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	<title>Selbstständigkeit Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Selbstständigkeit Archives - Christa Goede</title>
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		<title>20 Jahre selbstständig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 08:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Tipps, die ich mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit gerne selbst gegeben hätte. Wow, Anfang April 2023 ist es so weit: 20 Jahre gibt es dann die freiberufliche Texterin und Konzeptionerin Christa Goede. Das ist wirklich eine lange Zeit. &#160;Viele Höhen, einige Tiefen, viele Überraschungen&#160;und ganz viel Alltag verstecken sich hinter dieser Zahl. Deswegen habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-10-tipps-die-ich-mir-zu-beginn-meiner-selbststandigkeit-gerne-selbst-gegeben-hatte">10 Tipps, die ich mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit gerne selbst gegeben hätte.</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="402" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn.jpg" alt="Das Leben ist eine Achterbahn" class="wp-image-11628" style="width:430px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Wow, Anfang April 2023 ist es so weit: 20 Jahre gibt es dann die freiberufliche Texterin und Konzeptionerin Christa Goede. Das ist wirklich eine lange Zeit. &nbsp;<a href="https://www.christagoede.de/meine-geschichte/">Viele Höhen, einige Tiefen, viele Überraschungen&nbsp;und ganz viel Alltag</a> verstecken sich hinter dieser Zahl. Deswegen habe ich nun diesen Artikel überarbeitet, den ich eigentlich zu meinem 14. Freiberuflerinnen-Jubiläum geschrieben habe.</p>



<p>Zurzeit denke ich wieder sehr intensiv über meinen Job nach: Wie wird er sich wohl verändern in Zeiten von ChatGPT und anderen künstlichen Intelligenzen? Welche Auswirkungen werden diese interessanten Entwicklungen auf meinen Job haben? Werden sie tatsächlich Teile meiner Arbeit übernehmen? Und wie kann ich das bestmöglich steuern? Es steht eigentlich nur eins fest: Es bleibt spannend in dieser beruflichen Achterbahn, die ich freiwillig bestiegen habe!</p>



<p>Wenn ich mein selbstständiges Arbeitsleben in der Retrospektive betrachte, stelle ich erleichtert fest, dass ich ziemlich viel ziemlich richtig gemacht habe ,-) . Und doch habe ich in diesem Blogbeitrag ein paar Tipps aufgeschrieben, die ich mir selbst gerne vor 20 Jahren gegeben hätte. Denn dann wäre mit Sicherheit einiges leichter gewesen und entspannter gelaufen:</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-1-bleib-wie-du-bist">1. Bleib, wie du bist.</h4>



<p>Du musst dich nicht verbiegen für eine Selbstständigkeit – im Gegenteil: Wenn du gut bist, kannst du dir deine Auftraggeber </p>



<span id="more-11604"></span>



<p>ein Stück weit aussuchen. Und wenn du es schaffst, deine Außenpräsentation authentisch zu gestalten, dann kommen auch nur Kunden zu dir, die genau dich wollen. Du wirst Kunden und andere Freiberuflerinnen kennenlernen, mit denen du gerne zusammenarbeitest &#8211; auf Augenhöhe, wertschätzend und produktiv. So, wie du es dir immer gewünscht hast.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-2-sag-ofter-mal-nein">2. Sag öfter mal Nein.</h4>



<p>Abgrenzung ist in vielen Bereichen im Leben wichtig – und erst recht im Selbstständigen-Dasein. Deshalb ist <em>&#8222;Kannst du mal bitte eben &#8230;?&#8220;</em> eine Frage, die du ruhig und gelassen mit Nein antworten darfst, wenn du gerade keine Zeit hast. Und dein Wochenende hast du dir genau so verdient wie jeder Beschäftigte. Ach ja, und Feierabend solltest du auch nach 8 Stunden machen, denn du hast noch ein Privatleben. Deine Chefin ist gar nicht sooo streng, also keine Ausreden mehr 😉</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-3-hor-deinem-bauch-zu">3. Hör deinem Bauch zu.</h4>



<p>Ich weiß, das hörst du als Kopfmensch nicht so gerne: Dein <a href="https://www.christagoede.de/der-mitarbeiter-des-monats/">Bauchgefühl </a>ist wichtig, höre auf, es zu ignorieren! Im Gegenteil – höre genau hin, was der Bauch dir zu sagen hat, denn das Hirn hat nicht immer recht. Auch wenn du noch so analytisch und strategisch an eine Sache herangehst &#8230; wenn der Bauch muckt, trete zurück. Denn das wird dich vor einigem Ärger schützen und dir viele schlaflose Nächte ersparen. Glaub mir das bitte, ich weiß, wovon ich spreche &#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-4-teile-dein-wissen">4.&nbsp;Teile dein Wissen.</h4>



<p>In Zeiten des Internets gibt es kein Geheimwissen mehr – wir alle haben Zugriff auf das Wissen dieser Welt, von jedem Ort aus und zu jeder Zeit. Deshalb ist es noch wichtiger, dass du dein Wissen teilst und es mit deiner Sicht der Dinge würzt. So entwickelst du einen eigenen Stil und schaffst deine eigene Marke. Und verkaufst dich gleichzeitig ehrlich und authentisch. Darauf legst du doch schon dein ganzes Leben lang viel wert.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-5-entspann-dich">5. Entspann dich.</h4>



<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" width="350" height="410" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl.jpg" alt="Liegestuhl" class="wp-image-11631" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl-256x300.jpg 256w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>Hey, als Selbstständige weißt du einfach nicht, was du am Monatsende auf dem Konto haben wirst! Das ist der Nachteil an deiner Arbeitsform, der aber von vielen Vorteilen wie zum Beispiel der freien Zeiteinteilung aufgewogen wird. Genieße einfach die Zeiten, in denen es ruhiger ist &#8211; denn du weißt ganz genau, dass du dich nach dieser Ruhe sehnen wirst, wenn es wieder busy wird. Geh zum Sport, setz dich an den Fluss und schaue den Schiffen zu. Genieße die Auszeiten, sie sind wichtig!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-6-sei-noch-mutiger">6. Sei noch mutiger.</h4>



<p>Schätzchen, mehr als doof finden kann dich niemand – und eigentlich war dir das doch immer egal. Deswegen sage ich dir: Geh raus, geh auf Konferenzen (live und digital), stell dich auf Bühnen und rede über das, was dich in deinen Arbeitswelten bewegt. Sprich so darüber, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Und schreibe persönliche Blogbeiträge. Denn du weißt genau, dass es die individuellen Geschichten von anderen waren, die dich selbst im Leben weitergebracht haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-7-kalkuliere-selbstbewusst">7. Kalkuliere selbstbewusst.</h4>



<p>Ein Unternehmen, das du mit einem Billigangebot köderst, wird dir später nur in den allerseltensten Fällen einen angemessenen Preis zahlen. Ganz sicher. Wenn jemand sagt, dass er einen Kostenvoranschlag zu teuer findet, frage ihn einfach, welche Leistung du streichen sollst, damit der Preis günstiger wird. Gehe nur in Ausnahmefällen mit dem Preis runter. Ausnahmen sind regelmäßig wiederkehrende Aufträge, besonders gute Referenzen oder ein Auftrag von einer gemeinnützigen Organisation. That&#8217;s it!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-8-netzwerke-wie-verruckt">8. Netzwerke wie verrückt.</h4>



<p>Netzwerken macht Spaß, klar. Der Austausch mit anderen ist sehr wichtig – übers Texten, über die Steuer über das Wetter. Ganz egal! Es bringt uns alle weiter, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Gerade für Einzelselbstständige ist das elementar. Ein Beispiel: Auch wir werden mal krank oder fahren in den Urlaub. Wer übernimmt dann unsere Jobs? Deine Kundschaft wird sich sehr freuen, wenn du ihnen passenden Ersatz präsentieren kannst für die Zeit, in der du nicht da bist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-9-such-dir-schone-arbeitsumgebungen">9. Such dir schöne Arbeitsumgebungen.</h4>



<p>Früher habe ich einfach irgendwo gearbeitet: im Wohnzimmer, im Schlafzimmer am Ersatzschreibtisch, auf der Parkbank. Mittlerweile achte ich sehr darauf, dass ich in einer schönen Umgebung arbeite. Denn ohne Quatsch, ich habe bemerkt, dass ein schöner Arbeitsplatz auf meine Texte und Konzepte abfärbt! Und so achte ich zum Beispiel mittlerweile darauf, dass ich von meinem Schreibtisch aus ins Grüne sehen kann. Oder dass er groß genug ist, um mein <a href="https://www.christagoede.de/projektmanagement-fuer-leute-die-eigentlich-unordentlich-sind/">geliebtes Chaos</a> aufzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="10-schaffe-dir-einen-finanziellen-puffer">10. Schaffe dir einen finanziellen Puffer.</h4>



<p>Ich war im letzten Jahr tatsächlich das erste Mal in meiner Zeit als Unternehmerin <a href="https://www.christagoede.de/psoriasis-arthritis/">für mehrere Wochen krankgeschrieben</a>. Glücklicherweise bin ich in der Künstlersozialversicherung und habe deshalb ab der 7. Woche Krankengeld bekommen. Doch die Zeit vorher musste ich selbst finanziell überbrücken. Was ein Glück hatte und habe ich einen finanziellen Puffer. Denn die Kosten wie Miete etc. laufen ja weiter – egal, ob du arbeiten kannst oder nicht. Ein Geldpolster hilft dir also dabei, wieder schnell gesund zu werden, denn es erspart dir weitere Sorgen! </p>



