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	<title>Twitter Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Twitter Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Hasskommentare</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 06:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7 Taktiken der Trolle, Haterinnen und Disser. Und was wir dagegen tun können. &#8222;Du bist doch total krank!&#8220; Das las ich vor ein paar Tagen auf Facebook. Der Auslöser dafür war, dass ich in einer Diskussion über Rassismus angemerkt hatte, dass es wichtig ist, die Perspektive des anderen einzunehmen – schließlich ist doch ein weißer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>7 Taktiken der Trolle, Haterinnen und Disser. Und was wir dagegen tun können.</h2>
<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7596 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/11/Werkzeugkasten-430x314.jpg" alt="Werkzeugkasten" width="430" height="314" />&#8222;Du bist doch total krank!&#8220; </em>Das las ich vor ein paar Tagen auf Facebook. Der Auslöser dafür war, dass ich in einer Diskussion über Rassismus angemerkt hatte, dass es wichtig ist, die Perspektive des anderen einzunehmen – schließlich ist doch ein weißer Mann mittleren Alters (wie mein Kontrahent) eher selten die Zielscheibe rassistischer Äußerungen.</p>
<p>Ich mache nun seit mehreren Jahren Counterspeech – beruflich und privat. Das heißt, ich tippe aktiv gegen den Hass an und versuche zum Beispiel, mit Fakten mehr Rationalität in Diskussionen zu bringen. Mittlerweile bin ich ziemlich abgehärtet und rigoros, was Beleidigungen angeht – in diesem Fall beendete ich zum Beispiel die Diskussion mit diesem Typen. Als Antwort tippte ich: <em>&#8222;Beschimpfungen sind für mich keine Basis, auf der ich mit dir weiter diskutieren möchte.&#8220; </em> Das störte den Typen nicht. Er beleidigte mich weiter und unterstellte mir auch noch, ich hätte eh keine Argumente &#8211; deswegen würde ich nun die Flucht ergreifen. <em>&#8222;Immer der übliche Mist&#8220;</em>, seufzen nun erfahrene Gegenrednerinnen und -redner. Warum das üblich ist? Weil Diskussionen mit Disserinnen und Hatern oft nach dem gleichen Schema verlaufen. Und dabei kommen viele sprachliche und inhaltliche Handwerkszeuge zum Einsatz:</p>
<h4>1. Absurde Vergleiche</h4>
<p><em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="wp-image-14137 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Schraubenzieher.jpg" alt="Schraubenzieher" width="26" height="100" /></a>&#8222;Wir AfDler sind die neuen Juden!&#8220;</em> Meine Güte, wenn ich das lese, bin ich jedes Mal platt. Dieser absurde Vergleich tauchte zum Beispiel im Internet auf, als sich große Fußballvereine dagegen ausgesprochen haben, Mitglieder dieser Partei in ihren Reihen aufzunehmen. Klar, hier kommt das sogenannte<span id="more-12595"></span> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Toleranz-Paradoxon</a> zum Vorschein – wir predigen Toleranz und sind selbst intolerant. Doch wenn wir Intoleranz tolerieren, wird die Toleranz zurückgedrängt.</p>
<h4>2. Steile Sinnlos-Thesen</h4>
<p><em><img decoding="async" class="wp-image-14136 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Meissel.jpg" alt="Meißel" width="25" height="100" />&#8222;Der Vater von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Carola_Rackete" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Carola Rackete</a> arbeitet für die Rüstungsindustrie und ist Multimilliardär! Sie wird später ein Vermögen erben!&#8220;</em> Ähhh, und selbst wenn? Nicht nur, dass das totaler Blödsinn ist (siehe diese Recherche von Mimikama) &#8211; diese Aussage basiert auch noch auf dem Prinzip der Sippenhaft, die es in der Bundesrepublik Deutschland glücklicherweise nicht mehr gibt. Hier wird also gleich auf mehreren Ebenen schief argumentiert.</p>
<h4>3. Das weiß man doch!</h4>
<p data-wp-editing="1"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14135 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Spachtel-e1562227124954.jpg" alt="Spachtel" width="56" height="100" />Dieser Satz kommt oft als Antwort, wenn ich die Haterin oder den Disser nach Quellen oder Links zu absurden Vergleichen oder steilen Thesen frage. Der Satz suggeriert die Existenz eines allgemein verbindlichen Allgemeinwissens, das alle Menschen abrufen können.  Außerdem impliziert der Satz, dass der fragende Mensch eben einfach blöd ist, wenn er das nicht weiß. Und gleichzeitig schützt er den Absendenden davor, Belege für diese Aussage liefern zu müssen.</p>
<h4>4. Die Pathologisierung</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14134 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Bohrer.jpg" alt="Bohrer" width="54" height="85" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Bohrer.jpg 230w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Bohrer-191x300.jpg 191w" sizes="auto, (max-width: 54px) 100vw, 54px" />Mit einer Zuschreibung wie <em>&#8222;Du bist doch total krank!&#8220;</em> würdigt der gemeine Wütende sein Gegenüber mit fünf einfachen Worten herab, um jede weitere Diskussion zu unterbinden. &#8222;Gesunde Menschen&#8220; aus der Welt der Hater und Disserinnen kommen schließlich nicht auf die Idee, sich mal in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen. Denn wer das tut, ist nach deren Meinung eben krank. Gestört. Bekloppt. Verrückt.</p>
<h4>5. Meinungsfreiheit!!!!111!!!!</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14133 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Hammer.jpg" alt="Hammer" width="57" height="100" />Mit dem Begriff &#8222;Meinungsfreiheit&#8220; wird heute so gut wie alles erklärt, was Haterinnen und Disser ins Internet rausrotzen. Dabei bedeutet <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit#Rechtslage_in_Deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meinungsfreiheit</a> eigentlich, dass wir unsere persönliche Meinung äußern dürfen – Beleidigungen, Hass und Verleumdungen sind durch die Meinungsfreiheit genau so wenig abgedeckt wie unwahre Tatsachenbehauptungen oder Generalverdächtigungen.</p>
<h4>6. Rechtsextreme Narrative</h4>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14131 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Schraubenschluessel.jpg" alt="Schraubenschlüssel" width="37" height="100" />&#8222;Umvolkung&#8220;</em>, <em>&#8222;Lügenpresse&#8220;</em> oder <em>&#8222;jüdische Weltverschwörung&#8220;</em> – diese Narrative und Formulierungen gehören zu rechtsextremen Verschwörungs-Geschichten, die immer wieder in Social Media auftauchen. Menschen, die diese Worte benutzen, bewegen sich bereits in dieser ganz eigenen Sprach- und Gedankenwelt. Eine gute Übersicht findest du in diesem <a href="https://glossar.neuemedienmacher.de/glossar/kategorie/08-rechtspopulismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Glossar der NeueMedienmacher</a>. Ich versuche, diese Begriffe zu vermeiden.</p>
<h4>7. Politische Gleichsetzung</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14142 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/07/Kleiner-Hobel-e1562227389851.jpg" alt="Kleiner Hobel" width="45" height="100" />Immer, wenn die neuesten Zahlen in Sachen Zunahme der rechtsextremen Gewalt veröffentlicht werden, folgt ein Satz: <em>&#8222;Aber die Linken!&#8220; </em>Immer. Dabei sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass <a href="http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33591/definitionen-und-probleme?p=all" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diese Gleichsetzung Blödsinn ist</a>. Noch bekloppter wird es, wenn Antifaschistinnen und Antifaschisten – also Menschen, die sich gegen Nazis engagieren – als &#8222;neue Nazis&#8220; bezeichnet werden. Das impliziert, dass ein Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit identisch ist mit einem menschenverachtenden Weltbild.</p>
<h3>Tja &#8230; aber was können wir tun?</h3>
<p>In diesem Punkt habe ich in den letzten Monaten meine Meinung geändert: Früher tippte ich gegen diesen Hass an, bis mir neben meinen Fingern auch noch mein Hirn wehtat. Heute beende ich eine Diskussion, sobald mein Gegenüber diese &#8222;Stilmittel&#8220; benutzt. Warum ich das tue? Weil sich hinter solchen Accounts meist keine &#8222;echten Menschen mit echten Meinungen&#8220; verbergen &#8211; so wurde zum Beispiel <a href="https://www.volksverpetzer.de/social-media/greta-fakes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufgedeckt, dass mehr als 50 % der Hasskommentare gegen Greta Thunberg von Fake-Accounts stammen</a>. Und schon 2018 hat eine <a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/inland/hasskommentare-analyse-103~_origin-9c3e12c6-f3a1-47cb-9f61-ca30919bf955.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie ergeben, dass 5 % der Accounts für mehr als 50 % der Likes unter den Hasskommentaren verantwortlich sind. </a></p>
<p>Mit dem Handwerkszeug der Wutbürgerinnen und Wutbürger werden also in den Sozialen Netzwerken Mehrheiten simuliert, die es eigentlich gar nicht gibt! Warum sollten wir mit unserer Gegenrede also noch die Reichweiten dieser Trollarmeen vergrößern? Bei Facebook zum Beispiel ranken Postings besonders weit oben, die viel Interaktion erzeugen &#8211; und Gegenrede ist natürlich Teil dieser Interaktion, ob wir das nun wollen oder nicht. Deswegen mein Rat:</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-12529" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/01/Zauberstab-430x286.jpg" alt="Zauberstab" width="60" height="40" />Nutzt eure Zauberkräfte! Ignoriert die Wutbürgerinnen und Wutbürger. Blockiert die Trolle, Haterinnen und Disser. Denn so bekommen wir die Kommentarspalten zurück.</h4>
<p>Meiner Meinung nach ist das die einzige Möglichkeit, die Trolle, Haterinnen und Disser in die Schranken zu verweisen und ihnen mithilfe der Algorithmen die Kommentarspalten wegzunehmen. Auf die Meldefunktionen der Sozialen Netzwerke sollten wir uns nicht verlassen, sie funktionieren nicht – gerade fordert das Bundesamt für Justiz von Facebook 2 Millionen Euro Strafe wegen der Intransparenz im Umgang mit Hasskommentaren.</p>
<p>Je mehr Menschen also ihre Zauberkräfte entdecken und die Zaubertools nutzen, die uns die Sozialen Netzwerke bereitstellen, um so weniger Reichweite werden Hass und Hetze haben. Und das Klima in den Kommentarspalten wird viel entspannter und wertschätzender. Hier die Anleitungen:</p>
