richtig vernetzen

Sei wie Thekla: 5 Tipps zur internen Vernetzung.

Spinne im NetzMessen, Tagungen, Meetings von Branchenverbänden, Unternehmertreffen – all diese Events eignen sich hervorragend zum klassischen Netzwerken: Hier lernen wir neue Leute kennen, holen uns wichtigen Input oder neue Inspiration, finden vielleicht Partner für ein wichtiges Projekt oder sogar neue Kunden. Auch in den Sozialen Netzwerken vernetzen und verweben wir uns immer intensiver – mit Kunden, Partnern, Freunden und Kollegen. Das kennen wir kleinen und mittelständischen Unternehmer alle – und nutzen diese Möglichkeiten im Idealfall auch rege.

Doch es gibt noch eine zweite – interne – Netzwerkebene, die von vielen leider vergessen wird: die Vernetzung der eigenen Kommunikationskanäle und der Akquise- und Vermarktungsmedien. Ja, ich weiß, das ist nicht ganz so einfach, da das Marketing wächst und gerade in Social Media ständigen Veränderungen unterworfen ist … aber trotzdem lohnt es sich, hier konsequent am Ball zu bleiben! Denn jede E-Mail, die zum Beispiel mit einer …

Mehr Sichtbarkeit

Marke, Aktivität und Authentizität – ein Trio, das stark macht.

Drei Frauen zerschlagen HolzbretterWir alle wollen gesehen werden. Und zwar ganz egal, ob wir Freiberufler oder Festangestellte sind oder ob es um ein Unternehmen geht. Denn nur, wenn wir sichtbar sind, finden wir Kunden, machen Karriere oder bekommen Aufträge. Unser gesamter geschäftlicher Außenauftritt hat also nur ein Ziel: sichtbarer – und damit erfolgreicher zu werden.

So weit die graue Theorie. Doch wie geht man das nun in der Praxis an mit dieser Sichtbarkeit? Hier fällt vielen Unternehmern und Festangestellten bis heute nicht wirklich viel ein, obwohl die Dringlichkeit des Handelns bereits verstanden wurde.

  • Selbstständige und Unternehmen richten sich nach dieser Erkenntnis gerne eine Facebook-Seite ein und fangen an, Infos zu teilen – meist ohne Konzept und oft auch vollkommen ohne Lust auf die Sozialen Netzwerke. Und dann ist da die Zeit, die das alles frisst, auweia. Kein Unternehmer hat Zeit – ist klar, gelle ;-)
  • Auch Angestellte haben immer wieder gute Vorsätze: Sie fangen an, ihr Profil auf Xing und/oder LinkedIn zu aktualisieren – doch dann stellen sie fest, dass Social Media echte Arbeit ist und die Bemühungen schlafen sehr schnell wieder ein. Wie soll man das alles zum vollgepackten Arbeitstag noch managen? Ja, ich weiß, irgendwann will doch jeder mal Freizeit haben …

Ihr seht: Ich kenne sie alle, die Argumente, die vermeintlich gegen ein verstärktes Engagement sprechen.

Sichtbarkeit: Es gibt nur Null oder Eins.

Doch wir haben nicht die Wahl. Denn mit der zunehmenden Digitalisierung geht ein spannendes Phänomen einher: Es gibt nur Weiß oder Schwarz. Strom an oder Strom aus. Null oder Eins. Es gibt nur sichtbar oder unsichtbar sein – zu 52 oder 37 % oder nur montags und donnerstags sichtbar sein geht nicht. Wir können lediglich dafür sorgen, dass uns die richtigen Leute sehen können – den Zeitpunkt selbst können wir nicht bestimmen. Wir müssen das Spiel also …

Selbstvermarktung in Social Media

Selbstmarketing ist immer und für alle. Auch für Angestellte.

verschiedene Social Media-KanäleSelbstvermarktung in Social Media wird oft als Möglichkeit dargestellt, mit der sich Selbstständige und Freiberufler ideal präsentieren können, um Interessenten und Auftraggeber zu finden. Doch eigentlich gilt genau das gleiche für Angestellte, wenn sie Social Media nicht nur privat, sondern AUCH professionell nutzen. Und zwar aus zweierlei Gründen:

1. Ihr engagiert euch für eure berufliche Zukunft.

Kaum ein Festangestellter arbeitet bis zur Rente für einen Arbeitgeber. Es kommt also irgendwann die Phase der Jobsuche – Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche führen etc. Da hilft es sehr, wenn Recruiter spannende Informationen über einen selbst finden: Wie präsentiert sich der Bewerber in Social Media? Was gibt er über sich preis? Passen Lebenslauf und Social Media-Aktivitäten zusammen? Oder ist der Bewerber vielleicht sogar ein echter Experte in seinem Arbeitsgebiet, der im Web Wissen teilt und sich an aktuellen Diskussionen beteiligt?