<p>Und jetzt sag ich: Prösterchen, Christa, auf die nächsten 20 Jahre! Oder noch besser: Auf ganz viele weitere Jahre im besten Job der Welt 😉</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<pre class="wp-block-preformatted">Bildquellenangabe:&nbsp;<a href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">pixabay</a></pre>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Katja Rosenbohm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 08:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberuflerin]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Rosenbohm]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich mag keine Mogelpackungen.&#8220; Wieder eine Frau aus dem schreibenden Gewerbe – woran das nur liegt ;o) Natürlich daran, dass auch Katja im weltbesten Frauennetzwerk, dem Texttreff, aktiv ist. Ich saß damals auch gemeinsam mit ihr in dem spannenden Workshop zur Personenmarke, von dem sie im Interview erzählt. Katja beschäftigt sich als Texterin und Lektorin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Ich mag keine Mogelpackungen.&#8220;</em></h2>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-15556 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig.jpg" alt="Katja Rosenbohm im Gespräch (c) Gabi Budulig" width="400" height="267" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Katja-Rosenbohm-c-Gabi-Budulig-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Wieder eine Frau aus dem schreibenden Gewerbe – woran das nur liegt ;o) Natürlich daran, dass auch Katja im weltbesten Frauennetzwerk, dem Texttreff, aktiv ist. Ich saß damals auch gemeinsam mit ihr in dem spannenden Workshop zur Personenmarke, von dem sie im Interview erzählt. Katja beschäftigt sich als Texterin und Lektorin intensiv mit Sprache und der Frage, wie man richtig gendert. Sie teilt ihr Wissen freigiebig – ich habe schon viel von ihr gelernt, danke dafür!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Texterin und Lektorin – bei dir gibt es alles mit Krönchen. Und mit der <a href="https://die-orthograefin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orthogräfin</a> hast du gleich auch noch einen tollen Namen für deine Personenmarke gefunden. Wie bist du auf diese Idee gekommen? Brauchtest du Mut, um dich auf diese spannende Art und Weise selbst zu vermarkten?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Anfangs habe ich Die Orthogräfin nur als Logo verwendet. Irgendwann fand ich jedoch heraus, dass ich noch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal brauche, da ich mit dem Namen Katja Rosenbohm in Deutschland nicht einzigartig bin. Entstanden ist die Idee für die Orthogräfin in der Zusammenarbeit mit Sonya Eller, einer genialen Grafik-Designerin, die ich noch aus meiner Kölner Zeit kenne. Sonya hat es damals geschafft, ein besonderes Wortspiel zu kreieren, mit dem ich mich – mit einem Augenzwinkern – von meinen Mitbewerberinnen abheben konnte.<br />
Es gab die eine und andere kritische Stimme in die Richtung, dass ich mich damit zu sehr auf die Rechtschreibung festlegen würde. Oder gar das Augenzwinkern nicht verstanden wird. Davon ließ ich mich nicht verunsichern, mir gefiel der Name von Anfang an. Und je stärker ich mich als Person mit der Orthogräfin identifizierte, desto mehr positive Reaktionen kamen von außen. Ich habe gar nicht groß darüber nachgedacht, was ich da tue. Ich bin immer mehr in (m)eine Rolle geschlüpft. Bestärkt hat mich darin auch der Workshop <span id="more-15550"></span>„Ich als Marke“ unserer gemeinsamen Netzwerkkollegin Sandra Walzer. Die Orthogräfin ist inzwischen fest mit meiner Person verankert: Ich werde auch schon mal von Kund*innenseite aus mit „Liebe Orthogräfin“ angesprochen und bekomme sogar den einen oder anderen Krönchen-Gegenstand mitgebracht – das ist wirklich ganz wunderbar.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-15555" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm.jpg" alt="Logo die Orthogräfin (c) Katja Rosenbohm" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm.jpg 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Logo-die-Orthograefin-c-Katja-Rosenbohm-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />KR:</strong> Oberflächlich betrachtet spielt Authentizität erstmal keine große Rolle für mich. Als Profi arbeite ich für verschiedene Auftraggeber*innenpersönlichkeiten. Ich merke jedoch sehr schnell, mit wem ich auf einer Wellenlänge bin. Wenn ich mir anschaue, wer meine Kunden sind und für wen ich besonders gern arbeite, dann erkenne ich darin schon ein gewisses Muster: Je mehr ich mich mit dem Unternehmen identifiziere, desto besser gelingt es mir in die Rolle der externen Mitarbeiterin zu schlüpfen. Das sind dann die Aufträge, die noch einen Tick mehr Spaß machen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich weiß es nicht. In meinem persönlichen Umfeld überwiegen die anderen. 😉</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Da bin ich in erster Linie ganz klassisch orientiert: Ich habe eine eigene <a href="https://die-orthograefin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website mit Blog</a> und ein Profil auf <a href="https://www.xing.com/profile/Katja_Rosenbohm2/portfolio" target="_blank" rel="noopener noreferrer">XING</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/katja-rosenbohm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LinkedIn</a>. Daneben <a href="https://twitter.com/dieorthograefin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twittere</a> ich gern und nutze trotz aller Kritik auch <a href="https://www.facebook.com/DieOrthograefin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> regelmäßig. Eine bestimmte Strategie verfolge ich damit nicht. Ich tue das, was mir gefällt und Spaß macht.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich verstehe gut was du meinst, Christa. An solchen Punkten stelle ich mir dann vor, ich wäre eine angestellte Mitarbeiterin in dem Unternehmen, für das ich freiberuflich arbeite. Was würde ich dann dort über mich preisgeben, was würde ich in der Teeküche erzählen – und was nicht? Meine persönliche Grenze in der Authentizität ist dort, wo es mir zu privat wird. Das ist für mich keine starre Grenze und auch abhängig vom Gegenüber und meiner Tagesform.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>KR:</strong><br />
a. Sichtbar sein („Das bin ich!“)<br />
b. Spontan sein („Ich muss nicht erst überlegen oder abwägen, wie ich rüberkommen will.“)<br />
c. Offen sein („Abwarten, was auf mich zukommt.“)</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Ich kann hier nur von mir ausgehen: Ich mag keine Mogelpackungen. Wenn am Ende herauskommt, dass kein wahrer Kern drinsteckt, fühle ich mich hintergegangen, als Person nicht ernst genommen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>KR:</strong> Haha, wenn ich das jetzt verrate, ist ja überhaupt kein Überraschungscoup mehr möglich. Im Ernst: Ich setze darauf, dass mich auch in Zukunft die richtigen Leute (Unternehmen) finden.</p>
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div></p>
<p>Bildquellenangabe: Bild Interview <a href="http://budulig.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gabi Budulig</a>, Porträtfoto Heidi Frank vom <a href="http://www.visualwerk.de/">VISUALWERK</a>, Krönchenfoto Katja Rosenbohm</p>
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		<title>Im Interview &#8211; Melanie Kirk-Mechtel</title>
		<link>https://www.christagoede.de/im-interview-melanie-kirk-mechtel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2020 08:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Echtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Melanie Kirk-Mechtel]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmerin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Kundenorientierung steht dem Echtsein nicht entgegen.&#8220; Melanie Kirk-Mechtel und ich haben viel gemeinsam – zum Beispiel einen schreibenden Beruf, der uns beide ins weltbeste Netzwerk Texttreff geführt hat. Oder unsere Vorliebe für langhaarige Ponyfrisuren. Und dann ist da noch unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Gärtnern und selbst gezogenes Gemüse! Wobei ich bei den tollen Bildern aus [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Kundenorientierung steht dem Echtsein nicht entgegen.&#8220;</em></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-14978 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait.jpg" alt="Melanie Kirk-Mechtel Portrait" width="450" height="450" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanie-Kirk-Mechtel-Portrait-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />Melanie Kirk-Mechtel und ich haben viel gemeinsam – zum Beispiel einen schreibenden Beruf, der uns beide ins weltbeste Netzwerk <a href="http://www.texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff</a> geführt hat. Oder unsere Vorliebe für langhaarige Ponyfrisuren. Und dann ist da noch unsere gemeinsame Leidenschaft fürs Gärtnern und selbst gezogenes Gemüse! Wobei ich bei den <a href="https://www.instagram.com/melakirkmechtel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tollen Bildern aus ihren Instagram-Account</a> regelmäßig vor Ehrfurcht auf die Knie falle ;o)</p>
