Was ist so schwierig an Authentizität?

von am 9. Mai 2014 in Authentizität, Christa persönlich, Know-how | 50 Kommentare

Frau Goede regt sich auf, heute:
Einheitsbrei im Unternehmenstopf.

Der SchreiManchmal verstehe ich die Welt nicht wirklich. Ein Beispiel gefällig? Bitte schön: Wir kaufen Möbel, die uns versprechen, dass keins aussieht wie das andere. Wir nennen das Vintage oder Shabby-Chic und zahlen richtig viel Geld für Omas alten Küchenschrank und die beigefarbene Stehlampe mit Puscheln dran. Wir lieben alte Autos, die gerne rostig sein dürfen und echte Spritschlucker sind. An diese Vehikel schrauben wir steuerlich begünstigte H-Kennzeichen und sind mächtig stolz, wenn wir damit die Hauptstraße rauf und runter cruisen. Und wenn wir in den Urlaub fahren, legen wir Wert auf Individualität. Wir brechen auf zu den entferntesten Inselchen, um uns dort für zwei Wochen am Strand zu aalen und davor und danach allen Freunden und Bekannten detailreich von unserem Exklusivurlaub zu erzählen.

Doch wenn es um uns, unsere Arbeit und unsere Unternehmen geht, erlauben wir uns keine Abweichung von der Norm. Wir schwimmen immer schön brav und stromlinienförmig mit dem Schwarm mit. Und versuchen ununterbrochen, es allen recht zu machen. Was zum Teufel ist so schwierig daran, Ecken und Kanten – sprich Persönlichkeit – zu zeigen? Ein individuelles, authentisches Profil zu entwickeln? Und nicht mehr dauernd zu versuchen, von allen geliebt zu werden?

LAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG!

Grmpf! Sie sehen, ich rege mich gerade richtig auf. Denn mir wird zusehends langweiliger. Warum das so ist? Ich bewege mich viel im Internet – klar, ich bin Texterin und Konzeptionerin für digitale Unternehmensauftritte und bin beruflich viel auf Websites, in Foren und auch auf Facebook, Twitter und Co. unterwegs. Was ich sehe? Verschnarchte Welten. Marketing im Stil der 1980er Jahre. Überall „Wir sind so toll“- und „Wir sind die Besten“-Botschaften. Ey, Leute, das ist LAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG! Und zwar ganz egal, ob ihr ein großes, mittelständisches oder kleines Unternehmen seid oder eine One-Woman-Show wie ich – alles eine Pampe, ein einziger Einheitsbrei im Unternehmenstopf. Pah!

Viel zu selten werden in einer Unternehmenspräsentation die eigentlich klassischen Kunden-Fragen beantwortet: Warum ist die Firma XY so toll? Was unterscheidet sie von Unternehmen AB? Wo ist der konkrete Nutzen von Produkt A oder Dienstleistung B? Ganz schwierig wird es aber mit Fragen, die die modernen Werbewelten und ihre vielen Möglichkeiten mit sich bringen: Wer arbeitet dort eigentlich so? Welche spannenden Geschichten werden in dieser Firma geschrieben? Was tun die da für ihre Kunden? Und für ihre Mitarbeiter? Teilen sie Wissen? Bringen sie sich in den großen, weltweiten Think-Tank Social Web ein? Wie entwickeln sie dort neue Produkte? Wo wollen die hin, in und mit diesem Unternehmen? All das interessiert uns Kunden heute. Und nicht die drölfzigste, sich selbst belobhudelnde Pressemitteilung ohne menschelnden Faktor, die ihr auf der Website, auf Facebook und natürlich auch auf Twitter verlinkt – nur als einfachen Link und natürlich ohne Kommentar. Denn das wäre ja zu viel persönliche Note. Wääh!

Seid mutig und geht raus. Wir hier draußen sind gar nicht sooo böse. Ehrlich.

