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	<title>Beruf Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Beruf Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Werbetexter oder Werbetexterin werden.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2019 07:08:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Oder: So klappt&#8217;s mit dem tollsten Job der Welt! Du möchtest Werbetexter oder Werbetexterin werden? Und jede Menge wertvollen Content erstellen? Vorab: Du hast einen tollen Berufswunsch ;-). Ich liebe diesen spannenden Job seit mehr als 25 Jahren. Und seit mehr als 20 Jahren arbeite ich freiberuflich als Werbetexterin. In dieser Zeit haben sich viele [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Oder: So klappt&#8217;s mit dem tollsten Job der Welt!</h2>



<p>Du möchtest Werbetexter oder Werbetexterin werden? Und jede Menge wertvollen Content erstellen? Vorab: Du hast einen tollen Berufswunsch ;-). Ich liebe diesen spannenden Job seit mehr als 25 Jahren. Und seit mehr als<a href="https://www.christagoede.de/20-jahre-selbststaendig/"> 20 Jahren arbeite ich freiberuflich als Werbetexterin</a>. In dieser Zeit haben sich viele Menschen für diesen Beruf interessiert und mir auch initiativ ihre Bewerbungsunterlagen geschickt. Dabei habe ich als One-Woman-Show gar keine Angestellten &#8230;</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="429" height="225" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Werbetexterin-oder-Werbetexter-werden.jpg" alt="Werbetexterin oder Werbetexter werden - so geht's" class="wp-image-14319" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Werbetexterin-oder-Werbetexter-werden.jpg 429w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Werbetexterin-oder-Werbetexter-werden-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 429px) 100vw, 429px" /></figure>



<p>Außerdem erhalte ich viele Anfragen zum Thema Praktikum und Ausbildung – auch hier über mein Blog und diesen Artikel. So hat mich etwa <a href="https://www.christagoede.de/ein-bericht-lola-die-schuelerpraktikantin/">Lola, meine erste Schülerpraktikantin</a>, zwei Wochen lang begleitet. Sie hat mir die sprichwörtlichen Löcher in den Bauch gefragt zu meinem Lieblingsberuf. Daraus habe ich nun diese FAQ entwickelt für alle, die gerne in diesem Job arbeiten möchten.</p>



<p>Wenn dir noch Informationen fehlen, schreibe einfach einen Kommentar unter den Blogbeitrag. Ich ergänze die FAQ im Artikel gerne! Und los geht&#8217;s 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ist-werbetexter-oder-werbetexterin-ein-echter-beruf">Ist Werbetexter oder Werbetexterin ein echter Beruf?</h2>



<p>Ja! Allerdings kein geschützter. Das heißt, jeder Mensch darf sich so nennen &#8211; oder auch Texterin oder Copywriter. Und so in Werbung und Marketing einsteigen und Content erstellen. So kommt es, dass es in diesem Bereich leider immer wieder &#8222;berufene Texter&#8220; oder &#8222;nebenerwerbstätige Texterinnen&#8220; gibt, die wohl in einem anderen Beruf besser aufgehoben wären. Qualifizierte Content-Erstellerinnen und -Ersteller können zum Beispiel Mitglied im Berufsverband Text und Konzept e. V., werden. Hier musst du dich aber richtig bewerben. Und einer kritischen Jury Arbeitsproben vorlegen. (Ich war dort viele Jahre Mitglied, bin es aber nicht mehr, da sich mein Schwerpunkt verlagert hat.)</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-wird-man-copywriter-oder-werbetexterin">Wie wird man Copywriter oder Werbetexterin?</h2>



<p>Klassischerweise bewirbst du dich in einer Werbeagentur als Juniortexter oder Juniortexterin. Oder vielleicht erst mal für ein Praktikum. Ganz oft machst du aber erst mal einen Copytest. So testet die Agentur dein Sprachgefühl und deine kreativen Potenziale. </p>



<p>In guten Agenturen wird dir das Handwerk von der Pike auf beigebracht: Du kannst dir viel abschauen von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Und du wirst meist auch recht schnell auf erste eigene Projekte losgelassen. In Feedbackgesprächen bekommst du detailliert Auskunft darüber, was gut und was weniger gut ist an deinen Texten und Ideen.&nbsp;So kannst du richtig viel lernen und immer spannender schreiben! </p>



<p>Wenn du einige Jahre Agenturerfahrung hast und auf der Hierarchieleiter aufgestiegen bist, kannst du dich selbstständig machen. Etwa als freiberuflicher Copywriter oder freiberufliche Werbetexterin.</p>



<span id="more-14279"></span>



<p>Außerdem gibt es noch diverse Lehrgänge und sogar Studiengänge, in denen du dich online oder vor Ort ausbilden lassen kannst. Mein Tipp: Hier solltest du bei der Auswahl darauf achten, dass die Praxis nicht zu kurz kommt. Denn darauf kommt es an in diesem Beruf. Vielleicht schaust zu einfach mal in den Blogs meiner Kolleginnen und Kollegen vorbei? Viele von uns berichten in ihren Artikeln über die Weiterbildungen, die sie gemacht haben. So bekommst du einen besseren Eindruck von dem, was dich erwartet. Besonders intensiv solltest du dir auch die Leute ansehen, die diese Kurse leiten: Achte darauf, dass du hier an die sprichwörtlichen alten Hasen und Häsinnen gerätst. Denn die kennen sich in Theorie UND Praxis aus. Vielleicht schreiben sie sogar ein Blog, in das du dich einlesen kannst? </p>



<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-1624f84a uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top"><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path d="M0 256C0 114.6 114.6 0 256 0C397.4 0 512 114.6 512 256C512 397.4 397.4 512 256 512C114.6 512 0 397.4 0 256zM371.8 211.8C382.7 200.9 382.7 183.1 371.8 172.2C360.9 161.3 343.1 161.3 332.2 172.2L224 280.4L179.8 236.2C168.9 225.3 151.1 225.3 140.2 236.2C129.3 247.1 129.3 264.9 140.2 275.8L204.2 339.8C215.1 350.7 232.9 350.7 243.8 339.8L371.8 211.8z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-title-wrap"><h3 class="uagb-ifb-title">Klicktipps</h3></div><div class="uagb-ifb-separator"></div><p class="uagb-ifb-desc">Bei der <a href="https://school-of-ideas.hamburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hamburg School of Ideas </a>findest du Dual-Ausbildungen und jede Menge Weiterbildungen für Kreative – ich habe da auch schon öfter <a href="https://www.christagoede.de/texterschmiede-meisterkurs-2015/">Kurse</a> belegt. Oder willst du lernen, wie du gefährlich schreibst? Dann ist vielleicht <a href="https://www.textmatters.org/gelbgurt-copywriting" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Daniela Rohrigs Gelbgurt-Copywriting-Kurs</a> genau das Richtige für dich.<br>Wenn du vorab schon mehr wissen willst über den Aufbau eines Werbetextes, klick doch mal auf meine Artikel <a href="https://www.christagoede.de/aufbau-werbetext/">&#8222;Werbetexte schreiben: Du, ich hab da mal ein Problem. Oder doch einen Brotkasten?&#8220;&nbsp;</a>und <a href="https://www.christagoede.de/werbetexte-erstellen/">&#8222;Werbetexte: 6 Tipps für Texte, die überzeugen.&#8220;</a></p></div></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-muss-man-sich-spezialisieren-als-werbetexter-oder-werbetexterin">Muss man sich spezialisieren als Werbetexter oder Werbetexterin?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/03/Lupe-Rot-430x423.png" alt="Werbetexter und Werbetexterinnen haben eine eingebaute Lupe, mit der sie Dinge ganz genau betrachten" class="wp-image-8314"/></figure>



