So ist klar: Sandra und ich sind ein echtes Dreamteam ;o)</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Seit 2008 bist du als Diplom-Mediendesignerin mit deiner Agentur designzwerge selbstständig: Du berätst kleine und mittelständische Unternehmen in ihrem digitalen und analogen Marketing, entwickelst Design und übernimmst die Planung und die Umsetzung solcher Projekte. Außerdem machst du schönen Schmuck und <a href="https://www.twitch.tv/isisnedjem" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeichnest live über Twitch</a>. Gibt es einen Unterschied zwischen der digitalen und der analogen Sandra?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Ja, den gibt es: Ich zocke fast nur analog, nicht digital. Mein ganzes „kreatives Leben“ ist gleichzeitig analog und digital. Da genieße ich es, alle paar Wochen mit meinen Freunden im Real Life zusammen zu sitzen und „Brettspiele“ zu zocken. Ansonsten ergänzen sich für mich die analoge und die digitale Welt komplett. Selbst die Zusammenarbeit mit meiner Mitarbeiterin aus dem Homeoffice heraus findet digital via Zoom statt.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was macht deine Personenmarke aus?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Hm, schwierig selbst zu beantworten. Eine Freundin sagte mal über mich: „Im ersten Eindruck ist Sandras Gedankenwelt chaotisch. Wenn man Sandra aber näher kennt, ergibt das aber plötzlich alles Sinn.“ – ich denke das kann ich so stehen lassen 😉</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Mir ist es ziemlich egal, ob das gerade ein Modebegriff ist. Ich bin schon immer offen und ehrlich mit meinen Kunden und Partnern umgegangen. Ich halte nichts davon, bewusst etwas darzustellen, das man nicht ist.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-16313" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/10/Arbeit-und-Spa%C3%9F-das-passt-gut-zusammen-430x287.jpg" alt="Arbeit und Spaß - das passt gut zusammen" width="350" height="233" />SF:</strong> Mit meiner Antwort könnte ich Bücher füllen – ich versuche<span id="more-16306"></span> es mit der Kurzfassung: Ein Beispiel aus meiner Zeit an der Hochschule:</p>
<ul>
<li>Projekt: „Broschüre über den Klettverschluss“</li>
<li>Meine Idee: „Lasst uns doch die weiche Seite des Klettverschlusses auf den Buchrücken kleben, dann kann man das Produkt auch gleich fühlen!“</li>
<li>Der Prof: „So etwas Unprofessionelles machen wir nicht“</li>
<li>Stand heute in der einschlägigen Marketingliteratur: „Der haptische Effekt geht von den Fingerspitzen direkt in das Gehirn – toll, lasst uns mit dem haptischen Effekt arbeiten!“</li>
</ul>
<p>Dieses Erlebnis und noch einige Ähnliche zeigen mir, dass wir in unserem Bildungssystem zwar viel lernen. Aber auch verlernen, individuell zu sein, sich zu trauen und andere Wege zu gehen – sprich: kreativ zu sein.<br />
Es stehen einem immer gesellschaftliche Regeln im Weg: „Das kannst du doch so nicht machen!“ oder „Macht man das wirklich so?“ – ganz ehrlich … mir bluten die Ohren. Die Fragen sollten heißen: „Bringt es mich und/oder meine Zielgruppe weiter?“, „Welche positiven und negativen Auswirkungen kann es haben?“ oder „Ist es relevant?“… konstruktive Fragen eben, die die Auseinandersetzung mit dem Thema fördern und den nötigen Raum geben, individuelle Wege zu gehen. Fragen, hinter denen man wirklich mit Stolz steht.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Der Schuster und seine Leisten … leider kann ich lange nicht so viel in meinen unternehmerischen Außenauftritt stecken, wie es nötig wäre und wie ich es teilweise für meine Kundinnen und Kunden mache. Meine favorisierten Plattformen sind <a href="https://www.instagram.com/designzwerge/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> und natürlich meine eigene Webseite (gerade wieder in Überarbeitung). Um meinen Horizont zu erweitern arbeite ich gerade mit zwei großartigen Kolleginnen an meinem Außenauftritt: Mit dir, Christa, und mit <a href="https://yellowmint-design.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sonja Mayer von yellowmint design</a>. Denn nichts ist zielführender für den Profi selbst als die Unterstützung von anderen Profis. Als Stilmittel haben wir eine persönliche Ansprache mit Humor festgelegt und setzen optisch eine Mischung aus grafisch aufbereiteten Posts und situativen Bilderpostings zusammen – und da wären wir wieder bei der professionellen Authentizität.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Naja klar, alles hat Grenzen. Authentisch sein heißt nicht, sich nackig machen zu müssen. Echt sein heißt: Nichts zu verschweigen, offen und ehrlich zu sein. Deswegen muss ich der Kundschaft nicht gleich meinen Steuerbescheid zeigen. Will der Kunde oder die Kundin aber explizit wissen, wo seine Flyer gedruckt oder seine Website gehostet wird, dann kann ich ihm das natürlich sagen. Und muss nicht vorspielen, eine eigene Druckmaschine oder einen Mega-Server im Keller zu haben. Auch dieses sich größer machen, als man ist, das vor 15 Jahren noch die Kommunikation bestimmt hat … „wir“ satt „ich“ ist heute ein No-Go. Ich kann nur dann eine gute Beraterin sein, wen ich ehrlich, offen und damit authentisch bin. Selbstredend, dass dazu die nötige Höflichkeit gehört.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-16314" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/10/Frauenpower-nat%C3%BCrlich-mit-Maske-in-Coronazeiten-430x403.jpg" alt="Frauenpower natürlich mit Maske in Coronazeiten" width="350" height="328" />SF:</strong> a. Ehrlichkeit – verdrehte Wahrheiten sind nicht authentisch, sie verbergen das Echte.<br />
b. Offenheit – wer sich öffnet, gibt viel seiner Persönlichkeit preis. Was könnte echter sein?<br />
c. Höflichkeit – ohne Höflichkeit keine Ehrlichkeit. Vor allem bei der Äußerung von Kritik (konstruktiv).</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Das Gefühl, dass das Gegenüber authentisch ist, erzeugt das Gefühl von Vertrauen. Vertrauen ist ein Grundbedürfnis des Menschen – das macht es so besonders.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>SF:</strong> Ich lege mithilfe von dir und Sonja gerade den Grundstein meiner zukünftigen Ansprache neuer Kunden und Kundinnen: mehr gehaltvolles „ich“, weniger plakatives „wir“, eine strukturierte Übersicht unserer Leistungen und eine ansprechende Darstellung einiger unserer spannendsten Projekte – naja, und regelmäßigeres und gezielteres posten auf Instagram ;D</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>Bildquelle: Sandra Franck</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Interview – Cordula Natusch</title>
		<link>https://www.christagoede.de/im-interview-cordula-natusch/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/im-interview-cordula-natusch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2020 12:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Cordula Natusch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wer mich bucht, bekommt mich.&#8220; Cordula ist &#8230; Trommelwirbel &#8230;. Textine wie ich &#8211; das heißt, sie ist auch Teil des besten Netzwerks der Welt, dem Texttreff. Wir folgen uns gegenseitig in verschiedenen Sozialen Netzwerken. Ich finde ihren klaren Auftritt toll: Sie agiert sehr überlegt und ist mit dieser Gabe äußerst streitbar, ohne im getippten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Wer mich bucht, bekommt mich.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15882" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cordula-Natusch-copy-Miriam-Boettner.jpg" alt="Cordula Natusch" width="350" height="324" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cordula-Natusch-copy-Miriam-Boettner.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cordula-Natusch-copy-Miriam-Boettner-300x278.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Cordula ist &#8230; Trommelwirbel &#8230;. Textine wie ich &#8211; das heißt, sie ist auch Teil des besten Netzwerks der Welt, dem <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff</a>. Wir folgen uns gegenseitig in verschiedenen Sozialen Netzwerken. Ich finde ihren klaren Auftritt toll: Sie agiert sehr überlegt und ist mit dieser Gabe äußerst streitbar, ohne im getippten Gefecht die Contenance zu verlieren. Das finde ich ja grundsätzlich sympathisch ;o) Außerdem macht sie schöne Hamburgfotos!<br />
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen dieses spannenden Interviews.</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Als Texterin, Konzeptionerin, Beraterin und Lektorin bist du spezialisiert auf Wirtschaftsthemen. Außerdem unterstützt du Selbstständige dabei, sich mit Ratgebern, Sach- und Fachbüchern am Markt als Expertinnen und Experten zu positionieren. Und dann bist du noch die Fachfrau für alle, die Hamburg abseits der Pfade erleben möchten – inklusive Blog und einem eigenen Buch. Wie wichtig ist deine eigene Person in deinen Berufsalltag?</em></p>
<p><strong>CN:</strong> Für mich als Soloselbstständige natürlich sehr wichtig. Wer mich bucht, bekommt mich, mein Wissen, meine Erfahrung und meine Persönlichkeit – nichts sonst. Ich bin also meine eigene Marke, in all meinen Fassetten.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Was macht diese Personenmarke aus?</em></p>
