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	<title>Hatespeech Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Hatespeech Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Scheinargumente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 07:41:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7 miese Scheinargumente – und wie du ihnen begegnen kannst. Stell dir vor: In einer Facebook-Gruppe sucht jemand eine Möglichkeit, alte Pelze sinnvoll zu verwerten. In den Antworten zu dieser Frage wimmelt es nur noch von Scheinargumenten. Jetzt bitte staunen: Es ging um linksgrüne Spinner und Tierschützer jeder Couleur, die Pelze mit Farbe versauen. Um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>7 miese Scheinargumente – und wie du ihnen begegnen kannst.</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-14778 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Troll-mit-Keule.jpg" alt="Scheinargumente - hier dargestellt als ein Troll mit Keule" width="500" height="312" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Troll-mit-Keule.jpg 500w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/09/Troll-mit-Keule-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" />Stell dir vor: In einer Facebook-Gruppe sucht jemand eine Möglichkeit, alte Pelze sinnvoll zu verwerten. In den Antworten zu dieser Frage wimmelt es nur noch von Scheinargumenten. Jetzt bitte staunen: Es ging um linksgrüne Spinner und Tierschützer jeder Couleur, die Pelze mit Farbe versauen. Um FridayforFuture, die alle keine Ahnung haben von Wissenschaft und die deutsche Wirtschaft zerstören. Um Schweizer, die sonntags Katzenbraten servieren. Und natürlich um Chinesen, die ALLE Hunde essen.</p>
<p>Es ging in dieser Aneinanderreihung von Scheinargumenten auch darum, dass es ja gar nicht bewiesen wäre, dass die Pelze aus Zuchtfarmen stammen – schließlich würden Nerze und Füchse auch eines natürlichen Todes sterben. Und darum, dass eine Verschiebung der Erdachse den Klimawandel verursacht und nicht die Menschen. Echt jetzt. Wenn du nun mit den Augen rollst kann ich das gut verstehen. Denn ich bin auch aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Außerdem habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass diese Trolle auch noch das Wort &#8222;Flüchtlinge&#8220; als Sprachkeule verwenden.</p>
<p>Solche vollkommen eskalierten Stränge lese ich im Nachgang oft noch mal <span id="more-14450"></span>intensiv durch. Denn ich möchte verstehen, welche Methoden und Scheinargumente hier angewandt wurden. Wie die Trolle dieses Gespräch und damit jeden Austausch von Informationen und Argumenten kaputtgemacht haben. Dabei fallen mir immer wieder diese sieben miesen Argumentations-Keulen auf:</p>
<h3>Keule 1 &#8211; die Schein-Rationalität: <em>&#8222;Das sagt mir der gesunde Menschenverstand!&#8220;</em></h3>
<p>Hier wird eine persönliche Sicht der Dinge zu einer Art allgemeingültigen Wahrheit erklärt. Ein solches &#8222;argumentum ad iudicium&#8220; dient zumeist dazu, die eigene gefühlte Wahrheit zur Lösung eines Problems zu machen. Ein Vorhaben, das nicht funktionieren kann, da subjektives Empfinden nur in den seltensten Fällen auf andere Menschen übertragbar ist. Ganz nebenher unterstellt dieses Scheinargument auch noch, dass jemand, der anderer Meinung ist, keinen gesunden Menschenverstand hat. Die gedankliche Verbindung zu einem Krankheitsbild ist da nicht mehr weit.<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" />Dein Gegenmittel:</strong> Mache darauf aufmerksam, dass hier mit einer Schein-Rationalität argumentiert wird. Versuche, die Diskussion wieder in Richtung Fakten zu lenken und dich nicht auf diesen subjektiv geprägten Argumentationsstil einzulassen.</p>
<h3>Keule 2 &#8211; schlechte Motive unterstellen: <em>&#8222;Du wirst doch bezahlt!&#8220;</em></h3>
<p>Bei diesem miesen Argumentations-Typ werden pauschal unlautere Motive unterstellt: Die Adressatin oder der Adressat würde sich ja nur für dieses Thema engagieren, weil ersiees Geld dafür kriegen würde. Mit diesem Scheinargument wird systematisch versucht, das Ansehen anderer Menschen zu beschädigen und diese so unglaubwürdig erscheinen zu lassen. Diese Gesprächsstrategie kommt oft zum Einsatz, wenn jemand nicht mehr weiter weiß.<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" />Dein Gegenmittel:</strong> Stelle klar, dass hier versucht wird, dein Ansehen zu beschädigen. Frage, ob es noch Sachargumente gibt – wenn nicht, verlasse die Diskussion, denn ab diesem Punkt ist es fast immer sinnlos.</p>
<h3>Keule 3 &#8211; der Nazivergleich: <em>&#8222;Alle, die sich gegen Nazis engagieren, sind die neuen Nazis!&#8220;</em></h3>
<p>Da bleibt mir regelmäßig die Luft weg! Wie kann man nur ernsthaft Antifaschisten – also Menschen, die sich gegen Nazis und deren menschenverachtendes Weltbild engagieren – als &#8222;neue Nazis&#8220; bezeichnen! Oder Personen, die bei FridayforFuture mitlaufen und sich für den Klimaschutz engagieren, als Faschisten. Das zeigt nur, dass derjenige, der solche Scheinargumente tippt, nicht die geringste Ahnung von Geschichte hat. Und mit diesen ekelhaften Sätzen auch noch das Dritte Reich relativiert.<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /></strong><strong>Dein Gegenmittel:</strong> Beende sofort die Diskussion mit dem Hinweis auf mangelnde Geschichtskenntnisse. Nach meiner Erfahrung geht es den Absendenden solcher Sprüche ohnehin nicht um eine echte Diskussion.</p>
<h3>Keule 4 &#8211; die Angst-Argumentation: <em>&#8222;Wegen FridaysforFuture sind Arbeitsplätze in Gefahr!&#8220;  </em></h3>
<p>Mit diesem &#8222;Argumentum ad metum&#8220; sollen gezielt Ängste geweckt werden: Weil Jugendliche sich mit FridaysforFuture für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens einsetzen, werden Menschen ihren Job verlieren. Ja, das ist mit ziemlicher Sicherheit richtig. Aber das liegt nicht daran, dass sich die Kids engagieren. Sondern daran, dass wir alle uns nicht freiwillig klimafreundlicher verhalten. Hier wird es nicht ohne Gesetze gehen, die dann natürlich auch Konsequenzen haben. Gleichzeitig entstehen aber so auch neue Chancen: Was wäre denn so schlecht daran, wenn in Zukunft &#8222;Made in Germany&#8220; für klimaneutrale Technologien stehen würde?<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /></strong><strong>Dein Gegenmittel:</strong> Dieses Angst-Argument solltest du ernst nehmen und gleichzeitig auf die Chancen hinweisen. Schließlich ist das Automobil in Deutschland erfunden worden. Warum also nicht auch die nächste Mobilitäts-Innovation?</p>
<h3>Keule 5 &#8211; der persönliche Angriff: <em>&#8222;Du Tussi bist linksgrün versifft, du hast doch eh keine Ahnung!&#8220;</em></h3>
<p>Mit dieser Art von Scheinargumenten wird jemand gleich auf mehrere Arten persönlich angegriffen: wegen des Geschlechts, der politischen Meinung und wegen des angeblich nicht vorhandenen Fachwissens. Ein solches &#8222;Argumentum ad personam&#8220; hat nur den Zweck, das Gegenüber zu verletzen und nach Möglichkeit in die Flucht zu schlagen. Menschen, die derartige Sätze loslassen, sind nicht an einer echten Diskussion interessiert, sondern wollen das Gespräch zerstören.<br />
<img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /><strong>Dein Gegenmittel:</strong> Decke diese Systematik auf und beende die Diskussion. Wähle dafür einen möglichst neutralen Tonfall und kontere auf keinen Fall mit einem persönlichen Gegenangriff.</p>
<h3>Keule 6 &#8211; der Strohmann: &#8222;<em>Du bist für Klimaschutz. Du bist also für höhere Steuern!&#8220;</em></h3>
<p>Mit diesem Argumentations-Stil versucht jemand, ein neues Argument zu finden, das leichter zu widerlegen ist als das Ursprungs-Argument – in diesem Fall der Klimaschutz. Gegen Klimaschutz kann schließlich niemand ernsthaft sein, gegen Steuererhöhungen aber schon. Doch Steuererhöhungen waren gar nicht das Thema der Diskussion. Die Steuererhöhungen dienen nur dazu, das ursprüngliche Thema Klimaschutz negativ zu verzerren oder sogar zu widerlegen.<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /></strong><strong>Dein Gegenmittel: </strong>Versuche, die Diskussion wieder zurück zum Ursprungsthema Klimaschutz zu lenken. Steuererhöhungen sind vielleicht eins von ganz vielen Resultaten aus mehr Klimaschutz, aber im Moment geht es nicht darum.</p>
<h3>Keule 7 &#8211; Whatsaboutism: <em>&#8222;Wir können die Erde nicht retten. Denk nur mal an China!&#8220;</em></h3>
<p>Zu diesem Scheinargument fällt mir ein Sprichwort ein: Jeder Mensch soll vor seiner eigenen Tür kehren. Denn nur dort können wir wirklich etwas bewirken. Besonders merkwürdig an dieser Art zu argumentieren finde ich, dass sich hier an viel niedrigeren Standards orientiert wird. Während es im restlichen Leben immer darum geht, mehr zu haben, mehr zu erreichen und mehr zu wollen und sich besser zu präsentieren. Was spricht denn dagegen, voranzugehen beim Klimaschutz? Vielleicht sogar in die erste Garde aufzusteigen?<br />
<strong><img decoding="async" class="wp-image-12764 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png" alt="Ein Pfeil mit Herz" width="80" height="12" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558.png 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/03/arrow-1981154_640-e1520616790558-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" />Dein Gegenmittel:</strong> Auch hier solltest du die Ablenkung vom Ursprungsthema aufdecken und dann wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren. Auch ein freundlicher Hinweis auf die eigene Tür kann nicht schaden. Manchmal klappt das.</p>
<hr />
<p>Kennst du noch weitere dieser grässlichen Scheinargumente? Oder hast du noch mehr Gegenmittel zu den 7 unfairen Waffen, die ich in diesem Blogartikel genannt habe? Ich freue mich auf Ergänzungen und Tipps. Und wenn du mehr über die merkwürdigen Typen erfahren willst, die die Social Media-Kanäle bevölkern UND dabei lachen willst, empfehle ich dir meinen Blogbeitrag <a href="https://www.christagoede.de/kommentare-in-social-media-eine-typologie/">Kommentare in Social Media – eine Typologie</a>. Zum doch eher unschönen Thema passt auch mein eher ernster Artikel <a href="https://www.christagoede.de/umgang-mit-trolls/">Umgang mit Trolls</a>. Noch ein Lesetipp: Bei Wikipedia findest du noch viele weitere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Typen_von_Argumenten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Typen von Argumenten</a>.</p>