<p>Du kannst. Aber du musst nicht. Weder inhaltlich, noch in der Textdisziplin. Aber meiner Erfahrung nach lohnt sich eine Spezialisierung. Zum Beispiel, wenn du einen medizinischen Hintergrund hast. Und dein Fachwissen gerne weiter in deine tägliche Arbeit einbringen möchtest. </p>



<p>Doch Werbetexterinnen und Werbetexter produzieren Content für ganz verschiedene Medientypen: Im Printbereich schreibst du etwa Broschüren, Artikel oder andere redaktionelle Beiträge für Magazine/Blogs und textest Flyer. Auch Spezialisten und Expertinnen für Videos, Podcasts oder digitale Lernmodule sind sehr gefragt. </p>



<p>Ich selbst arbeite fast ausschließlich für Online-Kanäle: Ich entwickle Konzepte und schreibe Texte, Artikel und Blogbeiträge für Websites. Hin und wieder kreiere ich auch noch Content für die Printprodukte meiner Kunden und Kundinnen. Oder eine mehrstufige Kampagne. Und in den letzten Jahren mache ich auch immer mehr Markenberatung. Das heißt, ich helfe Menschen dabei, ihre eigene Marke zu entdecken. Und diese dann mit authentischem Leben zu füllen. </p>



<p>Auch eine Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen kann in Sachen Content sehr nützlich sein: Manche meiner Kolleginnen und Kollegen arbeiten zum Beispiel besonders gerne für hippe Trendkampagnen großer Marken. Oder für kleine und mittelständische Unternehmen, die erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen anbieten. So wie ich. Da gibt es viel zu lernen! </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-wege-gibt-es-um-freiberuflich-als-werbetexter-oder-werbetexterin-zu-arbeiten">Welche Wege gibt es, um freiberuflich als Werbetexter oder Werbetexterin zu arbeiten?</h2>



<p>Manche von uns arbeiten als Freelancer weiterhin für Agenturen. Das hat den Vorteil, dass du zeitlich befristet für ein einzelnes Projekt arbeitest. Du musst also nicht mehr jahrelang in Festanstellung auf einem Kunden oder einer Auftraggeberin sitzen. Auch Unternehmen greifen immer mal wieder auf Freelancer zurück: wenn sie etwa den Relaunch der Website umsetzen. Oder große Kampagnen für die Kundinnen und Kunden durchführen, die sie allein mit Festangestellten nicht wuppen können. Diese Form der Freiberuflichkeit hat den Vorteil, dass du für einige Monate gut ausgelastet bist. Und du weißt von Anfang an, wie viel Geld am Monatsende in die Kasse kommt. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil!</p>



<p>Ich hingegen arbeite nur selten für Agenturen. Sondern lieber direkt für kleine und mittelständische Unternehmen. Denn dort bin ich Beraterin und Texterin in einem. Doch die Volumina der Aufträge sind oft kleiner. Das heißt, ich arbeite jeden Monat für viele verschiedene Firmen. Genau diese Themenvielfalt macht ziemlich viel Spaß ;-). Deswegen geht es in meinem Hirn kreativ und strukturiert gleichzeitig zu! Wenn du mehr wissen willst, bitte hier entlang: <a href="https://www.christagoede.de/so-entsteht-ein-werbetext/">&#8222;9 Phasen bis zum fertigen Werbetext: Einblicke in Hirn und Herz einer Texterin.&#8220;</a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-viel-verdient-man-als-werbetexter-oder-werbetexterin">Wie viel verdient man als Werbetexter oder Werbetexterin?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" width="350" height="377" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Motivator.jpg" alt="Ein Kessel voller Geld" class="wp-image-9106" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Motivator.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/10/Motivator-279x300.jpg 279w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>2023 verdienen <a href="https://www.gehalt.de/beruf/werbetexter" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fest angestellte Werbetexterinnen und Copywriter laut gehalt.de pro Jahr zwischen 37.608 € und 46.320 €</a>. Persönlich kann ich nichts zu den Gehältern sagen, da ich schon viele Jahre keine Angestellte mehr bin. Aber ich möchte vermuten, dass es da auf die Region ankommt. Und natürlich auch auf deine Berufserfahrung sowie deine Spezialisierung. Ich kenne Leute, die weit oberhalb dieser Range liegen!</p>



<p>Selbstständige sollten sich bei ihrer Preisgestaltung nach den Vorgaben des Berufsverbands Text und Konzeption richten. Das waren im Jahr 2020 90 €/h netto (jetzt haben wir 2024: Du solltest mittlerweile dreistellige Beträge aufrufen als Werbetexter oder Werbetexterin. Denn die Inflation ist auch an uns nicht spurlos vorübergegangen). Auch, wenn du kein Mitglied des Berufsverbands bist, kannst du dir dort den Marktmonitor bestellen. Er hilft dir, deine Preise solide zu kalkulieren. </p>



<h3 class="wp-block-heading">EXKURS: Warum Centbeträge pro Wort keine Option für Werbetexter und Werbetexterinnen sind.</h3>



<p>Gerade zum Start in die Freiberuflichkeit vergessen viele, dass sie ja nicht 40 Stunden Contentproduktion pro Woche verkaufen. Sondern erheblich weniger. Schließlich gehören zur Arbeitszeit auch die Buchhaltung, die Akquise, die Selbstvermarktung. Ja, sogar die Zeit, in der du deinen Schreibtisch aufräumst oder dein Arbeitszimmer putzt, ist Arbeitszeit! Oder hast du Bock, 60 Stunden in deinem Arbeitszimmer zu sitzen? Neeee, gelle &#8230; </p>



