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	<title>Stil Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Stil Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Personenmarke aufbauen &#8211; warum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 07:09:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch du bist Marke. Immer und überall! Diesen Slogan sollte sich meiner Meinung nach eigentlich jeder Mensch direkt übers Bett hängen. Denn es ist tatsächlich so: Wir sind alle Marken. Und zwar im Privatleben genau wie im Geschäftsleben. Denn wir sind alles eigenständige Persönlichkeiten mit gewissen Merkmalen. Eben eine Personenmarke. Laut Wikipedia steht der Begriff [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auch du bist Marke. Immer und überall!</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12942" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/04/White-Cropped-Photo-Baking-Bread-Pinterest-Graphic-430x645.png" alt="Personenmarke aufbauen - warum? Ein Gehirn" width="350" height="525" />Diesen Slogan sollte sich meiner Meinung nach eigentlich jeder Mensch direkt übers Bett hängen. Denn es ist tatsächlich so: Wir sind alle Marken. Und zwar im Privatleben genau wie im Geschäftsleben. Denn wir sind alles eigenständige Persönlichkeiten mit gewissen Merkmalen. Eben eine Personenmarke. Laut Wikipedia steht der Begriff Marke &#8222;<em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marke_(Marketing)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">für alle Eigenschaften, in denen sich Objekte, die mit einem Markennamen in Verbindung stehen, von konkurrierenden Objekten anderer Markennamen unterscheiden&#8220;</a></em>. Wenn man das für Personenmarken übersetzt, könnte da stehen: &#8222;<em>Der Begriff Personenmarke steht für alle Eigenschaften, in denen sich eine Personenmarke von anderen Personenmarken unterscheidet.&#8220; </em>Das heißt also: Christa ist nicht Anna oder Elif. Und schon gar nicht Milad oder Stefan. Christa bleibt immer Christa, denn sie hat Eigenschaften, die sie von anderen Menschen unterscheiden. Das gilt auch für alle anderen Menschen. Und für alle Freiberufler, Angestellten und Unternehmerinnen sowieso.</p>
<p>Der eine oder die andere hat in seiner Kindheit vielleicht sogar schon mal den Spruch gehört: <em>&#8222;Du bist vielleicht ne Marke!&#8220;</em> In diesem Spruch klingen meiner Meinung zwei eigentlich gegensätzliche Dinge gleichzeitig mit:</p>
<ul>
<li>Ein <strong>Vorwurf</strong>, weil du etwa eine Erwartung nicht erfüllt hast.</li>
<li>Der <strong>Respekt</strong>, weil du mit deiner Handlung einen eigenen Weg beschritten hast.</li>
</ul>
<p>Ich kann mich zum  Beispiel daran erinnern, dass mein Mathelehrer diesen Spruch öfter mal zu mir gesagt hat, wenn meine Hausaufgaben wieder mal in eine philosophische Betrachtung ausgeartet waren (zum Beispiel zur Unendlichkeit und warum ich es merkwürdig finde, mit diesem Phänomen eine Berechnung durchführen zu wollen. ;-)) Auf der einen Seite macht er mir damit einen Vorwurf, denn ich habe seine Erwartung nicht erfüllt und keine seiner Aufgaben in gewünschter Weise ausgerechnet. Auf der anderen Seite habe ich mir aber mit meiner kreativen Analyse der Unendlichkeit seinen Respekt verdient. Prima eigentlich, oder?</p>
<h2>Doch wozu ist die gut, diese Personenmarke?</h2>
<p>Meiner Meinung nach ist die Basis einer Personenmarke – auf Neudeutsch Personal Brand – die eigene Authentizität: Authentisch sind wir genau dann, wenn unsere innere Einstellung und das äußere Handeln weitestgehend <span id="more-12844"></span>identisch sind. Dieses Echt sein sorgt dann dafür, dass wir glaubhaft sind in dem, was wir tun. Und glaubhafte Menschen bleiben uns alle länger im Gedächtnis – ein echter Vorteil, für Selbstständige genauso wie für Festangestellte. Denn mit einer authentischen Personenmarke</p>