<p><strong>Die Zaubertools von Facebook:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/help/168009843260943?helpref=faq_content" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als Person Profile blockieren</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/help/297845860255949" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seiten moderieren und Kommentare verbergen/löschen</a></li>
</ul>
<p><strong>Die Zaubertools von Twitter:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://help.twitter.com/de/using-twitter/blocking-and-unblocking-accounts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Accounts blockieren</a></li>
<li><a href="https://about.twitter.com/de/safety/safety-tools.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Accounts, Wörter oder Unterhaltungen stumm schalten</a></li>
</ul>
<p><strong>Die Zaubertools von Instagram: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/help/instagram/426700567389543" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Accounts blockieren in verschiedenen Stufen</a></li>
</ul>
<p>Die Blockier- und Ignorierfunktionen anderer Sozialer Netzwerke findest du in deren Hilfebereich.</p>
<p>Und wer nun &#8222;ZENSUR!&#8220; ruft, möge sich daran erinnern, dass Hass keine Meinung ist. Und Rechtsextremismus ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit &#8211; egal, wie bunt lackiert und banalisiert er daher kommt.</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Verbietet Social Media!</title>
		<link>https://www.christagoede.de/verbietet-social-media/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/verbietet-social-media/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 07:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmus]]></category>
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		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4 Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke verbieten* sollten. Social Media verbieten? Ahhhh ja. &#8222;Nun flippt die Goede endgültig aus&#8220;, denkst du bestimmt gerade. Aber ich meine diese Forderung tatsächlich ernst. Zumindest dann, wenn es um Social Media im derzeitigen Zustand geht. Und zwar aus vier Gründen: 1. Die sozialen Netzwerke sind asoziale Netzwerke – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>4 Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke verbieten* sollten.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13641 size-medium" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Ein-Herz-das-schreit-e1546523250365-430x378.jpg" alt="Ein Herz, das schreit" width="430" height="378" />Social Media verbieten? Ahhhh ja. &#8222;Nun flippt die Goede endgültig aus&#8220;, denkst du bestimmt gerade. Aber ich meine diese Forderung tatsächlich ernst. Zumindest dann, wenn es um Social Media im derzeitigen Zustand geht. Und zwar aus vier Gründen:</p>
<h4>1. Die sozialen Netzwerke sind asoziale Netzwerke – dafür sorgen Menschen und Algorithmen.</h4>
<p>Hass und Angst sind starke Gefühle, denen wir kaum etwas entgegensetzen können. Menschen, die hassen oder Angst haben, sind für rationale Argumente nicht mehr zugänglich &#8211; auch Liebe als Antwort funktioniert nicht! Im Gegenteil: Wenn ich im Internet Hatern freundlich und zugewandt gegenübertrete, verstärke ich in vielen Fällen deren Hass noch. Manchmal geht das sogar so weit, dass ich für mein Verständnis und mein Engagement ebenfalls gehasst werde &#8211; weil ich zum Beispiel mit Geflüchteten arbeite. Dann bin ich &#8211; und natürlich auch andere, die sich in Social Media gegen den Hass engagieren &#8211; automatisch an jeder Straftat mit schuld, die von Geflüchteten verübt wird. Und uns werden derartig üble Dinge gewünscht, dass ich sie nicht hier wiederholen möchte.</p>
<p>Viele Menschen sehen sich auch nur noch als Opfer. Opfer der &#8222;Wir schaffen das!&#8220;-Ansage, Opfer der Automobilindustrie/des Dieselskandals/der Deutschen Umwelthilfe, Opfer irgendwelcher dubios bleibender Mächte im Hintergrund, die &#8222;uns&#8220; schaden wollen. Das war vermutlich schon immer so, klar. Aber mit Social Media wurden diese Stimmen lauter und sichtbarer. Sie versammeln sich zum Beispiel in Facebook-Gruppen, wo sie sich gegenseitig weiter aufstacheln mit Hasspostings und gefälschten Inhalten.</p>
<h5>Jetzt kommen die üblen Algorithmen gleich auf zwei Arten ins Spiel:<span id="more-13566"></span></h5>
<ul>
<li>Den Algorithmen ist es erst mal schnurzpiep, ob ein Posting inhaltlich richtig ist und ohne negative Emotionen auskommt. Oder ob es zum Beispiel Falschmeldungen beinhaltet und hetzerisch aufbereitet ist. Algorithmen merken, dass dieses Posting geteilt wird, also wichtig sein muss. Und vergrößern automatisiert die Reichweite dieses Postings.</li>
<li>Die Algorithmen steuern nun dieses Posting automatisiert Menschen zu, die bereits ähnliche Postings gelikt, geteilt oder sogar kommentiert haben. So entstehen dann sogenannte Filterblasen, in denen die Menschen praktisch nur noch Hasspostings und Fehlinformationen finden.</li>
</ul>
<p>Auf diese Weise werden aus sozialen Netzwerken asoziale Netzwerke, die vor Hass überlaufen und in denen die Postings immer extremer werden &#8211; bis hin zu übelsten Gewaltfantasien. Da hier die staatliche Kontrolle fast vollständig fehlt und zum Beispiel Facebook bis heute keine funktionierenden Strukturen für die Meldung von solchen Ekelinhalten hat, kann sich der Hass ungebremst weiter verbreiten. Verstärkt wird dieses Phänomen noch von Trollkommandos, die diese emotional negativ aufgeladenen Inhalte gezielt in die Welt setzen und so mit den manchmal berechtigten Ängsten der Menschen spielen.</p>
<h4>2. Clickbaiting betreiben alle – von Privatpersonen über Unternehmen bis hin zu den Medien.</h4>
<p>Hand aufs Herz: Hast du wirklich noch nie einen Postingtext noch mal überarbeitet, um ihn interessanter zu machen? Um ihn positiver zu schreiben? Auffordernder zu gestalten? Hast du wirklich noch nie für ein Foto einen starken Filter genutzt, um aus der sprichwörtlichen Scheiße Gold zu machen? Etwas bewusst weggelassen, obwohl es für den Gesamteindruck wichtig gewesen wäre? Ich hab das alles schon getan – für mich privat und natürlich auch für meine Kundinnen und Auftraggeber. Manchmal hatte ich viel Spaß bei dieser professionellen Behübschung, aber manchmal auch ein schlechtes Gewissen. Denn das Ergebnis hatte manchmal nur noch recht wenig mit der Realität zu tun &#8211; und das macht mir Bauchweh.</p>
<p>Bei Unternehmen kann ich diese spezielle Form der Inhaltsaufbereitung noch verstehen, denn Werbung funktioniert nun mal über die Zurschaustellung der positiven Seiten. Wobei ich die <a href="https://www.facebook.com/influencerperlen/" target="_blank" rel="noopener">Influencer-Exzesse auf Instagram</a> wirklich gruselig finde &#8211; und davon überzeugt bin, dass diese &#8222;Perlen&#8220; langfristig sogar geschäftsschädigend wirken werden.</p>
<p>Richtig schlimm wird Clickbaiting meiner Meinung nach dann, wenn Medien es betreiben: Mittlerweile kreieren auch eigentlich seriöse Medien Headlines und Teasertexte, die nur noch sehr wenig mit dem eigentlichen Inhalt des Textes zu tun haben. Für die Aufmerksamkeit wird hier alles getan &#8230; immer mit dem Wissen, dass viele Menschen die Texte gar nicht mehr lesen, um sie in Social Media zu kommentieren. Da wird munter drauf losgepoltert, vermutet, gedisst und Zusammenhänge hergestellt, bei denen sich meine Fußnägel aufrollen.</p>
<p>Wenn diese Magazine, Zeitungen und Portale dann nicht mal ein vernünftiges Community-Management haben, werden diese Ramschbeiträge nicht moderiert &#8211; die Gegenrede und Korrektur bleibt wackeren Menschen überlassen, die sich zum Beispiel unter Hashtags wie #wirsindmehr oder #ichbinhier versammeln. Klar, das ist ein ziemlich günstiges Geschäftsmodell für die Medienkanäle &#8230; aber ob solche, größtenteils unmoderierten Social-Media-Auftritte wie <a href="https://www.facebook.com/FrankfurterRundschau" target="_blank" rel="noopener">dieser</a> oder <a href="https://www.facebook.com/focus.de/" target="_blank" rel="noopener">dieser </a>tatsächlich zum guten Ruf einer Publikation beitragen, darf wohl bezweifelt werden. Passend dazu wurde am Sonntag, den 20.1.2019, auf der Infoseite des Vereins<a href="https://www.facebook.com/notes/ichbinhier-der-verein/offener-brief-an-online-redaktionen-und-journalisten/1130052927158458/" target="_blank" rel="noopener"> #ichbinhier ein &#8222;Offener Brief an Online-Redaktionen und Journalisten&#8220;</a> veröffentlicht &#8211; dort finden sich konkrete Forderungen, die ich alle unterstütze.</p>
<h4>3. Es gibt immer mehr Informationen – gleichzeitig wird die Überprüfung der Inhalte immer schwieriger.</h4>
<p>Ich habe eine goldene Social-Media-Regel: Was ich nicht überprüfen und damit validieren kann, teile ich nicht. Denn wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass ein Inhalt korrekt ist, werde ich unter Umständen Motor einer ganzen Industrie, die mit gefälschten Nachrichten eine Menge Geld verdient. Diese Fälschungen gibt es mittlerweile in allen Bereichen: von der Politik über den Lebensstil und die Wissenschaft bis hin zu Tagesgeschehen auf dieser Welt. Doch ich bemerke, dass ich immer länger brauche, um Nachrichten zu checken: Gerade, wenn es um aktuelle Nachrichten geht, ist es zumindest in den ersten Stunden fast unmöglich, mehrfach überprüfbare Inhalte zu finden &#8211; obwohl die <a href="https://www.christagoede.de/faktencheck-nachrichten-bilder-und-informationen-ueberpruefen/" target="_blank" rel="noopener">Anzahl der Tools für den Faktencheck</a> stetig wächst. Also habe auch ich schon Links geteilt, in denen echter Bullshit stand, wie ich später bemerkt habe. In diesem Fall habe ich das Posting umgehend gelöscht!</p>
<p>Noch schwieriger wird es, wissenschaftliche Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen: Hat der Journalist die Inhalte der Studie tatsächlich korrekt wiedergegeben? Entspricht die Entstehung der Forschungsergebnisse den wissenschaftlichen Standards? Solche tiefen Recherchen würden viel Zeit kosten – Zeit, die ich wie viele andere auch nicht habe. Und auch Zeit, die ich nicht aufbringen möchte für ein schnelles Posting in Social Media. Da es anderen wohl genau so geht wie mir, lese ich mittlerweile Postings in meiner Timeline, die auf reine Propagandaplattformen (nein, ich nenne hier keine!) verlinken. Und das, obwohl meine Filterblase eigentlich eine aufgeklärte und sorgfältige ist.</p>