<p>Außerdem müssen Selbstständige für ihren Urlaub vorarbeiten. Und sich ein finanzielles Polster für Krankheitszeiten zulegen. Du willst wissen, welche Kosten du bei deiner Preiskalkulation einbeziehen solltest? Bei <a href="https://www.akademie.de/wissen/online-rechner-stundensatz-nettoeinkommen-selbststaendig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">akademie.de findest du einen detailreichen Stundensatz-Rechner</a>. </p>



<p>ACHTUNG: Bei den vielen Text-Plattformen, die es im Internet gibt, wirst du in den allermeisten Fällen nicht genug Geld verdienen, um vom Copywriting zu leben. Dort solltest du dich meiner Meinung nach nur anmelden, wenn du ein Hobby suchst, das nebenher ein paar Cents abwirft &#8230; Und um Facebook-Gruppen, in denen solche Aufträge für Texter und Texterinnen angeboten werden, solltest du auch einen großen Bogen machen. Denn diese Form der mies bezahlten Hobbyschreiberei hält dich nur davon ab, dich besser im Markt aufzustellen. Und dann erheblich anständiger bezahlte Aufträge zu bekommen! </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-welche-charaktereigenschaften-solltest-du-mitbringen-wenn-du-werbetexter-oder-werbetexterin-werden-willst">Welche Charaktereigenschaften solltest du mitbringen, wenn du Werbetexter oder Werbetexterin werden willst?</h2>



<p>Hui, das ist eine schwierige Frage. Ich versuche, sie trotzdem zu beantworten. Neben einem guten Sprachgefühl solltest du meiner Meinung nach sehr neugierig sein. Lust haben, immer Neues zu lernen. Und du solltest komplexe Dinge schnell verstehen können. Denn als Werbetexterin oder Copywriter arbeitest du dich immer wieder in völlig neue Themen und Branchen ein. Da ist auch eine gewisse Hartnäckigkeit gefragt! Denn manche Themen gehen nicht so leicht von der Hand.</p>



<p>Wenn du dich in Werbung und Marketing selbstständig machen willst, solltest du dazu noch gut mit Menschen umgehen können. Und zuhören können! Denn bei unserem Job ist manchmal ein feines Gespür für Zwischentöne und diplomatisches Geschick gefragt. Ach ja, du solltest ziemlich gut organisiert sein. Und Buchhaltung, Steuer und dein eigenes Marketing im Griff haben. </p>



<p>Relativ stressresistent solltest du auch sein, wenn du beruflich schreiben willst. Denn in diesem Job kommen die Ideen nicht auf Knopfdruck, sie entwickeln sich manchmal sehr langsam. Es kann also auch mal sein, dass dir die Zeit wegläuft. Und du Tag und Nacht nach einer zündenden Idee suchst. Doch dann macht es Peng und sie ist da! Was für ein Gefühl. Ich liebe das so sehr &#8230;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer nicht fragt &#8230; </h3>



<p>Außerdem wandelt sich unser Beruf mit der Digitalisierung stark. Derzeit ist zum Beispiel Fachwissen über die Funktionsweisen von Websites, Social Media-Kanälen oder den Möglichkeiten der KI gefragt. Wichtig ist meiner Meinung nach zudem, dass du keine Scheu hast, anderen Menschen immer wieder neue Fragen zu stellen. Und zwar so lange, bis du verstanden hast, worum es in deinem Text gehen soll. Und welche Zielgruppen der Text erreichen soll. Denn erst dann kannst du anfangen zu schreiben. </p>



<p>Zusätzlich musst du als Copywriter, Texterin oder Werbetexterin rauskitzeln, was deine Kundin oder den Auftraggeber so besonders macht. Da geht&#8217;s oft ans Eingemachte, wenn ihr zusammen den <a href="https://www.christagoede.de/usp-alleinstellungsmerkmal/">USP</a> sucht. Doch diese Themen intensiv zu bearbeiten und das passende Copywriting zu entwickeln, macht richtig viel Spaß!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Digital-Wissen ist unverzichtbar für Texterinnen und Texter!</h2>



<p>Corona hat es gezeigt: Werbetexter und Werbetexterinnen sollten fit in den digitalen Welten sein. Und keine Berührungsängste haben. Denn mit Zoom, Slack, Evernote oder Google Drive kannst du deine Arbeit einfach und zeitsparend organisieren. Und gleichzeitig online mit deiner Kundschaft eure Themen bearbeiten und zusammen schreiben. Ganz egal, wo auf der Welt ihr euch gerade befindet. Denn wenn du dir einen gewissen Ruf als Texterin oder Texter erarbeitet hast, kommen auch Kundinnen und Kunden aus dem Ausland auf dich zu. </p>



<p>Und dann ist das noch das Thema KI, das uns in der Kreativbranche derzeit umtreibt: Die einen sagen, es wird unseren Beruf bald nicht mehr geben. Weil die KI Copywriting – oder sogar das gesamte Marketing – besser, schneller und kostengünstiger erledigen können wird. Die anderen warten erst mal ab. Ich habe mich für einen dritten Weg entschieden: Ich beschäftige mich intensiv mit den Möglichkeiten dieser Tools. Denn zum einen möchte ich immer alles genau wissen. 😉 Und zum anderen teste ich, wie mir die KI helfen kann bei meiner eigenen Arbeit. Und natürlich bei der meiner Kundschaft. Mein Wissen gebe ich mittlerweile auch in einem speziellen Workshop weiter. Vielleicht ist das <a href="https://www.christagoede.de/texte-schreiben-mit-ki/">KI-Testing</a> auch etwas für dich? </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-kann-man-in-diesen-beruf-auch-quer-einsteigen">Kann man in diesen Beruf auch quer einsteigen?</h2>



<p>Klar! Ich kenne keinen Menschen, der nicht quer in diesen Beruf eingestiegen ist ;-). Manche sind autodidaktisch zum Copywriting gekommen. Andere haben wie ich ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen. Und sind dann in die Werbung und ins Marketing eingestiegen. Wichtig ist, dass du Lust auf Sprache und Schreiben hast, wenn du Copywriting machen willst. Und dich gerne tief in die Köpfe deiner Kundinnen und Auftraggeber sowie verschiedene Zielgruppen hineindenken möchtest. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-bilden-sich-texterinnen-und-texter-fort">Wie bilden sich Texterinnen und Texter fort?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch-430x463.jpg" alt="Eine Werbetexterin oder ein Werbetexter liest ein Buch" class="wp-image-14315"/></figure>