<p>Zum Abschluss etwas Persönliches: Ich finde es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen gegen den Hass und Blödsinn im Internet positionieren. Auch wenn das die Gefahr birgt, selbst in den Fokus dieser Trolle zu geraten. Lasst uns einfach viele sein, denn die Masse schützt auch jeden von uns ;o) Danke für dein Engagement!</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Verbietet Social Media!</title>
		<link>https://www.christagoede.de/verbietet-social-media/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2019 07:51:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>4 Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke verbieten* sollten. Social Media verbieten? Ahhhh ja. &#8222;Nun flippt die Goede endgültig aus&#8220;, denkst du bestimmt gerade. Aber ich meine diese Forderung tatsächlich ernst. Zumindest dann, wenn es um Social Media im derzeitigen Zustand geht. Und zwar aus vier Gründen: 1. Die sozialen Netzwerke sind asoziale Netzwerke – [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>4 Gründe, warum wir die Sozialen Netzwerke verbieten* sollten.</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-13641 size-medium" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Ein-Herz-das-schreit-e1546523250365-430x378.jpg" alt="Ein Herz, das schreit" width="430" height="378" />Social Media verbieten? Ahhhh ja. &#8222;Nun flippt die Goede endgültig aus&#8220;, denkst du bestimmt gerade. Aber ich meine diese Forderung tatsächlich ernst. Zumindest dann, wenn es um Social Media im derzeitigen Zustand geht. Und zwar aus vier Gründen:</p>
<h4>1. Die sozialen Netzwerke sind asoziale Netzwerke – dafür sorgen Menschen und Algorithmen.</h4>
<p>Hass und Angst sind starke Gefühle, denen wir kaum etwas entgegensetzen können. Menschen, die hassen oder Angst haben, sind für rationale Argumente nicht mehr zugänglich &#8211; auch Liebe als Antwort funktioniert nicht! Im Gegenteil: Wenn ich im Internet Hatern freundlich und zugewandt gegenübertrete, verstärke ich in vielen Fällen deren Hass noch. Manchmal geht das sogar so weit, dass ich für mein Verständnis und mein Engagement ebenfalls gehasst werde &#8211; weil ich zum Beispiel mit Geflüchteten arbeite. Dann bin ich &#8211; und natürlich auch andere, die sich in Social Media gegen den Hass engagieren &#8211; automatisch an jeder Straftat mit schuld, die von Geflüchteten verübt wird. Und uns werden derartig üble Dinge gewünscht, dass ich sie nicht hier wiederholen möchte.</p>
<p>Viele Menschen sehen sich auch nur noch als Opfer. Opfer der &#8222;Wir schaffen das!&#8220;-Ansage, Opfer der Automobilindustrie/des Dieselskandals/der Deutschen Umwelthilfe, Opfer irgendwelcher dubios bleibender Mächte im Hintergrund, die &#8222;uns&#8220; schaden wollen. Das war vermutlich schon immer so, klar. Aber mit Social Media wurden diese Stimmen lauter und sichtbarer. Sie versammeln sich zum Beispiel in Facebook-Gruppen, wo sie sich gegenseitig weiter aufstacheln mit Hasspostings und gefälschten Inhalten.</p>
<h5>Jetzt kommen die üblen Algorithmen gleich auf zwei Arten ins Spiel:<span id="more-13566"></span></h5>
<ul>
<li>Den Algorithmen ist es erst mal schnurzpiep, ob ein Posting inhaltlich richtig ist und ohne negative Emotionen auskommt. Oder ob es zum Beispiel Falschmeldungen beinhaltet und hetzerisch aufbereitet ist. Algorithmen merken, dass dieses Posting geteilt wird, also wichtig sein muss. Und vergrößern automatisiert die Reichweite dieses Postings.</li>
<li>Die Algorithmen steuern nun dieses Posting automatisiert Menschen zu, die bereits ähnliche Postings gelikt, geteilt oder sogar kommentiert haben. So entstehen dann sogenannte Filterblasen, in denen die Menschen praktisch nur noch Hasspostings und Fehlinformationen finden.</li>
</ul>
<p>Auf diese Weise werden aus sozialen Netzwerken asoziale Netzwerke, die vor Hass überlaufen und in denen die Postings immer extremer werden &#8211; bis hin zu übelsten Gewaltfantasien. Da hier die staatliche Kontrolle fast vollständig fehlt und zum Beispiel Facebook bis heute keine funktionierenden Strukturen für die Meldung von solchen Ekelinhalten hat, kann sich der Hass ungebremst weiter verbreiten. Verstärkt wird dieses Phänomen noch von Trollkommandos, die diese emotional negativ aufgeladenen Inhalte gezielt in die Welt setzen und so mit den manchmal berechtigten Ängsten der Menschen spielen.</p>
<h4>2. Clickbaiting betreiben alle – von Privatpersonen über Unternehmen bis hin zu den Medien.</h4>
<p>Hand aufs Herz: Hast du wirklich noch nie einen Postingtext noch mal überarbeitet, um ihn interessanter zu machen? Um ihn positiver zu schreiben? Auffordernder zu gestalten? Hast du wirklich noch nie für ein Foto einen starken Filter genutzt, um aus der sprichwörtlichen Scheiße Gold zu machen? Etwas bewusst weggelassen, obwohl es für den Gesamteindruck wichtig gewesen wäre? Ich hab das alles schon getan – für mich privat und natürlich auch für meine Kundinnen und Auftraggeber. Manchmal hatte ich viel Spaß bei dieser professionellen Behübschung, aber manchmal auch ein schlechtes Gewissen. Denn das Ergebnis hatte manchmal nur noch recht wenig mit der Realität zu tun &#8211; und das macht mir Bauchweh.</p>
<p>Bei Unternehmen kann ich diese spezielle Form der Inhaltsaufbereitung noch verstehen, denn Werbung funktioniert nun mal über die Zurschaustellung der positiven Seiten. Wobei ich die <a href="https://www.facebook.com/influencerperlen/" target="_blank" rel="noopener">Influencer-Exzesse auf Instagram</a> wirklich gruselig finde &#8211; und davon überzeugt bin, dass diese &#8222;Perlen&#8220; langfristig sogar geschäftsschädigend wirken werden.</p>
<p>Richtig schlimm wird Clickbaiting meiner Meinung nach dann, wenn Medien es betreiben: Mittlerweile kreieren auch eigentlich seriöse Medien Headlines und Teasertexte, die nur noch sehr wenig mit dem eigentlichen Inhalt des Textes zu tun haben. Für die Aufmerksamkeit wird hier alles getan &#8230; immer mit dem Wissen, dass viele Menschen die Texte gar nicht mehr lesen, um sie in Social Media zu kommentieren. Da wird munter drauf losgepoltert, vermutet, gedisst und Zusammenhänge hergestellt, bei denen sich meine Fußnägel aufrollen.</p>
<p>Wenn diese Magazine, Zeitungen und Portale dann nicht mal ein vernünftiges Community-Management haben, werden diese Ramschbeiträge nicht moderiert &#8211; die Gegenrede und Korrektur bleibt wackeren Menschen überlassen, die sich zum Beispiel unter Hashtags wie #wirsindmehr oder #ichbinhier versammeln. Klar, das ist ein ziemlich günstiges Geschäftsmodell für die Medienkanäle &#8230; aber ob solche, größtenteils unmoderierten Social-Media-Auftritte wie <a href="https://www.facebook.com/FrankfurterRundschau" target="_blank" rel="noopener">dieser</a> oder <a href="https://www.facebook.com/focus.de/" target="_blank" rel="noopener">dieser </a>tatsächlich zum guten Ruf einer Publikation beitragen, darf wohl bezweifelt werden. Passend dazu wurde am Sonntag, den 20.1.2019, auf der Infoseite des Vereins<a href="https://www.facebook.com/notes/ichbinhier-der-verein/offener-brief-an-online-redaktionen-und-journalisten/1130052927158458/" target="_blank" rel="noopener"> #ichbinhier ein &#8222;Offener Brief an Online-Redaktionen und Journalisten&#8220;</a> veröffentlicht &#8211; dort finden sich konkrete Forderungen, die ich alle unterstütze.</p>
<h4>3. Es gibt immer mehr Informationen – gleichzeitig wird die Überprüfung der Inhalte immer schwieriger.</h4>
<p>Ich habe eine goldene Social-Media-Regel: Was ich nicht überprüfen und damit validieren kann, teile ich nicht. Denn wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass ein Inhalt korrekt ist, werde ich unter Umständen Motor einer ganzen Industrie, die mit gefälschten Nachrichten eine Menge Geld verdient. Diese Fälschungen gibt es mittlerweile in allen Bereichen: von der Politik über den Lebensstil und die Wissenschaft bis hin zu Tagesgeschehen auf dieser Welt. Doch ich bemerke, dass ich immer länger brauche, um Nachrichten zu checken: Gerade, wenn es um aktuelle Nachrichten geht, ist es zumindest in den ersten Stunden fast unmöglich, mehrfach überprüfbare Inhalte zu finden &#8211; obwohl die <a href="https://www.christagoede.de/faktencheck-nachrichten-bilder-und-informationen-ueberpruefen/" target="_blank" rel="noopener">Anzahl der Tools für den Faktencheck</a> stetig wächst. Also habe auch ich schon Links geteilt, in denen echter Bullshit stand, wie ich später bemerkt habe. In diesem Fall habe ich das Posting umgehend gelöscht!</p>
<p>Noch schwieriger wird es, wissenschaftliche Inhalte auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen: Hat der Journalist die Inhalte der Studie tatsächlich korrekt wiedergegeben? Entspricht die Entstehung der Forschungsergebnisse den wissenschaftlichen Standards? Solche tiefen Recherchen würden viel Zeit kosten – Zeit, die ich wie viele andere auch nicht habe. Und auch Zeit, die ich nicht aufbringen möchte für ein schnelles Posting in Social Media. Da es anderen wohl genau so geht wie mir, lese ich mittlerweile Postings in meiner Timeline, die auf reine Propagandaplattformen (nein, ich nenne hier keine!) verlinken. Und das, obwohl meine Filterblase eigentlich eine aufgeklärte und sorgfältige ist.</p>
<p>Darauf angesprochen argumentieren die Absendenden meistens mit &#8222;Aber der Artikel ist doch gut!&#8220; oder &#8222;Klar, ich weiß, dass das ne Schrott-Plattform ist. Aber meine Freundinnen und Freunde können damit umgehen!&#8220; Dass sie mit dem Teilen ganz nebenher die Reichweite dieser Ramschinhalte vergrößern, übersehen diese Menschen gerne – womit wir wieder bei Grund 1 wären.</p>
<h4>4. Soziale Netzwerke bestimmen den politischen Diskurs – und gefährden Menschen und ganze Staaten.</h4>