2. Von eurem Engagement profitiert auch euer Arbeitgeber.

Unternehmen brauchen heute mehr den je Gesichter, die  in Social Media aktiv sind und dort authentisch das Unternehmen präsentieren: Diese Mitarbeiter teilen Wissen und engagieren sich in …

Tipps zur Internet-Recherche

Hoaxes, Propaganda, Gerüchte – wie unterscheidet ihr richtig von falsch?

Lüge-WahrheitWer erinnert sich noch an die Website, auf der sogenannte Bonsaikitten angeboten wurden? Katzen, die in gläserne Behälter eingesperrt wurden und so langsam die Form der Gläser annahmen? Eine riesige Empörungswelle schwappte damals durchs Internet – dabei stand recht schnell fest, dass es sich bei der Website um eine Fake-Website amerikanischer Studenten handelte.

Aktuell machen täglich rassistische, verschwörungstheoretische oder schlicht und ergreifend saudumme Geschichten bei Facebook und Co. die Runde: Da soll ein Supermarkt in Kleinkleckersbach zum drölfzigsten Mal von „Asylbewerbern“ ausgeraubt worden sein – und der Leiter und Personal bekamen vom „Staat“ die Anweisung, nichts zu unternehmen und auch keine Anzeigen zu erstatten. Oder eine vermeintlich seriöse Nachrichtenagentur verkündet, dass gerade die Region rund um Bussibussihausen von „denen da oben“ via Chemtrails besprüht wurde, ein absolut eindeutiges Beweisfoto eines schicken Kondensstreifens vor blauem Himmel ist natürlich angehängt.

Doch ganz so einfach ist es dann doch oft nicht mit der Unterscheidung richtig oder falsch: Da geht zum Beispiel ein Video viral, in dem ein paar Jugendliche behaupten, Flüchtende würden kleine Kinder essen. Diese Jugendlichen werden massiv im Netz gedisst – doch später stellt sich heraus, dass sich die Perspektive auf die Geschehnisse ein Stück verändert, wenn man die gesamte NDR-Dokumentation sieht. Einen detailreichen Artikel zu diesem Fall gibt’s bei VICE.

Ihr seht – es ist schwer zu entscheiden, was man glauben und dann auch …

Eigenschaften, Soft- und Hard-Skills

5 Dinge, die ein Social Media-Manager unbedingt haben sollte!

Ich pflege verschiedene Unternehmensseiten auf Facebook – von kleinen und mittelgroßen Firmen genau so wie zum Beispiel politische Seiten. Das macht mir viel Spaß und fordert mich gleichzeitig immer wieder heraus, im positiven und negativen Sinne. Denn der Wind, der zum Beispiel auf Facebook weht, ist meiner Meinung nach in den letzten Monaten rauer geworden, der Umgang miteinander lässt immer öfter stark zu wünschen übrig.

Um diesen Job erledigen zu können, brauche ich also einige ganz wichtige Dinge: zum Beispiel ein paar Charaktereigenschaften, einige flexibel austauschbare Masken für die verschiedenen Rollen, in die ich eintauchen muss während dieser Arbeit – und natürlich tolle Menschen im Umfeld. In diesem Artikel möchte ich euch 5 davon vorstellen:

1. Eine dicke Elefantenhaut – ich lasse nichts an mich persönlich heran. Wirklich nichts.

Ein Social Media-Manager braucht eine dicke Elefantenhaut„Du dumme F*****, halt die Fresse, sonst komme ich vorbei und stopfe sie dir!“ Das ist ein Zitat aus einer persönlichen Nachricht, die ich in meiner Eigenschaft als Betreuerin einer Facebookseite erhielt. Na gut, ich habe die Rechtschreibfehler korrigiert, aber der Inhalt ist 1:1 wiedergegeben. Mein „Vergehen“? Ich habe der Person geraten, sich mit ihrem Anliegen an eine andere Stelle zu wenden und habe auch gleich eine Adresse mitgeliefert. Denn es macht meiner Meinung nach wenig Sinn, sich über ein falsch repariertes Auto auf der Facebookseite eines Industrieunternehmens aufzuregen, das mit der eventuell nicht korrekt handelnden Autowerkstatt weder verwandt noch verschwägert ist …
Eine Elefantenhaut ist also unabdingbar für jeden, der Social Media-Manangement betreiben möchte. Denn der Ton auf Facebook – oder auch in anderen Sozialen Netzwerken – lässt doch oft sehr zu wünschen übrig. Da bleibt nur ein gezischtes …