<p>Darauf angesprochen argumentieren die Absendenden meistens mit &#8222;Aber der Artikel ist doch gut!&#8220; oder &#8222;Klar, ich weiß, dass das ne Schrott-Plattform ist. Aber meine Freundinnen und Freunde können damit umgehen!&#8220; Dass sie mit dem Teilen ganz nebenher die Reichweite dieser Ramschinhalte vergrößern, übersehen diese Menschen gerne – womit wir wieder bei Grund 1 wären.</p>
<h4>4. Soziale Netzwerke bestimmen den politischen Diskurs – und gefährden Menschen und ganze Staaten.</h4>
<p>Ein paar Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li><a href="https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-facebook/u-n-investigators-cite-facebook-role-in-myanmar-crisis-idUSKCN1GO2PN" target="_blank" rel="noopener">UN-Beobachter geben <strong>Facebook</strong> eine Mitschuld am Genozid an den Rohingya in Myanmar.</a></li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/lynchmorde-indien-101.html" target="_blank" rel="noopener">In Indien wurden mindestens sechs Menschen von Lynchmobs ermordet – Auslöser waren Gerüchte, die über <strong>WhatsApp </strong>verbreitet wurden. </a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">Cambridge Analytica: Ein Datenleck bei <strong>Facebook</strong> hat </a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">Donald Trump </a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">mit ziemlicher Sicherheit zum Sieg verholfen. </a></li>
<li>Der Schweizer Journalist Fabian Eberhard erhielt allein auf <strong>Twitter</strong> 70.000 Hassnachrichten, nachdem er über einen Aufmarsch polnischer Neonazis berichtet hatte. </li>
<li><a href="https://youtu.be/aqZiwRk1yLQ" target="_blank" rel="noopener">Der Journalist Richard Gutjahr kämpft seit Jahren gegen Verschwörungstheorien und deren Verbreitung via <strong>Social Media</strong>, denn er wurde selbst zur Zielscheibe.</a></li>
<li>Die <strong>Facebook</strong>-&#8222;Leave-Kampagne&#8220; zum Brexit wurde aus Russland unterstützt und mithilfe von Cambridge Analytica gesteuert. </li>
<li><a href="https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/hass-gegen-frauen-auf-twitter/1108663945982796/" target="_blank" rel="noopener">Laut Amnesty International grassiert auf <strong>Twitter</strong> der Hass gegen Frauen ganz besonders extrem. </a></li>
</ul>
<p>Gegenmaßnahmen? Wenig heiße Luft, noch weniger konkrete Taten &#8211; wer jemals strafbare Inhalte bei den Sozialen Netzwerken gemeldet hat, mag das Wort &#8222;Gemeinschaftsstandards&#8220;, gegen die der gemeldete Inhalt nicht verstößt, nicht mehr lesen. Doch warum sollten sich die Netzwerke auch kümmern? Sie haben mit unserer tatkräftigen Unterstützung Räume geschaffen, in denen ihre eigenen Gesetze gelten. Und so sind zum Beispiel auf Facebook Brustwarzen verboten, aber extreme Gewaltdarstellungen oder Holocaust-Leugnungen erlaubt.</p>
<h3>Ich habe fertig. Und einige Ideen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13643" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Hirn-mit-Ideen-430x327.jpg" alt="Hirn voller Ideen" width="250" height="190" />Grmpf, dieses Auskotzen war wichtig für mich! Wer dieses Blog schon länger liest, weiß, dass ich eigentliche glühende Verfechterin von Social Media bin &#8211; und dass mir dabei Facebook ganz besonders am Herzen liegt. Oder besser lag. Denn hier haben knallharte wirtschaftliche Interessen dazu geführt, dass sich dieses Soziale Netzwerk sehr gut sichtbar von selbst zerstört. In meiner Timeline geben immer mehr Menschen ihren Rückzug aus Facebook bekannt, und auch erste Unternehmen ziehen die Notbremse.</p>
<p>Doch auch zu Twitter, Instagram oder in WhatsApp mehren sich die kritischen Stimmen: Denn auch hier sind intransparente Systeme entstanden, die wirtschaftliche Interessen über menschliche Interessen stellen. Und die sich einen Teufel scheren um rechtliche Vorschriften wie den Datenschutz. Die strafrechtliche Aufarbeitung der zahlreichen Vorkommnisse scheint unmöglich, genauso wie die Durchsetzung der geltenden Vorschriften. Von daher hilft wohl nur ein Verbot*. Absurd, ich weiß. Und vermutlich genauso wenig durchsetzbar wie wirksame Kontrollen bei diesen mächtigen Firmen.</p>
<h4>Social Media mit Gebühr?</h4>
<p>Meiner Meinung nach ist es Zeit für ein Netzwerk, in dem die Menschen zum Beispiel selbst bestimmen, welche Daten sie mit den Unternehmen teilen und welche nicht. Das könnte zum Beispiel über ein Bezahlmodell erfolgen: kein Datenschutz = keine Gebühr, Datenschutz = monatliche Gebühr. Wichtig wäre auch, dass das neue Netzwerk transparent arbeitet und sich so das Vertrauen der Menschen verdient. Außerdem sollte es klare Regeln geben, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht – diese Regeln müssten sich wohl auch von Land zu Land unterscheiden. Außerdem dürfte dieses Netzwerk die Kontrolle der Inhalte und die Steuerung der Algorithmen nicht in der hauseigenen Dunkelkammer vornehmen, sondern müsste sich zum Beispiel externen Prüfinstituten, NGOs oder Universitäten öffnen.</p>
<h4>Mehr Medienkompetenz!</h4>
<p>Ferner brauchen wir endlich das Schulfach Medienkompetenz und natürlich auch Kurse für Erwachsene. Denn selbst in meinem Freundeskreis gibt es Nametest-Opfer und Analysespielchen-Junkies, die allzu gerne ihre eigenen Daten und Inhalte mit dubiosen Unternehmen teilen – und die ihrer Freundinnen und Freunde gleich mit. Ach ja, und wir brauchen eine Gesetzgebung, die mit dem digitalen Wandel mithalten kann und nicht wie bisher Jahre oder sogar Jahrzehnte hinterherhinkt. Okay, jetzt gleite ich endgültig in das Reich der Fantasie ab &#8230; 😉</p>
<h3>Was wir selbst tun können.</h3>
<p>Gegenreden. Fakten teilen. Stellung beziehen. Besonnen argumentieren, Nicht über jedes Stöckchen springen. Nicht jeden Scheiß teilen. Gedisste Menschen unterstützen. Als Privatperson genau wie als Unternehmen. Dafür habe ich in <a href="https://www.christagoede.de/wieder-da/">diesem Blogbeitrag</a> schon 2016 elf Regeln entwickelt:</p>
<p><strong> 1. Ich muss nicht alles lesen, bloß weil ich es kann. </strong></p>
<p><strong>2. Ich muss nicht alles kommentieren, bloß weil ich es kann. </strong></p>
<p><strong>3. Ich muss es nicht aushalten, wenn mich jemand übel angeht. </strong></p>
<p><strong>4. Ich darf zurückübeln &#8211; wenn ich genau erkläre, warum ich das tue. Oder blockieren. </strong></p>
<p><strong>5. Ich denke mehr über die guten Dinge dieser Welt nach. </strong></p>
<p><strong>6. Ich kommuniziere mehr über die guten Dinge dieser Welt. </strong></p>
<p><strong>7. Ich helfe da, wo ich kann. </strong></p>
<p><strong>8. Ich akzeptiere andere Meinungen*, auch wenn ich sie nicht mal im Ansatz verstehen kann. </strong></p>
<p><strong>9. Ich lästere nicht über Menschen, die einen anderen Weg gehen als ich. </strong></p>
<p><strong>10. Ich lasse mich nicht anstecken von Wut oder Aggression und spekuliere nicht. </strong></p>
<p><strong>11. Ich halte mich an die Punkte 1 bis 10. Immer.</strong></p>
<p>* Rechtsextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.</p>
<p><em>Küsschen, deine Christa</em></p>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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			</item>
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		<title>Hashtags auf Google+</title>
		<link>https://www.christagoede.de/hashtags-auf-google-plus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 07:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbegriffe]]></category>
		<category><![CDATA[GooglePlus]]></category>
		<category><![CDATA[Hashtags]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So nutzen Sie die funktionalen Gartenzäune richtig! Der geneigte Social Media-Nutzer kennt sie schon sehr lange: Hashtags, die Gartenzäune des Internets. Ich habe über Hashtags, ihre Entstehung und die vielen Funktionen bereits gebloggt. Auf Twitter sind sie schon seit Jahren zu finden, auf Facebook und Instragram tauchen sie vermehrt auf und sind ideal für die Recherche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>So nutzen Sie die funktionalen Gartenzäune richtig!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6942" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Gartenzaun-430x335.jpg" alt="Gartenzaun" width="220" height="172" />Der geneigte Social Media-Nutzer kennt sie schon sehr lange: Hashtags, die Gartenzäune des Internets. Ich habe über <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/" target="_blank">Hashtags, ihre Entstehung und die vielen Funktionen bereits gebloggt.</a> Auf Twitter sind sie schon seit Jahren zu finden, auf Facebook und Instragram tauchen sie vermehrt auf und sind ideal für die Recherche nach bestimmten Themen. Außerdem verbessern sie nachhaltig die Auffindbarkeit von Postings in den Sozialen Netzwerken  &#8211; aus marketingstrategischen Gründen sind die kleinen Zäune also sehr interesssant!</p>
<p>Bei Google+ kann man mit den Hashtags auch sehr gut nach bestimmten Stichworten suchen, doch hier gibt es mehrere Wege, wie man <span id="more-6930"></span>die Hashtags nutzen kann..</p>
<h4>Hashtags in zwei Farben</h4>
<p>Die Hashtags auf Google+ sind klickbar &#8211; genau wie die auf Twitter, Instagram und Facebook. Hashtags gibt es auf Google+ in zwei verschiedenen Farben:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6953" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Titel-G+.jpg" alt="Posting bei Google+" width="300" height="225" /></p>
<ul>
<li><strong>Schwarze Hashtags</strong> sind die Tags, die die User selbst in ihr Posting integriert haben.  Man kann sie in den Text integrieren oder hinten an den Text anhängen.</li>
<li><span style="color: #808080;">Die grauen Hashtags </span>finden Sie oben rechts im Postingfeld: Diese Keywords werden von G+ automatisch ergänzt. (Sie finden das ganz unmöglich, dass G+ Ihre Postings mit Hashtags versieht? Schade! Aber Sie können diese Funktion abstellen in den Google+-Einstellungen, Bereich „Hashtags“, Haken bei „Verwandte Hashtags von Google zu meinen neu erstellten Beiträgen hinzufügen“ rausnehmen &#8211; dann könnten Ihre Postings aber unter Umständen eine geringere Reichweite haben, da sie nur noch über die Hashtags gefunden werden, die Sie selbst gesetzt haben)</li>
</ul>
<p>Beide Hashtag-Arten wechseln bei einem Mouse-over die Farbe und werden <span style="color: #0000ff;">Blau</span>. Mit Klick auf den Hashtag oben rechts öffnet sich ein Fenster, in dem alle weiteren Hashtags, die Google+ automatisiert vergeben hat, angezeigt werden:<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6940" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/keywords-G+-e1406270328858-430x331.jpg" alt="Automatische Hashtags G+" width="300" height="232" /></p>