<p>Ich freue mich sehr, dass Melanie meine Fragen in dieser Interviewreihe beantwortet hat.  Auch deshalb, weil Melanies Website in Zusammenarbeit mit der wunderbaren <a href="https://www.christagoede.de/im-interview-annette-schwindt/">Annette Schwindt entstanden ist, die ich auch schon zum Thema Authentizität interviewt</a> habe!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG:</strong> Als Oecotrophologin bist du auf das Thema Ernährung spezialisiert – du schreibst Texte und Konzepte, arbeitest als Redakteurin, befüllst und pflegst Social-Media-Kanäle sowie Websites. Außerdem baust du selbst Gemüse an! Du bist als Person in deiner eigenen Außendarstellung gut sichtbar und positionierst dich gradlinig. Wie wichtig ist dir diese Personenmarke Mela? Wie entwickelst du diese Marke weiter?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Dass ich mit meinem Angebot als Personenmarke wahrgenommen werde, freut mich total. Natürlich steckt auch Absicht dahinter, aber ich bin das Ganze weniger strategisch als aus dem Bauch heraus angegangen und habe mich immer wieder gefragt, wie ich mich gerne öffentlich positionieren möchte. Dabei ist es ein Glück, dass meine Freude am Gärtnern, Kochen und Essen zwar einerseits Privatvergnügen sind, andererseits aber bestens zu meinem beruflichen Profil passen. So kann ich ein wenig von mir als Person zeigen, gebe aber gleichzeitig nicht zu viel aus meinem Privatleben preis.<br />
So richtig ging das mit der Positionierung erst 2016 los, als ich mit <a href="https://www.annetteschwindt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annette Schwindt</a> meine aktuelle Website gebaut habe. Da war ich noch nebenberuflich <span id="more-14970"></span>selbständig und wusste nicht, wie das alles wird. Als ich dann Anfang 2018 komplett in die Freiberuflichkeit gestartet bin, war es toll zu sehen, dass mich viele Leute aus dem Web schon kannten, und so war die Akquise nicht wirklich mühsam.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Authentizität ist ein Modebegriff – viele Unternehmen und Selbstständige schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Authentizität war früher im Agentur-Alltag etwas, was ich zum Teil sehr vermisst habe. Denn als Angestellte musste ich auch Themen oder Produkte „verkaufen“, von denen ich nicht überzeugt war. Als Selbständige nehme ich mir die Freiheit, mir die Kunden auszusuchen, die inhaltlich und vom Unternehmensgeist zu mir passen. Das muss man sich natürlich erstmal leisten können. In dieser Hinsicht bedeutet Authentizität also für mich, etwas zu tun, hinter dem ich voll und ganz stehen kann. Der zweite Aspekt ist, dass ich mich nicht verbiegen lassen möchte, in der Art, wie ich Aufträge bearbeite. Wenn die Zusammenarbeit nicht passt, dann wird sie beendet, was zum Glück erst einmal vorgekommen ist. Das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht kompromissbereit und kooperativ bin, sondern dass ich mir die Abstimmungsprozesse gerne gemeinsam mit dem Kunden und auf Augenhöhe erarbeite. Dann wird das Ergebnis auch gut.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Warum ist es so schwer für viele Menschen, individuelle Wege zu beschreiten und das zu tun, was uns wirklich ausfüllt?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Wenn ich an mich selbst denke, ist es bestimmt die Angst davor, zu wenig Geld zu verdienen oder gar keine Aufträge mehr zu bekommen, wenn man ein bisschen individueller unterwegs ist und auch mal unkonventionellere Wege geht. Lustigerweise ist aber bei vielen Freiberufler*innen genau das Gegenteil der Fall, wie ich mittlerweile aus vielen Gesprächen weiß. Zumindest bei denen, die – wie ich – nicht die Masse an Menschen bzw. potenziellen Kunden ansprechen möchten, sondern die RICHTIGEN Kunden. Und die habe ich am ehesten gefunden, je näher ich bei mir selbst war.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel? Welche Strategie verfolgst du langfristig?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14979 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen.jpg" alt="Melanies eigenes Radieschen" width="350" height="263" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Melanies-eigenes-Radieschen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />MKM:</strong> Neben meiner <a href="https://www.melaniekirkmechtel.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> habe ich eine <a href="https://www.facebook.com/melakirkmechtel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berufliche Facebook-Seite</a>, ein <a href="https://www.instagram.com/melakirkmechtel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a>&#8211; und ein<a href="https://twitter.com/melakirkmechte" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Twitter-Profil</a>. Außerdem teile ich meine Blogbeiträge auch auf <a href="https://www.xing.com/profile/Melanie_KirkMechtel2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a>. Da passiert momentan nach der Weihnachtspause noch nicht so viel, weil ich ein wenig faul geworden bin, aber das ändert sich bald hoffentlich auch wieder &#x1f609;. Bestimmte Stilmittel verwende ich nicht. Langfristig will ich es schaffen, auf allen Kanälen wieder regelmäßiger zu posten und meine Rubrik „melas Montag“ mit Linktipps aus den Bereichen Ernährung, Kommunikation und Nachhaltigkeit wieder jede Woche zu bestücken, um so sichtbar zu bleiben. Mehr ist jedoch momentan zeitlich nicht drin, weil das Selbstmarketing ja immer noch auf die eigentliche (bezahlte) Arbeit obendrauf kommt und ich auch noch Zeit für mich brauche.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Ja, Authentizität hat in meinen Augen dort Grenzen, wo sie die Belange des Gegenübers verletzt. Obwohl ich mich prinzipiell nicht verbiegen möchte, gibt es regelmäßig Situationen, in denen ich Kompromisse schließe. Das gehört für mich aber zur Kundenorientierung und steht dem Echtsein nicht entgegen. Die Hauptsache ist dabei für mich, dass man darüber redet und gemeinsam eine für beide Seiten akzeptable Lösung findet. Manchmal muss ich Dinge auch einfach hinnehmen, weil sie so vorgeben sind. Dann macht es keinen Sinn, Abstimmungswege oder ein verwendetes Tool zu torpedieren, auch wenn ich sie nicht sinnvoll finde.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie …. </em></p>
<p><strong>MKM:</strong><br />
a. Überzeugung – Je überzeugter ich selbst von einer Sache, einem Thema, einem Produkt bin, desto authentischer kann ich darüber kommunizieren.<br />
b. Empathie – Wenn ich spüren kann, wie der andere tickt, kann ich entscheiden, wie authentisch ich sein kann und wo meine Grenzen sind.<br />
c. Ehrlichkeit – Versteht sich von selbst, denke ich &#x1f609;.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum wird Authentizität von vielen Menschen ganz besonders geschätzt?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen merken, wenn sie eine Mogelpackung vor sich haben, und dass sie das nicht mögen. Präsentiert man sich dagegen als Mensch aus Fleisch und Blut, mit Ecken und Kanten, ist das sympathisch und erleichtert automatisch den Kontakt miteinander.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Mit welchen Strategien wirst du in den kommenden Jahren die Aufmerksamkeit der potenziellen Kundinnen und Kunden auf dich ziehen?</em></p>
<p><strong>MKM:</strong> Im Großen und Ganzen werde ich wohl so weitermachen wie bisher. Zusätzlich möchte ich mich noch durch Seminare und Workshops persönlich weiterentwickeln und eventuell mein Angebot in Richtung Gestaltung erweitern. Und ich möchte mich mehr in meine Netzwerke einbringen, sowohl digital als auch persönlich.</p>
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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<pre>Bildquellenangabe: Melanie Kirk-Mechtel</pre>
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		<title>Arbeiten im Home-Office</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 09:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Home-Office]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Fazit nach mehr als 16 Jahren als Freiberuflerin: Arbeiten im Home-Office ist nicht Arbeiten von Zuhause. Mit dem Blick in den Kalender fiel mir auf: Ich bin nun seit mehr als 16 Jahren selbstständig! Hui &#8230; das ist eine lange Zeit. Von gelegentlichen Großaufträgen mit Vor-Ort-Anwesenheitspflicht habe ich in dieser Zeit zumeist in meinem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mein Fazit nach mehr als 16 Jahren als Freiberuflerin: Arbeiten im Home-Office ist nicht Arbeiten von Zuhause.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-14407 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Frau-arbeitet-im-Home-Office-430x307.jpg" alt="Frau arbeitet im Home-Office" width="430" height="307" />Mit dem Blick in den Kalender fiel mir auf: Ich bin nun seit mehr als 16 Jahren selbstständig! Hui &#8230; das ist eine lange Zeit. Von gelegentlichen Großaufträgen mit Vor-Ort-Anwesenheitspflicht habe ich in dieser Zeit zumeist in meinem Home-Office oder in Co-Working-Places gearbeitet. &#8222;Arbeiten im Home-Office&#8220; &#8211; das klingt ja für viele Menschen nach Paradies. Und genau das ist es auch. Aber nur, wenn man es richtig macht. Deswegen lautet mein Fazit nach 16 Jahren auch: Arbeiten im Home-Office ist nicht Arbeiten von Zuhause. Diesen Satz sollten meiner Meinung nach alle, die ihr Büro in der eigenen Wohnung haben, am besten täglich mehrfach wiederholen! Doch wenn du einige Dinge bei der Organisation und der Ausstattung deines Home-Offices beachtest, dann ist diese Art zu Arbeiten tatsächlich sehr angenehm:</p>
<h3>Gutes, passendes Mobiliar. Angepasst an meine Bedürfnisse.</h3>