<p><strong>CN: </strong>In allem, was ich mache, steckt ganz viel Cordula drin: eine Mischung aus Leidenschaft und gesundem Pragmatismus, außerdem meine Begeisterung für Sprache, Literatur und Bücher, mein Interesse an Wirtschaft, an Natur und Kultur. Kunden und Kundinnen arbeiten mit mir, weil ich so bin, wie ich bin. Ich mache Wirtschaftstexte, weil ich Wirtschaft und Finanzen spannend finde. Ich erkläre leidenschaftlich gern Hintergründe und Zusammenhänge, deshalb bearbeite ich Ratgeber und Sachbücher. Ich liebe Hamburg und Norddeutschland, also schreibe ich darüber. Ich reagiere empfindlich auf Ungerechtigkeiten, daher berate ich Autoren und Autorinnen auf ihrem Weg zum eigenen Buch und versuche, sie vor Fallen wie Druckkostenzuschussverlagen, unfairen Konditionen in Verlagsverträgen und unseriösen Versprechungen wie „Der schnelle Weg zum Bestseller“ zu bewahren. Ich habe das große Glück, in meinem Beruf ganz ich sein zu dürfen.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>CN: </strong>Eine immens große – auf verschiedenen Ebenen. Wer eine solch persönliche Dienstleistung wie ein Lektorat, eine Beratung oder einen Text bestellt, bucht immer auch die Person, die dahintersteht, mit all ihren Eigenheiten, Werten, Besonderheiten. Das sind oft sogar die ausschlaggebenden Punkte bei der Auftragsvergabe. Diese Person soll dann die Vorstellungen des Kunden oder der Kundin umsetzen. Und das Ergebnis muss zum Auftraggeber und zur Auftraggeberin passen. Im Lektorat beispielsweise besteht die Herausforderung darin, ein Manuskript effektiv zu verbessern, ohne die Stimme des Autors oder der Autorin zu verfälschen. Ich muss den Text bearbeiten, aber er soll auch nach meiner Bearbeitung als der des Kunden oder der Kundin erkennbar, also authentisch, sein. Das ist eine Gradwanderung: Einerseits muss ich mich einbringen, andererseits auch zurücknehmen. Das geht meiner Meinung <span id="more-15876"></span>nach nur, wenn ich mich für meine Arbeit nicht verbiegen muss – was ich aber auch ohnehin nicht will. Anderenfalls wird die Arbeit am Text zum Krampf – mit einem entsprechenden Ergebnis. Es kommt immer wieder vor, dass ich Projekte ablehne, weil sie nicht zu mir passen und ich nicht zu ihnen.<br />
Mindestens ebenso wichtig ist das Thema „Authentizität“ in meinen Beratungen und Kursen für Autoren und Autorinnen. Um mit einem Expertenbuch, also mit einem Ratgeber oder Sachbuch zur Positionierung, erfolgreich zu sein, ist Authentizität meiner Meinung nach ein wesentlicher Faktor. Es gibt am Markt viele Anbieter, die nach dem Motto „Schreib in Buch in einer Woche“ arbeiten. Da wird dann ein Thema nach Schema X in eine Gliederung heruntergebrochen, der Text möglichst schnell produziert und auf den Markt geworfen. Da geht es nicht darum, dem Leser oder der Leserin Inhalte zu vermitteln, als Experte die eigenen Herangehensweisen zu demonstrieren oder als Expertin ein unverwechselbares Profil zu entwickeln. Wichtig ist nur noch, ein Buch auf der Publikationsliste zu haben, egal wie das dann aussieht. Allerdings geht bei einem solch mechanischen, lieblosen Vorgehen all das verloren, was den Experten oder die Expertin persönlich ausmacht, was ihn oder sie von der Konkurrenz abhebt. Nahezu jede Beraterin oder Trainerin, jeder Coach oder Speaker sieht sich einem riesigen Wettbewerb mit anderen Experten und Expertinnen gegenüber. Schlechte Bücher helfen in einem solchen Marktumfeld überhaupt nicht weiter, weil sie die Glaubwürdigkeit untergraben.<br />
Ich ermutige meine Kunden und Kundinnen immer, beim Schreiben die eigene Persönlichkeit stärker zu betonen, ein authentisches, echtes Buch zu veröffentlichen – und kein Instantprodukt, das sich nicht von anderen Instantprodukten unterscheidet. Positionierung entsteht, indem man Position bezieht: Was macht mich und mein Angebot besonders? Wie kann ich das authentisch vermitteln? Wie zeige ich, dass ich glaubwürdig bin? Das ist der langwierigere und schwierigere Weg, aber meiner Meinung nach der erfolgreichere. So verhindert man, im Einheitsbrei unterzugehen.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>CN: </strong>Aus laienpsychologischer Sicht behaupte ich mal: weil es mühsam ist. Um zu wissen, was uns wirklich ausfüllt, müssen wir uns erst einmal intensiv mit uns selbst auseinandersetzen. Uns selbst genau kennenlernen und vielleicht auch von angeblichen Gewissheiten Abschied nehmen. Das kann auch schon mal wehtun. Und dann bedeutet der individuelle Weg auch oft, dass wir gegen den Strom schwimmen, das ist anstrengend. Es ist einfacher und bequemer, sich treiben zu lassen und das zu machen, was alle tun.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong><a href="https://www.braumueller.at/t?isbn=9783991002604"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15939" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cover-Buch-Hamburg-abseits-der-Pfade.jpg" alt="Cover Buch Hamburg abseits der Pfade von Cordula Natusch" width="350" height="551" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cover-Buch-Hamburg-abseits-der-Pfade.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/09/Cover-Buch-Hamburg-abseits-der-Pfade-190x300.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a>CN:</strong> Derzeit konzentriere ich mich darauf, mich als die „Expertenbuch-Expertin“ zu positionieren. Die wichtigste Plattform dafür ist meine <a href="https://expertenbuch-schreiben.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> mit dem zugehörigen Blog. In der Regel einmal in der Woche verschicke ich einen E-Mail-Newsletter an Abonnenten, um über aktuelle Themen und Entwicklungen auf dem Buchmarkt und natürlich meine Angebote zu berichten oder Blogartikel zu teilen. Am liebsten aber bin ich bei Veranstaltungen wie der Buchmesse in Frankfurt und Leipzig oder dem Selfpublishing-Day dabei, halte Vorträge, gebe Workshops und spreche mit den Menschen. Gerade diesen direkten Kontakt möchte ich weiter ausbauen.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>CN: </strong>Selbstverständlich gibt es auch Themen, die ich nicht in die Öffentlichkeit trage. Das sind aber höchst persönliche Fragen, bei denen es im Zweifelsfall niemanden etwas angeht, wie ich „in echt“ bin. Außerdem bin ich privat wohl temperamentvoller und spontaner, als meine Kunden und Kundinnen vermuten. Im Job bin ich deutlich sachlicher. Das liegt jedoch nicht daran, dass ich mich dort etwa verstellen würde. Aber wenn ich einen Text bearbeite oder einen Autor beziehungsweise eine Autorin strategisch berate, brauche ich die professionelle Distanz, um den jeweils besten Weg zu finden. Man sollte sich nicht in bestimmte Lösungen verlieben, sondern offen und flexibel bleiben.<br />
Ansonsten hat Authentizität viel mit Werten zu tun. Und meine Werte vertrete ich auf allen Ebenen. Ich lasse mich also in der Regel mit Klarnamen auch auf kontroverse Diskussionen ein, beziehe Position und mache mich damit angreifbar. Das hat sicher auch Auswirkungen auf meinen Job, vermutlich sortieren mich einige Personen von vornherein aus, wenn sie eine Dienstleistung zu vergeben haben. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Wer mit meinen Werten völlig verquergeht, für den komme ich als Auftragnehmerin ohnehin nicht infrage. Mein Gegenüber erspart sich also die Kontaktaufnahme, ich erspare es mir, den potenziellen Auftrag zu prüfen und dann abzusagen.<br />
Eigentlich finde ich es schwieriger, wenn ich bei meinem Gegenüber keinerlei Authentizität erkennen kann. Wenn jemand echt ist, kann ich ihn nach einer Kennenlernphase einschätzen. Ich weiß, für welche Themen er steht, mit welchen Reaktionen ich in bestimmten Situationen ungefähr rechnen kann etc. So ist derjenige halt, damit kann ich umgehen. Wenn jemand hingegen nicht echt, nicht authentisch ist, wonach handelt er dann? Wie erkenne ich, ob er mir gegenüber ehrlich ist oder mir nur etwas vorspielt? Wie also kann ich dann Sein und Schein auseinanderhalten? Das löst Unsicherheit aus und ist anstrengend.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>CN:</strong><br />
a. Werte. Wofür stehe ich? Was ist mir wichtig? Was lehne ich ab? Was ich denke und fühle, was ich sage und wie ich handele: Das alles sollte aus einem Guss sein. Und die gemeinsame Klammer dafür bilden meine Werte.<br />
b. Ehrlichkeit. Zur Authentizität gehört, ehrlich sich selbst und anderen gegenüber zu sein und zum eigenen So-Sein zu stehen. Es gilt also, sich seine Schwächen einzugestehen und sie nicht krampfhaft hinter einer Fassade zu verbergen. Unsere Fehler machen uns menschlich. Und niemand hindert uns daran, an ihnen zu arbeiten.<br />
c. eigene Stimme. Über die Art, wie wir sprechen und schreiben, verraten wir viel über uns selbst. Bin ich eher sachlich oder ist jede Aussage mit einem lockeren Spruch garniert? Pflege ich einen gehobenen Sprachstil oder benutze ich eher eine innovative Jugendsprache? Das sind in der Kommunikation – auch mit potenziellen Kunden – wichtige Signale, die meinem Gegenüber zeigen, ob wir zueinander passen oder nicht.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>CN: </strong>Authentizität hilft uns, uns in dieser zunehmend unübersichtlichen Welt zu orientieren – das denke ich zumindest (ich bin aber keine Psychologin). Wir wollen glauben, dass jemand wirklich so ist, wie er erscheint, und uns nicht nur etwas vorspielt oder sich permanent verstellt. Das hat viel mit Vertrauen zu tun. Ist es jemand wert, dass ich ihm vertraue? Oder muss ich befürchten, dass das Verhalten, das in mir Vertrauen auslöst, nur vorgetäuscht ist?<br />