Hey, Leute, wir haben 2014! Ihr habt tolle, beinahe unbegrenzte Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen, spannende Inhalte und Botschaften in aufregenden Formaten zu transportieren und endlich mal richtig Pepp in eure Unternehmenspräsentationen zu bringen. Warum schnarcht ihr weiter vor euch hin in euren Marketingabteilungen und Vorstandsetagen? Warum langweilt ihr uns mit diesen glatt geschliffenen, perfekt SEO-optimierten und deshalb immer gleichen Texten? Mit Farbsprachen, die sich nur zwischen revolutionärem Blau und einem kleinen Spritzer total ausgeflipptem Grün bewegen? Mit den ewig gleichen US-amerikanischen Stockfotos inklusive unnatürlichem Zahnweiß-Dauergrinsen?

Seid doch mal mutig, geht raus und erzählt das, was euch und euer Unternehmen wirklich bewegt. Fotografiert das, was ihr wirklich seid. Was euch ausmacht. Wer eure Kunden sind. Lasst uns hier draußen teilhaben an dem geilen Job, den ihr macht. Zeigt uns euer cooles Unternehmen, eure noch viel cooleren Mitarbeiter. Seid schlicht und ergreifend authentisch! Und erzählt uns, was euch antreibt. Denn das ist es, was uns Kunden wirklich interessiert.

Eure Christa

Bildquelle: Pixabay

50 Kommentare to “Was ist so schwierig an Authentizität?”

  1. Toller Artikel! Liebe Unternehmen, zeigt Ecken und Kanten, Stories und Gefühle, nicht das weichgespülte trallala-heitatei, getarnt als Professionalität, die leider oft als unehrlich rüberkommt.

  2. Wunderbar beschrieben, was ich schon länger empfinde. Aus diesen Überlegungen heraus habe ich vor ein paar Monaten meinen Blog ‚my challenge with 4else‘ (Erlebnisse einer Unternehmerin) mit dem Firmenblog verbunden.

    Könnte es sein, dass Frauen diesbezüglich eine Vorreiterrolle übernehmen werden? Die Kommentar hier stammen bis jetzt alle von Frauen.

    Herzlicher Gruss
    Bea

    • Hm, ich weiß nicht, ob ich diese Denke wirklich am Geschlecht festmachen würde – valide Zahlen sind mir jedenfalls nicht bekannt. Aber vielleicht müsste man das mal recherchieren …

      Beste Grüße,
      Christa

  3. Im Prinzip: Ja. Aber – jeder, der irgendwie mit einer Verwaltung gearbeitet hat – ob städtisch oder in größeren Unternehmen – weiß auch, dass es zwar Mitarbeiter gibt, die gerne machen wollen würden aber nicht machen können dürfen. Einfach weil die Strukturen innerhalb des Betriebs nicht darauf ausgerichtet sind Social Media wirklich zu leben – „wie, ich muss jetzt der PR-Abteilung Photos von Mitarbeitern schicken und was schreiben? Was bilden die sich ein? Ich muss hier arbeiten, Schreibtisch übervoll…“
    „Ich war auf dieser Schulung für Facebook, aber war nur Zeitverschwendung…“ Social Media wird als Pflichtaufgabe gesehen, die man machen muss weil alle anderen das auch machen.
    Ja, sicher könnten Unternehmen Storytelling betreiben und es gibt ja Content Marketing Portale die klasse gemacht sind und vor allem bei KMUs ist das mit den Ecken und Kanten passend, weil gerade die noch etwas näher beim Kunden sind als vielleicht der Controller im 8. Stock des Bürohauses. Insofern: Ja, es wäre klasse wenn man aus der Sonnenscheinperspektive ausbrechen könnte, aber es ist halt nicht immer der Fall. Und dann ist noch nicht mal der Social Media Verantwortliche unbedingt schuld.
    Ad Astra

    • Lieber Christian,

      ja, du hast recht. 100% recht! Aber – und das ist ein großes aber – das heißt nicht, dass man im Status quo verharren muss! Hier ist Bewegung angesagt! Und zwar quer durch das gesamte Unternehmen. Und die Initialzündung für diese andere Unternehmenskultur muss sogar von der Unternehmensspitze ausgehen. Denn sonst passiert genau das, was du beschreibst.
      Aber das ist alles kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Es gibt eben einfach viel zu tun. Ich freu mich drauf ;o))
      Liebe Grüße,
      Christa

