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	<title>Image Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Haltung ist Haltung ist Medienkompetenz: Blogparage #blogs4competence</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 09:05:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang des Jahres rief Valerie Wagner zu einer interessanten Blogparade auf: #Blogs4Competence – Ein Aufruf zur Blogparade über Medienkompetenz. Klar, dass ich dazu eine Menge zu sagen habe, gelle ;o) Hier also mein Beitrag mit dem Fokus auf Unternehmen. Denn hier gibt es meiner Meinung nach eine Menge Potenzial, um die Medienkompetenz zu verbessern. Und [&#8230;]</p>
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<p>Anfang des Jahres rief <a href="https://www.valerie-wagner.de/blogs4competence-ein-aufruf-zur-blogparade-ueber-medienkompetenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Valerie Wagner zu einer interessanten Blogparade auf: #Blogs4Competence – Ein Aufruf zur Blogparade über Medienkompetenz</a>. Klar, dass ich dazu eine Menge zu sagen habe, gelle ;o) Hier also mein Beitrag mit dem Fokus auf Unternehmen. Denn hier gibt es meiner Meinung nach eine Menge Potenzial, um die Medienkompetenz zu verbessern. Und Haltung zu zeigen. Denn diese beiden Punkte hängen meiner Meinung nach eng miteinander zusammen. </p>



<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Voraussichtliche Lesedauer:  </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">12</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vorab-wir-leben-in-irren-zeiten-in-irren-sehr-gefahrlichen-zeiten">Vorab: Wir leben in irren Zeiten. In irren, sehr gefährlichen Zeiten. </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="888" height="444" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten.png" alt="Auf einer Demonstration zeigen Menschen eine Haltung. " class="wp-image-18193" style="width:-85px;height:-42px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten.png 888w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten-300x150.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten-768x384.png 768w" sizes="(max-width: 888px) 100vw, 888px" /></figure>



<p>Wir erleben gerade, wie Neonazis &#8222;Protestmärsche&#8220; in ganz Deutschland orchestrieren. Bürgerliche, Esoterische und angebliche Linke laufen Seite an Seite mit AfD, III. Weg, Freie Sachsen oder NPD durch die Straßen und grölen irrsinnige Parolen, bei denen den meisten Menschen das Hirn fast stehen bleibt. Da schreit eine Frau, die neben einem kleinen NPD-Block mit riesigem Plakat &#8222;Volksgemeinschaft statt Spaltung&#8220; läuft, dem antifaschistischen Gegenprotest <a href="https://twitter.com/vicdelaraison/status/1484876944562864128" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Nazis raus!&#8220; </a>entgegen. Andere behaupten im Fernsehinterview, auf der Demo wären keine Nazis, während sich im Hintergrund eine Gruppe Männer in Thor-Steinar- und Ansgar-Aryan-Klamotten positioniert – beides klassische Neo-Nazi-Marken. <br></p>



<p>Dazu kommt noch jede Menge Schwurbelzeugs, das bestenfalls für einen Science-Fiction-Schundroman taugt: Deutschland sei eine Diktatur. Die Impfung baue wahlweise unsere DNA um oder – final irre – zersäge zu einem bestimmten Termin unsere Adern. Wir alle werden irgendwie ausgetauscht und hinter allem stecken wie immer &#8222;die Juden&#8220;. Klar, das ist auch eine Haltung. Doch mich erschreckt sehr, wie leicht manchen Leuten antisemitische Klischees über die Lippen gehen. Und wie stark die heutigen Bilder- und Sprachwelten in den Sozial-Media-Parallelwelten der Verquerdenkenden den Publikationen und Filmdokumenten des 3. Reiches ähneln. Den angeblichen &#8222;Kampf um die Wahrheit&#8220; hatte schon der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stürmer, das rechtsextreme, antisemitische Hetzblatt des 3. Reiches,</a> im Untertitel. Der Begriff &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCgenpresse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lügenpresse</a>&#8220; entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts – oft verbunden mit Antisemitismus. Und der <a href="https://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/321665/antisemitische-verschwoerungstheorien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kraken, der mit seinen Tentakeln die Welt umspannt</a>, gehört seit vielen Jahrzehnten zu den antisemitischen Verschwörungstheorien. </p>



<span id="more-17925"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="nichtwissen-der-gefahrlichen-art">Nichtwissen der gefährlichen Art.</h2>



<p>Ich frage mich: Wissen diese Leute wirklich so wenig über die deutsche Geschichte, dass sie die Parallelen nicht erkennen? Und woher nehmen sie das Selbstbewusstsein, die Arbeit von Tausenden Wissenschaftler*innen anzuzweifeln? In Zeiten des Internets, wo Studien öffentlich einsehbar sind? Wo viele Bereiche so transparent arbeiten wie noch nie? Auch ich bin mit vielen politischen Entscheidungen rund um Corona nicht einverstanden. Und denke auch, dass wir nach dem Ende dieser Pandemie eine Aufarbeitung der Geschehnisse brauchen – mit Sicherheit auch auf der juristischen Ebene. Doch ich muss mich dafür nicht mit Nazis auf die Straße begeben und mich wie eine selbst ernannte Revolutionärin fühlen, die es &#8222;denen da oben&#8220; mal so richtig zeigt &#8230;. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" width="350" height="437" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel.jpg" alt="Wer am lautesten trommelt, bekommt die größte Reichweite" class="wp-image-13484" style="width:224px;height:277px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>Meiner Meinung nach haben wir es hier mit einem Mangel an Bildung zu tun. Und natürlich auch mit der fehlenden Medienkompetenz. Denn wer weiß schon, wie ein Google- oder Facebook-Algorithmus funktioniert? Und hat verstanden, dass diese Plattformen uns mit uns genehmen Inhalten füttern? Dass die Leute, die Inhalte teilen, immer öfter unsere Emotionen ansprechen? Schließlich sorgen Emotionen für hohe Reichweiten – besonders die negativen. Doch wir erleben gerade noch ein weiteres Phänomen: Dieser Bildungsmangel und der damit verbundene angebliche Erkenntnisgewinn wird zu einer Art politischem Kitt, der verschiedene Gruppen zusammenwachsen lässt. Die Querschwurbelnden fühlen sich tatsächlich wie das letzte Bollwerk gegen ein autoritäres System, das uns alle umbringen will.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fakenews-und-geruchte-als-bestandteil-politischer-kommunikation">Fakenews und Gerüchte als Bestandteil politischer Kommunikation</h3>



<p>Verstärkt wird dieses Phänomen noch durch Social Media, denn hier hat jeder Mensch Reichweite – und kann ungehindert den allergrößten Blödsinn hinausposaunen. <a href="https://www.iass-potsdam.de/de/blog/2021/04/infokrieg-fehlwissen-als-ressource-politischer-mobilisierung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fakenews und Gerüchte wurden so zum festen Bestandteil der politischen Kommunikation</a>. Die Krux: Seriöse Gegendarstellungen dauern in den Sozialen Netzwerken viel zu lange, da sie häufig einen hohen Rechercheaufwand mit sich bringen. Bis sie erscheinen, treiben die Verquerdenkenden längst die nächste Sau durchs Dorf! </p>



<p>In dieser Gemengelage sollten meiner Meinung nach Privatpersonen, Unternehmen, NGOs und politische Parteien aus allen Spektren links vom Rechtsextremismus aktiv werden: Wir brauchen Aufklärung und Medienkompetenz auf allen Ebenen! Zielgruppengerechte Kommunikation, die einfach zu konsumieren ist. Gerne auch mit einem gewissen Unterhaltungsmoment, damit wir dabei bleiben. <a href="https://www.mpib-berlin.mpg.de/pressemeldungen/informationsflut-senkt-aufmerksamkeitsspanne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Denn die Sozialen Netzwerke mit ihren Unmengen an Klicki-Bunti-Content haben unsere Aufmerksamkeitsspanne noch weiter gesenkt. </a>Und hier kommen meine drei Forderungen: </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-1-in-diesen-irren-zeiten-sollten-auch-unternehmen-haltung-zeigen">1. In diesen irren Zeiten sollten auch Unternehmen Haltung zeigen. </h2>



<p>Die gute Nachricht ist: Erste Ansätze gibt es bereits. So haben zum Beispiel mehr als 150 Unternehmen Anfang Dezember 2021 unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona zum Impfen aufgerufen. Medienpartner war aber leider die BLÖD-Zeitung – eine Kooperation, die die Kampagne meiner Meinung nach stark geschwächt hat. Jetzt sollten weitere Statements kommen, öffentlich und auch intern. </p>



<p>Viele Unternehmen haben  in Kooperation mit den Gesundheitsämtern eigene Inhouse-Impftermine organisiert, um die Wege für die Beschäftigten zu verkürzen und Organisationsaufwand zu sparen. Haben Infomaterial in Sachen Impfungen ausgelegt. In manchen Unternehmen hat sich die Geschäftsleitung sogar direkt an die Angestellten gewandt und überzeugende Argumente PRO Impfen geliefert. Das ist Haltung! </p>



<p>Nun fehlt vielerorts noch die klare Positionierung in Sachen Verquerdenken: Denn hier habe ich bisher wenig gelesen, abgesehen von kleinen Restaurants oder Einzelhandelsunternehmen, die auf Plakaten im Schaufenster Stellung beziehen. Darauf aufmerksam wurde ich durch die Shitstorms, die in der Folge über Kanäle wie Telegram gegen diese Unternehmen orchestriert wurden. Hier kann die Masse schützen: Wenn zum Stichtag viele Unternehmen gleichzeitig mit solchen Botschaften an die Öffentlichkeit gehen, fallen die Shitstorms kleiner oder sogar ganz aus. Denn es gibt in <a href="https://www.mittelstandswiki.de/wissen/Unternehmen_nach_Zahlen#Unternehmen_in_Deutschland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschland mehr als 3 Mio. Unternehmen</a>! Was für ein gewaltiges Potenzial! Voraussetzung für ein solches Handeln ist natürlich, dass in den Unternehmen Medienkompetenz vorhanden ist &#8230; nun ja. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2-zur-haltung-eines-unternehmens-gehort-die-beschaftigten-zu-fordern">2. Zur Haltung eines Unternehmens gehört, die Beschäftigten zu fördern. </h2>



<p>Medienkompetenz in Zeiten von Social Media ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Sogar mir fällt es zunehmend schwerer, Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Noch dazu ist die Recherche zeitaufwendig. Und Zeit habe ich oft nicht. Also habe ich schon auf so manches Posting verzichtet, weil ich mir nicht ganz sicher war, ob der Inhalt wirklich korrekt ist. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" width="450" height="485" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch.jpg" alt="Eine Frau liest ein Buch" class="wp-image-14315" style="width:221px;height:237px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch-278x300.jpg 278w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<p>Doch viele Menschen teilen einfach jeden Inhalt, der irgendwie in ihr Weltbild passt. Manchmal sogar, ohne den Text überhaupt gelesen zu haben. Content mit Clickbait-Überschriften bekommen so eine erheblich höhere Reichweite als welche, die mit informativen, nicht reißerisch formulierten Headlines arbeiten. Viele spielen da einfach mit. Reichweite ist schließlich die Währung, um die es für uns alle geht! </p>