<p>In den 16 Jahren habe ich schon so einige Tische und natürlich auch Bürostühle gekauft – manche davon waren gut, die meisten davon waren schlecht. So weiß ich zum Beispiel mittlerweile aus eigener, leidvoller Erfahrung, dass ein guter Bürostuhl auch gutes Geld kostet. Doch diese Investitionen lohnen sich! Heute arbeite ich an einem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch manchmal im Sitzen, manchmal im Stehen und immer mal wieder mit unterschiedlich hoher Tischplatte. Mein Stuhl ist optisch ein klassischer Bürostuhl, der aber viele innere Werte hat &#8211; zum Beispiel kippelt er in alle Richtungen. So kann ich bewegt sitzen und nutze die vielen Möglichkeiten, die dieser Stuhl bietet, auch intensiv. Mal sitze ich ganz vorne auf der Kante, dann nach rechts oder nach links geneigt und manchmal kippele ich auch nach hinten &#8211; herrlich ist das!</p>
<h3>Gescheite Technik. Und zwar in allen Bereichen.</h3>
<p>Ja, ich kann auch an meinem Laptop direkt arbeiten &#8211; aber das ist auf die Dauer sehr unbequem. Ich habe also meinen Laptop über eine Dockingstation mit einem großen Bildschirm verbunden. So kann ich ermüdungsfreier im Home-Office arbeiten und muss den Kopf nicht auf Dauer geneigt halten. Außerdem nutze ich eine externe Tastatur, die besonders leicht läuft, und eine <span id="more-13727"></span>Vertikalmaus. Tastatur und Maus muss ich regelmäßig austauschen, da beide offensichtlich nicht für meinen exzessiven Dauergebrauch gemacht sind. Selten drucke ich mal etwas aus &#8211; doch dann nutze ich einen fixen Laserdrucker. Tintenstrahler sind bei mir immer eingetrocknet! Meine Daten sichere ich auf eine externe Festplatte, die wiederum mehrfach im Monat noch mal extra gesichert wird. Wenn ich telefoniere, dann meist über das Handy, das Festnetz nutze ich nur noch selten. Ach ja, und im Sommer liebe ich meinen Standventilator ;o)</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-8313" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Liste-Rot-430x627.png" alt="Eine Liste" width="250" height="365" />Organisation. Jaja, echt.</h3>
<p>Ganz ehrlich: Wenn ich nicht so ein gut organisierter Mensch wäre, würde ich beim Arbeiten im Home-Office gnadenlos scheitern. Denn das Ablenkungspotenzial ist ja immens &#8211; und es fehlen die Kolleginnen und Kollegen, die ja auch eine Art Kontrollfunktion haben. Einziger Punkt, in dem ich mich unterscheide von den Menschen, die jeden Tag ins Büro gehen: Ich arbeite gerne in Jogginghose, denn darin kann ich viel besser auf meinem bewegten Bürostuhl turnen ;o) Um meine vielen verschiedenen Jobs zu organisieren, nutze ich meinen digitalen Kalender und auch einen Arbeitszettel pro Woche, in dem ich meine Aufgaben aufliste und priorisiere. Freitags nachmittags mache ich dann einen neuen Wochenzettel und bestaune den alten mit all den Dingen, die ich in der vergangenen Arbeitswoche erledigt habe. Danach schmeiße den ollen Zettel mit viel Vergnügen weg! Dieses Ritual gehört bei mir zum Start ins Wochenende &#8211;  ich liebe es sehr.</p>
<h3>EXTRATIPP: der Heimweg.</h3>
<p>Häää, Heimweg? Ja, das meine ich ernst. Auch Menschen, die im Home-Office arbeiten, brauchen einen Heimweg. Meiner ist zwar nur 1,5 Meter lang, aber ich zelebriere ihn jeden Tag. Denn, wenn ich diese 1,5 Meter gehe, ist mein Arbeitstag zu Ende &#8211; ja, vielleicht starte ich sogar in ein entspannendes Wochenende! Wenn es eben gerade geht, betrete ich nach Feierabend und auch am Wochenende mein Heimbüro nicht. Lediglich Mails überfliege ich am Smartphone, aber ich bearbeite sie nicht (na gut, außer, die Welt geht unter. Aber das ist ja glücklicherweise eher selten der Fall ;-)) Seit ich mein Arbeits- und mein Privatleben in dieser strengen Form trenne und den Heimweg in all seiner Kürze als Schnittpunkt zwischen den beiden Welten nutze, kann ich besser abschalten und meinen Feierabend genießen. Vielleicht versuchst du das auch mal?</p>
<h3>Was du sonst noch tun kannst:</h3>
<h4>&#8211; NEIN sagen</h4>
<p>Wenn du schon länger im Home-Office arbeitest, hat sich das bestimmt auch schon in deiner Nachbarschaft und bei den verschiedenen Lieferdiensten rumgesprochen. Und so wird dein Büro immer mal wieder zum Lagerplatz für all die Päckchen und Pakete, die die Menschen in deiner Umgebung bestellt haben. Super ist eine Home-Office-Arbeiterin in der Nachbarschaft auch, wenn mal wieder Handwerker vor der Tür stehen: <em>&#8222;Kannst du dem fix mal die Tür aufschließen? Der braucht auch nur 30 Minuten!&#8220;</em> Klar, 30 Minuten meiner Arbeitszeit! Es lohnt sich also, hier auch mal klar und deutlich NEIN zu sagen.</p>
<h4>&#8211; Hausarbeit nicht in der Arbeitszeit erledigen</h4>
<p>Klar, ich räume auch zwischendrin mal die Spülmaschine aus oder hänge eine Maschine Wäsche auf &#8211; aber das sollte die Ausnahme bleiben. Denn sonst werden die Menschen, die mit dir in einer Wohnung wohnen, diese Art von Service bald für selbstverständlich halten: <em>&#8222;Du bist doch den ganzen Tag Zuhause, kannst du das schnell übernehmen?&#8220;</em>Hier lohnt sich der Gedanke an den Heimweg &#8211; denn auch dein Arbeitsplatz ist räumlich abgegrenzt von der Wohnung. Mit dem Heimweg im Kopf wird es dir leichter fallen, deinen Lieben nicht die gesamte Hausarbeit abzunehmen ;o)</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14409 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Frau-mit-Fahrrad.jpg" alt="Frau mit Fahrrad" width="250" height="500" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Frau-mit-Fahrrad.jpg 250w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Frau-mit-Fahrrad-150x300.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></strong>&#8211; Leerzeiten klug nutzen</h4>
<p>Jede Person, die schon länger selbstständig ist, kennt diese bedrückenden Leerzeiten. Auch ich habe sie immer mal wieder. Und dann sitze ich am Schreibtisch und weiß eigentlich gar nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll. Mittlerweile habe ich eine Liste, auf der ich immer wieder Dinge notiere, die ich in diesen Leerzeiten machen kann: neue Blogbeiträge schreiben, meine Website weiter optimieren, meine Positionierung überprüfen und meine Außendarstellung checken. Oder auch Rad fahren gehen, Freundinnen und Freunde treffen oder lecker Mittagessen gehen. Wenn ich Arbeitszeit in Freizeit umwandele, mache ich das auch ganz bewusst: Ich gehe den Heimweg und genieße dann meine unverhoffte Freizeit &#8211; es kommen schließlich auch wieder die Tage, in denen ich Überstunden schrubbe. Eben genau so, wie es Angestellte auch tun.</p>
<h4>&#8211; Ordnung halten &#8230; äh</h4>
<p>Naja, eigentlich sollte auch ich meinen Schreibtisch ordentlich halten. Aber das gehört zu den wenigen Dingen, die ich tatsächlich nicht hinkriege in meinem Home-Office. Mein Schreibtisch ist immer ein Sammelsurium von verschiedenen Dingen und Papier stapele ich gerne so lange, bis es sich von selbst in Bewegung setzt. Allerdings ist es auf meinem Schreibtisch immer halbwegs sauber, denn Brotkrümel und Kaffeetassenflecken behindern meine Kreativität &#8211; das Chaos aus Bürogegenständen, Haargummis, Handcremes und Zetteln hingegen hilft meinen Ideen auf die Sprünge. Aber vielleicht finde ich eines Tages eine Methode, mit der ich meinen Schreibtisch zumindest etwas mehr in Ordnung halten kann ;o)</p>
<h4>&#8211; Einsamkeit bekämpfen</h4>
<p>Ja, ich fühle mich in meinem Home-Office manchmal etwas einsam. Dann würde ich gerne in die Kaffeeküche schlappen und mit Kolleginnen und Kollegen plaudern. Oder mit dem Menschen aus dem Büro gemeinsam Mittag essen gehen. Oder die quirlige Stimmung im Großraumbüro genießen &#8230;. Moooooooooooooooment. Hab ich das gerade wirklich getippt? Ich finde Großraumbüros ganz furchtbar! Denn ich kann mich einfach nicht gut konzentrieren, wenn um mich herum geschäftiges Treiben herrscht. Da genieße ich doch die Ruhe in meiner &#8222;Einzelzelle&#8220;, in der ich mich tief auf Dinge konzentrieren kann. Und wenn ich mich einsam fühle, gehe ich draußen Mittag essen, rufe eine Freundin oder einen Freund an oder blödele ein bisschen in Social Media herum &#8211; zack, bin ich nicht mehr einsam!</p>
<hr />
<p>Und jetzt bist du gefragt: Welche Tipps und Tricks hast du auf Lager, die dir das Arbeiten im Home-Office so angenehm wie möglich machen? Ich bin gespannt und freue mich auf deine Ideen und die Erfahrungen, die du bereits gemacht hast!</p>
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div></p>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Blogparade: Was ist für Dich Erfolg in Deinem Business?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 06:41:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Definition]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Troyer]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Erfolg ist alles, was mir Spaß macht.&#8220; Martina Troyer von netzgewandt postete im August einen Beitrag auf Facebook, in dem es um das Evergreen-Thema &#8222;Erfolg&#8220; ging. Aufhänger war ein Webinar, das sie besucht hatte: Dort wurde ihr Erfolg prophezeit, was ja erst mal ganz toll ist. Der Haken war, dass dieses Erfolgsversprechen direkt mit der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="entry-title"><em>&#8222;Erfolg ist alles, was mir Spaß macht.&#8220;</em></h1>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12252 size-medium" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/09/H%C3%BCpfend-vor-Freude-430x225.jpg" alt="Hüpfend vor Freude" width="430" height="225">Martina Troyer von <a href="https://netzgewandt.de/" target="_blank" rel="noopener">netzgewandt </a>postete im August einen Beitrag auf Facebook, in dem es um das Evergreen-Thema &#8222;Erfolg&#8220; ging. Aufhänger war ein Webinar, das sie besucht hatte: Dort wurde ihr Erfolg prophezeit, was ja erst mal ganz toll ist. Der Haken war, dass dieses Erfolgsversprechen direkt mit der Buchung eines kostenpflichtigen Kurses verbunden wurde &#8211; pfuibah. In der anschließenden Diskussion ging es auch darum, was &#8222;Erfolg&#8220; eigentlich ist, denn schon die Definition von &#8222;Erfolg&#8220; unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Und schwupps, diese&nbsp;Blogparade war geboren! Und weil auch mich das Thema immer wieder umtreibt, mache ich gerne mit. Hier meine Antworten:</p>