<p>Ein paar Beispiele gefällig?</p>
<ul>
<li><a href="https://www.reuters.com/article/us-myanmar-rohingya-facebook/u-n-investigators-cite-facebook-role-in-myanmar-crisis-idUSKCN1GO2PN" target="_blank" rel="noopener">UN-Beobachter geben <strong>Facebook</strong> eine Mitschuld am Genozid an den Rohingya in Myanmar.</a></li>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/lynchmorde-indien-101.html" target="_blank" rel="noopener">In Indien wurden mindestens sechs Menschen von Lynchmobs ermordet – Auslöser waren Gerüchte, die über <strong>WhatsApp </strong>verbreitet wurden. </a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">Cambridge Analytica: Ein Datenleck bei <strong>Facebook</strong> hat </a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">Donald Trump </a><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-und-der-facebook-skandal-um-cambridge-analytica-a-1199047.html" target="_blank" rel="noopener">mit ziemlicher Sicherheit zum Sieg verholfen. </a></li>
<li>Der Schweizer Journalist Fabian Eberhard erhielt allein auf <strong>Twitter</strong> 70.000 Hassnachrichten, nachdem er über einen Aufmarsch polnischer Neonazis berichtet hatte. </li>
<li><a href="https://youtu.be/aqZiwRk1yLQ" target="_blank" rel="noopener">Der Journalist Richard Gutjahr kämpft seit Jahren gegen Verschwörungstheorien und deren Verbreitung via <strong>Social Media</strong>, denn er wurde selbst zur Zielscheibe.</a></li>
<li>Die <strong>Facebook</strong>-&#8222;Leave-Kampagne&#8220; zum Brexit wurde aus Russland unterstützt und mithilfe von Cambridge Analytica gesteuert. </li>
<li><a href="https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/hass-gegen-frauen-auf-twitter/1108663945982796/" target="_blank" rel="noopener">Laut Amnesty International grassiert auf <strong>Twitter</strong> der Hass gegen Frauen ganz besonders extrem. </a></li>
</ul>
<p>Gegenmaßnahmen? Wenig heiße Luft, noch weniger konkrete Taten &#8211; wer jemals strafbare Inhalte bei den Sozialen Netzwerken gemeldet hat, mag das Wort &#8222;Gemeinschaftsstandards&#8220;, gegen die der gemeldete Inhalt nicht verstößt, nicht mehr lesen. Doch warum sollten sich die Netzwerke auch kümmern? Sie haben mit unserer tatkräftigen Unterstützung Räume geschaffen, in denen ihre eigenen Gesetze gelten. Und so sind zum Beispiel auf Facebook Brustwarzen verboten, aber extreme Gewaltdarstellungen oder Holocaust-Leugnungen erlaubt.</p>
<h3>Ich habe fertig. Und einige Ideen.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13643" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Hirn-mit-Ideen-430x327.jpg" alt="Hirn voller Ideen" width="250" height="190" />Grmpf, dieses Auskotzen war wichtig für mich! Wer dieses Blog schon länger liest, weiß, dass ich eigentliche glühende Verfechterin von Social Media bin &#8211; und dass mir dabei Facebook ganz besonders am Herzen liegt. Oder besser lag. Denn hier haben knallharte wirtschaftliche Interessen dazu geführt, dass sich dieses Soziale Netzwerk sehr gut sichtbar von selbst zerstört. In meiner Timeline geben immer mehr Menschen ihren Rückzug aus Facebook bekannt, und auch erste Unternehmen ziehen die Notbremse.</p>
<p>Doch auch zu Twitter, Instagram oder in WhatsApp mehren sich die kritischen Stimmen: Denn auch hier sind intransparente Systeme entstanden, die wirtschaftliche Interessen über menschliche Interessen stellen. Und die sich einen Teufel scheren um rechtliche Vorschriften wie den Datenschutz. Die strafrechtliche Aufarbeitung der zahlreichen Vorkommnisse scheint unmöglich, genauso wie die Durchsetzung der geltenden Vorschriften. Von daher hilft wohl nur ein Verbot*. Absurd, ich weiß. Und vermutlich genauso wenig durchsetzbar wie wirksame Kontrollen bei diesen mächtigen Firmen.</p>
<h4>Social Media mit Gebühr?</h4>
<p>Meiner Meinung nach ist es Zeit für ein Netzwerk, in dem die Menschen zum Beispiel selbst bestimmen, welche Daten sie mit den Unternehmen teilen und welche nicht. Das könnte zum Beispiel über ein Bezahlmodell erfolgen: kein Datenschutz = keine Gebühr, Datenschutz = monatliche Gebühr. Wichtig wäre auch, dass das neue Netzwerk transparent arbeitet und sich so das Vertrauen der Menschen verdient. Außerdem sollte es klare Regeln geben, welche Inhalte erlaubt sind und welche nicht – diese Regeln müssten sich wohl auch von Land zu Land unterscheiden. Außerdem dürfte dieses Netzwerk die Kontrolle der Inhalte und die Steuerung der Algorithmen nicht in der hauseigenen Dunkelkammer vornehmen, sondern müsste sich zum Beispiel externen Prüfinstituten, NGOs oder Universitäten öffnen.</p>
<h4>Mehr Medienkompetenz!</h4>
<p>Ferner brauchen wir endlich das Schulfach Medienkompetenz und natürlich auch Kurse für Erwachsene. Denn selbst in meinem Freundeskreis gibt es Nametest-Opfer und Analysespielchen-Junkies, die allzu gerne ihre eigenen Daten und Inhalte mit dubiosen Unternehmen teilen – und die ihrer Freundinnen und Freunde gleich mit. Ach ja, und wir brauchen eine Gesetzgebung, die mit dem digitalen Wandel mithalten kann und nicht wie bisher Jahre oder sogar Jahrzehnte hinterherhinkt. Okay, jetzt gleite ich endgültig in das Reich der Fantasie ab &#8230; 😉</p>
<h3>Was wir selbst tun können.</h3>
<p>Gegenreden. Fakten teilen. Stellung beziehen. Besonnen argumentieren, Nicht über jedes Stöckchen springen. Nicht jeden Scheiß teilen. Gedisste Menschen unterstützen. Als Privatperson genau wie als Unternehmen. Dafür habe ich in <a href="https://www.christagoede.de/wieder-da/">diesem Blogbeitrag</a> schon 2016 elf Regeln entwickelt:</p>
<p><strong> 1. Ich muss nicht alles lesen, bloß weil ich es kann. </strong></p>
<p><strong>2. Ich muss nicht alles kommentieren, bloß weil ich es kann. </strong></p>
<p><strong>3. Ich muss es nicht aushalten, wenn mich jemand übel angeht. </strong></p>
<p><strong>4. Ich darf zurückübeln &#8211; wenn ich genau erkläre, warum ich das tue. Oder blockieren. </strong></p>
<p><strong>5. Ich denke mehr über die guten Dinge dieser Welt nach. </strong></p>
<p><strong>6. Ich kommuniziere mehr über die guten Dinge dieser Welt. </strong></p>
<p><strong>7. Ich helfe da, wo ich kann. </strong></p>
<p><strong>8. Ich akzeptiere andere Meinungen*, auch wenn ich sie nicht mal im Ansatz verstehen kann. </strong></p>
<p><strong>9. Ich lästere nicht über Menschen, die einen anderen Weg gehen als ich. </strong></p>
<p><strong>10. Ich lasse mich nicht anstecken von Wut oder Aggression und spekuliere nicht. </strong></p>
<p><strong>11. Ich halte mich an die Punkte 1 bis 10. Immer.</strong></p>
<p>* Rechtsextremismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.</p>
<p><em>Küsschen, deine Christa</em></p>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Digitale Diskussionen</title>
		<link>https://www.christagoede.de/digitale-diskussionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 05:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Counterspeech]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Miteinander reden]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5 Thesen, warum wir in Social Media nicht miteinander reden können. Ich bin ein großer Fan von Social Media und überhaupt diesem Dings, das Internet heißt. Denn nie war es so einfach, Informationen zu suchen, zu bekommen und zu teilen. Und noch nie war es so einfach, sich global zu vernetzen, Unterstützung für ein Projekt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>5 Thesen, warum wir in Social Media nicht miteinander reden können.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12202" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/08/Zwei-Samurais-web.jpg" alt="Zwei Samurais belauern sich" width="400" height="210" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/08/Zwei-Samurais-web.jpg 600w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/08/Zwei-Samurais-web-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ich bin ein großer Fan von Social Media und überhaupt diesem Dings, das Internet heißt. Denn nie war es so einfach, Informationen zu suchen, zu bekommen und zu teilen. Und noch nie war es so einfach, sich global zu vernetzen, Unterstützung für ein Projekt zu finden oder Menschen für bestimmte Themen zu begeistern. Doch je intensiver ich mich mit der digitalen Entwicklung auseinandersetze, um so mehr merke ich, dass wir dort eins nicht können: miteinander reden.</p>
<p>Ganz gleich, ob in der Familien-WhatsApp-Gruppe, in der Facebook-Gruppe zum Thema Hatespeech oder auf den verschiedenen Fanpages der großen Tageszeitungen, auf denen tagtäglich Wutbürger ihren Hass auskotzen &#8211; nur selten finden dort tiefe, ernsthafte Diskussionen statt, die vielleicht nicht unbedingt zu einem gemeinsamen Konsens finden, aber aus dem Menschen trotzdem zufrieden, mit mehr Wissen und vor allem unbeschädigt hervor kommen. Vielmehr empfinde ich es so, dass für viele Menschen Social Media eine Art Arena ist, in der es nur darum geht, den Gegner möglichst umfänglich platt zu machen. Und das auch gerne mit ekelhaften Methoden wie persönlichen Angriffen oder Beleidigungen. Was ein Glück sieht die Bilanz in meinen Face-to-Face-Gesprächen ganz anders aus!</p>
<p>Doch woran könnte das liegen, dass wir in Social Media nicht miteinander reden können? Ich habe mal 5 Thesen aufgeschrieben, die<span id="more-12190"></span> ganz bestimmt nicht fertig gedacht sind &#8211; aber dich vielleicht dazu anregen, selbst darüber nachzudenken:</p>
<h4>1. Wir vermissen die visuelle Komponente im Gespräch.</h4>
<p>Nein, ein Emoji ersetzt Körpersprache nicht, auch wenn wir uns das alle wünschen und in den Sozialen Netzwerken dazu animiert werden, diese reichlich zu benutzen. Ein Beispiel: Ein Smiley mit einem gerade gestellten Mund &#x1f610; zeigt uns nicht, ob dieser Gesichtsausdruck nun eher skeptisch oder sogar schon böse gemeint ist oder einfach nur Neutralität signalisieren soll &#8211; wir wissen einfach nicht sicher, in welcher emotionalen Lage sich unser Gegenüber gerade befindet! Ganz anders ist das in einem persönlichen Gespräch, wo uns neben den Worten noch die Stimmlage und noch die Mimik zur Verfügung stehen, um mit anderen zu kommunizieren. Im Netz bleibt uns da nur die Interpretation: Wir verbinden die Worte mit den Emojis und unseren eigenen Erfahrungen und Gefühlen &#8211; und schwupps &#8211; ist das Missverständnis da. Auf Facebook ist zum Beispiel immer wieder die Diskussion zu beobachten, warum Menschen traurige Postings liken, denn der hochgestellte Daumen ist ja für die meisten Menschen für positive Emotionen reserviert &#8211; doch es gibt auch Leute, die den Daumen als Zeichen benutzen, dass sie diesen Text gelesen haben. Und schon geht die nächste Verbalschlacht um die Deutungshoheit von Emojis los &#8230;</p>