Und dass wir selbst authentisch sind und leben, fordert unsere individualisierte Gesellschaft ja permanent von uns: „Sei du selbst!“ Schau dir nur mal an, wie viele Menschen davon reden, sich mit ihren „Herzensbusiness“ selbstständig gemacht zu haben. Daran ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes – wobei ich den Begriff nicht mag, der ist mir (als Wirtschaftslektorin) zu blumig. Man darf sich dabei aber nicht in Träumereien verlieren, sondern sollte realistisch bleiben. Denn absurderweise wird uns ja gleichzeitig beispielsweise auf Instagram eine komplett künstliche Welt vorgespielt. Wer das für authentisch hält, erlebt eventuell schnell eine böse Überraschung. Da war er wieder, mein Pragmatismus …</p>
<p><em><strong>CG: </strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>CN:</strong> Mir ist es wichtig, mich nicht von fremden Plattformen abhängig zu machen, daher werde ich mich auch weiterhin auf meine eigenen Inhalte konzentrieren, also meinen Blog und meinen E-Mail-Newsletter pflegen. Außerdem möchte ich mehr Gastartikel schreiben und Interviews geben, um mein Angebot bekanntzumachen und mich von den genannten „Schnell-mal-ein-Buch-raushauen“-Angeboten abzugrenzen. Social Media mache ich natürlich auch, aber immer mit dem Ziel, die Menschen in meine eigenen Kanäle zu lenken. Sehr gut funktionieren bei mir kurze, kostenlose Webinare rund ums Bücherschreiben, da ist das Interesse immer groß.<br />
Auch offline habe ich gute Erfahrungen mit Veranstaltungen gemacht, also mit Sprechstunden, Vorträgen und Workshops auf Messen oder dem Selfpublishing-Day. Das möchte ich in jedem Fall weitermachen, auch weil es mir viel Spaß macht. Und dann werde ich natürlich selbst auch Bücher schreiben, um mich als Expertin für das Bücherschreiben, -veröffentlichen und -vermarkten zu positionieren. Die ersten sind schon in der Pipeline.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>Bildquellen: Portrait Miriam Böttner, Buchcover Braumüller Verlag</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Tina Pruschmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 07:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Pruschmann]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich frage mich, was dieses Sein hinter dem Schein sein soll.&#8220; Mit Tina verbindet mich &#8230; *Trommelwirbel* &#8230; das gemeinsame Netzwerk Texttreff. Außerdem haben wir beide eine Vorliebe für ein gutes Glas Wein oder auch zwei. Und wir mögen politische Gespräche &#8211; gerne auch kontrovers. Unvergessen für mich auch eine Barcamp-Session, in dem wir Klischees [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Ich frage mich, was dieses Sein hinter dem Schein sein soll.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15819 size-full alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina_Pruschmann-grosses-Foto.jpg" alt="Tina Pruschmann" width="450" height="300" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina_Pruschmann-grosses-Foto.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina_Pruschmann-grosses-Foto-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />Mit Tina verbindet mich &#8230; *Trommelwirbel* &#8230; das gemeinsame Netzwerk Texttreff. Außerdem haben wir beide eine Vorliebe für ein gutes Glas Wein oder auch zwei. Und wir mögen politische Gespräche &#8211; gerne auch kontrovers. Unvergessen für mich auch eine Barcamp-Session, in dem wir Klischees über Ossis und Wessis herausgearbeitet haben. Hui, das ging hoch her!</p>
<p>Tina ist ein nachdenklicher Mensch, sie hinterfragt Dinge tief und setzt sich mit Themen intensiv auseinander. Und so finde ich ihre Auseinandersetzung mit dem Begriff &#8222;Authentizität&#8220; in diesem Interview sehr spannend! Sie ist auch die Erste, die in dieser Interviewreihe auf Mörder* zu sprechen kommt. Aber lest selbst &#8211; doch werft das Hirn vorm Lesen an, es gibt Futter ;o)</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du schreibst Bücher – vom Roman bis hin zur Dokumentation über einen Nonnenorden. Oder arbeitest als Ghostwriterin. Außerdem organisierst du politische Veranstaltungen zum Thema Flucht und Heimat. Und du schreibst Medizintexte. Gibt es eine große Klammer um diese Themenvielfalt und dein Engagement?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Ich denke nicht. Es käme mir konstruiert vor, die Dinge thematisch zusammenzuheften.<br />
Mit den Medizintexten, mittlerweile mehr mit Projektkoordination, verdiene ich Geld und es macht mir Freude. Das politische Engagement, seit einem Jahr bin ich SPD-Mitglied, ist mir wichtig, weil ich das Küchentischgemeckere so satthatte. Ich will nicht sagen, dass ein politscher Disput bei diversen Gläsern Rotwein keinen Spaß macht. Im Gegenteil. Aber ich hatte Lust, mich an politischen Entscheidungsprozessen direkter zu beteiligen. Schon als einfaches <span id="more-15816"></span>Parteimitglied ist man angreifbarer. Erst dann wird es doch interessant. Was mich aber im existenziellen Sinn trägt, ist die Literatur. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen, davon zu leben. Ich fürchte auch, dass mir ein reines Autorinnenleben zu ereignisarm wäre.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was macht deine Personenmarke aus?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Ich glaube nicht, dass ich eine Personenmarke bin.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15821" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina-Pruschmann-in-der-Black-Box-mit-Verena.jpg" alt="Tina Pruschmann in der Black Box" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina-Pruschmann-in-der-Black-Box-mit-Verena.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina-Pruschmann-in-der-Black-Box-mit-Verena-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />TP:</strong> Mit dem Begriff Authentizität habe ich so meine Probleme. Ich habe gelesen, dass authentisch im Griechischen ursprünglich den Mörder, genauer gesagt den Selbst- oder Verwandtenmörder, später den Herren und Gebieter, auch den, der die Tat verübt, bezeichnete. Ich weiß nicht, ob diese Herleitung sprachgeschichtlich haltbar ist, aber sie hat mir gut gefallen. In der marketingmäßigen Verwendung des Begriffs wird authentisch sein ja nur so lange empfohlen, wie sich diese authentischen Eigenschaften einer Person vermarkten lassen. Die Mörder und Gebieter fehlen.<br />
Wenn wir authentisch sagen, meinen wir, sich nicht zu verstellen, der/die zu sein, der/die man ist. Um ehrlich zu sein, ich will gar nicht wissen, wer ich bin. Was den Beruf betrifft ging und geht es mir darum, Rollen zu finden, mit denen ich einigermaßen souverän umgehen kann, die mir die Freiheit geben, zu tun, was mir entspricht und Seiten von mir zu zeigen, die ich mag. Momentan gelingt mir das ganz gut. Ich weiß aber auch, dass das ein Zustand auf Abruf ist. Das Beständigste ist die Literatur. Die Literatur ist sowieso die Ausnahme. Da sind die Erwartungen am wenigsten definiert, die Lust ist am größten, die Angst vor dem Scheitern aber auch.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Ob es vielen Menschen schwerfällt, vermag ich nicht zu sagen. Bei mir war es so, dass ich sehr lange nicht wusste, welche Aufgaben mich über eine spontane Begeisterung hinaus tragen. Das hatte auch mit Zuschreibungen zu tun. Zum Beispiel wird ja Mädchen ganz gern vermittelt, dass soziale Berufe eine tolle Sache sind. So war es bei mir auch. Es führte dazu, dass ich nach einem abgebrochenen Jurastudium Ergotherapie gelernt und bereits im ersten Praktikum gemerkt habe, dass mir ein Beziehungsberuf unfassbar schwerfällt. Ich habe die Ausbildung trotzdem abgeschlossen, zwei Jahre in dem Beruf gearbeitet und dann, neben einem Soziologiestudium, an einer Ergotherapieschule unterrichtet. Wieder ein Beziehungsberuf. Zusammengenommen habe ich mehr als zehn Jahre in Berufen gearbeitet, die mir nicht liegen. Die Pointe ist, dass ich genau in diesem Konflikt, der mich brutal mit meinen Schwächen konfrontiert hat, wahnsinnig viel gelernt habe. Zum Beispiel habe ich einiges von meiner Angst verloren, auf Menschen zuzugehen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, solche Dinge.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Was den Brotberuf betrifft, ist gerade einiges im Umbruch. Als Autorin ist die Website die zentrale Plattform. Ich würde gern mehr machen, habe auch schon grobe Ideen, muss aber noch ein paar innere Hürden überwinden.