<p>Unser Beruf ist ziemlich lernintensiv: Zum einen lernen wir natürlich jeden Tag Neues on the job. Weil viele von uns für ganz unterschiedliche Branchen und in verschiedenen Themenbereichen arbeiten. Das heißt, wir denken uns beim Texten immer wieder neu und sehr tief in Inhalte, Ziele, Zielgruppen sowie die Werte- und Sprachwelten und SEO-Strategien von Unternehmen hinein. Manchmal sogar mehrfach am Tag in verschiedene! </p>



<p>Ich halte es für wichtig, sich mit anderen aus unserer Zunft zusammenzusetzen: Das mache ich regelmäßig in der ein mal jährlich stattfindenden Akademie meines Lieblingsnetzwerks &#8222;<a href="http://www.texttreff.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Texttreff</a>&#8222;. Dort besuche ich verschiedene Workshops und biete auch selbst welche an. Außerdem habe ich 2015 die Meisterklasse der <a href="https://www.christagoede.de/texterschmiede-meisterkurs-2015/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hamburg School of Ideas (früher Texterschmiede)</a> besucht und im Sommer 2023 eine Weiterbildung zum Thema &#8222;KI und Emotion&#8220; gemacht. Und 2012 einen <a href="https://www.christagoede.de/social-media-managerin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschluss als Social Media-Managerin an der Fachhochschule in Kön</a> erreicht. Derzeit sehe ich mich nach einer guten SEO-Ausbildung um und beschäftige mich noch intensiver mit den Möglichkeiten der KI. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Techis gesucht! </h3>



<p>Texterinnen und Texter, die sich wie ich auf digitale Bereiche spezialisiert haben, sollten sich umfassend weiterbilden: Welches Soziale Netzwerk passt? Hier müssen wir gut Bescheid wissen über die Funktionsweisen und die User der verschiedenen Kanäle. Welcher Website-Aufbau ist für den Kunden oder die Auftraggeberin geeignet? Welche Funktionen muss die Website haben? Welche Plug-ins eignen sich dafür? Wie funktioniert SEO? Worauf kommt es an, wenn wir aus einer grausamen Wortwüste einen zielführenden Text machen? Und welche KI Tools sind jetzt schon wichtig – oder könnten relevant werden für meine Arbeit? Es gibt viel zu tun für uns Techis, um hier die passenden Antworten zu finden ;-).</p>



<p>Gerade bei den topaktuellen digitalen Themen wie KI oder SEO ist es schwer für uns Texterinnen und Texter, eine passende Fortbildung zu finden. Da sind dann deine autodidaktischen Fähigkeiten gefragt. Denn in Blogs, Podcasts oder Magazinen findest du viele Informationen und Tipps. Und du solltest den Mut mitbringen, Dinge einfach mal auszuprobieren. Wenn&#8217;s nicht klappt, übst du dich im schöner scheitern. Habe ich auch schon oft gemacht. 😉 Doch im Scheitern liegt auch die Chance, sich zu entwickeln. Das gilt auch in der Werbung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es einen Unterschied zwischen Textern/Texterinnen, Werbetextern/Werbetexterinnen und Copywritern/Copywriterinnen?</h2>



<p>Eine berechtigte Frage! Ich glaube nicht, dass es zwischen diesen Bezeichnungen extreme Unterschiede gibt. Doch wir gut ausgebildeten Spezialistinnen und Spezialisten müssen derzeit erleben, dass sich viele Leute Werbetexter, Texterin oder Copywriter nennen, die unser Handwerk nicht wirklich beherrschen. Diese Leute schrubben Textwüsten und SEO-Zumutungen zu Centpreisen. Und merken erst spät, dass sie vom Ertrag ihrer Arbeit nicht leben können. Das ist eine gruselige Entwicklung, von der ich mich gezielt absetze. Vielleicht bin ich also bald keine Texterin oder Werbetexterin mehr, sondern &#8222;Content-Creator Text&#8220;? Oder die Person, die KI-Output bewertet und optimiert? Wer weiß, wohin sich Marketing und Werbung entwickeln werden &#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es für dich weiter? </h2>



<p>Ob mir das alles Angst macht? Und ich deswegen jemandem von diesem Beruf abraten würde? Nein! Denn wir Werbetexterinnen und Werbetexter müssen sich sowieso regelmäßig neu erfinden und uns ggf. in andere Richtungen entwickeln, als wir gedacht haben. Deshalb glaube ich, dass es für pfiffige Texter und Texterinnen immer eine Nische in der Werbung geben wird. Ich halte immer die Augen offen. Greife Trends auf beim Copywriting. Und versuche, immer einen Schritt voraus zu sein. Und so gilt: Wenn du neugierig und ein wenig mutig bist, dann ist die Werbetexterei genau das Richtige für dich.</p>



<p>Du willst mehr wissen über uns Texter und Texterinnen? Hier gehts zu einem<a href="https://www.christagoede.de/blogparade-neue-berufe/"> Blogbeitrag mit dem Thema neue Berufe. </a></p>



<p>Dir hat dieser Artikel übers Copywriting gefallen? Ich freue mich, wenn du ihn teilst. 😉 </p>