<h4>2. Wir interpretieren geschriebene Worte anders als gesprochene.</h4>
<p>Geschriebene Worte haben etwas Endgültiges &#8211; schließlich wissen wir alle noch zu genau, wie mühselig es früher war, einen Schreibfehler im Schulheft zu beseitigen. Und so gehen wir automatisch davon aus, dass das getippte Statement nun wirklich etwas Durchdachtes ist. Doch in Wirklichkeit ist es vielleicht nur ein flüchtiger Gedanke, den der Absender in den nächsten 10 Minuten gerne wieder korrigieren möchte? Im persönlichen Gespräch kriegen wir hier schnell die Biege, in dem wir noch mal Bezug auf unsere Ursprungsformulierung nehmen. In Social Media ist das schwierig, denn gerade in hitzigen Diskussionen liegen vielleicht schon 50 Postings zwischen dem neuen Statement und dem alten, nicht ganz korrekten Gedanken. Außerdem diskutiert man hier oft in einem Strang mit verschiedenen Personen und unterschiedlichen Themenbereichen &#8211; da ist es manchmal schwierig, überhaupt den Überblick zu behalten und die richtigen Menschen in den Antwortbeiträgen zu markieren.</p>
<h4>3. Wir erwarten etwas Schlechtes von unserem Gegenüber.</h4>
<p>Oft sind wir anderen Menschen gegenüber von vorneherein skeptisch eingestellt, so nach dem Motto: &#8222;Die tippt auf der Fanpage von Krawallblättern, die muss irgendwie blöde sein!&#8220; Und schon befinden wir uns in einer Abwehrhaltung und können selbst nicht mehr neutral schreiben. Auch das Umfeld färbt auf uns ab: Es fällt uns unglaublich schwer, in einer vom stumpfen Hass durchzogenen Wutbürger-Atmosphäre noch ruhig und gelassen zu bleiben und die getippten Worte unseres Gegenübers wirklich zu verstehen. Noch dazu haben wir nur wenig Zeit, denn gerade wenn es hitzig zu geht, kommen viele Postings hintereinander, zu denen wir alle etwas zu sagen hätten. Doch auch in weniger brenzligen Foren geraten Menschen immer wieder aneinander wegen verschiedener Erwartungshaltungen oder auch, weil Worte anders wirken, als wir sie gemeint haben.</p>
<h4>4. Wir denken schneller als wir tippen.</h4>
<p>Die meisten von uns tippen sehr schnell &#8211; und doch funktioniert unser Hirn noch schneller. Und so passiert es uns, dass unsere getippten Argumentationsketten mehr Löcher aufweisen als die gesprochenen. Uns selbst mag das Posting noch logisch erscheinen, weil wir eben die nicht getippten Gedanken kennen, doch unserem Gegenüber bleibt nur ein: HÄÄ? Denn es fehlen einfach zu viele Zwischenschritte, die wir eben nicht aufschreiben konnten, weil selbst die schnellsten Schnelltippenden nicht schnell genug tippen. Noch dazu muss man in Social Media die Leute praktisch ausreden lassen, denn einen Posting-Tippvorgang kann man von außen nicht unterbrechen &#8211; ganz im Gegensatz zu einem direkten Gespräch, wo man direkt nachfragen kann in der Sekunde, in der die Worte den Mund verlassen haben.</p>
<h4>5. Wir diskutieren unter Zeitdruck offensiver.</h4>
<p>Kaum jemand von uns hat Zeit, stundenlang im Social Web zu diskutieren. Und so werfen wir hier ein paar Sätze ein und platzieren dort ein Statement &#8211; und dann sind wir auch schon wieder weg. Wir versuchen gleichzeitig, in wenigen Worten möglichst viel zu sagen und geraten so wieder in die &#8222;Wir-denken-schneller-als-wir-tippen&#8220;-Falle. Noch dazu ist uns dann auch öfter mal die Reaktion der anderen im Diskussionsstrang total egal, weil wir ja eh keine Zeit haben, das alles zu lesen. Diese wenig wertschätzende Sicht auf unser Gegenüber verführt uns, Postings schärfer zu formulieren, als sie eigentlich gemeint waren &#8211; wir lesen das Echo ja ohnehin nicht mehr, weil wir gleich einen wichtigen Termin haben und bis heute Abend haben wir das eh wieder vergessen.</p>
<h3>Und nun? Wie geht&#8217;s weiter?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7304 alignright" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/09/Explosion.jpg" alt="Explosion" width="250" height="189" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/09/Explosion.jpg 644w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/09/Explosion-300x226.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" />Hm &#8230; schwierig. Ich selbst tappe in alle 5 Fallen und das immer wieder und immer wieder &#8211; in persönlichen Gesprächen hingegen passiert mir das eher selten. Aber im Social Web gehe ich ab wie eine Rakete bei absoluten Formulierungen wie: &#8222;Alle Frauen sind XY, und alle Männer sind YZ&#8220;. Unterstellungen und Interpretationen meiner getippten Worte kann ich auch überhaupt nicht leiden &#8211; im realen Leben würde ich aber nachfragen und zum Beispiel formulieren: &#8222;Verstehe ich dich gerade richtig, dass du &#8230; meinst?&#8220;</p>
<p>Doch in Social Media gelingt mir das nicht &#8211; und zwar nicht wegen der fünf Thesen oben, sondern auch aus strukturellen Gründen. Denn der Aufbau der Postings in den Sozialen Netzwerken verschärft die konfrontative Situation noch: Facebook lässt zum Beispiel nur zwei Gesprächsebenen zu (Kommentieren und Antworten), aber eine unbegrenzte Anzahl an Diskutanten. Kein Wunder, dass es da öfter mal knallt. Wenn wir wild durcheinanderreden, können wir auch Face to Face nicht diskutieren.</p>
<p>Doch wie können wir das alles ändern? Ganz fix vermutlich gar nicht. Aber wir können uns selbst sensibilisieren für unsere eigene Schreibe, an uns selbst arbeiten. Und vielleicht einfach &#8230; tja, keine Ahnung. Ich denke weiter drüber nach. Und was macht ihr?</p>
<pre>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
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		<title>Kabel Deutschland und der Hass im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 07:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Holocaustleugnung]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanwaltschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Volksverhetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hasskommentare: Kabel Deutschland, wir müssen reden. Ja, ich engagiere mich für geflüchtete Menschen, gebe Deutschunterricht und unterstütze Leute dabei, sich in Deutschland zurechtzufinden. Außerdem schreibe ich in diesem Blog manchmal über Hate- und Counterspeech und tippe in Social Media unter Klarnamen gegen den Hass an &#8211; denn ich bin der festen Überzeugung, dass nur reden hilft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hasskommentare: Kabel Deutschland, wir müssen reden.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-11954" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Hasskommentare-430x217.jpg" alt="Sprechblase voller Hasskommentare" width="430" height="217" />Ja, ich engagiere mich für geflüchtete Menschen, gebe Deutschunterricht und unterstütze Leute dabei, sich in Deutschland zurechtzufinden. Außerdem schreibe ich in diesem Blog manchmal über Hate- und Counterspeech und tippe in Social Media unter Klarnamen gegen den Hass an &#8211; denn ich bin der festen Überzeugung, dass nur reden hilft bei der Lösung von Problemen. Haten, dissen oder hassen dienen hingegen ausschließlich der eigenen Emotionsabfuhr und verschlimmern die bestehenden Verhältnisse noch, denn sie SOLLEN einschüchternd wirken, sie SOLLEN bedrohlich wirken und Angst machen &#8211; kurz: Sie SOLLEN verhindern, dass Menschen wie ich bloggen und ihre Meinung sagen. Da es unmöglich ist, mitmenschliches,  anderen Menschen gegenüber freundlich gesinntes Handeln mit Argumenten für null und nichtig zu erklären, wird eben auf sprachliche Gewalt zurückgegriffen.</p>
<p>So auch in meinem Fall: Ich werde bedroht. Via Blog, via Mail, via Social Media. Nicht täglich, nicht wöchentlich &#8211; aber regelmäßig. Man(n) wünscht mir zum Beispiel detailreich &#8222;Mehrfachvergewaltigungen&#8220;, möchte mich &#8222;nach der Machtergreifung an Straßenlaternen baumeln sehen&#8220; oder will &#8222;mich totschlagen&#8220;. Angesichts dieser Gruselfantasien gehen verrohte Formulierungen wie &#8222;hirnverseuchte Linksfaschistin&#8220; oder  &#8222;linksversiffter Gutmensch&#8220; fast unter &#8230;</p>
<h3>&#8222;Einfache Bedrohungen&#8220; versus &#8222;öffentliches Interesse&#8220;</h3>
<p>Aufgrund der Häufigkeit, mit der mir das passiert, habe ich mich irgendwann dazu entschlossen, &#8222;einfache Bedrohungen und Beleidigungen&#8220; nicht anzuzeigen. Straftaten, bei deren Aufklärung aber ein öffentliches Interesse besteht wie zum Beispiel Holocaustleugnung oder Volksverhetzung, zeige ich aber konsequent an. So auch im März dieses Jahres, als mir jemand hier in diesem Blog einen volksverhetzenden und beleidigenden Kommentar unter den Beitrag &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/ueber-gute-menschen/">Über gute Menschen</a>&#8220; schrieb. Gleich am nächsten Tag erstellte ich <span id="more-11914"></span>eine Online-Anzeige über die <a href="https://onlinewache.polizei.hessen.de/ow/Onlinewache/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Wache Hessen</a> &#8211; denn ich hatte einen sekundengenauen MEZ-Zeitstempel, der automatisiert in der Datenbank von WordPress abgelegt worden war. Aus diesem Zeitstempel ging hervor, dass es sich beim Absender um einen Kunden von Kabel Deutschland handelte. Darauf folgte ein sehr netter Kontakt zu einer Kriminalbeamtin, die sich darüber freute, dass ich so viele Hintergrundinformationen wie zum Beispiel den vollständigen Quelltext liefern konnte &#8211; und das alles innerhalb von 24 Stunden, denn es geht ja vor allem um Zeit in diesen Dingen. Ich dachte: <em>&#8222;Okay, vielleicht habe ich jetzt mal die Chance, jemanden vor Gericht gegenüberzusitzen, der mir derartige Dinge schreibt.&#8220;</em> Denn ganz im Ernst &#8211; ich möchte wirklich gerne wissen, was das für Menschen sind, die so viel Hass in sich tragen, dass sie anonym derartige Nachrichten schreiben &#8230;</p>