<h3>Welches Business bewegt dich? Was machst Du?</h3>
<p>Mein Name ist Christa Goede, ich bin Texterin, Konzeptionerin und Social Media-Managerin. Für kleine und mittelständische Kunden konzeptioniere ich Websites, schreibe die Texte und berate meine Kunden intensiv in Sachen digitaler Kommunikation. Ich bin seit 14 Jahren selbstständig und antworte auf die Frage nach meinem Job gerne mit: <em>&#8222;Ich arbeite nicht, ich habe den ganzen Tag Spaß!&#8220; &nbsp;</em>😉</p>
<h3>Was macht für Dich Erfolg aus? Wie definierst Du „erfolgreich sein“?</h3>
<p>Arbeit bestimmt unser aller Leben, wir alle verbringen sehr viel Lebenszeit mit der Arbeit &#8211; warum sollte ich also in dieser Zeit etwas tun, das mich unglücklich macht? Da mich Spaß haben glücklich macht, definiere ich Erfolg als alles, was mir Spaß macht 😉 . Denn wer hat noch mal gesagt, dass man für Arbeit leiden muss? Niemand? Warum denken das dann so viele Menschen immer noch? Das muss ich nicht verstehen &#8230;.</p>
<p>Doch es gibt noch ein paar Punkte mehr, die Erfolg für mich rund machen &#8211; ein paar davon schreibe ich hier mal auf:<span id="more-12245"></span></p>
<ul>
<li><strong>Der Umsatz stimmt!</strong><br />
Klar, das Geld an erster Stelle, denn wir alle müssen von unserem Job leben. Ich habe für mich einen Mindestbetrag definiert, den ich im Jahr erwirtschaften muss, um mein Leben so führen zu können, wie ich das derzeit möchte. Wenn ich mehr verdiene, freue ich mich aber trotzdem sehr 😉 &nbsp;. Doch mein Erfolg ist nicht mit einem jährlichen Mindestwachstum von XY % verknüpft. Denn ich habe als Einzelselbstständige ja nur eine bestimmte Anzahl an Stunden, die ich verkaufen kann, wenn ich nicht 60 Stunden die Woche arbeiten möchte.</li>
<li><strong>Ich bin frei!</strong><br />
Diese Freiheit ist wichtig für mich, denn ich hab&#8217;s nicht so mit Hierarchien. Deswegen bin ich sehr gerne meine eigene Chefin und arbeite mit meinen Kunden und Kundinnen auf Augenhöhe zusammen &#8211; genau wie mit den Menschen, mit denen ich gemeinsam Websites kreiere oder Social Media-Auftritte entwickle und begleite. Denn ich bin bei aller Abneigung gegen soziale Gefälle gleichzeitig eine gute Teamplayerin und kann andere Menschen motivieren.</li>
<li><strong>Ich darf ich sein!</strong><br />
Ein ganz großes Geschenk ist für mich, dass ich mich für meine Arbeit nicht verbiegen muss! Denn heute werde ich von meinen Kunden und Kundinnen für genau die Eigenschaften geschätzt, mit denen ich als Festangestellte angeeckt bin: Ich hinterfrage Dinge gerne, kann gut argumentieren und lasse mich mit meinen Ideen nicht so schnell abspeisen. Damit werde ich zur idealen Sparringspartnerin für andere Selbstständige, die jemanden suchen, der sie umfassend berät, neue Ideen entwickelt und dabei trotzdem immer den Etat im Blick hat. &nbsp;Prima! Und wenn ich Lust habe, den ganzen Tag ungekämmt in der Jogginghose auf der Couch zu arbeiten, dann mache ich das. Einfach so. Yeah!</li>
<li><strong>Meine Arbeit macht Sinn!</strong><br />
Ich liebe Kommunikation &#8211; aber nicht um jeden Preis. Deswegen muss ich das zu vermarkende Produkt sinnvoll finden, sonst kann ich den Job nicht machen. Also frage ich immer sehr genau nach, um welche Inhalte es geht, bevor ich überhaupt ein Angebot abgebe. Toller Nebeneffekt: So lerne ich die potenziellen Auftraggebenden und deren Angebote besser kennen, bevor daraus eine vertragliche Verpflichtung entsteht &#8211; und das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit! So bleiben beiden Parteien böse Überraschungen erspart.</li>
<li><strong>Ich kann meine Tage so gestalten, wie ich das möchte!</strong><br />
Mein Arbeitsalltag findet nicht zwischen 9 und 17 Uhr statt, sondern ich gestalte mir meine Tage so, wie ich das möchte: Morgens gehe ich öfter mal zum Sport, mittags gehe ich manchmal am Main radeln oder eine Kleinigkeit essen. Dabei gucke ich nur auf die Uhr, wenn ich einen Termin habe. Dafür sitze ich aber manchmal abends bis spät am Schreibtisch &#8211; denn ich achte bei aller Gestaltungsfreiheit genau darauf, dass ich vereinbarte Termine halte. Meiner Meinung nach ist das sogar für kreative Menschen wie mich die einzig sinnvolle Art zu arbeiten, denn Ideen halten sich nicht an Uhrzeiten &#8211; sie kommen dann, wenn sie wollen, diese kleinen Biester 😉 .</li>
</ul>
<h3>Was hältst Du von Erfolgstipps im Netz? Was davon motiviert Dich, was schreckt Dich besonders ab und warum?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12254" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/09/Yacht.jpg" alt="Yacht" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/09/Yacht.jpg 764w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/09/Yacht-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Uhhhh &#8211; wenn mit Erfolgstipps diese Filmchen gemeint sind, in denen sich jemand vor einem Sportwagen oder einer Jacht räkelt und dabei darüber plaudert, wie leicht und einfach es war, die erste Million zu machen, dann muss ich lachen, haha. Denn das ist brutalstmöglich albern, schließlich ist &#8222;Erfolg&#8220; etwas sehr Persönliches. Und dann kommt noch dazu, dass ich nach 14 Jahren Selbstständigkeit genau weiß, dass Erfolg auch sehr viel mit harter Arbeit zu tun hat &#8211; von selbst kommt der nicht, dieser &#8222;Erfolg&#8220;!</p>
<p>Mir bringt es aber sehr viel, wenn andere Menschen offen über ihren Erfolg oder auch Ihr Scheitern berichten. Denn von diesen realen Erlebnissen kann ich direkt profitieren, in dem ich die Inhalte auf mein eigenes Leben und mein Business beziehe und im Idealfall sogar eigene Handlungsstrategien entwickle. &nbsp;Deswegen lese ich persönliche, offene Blogbeiträge zur Thema Erfolg und zum persönlichen Werdegang einzelner Menschen sehr gerne! Übrigens: Auch der Misserfolg ist direkt mit dem Erfolg verknüpft, denn <a href="https://www.christagoede.de/meine-geschichte/" target="_blank" rel="noopener">kein Lebensweg verläuft aalglatt &#8211; meiner auch nicht</a>.</p>
<h3>Hast Du einen Tipp zum Thema Erfolg?</h3>
<p>Ja, sogar einen für mich ultimativen: Bleib so, wie du bist. Denn nur, wenn du dich nicht verbiegst, sondern dein Ding machst, wird sich dein ganz persönlicher Erfolg einstellen. Und dann ist es einer, der dich auch noch rund um glücklich macht! Das ist es doch, was wir eigentlich alle wollen, oder?</p>
<h3>Was wäre für die nächste Zeit Dein größter Wunsch hinsichtlich Erfolg?</h3>
<p>Ich möchte gerne mehr Zeit und auch mehr Ideen für mein Blog haben, denn dieses Blog ist mein Haupt-Akquiseinstrument und damit direkt mit meinem persönlichen Erfolg verbunden. Und außerdem macht mir das Schreiben frei nach Schnauze richtig viel Spaß! Doch leider habe ich es in den letzten Monaten etwas vernachlässigt, denn ich hatte so viele andere Themen, die mich mächtig umgetrieben haben &#8211; da ist das Blog leider ein bisschen auf der Strecke geblieben. Aber wenn jetzt die Tage kürzer und trüber werden, habe ich bestimmt wieder viel mehr Zeit!</p>
<h3>Und zum guten Schluss: Was wünscht Du dir im Zusammenhang mit dieser Blogparade?</h3>
<p>Gleich zweierlei: Erstens lese ich mir nun in Ruhe die anderen Beiträge durch &#8211; da ist ganz bestimmt wieder Gedankenfutter für mich dabei. Vorher lesen wollte ich nicht, damit meine Gedanken frei fließen können, ganz ohne Beeinflussung durch bereits Geschriebenes. Zum Zweiten hoffe ich, dass diese Blogparade vielleicht jemand anderes Mut macht, endlich den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Denn meiner Meinung nach kann man da nur gewinnen &#8211; und das auch gleich auf mehreren Ebenen, siehe oben.</p>
<p>Danke für die Blogparade, liebe Martina!</p>
<pre>Bildquellenangabe:&nbsp;<a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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		<item>
		<title>Im Interview &#8211; Katrin Bauer</title>
		<link>https://www.christagoede.de/im-interview-katrin-bauer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 07:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[feines design]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Bauer]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Gelassenheit ist auch ein Aspekt von Authentizität. Und Humor.&#8220; Katrin kenne ich aus den Zeiten, als ich noch in Dreieich wohnte &#8211; wir sind in die gleiche Schule gegangen und hatten einen Freundeskreis, der sich an einigen Stellen überlappte. &#8222;Damals&#8220; ist sie mir mit ihrer direkten, konkreten Art im Gedächtnis geblieben, denn ich mag ja [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Gelassenheit ist auch ein Aspekt von Authentizität. Und Humor.&#8220;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10301 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Katrin-Bauer-.jpg" alt="Katrin Bauer" width="350" height="233" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Katrin-Bauer-.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Katrin-Bauer--300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />Katrin kenne ich aus den Zeiten, als ich noch in Dreieich wohnte &#8211; wir sind in die gleiche Schule gegangen und hatten einen Freundeskreis, der sich an einigen Stellen überlappte. &#8222;Damals&#8220; ist sie mir mit ihrer direkten, konkreten Art im Gedächtnis geblieben, denn ich mag ja bekanntlich Menschen, die sagen, was sie denken. Außerdem lacht sie gerne und zwar auch über echt dreckige Witze – sehr sympathisch 😉</p>