<p>Hier könnten Unternehmen meiner Meinung nach aktiv werden: Sie könnten etwa Fortbildungskurse anbieten, in denen die Beschäftigten Medienkompetenz erlernen können. <a href="https://bildungsportal.verdi.de/seminare_programm_einzeln.php?si=61f7b22436c29&amp;view=&amp;lang=1&amp;hauptkategorie=&amp;unterkategorie=&amp;id=ant22_0000280" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ver.di bietet solche Seminare schon länger an</a>. Vielleicht könnten die Gewerkschaften oder auch andere Institutionen aus Politik und Gesellschaft Inhouse-Schulungen bei den Unternehmen vor Ort ermöglichen? Solche Aktionen würden dafür sorgen, dass Menschen überhaupt erst mal für die Herausforderungen der Sozialen Netzwerke sensibilisiert werden. Und anschließend das Werkzeug in die Hand bekommen, mit dem sie Informationen selbst überprüfen können. Denn so können wir alle<a href="https://www.christagoede.de/hoaxes-und-andere-maerchen/"> Hoaxes und andere Märchen</a> identifizieren und damit die Reichweite dieses gefährlichen Mistes reduzieren. Und ganz nebenher die Erkenntnis gewinnen, dass wir die kostenfreien Sozialen Netzwerke mit unseren Daten bezahlen. Aber das ist schon das nächste Fass &#8230;.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-eine-klare-haltung-im-unternehmen-zu-haben-bedeutet-diese-zu-leben-immer">3. Eine klare Haltung im Unternehmen zu haben bedeutet, diese zu leben. Immer. </h2>



<p>Hier wird&#8217;s richtig schwierig: Eine klare Haltung mit Leben zu erfüllen, ist für manche Unternehmen bis heute nicht so einfach. Da wird lieber um ein Thema herum geschifft, statt zu sagen: Stopp, so geht das nicht. Dazu gehört natürlich auch wieder Handwerkszeug wie Krisen-PR oder auch ein Plan, was im Falle eines Shitstorms eigentlich passiert. Wer ist im Team? Welche Personen sind auch am Wochenende ansprechbar? Und wer trifft die Entscheidungen? Denn auch so etwas gehört zur professionellen Medienkompetenz. </p>



<p>In meinen vielen Jahren im Marketing habe ich regelmäßig erlebt, dass Unternehmen hier überhaupt keinen Plan haben. Niente, nada, nichts. Das ist verständlicherweise keine gute Basis, auf der Firmen eine klare Haltung kommunizieren können. Denn wir alle müssen heute damit rechnen, dass wir für eine menschenfreundliche Einstellung angegriffen werden. Dass versucht wird, uns mundtot zu machen. Dass wir bedroht werden. Und kaum Mittel zur Verfügung haben, uns gegen diese Angriffe zu wehren. Hier braucht es also besonders viel Medienkompetenz, um standhaft zu bleiben. Und natürlich auch Kenntnisse der Rechtslage sowie Zeit, um die Haterinnen und Disser anzuzeigen. </p>



<p>Noch schwieriger wird es, wenn es darum geht, diese Haltung im Unternehmen konsequent zu leben. Denn das alles hat Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen und die Prozesse im Unternehmen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen aus der Lieferkette schwurbelt &#8211; was nun? Ignorieren oder Zusammenarbeit beenden? Meiner Meinung nach kommen wir derzeit nicht mehr darum herum, uns klar und kraftvoll zu positionieren. Und da geht es nicht nur um Corona und die Verschwurbelten. Auf der Tagesordnung stehen noch viel größere Themen wie der Klimawandel und die direkt damit im Zusammenhang stehenden Migrationsbewegungen der Zukunft. Ich denke mit Grausen daran, welche Flut von Menschenverachtung und Fakenews da noch über uns reinstürzen wird &#8230; es wird also dringend Zeit, auf allen Ebenen für mehr Medienkompetenz zu sorgen! </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="okay-doch-was-hat-das-alles-mit-unternehmensblogs-zu-tun">Okay. Doch was hat das alles mit Unternehmensblogs zu tun? </h2>



<p>Ein Unternehmensblog ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich Firmen und Beschäftigte Gehör verschaffen können. Wenn es strategisch aufgesetzt ist, dient es nicht nur der klassischen &#8222;Wir sind die geilsten&#8220;-Präsentation, sondern zeigt zum Beispiel auch die Angestellten und den Firmenalltag. Und deren Medienkompetenz. Ein Content-Bestandteil könnten etwa auch die Fortbildungen sein, die das Unternehmen anbietet. Oder Aktionen, die die Beschäftigten oder auch die Kundschaft ins Leben gerufen haben. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="haltung-von-der-bank-bis-zur-schokolade">Haltung – von der Bank bis zur Schokolade </h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/10/Ausrufezeichen.png" alt="Ausrufezeichen" class="wp-image-16240" style="width:209px;height:367px"/></figure>



<p>Ein tolles Beispiel ist immer noch die<a href="https://www.gls.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> GLS-Bank</a>*, obwohl sie selbst von <a href="https://www.gls.de/privatkunden/faq/ueber-die-gls-bank-und-ihre-arbeit/ist-die-gls-bank-eine-anthroposophische-bank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anthroposoph*innen gegründet</a> wurde. Im <a href="https://blog.gls.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GLS-Bank-Blog </a>finden sich ein interessanter Mix zu den Themen Nachhaltigkeit, ethischem Handeln und Projekten der Kundschaft. Sogar die Azubis haben einen eigenen Bereich, der regelmäßig gepflegt wird. Direkt vernetzt ist das Blog mit dem Bankenspiegel, dem Printmagazin der GLS-Bank, das man sich im Blog herunterladen kann. </p>



<p>Spannend finde ich auch einen blogähnlich aufgebauten Bereich auf der Startseite &#8222;Was uns beschäftigt&#8220;: Dort sind alle Neuigkeiten für Privatkund*innen versammelt. Auch hier gehts um viele verschiedene Themen, die eine große Klammer haben: die Finanzierung von bestimmten Branchen wie etwa erneuerbare Energien, nachhaltige Wirtschaft, Ernährung, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit. Dieser klare Fokus ist auf der Website überall sichtbar. Das setzt Medienkompetenz voraus! <br>(*ERGÄNZUNG: Ja, ich weiß, dass diese Bank Schwurbelprojekte wie Walldorfschulen oder Demeterhöfe finanziert. Doch auf der anderen Seite eben auch tolle Projekte wie das Mietshäusersyndikat, Ecosia oder Vaude. Ja, das macht auch mir Knoten ins Hirn – aber ich habe mich trotzdem für dieses Blog als Beispiel entschieden. Denn es gibt meiner Meinung nach kein besseres Bankenblog!) </p>



<p>Eine eindeutige Haltung findet sich auch im <a href="https://blog.ritter-sport.de/artikel-entdecken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog von Ritter Sport: I</a>n der Kategorie &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; berichtet das Unternehmen von seinen Bemühungen, bis zum Jahr 2025 klimaneutral zu werden. Dazu gehören auch Punkte wie fairer Handel, alle Produktionsprozesse, die Verpackungen oder auch der Energieverbrauch am Unternehmensstandort. </p>



<p>Interessant ist auch, dass Ritter Sport zeitgleich ein &#8222;fairer Arbeitgeber&#8220; werden möchte – hier ist aber noch etwas Luft nach oben, wie ein Blick in <a href="https://www.kununu.com/de/alfred-ritter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kununu </a>zeigt. Auch auf der Firmenwebsite findet sich ein eigener Bereich, in dem über den Weg hin zum klimaneutralen Unternehmen berichtet wird (<a href="https://www.ritter-sport.com/de/entdeckedasgut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hashtag #entdeckedasgut</a>). Damit hat Ritter Sport insgesamt einen mutigen Schritt gemacht, denn sie werden nun intensiv von NGOs beobachtet. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gibts-noch-mehr">Gibts noch mehr? </h2>



<p>Hey, was die GLS und Ritter Sport können, können doch auch andere! Lass dich doch einfach von meinem <a href="https://www.christagoede.de/unternehmen-zeigen-haltung/">Blogbeitrag &#8222;Unternehmen zeigen Haltung&#8220; </a>inspirieren &#8211; dort findest du auch noch viele weitere Beispiele. </p>



<p>Kennst du noch weitere Unternehmensblogs, die sich ganz klar positionieren? In denen eine bestimmte Haltung und eine umfassende Medienkompetenz in jedem einzelnen Beitrag durchscheinen? Her damit, ich freue mich auf Links ;o) </p>