<p>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Leidenschaft im Job &#8211; wichtig für den Erfolg?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2015 06:06:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leidenschaft und Herzblut – ein authentischer Arbeitsstil mit Ecken und Kanten Heute starte ich eine Reihe, in der ich in unregelmäßigen Abständen Themen näher beleuchten werde, die meiner Meinung nach für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind. Den Anfang macht die Leidenschaft: Diese, in meiner Weltsicht mit Leidenschaft verbundenen positiven Emotionen wie Liebe oder Kraft sind echte Erfolgsfaktoren. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Leidenschaft und Herzblut – ein authentischer Arbeitsstil mit Ecken und Kanten</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-8967 size-full" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Beautiful-things-e1442397003564.jpg" alt="Beautiful things" width="350" height="278" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Beautiful-things-e1442397003564.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/09/Beautiful-things-e1442397003564-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" />Heute starte ich eine Reihe, in der ich in unregelmäßigen Abständen Themen näher beleuchten werde, die meiner Meinung nach für den Erfolg eines Unternehmens wichtig sind. Den Anfang macht die Leidenschaft: Diese, in meiner Weltsicht mit Leidenschaft verbundenen positiven Emotionen wie Liebe oder Kraft sind echte Erfolgsfaktoren. Sie treiben uns an, helfen uns dabei, echte Herausforderungen zu überwinden und lassen uns jeden Tag freudig zur Arbeit gehen. Kurz: Sie lässt uns authentisch sein und zeigt uns, wer wir sind. Aber hui &#8230; schon alleine die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leidenschaft" target="_blank">Wikipedia-Definition</a> bietet eine Menge Gedankenfutter:</p>
<blockquote><p><em>Leidenschaft (gesteigert, aber als Begriff abkommend: Inbrunst) ist eine das Gemüt völlig ergreifende Emotion. Sie umfasst Formen der Liebe und des Hasses, wird aber auch für religiösen, moralischen oder politischen Enthusiasmus benutzt und beschreibt die intensive Verfolgung von Zielen von beispielsweise Kunstliebhabern, Sammlern oder von Tierfreunden. Im ursprünglichen Sinn schwingt der Beilaut von etwas Zerstörerischem oder Leiden Schaffendem mit. Im heutigen Alltagssprachgebrauch hat der Begriff diese Konnotation eher selten; &#8218;Leidenschaft&#8216; wird oft wertfrei oder positiv konnotiert (siehe auch Liebesbeziehung).</em></p></blockquote>
<p>Um mich dieser Definition anzunähern und sie auf meine Arbeit und meinen Arbeitsstil zu beziehen, nehme ich das Zitat mal Satz für Satz auseinander:</p>
<p><strong>1. Leidenschaft (gesteigert, aber als Begriff abkommend: Inbrunst) ist eine das Gemüt völlig ergreifende Emotion. </strong><br />
Wenn ich diesen Satz auf mich und meine Arbeit beziehe, dann stimme ich vollkommen überein: Ich empfinde Liebe für meinen Job, der mir unglaublich viel Spaß macht. Und da ich ohnehin ein spaßgetriebener Mensch bin, passen mein <span id="more-8961"></span>Job und ich sehr gut zusammen. Und auch den emotionalen Zustand, der mein Gemüt vollkommen ergreift, kenne ich sehr gut: Diesen Zustand erreiche ich in dem Moment, in dem ich in den so genannten Flow gerate. Ich vergesse die Zeit, bin so vollkommen vertieft in ein Thema, dass ich mich erschrecke, wenn zum Beispiel das Telefon klingelt. Wenn ich nicht gestört werde, kann sich dieser Zustand über mehrere Stunden erstrecken &#8211; wenn ich &#8222;aufwache&#8220;, ist es oft draußen schon dunkel.<br />
Darüber hinaus bin ich jedes Mal gerührt, wenn eine Website online geht, an deren Entstehung ich beteiligt war: Auch nach so vielen Jahren berührt es mich emotional, wenn andere Menschen einen meiner Texte lesen, oder auf einer Website surfen, die ich konzeptioniert habe oder meine Kurzgeschichten mögen und das auch noch öffentlich in Rezensionen schreiben. Genau so freue ich mich, wenn ein Social-Media-Posting besonders viele Interaktionen hervorruft oder wenn ein Blogbeitrag oft geteilt und kommentiert wird. Hier bekomme ich also ganz viel zurück für meinen leidenschaftlichen Einsatz &#8211; wundervoll!<br />
(Nun wissen Sie, wie Sie mich wirklich glücklich machen können, gelle 😉 )</p>
<p><strong>2. Sie umfasst Formen der Liebe und des Hasses, wird aber auch für religiösen, moralischen oder politischen Enthusiasmus benutzt und beschreibt die intensive Verfolgung von Zielen von beispielsweise Kunstliebhabern, Sammlern oder von Tierfreunden. </strong><br />
Hier komme ich nur teilweise mit &#8230; obwohl &#8230; regelrechten Hass empfinde ich für alles, was mit Steuer zu hat. Aber dafür habe ich ja meinen Steuerberater und die eine Stunde Quittungen sortieren im Monat kriege ich gerade noch so hassfrei &#8211; wenn auch sichtlich genervt &#8211; hin. Da ist es also nicht ganz so arg mit der negativen Leidenschaft, was ein Glück.<br />
Enthusiasmus fühle ich auch, allerdings ausschließlich im moralischen Sinne: Ich sehe mich in der Pflicht meinen Kunden gegenüber, gute Texte und Konzepte zu schreiben, gute Werbung zu machen oder spannende Unterhaltung zu bieten &#8211; schließlich geben sie mir viel Geld dafür! Also bekommen sie auch gute Arbeitsergebnisse, denn das ist der Deal.<br />
Meine Ziele verfolge ich ebenfalls sehr intensiv, wobei das bei mir oft die Ziele der anderen sind &#8211; schließlich soll mein Output dafür sorgen, das meine Kunden ihre Ziele erreichen. Doch da mein Job ohnehin zu einem guten Teil daraus besteht, mich in andere Menschen wie Zielgruppen etc. hineinzudenken, sind diese Ziele fast mit meinen eigenen Zielen identisch. Passt also.<br />
(Sammlerin bin ich auch: Ich sammele positives Kundenfeedback in einem eigenen Ordner in meinem Mailprogramm. Denn diese Mails motivieren mich, wenn ich mich mal in einem kreativen Tief befinde oder an meiner Arbeit zweifele. Vielleicht wäre das auch ein Tipp für Sie? 😉 )</p>
<p><strong>3. Im ursprünglichen Sinn schwingt der Beilaut von etwas Zerstörerischem oder Leiden Schaffendem mit. Im heutigen Alltagssprachgebrauch hat der Begriff diese Konnotation eher selten; &#8218;Leidenschaft&#8216; wird oft wertfrei oder positiv konnotiert (siehe auch Liebesbeziehung).<br />