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15818" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/07/Tina-Pruschmann-mit-Schwester-Gerburgis-430x287.jpg" alt="Tina Pruschmann mit Schwester Gerburgis" width="300" height="200" />TP:</strong> Das mit dem Sein versus Schein ist mir ehrlich gesagt zu grob. Ich frage mich, was dieses Sein hinter dem Schein sein soll. Man kann seine Rollen im Leben besser oder schlechter spielen, im Sinne von, man kann mit den Erwartungen, die an einen herangetragen werden, souverän oder unsouverän umgehen, Spaß damit haben, gelangweilt oder frustriert, über- oder unterfordert sein. Alles, was Unwohlsein auslöst, lässt sich auf Dauer sicher nur schwer aushalten. Wann aber ist man der, der man wirklich ist, so unverfälscht, nicht durch Erwartungen überformt? Mit Puschen auf dem Sofa vor der Glotze scheint mir eine der wenigen erwartungsfreien Zonen zu sein. Aber ist das ein Referenzpunkt, der etwas über unser Sein aussagt? Ich hoffe nicht. Für mich spricht erst einmal nichts gegen den Schein, gegen das So-tun-als-Ob, gegen die Lust an der Inszenierung, auch nichts gegen das Gefühl von Fremdheit, das das auslösen kann.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>TP:</strong> a. Buzzword, b. Buzzword, c. Buzzword. Der Begriff sollte seine Mörder und Gebieter zurückbekommen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Ich glaube, in der gegenwärtigen Verwendung des Begriffs drückt sich eine Sehnsucht aus, vertrauen zu können. Die habe ich auch.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>TP:</strong> Leider bin ich ein wenig strategisch denkender Mensch. Mein Vater hat mal gesagt, dass man alle sieben Jahre was Neues machen sollte. Ich finde, da hat er recht. Ausgenommen sind die Literatur und der Versuch, einen Teil für eine solidarische Gesellschaft beizutragen.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>Bildquellen:<br />
Portrait: Copyright Marco Warmuth<br />
Lesung: Moderation einer Lesung mit der Autorin Verena Mermer im Rahmen des Projektes Black Box von Ute Puder. Foto rechtefrei<br />
Gespräch: Im Gespräch mit Schwester Gerburgis für das Buchprojekt „gottgewollt“, Foto Marco Warmuth</p>
<p>* Über Nazis und Serienkiller habe ich im Zusammenhang mit Authentizität auch schon mal geschrieben: <a href="https://www.christagoede.de/nachdenken-ueber-authentizitaet/">https://www.christagoede.de/nachdenken-ueber-authentizitaet/ </a></p>
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		<item>
		<title>Im Interview &#8211; Andrea Görsch</title>
		<link>https://www.christagoede.de/im-interview-andrea-goersch/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/im-interview-andrea-goersch/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2020 06:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Görsch]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Texterin]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
		<category><![CDATA[Werbelektorin]]></category>
		<category><![CDATA[Wortladen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Es liegt so viel Schein in der Luft.&#8220;  Andrea Görsch vom Wortladen ist genau wie ich eine Textine und damit Teil des weltbesten Netzwerks Textreff. Andreas Tipps zum korrekten Schreiben finde ich prima, denn sie helfen mir in meinem Arbeitsalltag weiter &#8211; schließlich ist Andrea nicht nur Texterin, sondern auch noch Werbelektorin. Außerdem habe ich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Es liegt so viel Schein in der Luft.&#8220; </em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15793 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Portrait-sketchnotes-hamburg-de-Andrea-klein.jpg" alt="Sketchnote Andrea Görsch" width="350" height="350" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Portrait-sketchnotes-hamburg-de-Andrea-klein.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Portrait-sketchnotes-hamburg-de-Andrea-klein-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Portrait-sketchnotes-hamburg-de-Andrea-klein-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Andrea Görsch vom <a href="https://www.wortladen.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wortladen</a> ist genau wie ich eine Textine und damit Teil des weltbesten Netzwerks <a href="http://www.texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Textreff</a>. Andreas Tipps zum korrekten Schreiben finde ich prima, denn sie helfen mir in meinem Arbeitsalltag weiter &#8211; schließlich ist Andrea nicht nur Texterin, sondern auch noch Werbelektorin.<br />
Außerdem habe ich einen ihrer Workshops besucht zum Thema gegenderte Sprache. Hui, nun klappt das gleich viel besser mit einer Sprache, die Frauen und andere nichtmännliche Menschen nicht einfach nur &#8222;mitmeint&#8220;, sondern tatsächlich in der Sprache sichtbar macht. Schließlich denkt niemand beim Begriff Astronaut an die Astrophysikerin Sally Ride, die als erste US-Amerikanerin im Weltall war! Eine geschlechterneutrale Sprache ist also ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gleichberechtigung &#8211; und Andrea trägt mit ihren Workshops maßgeblich dazu bei, weil sie Menschen sensibilisiert. Danke dafür ;o)</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Texterin, bietest Werbelektorat an und gibst in individuellen Workshops Wissen weiter – zu finden bist du unter dem tollen Namen „Wortladen“. Was macht deine Marke aus? Und wie vermittelst du diese Merkmale in deinem Außenau</em>ftritt?</p>
<p><strong>AG: </strong>Meine Marke ist der Wortladen, das vermittele ich bildlich durch mein Logo: die pralle Tasche gefüllt mit Wörtern. Augenzwinkernd gesagt: „Kommen Sie rein, kommen Sie rein und gehen Sie mit wunderbaren Wörtern wieder raus.“ Auf einer anderen Ebene drückt das mein Slogan aus: „Wo Gedanken Worte werden“. Und das macht auch meine Marke aus: Ich höre zu, tauche in Gedanken anderer ein, versetze mich in mein Gegenüber, in die Zielgruppe etc. und finde als Texterin in meinem Wortladen die passenden Wörter.<br />
In der Marke Wortladen steckt natürlich ganz viel <span id="more-15783"></span>Andrea. Das beginnt bei meiner Hausfarbe Orange, geht über meine Texte und hört im Blog nicht auf. Dort vermittele ich en passant auch immer wieder meine Haltung, heute mehr denn je.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15794 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Wortladen_2020_Projekt-klein.jpg" alt="Projekt des Wortladens 2020" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Wortladen_2020_Projekt-klein.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/06/Wortladen_2020_Projekt-klein-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />AG:</strong> Ich kann für ein Kosmetikstudio texten, auch wenn ich selbst kaum Kosmetika benutze. In diesem Punkt muss ich bei meiner Arbeit nicht authentisch sein. Ich liefere Texte ab, die für andere authentisch sind.<br />
Wenn ich, Andrea vom Wortladen, authentisch bin, das meinte ich oben mit Haltung zeigen, Persönliches von mir preisgebe, dann ziehe ich auch Kund*innen an, die zu mir passen. Wie etwa die Auftraggeber*innen der Broschürenreihe, die mich auch „Frau Wortladen“ nennen. Das habe ich mit den Jahren gelernt und würze deshalb meinen Internetauftritt wohldosiert mit Persönlichem. Deshalb hat Authentizität für mich als Unternehmerin auf dieser Ebene eine Bedeutung.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>AG:</strong> Oft erscheint es schwer, sich überhaupt für einen Weg zu entscheiden. Wer kann schon in jungen Jahren sagen, dass er seinen Weg gefunden hat? Ich habe mit 16 Jahren eine Ausbildung zur Bankkauffrau begonnen und mich einige Jahre später gefragt: „Wars das jetzt?“ Es wäre sehr einfach gewesen, diesen Bankkauffrauenweg mit eigenem Auto, einer Wohnung und dem regelmäßigen Gehalt weiterzugehen – aber mein Leben wäre vermutlich deutlich weniger spaßig und herausfordernd gewesen.<br />
Ich glaube, dass viele Optionen es schwierig machen, sich zu entscheiden. Eine Entscheidung für etwas ist ja auch eine Entscheidung gegen etwas. Andererseits braucht es Schwung und Mut, um einen eingeschlagenen Weg wieder zu verlassen, vor allem, wenn er etwa wirtschaftlich rosiger erscheint.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>AG:</strong> Ich arbeite mit meiner Website und dem angeschlossenen Blog. Auf meiner Website veröffentliche ich gut sichtbar Tipps. Das war von Anfang an Teil meiner Strategie: Wissen teilen und so zeigen, dass ich Expertin bin. Viele Tipps stecken auch im Blog, dort gebe ich auch regelmäßig Buchtipps und werde ab und an persönlich. Ich setze auf Content und bereite meine Inhalte entsprechend auf.<br />