  4. Yepp! Der Artikel ist großartig und spricht mir aus der Seele! Gerade auch als One-Man-Show wie ich, ist es wichtig authentisch zu sein. Allein das setzt einen von den anderen ab. Der Kunde bucht doch mich als Persönlichkeit und nicht einen Standard-Packung.
    So oft hörte ich Kritiker „das kannst du nicht machen, du gibst zuviel Preis, das ist zu privat oder zu direkt und damit nicht professionell“. Im Gegenteil, ich bin nach wie vor davon überzeugt, dadurch bekommt man auch die (menschlichen) Kunden, die ehrlich zu einem passen. Und das macht doch auch Spaß und Erfolg bei der Arbeit aus.

    • Ich sehe das genau so: Mit meiner authentischen und persönlichen Präsentation ziehe ich Kunden an, die ähnlich ticken wie ich. Ich finde diese Form der Präsentation auch am wenigsten anstrengend, da ich mich nicht verstellen muss. Ein toller Nebeneffekt ist, dass ich habe tolle Kunden habe, mit denen sehr effektiv und gleichzeitig menschlich wertschätzend zusammenarbeite ;o)) Denn der, der meine Art nicht mag, ruft mich gar nicht erst an. Und das ist auch gut so!

      Liebe Grüße,
      Christa

  5. JA, aber…

    …unsere Kunden wollen das nicht.
    …so etwas haben wir noch nie gemacht.
    …das funktioniert bei Ihnen, in unserer Branche nicht.
    …wo kämen wir hin?
    …uns geht es doch gut, warum was ändern?

    Leider muss man konstatieren, dass sich zwar alle für ein klein wenig verrückt halten, aber bitte lassen sie uns das nicht nach Außen zeigen.

    Bitte als Manifest auf Unternehmer*Innen-Tagen austeilen (auf Papier, in 15 Punkt, entweder Comic Sans oder Algerian).

  6. So, geschafft – auf meiner zweiten Plattform. Dahin sind die Leistungen gewandert, die sich mit Natur- und Umweltkommunikation nicht vertragen 🙂

    Kreativ und authentisch sein, sich damit raustrauen, das wird demnächst mehr!

  7. 100% Zustimmung. Ich selber finde mich ja schon total mutig, weil ich, mit Mini-Steuerkanzlei, meine private Seite und diverse Social Media -accounts unter Klarnamen führe. Immerhin habe ich versucht, ein wenig von meiner Einstellung auch im Kanzleiprofil rüberzubringen.
    Was mir noch fehlt, wäre ein*e Sozietätspartner*in, der/die genau so tickt. Ist aber schwer zu finden.

  8. Danke Christa,

    auf den Punkt gebracht! Auch meine Versuche, den lieben Kunden einen Hauch mehr Kreativität und Mut einzuhauchen, scheitern in der Regel – zum Glück nicht immer.
    Ich werde mir deinen Text aber noch mal als Motivationshilfe mit auf den Weg nehmen.

    Gruß
    Klaus

  9. Möglicherweise ist Authentizität für Solounternehmer leichter darzustellen. Ich hatte mich mit diesem Thema in meinem Blog auseinandergesetzt:http://www.buerodienste-in.de/2013/06/authentizitaet-ein-wichtiger-faktor-fuer-erfolg/.
    Interessant ist jetzt die Perspektiven eines größeren Unternehmens.
    Firmen mit langer Tradition, vor allem Familienunternehmen, schaffen dieses Authentizität meines Erachtens leichter, weil sie wirklich „Geschichten“ erzählen können. Im ewigen weiter, höher, schneller und das alles in „Echtzeit“ vieler Unternehmen ist keine Authentizität möglich.

    • Hm … genau das glaube ich nicht. Geschichten kann jeder erzählen. Und jeder schreibt Geschichten. Vielleicht muss man „nur“ den Blickwinkel ändern und sieht sie dann besser?
      Liebe Grüße,
      Christa

  10. Naja, liebe Christa, je ehrlicher, je authentischer du bist, desto angreifbarer bist du für all die Hyänen, die da draußen „in the wild“ nur auf deine Fehler warten.