<p>Viele Jahre später hat dann der Kollege Zufall eine große Rolle gespielt: Seit dieser Zeit arbeiten wir immer mal wieder zusammen für verschiedene Kunden &#8211; sie als Grafik-Designerin, ich als Texterin und Konzeptionerin. Katrin hat sich in den letzten Jahren viel Input zum Thema Freiberuflichkeit bei mir geholt und ich habe sie immer wieder darin bestärkt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Ab Juli 2016 ist es endlich so weit, yeah! Nun drücke ich ihr ganz feste die Daumen &#8230; ach, Quatsch, ich bin mir sicher, dass sie das schafft!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG: </strong>Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>KB:</strong> Ich glaube, wir sind alle ziemlich gut darin zu merken, ob jemand echt ist oder nicht. Wir lesen seit unserer Geburt Gesichter und kommunizieren. Jeden Tag. Mit uns nahestehenden Menschen und Fremden – wir sind also Authentizitäts-Profis. Ein großer Teil der täglichen Kommunikation muss gar nicht authentisch sein. Aber wenn es um Vertrauen geht, dann ist Authentizität wirklich wichtig. Im Privaten wie im Beruflichen.<br />
Jemand, der sich anhört, als käme er direkt aus einem Unternehmensberatungs-Seminar, kann nicht <span id="more-10292"></span>ernst genommen werden wollen. &#8222;Wenn sie die Möglichkeit hätten, 1.000 Euro zu sparen oder nicht. Was würden Sie tun?&#8220; – das wurde ich tatsächlich mal von einem jungen Versicherungsmakler gefragt. Ich musste kurzzeitig den Raum verlassen, um in Ruhe abzulachen.<br />
Für meine Arbeit: Ich bin Grafik-Designerin. Der gestalterische Teil meiner Arbeit ist authentisch, weil er meine Handschrift trägt, ob geplant oder nicht. Beim interaktiven Teil der Arbeit – der Kommunikation mit dem Kunden – finde ich, dass Echt sein die einzige Art ist, Vertrauen aufzubauen und Spaß an der Zusammenarbeit zu haben. Und falls es zwischenmenschlich einfach nicht passt – was ja nicht schlimm ist – gibt es noch die &#8222;professionelle Authentizität&#8220;, bei der man auf einer sachlichen Ebene anständig, fair und zuverlässig ist.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deinen unternehmerischen Außenauftritt? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p><strong>KB: </strong>Meine Website <a href="http://www.feines-design.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.feines-design.net</a> , <a href="https://www.facebook.com/feinesdesign/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">facebook</a>, Xing, linked in, div. Designplattformen. Ich mag‘s klar und präzise. Das wäre dann das Stilmittel. Weniger ist mehr.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Du machst dich gerade selbstständig: Ab Juli 2016 bietest du unter dem Namen „feines design“ Allround-Leistungen rund um den Bereich Grafik Design an. Denkst du in dieser Gründungsphase darüber nach, ob Authentizität in deinem Unternehmensauftritt eine Rolle spielt? Wenn ja – welche Rolle?  Wenn nein – warum nicht?</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-10302 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Feines-Design-.jpg" alt="Feines Design-" width="350" height="197" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Feines-Design-.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/05/Feines-Design--300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />KB:</strong> Ich denke zurzeit täglich darüber nach, ach quatsch – minütlich. Das fing mit meinem Firmennamen und Logo an. Das war schwer. Ich meine &#8230; ich gestalte seit Jahren beruflich Logos. Und ich liebe das. Aber für mich selbst? Etwas Gutes zu finden? Pure Quälerei. Weil der Abstand fehlt und weil ich mich erst mal positionieren musste. Ein großer Aspekt der Authentizität ist, zu wissen, wer man ist und was man will.<br />
Wer ich beruflich bin, ändert sich ja auch gerade massiv. Ich habe mich aus dem Rahmen einer Festanstellung gelöst und stehe jetzt als Katrin vor den Kunden und nicht mehr als Art Director der Firma X. Das ist so viel persönlicher, ich stehe jetzt voll und ganz alleine da – mit allen großartigen &amp; doofen Konsequenzen.<br />
Ich habe hin und her überlegt, wie ich mich positioniere, und bin zu dem Schluss gekommen, dass es Quatsch ist, auf einmal andere Maßstäbe anzusetzen als das, was mir im Privaten wichtig ist – nämlich Echt sein. Und das Sahnehäubchen: Man muss sich nicht mit diplomatischen Konstrukten herumschlagen – das klingt schon so nach Verzetteln. Ich bin gespannt, ob der Plan aufgeht. 🙂</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Was glaubst du: Warum ist es für manche Menschen so schwer, individuelle Wege zu beschreiten und zu den Facetten ihrer Persönlichkeit zu stehen?</em></p>
<p><strong>KB:</strong> Ich würde Authentizität nicht als festgeschriebenen Zustand ansehen: Ich denke, dass jeder im Leben mal mehr, mal weniger authentisch ist. Das hat etwas mit Entwicklung zu tun: ob man mit der jeweiligen Lebenssituation zufrieden ist oder sich gerade im Umbruch befindet und sich neu definieren muss. Man kann meiner Meinung nach genau so wenig immer authentisch wie immer glücklich sein.<br />
Ich glaube, es hat auch etwas mit Lebenserfahrung zu tun. Ich bin jetzt 40. Und habe mittlerweile verstanden, dass es Bereiche gibt, in denen ich gut bin und andere, in denen ich mir einen abkrampfe und trotzdem nie gut werde. Das Tolle ist: Ich bin völlig fein damit. Ich finde, das ist auch ein Aspekt der Authentizität: Gelassenheit. Oh … und Humor. Der hilft IMMER. Bei ALLEM.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>KB:</strong> Im Berufsleben ist Authentizität schwieriger als im Privaten. Weil man von Menschen umgeben ist, mit denen es klappen muss – unabhängig von Sympathien &#8230;<br />
Mit manchen Menschen klappt‘s zwischenmenschlich einfach nicht, aber dafür sollte man sich die oben genannte professionelle Authentizität aneignen. Höflich, nett und klar sein und es auch so meinen. Auch Streitigkeiten kriegt man in den Griff, wenn man entspannt bleibt und dem anderen Achtung entgegenbringt. Keep calm.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong>KB</strong>: a. Vertrauen – wer authentisch ist, macht eine klare Ansage, kein Theater, kein Rätselraten. Das schafft Vertrauen.<br />
b. Ehrlichkeit – der Beginn von Authentizität ist oft, ehrlich zu sich selbst zu sein. Und wer das geschafft hat, kann das auch nach außen.<br />
c. Herzblut – siehe Antwort auf die nächste Frage.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Was glaubst du: Warum werden öffentliche Gefühlsausbrüche von Persönlichkeiten heute besonders geschätzt? Der Wutausbruch von Bundesaußenminister Steinmeier hat viel öffentliche Bewunderung erfahren und ist zum <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AX5m5swD-QU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">echten Youtube-Hit geworden mit mittlerweile mehr als 2,6 Mio. Klicks</a>.</em></p>
<p><strong>KB:</strong> Steinmeier … weiß nicht, so richtig authentisch wirkt das nicht. Aber generell: weil authentisch toll ist. Wenn ich sehe, dass da jemand mit Herzblut hinter einer Sache steht und so involviert ist, dass er es nicht mehr schafft, die Distanz zu wahren und sauer wird, dann beruhigt mich das. Weil ich weiß, dass die Person einiges mehr dafür tun wird, das Ziel zu erreichen als jemand, der da nur eine Aufgabe abfrühstückt.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Welche unternehmerischen Strategien werden in den nächsten Jahren Interesse wecken – und zum Beispiel aus Interessenten Käufer machen?</em></p>
<p><strong>KB: </strong>Christa, wenn ich das wüsste 😉 Meine Theorie: Der Dialog, der durch das Internet möglich ist, zeigt sehr deutlich, dass Konsumenten nicht doof sind. Dass man Menschen ernst nehmen und auf einem intelligenten Level mit ihnen kommunizieren muss. Ehrlich, aufmerksam und mit Achtung. Und wer richtig gut ist, legt das Ganze charmant und mit etwas Humor an. So, als würde man sich mit jemandem verabreden, den man toll findet. Ich glaube, wer mit diesem Mindset an Aufgaben herangeht, und es auch so meint, wird eine Menge gute Gefühle und Spaß für alle Beteiligten hervorbringen.</p>
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
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<pre>Bildquellenangabe: Katrin Bauer</pre>
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		<title>Im Interview &#8211; Angi Henn</title>
		<link>https://www.christagoede.de/im-interview-angi-henn/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/im-interview-angi-henn/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2016 08:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Angi Henn]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Peggy Sue Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Retromode]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Grafik-Designerin war nie so richtig mein Traumberuf.&#8220; Angi kenne ich schon drölfzig Millionen Jahre, ehrlich. Denn wir haben einen ähnlichen Musikgeschmack und eine gemeinsame Vorliebe für Locations, die nicht jeder kennt &#8211; und auch nicht kennen muss. Und so überschneidet sich unser Freundeskreis seit vielen Jahren in einigen Ecken. Wir beide sind auch Mitglied bei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>&#8222;Grafik-Designerin war nie so richtig mein Traumberuf.&#8220;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9346" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Angi-vor-Laden.jpg" alt="Angi vor Laden" width="280" height="420" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Angi-vor-Laden.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Angi-vor-Laden-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />Angi kenne ich schon drölfzig Millionen Jahre, ehrlich. Denn wir haben einen ähnlichen Musikgeschmack und eine gemeinsame Vorliebe für Locations, die nicht jeder kennt &#8211; und auch nicht kennen muss. Und so überschneidet sich unser Freundeskreis seit vielen Jahren in einigen Ecken. Wir beide sind auch Mitglied bei den Hessische Mädsche, der sagenumwobenen Frauenrunde, die bevorzugt in der Vorweihnachtszeit in Erscheinung tritt und es schon bis in das Frankfurter Szeneheftchen &#8222;Frankfurt geht aus!&#8220; geschafft hat. Mehr wollt ihr nicht wissen, bestimmt nicht 😉</p>