Klar bin ich auch in den sozialen Medien unterwegs, mein liebstes Medium ist <a href="https://twitter.com/Wortladen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>. Dort präsentiere ich mich ebenfalls als Wortexpertin, ich gebe beispielsweise jeden Mittwoch einen Tipp rund ums Texten, Lektorieren, meinen #Mittwochstweet. Ich bin auch bei <a href="https://www.facebook.com/wortladen.andreagoersch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> zu finden, vor allem, weil sich dort viele Textinen tummeln. Ich bin auf <a href="https://www.linkedin.com/in/andrea-g%C3%B6rsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a> und <a href="https://www.instagram.com/Wortladen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a>, aus Spaß auf <a href="https://www.instagram.com/wortladen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a>.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>AG:</strong> Das ist eine spannende Frage, über die ich viel nachgedacht habe: Wie viel zeige ich von mir? Ein Beispiel: Für mich war es anfangs tabu, mich als Unternehmerin politisch zu äußern. Das sehe ich inzwischen anders. Weil ich es wichtig finde, kein Teil einer stillen Masse zu sein, der scheinbar zustimmt und alles mitträgt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte vor Kurzem: „Es reicht nicht aus, ‚kein Rassist‘ zu sein. Wir müssen Antirassisten sein!“ Mehr noch, wir müssen das auch äußern und es, klar, leben. Gerade als Unternehmerin finde ich es wichtig, eine Haltung zu haben und diese zu zeigen. Quasi als Vorbildfunktion, das sehe ich inzwischen auch als meine gesellschaftliche Verantwortung an. Ist das jetzt dieses Älterwerden? 😉 Aber darüber denke ich immer wieder neu nach, auch über die Grenzen meines Echtseins. Die beginnen bei den Gedanken, die ich Menschen, die ich nicht gut kenne, nicht erzählen würde.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …</em></p>
<p><strong>AG:</strong> a. wahr (Menschen sehnen sich danach, das Echte zu sehen)<br />
b. mutig (Oft verbunden mit der Frage, ob man gemocht wird, so wie man ist)<br />
c. befreiend (Wow, ich kann einfach ich sein, echt jetzt?)</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>AG:</strong> Weil man spürt, wenn sie da ist – oder eben auch nicht da ist. Es liegt so viel Schein in der Luft, gerade auch in der Luft der sozialen Medien, dass es wohltuend ist, wenn man auf „echte“ Menschen trifft. Brüche spürt, Ecken und Kanten wahrnimmt, eine Unebenheit bemerkt, die charmant ist. Je mehr inszeniert wird, desto größer ist die Sehnsucht nach Echtem.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>AG:</strong> Fakt ist, dass ich sehr glücklich im Wortladen bin. Manchmal trällere ich mit Hannes Wader und frage mich, ob es jetzt an der Zeit wäre, was ganz and’res zu tun. Aber solange mich Kund*innen finden, die mich mit „Frau Wortladen“ ansprechen … 😉 „Vamos a ver“, wie die Spanierin zu sagen pflegt.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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<p>Bildquellenangabe: Sketchnote Ania Groß, Portraitfoto Daniel George, Broschüren Andrea Görsch</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Christina Mohr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2020 07:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Christina Mohr]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Man ist immer dann am authentischsten, je selbstverständlicher man zu Werke geht.&#8220; Christina ist eine der wenigen Personen in dieser Interviewreihe, die ich NICHT persönlich kenne ;o) Wobei: Vielleicht doch, denn sie war früher genau wie ich viel im Frankfurter Nightlife unterwegs. Vermutlich sind wir uns also schon x-mal über den Weg gelaufen ohne uns [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Man ist immer dann am authentischsten, je selbstverständlicher man zu Werke geht.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15615 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-Breeders-Platte.jpg" alt="Christina Mohr mit Breeders-Platte" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-Breeders-Platte.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-Breeders-Platte-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Christina ist eine der wenigen Personen in dieser Interviewreihe, die ich NICHT persönlich kenne ;o) Wobei: Vielleicht doch, denn sie war früher genau wie ich viel im Frankfurter Nightlife unterwegs. Vermutlich sind wir uns also schon x-mal über den Weg gelaufen ohne uns zu bemerken, ts!</p>
<p>Auf Facebook sind wir schon länger verbandelt: Ich mag ihre Postings und ihre Pop-Texte, denn da kann ich neue Bands kennen lernen. Ihre zwei Arbeitswelten finde ich sehr spannend, denn sie hat Spaß und den Sicherheitsgedanken unter einen Hut gebracht. Sehr cool! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.</p>
<p>PS: Gerade habe ich erfahren, dass <a href="https://www.ichbraucheeinegenie.de/2020/02/20/ein-telefonat-mit-debbie-harry-am-valentinstag-exklusiv-fuer-unseren-blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christina Debbie Harry interviewt</a> hat. DEBBIE HARRY!!!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du hast zwei berufliche Existenzen: Zum einen arbeitest du im Verlagssekretariat des Campus Verlags FFM. Und zum zweiten schreibst du seit vielen Jahren als Journalistin über Pop – zum Beispiel für <a href="https://spex.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spex</a>, <a href="https://missy-magazine.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Missy Magazine</a>, <a href="https://konkret-magazin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konkret</a>,<a href="https://anschlaege.at/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Die Anschläge</a>, <a href="//kaput-mag.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kaput-magazine.com</a>, <a href="https://www.melodiva.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">melodiva.de</a> und <a href="http://culturmag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">culturmag.de</a>. Außerdem warst du mal Redakteurin bei <a href="http://www.satt.org/neu.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">satt.org</a>. Wie kriegst du das alles hin? Und wie viel Christina steckt in all diesen Jobs? </em></p>
<p><strong>CM:</strong> Ja, das klingt immer erstmal nach irre viel und null Freizeit – aber irgendwie passt es doch immer. Im Lauf der Jahre habe ich offenbar gelernt, abends ab 20.00 Uhr nochmal richtig loslegen zu können und Artikel für Musikmagazine zu schreiben. Beide Bereiche sind wichtig für mich: Die Verlagsarbeit als „Brotjob“, der Popjournalismus als zweites <span id="more-15604"></span>Standbein – „Hobby“ möchte ich es nicht nennen, weil das so nach Minigolf oder Briefmarkensammeln klingt. Verlagsarbeit und Journalismus sind inhaltlich und strukturell nicht allzu weit voneinander entfernt, ich muss mich also an keiner Stelle verbiegen. Wenn man so will, versuche ich the best of both worlds zu verbinden: Das „ordentliche“ Angestelltendasein im Verlag und die eher unsichere, prekäre Situation als freie Journalistin, die durchaus davon abhängig ist, Aufträge zu ergattern. Inhaltlich möchte ich auf keinen Bereich verzichten.</p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15612 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-als-DJ-im-Knobbe.jpg" alt="" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-als-DJ-im-Knobbe.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-als-DJ-im-Knobbe-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>CM:</strong> Also wenn ich mich nicht mit dem identifizieren könnte, was ich tue, könnte ich es auch nicht machen – für meinen Verlagsjob trifft das natürlich nicht immer hundertprozentig zu, aber in der Allgemeinlinie schon. Ganz klar: für einen rechtsgerichteten Verlag wie z.B. Kopp würde ich nicht arbeiten, auch nicht für die Bild-Zeitung 😉<br />
In meiner Journalistinnentätigkeit gönne ich mir den Luxus, auch mal was abzulehnen, aber eher aus Zeitgründen. Es kann nämlich durchaus reizvoll sein, über Künstler:innen zu schreiben, mit deren Werk man erstmal nichts anfangen kann. Aber meistens – überwiegend eigentlich – darf ich mich um Themen/Musik/Künstler:innen kümmern, die mich interessieren und die ich mag. (Aside: Verrisse machen viel Spaß, sollten aber Ausnahmen sein. Finde ich.)<br />
Im Popjournalismus versuche ich schon, so „echt“ wie möglich zu sein – also zu meinem eigenen Stil zu finden, eine eigene Sichtweise zu vertreten und persönlich zu schreiben. Aber ich gucke immer nach links und rechts, lese Artikel anderer Journalist:innen zum Thema, einerseits um nichts zu wiederholen, andererseits auch, um mir Anregungen zu holen (pssst!). Es gibt ja Leute, die von (Pop-) Kritik Objektivität oder gar Neutralität fordern – aber das gibt es gar nicht. Eine Kritik, egal ob positiv oder negativ, ist immer subjektiv. Man sollte das eigene Urteil natürlich gut begründen können – oder zumindest leidenschaftlich, und die Leser:innen dadurch mitreißen 😉</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15613 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-bei-RadioX.jpg" alt="" width="350" height="471" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-bei-RadioX.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-bei-RadioX-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />CM: </strong>Bei vielen ist es das schiere Sicherheitsdenken, schätze ich – bei mir im Grunde ja auch, weil ich neben dem Spaß (also Popjournalismus) den Sicherheitsgurt Festanstellung anbehalte. Viele Menschen trauen sich nicht, sich mit einer verrückten Idee selbstständig zu machen – auch wenn die Idee vielleicht gar nicht so verrückt, sondern im Gegenteil originell und zukunftsträchtig ist.<br />