</strong>Den Spruch von der &#8222;Leidenschaft, die Leiden schafft&#8220; fand ich schon immer doof &#8211; ich bin wohl noch so jung, dass ich nur den heutigen Alltagssprachgebrauch des Wortes Leidenschaft verinnerlicht habe. Wobei ich Leidenschaft nie als wertfrei erlebe &#8211; denn sie ist der Motor meines kreativen Schaffens. Sie drückt sich in meinem Willen aus, meinen geliebten Job jederzeit richtig und vollständig machen zu wollen. Sie zeigt, dass ich für eine Sache brenne und mit Herzblut dabei bin. Deswegen tut es sehr weh, wenn ich mal scheitere. Ja, das kommt vor &#8211; nicht oft, aber es kommt vor, dass ich mit einem Text nicht wirklich zufrieden bin, dass sich mir ein Thema nicht vollständig erschließt oder dass ich mich nicht 100 % in eine Zielgruppe reindenken kann. Deswegen achte ich sehr darauf, dass ich immer voll und ganz hinter den Unternehmen stehe, für die ich arbeite &#8211; halbe Sachen gibt es hier nicht! Und so kommt es vor, dass ich einen Auftrag ablehne, weil mir das Produkt, die Dienstleistung oder auch der Auftraggeber als Mensch aus irgendeinem Grund Bauchschmerzen bereitet. Denn eine solche Zusammenarbeit wäre unbefriedigend &#8211; für beide Seiten.<br />
(Wenn Sie ein Atomkraftwerk betreiben, Waffen produzieren oder ein rechtsextremes Weltbild haben, sollten Sie mich gar nicht erst anrufen &#8211; über alles andere lässt sich sprechen 😉 )</p>
<h3>Ich bin neugierig: Wie äußert sich Ihre Leidenschaft für Ihren Job?</h3>
<p>Sie sehen: Mit Leidenschaft sind immer auch eine Menge Persönlichkeit &#8211; die berühmten Ecken und Kanten &#8211; und auch individuelle Herangehensweisen an die Herausforderungen des beruflichen Alltags verbunden. Deswegen glaube ich, dass es ganz verschiedene Wege gibt, wie sich Leidenschaft bei der Ausübung des Berufes zeigt. Ich möchte gerne Ihre leidenschaftliche Sicht der Dinge kennenlernen: Für was brennen Sie? Wie äußert sich Ihre Leidenschaft für Ihren Beruf? Haben die damit verbundenen Emotionen negative Auswirkungen auf Ihr Tun?</p>
<p>Ich freue mich auf Ihre leidenschaftlichen Statements, Liebesschwüre oder Vorträge zu Ihrem Beruf! Übrigens: Im zweiten Teil geht es im Oktober um das Thema <strong>Kundenzufriedenheit</strong> &#8211; einem weiteren, leider oft unterschätzten Erfolgsfaktor.</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Expertenwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>Angi Henns Mutmach-Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2013 13:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220; Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Immer mit dem Herzen dabei sein.&#8220;</em></h2>
<p>Angi und ich kennen uns seit vermutlich mehr als 20 Jahren: Wir haben eine ähnliche Peergroup und treffen uns oft auf Partys und Konzerten. Außerdem arbeiten wir beide im kreativen Bereich und haben auch schon zusammen ein paar Projekte als Dreamteam Design/Text gewuppt. Angi hat neben dem Freelancerdasein als Designerin seit mehr als zwei Jahren ein zweites Standbein: <a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">Peggy Sue Frankfurt </a>&#8211; einen Laden für Retrofashion &amp; Lifestyle. Hier ihr Beitrag zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<h3>Angi Henn: meine Mutmach-Geschichte</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5246" alt="Angi Henn" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/angihenn-430x462.jpg" width="271" height="291" />Laut meiner Visitenkarte war ich &#8222;Creative Director&#8220; in einer Agentur &#8211; letztendlich aber einfach nur ein Depp vom Dienst ohne Perspektiven. Und obendrein hatte ich noch einen Chef, der mir immer wieder verkündete, dass man in „meinem Alter“ (ich war Mitte dreißig) ohnehin nicht mehr kreativ sein könnte.</p>
<p>Meine berufliche Veränderung fing mit einem Coaching an: Über das Webgrrls-Netzwerk habe ich <span id="more-5235"></span>Martina Diel kennengelernt und ein Coaching gebucht, um Ideen zu sammeln, wie ich in meinem Beruf weiterkommen könnte. An einem der beiden Coachingtage kam ich in einem meiner Lieblingsröcke im 50er Jahre Stil – und als Martina mich darauf ansprach, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Was möchte ich wirklich gerne machen? Petticoats verkaufen!</p>
<p>Es dauerte jedoch noch weitere 8 Jahre, viel Recherche, viele Gespräche und eine Businessplanberatung von den Wirtschaftspaten – und zum Glück wurde ich Ende 2009 von der Agentur entlassen! Das klingt natürlich erst mal widersprüchlich. Aber ich habe zunächst mal als Freelancerin in meinem alten Beruf als Webdesignerin weiter gearbeitet und nebenbei meine Ladenpläne vorangetrieben. Im Juni 2011 war es dann so weit: Ich konnte mein Modegeschäft „Peggy Sue Frankfurt“ mit Damenmode im Retro-Stil eröffnen. So viel positive Resonanz hätte ich nie zu träumen gewagt: regionale und überregionale Presse, Modenschauen auf Veranstaltungen und beim European Elvis Festival, seit Ende 2011 eine bezaubernde und engagierte Mitarbeiterin … und das Allerbeste: so viele wunderbare und begeisterte Kundinnen.</p>
<p>Es heißt ja immer „Der Kunde ist König“. Aber möchte man denn König sein? Im berühmten Märchen traut sich keiner, dem König zu sagen, dass er eigentlich gar nichts anhat. Meine Kundinnen sind insofern Königinnen, dass sie jede für sich die tollsten und schönsten Frauen der Welt sind. Egal, ob groß, klein, dick, dünn, alt, jung – ich freue mich über jede, die mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Laden geht. Dafür muss man natürlich etwas tun: Vorschläge machen und der Kundin auch mal ein Kleid zeigen, dass sie so gar nicht in Erwägung gezogen hätte. Stoffproben aus den USA anfordern, damit eine junge Braut sehen kann, welcher Farbton am besten zu ihrer geerbten Vintage-Handtasche passt. Die Ladentür nicht auf die Sekunde genau zuknallen, nur weil jetzt Feierabend ist. Doch das Allerwichtigste ist: Immer mit dem Herzen dabei sein. Nur Sachen im Laden haben, von deren Qualität ich überzeugt bin. Und die eigene Begeisterung auf die Kundinnen übertragen.</p>
<p>Die Zukunft bleibt spannend, Ende diesen Jahres beziehe ich ein neues, schönes, größeres Ladengeschäft mit viel Platz für neue Ideen. Ab Mitte 2014 ist ein Onlineshop geplant – da kann ich natürlich meine Erfahrungen aus dem Webdesign einbringen. Wie schön, dann mal mich selbst als Kundin zu haben und nicht stundenlang diskutieren zu müssen, ob der Button rot oder blau, links oder rechts sein muss … Das Webdesign werde ich sicher nicht ganz aufgeben. Wie gesagt, die Erfahrungen aus dem einen helfen auch beim anderen. Ich habe den Schritt zum eigenen Laden nie bereut und freue mich auf alles, was die Zukunft so bringt.</p>