<ul>
<li>zeigst du deine <strong>Persönlichkeit</strong> und stichst aus der Masse heraus.</li>
<li>macht du dein <strong>Profil</strong> sichtbar &#8211; mit all deinen Stärken (Schwächen gehören übrigens auch dazu ;-)).</li>
<li>arbeitest du an deinem <strong>Ruf</strong> und deinem <strong>Expertenstatus</strong> in deiner Branche</li>
<li>baust du dir ein <strong>Netzwerk</strong> auf.</li>
</ul>
<p>Dabei bestimmst selbstverständlich du, wie weit du gehen willst: Wie viel deiner Persönlichkeit gibst du preis? Mit welchen Themen möchtest du die platzieren? Und natürlich steuerst du mit deinem Handeln auch, wie und wo du sichtbar sein möchtest.</p>
<h2>Achtung, Risiko!</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-12944" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/04/seilt%C3%A4nzerin-430x443.jpg" alt="" width="300" height="309" />Wir alle bewerten Authentizität sehr hoch! Das liegt unter anderem daran, dass dieses Echt sein selbst ein großes <a href="https://www.christagoede.de/nachdenken-ueber-authentizitaet/">Risiko</a> mit sich bringt. Authentizität lebt von einer weitestgehenden Übereinstimmung der Eigen- und Fremdwahrnehmung. Unsere eigene Wahrnehmung können wir steuern, klar. Aber wir haben nur eine sehr geringe Kontrolle darüber, wie wir auf andere wirken. Und so hat eine gelebte authentische Personenmarke auch Schattenseiten. Denn jede gesendete Botschaft kann auf verschiedene Arten empfangen werden. Ein paar Beispiele:</p>
<p>Wer</p>
<ul>
<li>für sich selbst einsteht, könnte auch egoistisch sein.</li>
<li>kooperiert, könnte auch anderen etwas vormachen.</li>
<li>seine Befindlichkeiten äußert, könnte auch keine Schutzmechanismen besitzen.</li>
<li>diplomatisch ist, könnte auch seine eigentlichen Ziele vertuschen.</li>
<li>ehrlich kommuniziert, könnte auch rücksichtslos sein.</li>
<li>rücksichtsvoll ist, könnte auch sich selbst verbiegen.</li>
</ul>
<p>Hmmm &#8230; doch ist dieses Phänomen ein Grund, nicht mehr bei sich selbst zu sein? Und stattdessen die eigene Marke künstlich aufzuladen mit Inhalten, die nicht authentisch sind? Meiner Meinung nach nicht. Denn wir alle leben in einem persönlichen Wertesystem, in das Menschen mit einem ähnlichen Wertesystem am besten passen. So handeln wir zum Beispiel bei der Wahl unserer Freunde. Warum können wir dieses Auswahlverfahren nicht auch im Berufs- oder Arbeitsleben gelten lassen? Klar, für Festangestellte ist das nicht ganz so einfach. Denn sie können sich meist ihre Kolleginnen und Kollegen nicht suchen. Genauso wie die Vorgesetzten.</p>
<h2>Gibt es Alternativen zur Authentizität? Und zur Personenmarke?</h2>
<p>Und was wäre die Alternative? Die eigene Persönlichkeit verstecken? Eine Persönlichkeit erfinden? Und dann ständig überprüfen zu müssen, ob das, was ich gerade tue, zu meiner vorgespielten Persönlichkeit passt? Oder ob der Grad der Selbstverleugnung noch passt zur jeweiligen Situation? Himmel, das stelle ich mir schrecklich anstrengend vor! Klar, die Strukturen in den Arbeitswelten sind oft noch nicht so weit. Zum Beispiel, <a href="https://www.christagoede.de/authentizitaet-und-ehrlichkeit/">weil eine echte Fehlerkultur fehlt. Oder weil handfeste Lügen immer noch zur Geschäfts</a><a href="https://www.christagoede.de/authentizitaet-und-ehrlichkeit/">strategie so mancher Unternehmen zählen</a>. Oder weil viele <a href="https://www.christagoede.de/was-ist-so-schwierig-an-authentizitaet/">Menschen und auch ganze Firmen lieber rumeiern, statt mal Tacheles zu reden</a>. Aber das sollte uns ja nicht daran hindern, mit der Bildung unserer eigenen, authentischen Personenmarken zu starten!</p>
<h2>Sag Ja zum Wertesystem!</h2>