<p>Ich bewundere Angi sehr für ihren Mut, sich eine komplett neue berufliche Existenz aufzubauen, und unterstütze sie immer mal wieder mit kleinen Texten oder Pressemitteilungen. Und so war ich schon bei den Anfängen von Peggy Sue Frankfurt dabei: Zielstrebig ist Angi Schritt für Schritt gegangen und hat heute einen kleinen, sehr feinen Laden für Damenmode im Stil der 1920er bis 1960er Jahre. Leider passe ich in die meisten ihrer fabelhaften Kleider nicht hinein, doch ihre Accessoires sind auch ganz toll! Wenn ihr mal in Frankfurt seid, solltet ihr also unbedingt in diesem Laden vorbeischauen. Und für alle, die weiter weg wohnen: Fräulein Backfisch heißt Angis Onlineshop!</p>
<hr />
<p><em><strong>CG: </strong>Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?</em></p>
<p><strong>AH:</strong> Ich glaube, dass meine Kundinnen spüren, dass ich voll hinter dem stehe, was ich tue und nicht einfach einem Trend hinterherlaufe. Bei den Produkten achte ich darauf, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – so habe ich ganz bewusst einige Hersteller nicht im Programm, weil sie aus meiner Sicht entweder überteuert oder so billig sind, dass ich ein Mindestmaß an Qualität nicht garantieren kann. Mir macht es Spaß, meine Kundinnen zu beraten, und ich bin dabei höflich, aber ehrlich. Von mir hört man kein <span id="more-9339"></span>„Das sieht ja SUUUPER aus“, wenn ich merke, dass die Kundin sich unwohl fühlt oder mit Mühe und Not ins Kleid gequetscht hat.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Welche Plattformen benutzt du für deine unternehmerischen Außenauftritte? Verwendest du dort spezielle Stilmittel?</em></p>
<p><strong>AH:</strong> Ich habe eine klassische Website für den Laden, einen Onlineshop sowie Facebook-Seiten für Laden und Onlineshop. Darüber hinaus nutze ich Pinterest. Ich finde es manchmal knifflig, Laden und Onlineshop sauber zu <!--more-->trennen, da die Produkte größtenteils identisch sind, da habe ich den Stein der Weisen noch nicht gefunden. Generell ist die Tonalität auf den Websites eher neutral-informativ, während ich auf Facebook mehr im „Plauderton“ unterwegs bin und auch mal selbst geschossene Handy-Fotos poste.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Du bist Grafik-Designerin und hast viele Jahre als Freiberuflerin in Agenturen gearbeitet – heute hast du einen eigenen Laden und einen E-Shop, in denen du Kleidung und Accessoires im Retrolook der 1920er bis 1960er Jahre verkaufst. Ich bewundere dich für den Mut, diesen Schritt gegangen zu sein – hatte er auch etwas mit deiner Authentizität und deiner Leidenschaft für den Beruf zu tun? Hat sich da etwas verändert im Lauf der Jahre?</em></p>
<p><strong>AH: </strong>Grafik-Designerin war nie so richtig mein Traumberuf, und ich habe es in diesem Beruf nie geschafft, meine persönlichen Träume und Wünsche zu verwirklichen. Ich hatte immer Schwierigkeiten, meinen „USP“ zu finden – also das, was mich gegenüber anderen Grafik-Designern auszeichnet, was mich besonders macht. Bei meiner jetzigen Tätigkeit fällt es mir hingegen ganz leicht, das zu formulieren, und mich jeden Tag wieder selbst zu motivieren. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich beim Grafik-Design nie so glückliche Gesichter und leuchtende Augen vor mir hatte, wie ich es jetzt bei meinen Kundinnen erlebe. Doch mein Design-Background hilft mir heute natürlich, weil ich Website, Flyer und andere Kommunikationsmaterialien selbst entwerfen kann.</p>
<p><em><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9348" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/peggysuefrankfurt_quer-kl.jpg" alt="Der Laden von innen" width="280" height="186" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/peggysuefrankfurt_quer-kl.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/peggysuefrankfurt_quer-kl-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />CG:</strong> Was glaubst du: Warum ist es für manche Menschen so schwer, individuelle Wege zu beschreiten und zu den Facetten ihrer Persönlichkeit zu stehen?</em></p>
<p><strong>AH: </strong>Je mehr ich von meiner Persönlichkeit zeige, desto angreifbarer werde ich. Gerade im Beruf ist eine vorgefertigte Rolle wie eine Art Uniform, die zwar einengt, aber auch schützt. Diese „Rüstung“ abzulegen, ist sicher für manche eine Herausforderung.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Nach gängiger Definition resultiert Authentizität aus einem Sieg des Seins über den Schein. Doch für mich als Unternehmerin ist es nicht immer einfach zu entscheiden, wie weit meine Echtheit auf professioneller Ebene gehen darf. Wie erlebst du diese Auseinandersetzung? Hat Authentizität Grenzen?</em></p>
<p><strong>AH: </strong>Jeder, der im Verkauf arbeitet, braucht eine gewisse Professionalität. Im Gegensatz zum klassischen Freelancer hat man die meiste Zeit des Tages mit Kunden zu tun, und es gibt immer wieder Situationen, wo man eigentlich lachen, weinen oder auch mal brüllen möchte und dennoch die Contenance und professionelle Distanz wahren muss.<br />
Meiner Authentizität setze ich außerdem da Grenzen, wo es mit meiner beruflichen Tätigkeit nichts zu tun hat. So vermeide ich z. B., mich auf Facebook politisch zu äußern. Meine Haltung ist allen klar, die mich kennen, da muss ich nicht alle naselang irgendwelche politischen Statements liken.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Mit Authentizität gehen Begriffe einher wie ….</em></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9347" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Peggy-Sue-Frankfurt-Modenschau.jpg" alt="Peggy Sue Frankfurt Modenschau" width="280" height="187" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Peggy-Sue-Frankfurt-Modenschau.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/12/Peggy-Sue-Frankfurt-Modenschau-300x201.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" />AH:</strong> a. Ehrlichkeit, gegenüber sich selbst und anderen.<br />
b. eine Meinung zu haben und sie auch mitzuteilen.<br />
c. Humor – authentische Menschen können über sich selbst lachen.<br />
Diese 3 Begriffe sind für mich dadurch verbunden, weil man mit ihnen gerade einem kleinen Unternehmen eine echte Persönlichkeit verleihen kann und sich von den anonymen, großen Ketten abheben kann.</p>
<p><em><strong>CG: </strong>Was glaubst du: Warum werden öffentliche Gefühlsausbrüche von Persönlichkeiten heute besonders geschätzt? Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=AX5m5swD-QU" target="_blank" rel="noopener">Wutausbruch von Bundesaußenminister Steinmeier</a> hat viel öffentliche Bewunderung erfahren und ist zum echten Youtube-Hit geworden mit mittlerweile mehr als 2,6 Mio. Klicks.</em></p>
<p><strong>AH:</strong> Es ist etwas widersinnig – einerseits hat man bei den Nachrufen auf Helmut Schmidt gesehen, dass man an ihm den Mut zur eigenen Meinung und zu unpopulären Entscheidungen besonders geschätzt hat. Andererseits wird Angela Merkel aktuell genau deshalb angefeindet, weil sie in der Flüchtlingspolitik einmal nicht nach Meinungsumfragen entschieden hat, sondern Mut zu einer Haltung gegen ihre eigene Partei und eine Stimmung in der Bevölkerung hat. Bei Steinmeier wirkt es vielleicht gerade deshalb, weil man ihn sonst als kühlen Berufspolitiker kennt. Bei solchen Menschen fällt es natürlich noch mehr auf, wenn sie mal aus ihrer klassischen Rolle fallen.</p>
<p><em><strong>CG:</strong> Zum Schluss ein Blick in die Kristallkugel: Welche unternehmerischen Strategien werden in den nächsten Jahren Interesse wecken – und zum Beispiel aus Interessenten Käufer machen?</em></p>
<p><strong>AH:</strong> Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal eigene Fotoshootings machen, sodass ich mehr Möglichkeiten habe, die Produkte individueller in Szene zu setzen. Außerdem arbeite ich an Ideen, wie ich die Beratungsqualität aus dem Laden in den Onlineshop transportieren kann. Generell wird der Fokus auf den Onlineshop etwas stärker werden. Und wenn ich mir endlich mal ein neues Handy kaufe, gibt’s auch Instagram 😉</p>
<hr />
<p><div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div></p>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="http://ulrikeklaiber.de/" target="_blank" rel="noopener">Ulrike Klaiber</a></pre>
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		<title>Angi Henns Mutmach-Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 13:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220; Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220;</em></h2>
<p>Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit mehr als zwei Jahren ein zweites Standbein: <a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">Peggy Sue Frankfurt </a>&#8211; einen Laden für Retrofashion &amp; Lifestyle. Hier ihr Beitrag zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<h3>Angi Henn: meine Mutmach-Geschichte</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5246" alt="Angi Henn" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/angihenn-430x462.jpg" width="271" height="291" />Laut meiner Visitenkarte war ich &#8222;Creative Director&#8220; in einer Agentur &#8211; letztendlich aber einfach nur ein Depp vom Dienst ohne Perspektiven. Und obendrein hatte ich noch einen Chef, der mir immer wieder verkündete, dass man in „meinem Alter“ (ich war Mitte dreißig) ohnehin nicht mehr kreativ sein könnte.</p>