    Und du weißt doch: wenn es alle so machen, dann muss es ja richtig sein. Mit dieser Einstellung bleibt wenig Raum für Experimente. Könnte ja schief gehen.

    Ich geb dir inhaltlich aber trotzdem vollkommen Recht!

    Liebe Grüße

    • Na klar … Keine Entscheidung ohne Risiko. Doch wenn man es nicht versucht, wird man für immer und ewig ein Teil des riesigen Schwarms sein und nie ein Fisch mit Profil werden. Kann man wollen. Muss man aber nicht ;o)
      Liebe Grüße,
      Christa

  11. Toller Artikel! Aber er hinterlässt bei mir persönlich gemischte Gefühle. Eben WEIL er das alles so auf den Punkt bringt.

    Als Chefin betreue ich mittlerweile sämtliche SocialMediaPlattformen selbst. Genau deswegen, UM eben authentisch zu sein – und wer könnte das besser als die Unternehmensgründerin. Aber wenn frau das ernsthaft macht, ist das kein Nebenjob mehr.

    Mittlerweile investiere ich viele Stunden pro Woche – und bin immer mehr im Zwiespalt, was nun wie wichtiger ist. Das Tagesgeschäft am Laufen zu halten – das Marketing voranzutreiben – oder innovative neue Produkte zu entwickeln.

    Freiberufler und Ein-Mann/Frau-Unternehmen fühlen sich bestimmt angesprochen – große Unternehmen mit eigenen Marketing-Abteilungen sollten sich angesprochen fühlen von Ihrem tollen Artikel.

    Aber bei uns kleineren und mittleren Familienunternehmen ist das manchmal einfach der Wahnsinn – für eine feste volle Stelle nur für SocialMedia reicht das Budget noch nicht – also macht es halt irgendjemand nebenbei mit – oder eben die Chefin selbst….

    Viele Grüße aus dem ganz normalen Wahnsinn
    Petra

    • Hallo Petra,
      auch ein Familienunternehmen hat Mitarbeiter, die für den Erfolg des Unternehmens eine ganz entscheidende Rolle spielen. Warum sollte man diese Mitarbeiter in Social Media oder sogar beim gesamten Marketing außen vor lassen? Wenn nur „der Chef/die Chefin“ spricht, wirkt das in vielen Fällen nicht sonderlich glaubhaft. Denn Geschichten schreiben ALLE! Toller Nebeneffekt: Die Chefin/der Chef hat wieder mehr Zeit, wenn es auch Mitarbeiter in diesen Prozess mit einbezieht ;o))
      Liebe Grüße,
      Christa

  12. es gibt auch Unternehmen, die sind seriös. Das Kumpelgetue mit den Kunden passt vielleicht für das Kaffeehaus-Prekariat, aber nicht für jede Branche. Das „Wir sind so Toll-Geschrei und so besonders und so heiß auf Ihren Auftrag“, dazu noch ein Gel-Bürzel auf dem Kopf… nein, das paßt nicht in jede Branche

    Und ehrlich, wenn ich eine Software für eine Druckstraße suche, interessiert mich nicht Fussballplatz-Geplapper des Hilfsprogrammierers oder die Fotostrecke vom letzten tollen Betriebsausflug mit den Lieblingskunden…

    • Liebe Connie,

      hm, deinen Ton finde ich irgendwie nicht sonderlich fein ;o)) Trotzdem möchte ich dir gerne antworten: Storytelling hat NICHTS mit „Kumpelgetue“ oder „Unseriosität“ zu tun. Und „Geschrei“ sollte darin auch nicht vorkommen. Ich gebe dir aber in einem Punkt recht: Wenn du eine Software für eine Druckstraße suchst, solltest du die gewünschten fachlichen Informationen finden. Diese sollten aber eingebettet sein in einen Gesamtauftritt, der eben AUCH Storytelling beschreibt. Wenn du dich zum Beispiel bei deiner Recherche auch für das Unternehmen interessierst, das die gewünschte Software herstellt, wird Storytelling wichtig. Und zwar nicht in Form von „Fußballplatz-Geplapper des Hilfsprogrammierers“ oder „der Fotostrecke vom letzten, tollen Betriebsausflug“.