<p>Klar, das ist für Freiberuflerinnen wie mich einfacher. Wir müssen schließlich nicht mit jedem zusammenarbeiten. Wobei unsere Wahlfreiheit auch von der Dicke des Auftragsbuchs abhängig ist. Denn nur, wenn das voll ist, können wir wirklich auswählen. Und so gibt es auch in meiner Arbeitsbiografie Jobs, auf die ich nicht gerade stolz bin &#8230;</p>
<p>Doch auch für Festangestellte sollten die eigene Authentizität und das Wertesystem eine große Rolle spielen. Zum Beispiel bei der Wahl des Arbeitgebers. Um es mal platt zu sagen: Ein Vegetarier wird mit Sicherheit in einer Metzgerei nicht glücklich. Und ein Mensch, der sich für den Frieden engagiert, möchte einem Panzer-Hersteller vermutlich nicht dabei helfen, Weltmarktführer zu werden. In den Arbeitgeber-Bewertungsplattformen finden sich viele Hinweise auf die gelebten Werte eines Unternehmens. Ein Blick dort hinein lohnt sich meiner Meinung nach eher als die Analyse der Website oder der Geschäftsberichte. Denn nur, weil in den Leitlinien eines Unternehmens steht, dass ein freundliches, wertschätzendes Miteinander zu den Grundwerten der Firma gehört, heißt das noch lange nicht, dass das auch aktiv gelebt wird. Der erste Schritt in die Richtung einer eigenen Personenmarke könnte für Festangestellte also sein: Augen auf und Rücken gerade bei der Wahl des Arbeitgebers 😉</p>
<h2><em>&#8222;Marken sind so kommerziell, ich will das nicht!&#8220; </em></h2>
<p>Ein Nachsatz: Die Formulierung <em>&#8222;Auch du bist Marke! Immer und überall!&#8220;</em> ist der Tatsache geschuldet, dass ich mich seit rund 20 Jahren mit der Bildung von Marken auseinandersetze. Erst als Festangestellte in verschiedenen Werbeagenturen. Und seit 15 Jahren nun als freiberuflich arbeitende Texterin und Konzeptionerin. Ich weiß, es gibt Menschen, die sich an meiner These stören. Leute, die partout keine Marke aka Personenmarke sein wollen. Weil sich das für sie wie die Kommerzialisierung ihrer eigenen Persönlichkeit anfühlt. Alles kein Problem: <em>&#8222;Ich mach mein eigenes Ding!&#8220;, &#8222;So denke ich!&#8220;</em> oder <em>&#8222;Das ist mein Stil!&#8220;</em> und eine konsequente Umsetzung dessen reichen auch für ein starkes, selbstbewusstes und authentisches Statement 😉</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<pre>Bildquellenangabe: Titel <a href="https://www.canva.com/de_de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Canva.com</a>, Illustrationen <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
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		<title>Was sind gute Texte?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2015 06:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Guter Text: warum ein Text rockt. Und was das mit uns persönlich zu tun hat. &#8222;Christa, schreib uns mal einen Text, der so richtig rockt!&#8220; Dieser wunderbare Satz stammt aus meinem Postfach! Ein Kunde möchte, dass ich für ihn Blog- und Webseiten-Texte schreibe. Und zwar solche, die rocken, die richtig gut sind, die gerne gelesen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-guter-text-warum-ein-text-rockt-und-was-das-mit-uns-personlich-zu-tun-hat">Guter Text: warum ein Text rockt. Und was das mit uns persönlich zu tun hat.</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright"><img decoding="async" width="350" height="361" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/01/Eine-rockende-Eule-visualisiert-gute-Texte.jpg" alt="Eine rockende Eule visualisiert gute Texte" class="wp-image-17417" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/01/Eine-rockende-Eule-visualisiert-gute-Texte.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2015/01/Eine-rockende-Eule-visualisiert-gute-Texte-291x300.jpg 291w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure></div>