Ganz persönlich denke ich – und folge damit auch den Ratschlägen einiger Campus-Autor:innen -, dass die Lohnarbeit, also wovon wir unsere Miete, Brötchen, Rechnungen bezahlen, nicht auch gleichzeitig mein Herzensbereich sein muss. Solange man sich nicht zur Arbeit quält, sondern im Großen und Ganzen dahinterstehen kann, ist es für mich okay, wenn es nicht meine absolute Leidenschaft ist. Für mich wäre es schwieriger, wenn von meiner journalistischen Arbeit auch mein Lebensunterhalt abhinge. Dann wäre ich nämlich gezwungen, auch solche Aufträge anzunehmen, hinter denen ich nicht stehe – und das führt über kurz oder lang dazu, dass die einstmals so enthusiastisch aufgenommene Tätigkeit mit ebenso viel Frust beladen wird wie die Lohnarbeit, von der ich mich wenigstens mental ein bisschen distanzieren kann.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du, um deine Artikel zu streuen? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>CM:</strong> Ich bin hauptsächlich bei <a href="https://www.facebook.com/christina.mohr2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> und seit kurzem auch noch auf <a href="https://www.instagram.com/moremohr2020/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> zu finden. Hauptsächlich, weil ich diese Plattformen ästhetisch noch furchtbarer finde als FB ;-), außerdem treibe ich mich sowieso schon viel zu viel bei Facebook herum. Nicht auszudenken, wenn ich auch noch andere Plattformen bedienen müsste! Üblicherweise poste ich meine aktuellen Artikel oder weise auf Veranstaltungen hin, an denen ich beteiligt bin (kommt ja nicht allzu oft vor), meistens versehen mit einem flotten Spruch 😉<br />
Über Strategien habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, das käme mir übertrieben vor. Generell: so lange es mir Spaß macht, über Musik zu schreiben, werde ich das tun – und natürlich auch dafür „trommeln“. Eine Website wie kaput-mag.com sehe ich als Community – und poste deswegen selbstverständlich auch Artikel von Kolleg:innen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15616 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-ihrem-Buch-These-Girls.jpg" alt="" width="350" height="478" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-ihrem-Buch-These-Girls.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Christina-Mohr-mit-ihrem-Buch-These-Girls-220x300.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />CM:</strong> Ja klar. Letztlich ist jeder Job, jede Tätigkeit eine Rolle – oder wie Bernd Begemann mal sinngemäß sagte: <em>„Es gibt keine weniger ‚natürliche‘ Situation als auf der Bühne zu stehen“</em>. Im Idealfall füllt man die Rolle/den Job mit Freude und nicht mit Widerwillen aus… Ich denke, man ist immer dann am authentischsten, je selbstverständlicher man zu Werke geht. Schwierig finde ich, wenn man von seinem Job erwartet, dass er eine/n ganz und gar erfüllt – das ist ja nur selten möglich, und eine absolute Erwartungshaltung stresst mehr als sie nützt. In punkto Job ist ein gewisser Pragmatismus hilfreich.<br />
Und nochmal zu meinem Facebook-„Auftritt“: die Christina Mohr dort ist ganz klar mein Avatar 😉 Ich zeige nur, was ich für zeigenswert halte, bin Presenterin, Promoterin, Litfasssäule… die private Frau Mohr tritt eher selten in Erscheinung, und auch dann passe ich gut auf, was sie so von sich gibt.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>CM:</strong> a. Echtsein, b. Identifikation, c. Vertrauenswürdigkeit<br />
Egal, ob es um Musik, Schönheit oder Sportberichterstattung geht – viele Menschen sehnen sich nach Authentizität resp. „Echtheit“, ohne genau sagen zu können, was sie damit eigentlich meinen. Zum Beispiel Musik: Warum gilt die Gitarre als „authentischer“ als ein Synthesizer oder gar ein Musikprogramm auf dem Computer? Alle drei sind von Menschen gemachte Maschinen zum Zweck der Klangerzeugung. Oder der „DJ-Streit“: Gilt Musik vom Stick nicht als „echtes“ Auflegen?<br />
Authentisch ist für mich jemand, der/die hinter den Dingen steht, die er/sie vertritt. Ob für die Verbreitung dieser Dinge ein Facelifting oder Ableton (Musikprogramm) eingesetzt wird, ist für mich persönlich irrelevant.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>CM:</strong> Haha, das würde ich auch gern wissen! Bei mir fängt es ja schon damit an, dass ich keine Kund:innen habe, sondern glücklicherweise für ein paar Magazine schreiben und ab und zu mal laienmäßig auflegen darf. Ich wünsche mir natürlich, dass das noch eine Weile so weitergeht 😉</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<p>Bildquellenangabe: Christina Mohr</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Katja Rosenbohm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 08:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberuflerin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Rosenbohm]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich mag keine Mogelpackungen.&#8220; Wieder eine Frau aus dem schreibenden Gewerbe – woran das nur liegt ;o) Natürlich daran, dass auch Katja im weltbesten Frauennetzwerk, dem Texttreff, aktiv ist. Ich saß damals auch gemeinsam mit ihr in dem spannenden Workshop zur Personenmarke, von dem sie im Interview erzählt. Katja beschäftigt sich als Texterin und Lektorin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Ich mag keine Mogelpackungen.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15556 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig.jpg" alt="Katja Rosenbohm im Gespräch (c) Gabi Budulig" width="400" height="267" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wieder eine Frau aus dem schreibenden Gewerbe – woran das nur liegt ;o) Natürlich daran, dass auch Katja im weltbesten Frauennetzwerk, dem Texttreff, aktiv ist. Ich saß damals auch gemeinsam mit ihr in dem spannenden Workshop zur Personenmarke, von dem sie im Interview erzählt. Katja beschäftigt sich als Texterin und Lektorin intensiv mit Sprache und der Frage, wie man richtig gendert. Sie teilt ihr Wissen freigiebig – ich habe schon viel von ihr gelernt, danke dafür!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Texterin und Lektorin – bei dir gibt es alles mit Krönchen. Und mit der <a href="https://die-orthograefin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orthogräfin</a> hast du gleich auch noch einen tollen Namen für deine Personenmarke gefunden. Wie bist du auf diese Idee gekommen? Brauchtest du Mut, um dich auf diese spannende Art und Weise selbst zu vermarkten?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Anfangs habe ich Die Orthogräfin nur als Logo verwendet. Irgendwann fand ich jedoch heraus, dass ich noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal brauche, da ich mit dem Namen Katja Rosenbohm in Deutschland nicht einzigartig bin. Entstanden ist die Idee für die Orthogräfin in der Zusammenarbeit mit Sonya Eller, einer genialen Grafik-Designerin, die ich noch aus meiner Kölner Zeit kenne. Sonya hat es damals geschafft, ein besonderes Wortspiel zu kreieren, mit dem ich mich – mit einem Augenzwinkern – von meinen Mitbewerberinnen abheben konnte.<br />
Es gab die eine und andere kritische Stimme in die Richtung, dass ich mich damit zu sehr auf die Rechtschreibung festlegen würde. Oder gar das Augenzwinkern nicht verstanden wird. Davon ließ ich mich nicht verunsichern, mir gefiel der Name von Anfang an. Und je stärker ich mich als Person mit der Orthogräfin identifizierte, desto mehr positive Reaktionen kamen von außen. Ich habe gar nicht groß darüber nachgedacht, was ich da tue. Ich bin immer mehr in (m)eine Rolle geschlüpft. Bestärkt hat mich darin auch der Workshop <span id="more-15550"></span>„Ich als Marke“ unserer gemeinsamen Netzwerkkollegin Sandra Walzer. Die Orthogräfin ist inzwischen fest mit meiner Person verankert: Ich werde auch schon mal von Kund*innenseite aus mit „Liebe Orthogräfin“ angesprochen und bekomme sogar den einen oder anderen Krönchen-Gegenstand mitgebracht – das ist wirklich ganz wunderbar.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15555" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm.jpg" alt="Logo die Orthogräfin (c) Katja Rosenbohm" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />KR:</strong> Oberflächlich betrachtet spielt Authentizität erstmal keine große Rolle für mich. Als Profi arbeite ich für verschiedene Auftraggeber*innenpersönlichkeiten. Ich merke jedoch sehr schnell, mit wem ich auf einer Wellenlänge bin. Wenn ich mir anschaue, wer meine Kunden sind und für wen ich besonders gern arbeite, dann erkenne ich darin schon ein gewisses Muster: Je mehr ich mich mit dem Unternehmen identifiziere, desto besser gelingt es mir in die Rolle der externen Mitarbeiterin zu schlüpfen. Das sind dann die Aufträge, die noch einen Tick mehr Spaß machen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich weiß es nicht. In meinem persönlichen Umfeld überwiegen die anderen. 😉</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Da bin ich in erster Linie ganz klassisch orientiert: Ich habe eine eigene <a href="https://die-orthograefin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website mit Blog</a> und ein Profil auf <a href="https://www.xing.com/profile/Katja_Rosenbohm2/portfolio" target="_blank" rel="noopener noreferrer">XING</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/katja-rosenbohm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a>. Daneben <a href="https://twitter.com/dieorthograefin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twittere</a> ich gern und nutze trotz aller Kritik auch <a href="https://www.facebook.com/DieOrthograefin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> regelmäßig. Eine bestimmte Strategie verfolge ich damit nicht. Ich tue das, was mir gefällt und Spaß macht.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich verstehe gut was du meinst, Christa. An solchen Punkten stelle ich mir dann vor, ich wäre eine angestellte Mitarbeiterin in dem Unternehmen, für das ich freiberuflich arbeite. Was würde ich dann dort über mich preisgeben, was würde ich in der Teeküche erzählen – und was nicht? Meine persönliche Grenze in der Authentizität ist dort, wo es mir zu privat wird. Das ist für mich keine starre Grenze und auch abhängig vom Gegenüber und meiner Tagesform.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>KR:</strong><br />