<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<p>Bildquelle: <a href="https://pixabay.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pixabay </a></p>
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		<title>Lieblingsjobs &#8211; Blogparade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 07:07:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mein Lieblingsjob: Rumspinnen! Eben gerade grübelte ich noch über ein Thema für einen neuen Blogbeitrag &#8211; da fiel mir eine Blogparade vor die Tastatur, bei der ich noch unbedingt mitmachen wollte: &#8222;Lieblingsjobs&#8220; meiner lieben Kollegin Annette Lindstädt (Worthauerei). Mein Thema! Schließlich habe ich den besten Job der Welt und von meinem Superjob habe ich in diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mein Lieblingsjob: Rumspinnen!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7000" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Rumspinnen-kl.png" alt="Traumstrand mit Delfin, scheußlich ;-)" width="300" height="274" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Rumspinnen-kl.png 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Rumspinnen-kl-300x274.png 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Eben gerade grübelte ich noch über ein Thema für einen neuen Blogbeitrag &#8211; da fiel mir eine Blogparade vor die Tastatur, bei der ich noch unbedingt mitmachen wollte: &#8222;<a title="Link zur Blogparade Lieblingsjobs" href="http://www.worthauerei.de/2014/06/blogparade-lieblingsjobs/" target="_blank">Lieblingsjobs</a>&#8220; meiner lieben Kollegin Annette Lindstädt (<a title="Link zur Worthauerei" href="http://www.worthauerei.de/" target="_blank">Worthauerei</a>). Mein Thema! Schließlich habe ich den besten Job der Welt und von meinem Superjob habe ich in diesem Blog und auch Live und in Farbe schon ganz oft erzählt. Denn ich liebe an meinem Job (fast*) alles: die Texte und Konzepte, die ich schreibe. Das stetige Lernen, das meine Spezialisierung auf die digitale Kommunikation mit sich bringt. Die tollen Kunden, für die ich arbeite. Die lieben Kollegen, mit denen ich <span id="more-6985"></span>zusammen an wunderbaren Projekten werkele. Hach!</p>
<address>* Es gibt eigentlich nur einen kleinen Bereich, den ich gar nicht leiden kann: die Sache mit der Buchhaltung *grmpf*. Da muss ich mich schon überlisten und mit dem Belohnungsprinzip arbeiten, aber dann klappt auch das. Irgendwann 😉</address>
<address> </address>
<p>Doch in meiner Arbeit gibt es einen Teilbereich, den ich ganz besonders liebe: das Rumspinnen! Doch was ist das eigentlich genau?</p>
<h3>Rum|spin|nen, das.</h3>
<p>Das Rumspinnen ist eine Tätigkeit, die eigentlich jeder in seinem Leben ausübt: zum Beispiel in seinen Träumen am Tag und in der Nacht, bei Fantasiereisen oder beim Nachdenken über die Zukunft. Wir denken darüber nach, was wir mit einer Million Euro so alles anstellen würden, wie schön und entspannend ein Urlaub auf einer einsamen Insel sein könnte oder wie das wäre, wenn die Lieblings-Sportmannschaft tatsächlich zum allerersten Mal den intergalaktischen Megapokal gewinnen würde! Beim Rumspinnen fühlen wir uns wohl, wir schränken den Fluss unserer Gedanken nicht ein und lassen so unserer Kreativität freien Lauf. Das geht so weit, dass Menschen, die zum Thema &#8222;ein Tag am Meer&#8220; rumspinnen, Möven und Wellenrauschen hören, die Sonne auf der Haut und den warmen Sand im Rücken fühlen. Das kennen Sie auch, gelle? Herrlich ist das! Und so entspannend!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6998" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Destillat-klein.png" alt="Das Kondensat" width="300" height="233" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Destillat-klein.png 400w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/07/Destillat-klein-300x233.png 300w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dieses Rumspinnen wird von einigen Berufsgruppen professionell betrieben &#8211; wie zum Beispiel von Texterinnen und Konzeptionerinnen, wie ich eine bin. Ja, wir bekommen tatsächlich Geld fürs Rumspinnen! Das heißt aber nicht, dass ich den ganzen Tag auf dem Sofa liege und tagträume, nein. Professionelles Rumspinnen ist harte Arbeit! Schon in der Aufwachphase am frühen Morgen geht das Rumspinnen los &#8211; denn in meinem Kopf gibt es immer mehrere Themen gleichzeitig, an denen ich arbeite: Wie könnte der passende, persönliche und authentische Slogan für die Website eines Coaches lauten, die ich gerade konzeptioniere? Welche Wortbilder passen am besten in den Text zu einer Software, die den Menschen in den Controllingabteilungen da draußen das Leben erleichtern wird? Und was genau interessiert eigentlich Eltern, die eine Tagesmutter im Internet suchen und dabei eine bestimmte Website finden sollen?</p>
<h3>Spinnen in vier Phasen.</h3>
<p>Mein persönlicher Rumspinn-Prozess besteht aus vier Phasen &#8211; und weil der Rum in Rumspinnen ja eh schon vorkommt, bleibe ich gleich bei der Schnapsbrennerei:</p>
<p><strong>1. Die Ernte.</strong><br />
In der ersten Phase sammele ich alles, was mir zum Rumspinn-Thema einfällt &#8211; und damit meine ich wirklich alles. Das können Wörter sein, Bilder, Ideen, Träume und ich sammele sie in allen Bereichen meines Lebens. Wichtig ist in dieser Phase, dass ich keine Grenzen kenne und mich in meinen Gedanken nicht selbst beschränke. Alles ist erlaubt!</p>
<p><strong>2. Die Gärung.</strong><br />
Nun wird die Ausbeute gesichtet: Was passt in das Überthema und was geht gar nicht? Hier entscheide ich ziemlich spontan: Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins &#8230; Ideenschublädchen 😉 Denn wer weiß, wofür ich diese Ideen und Gedanken noch gebrauchen kann! Die Grobauswahl wird fermentiert und zur Gärung gebracht &#8211; in meinem Kopf und schriftlich fixiert.</p>
<p><strong> 3. Die Destillation.<br />
</strong>Die Ideen werden verdichtet: Sie werden neu sortiert, verworfen, neu gedacht, von vorne nach hinten durchdacht, von hinten nach vorne umgedacht, um Ecken gedacht, quer, längs und überkreuz gedacht, miteinander vermischt, neu sortiert, gestapelt, verdreht, entwirrt &#8230; und werden so zu einem richtig guten Kondensat.</p>
<p><strong>4. Die Lagerung.<br />
</strong>Im Idealfall darf das Kondensat nun lagern &#8211; und zwar ganz in Ruhe. Das heißt, ich habe es dabei in meinem Kopf und benutze freie Zeiten, um über das Kondensat noch mal ganz genau nachzudenken. Nach ein paar Tagen ist die Lagerung abgeschlossen: Das Resultat des Rumspinnens hat alle Tests bestanden und kann dem Kunden präsentiert werden.</p>
<h3>Unterm Strich: Rumspinnen für mehr Umsatz.</h3>
<p>Sie sehen: In diesem Prozess liegt der Unterschied zwischen Alltags-Rumspinnen und Profi-Rumspinnen. Denn das professionelle Rumspinnen verfolgt knallhart ein geschäftliches Ziel. Und das lautet in den allermeisten Fällen: mehr Umsatz für meine Kunden. Die vollkommene Rumspinn-Freiheit hat also ab Phase 2 ein Ende. Erschwerend hinzu kommt noch, dass der Rumspinn-Prozess von der Tagesform abhängig ist: Habe ich gut geschlafen? Ist mein Kopf frei und mein Hirn flexibel genug, um produktiv im Sinne des Kunden rumzuspinnen? Bekomme ich die richtige Dosis Input von außen? Lasse ich mich oft genug – aber nicht zu oft – ablenken, um den Gedanken kleine Extraausflüge zu erlauben?</p>
<p>Ja, rumspinnen ist anstrengend. Und großartig. Und bewegend. Und irre. Und gehaltvoll. Und aufregend. Und macht zu guter Letzt ganz viel Spaß. Genau deswegen ist das Rumspinnen mein allerliebster Lieblingsjob! Und wenn dann noch mein Auftraggeber zufrieden ist UND mir das auch noch sagt UND seine Rechnung pünktlich bezahlt, bin ich rundum glücklich und zufrieden.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Man kann mich natürlich auch zum Rumspinnen buchen &#8211; ich bin eine klasse Sparringspartnerin in Sachen Ideen, die in die Freiheit entlassen werden wollen!<br />
(Und wenn Sie sich noch fragen, was mich zu dieser abscheulichen Bildidee mit der Insel getrieben hat &#8211; der rumspinnende Schelm wars, ich habe damit nichts zu tun ;o)) </p>
<address>Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></address>
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<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.</p>
<p><strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
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		<title>Facebook effektiver gestalten</title>
		<link>https://www.christagoede.de/facebook-effektiver-gestalten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2014 07:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[fanpage]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6 Tipps, wie Sie Ihr Privatprofil fürs Unternehmen nutzen können Immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen oder auch Einzelselbstständige pflegen eine eigene Fanpage auf Facebook: Sie teilen dort Wissen, interagieren mit den Fans, verlinken Ihre Blogbeiträge und weisen auf neue Angebote hin. Manche Fanpages werden liebevoll und sehr persönlich gepflegt und sind ein echtes Aushängeschild [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>6 Tipps, wie Sie Ihr Privatprofil fürs Unternehmen nutzen können</h2>
<p>Immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen oder auch Einzelselbstständige pflegen eine eigene Fanpage auf Facebook: Sie teilen dort Wissen, interagieren mit den Fans, verlinken Ihre Blogbeiträge und weisen auf neue Angebote hin. Manche Fanpages werden liebevoll und sehr persönlich gepflegt und sind ein echtes Aushängeschild für das jeweilige Unternehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-7100" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Barriere-430x215.png" alt="Barriere" width="300" height="150" /></p>
<p>Ja, es ist nach wie vor möglich, strikt zwischen dem privaten Profil und den Freunden auf der einen Seite und der Fanpage und den Kunden auf der anderen Seite strikt zu trennen. Doch in Zeiten sinkender Reichweiten der Fanpages wird meiner Meinung nach die Vernetzung zwischen Fanpage und Privatprofil wieder wichtiger: Gerade bei Einzelselbstständigen ist es oft so, dass in der Facebook-Suche das persönliche Profil vor der Fanpage genannt wird. Deswegen sollten Sie die Barrieren einreißen und auch Ihr Privatprofil für geschäftliche Interessen nutzen. Doch es gilt: in Maßen, nicht in Massen! Und auf die Fanpage können wir alle natürlich NICHT <span id="more-6849"></span>verzichten – schon alleine aus rechtlichen Gründen.</p>
<p>In diesem Blogbeitrag habe ich sechs Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre verschiedenen Präsenzen auf Facebook optimal nutzen und die volle Bandbreite der Facebook-Funktionen ausschöpfen können:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" /></p>
<h4>Werfen Sie Ihr Netz aus – Profil und Fanpage verlinken</h4>