<h3>Der Einstellungsbescheid</h3>
<p>Anfang Juli dann die Ernüchterung in Form eines Einstellungsbescheids von der Staatsanwaltschaft Darmstadt. So weit, so doof &#8211; aber wirklich erstaunt war ich über die Begründung, die ich in diesem Schreiben fand. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p><em>Der Provider &#8222;Kabel Deutschland&#8220;, dem über eine Abfrage über &#8222;<a href="http://www.utrace.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">utrace</a>&#8220; die verwendete IP-Adresse zugeordnet werden konnte, hat auf polizeiliche Anfragen nach den Bestands- oder Nutzerdaten zunächst drei mal per automatisiertem Antwortschreiben mitgeteilt, dass für eine Zuordnung &#8222;der genaue Zeitstempel&#8220;  benötigt werde bzw. eine genaue Zeitangabe von Nöten sei bzw. der benötigte Zeitstempel nicht richtig benannt sei, und hat schließlich nach Erinnerungsaufforderung geantwortet, dass zur benannten IP-Adresse im angegebenen Zeitraum keine Bestandsdaten des Nutzers vorhanden seien.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Moment mal &#8211; hab ich das richtig verstanden? Kabel Deutschland beantwortet Anfragen der Polizei mit &#8222;automatisiertem Antwortschreiben&#8220;? Gleich drei mal? Und dann passt der WordPress-Zeitstempel nicht, wurde nicht richtig benannt oder konnte nicht zugeordnet werden? Ja, was denn nun? Und es wurde keine Information gegeben, wie ein Zeitstempel aussehen muss, damit Kabel Deutschland diesen bearbeiten kann? Okay &#8230;. kann man machen, klar. Ist halt scheiße dann für die Betroffenen von Hatespeech.</p>
<h3>Nachfrage im absurden Theater, pardon, bei Kabel Deutschland</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-11956" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Theatersitzbank.jpg" alt="Theatersitzbank" width="368" height="194" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Theatersitzbank.jpg 368w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Theatersitzbank-300x158.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" />Das Schreiben lag nun ein paar Tage auf meinem Schreibtisch, während ich immer wieder überlegte, was ich nun machen soll: Egal? Abhaken unter <em>&#8222;Muss ich nicht verstehen, ist aber große Kacke!&#8220;</em>? Doch, ich will das verstehen &#8211; denn ich bin ja chronisch neugierig. Also entschloss ich mich, bei Kabel Deutschland anzurufen und dort nachzufragen, was genau sie denn von mir und der Kriminalpolizei benötigen, um einen Hater tatsächlich zu identifizieren.</p>
<p>Was jetzt folgte, war absurdes Theater: Auf der Website der Vodafone-Tochter fand ich zwar eine Menge Kunden- oder Neuinteressenten-Telefonnummern, aber keine passte zu meinem Anliegen. <em>&#8222;Macht nix,&#8220;</em> dachte ich mir, <em>&#8222;man wird mich dort bestimmt an eine zuständige Stelle weiterverbinden können!&#8220;</em> Pustekuchen &#8211; bei dem, was nun folgte, blieb mir echt die Spucke weg! Hier die Zusammenfassung in meinen Worten:</p>
<ul>
<li>Man kann mir nicht helfen, da ich keine Kundennummer bei Kabel Deutschland habe.</li>
<li>Man kann mich auch nicht weiterverbinden, weil man grundsätzlich nicht aus dem Servicecenter Richtung Kabel Deutschland weiterverbinden kann.</li>
<li>Man hat auch keine Telefonnummer, an die ich mich mit meinem Anliegen wenden kann.</li>
<li>Nein, der Vorgesetzte ist nicht zu sprechen &#8211; und auf Rückfrage der sehr freundlichen und sehr bemühten Service-Mitarbeiterin hatte er/sie auch keine neuen Informationen.</li>
<li>Eine Adresse könnte man mir geben, an die ich mich schriftlich mit meinem Anliegen wenden könnte (das tue ich nun &#8211; aber anders, als von Kabel Deutschland gewünscht 😉 ).</li>
</ul>
<p>Wie gesagt, die Mitarbeiterin möchte ich hier ausdrücklich in Schutz nehmen, sie hat sich wirklich Mühe gegeben und hätte mir gerne geholfen. Sie hat auch sehr freundlich und verständnisvoll reagiert, als ich meinen Ärger trotz aller Telefon-Professionalität nicht mehr so wirklich im Griff hatte &#8211; denn ich fühlte mich in diesem Moment so hilflos und allein gelassen, dass ich nicht mehr anders konnte, als sauer zu werden. Schließlich versuchte ich, Informationen zu einem unglaublichen Vorgang zu bekommen und wurde knallhart vom &#8222;System Kabel Deutschland&#8220; abgeblockt &#8230; absurd.</p>
<p>Ich beendete das Gespräch, dessen Aufzeichnung ich im Vorfeld zugestimmt hatte, mit einem Hinweis darauf, dass die zuständige Supportmitarbeiterin sehr freundlich und hilfsbereit war &#8211; denn ich möchte auf jeden Fall verhindern, dass sie in irgendeiner Form Ärger bekommt.</p>
<h3>Zwei weitere Anrufe und ein Gesetz später</h3>
<p>Im Nachgang telefonierte ich dann noch mit der zuständigen Beamtin und dem Staatsanwalt &#8211; vielleicht würde ich ja dort die dringend benötigten Informationen bekommen. Doch auch dort bekam ich keine Antwort auf die Frage, was ich noch tun kann, um die Daten zu liefern, die nötig sind, um diese Straftäter zu identifizieren. Dafür bekam ich aber viel Verständnis und die Anmerkungen, dass mein Fall beileibe kein Einzelfall ist, sondern eher so was wie die Regel. Ah &#8230;, ja &#8230;</p>
<p>Seit 30.6.2017 haben wir nun das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-bundestag-beschliesst-facebook-gesetz-a-1155192.html">&#8222;Facebookgesetz&#8220; aka Netzwerkdurchsetzungsgesetz</a>, das wohl nicht so suuuuuuuuuuper ist. Zitat aus dem genannten Artikel: <em>&#8222;Bei einer Anhörung im Bundestag Mitte Juni hatten dagegen noch acht von zehn Sachverständigen, die die Bundesregierung selbst als Experten geladen hatte, das Gesetz <a class="text-link-int lp-text-link-int" title="für verfassungswidrig erklärt" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-facebook-gesetz-muss-schrumpfen-a-1152991.html">für verfassungswidrig erklärt</a>.&#8220;</em>  Na prima, das macht keine Hoffnung! Doch wie werden eigentlich Fälle wie meiner gelöst? Wer kann mir Auskunft geben, welche Daten ich genau brauche, damit Polizei und Staatsanwaltschaft die Straftäter identifizieren können? Fragen über Fragen, auf die ich bis heute keine validen Antworten bekommen habe.</p>
<p>Ich habe nun diesen Weg gewählt, um ins Gespräch zu kommen mit Kabel Deutschland &#8211; und gerne auch mit anderen Providern. Denn ich möchte für die Zukunft wissen, was ich genau tun muss, um mich gegen Hatespeech zu wehren. Meine erste Idee: Die Provider entwickeln Leitfäden, die Betroffene sich direkt auf der Homepage der Anbieter herunter laden können, damit die Opfer die individuell passenden Daten liefern können &#8211; denn vermutlich wird sich das Vorgehen von Anbieter zu Anbieter unterscheiden.</p>
<p>Und nun bin ich gespannt, ob und was genau passieren wird nach der Veröffentlichung dieses Beitrags: Los, Kabel Deutschland, beantwortet mir meine Fragen!</p>
<h3>WICHTIG &#8211; ja, ich weiß &#8230;.</h3>
<p>Ja, ich bin mir durchaus der Zweischneidigkeit meines Themas bewusst, denn wir reden hier darüber, dass wir alle transparent sind &#8211; bei jedem Schritt, den wir digital tun. Ich, du, Rechtsanwälte, Journalisten, Ärzte etc., wir alle werden überwacht und sind in jeder Sekunde identifizierbar. Die Vorstellung finde ich ziemlich gruselig! Deswegen fordere ich auch keine neuen Überwachungsmaßnahmen oder Gesetze, denn ich bin der Meinung, dass die vorhandenen Regelungen schon mehr als ausreichend sein sollten, um in einem Fall wie meinem rechtliche Schritte einleiten zu können. Aber es muss möglich sein, mit diesen bereits vorhandenen Gesetzen auch Menschen wie mir eine juristische Aufarbeitung des oben genannten Vorgangs zu ermöglichen, verdammt noch mal!</p>
<p>Und ja, ich weiß auch, dass ich mit diesem Beitrag noch mehr Hater auf mich aufmerksam machen könnte &#8211; aber das Risiko gehe ich ein. Denn ich möchte, dass sich an dieser verbalen Eskalationsschraube etwas ändert. Ich möchte reden, diskutieren, von mir aus auch streiten. Um Inhalte, Thesen und Standpunkte, ohne Beschimpfungen, Drohungen und Verdächtigungen. Und wenn ich beschimpft, bedroht oder verdächtigt werde aus dem Dunkeln, möchte ich mich mit staatlicher Unterstützung wehren können &#8211; und nicht von den intransparenten Prozessen eines Unternehmens gestoppt werden.</p>
<hr />
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Update 18.07.2017:</strong></span> Gestern reagierte <a href="https://twitter.com/vodafone_de" target="_blank" rel="noopener">@vodafone_de auf Twitter </a>auf mich und bat mich, mir eine Nachricht zu schicken. Das habe ich natürlich getan &#8211; das Ergebnis, ich zitiere:</p>
<blockquote><p><em>Ich hab mir Deinen Beitrag mal durchgelesen und muss ganz ehrlich sagen, dass wir hier die falschen Ansprechpartner sind. 🙁 Was mir auch leid tut, da ich Dir gern geholfen hätte. Ich kann Dir nur die Adresse unserer Beschwerdeabteilung schicken, damit Du Dich evtl bei denen meldest. </em></p></blockquote>
<p>Danke für das Mitgefühl, das ist echt super! Doch leider wird damit mein Problem nicht behoben. Kleines Schmankerl am Rande: Auf der Website <a href="https://www.kabeldeutschland.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kabeldeutschland.de</a> wird damit geworben, dass Vodafone und Kabel Deutschland nun ein Unternehmen sind. Kabel Deutschland hat auch keine eigenen Social-Media-Auftritte, es gibt nur die von Vodafone. Das absurde Theater geht also weiter &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11982 size-large" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Kopfzeile-Website-www.kabeldeutschland.de_-1024x56.jpg" alt="Kopfzeile Website www.kabeldeutschland.de" width="1024" height="56" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Kopfzeile-Website-www.kabeldeutschland.de_-1024x56.jpg 1024w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Kopfzeile-Website-www.kabeldeutschland.de_-300x16.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Kopfzeile-Website-www.kabeldeutschland.de_-768x42.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Kopfzeile-Website-www.kabeldeutschland.de_.jpg 1226w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<hr />