<p><strong>Angi Henn/Peggy Sue Frankfurt im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Link zu Peggy Sue Frankfurt" href="http://www.peggysuefrankfurt.de/" target="_blank">www.peggysuefrankfurt.de/</a></li>
<li><a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com/peggysuefrankfurt" target="_blank">www.facebook.com/peggysuefrankfurt</a></li>
<li> www.angihenn.com/</li>
</ul>
<p>Hier finden Sie die anderen Beiträge zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>.</p>
<address>Bildquellenangabe: Angi Henn/Fotografin Ulrike Klaiber</address>
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		<item>
		<title>Heike Thompsons Mutmach-Geschichte</title>
		<link>https://www.christagoede.de/heike-thompsons-mutmach-geschichte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2013 08:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut!&#8220; Heike Thompson kenne ich seit Ende letzten Jahres: Sie besuchte einen Vortrag und einen Workshop zum Thema &#8222;Unternehmerinnen auf Facebook&#8220;, die ich beim Business-Club BPW Club Kaiserslautern e. V. gehalten habe. Darüber hinaus habe ich Heike umfassend beraten in Sachen Facebook. Heike ist nicht nur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><em>&#8222;Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut!&#8220;</em></h2>
<p>Heike Thompson kenne ich seit Ende letzten Jahres: Sie besuchte einen Vortrag und einen Workshop zum Thema &#8222;Unternehmerinnen auf Facebook&#8220;, die ich beim Business-Club BPW Club Kaiserslautern e. V. gehalten habe. Darüber hinaus habe ich Heike umfassend beraten in Sachen Facebook. Heike ist nicht nur toll, sondern auch warmherzig und ziemlich stark &#8211; wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und sind bis heute in Kontakt. Heike hat viel erlebt und viel erreicht in ihrem Leben. Leider hat sie kein eigenes Blog &#8211; deswegen finden Sie ihren Beitrag zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a> in meinem Blog:<span id="more-5207"></span></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<h3>Heike Thompson: meine Mutmach-Geschichte</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5209" alt="Heike Thompson" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/11/stehend_lachend_IMG_0034_geschnitten-430x549.jpg" width="258" height="329" />36 Jahre habe ich vergeblich versucht, es vielen recht zu machen – nur mir nicht. Na ja, mir natürlich auch ein bisschen. Ich habe schon sehr früh das Gefühl gehabt, „irgendwie aus der Art zu schlagen“. Den Vorstellungen meiner Eltern habe ich nur sehr selten entsprochen. Mein Streben nach „mehr“ war meinen Eltern – ich glaube bis zu Ihrem Tod – sehr suspekt. Kam ich doch aus einer Arbeiterfamilie, was auch immer das heißen mag, und da blieb man/frau auch. Frau suchte sich zu meiner Zeit einen Mann, bekam Kinder und lebte happy ever after. Ich nicht!</p>
<p>Dieses Gefühl, es recht machen zu müssen, hat mich ganz lange Zeit nicht verlassen. Ich war ziemlich erfolgreich, habe viel Geld verdient, aber irgendwie fehlte da immer etwas. Mit 41 habe ich dann ein betriebswirtschaftliches Aufbaustudium absolviert. Mein Aufbruch zum ICH begann jedoch mit 42. „Persönlichkeitsentwicklung für Unternehmer und Führungskräfte“, so lautete der Titel des 3-jährigen, lebensbegleitenden Weiterbildung. Das war in der Tat eine Reise zum ICH. Es folgten weitere Ausbildungen zum NLP-PractionerCoach und SystemCoach, abgerundet mit einer Ausbildung zur Mediatorin.</p>
<p>2007 war dann ein Jahr der Entscheidung: Ich hatte die Position der stellvertretenden Geschäftsleitung inne, aber eben nur stellvertretend. So toll mein damaliger Chef auch war, es gab immer wieder Situationen, wo mir klar gemacht wurde, wer dort der Boss ist. Das fand ich gar nicht gut. Im November 2007 stand mit meiner Tochter ein längerer Krankenhausaufenthalt an. Von meinem Chef verabschiedete ich mich mit den Worten: „Wenn ich wieder da bin, werde ich Partner oder ich gehe.“ Was soll ich Euch sagen, Partner wurde ich nicht. Und – eine Frau ein Wort – ich reichte meine Kündigung ein.</p>
<p>Mir war klar, dass ich meine Ideen nur umsetzen kann, wenn ich mein eigener Chef werde. Den Ausschlag gaben dann zwei Freunde von mir: Der eine versprach mir eine Couch zum Schlafen, der andere eine warme Mahlzeit pro Tag – und das bis zu meinem Lebensende. Ich überlegte kurz, was das schlimmste sein könnte – nur eine Couch zum Schlafen und ein warmes Essen pro Tag. Was hatte ich zu verlieren? Nichts, außer meinem Traum. Dann rief ich den Vater meiner Kinder an und sagte ihm: „Ich mache mich jetzt selbstständig und wenn das schiefgeht, dann musst du die Kinder nehmen, weil dann kann ich sie nicht mehr versorgen.“</p>
<p>Dann ging es los – mit betriebswirtschaftlicher Beratung für KMUs. Das war ok, aber immer noch nicht so das Richtige. Im Laufe der Zeit spürte ich immer mehr, dass mir der Mensch wichtiger als alles andere ist. Bei den nachfolgenden Weiterqualifizierungen war die zentrale Frage: „Wie kann ich mich persönlich weiterentwickeln?“ Bis zum heutigen Tag habe ich das Gefühl, je mehr ich lerne, um so mehr weiß ich, was ich nicht weiß.</p>
<p>Das, was ich unumstößlich weiß, ist: Wenn eine echte Herzensentscheidung getroffen wird, geht es immer gut! Dann gehen die irreführenden Türen zu und die richtigen Türen auf. Nicht immer zeitgleich – leider –. Ich sage mir dann immer „Jetzt will das Leben Dich wieder testen“ und wenn ich trotz aller Widerstände bei meiner Entscheidung bleibe – bumm geht die Tür auf, die mich wieder ein Schritt weiterbringt.</p>
<p>Das, was ich heute weiß, ist: Ich gebe diese (Selbst-)Erfahrungen in meinen Coachings weiter. Aufgrund der Selbsterfahrung auch sehr authentisch und empathisch, das sagen meine Kunden. Meine Motto „Mut in der Angst!“ – diesen Mut wünsche ich allen Bloglesern!</p>
<p><strong>Heike Thompson im Internet:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Link zur Website" href="http://www.ioplan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ioplan.de</a></li>
<li><a title="Link zu Facebook" href="http://www.facebook.com/iOPlan" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.facebook.com/iOPlan</a></li>
<li><a title="Link zu Xing" href="http://www.xing.com/profiles/Heike_Thompson" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.xing.com/profiles/Heike_Thompson</a></li>
</ul>