<h4>Und wofür soll das gut sein? Na, zum Suchen natürlich!</h4>
<p><span style="color: #808080;">Graue Hashtags </span>&#8211; mir sind drei verschiedene Wege zur Suche mit den Hashtags bekannt: [tabs slidertype=&#8220;top tabs&#8220; fx=&#8220;fade&#8220;] [tabcontainer] [tabtext]1. Weg[/tabtext] [tabtext]2. Weg[/tabtext] [tabtext]3. Weg[/tabtext] [/tabcontainer] [tabcontent] [tab]</p>
<ul>
<li><strong>1. Weg:</strong> Klicken Sie auf einen grauen Hashtag oben rechts – es erscheint ein neues Kästchen, in dem Sie mit Klick auf die Pfeile rechts und links aus den Keywords wählen können, die G+ Ihrem Posting zugeordnet hat:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6937" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/klick-auf-Unternehmertum-430x83.jpg" alt="Box mit automatisch zugeteilten Hashtags" width="350" height="68" /><br />
Unterhalb des Kästchens erscheint ein Stream mit &#8222;verwandten Beiträgen&#8220; &#8211; ein erster Blick kann sich lohnen! Sie möchten bei Ihrem Wunschkeyword bleiben? dann klicken Sie auf auf das gewünschte Keyword im Kästchen: Es erscheint ein neuer Stream, in dem Sie Postings finden, die dieses Keyword ausweisen. Dort finden Sie auch Synonyme zu Ihrem gewählten Keyword:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6936" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Klick-auf-Keyword.jpg" alt="Neue Box mit Hashtags" width="300" height="127" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Klick-auf-Keyword.jpg 367w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Klick-auf-Keyword-300x127.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Ein Klick auf ein anderes Keyword sortiert den Stream neu. Ein eigenes Suchfeld für neue Keywords ist auch vorhanden.[/tab] [tab]</li>
<li><strong>2. Weg:</strong> Klicken Sie oben links auf „Übersicht“. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6935" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/%C3%9Cbersicht-273x700.jpg" alt="Übersicht bei Google+" width="150" height="384" /><br />
Es öffnet sich ein Fenster, Sie wählen den Punkt “Angesagte Beiträge”. Es öffnet sich ein neuer Stream mit angesagten Beiträgen. Oben links können Sie in diesen Beiträgen nach bestimmten Hashtags suchen:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6934" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Angesagt.jpg" alt="Angesagte Beiträge auf Google+" width="350" height="160" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Angesagt.jpg 340w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Angesagt-300x137.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><br />
Enter drücken und ein neuer Stream erscheint mit Postings, die Ihren Wunsch-Hashtag beinhalten.[/tab] [tab]</li>
<li><strong>3. Weg:</strong> Sie können auch das Suchfenster in der oberen Leiste für die Recherche nach Hashtags benutzen:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6933" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Leiste-430x30.jpg" alt="Suchfeld bei Google+" width="500" height="35" /> Das Ergebnis zeigt Ihnen Postings zu Ihrem Wunschhashtag, aber auch zu verwandten Suchbegriffen. Wie gehabt können Sie mit einem Klick auf andere Hashtags den Stream neu sortieren.<br />
[/tab] [/tabcontent] [/tabs]</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schwarze Hashtags</strong> – bei Klick erscheint eine neuer Stream mit passenden Postings. Außerdem geht eine Leiste im oberen Bereich auf, in der Sie wählen können, ob Sie die neuesten oder die besten Postings zum gewählten Hashtag sehen möchten:<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6939" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Authentizit%C3%A4t-430x215.jpg" alt="Suchfeld bei Google+" width="350" height="175" /></p>
<h4>Ein Extratipp</h4>
<p>Wenn Sie Hashtags für Ihre Postings verwenden möchten, sollten Sie vorher einen Blick auf die Postings werfen, die unter den gewünschten Hashtags auftauchen. Wenn Sie keine anderen Postings finden, können Sie einen verwandten Begriff wählen, der mehr Postings verspricht – und erhöhen damit die Reichweite Ihres Postings.</p>
<p>Kennen Sie noch weitere spannende Funktionen für die Hashtags auf Google+? </p>
<address>Bildquellenangabe: Gartenzaun <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a>, alle anderen Screenshots von G+</address>
<address>
<hr />
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.</p>
<p><strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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			</item>
		<item>
		<title>Twitter-Usertypen</title>
		<link>https://www.christagoede.de/twitter-usertypen/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/twitter-usertypen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 06:53:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Typ]]></category>
		<category><![CDATA[User]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitvertreib]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Twitter-Universum: Linkschleudern, Berichterstatter und Tweetdiebe. Anfang des Jahres habe ich einen Blogbeitrag zu den Facebook-Usertypen geschrieben &#8211; zu dieser Zeit war Facebook mein bevorzugter Social Media-Kanal. Mittlerweile nutze ich aber auch Twitter immer öfter, denn manchmal liegt die Würze tatsächlich in der Kürze. Doch je mehr ich mich mit diesem Mircoblogging-Dienst und seinen 140 Zeichen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Twitter-Universum: Linkschleudern, Berichterstatter und Tweetdiebe.</h2>
<p>Anfang des Jahres habe ich einen <a title="Facebook-Usertypen" href="https://www.christagoede.de/facebook-usertypen/">Blogbeitrag zu den Facebook-Usertypen </a>geschrieben &#8211; zu dieser Zeit war Facebook mein bevorzugter Social Media-Kanal. Mittlerweile nutze ich aber auch Twitter immer öfter, denn manchmal liegt die Würze tatsächlich in der Kürze. Doch je mehr ich mich mit diesem Mircoblogging-Dienst und seinen 140 Zeichen beschäftigte, um so klarer wurde mir, dass das Twitter-Universum ebenfalls von verschiedenen Usertypen bevölkert wird, die ähnlich putzige Macken haben wie die Facebookianer ;o)) In diesem Blogbeitrag habe ich mal einige zusammengestellt:</p>
<h4>Der Motzkopp &#8211; immer ein schlechtes Wort parat.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4916" alt="schlecht gelaunter Cowboy" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/western-43491_640-430x372.png" width="232" height="201" />Der Motzkopp ist eine Twitter-Spezies, die es in vielen verschiedenen Ausprägungen gibt: Vom gelegentlichen Nörgler über den spezialisierten Motzkopp, der wahlweise über Sport, Politik oder Promis motzt, bis hin zum dauermotzenden Profimotzer ist alles dabei! Er pflegt eine geradezu amouröse Beziehung zu den Hashtags <strong>#fail</strong> und <strong>#wtf</strong>, die er deswegen<span id="more-4617"></span> in jedem Posting verwendet &#8211; in besonders schweren Fällen sogar in GROßBUCHSTABEN.<!--more--></p>
<h4>Die Linkschleuder &#8211; einer geht noch.</h4>
<p>Die Linkschleuder liest etwas Interessantes auf der Website der Gänseblümchenzüchter? Raus damit auf Twitter, diese tolle Neuigkeit interessiert die Welt bestimmt! Und auch die Fuballnews in der Kreisliga E Oer-Erkenschwick sind für das weitere Weltgeschehen relevant &#8211; ganz bestimmt. Doch am ehesten erkennt man die Linkschleuder daran, dass sie einfach nur einen Link in die Welt schleudert. Ohne Kommentar und garantiert frei von jeder persönlichen Note. Gern wird, ganz pfiffig, ein Linkverkürzer benutzt, damit der geneigte Follower nicht schon vorab sehen kann, welche Inhalte ihn erwarten.</p>
<h4>Der Tweet-Dieb &#8211; deins, meins? Ach, egal.</h4>
<p>Eine ganz hinterhältige Twitterspezies, denn der Tweet-Dieb mopst sich einfach ganze Tweets von anderen und gibt sie als die eigenen aus. Die Funktion des Retweetens hat er scheinbar noch nicht entdeckt! Doch auf Twitter naht Rettung: Die Tweetpolizei deckt Tweet-Diebe schonungslos auf und stellt sie öffentlich an den Pranger. Manchmal endet das in einem schaurigen Gemetzel, das eigentlich nicht zum guten Ton auf Twitter gehört. Denn das Mittelalter ist ja eigentlich vorbei. Aber tief in unseren Herzen fühlen wir alle: Der gemeine Tweetdieb hat es nicht anders verdient!</p>
<h4>Der Gerechtigkeitsfanatiker &#8211; folge mir. Weil ich dir folge!</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4917" alt="Die Gerechtigkeitswaage" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/sign-36417_640-430x430.png" width="232" height="232" />Dieser Twitterer ist eigentlich recht unauffällig &#8211; bis zu dem Punkt, an dem man es wagt, sein Folgen nicht mit einem Refollow zu beantworten. Dann reagiert er auf drei verschiedene Weisen: Der introvertierte Gerechtigkeitsfanatiker entfolgt nach etwa 3 Tagen heimlich, still und leise. Der extrovertierte Gerechtigkeitsfanatiker entfolgt nach etwa einem Tag &#8211; und sendet eine beleidigte Mail. Pöh. Der cholerische Gerechtigkeitsfanatiker pappt dem unverschämten Lümmel, der es gewagt hat nicht gegenzufolgen, einen gesalzenen Tweet in die Timeline &#8211; für alle sichtbar: <em>&#8222;Man folgt immer zurück, wenn man selbst gefolgt wird &#8211; du hast wohl Twitter nicht verstanden!&#8220;</em></p>
<h4>Der Scherzkeks &#8211; was haben wir wieder gelacht, haha!</h4>
<p>Der Scherzkeks nudelt auch den abgelatschtesten, schlechtesten Witz zum drölfzigsten Mal durch &#8211; und zwar ganz ohne Hemmungen. &#8222;<em>Was ist Tierquälerei? Einer Schlange Viagra zu geben!&#8220; </em>oder <em>&#8222;Opium haut Opi um!&#8220;. </em>Der Scherzkeks liebt aber auch kleine Wortspielereien wie <em>&#8222;Wir vier sind die einzigen drei, die zu zweit allein sein können.&#8220; </em>Erstaunlich ist, dass der Scherzkeks oft über eine große Fangemeinde verfügt, die tatsächlich über seine Witze lachen können!</p>
<h4>Der Berichterstatter &#8211; vom Klo zum Essen zur Arbeit ins Bett.</h4>
<p>Schon morgens wird über die Schwierigkeiten beim Aufstehen berichtet. Danach ist der Stuhlgang ein Thema auf Twitter. Es folgen diverse Tweets über zu sich genommene Mahlzeiten (mit Foto!) und abends schließt der Berichterstatter seinen Twitteraccount mit einer Live-Berichterstattung vom jeweils angesagten Fernsehprogramm. Berichterstatter mit Schlafstörungen teilen ihren Followern auch gerne mal morgens um 4 Uhr mit, dass sie nicht schlafen können. Eine Runde nächtliches Mitleid, bitte.</p>