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>18.07.2017, ab ca. 17 Uhr:</strong> </span>Das Ende meiner  Kommunikation mit <a href="https://twitter.com/vodafone_de" target="_blank" rel="noopener">@vodafone_de auf Twitter</a> &#8211; ohne Worte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11993 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-1-1.jpg" alt="Mit Vodafone auf Twitter" width="833" height="721" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-1-1.jpg 833w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-1-1-300x260.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-1-1-768x665.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11994 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-2.jpg" alt="" width="827" height="718" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-2.jpg 827w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-2-300x260.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-2-768x667.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11998 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/vodafone-twitter-5.jpg" alt="Gespräch mit Vodafone auf Twitter" width="731" height="730" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/vodafone-twitter-5.jpg 731w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/vodafone-twitter-5-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/vodafone-twitter-5-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px" /></p>
<hr />
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>20.07.2017: </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Telefonat mit der Bundesnetzagentur</strong> &#8211; dort kann man mir nicht weiterhelfen, da sie nur für Telefonnummer-Problematiken zuständig sind. Ich bekam die Telefonnummern der Landesmedienanstalt Hessen, der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die des Bundesamts für Sicherheit in der IT.</li>
<li><strong>Telefonat mit einem Mitarbeiter der Landesmedienanstalt Hessen</strong> &#8211; man bat mich, die Vorkommnisse via E-Mail einzureichen. Das habe ich sofort getan, inklusive Link auf diesen Blogbeitrag.</li>
<li><strong>Telefonat mit einem Mitarbeiter der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit</strong> &#8211; auch hier bat man mich, die Vorkommnisse via verschlüsselter E-Mail einzureichen. Das habe ich getan, inklusive Link auf diesem Blogbeitrag.</li>
<li><strong>Telefonat mit dem Bundesamt für Sicherheit in der IT</strong> &#8211;  dort wurde ich zum Callcenter des BSI weiterverbunden. Die Mitarbeiterin gab mir die Telefonnummer zu einem Beratungstelefon von Anwalten, die sich auf Internetsicherheit spezialisiert haben. Dort werde ich heute nachmittag anrufen.</li>
<li><strong>Anruf der Nummer, die mir im Callcenter des BSI gegeben wurde</strong> &#8211; die Beratungsstelle existiert nicht mehr &#8230;</li>
<li><strong>Wieder Anruf beim BSI</strong> &#8211; man hat mir eine alte Telefonnummer gegeben. Learning für mich: Ich kann diese kurde Geschichte da oben mittlerweile in 60 Sekunden komprimiert wiedergeben 😉</li>
<li><strong>Anruf der neuen Hotlinenummer</strong> &#8211; dort bekam ich folgende Auskunft: Ich hätte habe nun alle Möglichkeiten ausgeschöpft, mir bliebe nur der Gang zu einem Anwalt.</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">22.07.2017:</span> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Das BSI schickt mir einen Brief</strong>  &#8211; es möchte mein Okay für die Weitergabe meiner personenbezogenen Daten haben, um eine Stellungnahme von Vodafone/Kabel Deutschland einzuholen. Ich habe das Okay einen Tag später gegeben via verschlüsselter E-Mail und auch gleich noch das Aktenzeichen angehängt.</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>02.08.2017: </strong></span></p>
<ul>
<li>Bis heute habe ich nichts von der <strong>Landesmedienanstalt Hessen</strong> gehört &#8211; und auch keine weiteren Informationen vom<strong> BSI</strong> erhalten. Doch da mein Blogbeitrag immer mal wieder auf Twitter geteilt wird, hat <strong>Vodafone</strong> mal wieder reagiert: Nun haben sie meine Anfrage an das Beschwerdemanagement weitergeleitet &#8211; nachdem ich nachgefragt habe, ob sie auch keine Prozesse haben wie Kabel Deutschland 😉<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12109" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-424x1024.jpg" alt="Twitter 2.8.2017" width="750" height="1812" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-424x1024.jpg 424w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-124x300.jpg 124w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-768x1855.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-636x1536.jpg 636w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-848x2048.jpg 848w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-2.8.2017-scaled.jpg 1060w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>04.08.2017: </strong></span></p>
<ul>
<li>Vodafone hat sich wieder gemeldet &#8211; wieder per Direktmessage bei Twitter. Ob das nun das Beschwerdemanagement ist, kann ich leider nicht identifizieren. Interessant ist aber, dass ich genau die geforderten Daten geliefert habe. Es ist also weiterhin unklar, warum meine Anzeige nicht zum Erfolg geführt hat. Deswegen habe ich erneut nachgefragt:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12114" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-e1501844680621.png" alt="Vodafone Twitter 4.8.2017" width="735" height="692" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-e1501844680621.png 735w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-e1501844680621-300x282.png 300w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12116" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-Christas-Antwort.png" alt="Vodafone Twitter 4.8.2017 Christas Antwort" width="577" height="313" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-Christas-Antwort.png 577w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Vodafone-Twitter-4.8.2017-Christas-Antwort-300x163.png 300w" sizes="auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12126" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-4.8.2017-weiteres-Gespraech.jpg" alt="Twitter 4.8.2017 weiteres Gespräch" width="750" height="574" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-4.8.2017-weiteres-Gespraech.jpg 803w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-4.8.2017-weiteres-Gespraech-300x230.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-4.8.2017-weiteres-Gespraech-768x588.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>04.08.2017: </strong></span></p>
<ul>
<li>Vodafone hat auf meine letzte Frage geantwortet &#8211; dort schiebt man nun die Schuld Richtung Staatsanwaltschaft. Also werde ich nun wieder den zuständigen Staatsanwalt anrufen und vom Stand der Dinge berichten:<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12128 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17.jpg" alt="Twitter 7.8.17 - Vodafone" width="542" height="603" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17.jpg 542w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17-270x300.jpg 270w" sizes="auto, (max-width: 542px) 100vw, 542px" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12129 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17-meine-Antwort.jpg" alt="witter 7.8.17 - meine Antwort" width="587" height="289" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17-meine-Antwort.jpg 587w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/07/Twitter-7.8.17-meine-Antwort-300x148.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 587px) 100vw, 587px" /></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>16.08.2017: </strong></span></p>
<ul>
<li>Post von der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit &#8211; zusammengefasst: Helfen kann man mir auch nicht. Dafür habe ich folgendes erfahren: <em>&#8222;Zum Sachverhalt führte Vodafone aus, dass Behördenanfragen zur Zuordnung der IP-Adressen nicht automatisiert beantwortet werden. Demnach wird jede Anfrage von besonders geschulten Mitarbeitern geprüft.&#8220;</em><br />
Das widerspricht nun direkt dem Einstellungsbescheid der Staatsanwaltschaft Darmstadt, den ich oben bereits zitiert habe: &#8222;&#8230;.<em>hat auf polizeiliche Anfragen nach den Bestands- oder Nutzerdaten zunächst drei mal per automatisiertem Antwortschreiben mitgeteilt, dass für eine Zuordnung &#8222;der genaue Zeitstempel&#8220;  benötigt werde &#8230;.&#8220;<br />
</em>Als Tipp kam ich von der Bundesbeauftragten noch folgendes mit: <em>&#8222;Sie haben jedoch die Möglichkeit, direkt an die entsprechende Polizeidienststelle heranzutreten und sich die Gründe, die zur Einstellung des Verfahrens geführt haben, darlegen zu lassen.&#8220;</em> Gut, das werde ich nun tun, denn ich hätte schon ganz gerne gewusst, wo hier genau das Problem war &#8230;</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>22.08.2017:</strong></span></p>
<ul>
<li>Telefonat mit der sehr netten Kripobeamtin, die auch meine Anzeige aufgenommen hat: Sie darf mir keine Auskunft zum Verfahren geben. Sie hat mich wieder an die Staatsanwaltschaft Darmstadt verwiesen &#8211; dort werde ich nun morgen wieder anrufen. Hach ja.</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>23.10.2017:</strong></span></p>
<p>Ich gebe auf. Denn ich stoße in dieser Sache an Mauern, die für mich allein unüberwindbar sind. Leider habe ich es auch nicht geschafft, die Presse für diesen Fall zu interessieren &#8211; ich bin halt scheinbar doch nur &#8222;ein Einzelfall&#8220;. Auch, wenn ich in privaten Gesprächen mit anderen Menschen, die sich gegen Hatespeech engagieren, einen ganz anderen Eindruck gewinne. Festhalten kann ich:</p>
<ul>
<li>Staatsanwaltschaft und Kripo schildern den Vorgang komplett anders als Vodafone/Kabel Deutschland. Ich stehe dazwischen und weiß nicht, wem ich nun Glauben schenken soll. Ich werde es wohl nie erfahren.</li>