a. Sichtbar sein („Das bin ich!“)<br />
b. Spontan sein („Ich muss nicht erst überlegen oder abwägen, wie ich rüberkommen will.“)<br />
c. Offen sein („Abwarten, was auf mich zukommt.“)</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich kann hier nur von mir ausgehen: Ich mag keine Mogelpackungen. Wenn am Ende herauskommt, dass kein wahrer Kern drinsteckt, fühle ich mich hintergegangen, als Person nicht ernst genommen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Haha, wenn ich das jetzt verrate, ist ja überhaupt kein Überraschungscoup mehr möglich. Im Ernst: Ich setze darauf, dass mich auch in Zukunft die richtigen Leute (Unternehmen) finden.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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<p>Bildquellenangabe: Bild Interview <a href="http://budulig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gabi Budulig</a>, Porträtfoto Heidi Frank vom <a href="http://www.visualwerk.de/">VISUALWERK</a>, Krönchenfoto Katja Rosenbohm</p>
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		<item>
		<title>Im Interview &#8211; Melanie Kirk-Mechtel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 08:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Echtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Kirk-Mechtel]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Kundenorientierung steht dem Echtsein nicht entgegen.&#8220; Melanie Kirk-Mechtel und ich haben viel gemeinsam – zum Beispiel einen schreibenden Beruf, der uns beide ins weltbeste Netzwerk Texttreff geführt hat. Oder unsere Vorliebe für langhaarige Ponyfrisuren. Und dann ist da noch unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Gärtnern und selbst gezogenes Gemüse! Wobei ich bei den tollen Bildern aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Kundenorientierung steht dem Echtsein nicht entgegen.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14978 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait.jpg" alt="Melanie Kirk-Mechtel Portrait" width="450" height="450" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />Melanie Kirk-Mechtel und ich haben viel gemeinsam – zum Beispiel einen schreibenden Beruf, der uns beide ins weltbeste Netzwerk <a href="http://www.texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff</a> geführt hat. Oder unsere Vorliebe für langhaarige Ponyfrisuren. Und dann ist da noch unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Gärtnern und selbst gezogenes Gemüse! Wobei ich bei den <a href="https://www.instagram.com/melakirkmechtel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tollen Bildern aus ihren Instagram-Account</a> regelmäßig vor Ehrfurcht auf die Knie falle ;o)</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass Melanie meine Fragen in dieser Interviewreihe beantwortet hat.  Auch deshalb, weil Melanies Website in Zusammenarbeit mit der wunderbaren <a href="https://www.christagoede.de/im-interview-annette-schwindt/">Annette Schwindt entstanden ist, die ich auch schon zum Thema Authentizität interviewt</a> habe!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Als Oecotrophologin bist du auf das Thema Ernährung spezialisiert – du schreibst Texte und Konzepte, arbeitest als Redakteurin, befüllst und pflegst Social-Media-Kanäle sowie Websites. Außerdem baust du selbst Gemüse an! Du bist als Person in deiner eigenen Außendarstellung gut sichtbar und positionierst dich gradlinig. Wie wichtig ist dir diese Personenmarke Mela? Wie entwickelst du diese Marke weiter?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Dass ich mit meinem Angebot als Personenmarke wahrgenommen werde, freut mich total. Natürlich steckt auch Absicht dahinter, aber ich bin das Ganze weniger strategisch als aus dem Bauch heraus angegangen und habe mich immer wieder gefragt, wie ich mich gerne öffentlich positionieren möchte. Dabei ist es ein Glück, dass meine Freude am Gärtnern, Kochen und Essen zwar einerseits Privatvergnügen sind, andererseits aber bestens zu meinem beruflichen Profil passen. So kann ich ein wenig von mir als Person zeigen, gebe aber gleichzeitig nicht zu viel aus meinem Privatleben preis.<br />
So richtig ging das mit der Positionierung erst 2016 los, als ich mit <a href="https://www.annetteschwindt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annette Schwindt</a> meine aktuelle Website gebaut habe. Da war ich noch nebenberuflich <span id="more-14970"></span>selbständig und wusste nicht, wie das alles wird. Als ich dann Anfang 2018 komplett in die Freiberuflichkeit gestartet bin, war es toll zu sehen, dass mich viele Leute aus dem Web schon kannten, und so war die Akquise nicht wirklich mühsam.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Authentizität war früher im Agentur-Alltag etwas, was ich zum Teil sehr vermisst habe. Denn als Angestellte musste ich auch Themen oder Produkte „verkaufen“, von denen ich nicht überzeugt war. Als Selbständige nehme ich mir die Freiheit, mir die Kunden auszusuchen, die inhaltlich und vom Unternehmensgeist zu mir passen. Das muss man sich natürlich erstmal leisten können. In dieser Hinsicht bedeutet Authentizität also für mich, etwas zu tun, hinter dem ich voll und ganz stehen kann. Der zweite Aspekt ist, dass ich mich nicht verbiegen lassen möchte, in der Art, wie ich Aufträge bearbeite. Wenn die Zusammenarbeit nicht passt, dann wird sie beendet, was zum Glück erst einmal vorgekommen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht kompromissbereit und kooperativ bin, sondern dass ich mir die Abstimmungsprozesse gerne gemeinsam mit dem Kunden und auf Augenhöhe erarbeite. Dann wird das Ergebnis auch gut.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Wenn ich an mich selbst denke, ist es bestimmt die Angst davor, zu wenig Geld zu verdienen oder gar keine Aufträge mehr zu bekommen, wenn man ein bisschen individueller unterwegs ist und auch mal unkonventionellere Wege geht. Lustigerweise ist aber bei vielen Freiberufler*innen genau das Gegenteil der Fall, wie ich mittlerweile aus vielen Gesprächen weiß. Zumindest bei denen, die – wie ich – nicht die Masse an Menschen bzw. potenziellen Kunden ansprechen möchten, sondern die RICHTIGEN Kunden. Und die habe ich am ehesten gefunden, je näher ich bei mir selbst war.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14979 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen.jpg" alt="Melanies eigenes Radieschen" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />MKM:</strong> Neben meiner <a href="https://www.melaniekirkmechtel.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> habe ich eine <a href="https://www.facebook.com/melakirkmechtel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berufliche Facebook-Seite</a>, ein <a href="https://www.instagram.com/melakirkmechtel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a>&#8211; und ein<a href="https://twitter.com/melakirkmechte" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Twitter-Profil</a>. Außerdem teile ich meine Blogbeiträge auch auf <a href="https://www.xing.com/profile/Melanie_KirkMechtel2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a>. Da passiert momentan nach der Weihnachtspause noch nicht so viel, weil ich ein wenig faul geworden bin, aber das ändert sich bald hoffentlich auch wieder &#x1f609;. Bestimmte Stilmittel verwende ich nicht. Langfristig will ich es schaffen, auf allen Kanälen wieder regelmäßiger zu posten und meine Rubrik „melas Montag“ mit Linktipps aus den Bereichen Ernährung, Kommunikation und Nachhaltigkeit wieder jede Woche zu bestücken, um so sichtbar zu bleiben. Mehr ist jedoch momentan zeitlich nicht drin, weil das Selbstmarketing ja immer noch auf die eigentliche (bezahlte) Arbeit obendrauf kommt und ich auch noch Zeit für mich brauche.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Ja, Authentizität hat in meinen Augen dort Grenzen, wo sie die Belange des Gegenübers verletzt. Obwohl ich mich prinzipiell nicht verbiegen möchte, gibt es regelmäßig Situationen, in denen ich Kompromisse schließe. Das gehört für mich aber zur Kundenorientierung und steht dem Echtsein nicht entgegen. Die Hauptsache ist dabei für mich, dass man darüber redet und gemeinsam eine für beide Seiten akzeptable Lösung findet. Manchmal muss ich Dinge auch einfach hinnehmen, weil sie so vorgeben sind. Dann macht es keinen Sinn, Abstimmungswege oder ein verwendetes Tool zu torpedieren, auch wenn ich sie nicht sinnvoll finde.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …. </em></p>