<h4>Der Wiederholungstäter &#8211; und stündlich grüßt das Murmeltier.</h4>
<p>Dieser Tweet ist so wichtig, dass der Wiederholungstäter seine Follower natürlich stündlich damit beglücken muss &#8211; am besten via <a title="Link zu Hootsuite" href="https://hootsuite.com/" target="_blank">Hootsuite</a> oder einem anderen Social Media Dashboard. So kann dieser Twittertyp vorarbeiten und immer wieder die selben Inhalte in leicht abgewandelten Variationen in seine Timeline kippen. Und zwar so lange, bis der Tweet wirklich zu jeder erdenklichen Tages- und Nachtzeit verteilt wurde. Schließlich meint er es nur gut mit seinen Followern, die durch die Bank weg ein schlechtes Gedächtnis haben.</p>
<h4>Der Fragensteller &#8211; wer wie was warum?</h4>
<p><em>&#8222;Was für ein Wetter wird morgen in München?&#8220; &#8222;Wie geht das Fußballspiel morgen aus, was glaubt ihr?&#8220; &#8222;Was soll ich meiner Schwiegermutter zu Weihnachten schenken?&#8220;</em> Der Fragensteller lässt sein gesamtes Leben auf Twitter fremdentscheiden &#8211; bis hin zur Auswahl der Kleidung. Das ist schon recht nervig. Aber das allerschlimmste ist: Er fühlt sich gut dabei. Schließlich kümmert sich seine Timeline rührend um ihn und nimmt ihm alle Entscheidungen ab. Dafür bedankt er sich in regelmäßigen Abständen via Tweet &#8211; mit ganz vielen Herzchen versehen!</p>
<h4>Der Träumer &#8211; das ist ja soooooo schön!</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4918" alt="Schwan im Nebel und im Mondschein" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/swan-186551_640-430x537.jpg" width="232" height="290" />Diesen Typ gibt es  in der weiblichen und männlichen Variante &#8211; mit kleinen Unterschieden zwischen den Geschlechtern: Der Träumer träumt vom Sieg seiner Lieblings-Fußballmannschaft oder von einem guten Essen. Sollte die Mannschaft gesiegt oder das Essen geschmeckt haben, wird dies in verklärenden Worten sofort der Timeline mitgeteilt. Die Träumerin postet mit Vorliebe Fotos von Sonnenuntergängen, die mit einem romantischen Spruch bis zum Brechreiz gewürzt wurden. Beiden gemeinsam ist die Vorliebe für den Hashtag <strong>#hach</strong>, der in jedem Posting vorkommen muss!</p>
<h4>Und Sie?</h4>
<p>Zu welchem Twittertyp gehören Sie? Motzen Sie gern? Oder erstatten Sie haarklein über Ihr Leben Bericht? Oder sitzen Sie vielleicht im Geiste schon auf diesem Schwan, während Sie den Mondschein und die Nebelschwaden genießen? Oder fällt Ihnen noch ein Twittertyp ein, den ich bisher übersehen habe? Ich freue mich über Ergänzungen ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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		<title>Social Media und Geschäft</title>
		<link>https://www.christagoede.de/social-media-und-geschaeft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2013 06:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld verdienen IN Social Media &#8211; geht das überhaupt? Geld verdienen MIT Social Media geht sehr gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Schließlich pflege ich im Auftrag meiner Kunden diverse Facebook-Fanpages und Twitter-Kanäle und werde natürlich dafür bezahlt. Aber machen meine Kunden mit ihren Auftritten auch Umsatz? Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Geld verdienen IN Social Media &#8211; geht das überhaupt?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4945" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/man-76196_640-430x286.jpg" alt="Mann schiebt Euros" width="258" height="172" />Geld verdienen MIT Social Media geht sehr gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Schließlich pflege ich im Auftrag meiner Kunden diverse Facebook-Fanpages und Twitter-Kanäle und werde natürlich dafür bezahlt.<br />
Aber machen meine Kunden mit ihren Auftritten auch Umsatz? Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. Denn viele Menschen, die privat in Social Media unterwegs sind, können sich auf den ersten Blick nicht vorstellen, wie man zwischen all den Katzenbildchen und <a title="Link zur Foodporn-Typologie" href="http://www.annabelle.ch/kochen/gourmet-news/zeig-mir-was-du-isst-foodporn-typologie-29910" target="_blank">Foodporns </a>wirklich bares Geld verdienen kann &#8230; deswegen schaue ich in diesem Beitrag mal hinter die bunte, lebendige, schräge und sehr persönliche Kulisse einer Facebook- oder Twitter-Timeline und räume mit einigen Denkfehlern auf, die das monetäre Resultat eines Social Media-Engagements verringern oder sogar ganz verhindern.<span id="more-4317"></span></p>
<h4>1. Denkfehler &#8211; &#8222;Direktes Neugeschäft ist Ziel in Social Media!&#8220;</h4>
<p>Viele Unternehmen wollen direkt auf Facebook oder in einem Forum Geschäfte machen, nach dem Motto: Kommt der Kunde auf unsere Facebookseite kauft er sofort eins unserer Produkte oder erteilt uns einen Auftrag.  Bei diesen Firmen setzt nach einiger Zeit die Ernüchterung ein &#8211; denn es will partout kein Kunde direkt auf Facebook ein Produkt kaufen! In dieser Phase der Frustration wird oft der Sinn eines Social Media-Engagments hinterfragt: &#8222;<em>Das bringt doch alles nix!</em>&#8220; oder &#8222;<em>Zeitverschwendung!</em>&#8220; heißt es da aus dem Management. Hier wurde nicht verstanden, dass Social Media in einer ganz anderen &#8211; indirekten &#8211; Form auf den Umsatz wirkt. Denn mit Social Media werden Sie zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Ihre Marke bekannter machen.</li>
<li>sich als Experte positionieren.</li>
<li>sich als modernes Unternehmen präsentieren.</li>
<li>mehr Branchenkontakte finden.</li>
<li>Ihr Netzwerk vertiefen.</li>
<li>effektives Recruiting betreiben.</li>
<li>den Traffic Ihrer digitalen Auftritte erhöhen.</li>
<li>bei Google besser gefunden.</li>
<li>die &#8222;Suchmaschine Facebook&#8220; nutzen.</li>
</ul>
<p>Die Erklärungen und Details zur nachhaltigen Wirkung von Social Media finden Sie in meinem Blogbeitrag: &#8222;<a title="Social Media wirkt" href="https://www.christagoede.de/social-media-wirkt/">Zieht tief ein und wirkt lang anhaltend &#8211; Social Media</a>&#8222;.</p>
<h4>2. Denkfehler &#8211; &#8222;Social Media macht bei uns der Praktikant.&#8220;</h4>
<p>Autsch. Megaautsch. Und das nicht nur, weil ich mit der professionellen Pflege von Social Media-Kanäle meine Brötchen verdiene. Autsch deswegen, weil Social Media eben etwas für Kommunikationsprofis ist &#8211; und zwar für solche, die sich auf diese dialogorientierte Form der Kommunikation spezialisiert haben. Es gibt viele ungeschriebene Gesetze in Social Media, die sich teilweise auch noch von Kanal zu Kanal unterscheiden: Auf Facebook hat sich zum Beispiel die <a title="Ansprache" href="https://www.christagoede.de/ansprache/">Du-Ansprache etabliert, auf Xing wird gesiezt</a>. <a title="Hashtags" href="https://www.christagoede.de/hashtag/">Hashtags</a> sind auf Twitter Alltag, auf Facebook oder Google+ werden sie nur selten genutzt. Auch die zeitliche Taktung, die optimale Länge und der inhaltliche Aufbau der Beiträge sollte speziell für jeden Kanal ausgelotet werden. Und zu guter Letzt sollten die Personen, die einen Social Media-Kanal betreuen, wissen, wie sie mit Kritik richtig umgehen.</p>
<h4>3. Denkfehler &#8211; &#8222;Social Media? Ne, da gibt&#8217;s nur Shitstorms!&#8220;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4947" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/turd-146305_640-430x446.png" alt="Kackhaufen" width="38" height="40" />Dieser Punkt erscheint auf den ersten Blick korrekt: Ja, in Social Media-Kanälen gibt es Shitstorms. Doch nicht in Social Media vertreten zu sein bedeutet für ein Unternehmen nicht, dass es in Social Media nicht vorkommt! Denn Kunden, Interessenten oder auch Jobsuchende sind zu einem hohen Prozentsatz im Social Web unterwegs &#8211; und sie sprechen miteinander. Und sie nehmen bei ihren Gesprächen keinerlei Rücksicht darauf, ob das Unternehmen in Social Media vertreten ist oder nicht. Ein Unternehmen ohne Social-Media-Affinität hat deshalb oft ein doppeltes Problem: Zum einen kann in diese Kommentare und Gespräche nicht eingegriffen werden &#8211; es existiert ja keine Plattform, von der aus man das Geschehen beeinflussen könnte. Zum Zweiten geht die Social Media-Abneigung vieler Unternehmen so weit, dass nicht mal aktiv verfolgt wird, was im Web in Sachen eigenes Unternehmen geschieht! Denn das Internet wird gar nicht aktiv gescannt &#8211; zum Beispiel mit einem Überwachungssystem, mit dem der Firmenname und die wichtigsten Keywords getrackt werden. Die Ruhe, die sich viele Unternehmen mit diesem Denkfehler verschaffen, ist also trügerisch &#8211; um nicht zu sagen gefährlich.</p>
<h4>4. Denkfehler &#8211; &#8222;Unsere Zielgruppe ist zu alt für Facebook.&#8220;</h4>
<p>In dieser Aussage haben sich gleich zwei Fehler versteckt: Erstens ist Facebook nicht Social Media. Der Begriff Social Media deckt ein viel weiteres Feld ab &#8211; zum Beispiel gehören Unternehmens-Blogs, Wikis zur Sammlung von Spezialwissen, Foren und Communitys wie &#8222;<a title="Link zu wer weiß was" href="http://www.wer-weiss-was.de/" target="_blank">Wer weiß was</a>&#8222;, Unternehmens-Bewertungsplattformen wie <a title="Link zu Kununu" href="http://www.kununu.com/" target="_blank">Kununu </a> oder die immer weiter verbreiteten Empfehlungen und Bewertungen innerhalb der Webauftritte der Unternehmen dazu  (Amazons &#8222;<em>Kunden, die sich für dieses Produkt interessierten, interessierten sich auch für &#8230;</em>&#8220; oder OTTO, wo Kunden jedes Produkt bewerten können).<br />
Zweitens haben sich Anzahl der Social Media-Nutzer und deren Altersstruktur in den letzten Monaten rasant verändert: So sind dreiviertel aller bundesdeutschen Internetnutzer auch in einem Sozialen Netzwerk angemeldet. Und immer mehr &#8222;Silversurfer&#8220; sind im blauen Riesen Facebook unterwegs.*<br />
<span style="font-size: 13px;"> * Quelle: </span>BITKOM-Studie vom 29.7.2013</p>
<h4>Der Weg ist das Ziel</h4>