<p><em>&#8222;Christa, schreib uns mal einen Text, der so richtig rockt!&#8220;</em> Dieser wunderbare Satz stammt aus meinem Postfach! Ein Kunde möchte, dass ich für ihn Blog- und Webseiten-Texte schreibe. Und zwar solche, die rocken, die richtig gut sind, die gerne gelesen werden. Erst mal freue ich mich natürlich, wenn ich solche Beiträge schreiben darf. <a title="Richtig schlechte Texte schreiben" href="https://www.christagoede.de/richtig-schlechte-texte-schreiben/">Langweiliges Zeugs und richtig schlechte Texte</a>&nbsp;gibt&#8217;s im Internet schließlich genug.</p>



<p>Doch was sind eigentlich diese guten Texte, die rocken? Was stellt sich die Kundschaft darunter vor? Frag mal 50 Leute in deinem Umfeld nach ihrer Meinung dazu. Und du bekommst Sicherheit 50 verschiedene Antworten: <em>&#8222;Texte, die sich ganz toll lesen!&#8220;</em>, <span><i>&#8222;A</i></span>rtikel<span><i>, die alles auf den Punkt bringen!&#8220;</i></span>, &#8222;<em>Texte, die direkt ins Herz gehen!</em>&#8220; oder <em>&#8222;B</em>eiträge<em>, die Lust auf mehr machen!&#8220;</em>.</p>