<p>Diese Vernetzung Ihres Privatprofils mit Ihrer Fanpage ist elementar – und trotzdem sehe ich immer wieder Leute, die zwar ihr Privatprofil auf FB geschäftlich nutzen, aber dieses nicht mit Ihrer Fanpage verlinkt haben (oder im schlimmsten Fall sogar gar keine Fanpage haben und damit gegen die AGB von Facebook verstoßen!). Sie sind Mitarbeiter eines großartigen Unternehmens, das auf Facebook aktiv ist? Prima, zeigen Sie es und vernetzen sich auch mit dieser Fanpage. Fügen Sie einfach die Adresse der Fanpage im Infobereich Ihres persönlichen Profils in der Rubrik &#8222;Arbeit und Ausbildung&#8220; hinzu.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" />Werden Sie sichtbarer – Abofunktion nutzen</h4>
<p>Auf Facebook gibt es eine ganz tolle Funktion: Das Abonnieren von Privatprofilen. Das heißt, Sie können öffentliche Postings von Leuten abonnieren, mit denen Sie nicht befreundet sind. Haben Sie schon mal geguckt, welcher Ihrer Kunden oder Partner ein abonnierbares Profil hat? Nein? Dann wird’s aber Zeit.<br />
Diese Funktion sollten Sie aber auch für Ihre geschäftlichen Vorhaben nutzen: Machen Sie Ihr Privatprofil abonnierbar (eine schöne Anleitung und viele Detailinfos zur Abofunktion finden Sie im Blog meiner Kollegin Astrid Eishofer). So können Menschen, die Sie kennen, aber vor einer Freundschaftsanfrage zurückschrecken, trotzdem Ihre Inhalte sehen und von Ihnen profitieren!</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" />Teilen Sie Wissen – als öffentliche Privatperson</h4>
<p>Sie bloggen und nutzen Social Media, um für mehr Reichweite für Ihre Beiträge zu sorgen? Dann sollten Sie Ihren Beitrag zu allererst auf Ihrer Fanpage teilen. Von dort aus können Sie das fertige Posting auf Ihrem Privatprofil und auch in verschiedenen Gruppen teilen – ganz einfach und unkompliziert. Tipp: Geschäftlich relevante Postings, die Sie auf Ihrer Privatpage machen, sollten Sie immer unter der Privatsphäreeinstellung „Öffentlich“ einstellen. So sehen auch die Menschen auf Ihrer „Arbeitsliste“ und diejenigen, die Sie abonniert haben, Ihren Hinweis auf Ihr Blog und Sie vergrößern die Reichweite Ihres Postings eventuell enorm. Toll, gelle?</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" />Posten Sie zielgruppengenau – Listen für Freunde und Interessen</h4>
<p>Ja, Facebook ist auch Arbeit. Und zwar spätestens dann, wenn man alle seine Freunde und die Fanpages, die man jemals gelikt hat, anfängt in Listen oder Themengebiete zu ordnen. Für die Freundeslisten und die damit verbundenen Privatsphäreeinstellungen empfehle ich die App „Selectr Friendlist Manager“: Dort haben Sie alle Freunde und Listen auf einen Blick und können Sie ganz einfach zuordnen.<br />
Tipp: Richten Sie unbedingt eine Liste für Ihre Arbeitskontakte ein – denn die werden Sie bekommen, wenn Sie auf Facebook als Privatperson aktiv werden. Und wer lehnt schon gerne die Freundschaftsanfrage eines Kunden ab … In Zukunft können Sie diese Anfragen getrost annehmen und die Kontakte in die „Arbeitsliste“ stecken. So können Sie genau kontrollieren, dass Ihre Kunden nicht die Urlaubsfotos und das Posting des letzten, ausschweifenden Gelages mit Ihren Freunden zu sehen bekommen 😉 . Umgekehrt können Sie auch Ihre Freunde davor schützen, von Ihren geschäftlichen Postings, die Sie an diese Arbeitsliste richten, gelangweilt zu werden. Überlegen Sie sich also bei jedem Posting sehr gut, für welche Zielgruppen und damit für welche Listen Sie diesen Beitrag geschrieben haben und steuern Sie ihn genau zu.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" />Kollaborieren Sie – die Facebook-Gruppen</h4>
<p>Kennen Sie schon die vielen tollen und aktiven Gruppen auf Facebook? Es gibt dort wirklich keine Branche, die sich nicht in Facebookgruppen organisiert: Sie finden hier zum Beispiel <a title="Link zur Facebookgruppe Steuertipps" href="https://www.facebook.com/groups/steuertipps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Steuertipps</a>, einen <a title="Link zum US-Car &amp; -Teile-Markt" href="https://www.facebook.com/groups/US.Car.Teile.Markt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Car &amp; -Teile-Markt </a>oder <a title="Link zur Gruppe Freelance Jobs" href="https://www.facebook.com/groups/CONNECTMENOW/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freelance-Jobs</a>. Probieren Sie es einfach mal aus über das Suchfeld, lassen Sie sich das gesamte Suchergebnis anzeigen und selektieren Sie dann in der linken Spalte nach Gruppen. Und auch die vielen themenspezifischen Gruppen, die sich in erster Linie an Privatpersonen richten, können ebenfalls interessant für Sie sein – wenn Ihr Unternehmen im B2C-Geschäft aktiv ist. Wichtig ist: Sie sind IMMER als Privatperson in diesen Gruppen unterwegs. Verhalten Sie sich also bitte auch so. Dauernde Werbeschleifen sind tabu – Anregungen, Wissen und Diskussionen sind gefragt! Beteiligen Sie sich aktiv am Gruppengeschehen, beantworten Sie Fragen und diskutieren Sie. Dann sind Ihre Verweise auf Ihr Unternehmensblog oder einzelne, genau passende Angebote herzlich willkommen.</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="42" height="42" />Pflegen Sie ihr persönliches Facebook – der Newsfeed</h4>
<p>Der Algorithmus von Facebook wird immer besser – wir sehen das unter anderem an der immer besser passenderen Werbung, die uns dort zugespielt wird. (ich sage nur rote Schuhe *seufz*). Doch Facebook ist nicht direkt mit unserem Hirn verbunden und kann Ihre Gedanken nicht lesen. Deshalb ist das Soziale Netzwerk auf Ihre Interaktion angewiesen: Liken, teilen und kommentieren Sie, was immer gerade geht! Geben Sie Facebook die Chance, Sie und Ihre Interessen besser kennenzulernen. Die Belohnung: Ein Newsfeed, der perfekt zu Ihnen passt. (An die Zauderer: Sie benutzen Facebook professionell, oder? Dann sollten Sie anfangen, Social Media so zu nutzen, wie es eigentlich vorgesehen ist – interaktiv. )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, ich weiß – das sind wieder welche von diesen Tipps von mir, die mit Arbeit verbunden sind. Und eigentlich haben Sie  ü b e r h a u p t  keine Zeit.  Doch wenn Sie diese Tipps erst mal umgesetzt haben, wird die Pflege Ihres Facebookengagements viel einfacher. Und was noch viel wichtiger ist: Es wird effektiver! Denn die Listen sparen Ihnen viel Zeit, Sie werden einen interessanteren Newsfeed haben und Ihre geteilten Postings werden mehr Leser erreichen als bisher. Versprochen.</p>
<p>Welche Tipps haben Sie noch auf Lager, mit denen man die Ergebnisse eines Facebook-Engagements optimieren kann? Oder haben Sie schon Erfahrungen gemacht mit der Vernetzung des Privatprofils und einer Fanpage? Ich freue mich auf Ihr Feedback! </p>
<address> Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></address>
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<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen. <strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mail@christagoede.de</a></p>
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		<item>
		<title>USP – dein Alleinstellungsmerkmal</title>
		<link>https://www.christagoede.de/usp-alleinstellungsmerkmal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2014 05:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Krux mit dem Alleinstellungsmerkmal. Zu meinem Arbeitsalltag gehört die immer gleiche Frage: Was ist der USP? Denn die Antwort auf die Frage nach der unique selling proposition &#8211; dem Alleinstellungsmerkmal &#8211; bestimmt mein weiteres Vorgehen, wenn ich ein Konzept oder einen Text für einen Kunden entwickle. Das Problem mit dieser Frage ist aber, dass sie in vielen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Krux mit dem Alleinstellungsmerkmal.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-4973" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/10/cartoon-28677_640-430x313.png" alt="Strichmännchen denkt nach" width="258" height="188" />Zu meinem Arbeitsalltag gehört die immer gleiche Frage: Was ist der USP? Denn die Antwort auf die Frage nach der <a title="Link zu Wikipedia" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alleinstellungsmerkmal" target="_blank" rel="noopener">unique selling proposition</a> &#8211; dem Alleinstellungsmerkmal &#8211; bestimmt mein weiteres Vorgehen, wenn ich ein Konzept oder einen Text für einen Kunden entwickle. Das Problem mit dieser Frage ist aber, dass sie in vielen Fällen nicht sauber aus dem Stegreif beantwortet werden kann. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal hat sich zum Beispiel noch nie jemand im Unternehmen Gedanken darüber gemacht, was das eigene Angebot von dem der Konkurrenz im Detail unterscheidet. Da können wir Kommunikationsexperten abhelfen und mit unseren Kunden gemeinsam analysieren, was der USP des Unternehmens ist.</p>
<p>Manchmal ist es aber auch so, dass es &#8211; zumindest auf den ersten Blick &#8211; gar keinen USP gibt. In meinem eigenen Fall ist das auf den ersten Blick zum Beispiel so: Es gibt viele sehr gute Texter und Konzeptioner. Es gibt darunter einige, die <span id="more-4156"></span>sich richtig gut mit Websites und Social Media auskennen. Und darunter wieder ein paar, die auch noch Projekte kleiner und mittlerer Größe managen können und über ein großes, erprobtes Netzwerk verfügen. Doch wenn es andere Menschen gibt, die genau die selben Leistungen anbieten wie ich &#8211; wo soll dann bitte schön mein USP sein? Also mein Angebotsmerkmal, mit dem ich wirklich ganz allein auf weiter Flur stehe?</p>
<h3>Wer suchet, der findet. Sogar den USP.</h3>
<p>Die Lösung fand ich in meiner eigenen Person: Ich &#8211; Christa Goede &#8211; bin der USP! Wow. Diese Erkenntnis haute mich erst mal vom Hocker. Und dann kamen sofort die Bedenken: <em>&#8222;Aber ich kann mich doch nicht in den Mittelpunkt meines Angebots stellen &#8230;&#8220;</em> oder <em>&#8222;Das wirkt doch total egoman, wenn ich immer nur von mir schreibe &#8230;&#8220;</em>. Doch &#8211; denn genau darin liegt mein Unterscheidungsmerkmal! Und genau das habe ich im <a title="(M)eine Geschichte" href="https://www.christagoede.de/meine-geschichte/">März 2012 getan</a>: Der Name meines Unternehmens änderte sich von der Textschneiderei auf die heute bekannte Domain. Ab diesem Zeitpunkt habe ich meine Blogbeiträge mit einer gehörigen Portion Humor und einigen Prisen persönlicher Note versehen. Nach einer Du-Phase bin ich zumindest in meinem Blog und auf Xing wieder zum Sie zurückgekehrt &#8211; schließlich habe ich viele Leser, die nicht über die Sozialen Netzwerke kommen. Und meine Social Media-Kanäle wurden zu Plattformen für den Wissensaustausch rund um meine Spezialgebiete. Und gleichzeitig zur unterhaltsamen Spielwiese.</p>
<h2>Mehr Persönlichkeit!</h2>
<p>Aus heutiger Perspektive gesehen kann ich sagen: Diese Entscheidung hin zu mehr Persönlichkeit hat sich gelohnt! Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht: Meine Auftragslage bessert sich stetig. Und ich habe nur noch &#8211; und das meine ich ganz ernst! &#8211; tolle Kunden mit spannenden Aufträgen. Woran das wohl liegt? Ich denke, es liegt an meiner persönlichen Note, die überall zu spüren ist: Kunden, die meinen Stil mögen, können mich im Web kennenlernen &#8211; und zwar bevor sie mich das erste Mal beauftragen. Diese Kunden ticken oft ähnlich wie ich, haben zum Beispiel viel Humor oder leben in ähnlichen Wertesystemen. Gleichzeitig haben diese Auftraggeber einen hohen Anspruch an ihre Dienstleister, sind mutig und setzen auf Innovationen. Kurz: Sie passen perfekt zu mir &#8211; und ich passe perfekt zu ihnen. Die &#8222;anderen&#8220; rufen mich gar nicht erst an &#8211; wir verschwenden also keine Zeit miteinander, sondern suchen uns gleich passende Partner 😉</p>