<p>Wenn Sie mit diesen vier Denkfehlern bereits aufgeräumt haben, sind Sie schon auf dem richtigen Weg in Sachen Social Media. Gern würde ich Ihnen an dieser Stelle das ultimative Patentrezept für die Sozialen Netzwerke nennen &#8211; doch leider ticken die verschiedenen Kanäle, die Unternehmen und die Menschen wie Mitarbeiter, Kunden und Interessenten vollkommen verschieden. Es gibt nicht DIE EINE Lösung, es gibt viele unterschiedliche Lösungen und Wege. Um so wichtiger ist es, an ein Social-Media-Engagement strategisch, individuell und strukturiert heranzugehen. So bleiben Ihnen unfeine Überraschungen und Frustrationen zumeist erspart.</p>
<p>Kennen Sie noch weitere Denkfehler im Zusammenhang mit Social Media? Oder weitere Punkte, wie sich ein professionelles Engagement in den Sozialen Netzwerken noch bezahlt machen kann? Ich freue mich auf Ihren Input und Ihre Anregungen ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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		<title>Organisation von Social Media 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2013 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Planung]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitvertreib]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Lost in Social Media.&#8220; Von einer, die lernt, sich selbst zu disziplinieren. Aufstehen, Sport. duschen, Frühstück. Danach den Rechner an und ab ins Internet: Kurz die News screenen. Dann geht&#8217;s weiter: Wer hat was auf Facebook gepostet? Wie ging die Diskussion zu den politischen Ereignissen gestern auf Twitter weiter? Gibt es schon Antworten auf die spannende Frage in der Google+-Gruppe? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Lost in Social Media.&#8220; Von einer, die lernt, sich selbst zu disziplinieren.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4717" alt="animals-24598_640" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/09/animals-24598_640-430x443.png" width="206" height="213" />Aufstehen, Sport. duschen, Frühstück. Danach den Rechner an und ab ins Internet: Kurz die News screenen. Dann geht&#8217;s weiter: Wer hat was auf Facebook gepostet? Wie ging die Diskussion zu den politischen Ereignissen gestern auf Twitter weiter? Gibt es schon Antworten auf die spannende Frage in der Google+-Gruppe? Ach und überhaupt, was gibt es Neues in meinen Lieblingsblogs? Jetzt noch einen Klick in meinen RSS-Reader und ich bin eigentlich den ganzen Tag beschäftigt ;o))</p>
<p>Das kommt Ihnen bekannt vor, sagen Sie? Sie können sich auch gut verlieren in den vielen sozialen Netzwerken? Stundenlang durch die Branchennews surfen und dabei die Zeit vergessen? In Blogs zu einem bestimmten Thema recherchieren &#8211; und schwupps, der Tag ist um? So wie Ihnen und mir geht es offensichtlich vielen Menschen. Wir verlieren uns in dieser ungemein spannenden, schnellen Welt, in der mit jedem Klick neue, aufregende Informationen auf uns lauern. Gleichzeitig wächst auch noch der Druck auf uns: Wir möchten immer auf dem aktuellen Stand sein. Auf keinen Fall etwas verpassen. Am besten sogar vorne mit dabei <span id="more-4691"></span>sein, wenn es darum geht, die neuesten News in den Social Media-Kanälen zu verteilen, zu diskutieren und zu kommentieren.</p>
<p>In diesem Blogbeitrag erzähle ich, wie ich immer noch lerne, mich selbst zu disziplinieren, welche Tools ich benutze und wie ich meinen Arbeitsalltag organisiere. Und ein bisschen geht es auch darum, wie ich mich selbst gelegentlich überliste ;o))</p>
<h3>Regel Nummer 1 &#8211; nichts ist wirklich wichtig.<br />
Na gut, fast nichts.</h3>
<p>Diese wichtige Regel steht ganz am Anfang. Denn glauben Sie mir: Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Sie es tatsächlich einmal wagen, einige Stunden oder gar Tage NICHT im Internet zu sein. Das, was Sie verpassen werden (und Sie werden etwas verpassen, ganz sicher!), können Sie auch in Ruhe später lesen. Vorteil: Die Neuigkeiten sind in den meisten Fällen schon umfangreich kommentiert, diskutiert und mit weiterführenden Links versehen worden &#8211; Sie können die Themen also viel einfacher konsumieren als zu Zeiten, in denen die News topaktuell sind und Sie immer wieder checken müssen, welche neuen Entwicklungen es gibt! Es schadet auch nichts, Texte zu überfliegen oder selektiv zu lesen. Wichtig ist nur, dass Sie noch wissen, wo Sie eine Information gefunden haben. Oder dass Sie wissen, wen Sie fragen können, der das wissen könnte!</p>
<p>Doch eine Einschränkung gibt es bei dieser Regel: Wenn Sie Fanpages auf Facebook oder einen Unternehmenskanal auf Twitter betreuen, sollten Sie sich eine Vertretung suchen, die ab und zu mal ein Auge auf die Kanäle wirft. Denn solche Unternehmensauftritte sollten eigentlich nie über längere Zeit &#8211; das heißt über Tage hinweg &#8211; unbeobachtet bleiben.</p>
<h3>Regel Nummer 2 &#8211; organisieren Sie sich.<br />
Und zwar umfangreich.</h3>
<p>Ich organisiere meine Arbeitstage wochenweise &#8211; und zwar auf Papier (sic!): Jeden Freitag lege ich in einem Wochenplan auf einer A4-Seite genau fest, wann ich in der nächsten Woche welches Projekt bearbeite und wie viel Zeit ich mir dafür nehme. Dazu gehören: Konzeptionsentwicklung, texten, Absprachen und Meetings, Projektmanagement und auch private Termine, für die ich das Büro verlassen muss.  Erledigte Punkte hake ich ab. Und ich organisiere die Social Media-Auftritte meiner Kunden mithilfe von Redaktionsplänen &#8211; so weiß ich ganz genau, wann ich welche News wo posten muss. Einige tolle Vorlagen können Sie sich <a title="Link zu den Redaktionsplänen" href="http://www.onlinemarketing-praxis.de/social-media/social-media-redaktionsplan-muster-als-vorlage" target="_blank" rel="noopener">hier </a>kostenfrei herunterladen.</p>
<p>Außerdem nutze ich bei den Facebook-Fanpages die Möglichkeit, Postings auf Termin zu veröffentlichen. Es gibt Kunden, für die schreibe ich gebündelt am Monatsanfang bereits alle wichtigen Postings vor! Diese Vorgehensweise spart ziemlich viel Zeit und sorgt dafür, dass mein Arbeitstag nicht aus lauter 5-Minuten-Einsätzen besteht. Außerdem kann ich so die Postings genau dann veröffentlichen, wenn die die meisten Fans online sind. Eine kleine Anleitung zu den zeitgesteuerten Postings finden Sie hier.</p>
<p>Es gibt noch einen weiteren, für mich aber ganz entscheidenden Vorteil dieser &#8211; zugegebenermaßen etwas archaisch anmutenden &#8211; Papier-Organisationsmethode: Jeden Freitag darf ich den Wochenplan zerknüllen und wegwerfen ;o)) Ein großartiges Gefühl!</p>
<h3>Regel Nummer 3 &#8211; lassen Sie arbeiten.<br />
Auf mehreren Kanälen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4723" alt="Schild, auf dem sich ein Arbeiter ausruht" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/09/sign-47200_640-430x352.png" width="206" height="169" />Es gibt viele kostenfreie Angebote, die Sie bei Ihrem Social Media-Engagement nicht nur umfassend unterstützen, sondern mit denen Sie auch viel Zeit sparen, indem Sie diese Tools für sich arbeiten lassen:</p>
<h4>Recherche- und Analysezeit sparen:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.google.de/alerts" target="_blank" rel="noopener">www.google.de/alerts</a>:</strong> Diese automatisierte Suche schickt Ihnen die neuesten Artikel zu Ihren Top-Keywords auf Wunsch via Mail zu. Eine Anleitung finden Sie <a title="Google Alerts" href="https://www.christagoede.de/google-alerts/">hier</a>.</li>
<li><strong> </strong>(hieß bis vor kurzem noch erwaehnung.de): Mit der kostenlosen Variante dieses Social Media-Monitoringtools können Sie zwei Web-Alerts einrichten, über die Sie täglich benachrichtigt werden. Über Social Media-Alerts können Sie sich auch in Echtzeit informieren lassen.</li>
<li><strong><a href="http://www.talkwalker.com/de" target="_blank" rel="noopener">www.talkwalker.com/de</a></strong>: In diesem Social Media-Monitoring- und Analyse-Tool können Sie ebenfalls kostenlos Alerts erstellen.</li>
</ul>
<h4>Surfzeit sparen:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.feedly.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.feedly.com/</a>:</strong> Mit diesem RSS-Reader können Sie Ihre Lieblingsblogs bündeln und finden alle neuen Beiträge auf einen Blick &#8211; so sparen Sie viel Surfzeit.</li>
</ul>
<h4>Social Media-Zeit sparen:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.hootsuite.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.hootsuite.com/</a>:</strong>  Mit diesem mächtigen, kostenfreien Werkzeug können Sie Ihre Social Media-Kanäle n den Netzwerken Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn, WordPress und Foursquare überwachen und zeitgesteuert mit Beiträgen versorgen. Sie können sogar mit mehreren Mitarbeitern im Team zusammenarbeiten und Ihren eigenen RSS-Feed quer durch alle Netzwerke weiterverbreiten. Ein weiterer Vorteil: Sie sehen nur in Ausschnitten, was in den sozialen Netzwerken vor sich geht &#8211; die Gefahr, dass Sie automatisch in den Prokrastinierungs-Modus verfallen, ist auf Hootsuite erheblich geringer ;o))</li>
</ul>
<p><strong>Noch ein Tipp zur Organisation:</strong> Es ist unnötig, jede einzelne Alert-Mail sofort zu lesen und zu bearbeiten. Lassen Sie in Ihrem Mailprogramm alle Mails, die Ihnen diese Tools automatisch schicken, in einen Ordner laufen. Sichten Sie diese Mails gebündelt ein mal am Tag.</p>
<h3>Regel Nummer 4 &#8211; seien Sie milde mit sich selbst.<br />
Ist besser so.</h3>
<p>Ich gebe es zu: Mit der genauen Einhaltung der Regeln habe ich es manchmal auch nicht so ;o)) Es gibt einfach zu viel Spannendes, Interessantes, Aufregendes und Liebenswertes da draußen in den sozialen Netzwerken &#8211; manchmal kann ich einfach nicht widerstehen! Doch dank meiner tagesgenauen Organisation weiß ich genau, wie lange ich in den Zeiträubern surfen darf, ohne zu viel Zeit zu verlieren. Und kreative Pausen sind ja ohnehin wichtig! Sollten Sie sich also dabei erwischen, wie Sie mal wieder auf Facebook, Twitter und Co. versackt sind, seien Sie milde mit sich selbst: Selbstbeschimpfungen bringen gar nichts, es wird Ihnen nämlich ganz bestimmt wieder passieren. Erlauben Sie sich lieber diese kleinen Auszeiten, in denen Sie so viel Neues erfahren. Wer weiß, wofür Sie Ihr neu erworbenes Wissen eines Tages noch gebrauchen können!</p>
<h3>Ihre Strategien sind gefragt!</h3>
<p>Welche Tipps, Tricks und Tools nutzen Sie, um sich selbst zu organisieren? Wie gehen Sie gegen die kleinen Zeiträuber im Alltag vor? Ich freue mich auf Ihren Input, denn in diesem Bereich kann ich noch ganz viel lernen &#8211; glauben Sie mir ;o))</p>