<p>Tja, was nun? Wie stellt man eigentlich fest, ob ein Text tollist? Ob ein Beitrag rockt? Das ist eine komplizierte Frage, die ich ehrlich gesagt auch nicht zu 100 Prozent beantworten kann. Denn es gibt eigentlich nur zwei Dinge, die in jedem feinen Text vorhanden sind:</p>



<span id="more-7752"></span>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-1-korrekte-rechtschreibung-fahler-sind-peinlich">1. Korrekte Rechtschreibung – Fähler sind peinlich.</h3>



<p>Bitte schreibe möglichst korrekt. Ja, ich weiß, das ist schwer, schließlich schreibe auch ich als Schreibprofi nicht 100 % fehlerfrei. Deswegen schränke ich diese Regel auch gleich wieder ein! Schließlich passieren uns alle Flüchtigkeitsfehler. Oder wir übersehen in der Korrekturphase einen Buchstabendreher.</p>



<p>Doch wir sollten alle unsere Möglichkeiten ausnutzen, um das Ergebnis unserer Schreiberei möglichst fehlerfrei zu gestalten. In jedes mir bekannte Textverarbeitungsprogramm ist eine Rechtschreibkontrolle integriert. Bitte lasse es über deinen Text laufen, bevor du ihn veröffentlichst. Oder du fragst eine Freundin oder einen Kollegen?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-2-korrekte-grammatik-tu-ma-satzbau-richtig">2. Korrekte Grammatik – tu ma&#8216; Satzbau richtig.</h3>



<p>Grammatik ist sexy! Wirklich! Denn sie sorgt dafür, dass deine Texte und deine Aussagen wirklich verstanden werden. Die Rechtschreibkontrolle in einem Textverarbeitungsprogramm checkt deswegen immer auch die Grammatik – zumindest rudimentär.</p>



<p>Doch es gibt Ausnahmen: Du schreibst ein Mundart-Blog? Oder singst du blutrünstige <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Moritat" target="_blank" rel="noopener">Moritate</a> aus vergangenen Jahrhunderten? Oder arbeitest du ausschließlich für Menschen in einer bestimmten Region? Dann darfst du natürlich Dialekt schreiben. Ja, du solltest das sogar tun! </p>