<li>Das BSI hat mir ein Schreiben geschickt, in dem falsche Informationen stehen &#8211; die Kripo darf mir gar keine Auskünfte zum Verfahren geben, das darf nur die Staatsanwaltschaft.</li>
<li>Die Landesmedienanstalt Hessen hat mir bis heute nicht geantwortet.</li>
</ul>
<p>Wie es mir dabei geht? Beschissen. Ich fühle mich allein gelassen, zerrieben. Doch aufgeben werde ich nicht mit meinem Engagement für geflüchtete Menschen und gegen Hatespeech.</p>
<p>Einen schönen Tag wünscht<br />
Christa</p>
<p>Bildquellenangaben: oben &#8211; <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>, Screenshot Kopfzeile &#8211; <a href="https://www.kabeldeutschland.de/" target="_blank" rel="noopener">Website Kabel Deutschland</a>, Screenshots Twitter &#8211; <a href="https://twitter.com/" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></p>
<hr />
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 06:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angst? Das kann weg. Echt. Angst ist kein guter Lebensbegleiter, das habe ich glücklicherweise schon sehr früh in meinem Leben gelernt. Wenn Angst mein Leben bestimmt hätte, wäre ich nicht als Kind auf die hohen Bäume geklettert und hätte nie den tollen Blick aus den schwankenden Wipfeln genossen. Ich wäre auch wohl nie in meinem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Angst? Das kann weg. Echt.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-11840" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/05/Buckelnde-Katze-430x225.png" alt="Buckelnde Katze" width="430" height="225">Angst ist kein guter Lebensbegleiter, das habe ich glücklicherweise schon sehr früh in meinem Leben gelernt. Wenn Angst mein Leben bestimmt hätte, wäre ich nicht als Kind auf die hohen Bäume geklettert und hätte nie den tollen Blick aus den schwankenden Wipfeln genossen. Ich wäre auch wohl nie in meinem Leben vom 10-Meter-Turm gesprungen und hätte nie das irre Glücksgefühl nach einem solchen Sprung spüren dürfen 😉 . Und ich hätte mich wohl auch nie selbstständig gemacht. Denn diese vollkommen eigenverantwortliche Form der Arbeit hat viele Risiken. Mit Sicherheit würde mein Ich in einer ängstlicheren Variante ein ganz anderes Leben führen als das, was ich habe &#8230;</p>
<p>Noch dazu habe ich das unglaubliche Glück, in einem Land geboren zu sein, das so sicher und so friedlich ist wie kaum eine andere Region auf dieser Erde. Ja, es gibt viele Probleme zum Beispiel im Bildungssektor, unsere Politik wird immer stärker von Lobbyisten bestimmt und Frauen verdienen im Schnitt immer noch 20 % weniger als Männer. Gleichzeitig ist mein Bauch voll, meine Wohnung warm, ich darf mich politisch engagieren und meine Meinung sagen und vor meiner Haustür findet kein Krieg statt. Alles Gründe, warum ich keine Angst habe, mich aber trotzdem engagiere &#8211; denn es geht noch besser, da sind wir uns bestimmt alle einig!</p>
<h3>Die Renaissance der Angst</h3>
<p>Gleichzeitig erlebe ich aber gerade, wie die Angst immer mehr das Leben meiner Mitmenschen bestimmt: Die einen haben Angst vorm Impfen, die nächsten Angst vor Flüchtlingen und die dritten haben Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Oder vor Chemtrails, der Weltverschwörung, oder Barcodes auf Lebensmitteln. Und als die <span id="more-11555"></span>Flüchtlinge kamen, versank ja ohnehin das gesamte Land in Chaos und Verbrechen *augenroll*. Denn vorher gab es natürlich und ganz selbstverständlich weder Raub, Mord noch Totschlag und sexuelle Übergriffe auf Frauen schon mal gar nicht. Ist klar. *zynismusmodusaus*</p>
<p>Weil ich diesen Irrsinn nicht unwidersprochen lassen möchte, gehöre ich zu den Menschen, die sich aktiv und unter Klarnamen gegen Hass, Propaganda und Fehlinformationen im Internet einsetzen. Dieses Engagement hat mir in den letzten Jahren schon so einiges an &#8222;Fanpost&#8220; eingebracht: Mir wurde gedroht, ich würde &#8222;nach der Machtergreifung&#8220; an der Laterne vorm Haus baumeln, man(n) lebte virtuell allerlei üble sexuelle Fantasien an mir aus oder unterstellte mir, ein von irgendwelchen dunklen Mächten reichlich bezahlter Troll zu sein. Doch ich kann euch beruhigen, liebe Disser, Hater und Verschwörer: Ich bin eine Frau aus Fleisch und Blut und meine das, was ich schreibe, wirklich ernst. Und ich werde nicht mal dafür bezahlt, ich mach das ganz freiwillig, weil ich Diskussionen und Nachdenken enorm wichtig finde! Genau wie aufeinander zu gehen und miteinander sprechen.</p>
<h3>Seid doch mal cool drauf, ey!</h3>
<p>Ich hab auch gleich noch einen wirklich guten Tipp für euch, liebe Internetangst-Menschen: Durchatmen, ommmmm sagen und einfach mal raus gehen und Leute kennen lernen. Du hast Angst vor Flüchtlingen aus Syrien oder Afghanistan? Dann frag doch mal bei deiner örtlichen Flüchtlingsinitiative nach, ob dort noch Hilfe zum Beispiel beim Deutschunterricht oder bei den Behördengängen gebraucht wird. So machst du dich nützlich für die Gemeinschaft und kannst ganz nebenher die Menschen kennen lernen, die nach Deutschland geflohen sind. Du erfährst&nbsp;deren Lebensgeschichten, kannst dich&nbsp;austauschen, lernst Menschen kennen &#8211; und glaube mir: Wenn du jemanden kennen gelernt hast, dann hast du&nbsp;fast automatisch keine Angst mehr vor ihm oder ihr!<br />
Und noch ein Nachsatz: Nein, nicht alle Geflüchteten sind per se nett, auch in dieser Gruppe gibt es mächtige Arschlöcher &#8211; da scheint es irgendwie eine statistische Konstante zu geben wie &#8222;100 Menschen = 5 Arschlöcher&#8220; oder so. Aber Idioten und andere Deppen kann man gut ignorieren, das weiß ich aus eigener Erfahrung 😉 .</p>
<p>Oder hast du Angst vorm Impfen? Die ist normal, denn ein Restrisiko bleibt immer. Doch wenn du Impfen als Dienst an deinen Mitmenschen betrachtest, tut der kleine Piks gleich viel weniger weh. Denn Impfen ist nicht nur Selbstschutz, sondern eben auch Schutz der Schwächeren. Es gibt ja Menschen wie kleine Babys oder Kranke, die sich nicht impfen lassen können &#8211; die haben bisher von einer hohen Impfquote in der Bevölkerung profitiert, denn Krankheiten wie Masern kamen nur noch sehr selten vor. Doch das ändert sich leider gerade, weil so viele Menschen den Piks verweigern! Selbst wenn du das Glück hast, keinen kranken Menschen persönlich zu kennen und noch nie um das Leben eines lieben Menschen bangen musstest, so kennst du bestimmt Menschen, denen genau das passiert ist. Und genau deshalb ist Nicht-Impfen meiner Meinung nach hochgradig asozial! Und wenn du Angst davor hast, dass dir der Himmel auf den Kopf fällt, solltest du mehr Asterix und Obelix lesen &#8211; dann kannst du während du Angst hast noch ein bisschen Spaß haben 😉 .</p>
<h3>Einfach mal einen Schritt zurücktreten. Oder auch zwei.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-5570" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/12/Dialog-430x304.jpg" alt="Dialog" width="430" height="304">Du hast Angst vor irgendwelchen anderen Sachen? Ja, kenne ich auch, ehrlich. Aber ich trete dann einen Schritt zurück und betrachte die Situation von außen: Ist es wirklich so schlimm, wie ich mir das gerade vorstelle? Gibt es Menschen, die diese Sache, die mir gerade Angst macht, schon überstanden haben? Vielleicht sogar viele? Spätestens an diesem Punkt meiner Überlegungen entspanne ich mich sehr schnell wieder &#8211; denn wenn andere das hingekriegt haben, werde ich das ja wohl auch noch schaffen, bitte schön! Und wenn der eine Schritt und meine Selbstansprache so gar nichts nutzen, dann frage ich im zweiten Schritt jemanden in meinem Freundeskreis nach seiner Einschätzung der Situation. Allerspätestens an diesem Punkt bin ich dann wieder recht geerdet, denn die Außensicht eröffnet mir fast immer neue Perspektiven, die ich bisher nicht gesehen habe. Schwupps, die Angst ist weg!</p>
<p>Genau so ticke ich übrigens auch bei euch, liebe Disser, Hater und Verschwörer: Ich habe keine Angst vor euch. Im Gegenteil, ich möchte gerne mal jemanden von euch persönlich kennen lernen. Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen und erklärt mir seine oder ihre Sicht der Dinge Live und in Farbe? Was genau hat dich an mir so gereizt, dass du mich übel beschimpfst &#8211; oder mir sogar den Tod oder eine Massenvergewaltigung wünscht? Von mir aus gerne bei einem Kaffee oder vielleicht sogar bei einem leckeren Essen, ich bin da unempfindlich. Aber sehr neugierig &#8230; 😉</p>
<p>Warum ich dir das anbiete? Meiner Meinung nach kommt man mit Neugierde und Offenheit im Leben weiter! Schließlich habe ich so die Chance, Neues kennen zu lernen, dich kennen zu lernen. Ich freue mich also darauf, mit dir zu reden, zu diskutieren und von mir aus auch zu streiten &#8211; aber bitte mit Stil und gegenseitigem Respekt. Meine Kontaktdaten findest du unter diesem Posting.</p>
<h3>&#8222;Deutschland spricht&#8220; &#8211; ich bin dabei!</h3>
<p>Übrigens: Ich hab mich auch bei <a href="http://www.zeit.de/politik/2017-05/deutschland-spricht-aufruf-d17" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Deutschland spricht&#8220; (#D17)</a> angemeldet &#8211; wer will, kann mich also vielleicht am 18.6.2017 treffen und mit mir sprechen. Über die Themen, die uns alle bewegen, oder das Leben im Allgemeinen und im Speziellen. Ich freu mich drauf 😉</p>
<pre>Bildquellenangabe:&nbsp;<a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<hr>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
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		<title>aktiv gegen Hass</title>
		<link>https://www.christagoede.de/aktiv-gegen-hass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 15:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[#ichbinhier]]></category>
		<category><![CDATA[Die bessere Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[First Draft Coalition]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
		<category><![CDATA[Hatespeech]]></category>
		<category><![CDATA[Hoaxmap]]></category>