<p><del><em>PS: Eine unfassbar große Anzahl von Social Media-Tools finden Sie<span style="color: #000000;"><span style="color: #ff0000;"> unter</span> </span></em></del><span style="color: #000000;"><del><em><del>http</del>://</em>social-enterprise-software.de/auswahl-der-165-besten-social-media-tools. Aber Obacht &#8211; es besteht allerhöchste Zeiträuber-Gefahr! </del> (Link gelöscht, da Website nicht mehr auffindbar am 31.3.2014) </span></p>
<p>PPS: Den ersten Teil dieser Serie &#8222;Organisation von Social Media&#8220; finden Sie hier: &#8222;<a title="Organisation von Social Media" href="https://www.christagoede.de/organisation-von-social-media/">Das Blog: Planung ist alles!</a>&#8220;</p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/organisation-von-social-media-2/">Organisation von Social Media 2</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Hashtags</title>
		<link>https://www.christagoede.de/hashtags-im-internet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2013 05:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hashtag]]></category>
		<category><![CDATA[Keyword]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Verschlagwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hashtags: die Gartenzäune des Internets Twitter und Google+ haben sie schon lange, auf Facebook funktionieren sie seit Juni 2013 und&#160;bei Pinterest oder Instagram&#160;kann man sie ebenfalls zur Verschlagwortung der Bilder&#160;benutzen&#160;&#8211; Hashtags. Doch wie funktioniert das eigentlich genau mit diesen Gartenzäunen des Internets? Wikipedia definiert das Wort Hashtag wie folgt: &#8222;Hashtag bezeichnet ein Wort oder eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Hashtags: die Gartenzäune des Internets</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-4194" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/07/garden-fence-9362_150.jpg" alt="Bunter Gartenzaun" width="150" height="112">Twitter und Google+ haben sie schon lange, auf Facebook funktionieren sie seit Juni 2013 und&nbsp;bei Pinterest oder Instagram&nbsp;kann man sie ebenfalls zur Verschlagwortung der Bilder&nbsp;benutzen&nbsp;&#8211; Hashtags. Doch wie funktioniert das eigentlich genau mit diesen Gartenzäunen des Internets?<span id="more-4178"></span> Wikipedia definiert das Wort Hashtag wie folgt: <em>&#8222;Hashtag bezeichnet ein Wort oder eine Zeichenkette mit vorangestelltem Doppelkreuz („#“). Die so ausgezeichnete Zeichenkette fungiert als Meta-Tag und Meta-Kommentierung. Diese Form der Verschlagwortung erfolgt innerhalb des Fließtextes. Soziale Netzwerke wie Pinterest, Facebook und Mikroblogging-Dienste wie Twitter nutzen diese Angaben, um die Suche nach relevanten Themen zu erleichtern.&#8220; (</em>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hashtag">http://de.wikipedia.org/wiki/Hashtag</a>)</p>
<h3>&#8222;Zeichenkette mit Doppelkreuz&#8220; &#8211; ein Fossil</h3>
<p>Entstanden sind Hashtags&nbsp;viel früher &#8211; mir sind sie in den 1990er Jahren das erste Mal in den damals populären IRC-Chats über den Weg gelaufen, wo mit den Gartenzäunen die Namen der verschiedenen Chatkanäle gekennzeichnet wurden. Die Raute ist also ein echtes Fossil des Internets! Richtig populär wurden sie aber erst mit Twitter, wo sie ab 2007 in Erscheinung traten und die User dabei unterstützten, Tweets leichter zu finden und Informationen zu bündeln. Diese Funktion ist bis heute die Hauptfunktion des Hashtags. Generell können Sie&nbsp;Postings oder Tweets auf zwei verschiedene Arten verschlagworten:</p>
<ol>
<li>Sie können die #Keywords im Satz&nbsp;mit einem #Hashtag kennzeichnen.</li>
<li>Sie können die Wörter und die Rauten an einen Satz&nbsp;anhängen.&nbsp;#Keywords #Hashtag</li>
</ol>
<p>Ich mag Variante 2 lieber, da diese Version die Lesbarkeit des Textes nicht beeinflusst und eine größere sprachliche Vielfalt ermöglicht. Durchgesetzt hat sich bisher aber Variante 1, was vermutlich Twitter geschuldet ist &#8211; dort sind pro Tweet ja nur maximal 140 Zeichen erlaubt. Bei der Wahl der Keywords sind keine Grenzen gesetzt. Doch gerade Unternehmen sollten genau überlegen, welche Keywords besetzt werden. Welche Schlagworte passen zum Unternehmen? Welche Keywords werden von der Konkurrenz benutzt? Wichtig ist: Hashtags werden von den Usern selbst vorgegeben &#8211; die verschiedenen Social-Media-Plattformen bieten lediglich die technischen Möglichkeiten,&nbsp;nach diesen Hashtags zu suchen und so Informationen zu bündeln. &nbsp;Ein Klick auf einen Hashtag reicht bei allen Plattformen, um eine Übersicht über die verschlagworteten Postings zu bekommen.</p>
<h4># bei Facebook</h4>
<p>Im Juni 2013 zogen die Hashtags bei Facebook ein &#8211; sowohl in den privaten Profilen als auch in den Fanpages. Die Verwendung von Hashtags hebelt in Privatprofilen NICHT die Privatsphäre-Einstellungen des Users aus: Nach wie vor bekommen nur die Personen ein Posting zu sehen, für die es freigeschaltet wurde. Das heißt, dass auch auf Facebook Suchergebnisse von Person zu Person unterschiedlich sind &#8211; schließlich hat jeder von uns eine individuell zusammengestellte Freundesliste. (Quelle: <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2013/06/facebook-hashtag-offentliche-diskussionen-sind-somit-neu-moglich/">http://www.thomashutter.com/index.php/2013/06/facebook-hashtag-offentliche-diskussionen-sind-somit-neu-moglich/</a>)&nbsp;Da Fanpages grundsätzlich öffentlich sind, gilt diese Einschränkung für die geschäftlichen Seiten nicht &#8211; mit Hashtags versehene Postings werden also von allen Usern gefunden. Für Fanpages ergeben sich mit dieser einfachen Art der Verschlagwortung eines Beitrags viele neue Möglichkeiten: Mit Hashtags können zum Beispiel Themen gebündelt und auch außerhalb der eigenen Fanpage sichtbar gemacht werden. Das heißt, die Suche nach einem Hashtag zeigt dem User auch Ergebnisse von Fanpages, deren Fan er bisher (noch)&nbsp;nicht ist.&nbsp;Wenn Sie in das Facebook-Suchfeld &#8222;#wetter&#8220; eingeben, kommen Sie auf eine spezielle Seite:&nbsp;Unter&nbsp;<a href="http://www.facebook.de/hashtag/wetter">www.facebook.de/hashtag/wetter</a> werden alle Postings gebündelt, die mit dem Hashtag #wetter versehen wurden.&nbsp;Hier eröffnen sich für die Unternehmen in Zukunft ganz neue Möglichkeiten für gesponsorte Meldungen! Außerdem können mit der Targetingfunktion in den&nbsp;Facebook-Ads nun Anzeigen zielgerichteter besteuert werden. Ein Beispiel: User, die den Begriff #Makeup suchen, bekommen mit den Suchergebnissen Anzeigen zugespielt, die für dieses Keyword maßgeschneidert wurden. Übrigens: Seit ein paar Tagen funktionieren die Hashtags nun auch mobil.</p>
<h4># bei Twitter</h4>
<p>In diesem Microblogging-Dienst sind Hashtags ein alter Hut &#8211; kaum ein Tweet kommt ohne sie aus. Sie erleichtern die Diskussionen auf Twitter, man kann einfach nach bestimmten Keywords suchen, sich die aktuellen Tweets einem Thema anzeigen lassen und mitmischen. Auf Twitter werden aber nicht nur Topthemen verschlagwortet, sondern es haben sich eigene Twitter-Hashtags etabliert, die für Außenstehende nicht auf den ersten Blick verständlich sind: Der Hashtag #FF erscheint zum Beispiel jeden Freitag. Denn Freitag ist &#8222;Follow Friday&#8220; &#8211; also der Tag, an dem Nutzer andere Twitterer weiterempfehlen. Eine sehr schöne Tradition, finde ich! Bei Twitter gibt es außerdem die Trends (linke Spalte, Startseite): An diesen Hashtags lässt sich ablesen, welche Keywords bei Twitter gerade besonders oft verwendet werden.</p>
<h4><strong># bei&nbsp;&nbsp;Google+</strong></h4>
<p>Bereits vor knapp zwei Jahren wurde bei Google+ der Hashtag eingeführt &#8211; die Verwendung von Hashtags ist in diesem Social-Media-Kanal Alltag. Mittlerweile gibt es in diesem Netzwerk zwei verschiedene Hashtags: Blaue Hashtags sind die, die die User selbst zu ihren Postings hinzufügen. Die grauen Hashtags oben rechts sind verwandte Keywords, mit denen Google+ das Posting automatisch ergänzt. Die grauen Hashtags kann man mit einem Klick wieder löschen, wenn man sie nicht wünscht.</p>
<h3>Generelle Empfehlungen:</h3>
<ul>
<li>Überlegen und recherchieren Sie genau, welche Hashtags Sie für Ihre Dienstleistungen oder Produkte verwenden.</li>
<li>Passen Sie Ihre Content-Strategie an die gewählten&nbsp;Hashtags an.</li>
<li>Zwei bis maximal drei Hashtags sind genug für ein Posting oder einen Tweet.</li>
<li>Monitoring erleichtert es Ihnen, auf angesagte Hashtags aufzuspringen.</li>
<li>Überprüfen Sie Ihre Hashtags in regelmäßigen Abständen auf Aktualität.</li>
</ul>
<h3>Lesestoff für alle, die es ganz genau wissen möchten:</h3>
<p><strong>Facebook</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/help/587836257914341#Wie-verwende-ich-Hashtags">https://www.facebook.com/help/587836257914341#Wie-verwende-ich-Hashtags</a>?</p>
<p><a href="http://allfacebook.de/features/facebook-fuhrt-hashtags-ein-thementagging-jetzt-moglich">http://allfacebook.de/features/facebook-fuhrt-hashtags-ein-thementagging-jetzt-moglich</a></p>
<p>http://allfacebook.de/ads/die-einfuhrung-von-hashtags-ist-fur-facebook-so-bedeutend-wie-zuletzt-die-einfuhrung-der-facebook-pages</p>
<p><a href="http://t3n.de/news/facebook-hashtag-unternehmen-473353/">http://t3n.de/news/facebook-hashtag-unternehmen-473353/</a></p>
<p><strong>Twitter</strong></p>
<p>http://de.wikihow.com/Wie-man-Hashtags-in-Twitter-verwendet</p>
<p><strong>Google+</strong></p>
<p><a href="https://support.google.com/plus/answer/3120322?hl=de">https://support.google.com/plus/answer/3120322?hl=de</a></p>
<address>Bildquellenangabe:&nbsp;<a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></address>
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		<title>Ansprache</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:30:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du oder Sie? Die Krux mit der Ansprache Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Auf Facebook, Twitter und Google+ duze ich, in meinem Blog und auf Xing sieze ich. Warum ich das tue? Die User auf Facebook, Twitter und Co. sind den lockeren Umgang und das Duzen gewöhnt – und in meinen Privatprofilen duze ich selbstverständlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Du oder Sie? Die Krux mit der Ansprache</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-3796" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/04/icon-35342_150.png" alt="Sprechblasen" width="150" height="136" />Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Auf Facebook, Twitter und Google+ duze ich, in meinem Blog und auf Xing sieze ich. Warum ich das tue? Die User auf Facebook, Twitter und Co. sind den lockeren Umgang und das Duzen gewöhnt – und in meinen Privatprofilen duze ich selbstverständlich auch jeden. Als Unternehmerin in diesem speziellen Umfeld  zu siezen, wäre meiner Meinung nach fehl am Platz. So ist zum Beispiel auch der Kaffee-Zeugs-Riese Tchibo nach einer Umfrage auf der Facebook-Fanpage dazu übergegangen, seine Fans auf diese vertrauensvolle und persönliche Art anzusprechen: 1.251 Fans haben für „Du“ gestimmt, nur 166 für „Sie“. <span id="more-19166"></span></p>