<p>Für alle anderen gilt: Dialekt im geschriebenen Deutsch ist Pfui bäh. Und zwar ganz egal welcher. Wenn du ihn unbedingt verwenden willst, dann bitte in Anführungsstrichen. Übrigens: Grammatikfehler findest du besten, wenn du dir deinen <a title="besser schreiben" href="https://www.christagoede.de/besser-schreiben/">Text laut vorliest</a>! Und mit dieser Methode sorgst du auch gleich noch dafür, dass deine Inhalte besser ankommen bei den Leserinnen und Lesern. Denn gesprochene Sprache ist viel besser verständlich als die verquaste Schriftsprache, die sich viele von uns antrainiert haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-und-was-macht-sonst-noch-einen-grossartigen-text-aus">Und was macht sonst noch einen großartigen Text aus?</h2>



<p>Tja, das ist wieder so eine spezielle Frage. Denn darüber entscheidet wie so oft der Leser oder die Leserin. Doch was kann dafür sorgen, dass ein Text so richtig rockt? Es gibt ganz viele Gründe, warum wir einen Text richtig klasse finden. Einige davon sind sehr persönlich. Ich liste hier einfach mal ein paar auf:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wir finden das, was wir gesucht haben.</li><li>Dort steht das, was uns in der Überschrift versprochen wurde.</li><li>Der Aufbau stimmt.</li><li>Er ist logisch gegliedert.</li><li>Er ist <a href="https://www.christagoede.de/authentischer-text/">authentisch</a>. </li><li>Es entsteht ein Spannungsbogen.</li><li>Er spricht uns an.</li><li>Die Sprachbilder stimmen.</li><li>Er erzählt eine Geschichte.</li><li>Die Wortwelt passt zum Inhalt UND zur Zielgruppe UND&nbsp;zum Absender.</li><li>Er berührt uns.</li><li>Wir können den Text leicht und flüssig lesen.</li><li>Er weckt Erinnerungen.</li><li>Und noch viel mehr &#8230;.</li></ul>



<p>All diese Punkte können nahezu beliebig miteinander kombiniert werden. Oder mit eigenen Gründen ergänzt werden, denn hier sind den persönlichen Vorlieben keine Grenzen gesetzt! Doch genau in dieser Vielfältigkeit ist ein kleiner Haken versteckt: Wir sind nicht alle gleich, wir haben alle verschiedene Erfahrung gemacht. Und haben unterschiedliche Meinungen oder Wertevorstellungen, in deren Kontext wir Texte und Inhalte einordnen. Wir empfangen und verarbeiten also Botschaften individuell.</p>



<p>Deswegen wirken Texte auch sehr unterschiedlich auf uns Menschen. Wenn du also einen Text schreibst, solltest du dich unbedingt in deine <a href="https://www.christagoede.de/personas-entwickeln/">Zielgruppe </a>hineindenken: Wer sind diese Personen? Welche Informationen könnten wichtig sein? In welcher Sprache sollten diese Menschen angesprochen werden? Welchen Nutzen haben Sie von deinem Text &#8211; in fachlicher und emotionaler Hinsicht?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-briefing-ist-wichtig">Das Briefing ist wichtig!</h2>



<p>Wir Texterinnen und Texter löchern deshalb unsere Kundschaft im <a href="https://www.christagoede.de/text-briefing/">Briefing</a> regelrecht. Mit Fragen zu den Zielen, der Zielgruppe, den Wünschen, Träumen und Ideen, ihrem Alleinstellungsmerkmal, bereits vorhandenem Kunden-Feedback und noch vielem mehr. Denn je mehr wir über ein Unternehmen, das Geschäft und die Ideen wissen, umso persönlicher werden die Texte, die wir schreiben. Umso passender wird der Stil. Umso individueller wird die Botschaft. Kurz: Umso besser wird der Text. Eigentlich ganz einfach, gelle 😉</p>



<p>Du brauchst mehr Hirnfutter? Mit meinem <a href="https://www.christagoede.de/7-tipps-fuer-gute-texte/">Blogbeitrag &#8222;Unperfekt anfangen, laut schreiben, Augenanker werfen&nbsp;– so schreibst du gute Texte fürs Internet.&#8220; </a>wird deinem Brain bestimmt nicht langweilig. </p>