Infografik – Blogüberschriften

7 Tipps für mehr Traffic in eurem Blog

Header InfografikDer großartige Michael Geiß hat mir wieder eine seiner tollen Infografiken zur Verfügung gestellt – vielen Dank, das ist soooooo super ;-) . Unter dem Namen „Mister Maikel“ findet ihr den Mainzer Visualizer und Graphic Recording-Fachmann natürlich auch auf Twitter. Folgen lohnt sich, denn er teilt viele Infos zum brandheißen Thema Sketchnotes und gibt selbst Sketchnotes-Workshops – der nächste findet am 2.4.2016 in den EVIM Werkstätten in Wiesbaden statt. Zur Anmeldung geht’s hier entlang!

In dieser neuen Infografik geht es um die Überschriften im Blog: Mit diesen 7 Tipps für coole Überschriften zieht ihr mehr Besucher auf euer Blog. Und die, die Infografiken nicht mögen, finden hier auch eine Textversion  – einfach über die Infografik scrollen ;o))

Digitaler Nachlass

Schwieriges Thema: Facebook, Twitter und Co. und der Tod.

TotenschädelPlötzlich steht das Herz still. Schluss, aus, vorbei – ein geliebter Mensch tot. Eine schlimme Situation für Angehörige und Freunde: Der geliebte Mensch ist nicht mehr da, er fehlt in jeder einzelnen Sekunde. Und dann noch der Stress mit den Ämtern, Versicherungen und der Auflösung der Wohnung! Es gilt, viele Probleme zu lösen, Telefonate zu führen und Unvorhergesehenes zu beachten. Und irgendwann kommt dann plötzlich ein Gedanke: „XY war doch auch auf Facebook … und auf Xing! Und dann ist da noch die Amazon und PayPal … OMG, was mache ich nun?“

In diesem Blogbeitrag findet ihr einige Infos rund um die größten Sozialen Netzwerke und digitalen Portalen – ich hoffe für uns alle, dass wir diese Adressenliste nicht so schnell brauchen werden *seufz*. Doch wenn ihr euren Liebsten wenigstens diese eine Sorge abnehmen möchtet, könnt ihr teilweise schon jetzt ganz einfach jetzt selbst entscheiden, was mit euren Accounts, Daten etc. nach eurem Ableben passieren soll. Ich habe das bereits getan. Ja, es war unangenehm – aber nicht zeitaufwendig, denn es gibt nicht viele Anbieter, die derartig komfortable Funktionen überhaupt anbieten.

Für die anderen Netzwerke und Kanäle habe ich meine Passwörter …

Facebook – Funktionen für den Newsfeed

Facebook: 5 Tipps, mit denen euer Newsfeed spannender wird

Mehr Treffer in der Timeline bei FacebookKennt ihr alle Facebook-Funktionen? Die kleinen Haken und Klicks, mit denen ihr die Facebook-Inhalte mehr an eure Wünsche und Bedürfnisse anpassen könnt? Ja? Dann müsst ihr nicht weiterlesen ;-)

Für alle anderen habe ich in diesem Blogbeitrag 5 Funktionen zusammengetragen, mit denen ihr eure Neuigkeiten selbst gestalten könnt.

1. Liken, teilen, kommentieren – so lernt euch Facebook kennen.

Facebook ist überall, auf unserem Computer, dem Smartphone, dem Tablet oder allen möglichen anderen Devices. Aber es gibt einen Ort, an dem es (noch?) nicht ist – unser Gehirn. Wenn ihr also einfach nur lest, nie etwas likt, klickt, teilt oder kommentiert, kann Facebook euch nicht kennenlernen und euch keine spannenden Inhalte zusteuern. Nutzt also das volle Potenzial der interaktiven Möglichkeiten, die euch Facebook mit seinem Algorithmus* bietet! Ich bin mir sicher, dann klappt’s auch mit dem spannenderen Newsfeed;-)

Hier noch mal ein kleiner Reminder zu diesen tollen Funktionen: …

TT-Blogwichteln 2015

„Es liegt nicht an dir, es liegt an mir!“ – Warum Facebook und ich keine Freunde mehr werden