<p>Und Sie? Welches Alleinstellungsmerkmal haben Sie? Oder Ihr Unternehmen? Auf welche Weise verbreiten Sie Ihren USP? Ich bin neugierig auf Ihre Wege zum Alleinstellungsmerkmal.</p>
<address> Bildquellenangabe: <a title="Link zu Pixabay" href="https://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></address>
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<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch viel mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.</p>
<p><strong>Tel.:</strong> +49 (0) 69 &#8211; 63 39 29 77, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank" rel="noopener">mail@christagoede.de</a></p>
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<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/usp-alleinstellungsmerkmal/">USP – dein Alleinstellungsmerkmal</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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		<title>Verhalten in Social Media</title>
		<link>https://www.christagoede.de/verhalten-in-social-media/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2014 07:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Trolls]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Persönlichkeit zeigen, statt privat quatschen – 6 Tipps für Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co. Alles im Leben hat zwei Seiten und lässt sich unterschiedlich interpretieren &#8211; so auch die vielen Tipps für Unternehmen in Social Media. In diesem Beitrag habe ich einige Aussagen zusammengestellt, die gerne falsch interpretiert werden: Denn es werden ja immer noch kräftig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Persönlichkeit zeigen, statt privat quatschen – 6 Tipps für Unternehmen auf Facebook, Twitter und Co.</h3>
<p>Alles im Leben hat zwei Seiten und lässt sich unterschiedlich interpretieren &#8211; so auch die vielen Tipps für Unternehmen in Social Media. In diesem Beitrag habe ich einige Aussagen zusammengestellt, die gerne falsch interpretiert werden: Denn es werden ja immer noch kräftig Katzenbildchen geteilt, extrem langweilige Pressemitteilungen gepostet, Fragen nicht beantwortet oder ganze Unternehmensauftritte nicht konsequent und nachhaltig gepflegt.</p>
<h4> 1. INFORMIEREN &#8211; statt Werbung machen</h4>
<p><span style="font-size: 14px; line-height: 1.5em;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6312 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Megafon-430x303.jpg" alt="Megaphon" width="98" height="68" />Wer möchte die drölfzigtausendste, extrem langweilige Pressemitteilung in Social Media lesen? Niemand? Richtig! Also posten Sie ausschließlich Inhalte, die Ihnen UND Ihren Fans einen Nutzen bringen. Die tolle Tipps und Tricks oder wertvolle Informationen beinhalten. Oder machen Sie via Content-Kuration auf wertvolle Inhalte aufmerksam. Denn Ihre Devise in Social Media ist: <span id="more-6294"></span>Informieren, nicht Werbung machen.</span></p>
<h4>2. AKTUELLEN BEZUG NEHMEN &#8211; statt Plan abspulen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6311 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Plan-430x430.jpg" alt="Plan" width="74" height="74" />Ja, ein Redaktionsplan ist super und natürlich ein absolutes Muss. Und es ist auch super, dass man Postings vorschreiben kann &#8211; zum Beispiel via <a title="Link zu Hootsuite" href="https://hootsuite.com/" target="_blank">Hootsuite</a>. Aber gleichzeitig ist es auch wichtig, dass Sie Ihre Inhalte an tagesaktuelle Ereignisse anpassen. Es gibt ein Topereignis, über das Sie unbedingt berichten müssen? Tun Sie es, der geplante, zeitlose Beitrag wird es Ihnen verzeihen, dass Sie ihn nach hinten schieben.</p>
<h4>3. AKTIV SEIN &#8211; statt zuschauen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6307 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Frau-430x562.jpg" alt="Zuschauerin" width="70" height="92" />Stellen Sie sich vor: Unter einem Ihrer Postings entwickelt sich ein spannendes Gespräch. Und Sie ignorieren das Geschehen vollständig. Sie diskutieren nicht mit, Sie kommentieren nicht mit, Sie reden nicht mit. Statt dessen verlinken Sie innerhalb der Diskussion auf eine Pressemitteilung auf Ihrer Website &#8211; ganz ohne eigenes Statement. Machen Sie nicht? Gut so, denn Sie können und sollen natürlich mitreden und mitdiskutieren.</p>
<h4>4. HELFEN &#8211; statt ignorieren</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6310 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/hand-430x487.jpg" alt="Erhobene Hand" width="74" height="84" />Sie bekommen eine Frage gestellt? Prima, antworten Sie! Und zwar nicht erst in 4 Tagen, sondern recht zeitnah und informativ. Stellen Sie die gesuchten Infos kurz und knackig zusammen oder bieten Sie einen telefonischen Kontakt an. Und wenn Sie keine Antwort auf die gestellte Frage wissen, ist das auch kein Problem &#8211; denn Sie kennen bestimmt eine Webadresse, auf der der Fragende eventuell die gesuchte Antwort findet.</p>
<h4>5. PERSÖNLICHKEIT ZEIGEN &#8211; statt privat quatschen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6309 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Privat.jpg" alt="Vorhängeschloss" width="64" height="64" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Privat.jpg 330w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Privat-298x300.jpg 298w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Privat-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 64px) 100vw, 64px" />NIEMAND interessiert, was es in Ihrer Kantine zum Mittagessen gab. Es interessiert auch niemanden, dass Sie Ihre Fußnägel schick lackiert haben &#8211; außer Sie sind Besitzerin eines Manikürestudios. Sie dürfen aber gerne persönlich sein: Ihre ganz eigene Note ist wichtig, Ihre Meinung ist wichtig, bei Einzelselbstständigen ist oft sogar die eigene Person wichtig. Zeigen Sie Persönlichkeit im unternehmerischen Sinne!</p>
<h4>6. TROLLS BEKÄMPFEN &#8211; statt unliebsame Fans löschen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6308 alignleft" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/l%C3%B6schen-430x423.jpg" alt="Personen löschen" width="74" height="73" />Ja, es gibt immer wieder Fans oder Follower, die uns Social Media-Verantwortlichen gehörig auf die Nerven gehen: Sie stellen merkwürdige Fragen, sind unfreundlich oder wissen alles besser. Doch das müssen Sie höflichst aushalten, denn Ihre Kunden sind eben nicht immer supernett und freundlich. Anders verhält es sich mit den <a title="Umgang mit Trolls" href="https://www.christagoede.de/umgang-mit-trolls/">Trollen</a>: Die dürfen Sie gerne hochkant rauswerfen!</p>
<p>Sie kennen weitere Tipps für Verhaltensweisen, die gerne missverstanden werden, aber für den Erfolg in Social Media wichtig sind? Ich freue mich auf Ihren Input!</p>
<p><em>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></em></p>
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		<title>Gedanken im ICE</title>
		<link>https://www.christagoede.de/gedanken-im-ice/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2014 06:55:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Käsebrötchen und Laptops. Und von Mammuts. „Frau Geier, ich muss die Wohnung 19E heute Nachmittag betreten. Bitte bereiten Sie alles vor, damit wir die Schäden aufnehmen können.“ &#8222;Nein, Lydia, das geht so gar nicht! Ich habe die Präsentation bereits abgeschlossen. Änderungswünsche kann ich nicht mehr annehmen!“ „Dieter, da ist noch ein Rest Gulasch von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Von Käsebrötchen und Laptops. Und von Mammuts.</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6151" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/K%C3%B6ln.jpg" alt="Werbung im Kölner Hbf" width="226" height="225" />„Frau Geier, ich muss die Wohnung 19E heute Nachmittag betreten. Bitte bereiten Sie alles vor, damit wir die Schäden aufnehmen können.“</em><br />
<em>&#8222;Nein, Lydia, das geht so gar nicht! Ich habe die Präsentation bereits abgeschlossen. Änderungswünsche kann ich nicht mehr annehmen!“</em><br />
<em>„Dieter, da ist noch ein Rest Gulasch von gestern. Den kannst du dir warm machen heute Mittag.“</em></p>
<p>Wissen Sie schon, wo ich bin? Richtig, ich sitze im Zug. Diese Sätze sind alle in den ersten 10 Minuten meiner Reise gefallen. ICE um 8,16 Uhr von Frankfurt in Richtung Köln, Großraumwagen, Fensterplatz mit Tisch. Die Deutsche Bahn teilt mir auf ihrem Ticket mit, dass ich in einem Nichtraucherwagen sitze. Na, so ein <span id="more-6131"></span>Glück! Und ich dachte schon, dass man schon viele Jahre nicht mehr rauchen darf in deutschen Zügen, ts. Der Zug ist losgefahren, ich habe also „<em>Häw a neis drip wiss Deutsche Bahn</em>“ hinter mir. Mir gegenüber sitzen zwei Schlipsmänner. Auf dem Platz neben mir habe ich großzügig meine mindestens ebenso großzügige Handtasche geparkt. Schließlich muss ich mich auch während einer Zugfahrt frei entfalten können, jawohl!</p>
<p>Die Laptops der beiden Schlipsmänner stehen auf dem Tisch, meins auch. Smartphones nebendran. Ab und zu klingelt irgendwo ein Telefon, Tastaturen klappern und Papier raschelt. Echtes Großraumbüro-Feeling kommt auf. Ich bemerke, wie viele Menschen mit schlechtem Telefongehör es gibt: Eine Face-to-Face-Kommunikation findet im Zug in Zimmerlautstärke statt, ins Smartphone hingegen wird gebrüllt! Der Gulaschtalk fand zum Beispiel 4 Sitzreihen hinter mir statt.</p>
<p><strong>Meine Hände werden kalt.</strong></p>
<p>Mein HP-Laptop kuschelt sich gezwungenermaßen an den Lenovo-Rechner meines Gegenübers. Ich hoffe, das Konkurrenzunternehmen hinterlässt keine Spuren in der Psyche meines Arbeitstiers! Apropos arbeiten, eigentlich wollte ich auf dieser Fahrt arbeiten – doch dann kam mir die Idee für diesen Blogbeitrag. Die Menschen in meiner Umgebung werden also gerade unfreiwillig Akteure meiner teilnehmenden Beobachtung: Ob ich ihnen das wohl sagen sollte? Nein, besser nicht, die beiden Herren mir gegenüber haben nicht mal „Guten Tag“ gesagt, als sie sich gesetzt haben. Übrigens eine echte Unsitte, wie ich finde. Schließlich verbringt man mehrere Stunden Zeit zusammen, wird durcheinandergerüttelt, muss dem oft muffeligen Schaffner die Fahrkarte zeigen und friert – so etwas schweißt doch zusammen!</p>
<p><strong>Meine Füße werden kalt.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6155" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/strecke.jpg" alt="Masten auf Bahnstrecke" width="227" height="226" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/strecke.jpg 406w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/strecke-300x298.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/strecke-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" /></p>