<p>Oder würdest du gerne selbst gute Texte schreiben? Hast aber einfach keine Zeit dafür? Dann helfe ich dir gerne 😉 Mehr Infos zu meinen Angeboten rund um gute Texte findest du auf dieser Seite: <a href="https://www.christagoede.de/text/">&#8222;Mehr Umsatz mit  starken Texten.&#8220;</a></p>



<address>Bildquelle:&nbsp;<a title="Link zu Pixabay" href="https://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></address>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" class="wp-image-6715" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure></div>



<p>Du suchst Texte, Websites und Workshops  ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt. Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten. <a href="tel:+496963392977">+49 69 63392977</a><a href="mailto:mail@christagoede.de"><i class="fa fa-envelope">&nbsp;&nbsp;</i>mail@christagoede.de</a><strong><br></strong></p>



<hr class="wp-block-separator"/>
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			</item>
		<item>
		<title>Die hohe Kunst der Authentizität</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 06:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch. Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch.</h3>
<p>Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen.<span id="more-19159"></span></p>
<h4>Rohes Fleisch als Teil einer authentischen Inszenierung.</h4>
<p><a href="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-2912" alt="Aufschnitt, Partyplatte, Büffet" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg" width="170" height="254" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS.jpg 283w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2013/01/Fotolia_25352100_XS-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px" /></a>Auch die Popkultur lebt von dieser besonderen Form der Selbstdarstellung: Lady Gaga ist eine Meisterin in der Kunst der authentischen Inszenierung. Ein Auftritt in einem Kleid aus rohem Fleisch lässt sie so stylisch, so echt und so provokant erscheinen, dass es wehtut. Gleichzeitig schadet der Popikone aber auch ein Foto nicht, das sie ungeschminkt in Jogginghose zeigt. Im Gegenteil: Ihre Fans lieben sie – ganz gleich, was sie trägt oder wie sie aussieht. Denn die Fans empfinden sie als echt und stimmig. In all ihrer Künstlichkeit.</p>
<p>Denn Lady Gaga verspricht ihren Fans das Unerwartete: Ihre Kreativität sprudelt über, sie spielt gekonnt mit den Geschlechtern und verfügt über eine schier unerschöpfliche Fähigkeit zur Wandlung. Dazu gehört auch, dass sie sich traut Dinge zu tun, zu denen viele Menschen keinen Mut haben. Sie lebt sich aus, fällt auf und zeigt Ecken und Kanten. Darüber hinaus inszeniert sie sich selbst als politischer Mensch und engagiert sich zum Beispiel aufmerksamkeitsstark für die Homo-Ehe. Als stimmiges Gesamtprodukt ist sie glaubwürdig – ihre Fans vertrauen ihr. In all ihrer „Schrulligkeit“ ist sie Vorbild und gleichzeitig Projektionsfigur für die eigenen Wünsche der Fans. Und damit sehr erfolgreich.</p>
<h4>Versprochen ist versprochen.</h4>
<p>Was Unternehmen von der durch und durch authentischen (Selbst-)Inszenierung einer Lady Gaga lernen können? Vor allem diese vier Leitsätze:</p>
<ol>
<li><strong>Alles für die Zielgruppe.</strong> Die Interessen der Zielgruppe sind ausschlaggebend bei der Auswahl der Social-Media-Plattformen, der Inhalte sowie der optischen und sprachlichen Stilmittel.</li>
<li><strong>Mehrwert statt PR.</strong> Echter Nutzen für die Zielgruppe und daraus entstehende Interaktion wirken nachhaltiger als reine Marketingbotschaften und das Schielen auf die Anzahl der Gefällt-mir-Klicks.</li>
<li><strong>Glaubwürdigkeit rulez.</strong> Starke, durchdachte Argumente und Meinungen transportieren Botschaften authentisch. Wenn dann noch ein eigener Stil dazu kommt – perfekt!</li>
<li><strong>Kritik und Lob gehören dazu.</strong> Es gilt, seriös vorgebrachter Kritik aufmerksam zuzuhören und daraus zu lernen. Für diese Form der Kritik sollte man sich genau so selbstverständlich bedanken wie für Lob!</li>
</ol>
<p>Im Fazit bedeutet das: Alle werblichen Versprechen, die ein Unternehmen macht, müssen mit dem realen Nutzen der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen übereinstimmen. Und zu den Beiträgen passen, die im Internet verbreitet werden. Denn versprochen ist versprochen.</p>
<h4>Der Transmitter Internet.</h4>
<p>Botschaften glaubwürdig, authentisch und gleichzeitig in einem individuellen Stil zu verpacken, ist eine hohe Kunst. Eine Kunst, die sich von der Wahl des Umfeldes über die Bildsprache und die Form der Kommunikation bis hin zu den Texten erstreckt.</p>
<p>Zur authentischen Selbstinszenierung eignen sich zum Beispiel:</p>
<ul>
<li><strong>Websites</strong>. Schon diese digitale Visitenkarte sollte individuell sein – in Text, Bild und Gestaltung. Ein Webauftritt von der Stange wirkt zu beliebig und bleibt nicht im Gedächtnis.</li>
<li><strong>Blogs</strong>. Hier können Sie Inhalte ausführlich und zielgruppengerecht aufbereiten. Ihr eigener Stil kann sich frei entfalten.</li>
<li><strong>Soziale Netzwerke</strong>. Facebook, Twitter, Google + und Co. sind tolle Plattformen, um die Blogbeiträge zu verteilen oder die User auf neueste Entwicklungen etc. aufmerksam zu machen. Mittlerweile werden Blogbeiträge dort eher diskutiert als im Blog selbst.</li>
<li><strong>Videos/Podcasts</strong>. Inhalte mit der eigenen Stimme oder sogar mit bewegten Bildern zu versehen, ist die Kür. Ich werde mich in diesem Jahr (hoffentlich endlich mal!) daran versuchen ;o))</li>
</ul>
<p>Aber Vorsicht: Sich authentisch zu inszenieren bedeutet nicht, seine Fans auf Facebook zu fragen, was sie denn „am Wochenende so machen“. Oder das Mittagessen zu fotografieren und im Blog zu kommentieren. Oder sogar die schlimmste aller Social-Media-Schandtaten zu begehen und Catcontent zu posten! Schließlich wollen Sie ja als Experte in Ihrem Fachgebiet wahrgenommen werden. Und nicht als Verbreiter von niedlichen Sinnspruchbildchen mit eingebauten Rechtschreibfehlern – oder?</p>
<h4>Wissen teilen. Aber bitte mit Stil.</h4>
<p>Teilen Sie statt dessen Wissen – und zwar in Ihrem ganz eigenen Stil. Geben Sie Tipps, die für Ihre Leser einen echten Mehrwert enthalten. Verteilen Sie Links, die Ihre Zielgruppe wichtig finden könnte. Ganz gleich, ob es sich um Nachrichten, spannende Diskussionen oder einen tollen Blogbeitrag der Konkurrenz handelt. Denn mit Ihrer persönlichen Themenauswahl zeigen Sie schon Ihren eigenen Stil – und sind auf dem richtigen Weg. Gleichzeitig behalten Sie aber immer Ihre Zielgruppe im Auge: Was könnte nützlich sein? UND Ihre Reputation stärken? Gerade Klein- und Mittelständler haben hier echte Chancen, ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und auf diese Weise Kunden zu akquirieren.</p>
<p>Übrigens: Fehler machen ist menschlich. Wenn Sie gute Mehrwerte verteilen und Wissen preis geben, werden Ihnen Fehler  verziehen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung ;o))</p>
<h4>Und so geht’s weiter:</h4>
<p>Im Februar starte ich eine dreiteilige Serie mit dem Titel „Der Weg zum eigenen Blog“. Dort finden Sie viele weitere Tipps, wie Sie Ihr authentisch inszeniertes Auftreten im Web perfektionieren können.</p>
<p>Bild: © ebraxas &#8211; <a href="http://www.fotolia.com">www.Fotolia.com</a></p>
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