<p>Aber es gibt auch einige Unternehmen, die auf allen Kanälen beim klassischen Sie bleiben. Eine Liste siezender und duzender Unternehmen finden Sie hier: .</p>
<p>Meine Empfehlung: Duzen Sie &#8211; aber nur in den Netzwerken, in denen das Du zum alltäglichen Ton gehört.  In Ihrem Blog, das auch von Menschen gelesen wird, die nicht aus den Duz-Netzwerken kommen, bleiben Sie am besten weiterhin beim traditionellen Sie.</p>
<h4>Die Lösung für Facebook: ein Tab „Über unsere Fanpage“</h4>
<p>In diesem Tab erklären Sie, warum Sie auf Facebook duzen und in anderen Kommunikationskanälen siezen. Folgender Satz könnte die Lösung sein: „<em>Da auf Facebook das vertrauensvolle Du zum guten Ton gehört, benutzen wir ebenfalls diese persönliche Form der Ansprache. In unserem Blog werden wir weiterhin die Sie-Ansprache verwenden.</em>“</p>
<p>Dazu eignet sich am besten ein eigener Tab, auf dem Sie zum Beispiel auch das Social Media-Team mit Bild und Vornamen oder dem Redaktionskürzel vorstellen können. Denn die meisten Besucher Ihrer Fanpage werden lieber mit &#8222;echten Menschen&#8220; kommunizieren  als mit einem gesichtslosen Social-Media-Team.</p>
<p>Außerdem können Sie auf diesem Tab auf die <a title="Link zu Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netiquette </a>oder Ihre eigenen Kommunikationsregeln verweisen, damit Sie bei Verstößen von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen können – unter Verweis auf eben jene Netiquette oder die Regeln.</p>
<p><em>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></em></p>
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		<title>Soziale Netzwerke</title>
		<link>https://www.christagoede.de/soziale-netzwerke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 07:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nerd, Tierfreund oder Hans Dampf? Finden Sie Ihr perfekt passendes soziales Netzwerk. Wer soll sich in dieser Social-Media-Welt noch auskennen? Ein Blick auf das deutsche Social-Media-Prisma von März 2012 zeigt &#8230; ja, was zeigt es eigentlich? Dass es ganzganganz viele soziale Netzwerke gibt? Dass alle Welt netzwerkt, tweetet, postet, liket, rebelmouset, plust, wufft und pinnt? Ja, genau! [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Nerd, Tierfreund oder Hans Dampf? Finden Sie Ihr perfekt passendes soziales Netzwerk.</h3>
<p>Wer soll sich in dieser Social-Media-Welt noch auskennen? Ein Blick auf das deutsche Social-Media-Prisma von März 2012 zeigt &#8230; ja, was zeigt es eigentlich? Dass es ganzganganz viele soziale Netzwerke gibt? Dass alle Welt netzwerkt, tweetet, postet, liket, rebelmouset, plust, wufft und pinnt? Ja, genau!</p>
<p>Doch jedes dieser Netzwerke hat eine eigene Zielgruppe, eine eigene Sprache und eigene Regeln. Wer soll sich da noch auskennen? Um Ihnen den Weg in die Netzwerke zu erleichtern, gebe ich Ihnen zum Jahresanfang ein paar wichtige Verhaltenstipps ;o))<span id="more-1643"></span></p>
<h4>Xing: Der Ort für Selbstdarsteller mit glamourösen Berufsbezeichnungen.</h4>
<p><a href="http://www.xing.com/profile/Christa_Goede" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" title="xing" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/06/Logo-xing-klein.png" alt="Xing Christa Goede" width="64" height="64" /></a> Sie haben einen Jobtitel wie &#8222;Head of Shareholderdingsbums&#8220;? Oder sind &#8222;Chief Complience First Irgendwas&#8220;? Xing ist Ihr Netzwerk! Aber wenn Sie auf Xing so richtig professionell auftreten möchten, sollten Sie unbedingt täglich mehrere Kontaktanfragen verschicken. Der Top-Betreff dieser Kontaktanfragen lautet: &#8222;Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat!&#8220; Im Anfragetext sollte unbedingt das Wort &#8222;Synergien&#8220; vorkommen &#8211; am besten gleich zwei Mal. Oder schreiben Sie doch einfach mal alle Mitglieder Ihrer Lieblingsgruppe &#8222;Angeln im Main bei Vollmond&#8220; an. Schließlich verbindet dieses Interesse doch ungemein.</p>
<p>Ihre Außenrepräsentation wird perfektioniert durch ein möglichst lückenhaft ausgefülltes Profil. Ihre eindeutigen Interessen sollten Sie am besten unter präzisen Betreffs wie &#8222;Umsatz&#8220;, &#8222;Kontakte&#8220; oder &#8222;Projektanfragen&#8220; zusammenfassen. Wichtig ist auch, dass Sie regelmäßig in den Foren die Sau rauslassen: Eine kleine Verleumdung, eine perfide Beschimpfung oder ein paar knuffige Unterstellungen machen Sie zu einem beliebten Forenmitglied. Immer wieder gerne gesehen werden auch Projekt-Angebote mit Stundensätzen, die unterhalb des Hartz-IV-Satzes liegen.</p>
<h4>Facebook: Catcontent rulez!</h4>
<p><a href="http://facebook.com/Text.Konzept.Projekt" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" title="fanseite" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/f_logo-gross.png" alt="fb" width="64" height="64" /></a> Facebook ist DIE Spielwiese für alle, die sich gerne halbseriös und halbseiden im Internet darstellen. Die schräge Timeline-Mischung aus verrückten Privatseiten und geschäftlichen Fanpages ist besonders zu empfehlen für Leute, die es mit der Pflege ihrer Freundeslisten nicht so genau nehmen. So erfährt der Chef garantiert, dass man mit gelbem Schein im Schwimmbad war.</p>
<p>Das Geheimrezept für alle Neumitglieder: Sie sollten unbedingt einmal pro Woche Catcontent posten! 99,99 % aller Facebook-Mitglieder stehen total auf Katzen &#8211; dank vieler Miezenbildchen, -filmchen oder -textchen haben Sie bald eine reich gefüllte Freundesliste. Garantiert. Für Fanpages von Unternehmen gilt: Posten Sie Freitags immer die Frage &#8222;Wochenende, wir freuen uns drauf! Was macht Ihr so am Wochenende?&#8220; Ihre Interaktionsraten werden extrem nach oben schnellen und die Geschäftsleitung wird Sie lieben!<br />
Expertinnentipp: Bitte vergessen Sie alles, was Ihre Eltern Ihnen in der guten Kinderstube beigebracht haben &#8211; auf Facebook sind Benehmen, Respekt und Toleranz nicht gefragt.</p>
<h4> Google+: Nur was für WIRKLICH ECHTE Experten.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" title="g+ profil" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/icons_gPlus_logo-gross.png" alt="gp" width="64" height="64" /> Sie sind Experte für irgendwas mit Internet? Sie wissen ganz viel und posten gerne Artikel aus englischsprachigen Nerd-Foren? Super, dann sind Sie bei Google+ ganz bestimmt richtig. Und unter sich. Denn hier kreisen sich tausende Internet-Menschen gegenseitig ein, treffen sich in Communities oder hängen zusammen rum in Hangouts. Stille Mitleser gibt es aber auch viele &#8211; deswegen ist dieses Netzwerk für Spanner und Exhibitionisten gleichermaßen zu empfehlen. Aber Obacht: Wenn Sie gleichzeitig Mitglied bei Facebook und Google+ sind, werden Sie mehrfach täglich ein Déjà-vu erleiden. Wegen der Crosspostings.</p>
<h4>Twitter: 140 Zeichen, die die Welt bewegen. Oder auch nicht.</h4>
<p><a href="http://twitter.com/ChristaGoede" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" title="Twitter-Profil" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/Twitter-Logo-gross.png" alt="gp" width="64" height="64" /></a> Sie interessieren sich für das, was andere Menschen in der Warteschlange an der Supermarktkasse tun? Oder während sie eigentlich Fernsehen gucken? Oder auf der Toilette sitzen? Dann ist Twitter Ihr Social-Media-Kanal. Denn hier gibt es den kleinen geistigen Erguss auf 140 Zeichen. Und die sind schnell getippt, wie jeder weiß. Samstag Abends sind Hashtags wie #Wettendass ein Muss für jeden Twitterer. Glauben Sie mir, Sie können den Fernseher ruhig ausschalten.</p>
<h4>Rebelmouse: Nur die Harten kommen in den Garten.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" title="Rebelmouse" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/10/btn2.png" alt="Rebelmouse Christa Goede" width="64" height="64" /> Sie bloggen und sind auf Facebook und Twitter? Und möchten Ihren Friends oder Followern zeigen, was Sie auf den anderen Kanälen so treiben? Dann sollten Sie unbedingt Mitglied bei Rebelmouse werden. Hier können Sie alle Ihre weltbewegenden Postings auf einer Wall versammeln und Ihren Besuchern gleich auf einen Blick präsentieren, wie megaaktiv Sie in den Sozialen Netzwerken sind. Hübsch sind auch die vielen Personalisierungsmöglichkeiten: Wie wäre es mit einem Portrait von Ihnen &#8211; im Hintergrund, aufgezogen auf Bildschirmgröße? Selbstdarsteller werden auf Rebelmouse garantiert fündig!</p>
<h4>MySocialPetwork: Wuff und Miez gehen online.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-2695 alignleft" title="mysocialpetwork-300x176" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/mysocialpetwork-300x176.jpg" alt="Link zu MySocialPetwork" width="108" height="64" />In diesem tierischen Netzwerk können Sie ihrem besten Freund endlich die lang ersehnte Internetpräsenz beschaffen, die Sie und er schon so lange vermissen. Nachrichten schreiben, Freundschaften zwischen den vielen verschiedenen Spezies schließen und pflegen, Beiträge posten und in Gruppen diskutieren &#8211; hier bleibt kein tierischer Herzenswunsch unerfüllt! Und dann gibt es noch Dr. Owl &#8211; eine Eule, die die Antwort auf nahezu jede Frage kennt. Besonders wichtig ist hier aber, dass Ihr felliger, fedriger oder schuppiger Mitbewohner in Babyjargon postet: Worte wie &#8222;Süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß&#8220; oder &#8222;Sweeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeet&#8220; gehören dort einfach zum guten Posting-Ton.</p>
<h4>Ihr Lieblingsnetzwerk</h4>
<p><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/Clipboard01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2616" title="Clipboard01" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2012/12/Clipboard01.png" alt="" width="64" height="64" /></a>Und? Welches ist Ihr Lieblingsnetzwerk? Warum? Und haben Sie noch ein paar Verhaltentipps für Newbies? Ich freue mich wie immer auf Ihr Feedback ;o)) </p>
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