<p>Nach knapp 30 Minuten Fahrt bin ich nun so runtergekühlt, dass meine Füße in den gefütterten Chucks kalt werden. Warum, liebe Bahn, ist es in deinen Zügen so eisig? Ich fühlte mich jedenfalls schon auf so mancher Reise mit einem ICE wie ein Mammut im Permafrostboden. Auch im Sommer nehme ich immer zwei Jacken mit auf eine Bahnreise: Eine ziehe ich an, die andere lege ich mir über meine Beine.</p>
<p>Es gibt eigentlich nur einen Ort, an dem man den arktischen Temperaturen entgehen kann: die knuffigen Sechserabteile. Vor diesen Separees habe ich allerdings Respekt, seit ich mal eine Fahrt von Düsseldorf nach Frankfurt mit 5 munteren Russen und mehreren Flaschen Wodka verbracht habe ;o)) Ich Feigling wähle also doch immer wieder den Großraumwagen und seinen eiskalten Durchzug<em>.</em></p>
<p><strong>Meine Nase wird kalt.</strong></p>
<p><em>„Boar, Heinz, dieser Typ geht mir echt auf den Senkel. Warum kann der Chef den nicht bedienen?“</em> Der Mann in der Vierersitzgruppe schräg gegenüber hat scheinbar ein echtes Problem in seinem Job. Just in diesem Moment klingelt auch mein Telefon:<em> „Hallo, ja, ich sitze im Zug … nein, ich schreibe keine Texte für die Suchmaschine, ich schreibe Texte für Menschen … habt ihr eine Keywordanalyse gemacht? Okay, dann bringe ich die Keywords im Text unter, alles klar … so machen wir das … danke, bis Donnerstag!“</em> Ich hoffe, ich habe nicht so ins Telefon gebrüllt wie die Frau vier Sitze weiter, die ihrem offensichtlich überlebensunfähigen Gatten gerade die Bedienung der Waschmaschine erklärt. Ob sie wohl auf Weltreise geht? Oder sich scheiden lassen will? Ich könnte es verstehen! Welche Frau möchte gerne mit einem Mann zusammenleben, der nicht mal weiß, wie man eine Waschmaschine bedient! Da hat frau ja nur die Wahl zwischen Weltreise und Scheidung …</p>
<p><strong>Mir ist eiskalt. Vom Kopf bis zu den Füßen.</strong></p>
<p>Der Mann gegenüber packt ein Essenspaket aus: Bittebittebitte, lass es kein Frikadellenbrötchen sein! Ich finde nämlich, dass es Nahrungsmittel gibt, deren Verzehr in jedem Zug verboten werden sollte: Frikadellen, Fleischkäse und Döner gehören in jedem Fall dazu. Puh, es ist ein harmloses Käsebrötchen, was ein Glück. Ich wünsche meinem Mitreisenden guten Appetit. Noch 12 Minuten bis Köln. Gleich darf ich aussteigen. Und auftauen.</p>
<p><em>Bildquelle: Christa Goede</em></p>
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		<title>Authentizität und Glaubwürdigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 07:52:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen. Wussten Sie schon? Porsche baut einen kleinen Ein-Liter-Cityflitzer mit 25 PS. Primark verkauft fair produzierte Kleidung in klassischen Schnitten und gedeckten Farben. Und bei Bosch gibt es ab sofort Bohrmaschinen für jedermann zum Preis von 10 Euro. Glauben Sie nicht? Gut so, denn ich habe mit diesen Sätzen mächtig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6010" alt="Schuhabdruck" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Profil-web-quer.jpg" width="245" height="137" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Profil-web-quer.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Profil-web-quer-300x167.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" />Wussten Sie schon? Porsche baut einen kleinen Ein-Liter-Cityflitzer mit 25 PS. Primark verkauft fair produzierte Kleidung in klassischen Schnitten und gedeckten Farben. Und bei Bosch gibt es ab sofort Bohrmaschinen für jedermann zum Preis von 10 Euro. Glauben Sie nicht? Gut so, denn ich habe mit diesen Sätzen mächtig geschummelt ;o)) Aber warum glauben Sie das nicht? Weil meine Aussagen nicht in die Bilder passen, das Sie von den genannten Unternehmen haben: Porsche steht für schnelle, luxuriöse Oberklasse-Autos zu Spitzenpreisen. Primark verkauft extrem günstige Kleidung &#8211; Qualität, Herstellungsprozesse und Materialien sind egal. Und Bosch bietet &#8222;Technik fürs Leben&#8220; an, die ihren Preis hat.<span id="more-4160"></span></p>
<p>Diese drei Unternehmen haben Botschaften, die offen in ihrem gesamten Außenauftritt gelebt werden. Sie wirken mit ihren Produkten glaubwürdig und haben ihr Markenversprechen in unseren Köpfen festgesetzt. Ganz gleich, ob Sie Produkte dieser Unternehmen kaufen oder nicht &#8211; Sie wissen sofort, mit welcher Art von Produkten Sie das Unternehmen verbinden. Die Geschichte vom 25-PS-Cityflitzer von Porsche wirkt also genau so unglaubwürdig wie die fair produzierte Kleidung von Primak oder die Billigbohrmaschinen von Bosch.</p>
<h3>Große Unternehmen, kleine Unternehmen &#8211; gibt es Unterschiede?</h3>
<p>Zugegeben, ich habe für meine Beispiele große Unternehmen gewählt, die sogar global agieren. Doch diese Botschaften finden Sie auch bei vielen kleinen Unternehmen: Die Pizzeria von nebenan, die mit dem Slogan &#8222;täglich frisch&#8220; wirbt und jeden Tag knackige Salate und saisonale Tagesangebote auf der Speisekarte hat. Der Kiosk an der Ecke, der mit &#8222;Für Sie da!&#8220; für seinen umfangreichen Service wirbt &#8211; der Inhaber besorgt Ihnen zuverlässig Monat für Monat die Fachzeitschrift aus dem Ausland. Oder Ihre Autowerkstatt, die getreu dem Motto &#8222;Morgens geholt, abends gebracht!&#8220; Ihr Auto für die fällige Inspektion zur verabredeten Uhrzeit abholt und abends wieder zurückbringt.</p>
<p>Das alles sind tolle Botschaften von kleinen Unternehmen, die dafür sorgen, dass wir uns als Kunden gut aufgehoben fühlen und gerne wiederkommen. Slogans, die glaubwürdig sind, weil sie jeden Tag im Unternehmen gelebt werden. Doch dieses Vertrauen der Kunden ist sehr zerbrechlich: Einen Verstoß gegen ein solches Versprechen können Sie als Kunde akzeptieren, bei einem zweiten wird es schon schwieriger. Ein dritter Verstoß wird Sie mit ziemlicher Sicherheit dazu bringen, sich einen neuen Anbieter zu suchen &#8211; denn Ihr Vertrauen in das Unternehmen ist gestört.</p>
<h3>Authentizität und Glaubwürdigkeit als Teil der Marketingstrategie.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6012" alt="Schild Fragile" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Zerbrechlich-web.jpg" width="245" height="167" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Zerbrechlich-web.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/03/Zerbrechlich-web-300x204.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px" />Sie sehen: Werte wie Authentizität und die daraus resultierende Glaubwürdigkeit sind wichtig. Doch sie sind immer Bestandteil einer langfristigen Marketingstrategie &#8211; denn das Vertrauen der Kunden erlangt man nicht mal eben schnell und zwischendurch, dafür müssen Unternehmen lange und hart arbeiten. Gleichzeitig sind Authentizität und Glaubwürdigkeit aber auch fragile Werte: Eine falsche Äußerung, ein paar Mal unpünktlich geliefert oder einen labberigen Salat serviert, und schon kann die Arbeit von Monaten oder gar Jahren zunichte gemacht worden sein.</p>
<p>In diesem Werte-Konstrukt gibt es noch eine weitere Stolperfalle: Authentizität als reines &#8222;Echt sein&#8220; ist nicht automatisch positiv besetzt. Ein Beispiel: Ein Mensch, der sich wie das sprichwörtliche Arschloch verhält, ist nicht nur ein unangenehmer Zeitgenosse, sondern er lebt seine Rolle authentisch. Arsch bleibt eben Arsch! Also müssen wir im unternehmerischen Sinne aufpassen, dass uns keine negativ besetzte Authentizität zugeschrieben wird &#8211; schließlich bleiben negative Dinge leider länger im Gedächtnis der Menschen als die positiven Seiten.</p>
<h3>Was empfinden wir eigentlich als authentisch?</h3>
<p>Als authentisch werden Personen, Unternehmen oder Produkte wahrgenommen, bei denen (Werbe-)Botschaft und Handeln übereinstimmen. Es handelt sich also nicht um ein pures Nutzenversprechen, sondern um eine Art Charakterzug, den das Unternehmen, der Unternehmer oder zum Beispiel auch ein Produkt besitzt. Eine Botschaft, die offen gelebt wird und damit lebendig wird. Das Problem: Man kann nicht mal eben schnell für sich entscheiden, dass man ab sofort authentisch ist. Wir müssen alle an unserer Authentizität arbeiten und uns für unser Echtsein engagieren. Denn das Etikett &#8222;ECHT&#8220; bekommt eine Person/ein Unternehmen/ein Produkt immer von außen verliehen.</p>
<p>Gleichzeitig birgt das Streben nach Authentizität Risiken &#8211; schließlich kann jede gesendete Botschaft auf mehrere Arten empfangen werden:</p>
<ul>
<li>Wer für sich selbst einsteht, könnte auch egoistisch sein.</li>
<li>Wer kooperiert, könnte auch anderen etwas vormachen.</li>
<li>Wer seine Befindlichkeiten äußert, könnte auch keine Schutzmechanismen besitzen.</li>
<li>Wer diplomatisch ist, könnte auch seine eigentlichen Ziele vertuschen.</li>
<li>Wer ehrlich kommuniziert, könnte auch rücksichtslos sein.</li>
<li>Wer rücksichtsvoll ist, könnte auch sich selbst verbiegen.</li>
</ul>
<p>Doch sind das wirklich Risiken? Oder gehört die Art und Weise, wie wir Botschaften senden und empfangen, nicht zu unserem Wertesystem? Sind es nicht eventuell sogar unsere ganz eigenen Ecken und Kanten, die uns so unverwechselbar machen? Und sind diese Sende- und Empfangsmechanismen damit nicht ein Resultat aus dem, was wir in unserem Leben gelernt haben? Etwas sehrsehrsehr Persönliches? Meiner Meinung nach ist es genau so. Und damit steht fest: Es gibt kein verbindliches Maß für &#8222;Authentizität&#8220;. Wir können lediglich selbst bestimmen, was für uns ganz persönlich &#8222;echt&#8220; bedeutet. Und in unserem ganz eigenen Stil über unsere Arbeit reden oder schreiben und sie so nach außen tragen. Eben unsere Botschaft, unser Unternehmen, unsere Ziele leben ;o))</p>
<address>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/">pixabay.com</a></address>
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		<title>Benehmen in Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 08:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Benehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So klappt&#8217;s auch mit den Fans und Followern: 11 Benimm-Regeln für Unternehmen. Wer kennt sie nicht, die extrem aufdringlichen Unternehmensaccounts, die uns in unseren sozialen Netzwerken mit ach so lustigen Memes oder knutschigen Katzenbildchen überfluten. Auch oft gesehen sind die &#8222;Guten Morgen, Ihr Lieben, habt ihr gut geschlafen?&#8220;&#8211; Unternehmensmitteilungen, die den meisten von uns einfach nur brutalstmöglich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>So klappt&#8217;s auch mit den Fans und Followern:<br />
11 Benimm-Regeln für Unternehmen.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5970" alt="Ein Benimm-Buch" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Buch-430x221.jpg" width="258" height="133" />Wer kennt sie nicht, die extrem aufdringlichen Unternehmensaccounts, die uns in unseren sozialen Netzwerken mit ach so lustigen Memes oder knutschigen Katzenbildchen überfluten. Auch oft gesehen sind die <em>&#8222;Guten Morgen, Ihr Lieben, habt ihr gut geschlafen?&#8220;</em>&#8211; Unternehmensmitteilungen, die den meisten von uns einfach nur brutalstmöglich auf die Nerven gehen. Oder die Blogs, die sich zum Beispiel unter &#8222;Aktuelles&#8220; auf verschiedenen Websites finden &#8211; und dann mit einem Klick offenbaren, dass der letzte Beitrag im Mai 2012 publiziert wurde.</p>