      Was ein Glück besteht zum Beispiel eine Website aus mehreren Einzelseiten und Navigationspunkten ;o)) Da bleibt viel Platz, um sich an alle Zielgruppen zu wenden, die mit verschiedenen Fragestellungen im Unternehmensauftritten landen.

      Liebe Grüße,
      Christa

  13. Liebe Christa!
    ICH schnarche nicht! Und ich gleiche mit „Ecken und Kanten“ wenigstens ein wenig die Statistik wieder aus! *lach
    Super Artikel – super geschrieben und aus meiner Sicht nach über 2 Jahrezehnten Coaching absolut realistisch! DAS ist immer wieder – egal um welches aktuelle Problem es geht – das „Ende der Fahnenstange“ – Authentizität! Das „Damokles-Schwert“, das generell über den Menschen schwebt, ist eines der größten Probleme; die Angst, was andere Menschen denken oder sagen könnten. Dabei ist die Sehnsucht nacht Echtheit groß. Und – korrekt – im Business zeigt sich das in der Angst als „unseriös“ bzw. „unprofessionell“ definiert zu werden! Dabei ist – wie Du es in Deinem letzten Kommentar beschreibst – die Lösung so einfach: Die „Mischung“ machts! Nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“! Weil man Menschen nicht durch „Zahlen, Daten, Fakten“ sondern nur in der Emotionalität erreicht – auch und gerade im Business! Die Studien darüber will ich gar nicht heranziehen….. *lächel Ich bin der Klasssiker im Polarisieren und habe extrem gute Ergebnisse damit, wie auch mein Klientel, das bereit ist damit mal mutiger umzugehen! DANKE für Deinen Beitrag! Schönen Wochenstart! Roswitha

    • Liebe Roswitha,

      genau, die Mischung macht’s ;o)) Und zwar die ganz individuelle Mischung. Denn jedes Unternehmen hat seine eigenen Stories – die gilt es herauszufinden. Und dazu gehört Mut!
      Danke für dein Feedback!
      Liebe Grüße sendet
      Christa

  14. Hallo Christa,

    Guter Beitrag! Authentizität ist wichtig. Aber … Es ist für viele Menschen (und damit auch für Unternehmen) oft schwierig, sich zu reflektieren und überhaupt selbst zu erkennen, welches die eigenen Ziele, Werte und Fähigkeiten sind. Das ist anstrengend und vielleicht wollen sie auch gar nicht so genau hinsehen, wer/was sie wirklich sind – aus Angst und Unsicherheit vor dem eigenen Spiegelbild. Zudem erscheint für viele Unternehmen eine (langweilige) Positionierung in der Mitte als die am besten geeignete Strategie zur Positionierung zu sein. Das Ergebnis: Einheitsbrei im Wettbewerb. Authentizität ist aus meiner Sicht der wichtigste Schlüssel für Sympathie. Und die ist gerade auch für Unternehmen in der Wahrnehmung ihrer Kunden ein bedeutender Wettbewerbsfaktor. Daumen hoch für mehr Authentizität von Unternehmen – und den Menschen dahinter!

    Viele Grüße aus Köln
    Bernd

  15. Sehr gut! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als wir das erste Mal den Buerohund mit auf die Website nahmen und ein sehr guter Kollege sofort meinte, das passt nicht zum einem Makler und wirkt unseriös. Wir haben es beibehalten und ansonsten nur positive Kritik bekommen. Wir kommen außerdem mit dem Fahrrad zum Termin, nicht weil es besser ankommt, sondern weil wir es lieben. WIR sind so wie WIR sind und das seit über 10 Jahren.

    • Ein Hoch auf den Firmenhund und die Fahrräder ;o)) Denn auch solche Dinge tragen dazu bei, ein eigenes, authentisches Profil zu entwickeln!
      Bei mir sind es Chucks, die Farbe Rot und schräge Handtaschen … *ggg*.

      Beste Grüße,
      Christa Goede

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