<p><strong>MKM:</strong><br />
a. Überzeugung – Je überzeugter ich selbst von einer Sache, einem Thema, einem Produkt bin, desto authentischer kann ich darüber kommunizieren.<br />
b. Empathie – Wenn ich spüren kann, wie der andere tickt, kann ich entscheiden, wie authentisch ich sein kann und wo meine Grenzen sind.<br />
c. Ehrlichkeit – Versteht sich von selbst, denke ich &#x1f609;.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen merken, wenn sie eine Mogelpackung vor sich haben, und dass sie das nicht mögen. Präsentiert man sich dagegen als Mensch aus Fleisch und Blut, mit Ecken und Kanten, ist das sympathisch und erleichtert automatisch den Kontakt miteinander.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Im Großen und Ganzen werde ich wohl so weitermachen wie bisher. Zusätzlich möchte ich mich noch durch Seminare und Workshops persönlich weiterentwickeln und eventuell mein Angebot in Richtung Gestaltung erweitern. Und ich möchte mich mehr in meine Netzwerke einbringen, sowohl digital als auch persönlich.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Melanie Kirk-Mechtel</pre>
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		<title>Im Interview &#8211; Biggi Mestmäcker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 07:51:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Biggi Mestmäcker]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wirklich authentisch ist, wer ist, wie er oder sie ist.&#8220; Biggi ist für mich DAS Texttreff-Urgestein: Als ich mich vor drölfzig Jahren in meinem Lieblings-Netzwerk anmeldete, war sie eine der ersten Frauen dort, die ich wahrnahm in der Flut aus Beiträgen und Informationen. Denn Biggi ist ne echte Marke und hat einen ganz eigenen Stil. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Wirklich authentisch ist, wer ist, wie er oder sie ist.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14902" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-Portrait.jpg" alt="Biggi Mestmäcker Portrait" width="350" height="350" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-Portrait.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-Portrait-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-Portrait-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Biggi ist für mich DAS Texttreff-Urgestein: Als ich mich vor drölfzig Jahren in meinem Lieblings-Netzwerk anmeldete, war sie eine der ersten Frauen dort, die ich wahrnahm in der Flut aus Beiträgen und Informationen. Denn Biggi ist ne echte Marke und hat einen ganz eigenen Stil. Ich empfinde sie als sehr hilfsbereit, sie hat immer ganz viele Eisen im Feuer und noch mehr Ideen zu Dingen, die sie noch alle in Angriff nehmen möchte 😉 Wenn man sie nach ihrer Meinung fragt, braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass sie einem nach dem Mund redet – das macht ihr Feedback gleich noch wertvoller!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Texterin, Bloggerin und Autorin. Außerdem entwickelst du Kreuzworträtsel und betreust die Social Media-Kanäle verschiedener Kunden. Und du hast gerade eine Website online gestellt, in der es um Werben ohne Plastik geht – dort verkaufst du in einem Online-Shop nachhaltige Werbegeschenke. Wie viel Biggi steckt in all diesen Projekten? Und an welchen Stellen kommt Biggi zum Vorschein?</em></p>
<p><strong>BM:</strong> Zunächst – ja, werben-ohne-plastik.de war meine Idee und ich habe die Seite konzipiert. Aber ich verkaufe dort gar nichts. Die Seite gehört Pascal Petersen, er ist der Lebensgefährte meiner Nichte. Die Idee hatte ich bei der Taufe seiner jüngsten Tochter. Die Geschichte kann man auf der Website nachlesen. Ich unterstütze das Projekt durch meine Kernkompetenzen in den Bereichen Text und Marketing. Aber es steckt dennoch ganz viel Biggi drin &#8211; ein Herzensprojekt.<br />
Überhaupt steckt in allem, was ich tue, ganz viel Biggi. Eigentlich möchte ich immer als Person, als Mensch mit Ecken und Kanten wahrgenommen werden. Ich bin Freiberuflerin seit 25 Jahren und ich genieße diese Freiheit, die in dem Begriff steckt. Ich bin Biggi Mestmäcker. Und ich will nichts anderes sein. Ich habe im Web auch nie zwischen beruflich und privat getrennt. So gesehen ist überall Biggi drin, wo Biggi drauf (oder besser gesagt, im Impressum) steht.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>BM: </strong>Stimmt. Authentizität ist in. Aber wer sich „echt sein auf die Fahnen schreibt“, ist eben in meinen Augen gerade nicht besonders authentisch. Das klingt so verordnet, so strategisch durchdacht. Wirklich authentisch ist, wer<span id="more-14888"></span> ist, wie er oder sie ist. Ohne Plan, ohne vorher drüber nachzudenken. Ehrlich und unverstellt eben.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>BM: </strong>Ich glaube, viele haben Angst zu scheitern. Oder Angst vor der eigenen Courage. Oder sie denken zu sehr darüber nach, was andere von ihnen erwarten könnten. Oder sie haben zu große Verantwortung und zu großen Druck. Nicht immer ist der Weg, der uns wirklich ausfüllt, ja auch gleichzeitig der, der ausreichenden finanziellen Erfolg verspricht. Aber ohne Geld läuft nun mal nichts. Ich selbst war immer in der komfortablen Situation, nicht allein für unsere Familie verantwortlich zu sein. Es ist ungemein hilfreich, wenn man mit Netz und doppeltem Boden arbeiten kann.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14903" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Buchcover-Umweg-Jakarta.jpg" alt="Buchcover Umweg Jakarta" width="300" height="299" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Buchcover-Umweg-Jakarta.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Buchcover-Umweg-Jakarta-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Buchcover-Umweg-Jakarta-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />BM: </strong>Oh, es gibt da einige Plattformen. Ich hab etliche Websites: www.mehralstext.de und  <a href="https://www.waldnieler-webwerkstatt.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.waldnieler-webwerkstatt.de</a>, www.werben-ohne-plastik.de, <a href="https://www.umweg-jakarta.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.umweg-jakarta.de</a>, www.leben-in-schwalmtal.de, diverse Social Media Accounts wie ein<a href="https://www.facebook.com/biggi.mestmaecker" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Facebook-Profil</a>, je einen Account auf <a href="https://twitter.com/BiggiMM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>, <a href="https://www.instagram.com/bmest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> und <a href="https://www.pinterest.de/biggimest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pinterest</a>. Überall bin ich mal mehr, mal weniger aktiv, grad wie es so passt. Aber Stilmittel oder eine Strategie? Nee. Hatte ich noch nie. Ich mache vieles unbewusst. Das aber ganz bewusst. 😉</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>BM: </strong>Ich erlebe diese Auseinandersetzung gar nicht, bzw. hab noch nie darüber nachgedacht. Ich hab auch nicht das Gefühl, dass in mir ein Battle ‚Sein gegen Schein‘ stattfindet. Ich mag ‚Schein‘ überhaupt nicht. Ob Authentizität Grenzen hat? Ich verstehe die Frage nicht. Entweder man ist authentisch, oder man ist es nicht. Ein bisschen authentisch gibt’s nicht. Die Antwort lautet also: Nein.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14904" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-macht-Kreuzwortraetsel.jpg" alt="Biggi Mestmäcker macht Kreuzworträtsel" width="300" height="322" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-macht-Kreuzwortraetsel.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Biggi-Mestmaecker-macht-Kreuzwortraetsel-279x300.jpg 279w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />BM: </strong>a. Ehrlichkeit, weil man niemals echt sein kann, wenn man lügt.<br />
b. Leichtigkeit, weil es für alle leichter ist, wenn man sich nicht verstellt und echt ist, wie man ist.<br />
c. Vertrauen, weil man Menschen, die sich nicht verstellen, die immer ehrlich sind, die echt sind, tatsächlich leichter vertrauen kann.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>BM: </strong>Weil … siehe vorher 😉 Im Ernst – mit Schein, Fake News, Businesskaspern und vorgegaukeltem Irgendwas oder mit strategisch durchdachtem Marketingblablubb haben wir doch allerorten genug zu tun. Nichts ist im Umgang miteinander so wertvoll wie unverstellte Echtheit.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>BM: </strong>Dazu braucht es keine Kristallkugel. Das werden dieselben „Nicht-Strategien“ sein, wie in all den Jahren zuvor. Ich setzte seit jeher auf’s Netzwerken und auf das Empfehlungsmarketing. ‚First give, then take‘ und gute, verlässliche Arbeit, die gerne gezeigt und weiterempfohlen wird, sind meine wichtigsten Akquisemethoden. Und auch weiterhin gilt für mich die Devise: Sei wie du bist, verstell dich nicht.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<p>Bildquellenangabe: Portrait &#8211; Werner Lüders, Rätsel &#8211; Isabella Raupold, alle weiteren Nadine Reitz</p>
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