<p>Kennen Sie alles? Ja, leider! Und eine weitere Variation des schlechten <span id="more-5946"></span>geschäftlichen Benehmens ist Ihnen bestimmt auch schon mal begegnet: Haben Sie schon mal eine Frage an ein Unternehmen via Facebook, Twitter oder in einem Blog/Forum gestellt und nie eine Antwort erhalten? Trösten Sie sich, Sie sind nicht allein &#8211; es gibt viele Unternehmensaccounts, die allem Anschein nach nur anfallartig und nicht sonderlich liebevoll gepflegt werden &#8211; und das auch noch mit ausgeschaltetem Verstand. Denn jeder, der eine solche Seite pflegt, müsste sich doch nur für eine Sekunde in einen Fan, Leser oder Follower hineinversetzen, um zu wissen, dass diese Verhaltensweisen kontraproduktiv sind für die Lebendigkeit eines Unternehmensauftritts. Dabei ist genau diese Interaktion doch das <a title="Mehr Interaktion auf Facebook – Teil 1" href="https://www.christagoede.de/mehr-interaktion-auf-facebook-1/">wahre Gold von Social Media</a>, an das wir alle ran kommen möchten.</p>
<p>Damit Sie Ihre Schatzkiste finden, habe ich 11 Regeln zusammengestellt, die in jedem Unternehmensauftritt &#8211; ganz gleich, ob es sich um eins der sozialen Netzwerke, ein Forum oder ein Blog handelt &#8211; beherzigt werden sollten:</p>
<h4> 1. Respekt!</h4>
<p>Wie im gesamten menschlichen Zusammenleben ist Respekt auch in Social Media wichtig: Wir respektieren uns gegenseitig &#8211; auch und erst recht, wenn wir anderer Meinung sind. Unternehmen und damit die Mitarbeiter, die die Social Media-Kanäle pflegen, respektieren die Fans und Follower und nehmen ihre Anliegen ernst. Und sollte Ihnen ein Fan noch so sehr auf die Nerven gehen: Solange er <a title="Umgang mit Trolls" href="https://www.christagoede.de/umgang-mit-trolls/">nicht trollt</a>, nicht beleidigt und auch keine rechtlich zweifelhaften Dinge postet, müssen wir professionellen Social Media-Menschen das &#8222;ertragen&#8220; &#8211; denn das ist unser Job. Aber auch andere Unternehmen verdienen unseren Respekt: Öffentliches Lästern über andere Social Media-Engagements verbietet die gute Kinderstube genau so, wie das aktive Werben in fremden Gefilden. Schließlich würden wir im realen Leben auch nicht in einen Laden der Konkurrenz gehen, um dort Werbung für unsere eigenen Angebote zu machen.</p>
<h4>2. Fragen beantworten &#8211; und zwar immer</h4>
<p>Ja, ich weiß, hier sind starke Nerven gefragt. Aber unser Job ist es, auch die 1.000-ste, immer gleiche Frage höflich zu beantworten &#8211; und wenn es &#8222;nur&#8220; ein freundlicher Hinweis auf die Antwort ist, die sich an anderer Stelle findet. Kleiner Tipp noch: Antworten via Copy &amp; Paste wird nicht gerne gesehen, das fällt den Fans oder Followern sofort auf. Hier hilft wieder ein Rollenwechsel: Wer möchte schon gerne mit einem Automaten kommunizieren, der auf jede individuell gestellte Frage die ewig gleiche, unpersönliche Antwort gibt. Da fühlen wir uns gleich an einen Callcenter erinnert: <em>&#8222;Möchten Sie einen Mitarbeiter persönlich sprechen? Dann drücken Sie bitte die 3.&#8220;</em> Ein bisschen individuelle Würze darf also ruhig sein.</p>
<h4>3. Hilfsbereit sein &#8211; und zwar jederzeit</h4>
<p>Manchmal ist es so, dass wir keine Antwort auf eine gestellte Frage haben &#8211; sei es, weil man nicht der richtige Ansprechpartner ist oder weil die Frage zu komplex ist, um sie via Social Media beantworten zu können. Dann sollten Sie dem Fragesteller Ausweichmöglichkeiten anbieten: zum Beispiel eine Webadresse zu einem Spezialforum, in dem er sich umfassend informieren kann. Oder eine Telefonnummer zum Support, der bei komplexeren Problemen weiterhelfen oder detailreich Hintergrundfragen beantworten kann. Doch eins dürfen wir nie: Eine Frage ignorieren und damit den Fragenden nicht beachten. Denn wir alle sind Dienstleister am Kunden &#8211; und der ist bekanntlich König!</p>
<h4>4. Höflich bleiben &#8211; und zwar immer UND jederzeit</h4>
<p>Puh, ich weiß, jetzt verlange ich richtig viel. Denn wer kennt sie nicht, die ewig unzufriedenen Dauernörgler, die mit ihrem unangenehmen Auftreten wie die Axt im Walde wirken und nicht wie ein Wunschkunde. Und trotzdem haben sie unsere gesamte Höflichkeit verdient! Der Grund: Eine Fanpage oder ein Twitteraccount agieren immer öffentlich &#8211; das heißt, andere (nette und tolle!) Fans lesen mit. Diese Wunschfans registrieren ganz genau, wie wir mit dem Störenfried umgehen. Im günstigsten Fall mischen sie sich sogar aktiv in ein unliebsames Gespräch ein und bringen den Troll zum Schweigen. Aber im Netz ist das wie im richtigen Leben: Aktiv geholfen wird nun denen, die selbst freundlich und aufmerksam handeln.  Also seien Sie auch als Unternehmens-Sprachrohr nett und höflich, denn dann bekommen Sie im Fall der Fälle auch die Unterstützung, die Sie brauchen!</p>
<h4>5. Der Kundennutzen steht im Mittelpunkt</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5972" alt="Dartscheibe" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Dart--430x477.jpg" width="258" height="286" />Sie beackern die Social-Media-Auftritte eines Beratungsunternehmens? Oder eines Maschinenbauers oder einer IT-Firma? Oder engagieren Sie sich für einen Friseur, einen Bäcker oder eine Kfz-Werkstatt? Dann sollten für Sie die ach so niedlichen Katzenbildchen und die ach so sinnigen Spruchbildchen tabu sein. Schließlich wollen Sie von Ihren Fans/Followern als ernst zunehmendes, seriöses Unternehmen mit interessanten Inhalten wahrgenommen werden &#8211; und nicht als eine für Sekunden witzige Bildchenschleuder, an die sich niemand nachhaltig erinnert. Mein Tipp: Nehmen Sie immer erst die Leserperspektive ein, bevor Sie etwas posten. Nutzt es meinem Leser &#8211; in seinem Alltag, in seinem Job, für sein Spezialwissen oder seine Spezialbedürfnisse? Wenn Sie diese Frage mit JA beantworten, dann teilen Sie gerade die richtigen Inhalte.<br />
(Ja, ein bisschen inhalts- und botschaftsloser Spaß muss auch mal sein, schließlich ist das Leben saukomisch. Aber eben nur ein bisschen. Zügeln Sie sich also ab und zu &#8211; auch wenn es Ihnen schwerfällt ;o))</p>
<h4>6. Authentisch bleiben</h4>
<p><em>&#8222;Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich freue mich, Sie in meinem Blog begrüßen zu dürfen. Es ist mir eine Ehre, Sie hier stets mit neuen Informationen aus den Bereichen Werbetext und Social Media versorgen zu dürfen!&#8220; </em>Neee, keine Sorge, ich habe gerade keine Metamorphose hin zu einer Vorstandsetagenbewohnerin durchlebt &#8211; ich habe einfach nur einen extremen Tonalitätswechsel vollzogen und bin in eine übertrieben höfliche Sprache voller Floskeln gewechselt. Eine Sprache, die nicht zu mir und meinem Auftritt passt und damit sofort &#8222;unecht&#8220; wirkt. Auch Sie sollten darauf achten, dass Sie eine (An-)Sprache wählen, die zu Ihnen und zu Ihrem Unternehmen passt. Sie sind ein Rechtsanwalt oder Unternehmensberater? Dann sollten Sie auch in Social Media bei der Sie-Ansprache und einem klassischen, dennoch lockeren Stil bleiben. Ihre Inhalte sollten sich mit Ihrer täglichen Arbeit beschäftigen, Hintergrundinfos geben oder das Branchengeschehen kommentieren. Arbeiten Sie für eine flotte Modekette oder einen Trendfriseur? Eine junge, leichte Sprache in Du-Form ist vermutlich der Stil, der zu Ihnen passt.  Ihre Zielgruppe liebt Fotos! Aber Obacht: Es gibt auch hier keine verbindlichen Regeln. Wichtig ist nämlich auch, dass Sie die Sprachform wählen und die Inhalte aussuchen, mit denen Sie sich als Unternehmen wohlfühlen. Denn dann sind Sie bei sich selbst und wirken als Unternehmen stimmig in Ihrer Außenpräsentation. Die Fans und Follower werden es Ihnen danken!</p>
<h4>7. Regelmäßig pflegen</h4>
<p>Vorab: Es gibt keine Gesetze, wie oft man eine Fanpage oder einen Twitteraccount pflegen sollte. Aber Sie sollten sich schon regelmäßig bemerkbar machen &#8211; und das heißt praktisch täglich. <em>&#8222;Waaaas?</em>&#8222;, denken Sie nun, <em>&#8222;so oft?&#8220;</em> Ja, denn nur so bleiben Sie bei den Menschen im Kopf. Und wenn Sie dann noch bedenken, dass nur ein kleiner Teil Ihrer Fans und Follower Ihre Inhalte wirklich zu sehen bekommt, wird klar, warum Sie regelmäßig aktiv sein sollten &#8211; denn nur so wird ein Teil Ihrer Beiträge immer mal wieder in den Newsfeed oder in die Timeline gespült. Wo die Inhalte herkommen sollen? Sie können gerne auch fremde Inhalte kuratieren und zum Beispiel diesen Blogbeitrag teilen und kommentieren ;o)) Oder Sie berichten aus Ihrem Arbeitsalltag, stellen Mitarbeiter vor und zeigen besonders schöne Arbeitsergebnisse. Toll finden die User auch News aus Ihrer Branche oder informative Studien zu neuen Entwicklungen, die Sie mit einem persönlichen Statement garnieren. Mein Tipp: Geben Sie Ihre Top-Keywords bei <a title="Link zu Google Alerts" href="http://www.google.de/alerts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Alerts</a> ein und lassen Sie sich täglich mit den neuesten Ergebnissen versorgen &#8211; dann kommt die Inspiration von ganz allein.</p>
<h4>8. Aus Fehlern lernen</h4>
<p>Keiner ist unfehlbar &#8211; nicht mal ich. (Und es fällt mir nicht leicht, das zuzugeben ;o)) Aber das Tolle ist: Aus Fehlern kann man lernen &#8211; und zwar auch als Unternehmen! Man kann das Feedback annehmen und umsetzen und so vermeiden, dass man einen Fehler zwei mal macht. Wichtig kann hier auch sein, dass Prozesse innerhalb eines Unternehmens optimiert werden, damit dieser Fehler tatsächlich nicht noch mal passiert. Man sollte sich außerdem bedanken bei demjenigen, der einen auf den Fehler aufmerksam gemacht hat, denn dieses Feedback ist sehr wertvoll: Es hilft Ihnen dabei, sich optimal am Markt zu präsentieren.<br />
Doch auch wenn wir alle Fehler machen und das auch einplanen müssen &#8211; bleiben Sie trotzdem mutig! Versuchen Sie ungewöhnliche Dinge, testen Sie und beobachten Sie die Reaktionen. Denn nur so ist Entwicklung möglich, und neue Dinge können entstehen. Wenn Sie mit Ihrer Art, Inhalte zu verbreiten, einen ganz eigenen Stil finden, mag das gemischtes Echo hervorrufen: Die einen mögen diesen Stil, die anderen nicht. Und das ist auch gut so, schließlich müssen wir nicht von allen anderen Menschen für gut befunden werden &#8211; sondern &#8222;nur&#8220; von unserer Zielgruppe.  Aber nehmen Sie Kritik dankend an, überprüfen Sie Ihre eigene Position und korrigieren Sie mögliche Fehler. Immer.</p>
<h4>9. Danke sagen</h4>