<p>Hier finden Sie die anderen Beiträge zur Blogparade <a title="Blogparade – Mutmach-Geschichten" href="https://www.christagoede.de/blogparade-mutmach-geschichten/">&#8222;Mutmach-Geschichten &#8211; für mehr Authentizität im Job!&#8220;</a>.</p>
<address>Bildquellenangabe: Heike Thompson</address>
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		<title>Blogparade &#8211; neue Berufe</title>
		<link>https://www.christagoede.de/blogparade-neue-berufe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 07:38:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Christa persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Websites]]></category>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.christagoede.de.de/?p=3003</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Text. Konzept. Projekt.&#8220; Die Antwort auf alle Fragen nach meinem Beruf. Doch wenn ich diese Antwort gebe, ernte ich mindestens fragende Blicke &#8211; oft aber auch konkrete Nachfragen: &#8222;Das heißt, Sie schreiben? Sind Sie Journalistin? Oder schreiben Sie Bücher?&#8220; Für die Antwort muss ich tief Luft holen: &#8222;Nein, ich schreibe Werbetexte, Webtexte, Imagetexte, Sachtexte, Fachtexte, Pressemitteilungen, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/blogparade-neue-berufe/">Blogparade &#8211; neue Berufe</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;<em>Text. Konzept. Projekt.</em>&#8220; Die Antwort auf alle Fragen nach meinem Beruf.</h3>
<p>Doch wenn ich diese Antwort gebe, ernte ich mindestens fragende Blicke &#8211; oft aber auch konkrete Nachfragen: &#8222;<em>Das heißt, Sie schreiben? Sind Sie Journalistin? Oder schreiben Sie Bücher?</em>&#8220; Für die Antwort muss ich tief Luft holen: &#8222;<em>Nein, ich schreibe Werbetexte, Webtexte, Imagetexte, Sachtexte, Fachtexte, Pressemitteilungen, Blogbeiträge, Mailings, Newsletter und Texte für Social Media.</em>&#8220; Kurze Atempause:<span id="more-3003"></span> &#8222;<em>Außerdem schreibe ich Konzepte für Webauftritte, für die Pflege der Social-Media-Kanäle und entwickle digitale Vernetzungsstrategien. Und ich halte Vorträge und gebe Workshops zum Thema &#8218;Social Media für kleine und mittlere Unternehmen&#8216;.</em>&#8220; Dass ich auch noch Projektmanagement mache, zum Beispiel in der Umsetzungsphase eines neuen Webauftritts, erwähne ich meist gar nicht mehr.</p>
<p>Wibke Ladwig von der Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt kam Anfang Februar auf die hervorragende Idee, eine Blogparade zu veranstalten: &#8222;Und was machen Sie so beruflich?&#8220; Da mache ich sofort mit &#8211; schließlich lese ich selbst mit großem Interesse die Selbstbeschreibungen der Menschen, die in &#8222;neuen Berufen&#8220; arbeiten. In diesem <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-2732" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/logo.png" alt="logo" width="205" height="59" />Blogbeitrag erkläre ich die drei Worte, aus denen der <a title="Link zum Wikipedia-Artikel Claim" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claim_(Werbung)" target="_blank">Claim </a>in meinem Logo zusammengesetzt ist:</p>
<h4><a href="https://www.christagoede.de/text/">Text.</a></h4>
<p>Ich schreibe Texte. Und zwar solche, die verkaufen, informieren, zum Handeln auffordern oder &#8222;einfach nur&#8220; wirken. Die <a title="Link zum Wikipedia-Artikel Tonality" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonality" target="_blank">Tonalität </a>eines Textes passe ich an die gewünschte <a title="Link zum Wikipedia-Artikel Zielgruppe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zielgruppe" target="_blank">Zielgruppe </a>an. Je nach Medium unterscheiden sich Texte sehr stark: Ein Text für eine Broschüre ist anders aufgebaut und formuliert als der Text für eine Website. Und in den vielen <a title="Link auf die Webseite Social Media" href="https://www.christagoede.de/social-media/">Social Media</a>-Kanälen werden Botschaften wieder anders sprachlich verpackt. Immer gleich ist, dass meine Texte verstanden werden und die gewünschten Zielgruppen erreichen.</p>
<h4><a href="https://www.christagoede.de/websites/">Konzept.</a></h4>
<p>In einem Konzept fasse ich die Eckpunkte eines Auftrags zusammen, denke Ideen weiter und entwerfe Lösungen. Ein Konzept für einen neuen Webauftritt enthält zum Beispiel immer eine <a title="Link zum Wikipedia-Artikel Sitemap" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sitemap" target="_blank">Sitemap</a>, die den Aufbau der Website und die verschiedenen Navigationsebenen visualisiert. Außerdem schreibe ich Konzepte für nachhaltige Engagements in <a title="Link auf die Webseite Social Media" href="https://www.christagoede.de/social-media/">Social Media</a>: Welche Kanäle sind richtig/wichtig? Wie pflegt man diese nachhaltig? Wo kommt der Mehrwert her? Was sollte man sonst noch unbedingt beachten in den sozialen Netzwerken?</p>
<h4><a href="https://www.christagoede.de/websites/">Projekt.</a></h4>
<p>Ich bin eine hoch spezialisierte Freiberuflerin. Doch mit meinem großen Netzwerk kann ich auch Aufträge annehmen, bei denen ergänzende Kompetenzen gefragt sind: zum Beispiel Design- und Gestaltungsaufträge oder die Umsetzung von Websites in verschiedenen <a title="Link zum Wikipedia-Artikel CMS" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System" target="_blank">Content-Manangement-Systemen</a>. Als zentrale Ansprechpartnerin des Kunden stelle ich starke Teams zusammen und übernehme das Projektmanagement. Meine Kunden erhalten also Leistungen &#8222;aus (m)einer Hand&#8220;, die weit über mein eigenes Angebot hinaus gehen.</p>
<h4><em>&#8222;Und was sind Sie eigentlich von Beruf?&#8220;</em></h4>
<p>Ich bin Diplom-Politologin, das heißt ich habe <a title="Link zum Wikipedia-Artikel Politikwissenschaft" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politikwissenschaften" target="_blank">Politikwissenschaften</a> studiert. In diesem geisteswissenschaftlichen Studium habe ich gelernt, Prozesse, Strukturen und Handlungsweisen des menschlichen Zusammenlebens zu verstehen. Noch viel wichtiger ist aber, dass ich begriffen habe, wie wichtig der Blick hinter die Kulissen und das Nachfragen sind. Diese Kompetenzen bilden bis heute die Basis für meine Arbeit. Meine Arbeit, die ich so sehr liebe.</p>
<p>Ist es nun klar, was ich beruflich mache? Oder gibt es noch Fragen? Stellen Sie sie bitte &#8211; ich beantworte diese Fragen gerne!</p>
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