		<category><![CDATA[Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmalbart]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>5 Initiativen gegen Hass und Fakenachrichten, die wir alle unterstützen sollten. Das Internet und die Sozialen Netzwerke quellen über vor Hass &#8211; meiner Meinung nach befinden wir uns gerade in einer brandgefährlichen Kommunikations-Abwärtsspirale, wie es sie bisher noch nie gab: In den Sozialen Netzwerken und in Blogs wird gedisst, was das Zeug hält, auf allerübelste Art [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>5 Initiativen gegen Hass und Fakenachrichten, die wir alle unterstützen sollten.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11284" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/01/Startknopf-430x225.jpg" alt="startknopf" width="350" height="184" /><br />
Das Internet und die Sozialen Netzwerke quellen über vor Hass &#8211; meiner Meinung nach befinden wir uns gerade in einer brandgefährlichen Kommunikations-Abwärtsspirale, wie es sie bisher noch nie gab: In den Sozialen Netzwerken und in Blogs wird gedisst, was das Zeug hält, auf allerübelste Art gedroht und eingeschüchtert und unterhalb aller Schuhsohlen &#8222;argumentiert&#8220;.</p>
<p>Glücklicherweise gibt es aber auch eine andere Seite: Derzeit organisieren sich auf ganz verschiedenen Ebenen Menschen, die einen Gegenpol zum Hass bilden möchten, Hoaxes aufdecken und zu einem inhaltlich orientierten Diskussionsstil zurückkehren wollen. In diesem Blogbeitrag stelle ich einige dieser Initiativen vor:<br />
<a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8334 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/hand1-430x328.png" alt="hand" width="34" height="26" /></a></p>
<h4><a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/?fref=ts">#ichbinhier </a>&#8211; Deeskalation und konstruktives Mitmischen*</h4>
<p><strong>Medium:</strong> Facebook, geschlossene Gruppe</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> alle, die sich engagieren möchten gegen den Hass</p>
<p><strong>Selbstverständnis: </strong>&#8222;#ichbinhier ist eine <span id="more-11276"></span>Aktionsgruppe zur Rückeroberung der Diskussionskultur in den sozialen Medien. Hass, Beleidigung, Respektlosigkeit, Lüge, Sexismus und Destruktion wollen wir Konstruktivität, Mut, Offenheit und höfliche Entschiedenheit entgegensetzen. Je mehr Menschen die Kommentarspalten der großen Online-Medien deeskalieren, desto besser wird der allgemeine Umgang miteinander. Jede konstruktive Stimme macht den Unterschied.&#8220;</p>
<p><strong>So kannst du mitmachen: </strong>Dich in die Gruppe aufnehmen lassen. Konstruktiv in die Debatten unterhalb der Postings einmischen und klar Standpunkt beziehen. Mit dem Hashtag #ichbinhier werden diese Postings recherchierbar &#8211; die anderen Gruppenteilnehmer können unterstützend liken oder selbst auf hohem, gepflegten Niveau mitdiskutieren. Zusätzlich werden einzelne Postings in der Gruppe sichtbar gemacht, damit die Unterstützung noch leichter fällt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">* Heute, am 19. Februar 2017, habe ich die Gruppe #ichbinhier verlassen. Ich finde die Idee nach wie vor gut, aber die Art der Umsetzung widerspricht meinen Vorstellungen von einem fairen, transparenten und konstruktiven Engagement.</span><br />
<a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8334 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/hand1-430x328.png" alt="hand" width="34" height="26" /></a></p>
<h4><a href="https://de.firstdraftnews.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk First Draft Coalition</a> &#8211; Leitfaden für Augenzeugen-Medien</h4>
<p><strong>Medium:</strong> Netzwerk von mehr als 40 internationalen Medien wie dpa, Facebook, Zeit Online, Google News Lab oder  The Guardian.</p>
<p><strong>Zielgruppe</strong>: Journalisten und alle Menschen, die wissen möchten, wie man News validiert und so zum Beispiel Falschmeldungen oder Hoaxes enttarnt.</p>
<p><strong>Selbstverständnis:</strong> &#8222;Wir stellen Ihnen praktische und ethische Leitlinien zur Verfügung, die erklären, wie man aus dem Social Web stammende Inhalte finden, prüfen und veröffentlichen kann.&#8220;</p>
<p><strong>So kannst du mitmachen:</strong> Die praktischen Leitfäden sind auch für uns &#8222;Ottilie und Otto Normalverbraucher&#8220; interessant &#8211; gerade, wenn du selbst viele Inhalte in Social Media teilst. Hier kannst du also die Werkzeuge finden, mit denen du deine Links/Fotos etc. validieren kannst.<br />
<a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8334 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/hand1-430x328.png" alt="hand" width="34" height="26" /></a></p>
<h4><a href="https://www.facebook.com/groups/556433517860262/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die bessere Achse</a> &#8211; Gegenpol zur &#8222;Achse des Guten*&#8220;</h4>
<p><strong>Medium:</strong> Facebook &#8211; geschlossene Gruppe</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> alle, die sich engagieren möchten gegen den Hass (Blogger etc.)</p>
<p><strong>Selbstverständnis:</strong> &#8222;Wir stehen ein für einen menschlichen, konstruktiven und wertschätzenden Diskurs auf Basis verifizierter Fakten. Deshalb engagieren wir uns gegen Populismus, Rassismus und Lügen. Allen Menschen und Gruppen, die Opfer solchen Verhaltens werden, stehen wir durch unterstützende Kommunikation zur Seite.&#8220;</p>
<p><strong>So kannst du mitmachen:</strong> Dich in die Gruppe aufnehmen lassen. Hier kannst du dich mit anderen Bloggern und Engagierten vernetzen, Beiträge zum Thema schreiben und diese den Mitgliedern vorstellen &#8211; hier könnten sich Synergien in Sachen Reichweite ergeben. Außerdem werden die Blogbeiträge an zentraler Stelle gesammelt.<br />
<a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8334 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/hand1-430x328.png" alt="hand" width="34" height="26" /></a></p>
<h4><a href="http://hoaxmap.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hoaxmap.org </a>&#8211; Gerüchte über Geflüchtete überprüfen</h4>
<p><strong>Medium:</strong> Website mit integrierter Google-Karte, in der mittlerweile mehr als 400 Gerüchte gesammelt sind.</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> alle, die wissen möchten, was an Gerüchten über Geflüchtete dran ist.</p>
<p><strong>Selbstverständnis:</strong> &#8222;Die Hoaxmap ist aus dem Wunsch entstanden, eine Ordnung in die Vielzahl gestreuter Gerüchte zu bringen und die Dekonstruktion selbiger zu erleichtern. Sämtliche &#8222;Auflösungen&#8220; sind etablierten Medien entnommen und verlinkt. Sofern kein Datum für den jeweiligen Vorfall aufgeführt ist, wurde das Datum des Artikels übernommen. In den wenigen Fällen, in denen kein konkreter Ort angegeben war, wurde die Hauptstadt des Landkreises bzw. Bundeslandes übernommen.&#8220;</p>
<p><strong>So kannst du mitmachen:</strong> Bevor du angebliche News über Geflüchtete in den Sozialen Netzwerken teilst, kannst du hier einen Blick hineinwerfen und checken, ob eine Nachricht bereits als Hoax enttarnt wurde.<br />
<a href="https://www.facebook.com/groups/718574178311688/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8334 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/hand1-430x328.png" alt="hand" width="34" height="26" /></a></p>
<h4>Schmalbart &#8211; die faire, offene und transparente Antwort auf &#8222;Breitbart*&#8220;</h4>
<p><strong>Medium:</strong> Website mit intensiver Vernetzung in Social Media &#8211; in Gründung</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong> Derzeit &#8211; Blogger, Journalisten, Leute mit guter Schreibe und Ideen, die sich engagieren möchten. Später &#8211; alle Menschen, die sich für die Hintergründe rund um das Blog Breitbart interessieren.</p>
<p><strong>Selbstverständnis:</strong> &#8222;Uns geht es um Versachlichung und Klärung, um saubere Diskussion und Streit um Standpunkte. Wir wollen aber auch Grenzen ziehen, wenn Unwahrheiten und Verdrehungen oder gar Fälschungen verbreitet werden. Volksverhetzung, Rassismus, Antisemitismus und jede andere Art von Menschenfeindlichkeit werden wir bekämpfen.&#8220;</p>
<p><strong>So kannst du mitmachen: </strong>Zum Beispiel Artikel schreiben &#8211; die Website dient in Zukunft als Sammelpunkt für Beiträge, die sich mit dem Blog Breitbart beschäftigen. Die Tonalität sollte humorvoll, intelligent, überraschend und pointenreich sein. Nähere Infos findest du hier.</p>
<h3>Machst du mit?</h3>
<p>Ich freue mich, wenn diese Engagements breite Unterstützung finden. Denn wir alle müssen den Mund aufmachen und gemeinsam gegen gezielte Lügen, Stimmungsmache und Hass vorgehen! Danke dir &#8211; wir lesen, hören, sehen uns 😉</p>
<p>Zu diesem Themenbereich findest du noch mehr Artikel in diesem Blog:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.christagoede.de/hatespeech-und-fakenachrichten/">Hatespeech und Fakenachrichten</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/hate-speech-es-kann-jeden-treffen/">Hatespeech &#8211; es kann jeden treffen</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/5-gruende-warum-ich-facebook-nicht-mehr-sooo-mag/">5 Gründe, warum ich Facebook nicht mehr sooo mag</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/ich-brauche-urlaub/">Ich brauche Urlaub</a> und <a href="https://www.christagoede.de/wieder-da/">Wieder da</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/ueber-gute-menschen/">Über gute Menschen</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/internet-recherche/">Tipps zur Internet-Recherche</a></li>
<li><a href="https://www.christagoede.de/krisenkommunikation-mal-ganz-anders/">Krisenkommunikation mal ganz anders</a></li>
</ul>
<hr />
<p>* diese Blogs verlinke ich nicht, da sie meiner Meinung nach Hass schüren. Aber die gute alte Tante Google hat Antworten, wenn du es genauer wissen möchtest &#8230;</p>
<hr />
<p>Bildquellenangabe: <a href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a></p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/aktiv-gegen-hass/">aktiv gegen Hass</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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