<p>Meine berufliche Veränderung fing mit einem Coaching an: Über das Webgrrls-Netzwerk habe ich <span id="more-5235"></span>Martina Diel kennengelernt und ein Coaching gebucht, um Ideen zu sammeln, wie ich in meinem Beruf weiterkommen könnte. An einem der beiden Coachingtage kam ich in einem meiner Lieblingsröcke im 50er Jahre Stil – und als Martina mich darauf ansprach, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Was möchte ich wirklich gerne machen? Petticoats verkaufen!</p>
<p>Es dauerte jedoch noch weitere 8 Jahre, viel Recherche, viele Gespräche und eine Businessplanberatung von den Wirtschaftspaten – und zum Glück wurde ich Ende 2009 von der Agentur entlassen! Das klingt natürlich erst mal widersprüchlich. Aber ich habe zunächst mal als Freelancerin in meinem alten Beruf als Webdesignerin weiter gearbeitet und nebenbei meine Ladenpläne vorangetrieben. Im Juni 2011 war es dann so weit: Ich konnte mein Modegeschäft „Peggy Sue Frankfurt“ mit Damenmode im Retro-Stil eröffnen. So viel positive Resonanz hätte ich nie zu träumen gewagt: regionale und überregionale Presse, Modenschauen auf Veranstaltungen und beim European Elvis Festival, seit Ende 2011 eine bezaubernde und engagierte Mitarbeiterin … und das Allerbeste: so viele wunderbare und begeisterte Kundinnen.</p>
<p>Es heißt ja immer „Der Kunde ist König“. Aber möchte man denn König sein? Im berühmten Märchen traut sich keiner, dem König zu sagen, dass er eigentlich gar nichts anhat. Meine Kundinnen sind insofern Königinnen, dass sie jede für sich die tollsten und schönsten Frauen der Welt sind. Egal, ob groß, klein, dick, dünn, alt, jung – ich freue mich über jede, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Laden geht. Dafür muss man natürlich etwas tun: Vorschläge machen und der Kundin auch mal ein Kleid zeigen, dass sie so gar nicht in Erwägung gezogen hätte. Stoffproben aus den USA anfordern, damit eine junge Braut sehen kann, welcher Farbton am besten zu ihrer geerbten Vintage-Handtasche passt. Die Ladentür nicht auf die Sekunde genau zuknallen, nur weil jetzt Feierabend ist. Doch das Allerwichtigste ist: Immer mit dem Herzen dabei sein. Nur Sachen im Laden haben, von deren Qualität ich überzeugt bin. Und die eigene Begeisterung auf die Kundinnen übertragen.</p>
<p>Die Zukunft bleibt spannend, Ende diesen Jahres beziehe ich ein neues, schönes, größeres Ladengeschäft mit viel Platz für neue Ideen. Ab Mitte 2014 ist ein Onlineshop geplant – da kann ich natürlich meine Erfahrungen aus dem Webdesign einbringen. Wie schön, dann mal mich selbst als Kundin zu haben und nicht stundenlang diskutieren zu müssen, ob der Button rot oder blau, links oder rechts sein muss … Das Webdesign werde ich sicher nicht ganz aufgeben. Wie gesagt, die Erfahrungen aus dem einen helfen auch beim anderen. Ich habe den Schritt zum eigenen Laden nie bereut und freue mich auf alles, was die Zukunft so bringt.</p>
<p><strong>Angi Henn/Peggy Sue Frankfurt im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">www.peggysuefrankfurt.de/</a></li>
<li><a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com/peggysuefrankfurt" target="_blank">www.facebook.com/peggysuefrankfurt</a></li>
<li> www.angihenn.com/</li>
</ul>
<p>Hier finden Sie die anderen Beiträge zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>.</p>
<address>Bildquellenangabe: Angi Henn/Fotografin Ulrike Klaiber</address>
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		<title>Heike Thompsons Mutmach-Geschichte</title>
		<link>https://www.christagoede.de/heike-thompsons-mutmach-geschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut!&#8220; Heike Thompson kenne ich seit Ende letzten Jahres: Sie besuchte einen Vortrag und einen Workshop zum Thema &#8222;Unternehmerinnen auf Facebook&#8220;, die ich beim Business-Club BPW Club Kaiserslautern e. V. gehalten habe. Darüber hinaus habe ich Heike umfassend beraten in Sachen Facebook. Heike ist nicht nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut!&#8220;</em></h2>
<p>Heike Thompson kenne ich seit Ende letzten Jahres: Sie besuchte einen Vortrag und einen Workshop zum Thema &#8222;Unternehmerinnen auf Facebook&#8220;, die ich beim Business-Club BPW Club Kaiserslautern e. V. gehalten habe. Darüber hinaus habe ich Heike umfassend beraten in Sachen Facebook. Heike ist nicht nur toll, sondern auch warmherzig und ziemlich stark &#8211; wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und sind bis heute in Kontakt. Heike hat viel erlebt und viel erreicht in ihrem Leben. Leider hat sie kein eigenes Blog &#8211; deswegen finden Sie ihren Beitrag zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a> in meinem Blog:<span id="more-5207"></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<h3>Heike Thompson: meine Mutmach-Geschichte</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5209" alt="Heike Thompson" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/stehend_lachend_IMG_0034_geschnitten-430x549.jpg" width="258" height="329" />36 Jahre habe ich vergeblich versucht, es vielen recht zu machen – nur mir nicht. Na ja, mir natürlich auch ein bisschen. Ich habe schon sehr früh das Gefühl gehabt, „irgendwie aus der Art zu schlagen“. Den Vorstellungen meiner Eltern habe ich nur sehr selten entsprochen. Mein Streben nach „mehr“ war meinen Eltern – ich glaube bis zu Ihrem Tod – sehr suspekt. Kam ich doch aus einer Arbeiterfamilie, was auch immer das heißen mag, und da blieb man/frau auch. Frau suchte sich zu meiner Zeit einen Mann, bekam Kinder und lebte happy ever after. Ich nicht!</p>
<p>Dieses Gefühl, es recht machen zu müssen, hat mich ganz lange Zeit nicht verlassen. Ich war ziemlich erfolgreich, habe viel Geld verdient, aber irgendwie fehlte da immer etwas. Mit 41 habe ich dann ein betriebswirtschaftliches Aufbaustudium absolviert. Mein Aufbruch zum ICH begann jedoch mit 42. „Persönlichkeitsentwicklung für Unternehmer und Führungskräfte“, so lautete der Titel des 3-jährigen, lebensbegleitenden Weiterbildung. Das war in der Tat eine Reise zum ICH. Es folgten weitere Ausbildungen zum NLP-PractionerCoach und SystemCoach, abgerundet mit einer Ausbildung zur Mediatorin.</p>
<p>2007 war dann ein Jahr der Entscheidung: Ich hatte die Position der stellvertretenden Geschäftsleitung inne, aber eben nur stellvertretend. So toll mein damaliger Chef auch war, es gab immer wieder Situationen, wo mir klar gemacht wurde, wer dort der Boss ist. Das fand ich gar nicht gut. Im November 2007 stand mit meiner Tochter ein längerer Krankenhausaufenthalt an. Von meinem Chef verabschiedete ich mich mit den Worten: „Wenn ich wieder da bin, werde ich Partner oder ich gehe.“ Was soll ich Euch sagen, Partner wurde ich nicht. Und – eine Frau ein Wort – ich reichte meine Kündigung ein.</p>
<p>Mir war klar, dass ich meine Ideen nur umsetzen kann, wenn ich mein eigener Chef werde. Den Ausschlag gaben dann zwei Freunde von mir: Der eine versprach mir eine Couch zum Schlafen, der andere eine warme Mahlzeit pro Tag – und das bis zu meinem Lebensende. Ich überlegte kurz, was das schlimmste sein könnte – nur eine Couch zum Schlafen und ein warmes Essen pro Tag. Was hatte ich zu verlieren? Nichts, außer meinem Traum. Dann rief ich den Vater meiner Kinder an und sagte ihm: „Ich mache mich jetzt selbstständig und wenn das schiefgeht, dann musst du die Kinder nehmen, weil dann kann ich sie nicht mehr versorgen.“</p>
<p>Dann ging es los – mit betriebswirtschaftlicher Beratung für KMUs. Das war ok, aber immer noch nicht so das Richtige. Im Laufe der Zeit spürte ich immer mehr, dass mir der Mensch wichtiger als alles andere ist. Bei den nachfolgenden Weiterqualifizierungen war die zentrale Frage: „Wie kann ich mich persönlich weiterentwickeln?“ Bis zum heutigen Tag habe ich das Gefühl, je mehr ich lerne, um so mehr weiß ich, was ich nicht weiß.</p>
<p>Das, was ich unumstößlich weiß, ist: Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut! Dann gehen die irreführenden Türen zu und die richtigen Türen auf. Nicht immer zeitgleich – leider –. Ich sage mir dann immer „Jetzt will das Leben Dich wieder testen“ und wenn ich trotz aller Widerstände bei meiner Entscheidung bleibe – bumm geht die Tür auf, die mich wieder ein Schritt weiterbringt.</p>
<p>Das, was ich heute weiß, ist: Ich gebe diese (Selbst-)Erfahrungen in meinen Coachings weiter. Aufgrund der Selbsterfahrung auch sehr authentisch und empathisch, das sagen meine Kunden. Meine Motto „Mut in der Angst!“ – diesen Mut wünsche ich allen Bloglesern!</p>
<p><strong>Heike Thompson im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Link zur Website" href="http://www.ioplan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ioplan.de</a></li>
<li><a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com/iOPlan" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.facebook.com/iOPlan</a></li>
<li><a title="Link zu Xing" href="http://www.xing.com/profiles/Heike_Thompson" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.xing.com/profiles/Heike_Thompson</a></li>
</ul>
<p>Hier finden Sie die anderen Beiträge zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>.</p>
<address>Bildquellenangabe: Heike Thompson</address>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/heike-thompsons-mutmach-geschichte/">Heike Thompsons Mutmach-Geschichte</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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