<p>Ich frage mich ziemlich oft, was eigentlich an dem Wort &#8222;Danke&#8220; so schwer ist &#8211; die Aussprache kann es jedenfalls nicht sein, das geht total einfach. Auch das Wort zu tippen ist nicht sonderlich kompliziert &#8230; woran mag es also liegen, dass so wenige Menschen Danke sagen? Ich glaube, dass es daran liegt, dass in unserer Gesellschaft das Bedanken manchmal als Schwäche ausgelegt wird &#8211; genau wie &#8222;Entschuldigung&#8220;. Dabei ist doch ein Danke höflich und eine Entschuldigung eine Schuldübernahme mit inkludiertem Friedensangebot, dessen Aussprache Stärke erfordert. Deswegen fordere ich: Leute, bedankt euch mehr! Denn ein &#8222;Danke schön&#8220; ist die sprachliche Wertschätzung demjenigen gegenüber, der Sie unterstützt hat. Eine kleine Aufmerksamkeit, die ähnlich wirkt wie ein Lob: Sie stimmt den Empfänger positiv und verbreitet gute Laune. Doch das Beste ist: Diese kleine Aufmerksamkeit mit großer Wirkung kostet nichts!</p>
<h4>10. Namen nennen nicht vergessen</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5973" alt="Horizont und ein Sextant" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Horizont-430x274.jpg" width="258" height="164" />Sie haben einen tollen Link zu einer externen Website bei einem Kollegen oder einem anderen Unternehmen entdeckt? Nennen Sie den Namen des glücklichen Finders, wenn Sie diesen Inhalt weiterteilen. Denn so profitieren alle Beteiligten: Sie haben einen neuen spannenden Inhalt, die Konkurrenz/der Kollege freut sich über die Aufmerksamkeit und der Leser bemerkt, dass Sie in geschäftlichen Dingen weit über den eigenen Tellerrand hinaus blicken. Sie machen also Ihre umfangreichen Vernetzungen sichtbar, finden Inhalte, die Sie kuratieren können, und verärgern keine Konkurrenten, die Sie eventuell in die Nähe von Ideendieben rücken könnten. Auf Neudeutsch nennt man diese Situation wohl &#8222;Triple-Win&#8220; ;o))</p>
<h4>11. Urheberrechte beachten</h4>
<p>Hach ja &#8211; ein ewiges Leidthema für alle, die Inhalte im Web veröffentlichen. Und zwar ganz gleich, ob es sich zum Beispiel um Texte, Bilder, Grafiken oder Linksammlungen handelt. In Zeiten von Social Media haben die meisten Unternehmen nichts dagegen, dass Ihre Inhalte geteilt werden. Denn beim Teilen, Kommentieren, Liken etc. bleibt ja immer der ursprüngliche Absender erhalten. Übel wird es, wenn Inhalte kopiert werden: Da werden Tweets 1:1 kopiert, ganze Websites inklusive Text, Bildern und Quellcode geklaut oder Blogbeiträge leicht umgeschrieben, damit der ursprüngliche Autor vor Gericht keine Chance mehr hat, seine Urheberrechte zu verteidigen. Doch Sie können sich sicher sein: So etwas spricht sich rum! Also achten Sie bitte peinlich genau darauf, dass Sie eigene Inhalte schaffen, die ursprünglichen Absender benennen und zum Beispiel Zitate richtig kennzeichnen.</p>
<h3>So viele Regeln &#8211; und doch ganz einfach</h3>
<p>Eigentlich ist es ganz einfach, sich auch als Unternehmen in Social Media formvollendet zu bewegen &#8211; wir müssen alle nur den viel gepriesenen &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220; einschalten und kurz nachdenken, bevor wir einen Text, ein Bild oder einen Link ins Internet und damit in die Freiheit entlassen. Dann klappt das auch mit der Kommunikation und den Beziehungen zwischen Menschen und Unternehmen. Versprochen.</p>
<p>Haben Sie noch weitere Benimmregeln, die für eine harmonische, zielführende und gewinnbringende Kommunikation im Internet wichtig sind?</p>
<address> Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/">pixabay.com</a></address>
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		<title>Social Media als Kontaktpunkt</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 08:04:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kundenkontakt heute: mehr als Telefon, Fax oder Mail Bei meinen Reisen durchs Internet fällt mir eins immer wieder auf: Viele Unternehmen haben zwar mittlerweile Auftritte in Social Media, aber die Kontaktmöglichkeiten auf der Website sind nach wie vor auf die klassischen Kommunikationspfade wie Telefon oder Mail beschränkt. Manch eine Firma hat sogar noch die Faxnummer prominent [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kundenkontakt heute: mehr als Telefon, Fax oder Mail</h2>
<p>Bei meinen Reisen durchs Internet fällt mir eins immer wieder auf: Viele Unternehmen haben zwar mittlerweile Auftritte in Social Media, aber die Kontaktmöglichkeiten auf der Website sind nach wie vor auf die klassischen Kommunikationspfade wie Telefon oder Mail beschränkt. Manch eine Firma hat sogar noch die Faxnummer prominent platziert! Aber Facebookseiten, Xingprofile oder Twitterkanäle sucht man oft vergeblich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5873" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1.jpg" alt="Rotes Telefon" width="200" height="200" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1.jpg 200w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Telefon-rot-kl1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Warum das so ist? Ich denke, weil viele Unternehmen immer noch nicht begriffen haben, dass Social Media ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation ist und auch bleiben wird. Das geht nicht mehr weg! Ehrlich! Aus diesem Grund wird nicht integrativ gedacht, es werden längst nicht alle Kanäle und Auftritte konsequent miteinander verlinkt. Und gleichzeitig wird es den Kunden und Interessenten unnötig schwer gemacht, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. In diesem Beitrag starte ich eine kleine Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Aber sie hilft Ihnen vielleicht, Ihren gesamten Außenauftritt zu <span id="more-5609"></span>durchleuchten und an der einen oder anderen Stelle zu optimieren:</p>
<h4>1. Die Website</h4>
<p>Ihre Website ist im Idealfall der Mittelpunkt Ihres digitalen Auftritts: Hier sind Sie Herr im Haus, Sie können schalten und walten, wie Sie möchten. Und hier gibt es auch viele Möglichkeiten, die neuen Kontaktpunkte zu integrieren und auf Ihre Social Media-Auftritte zu verweisen:</p>
<ul>
<li><strong>Startseite</strong>: Mit kleinen Icons können Sie gleich auf Ihrer Startseite auf Ihre verschiedenen Social Media-Auftritte hinweisen und die Besucher auffordern, Fan zu werden oder Ihnen zu folgen. Die beste Platzierung ist zurzeit der Bereich oben rechts auf der Website. Wenn Sie diese Icons dort platzieren, wiederholen Sie dieses Gestaltungselement ruhig auf jeder einzelnen Unterseite.</li>
<li><strong>Kontaktbereich: </strong>Ein Bereich, der oft vernachlässigt wird. Da wird die -0-Nummer der Zentrale angegeben und als Mailadresse erscheint die klassische &#8222;info@&#8220;-Variante, die im schlimmsten Fall auch noch ins E-Mail-Nirvana läuft. Diesen Bereich sollten Sie unbedingt um ALLE Kontaktmöglichkeiten ergänzen. Super wäre es, wenn Sie diesen Bereich mit etwas Persönlichkeit versehen und zum Beispiel das Team abbilden. Aber: Bitte verschonen Sie Ihre Besucher mit den ewig gleichen Stockbildern von glücklichen Callcenter-Agenten!</li>
<li><strong>Impressum: </strong>Ihr Impressum sollte ohnehin um einen Hinweis auf Ihre Social Media-Auftritte ergänzt werden. Warum also nicht gleich auf die einzelnen Auftritte verlinken?</li>
<li><strong>Blogbeiträge</strong>: Sie haben ein Blog? Prima, dann haben Sie bestimmt auch ein datenschutzsicheres Plug-in für Social Media integriert, mit dem Ihre Leser die Beiträge ganz einfach liken, kommentieren oder teilen können. Für WordPress eignet sich hier zum Beispiel die<a title="Link zum Plug-In bei heise.de" href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> 2-Klick-Version</a>. Aber auch für andere Content-Management-Systeme gibt es hier mittlerweile eine Vielzahl von funktionalen Plug-ins, die teilweise sogar im Design angepasst werden können.</li>
</ul>
<h4>2. Die Printsachen</h4>
<p>Unbedingt gehört heute auf jede gedruckte Publikation ein Hinweis auf Social Media. Und zwar ganz gleich, um welche Publikation es sich handelt:</p>
<ul>
<li><strong>Broschüren, Flyer, Folder etc.:</strong> Hier sollten Sie die Hinweise auf Social Media prominent platzieren &#8211; vielleicht schon auf dem Titel?</li>
<li><strong>Mailings</strong>: Die klassische Kundenansprache via Brief ist bis heute ein wichtiger Vertriebskanal. Warum also nicht auf hier auf Social Media hinweisen? Ihre Kunden und Interessenten werden es Ihnen danken und sich umfangreich mit Ihnen vernetzen.</li>
<li><strong>Visitenkarten</strong>: Jeder hat sie dabei, aber oft findet sich auch darauf kein Hinweis auf die Social Media-Kanäle. Warum eigentlich nicht? Schließlich ist die Visitenkarte oft das Printprodukt mit der höchsten Verbreitung!</li>
</ul>
<p>Gut geeignet sind hier auch QR-Codes, die platzsparend eingesetzt und sogar gebrandet werden können. Sie erleichtern Ihren Lesern so den Zugang zu Ihren Social Media-Auftritten und machen es Ihnen sehr bequem, Fan oder Follower zu werden.</p>
<h4>3. Das Erscheinungsbild</h4>
<p>Ein Unternehmen präsentiert sich in vielen Bereichen &#8211; nach außen und nach innen:</p>
<ul>
<li><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-5620" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/01/Netzwerk-bunt-430x475.jpg" alt="Ein buntes Netzwerk entsteht" width="193" height="213" />außen</strong>: Sie haben Firmenwagen? Wenn Sie das nächste Mal eine Beklebung ordern, denken Sie doch einfach gleich mit an die Hinweise auf Ihre Website und damit auch auf Social Media. Super eignen sich auch hier QR-Codes. Auf Autos oder zum Beispiel auch auf Gebäuden sollten Sie allerdings größere QR-Codes verwenden, denn diese werden aus größeren Entfernungen abgescannt. Aber auch die klassischen Werbegeschenke können oft mit Webadressen oder QR-Codes bedruckt werden.</li>
<li><strong>innen</strong>: Kennen alle Mitarbeiter eigentlich Ihre Social Media-Auftritte? Ganz sicher? Wenn Sie diese Frage mit JA beantworten, haben Sie schon die halbe Miete erreicht. Warum nur die halbe? Weil sich Ihre Mitarbeiter im Idealfall rege an Social Media beteiligen: Sie bringen Themen ein, verbreiten die Postings oder Tweets des Unternehmens und stehen Rede und Antwort, wenn Fragen aufkommen.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie diese Punkte umgesetzt haben, sind Sie schon ein ganzes Stück weiter gekommen mit der systematischen Vernetzung Ihres gesamten Außenauftritts. Außerdem machen Sie es Ihren Kunden, Interessenten und Lieferanten leicht, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und sich gleich mit Ihnen zu vernetzen! Nach und nach entsteht ein riesiges, produktives und spannendes Geflecht aus Menschen und Unternehmen, dessen einzelne Mitglieder sich in großer, offener Runde austauschen und im Idealfall voneinander profitieren &#8211; und zwar in alle Richtungen! Sie müssen in diesem Prozess unbedingt sicherstellen, dass Ihre Social Media-Kanäle konsequent und stetig gepflegt werden. Denn nichts ist schlimmer als ein Kontaktversuch eines Interessenten, der in der Facebook-Mailbox vergammelt. Oder eine Frage via Twitter oder ein kritischer Kommentar im Blog, die über Tage unbeantwortet bleiben.</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch weitere Punkte in jedem Unternehmen gibt, an denen Social Media als Kontaktkanal integriert werden kann &#8211; welche fallen Ihnen ein? Ich freue mich auf Ihre Ideen, Anregungen und Erfahrungen!</p>
<address>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay.com</a></address>
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