Logo TexttreffUi, jetzt habt ihr euch erschreckt, gelle? Dabei ist diese Überschrift gar nicht von mir …. ;o)) 

Alle Jahre wieder wichtelt mein Lieblingsnetzwerk, der Texttreff, Blogbeiträge. Das heißt, wir losen aus, welche Bloggerin für welchen anderen Blog einen Gastartikel schreiben darf. Dieses Mal wurde ich von Wiener Textine Karin Fenz beschenkt: Sie erklärt mir und uns, warum sie Facebook nicht mag – ein spannender, anderer Blickwinkel auf meine Social Media-Lieblingsspielwiese. Einige der kritisierten Punkte kann ich durchaus nachvollziehen!

Übrigens: Mein eigener Artikel erschien im Kölner-Leselust-Blog von Heike Baller: „Ich bin süchtig. Lesesüchtig.“ Und jetzt viel Spaß beim Lesen von Karins Beitrag:

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Facebook-Daumen auf TastaturEs muss Jahre her sein, dass ich mich bei Facebook angemeldet habe. Wie lange genau, ließe sich natürlich durch einen Blick in meinen Account nachprüfen. Dazu müsste ich – in gezielter Ermangelung einer entsprechenden App – über den Browser auf die Facebook-Seite einsteigen. Und genau das möchte ich nicht! Was viele Millionen User schätzen, ist mir zuwider: die Facebook-Oberfläche.

Ich vermisse an dir Usability

Wie so oft gehe ich auch hier davon aus, dass sich jemand etwas dabei gedacht hat. Nur, was man sich angesichts dieses visuellen Overkills genau überlegt haben könnte, erschließt sich mir einfach nicht. Es liegt keinesfalls am Blau, das im Design für Verlässlichkeit und Seriosität steht und entsprechend bevorzugt von Versicherungen eingesetzt wird. Vielmehr fehlt es mir, als jemand, der sich intensiv mit Webdesign beschäftigt, an Usability. Ich muss mit wenigen Klicks zum Gewünschten kommen – und nicht etwa drölfzig Mal klicken, um irgendwie in die Untiefen von Facebook einzutauchen, um mich dann derart zu verlaufen, dass ich beim besten Willen ohne fremde Hilfe und dem Aufruf „Die kleine Karin möchte aus dem Facebook-Irrgarten abgeholt werden!“ nicht mehr zurückfinde.

Neben dir wird mein Kaffee kalt

Zudem ist mir der für die Plattform benötigte Zeitaufwand zu hoch. Während neben mir der Frühstückskaffee kalt …

Krisenkommunikation mal ganz anders

Social Media: 7 Gedanken zur Kommunikation in der Katastrophe.

Feuerwehrmann im EinsatzDie meisten Marketing- und Werbungs-ArbeiterInnen verstehen unter Krisenkommunikation das strategische Vorgehen eines Unternehmens im Shitstorm. Ein immer wieder schönes, weil herzenswarmes Beispiel ist ein Shitstorm aus dem Jahr 2014: Das us-amerikanische Unternehmen Honey Maid wagte es, Kekse mit Werbefilmen anzupreisen, in denen Familien mit homosexuellen, in den Hautfarben unterschiedlichen oder geschiedenen Elternpaaren vorkamen. SKANDAL, der prüde Teil der USA war bis ins spießige Mark erschüttert und schickte Berge von Hassmails, terrorisierte das Unternehmen mit Anrufen und Beleidigungen. Aus diesen geballten Aggressionen machte Honey Maid einen ganz wunderbaren Film, der mir mit seiner tollen Botschaft immer wieder die Tränen in die Augen treibt … hach.

Doch reicht es, wenn Unternehmen perfekt ausgearbeitete Krisenkommunikations-Pläne in der Schublade haben – und sonst niemand? Oder ist es nicht an der Zeit, dass wir alle mal über unser Kommunikationsverhalten in der Krise nachdenken?

Wir sind alle Berichterstatter!

Social Media hat dafür gesorgt, dass wir alle Berichterstatter geworden sind: Morgens teilen wir spannende Zeitungsartikel an unsere Freunde, Leser und Follower, Mittags posten wir spannende Studien-Ergebnisse und Abends kommentieren wir eine Kolumne, die uns schon den ganzen Tag aufgeregt hat. Jeder von uns ist also Meinungsbildner in unserer …

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