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	<title>Fehler Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Fehler Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Perfektionismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 07:05:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Perfektionismus, du Arsch &#8211; ich liebe dich! Peng, jetzt ist es raus: Ich bin Perfektionistin. Und zwar so was von. Zufrieden bin ich erst, wenn ich einen Job meiner Meinung nach zu 100 % erledigt habe &#8211; ganz gleich, ob beruflich oder privat. Meine Ansprüche sind hoch, und ich bin stets bemüht, sie zu erfüllen. Denn [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Perfektionismus, du Arsch &#8211; ich liebe dich!</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10719" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/09/100-Prozent-430x260.jpg" alt="immer 100 Prozent geben" width="350" height="212" />Peng, jetzt ist es raus: Ich bin Perfektionistin. Und zwar so was von. Zufrieden bin ich erst, wenn ich einen Job meiner Meinung nach zu 100 % erledigt habe &#8211; ganz gleich, ob beruflich oder privat. Meine Ansprüche sind hoch, und ich bin stets bemüht, sie zu erfüllen. Denn ich möchte mich weiterentwickeln, neue Dinge entdecken, eben alles in Perfektion erledigen. Ein harter Job, das kann ich euch sagen &#8230; Denn die Perfektion und mich verbindet eine echte Hass-Liebe:</p>
<h4>Das Licht</h4>
<p>Jaja, immer das Gute immer zuerst 😉 Das Streben nach Perfektion bringt mich dazu, bei jeder Herausforderung genau hinzuschauen, ob es eben nicht doch noch ein bisschen besser, höher, schneller, weiter geht. Perfektionismus spornt mich an, mich sehr intensiv und tief mit Dingen zu beschäftigen, nach alternativen Lösungen zu suchen und bei Widerständen nicht aufzugeben. Er lässt mich um Ecken denken und neue Dinge ausprobieren &#8211; immer auf der Suche nach der noch besseren Lösung. Toll, ich liebe das!</p>
<h4>Der Schatten</h4>
<p>Perfektionismus lähmt mich. Er kostet mich Zeit. Und Geld. Er bringt Verzweiflung mit sich, wenn etwas mal nicht perfekt läuft. <em>&#8222;Niemand kann immer alles perfekt erledigen!&#8220;</em>, sage ich mir dann selbst, aber es nutzt oft nicht wirklich etwas. Denn ich hätte das Ergebnis meiner Arbeit eben gerne in der perfekten Variante. Immer und überall. Also setze ich mich noch mal dran, denke weiter nach, probiere <span id="more-10709"></span>Neues aus &#8211; stets auf der Suche nach einem für mich perfekten Ergebnis. Das ist natürlich sehr anstrengend für mich.</p>
<h4>Das Licht im Schatten</h4>
<p>Perfektionismus ist ein großartiger Motor, der mich mit viel Power versorgt &#8211; wenn ich aufpasse, dass der Schatten nicht überhand gewinnt. Und wenn ich in beruflichen Dingen darauf achte, dass das betriebswirtschaftliche Ergebnis einer Arbeit genau so stimmt wie das inhaltliche. Denn gerade wir Freiberufler oder Chefs/Chefinnen kleiner und mittelständischer Unternehmen sollten stets unsere Finanzen im Blick behalten, um unterm Strich Gewinn zu erwirtschaften mit unserer Arbeit, damit wir gut leben können.</p>
<p>Ihr seht &#8211; es ist kompliziert mit dieser Eigenschaft. Der positive Umgang mit meinem Perfektionismus ist ein Drahtseilakt, bei dem ich mich neben der Herausforderung an und für sich auch noch auf jeden einzelnen Schritt konzentrieren muss, um nicht in den Schatten abzustürzen. Und im Fall der Fälle muss ich sogar umkehren, das ursprünglich gesetzte Ziel sein lassen und mit weniger als 100 % zufrieden sein &#8230; schwierig. Sauschwierig.</p>
<h3>3 Regeln, mit denen der Perfektionismus und ich eine harmonische Beziehung führen können</h3>
<p>Mein Drang nach Perfektion hat mich in den letzten Monaten zum Beispiel in einer <a href="https://www.christagoede.de/blogkrise-ein-gespraech/">Blogkrise</a> gestürzt &#8211; ich fand, dass in Sachen Bloggerei alles gesagt ist, und von anderen sowieso und grundsätzlich viel besser, als ich das überhaupt jemals können würde. In der Folge sind mir nur sehr schwer neue Themen eingefallen, über die ich mit Herzblut schreiben wollte. Um diesen Knoten zu lösen, habe ich meinen Urlaub dazu benutzt, mir Regeln auszudenken, um meinen Drang nach Perfektion ein bisschen zu entschärfen:</p>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
<p>Puh, das war kein leichter Artikel für mich &#8230; denn die doofe Sache mit der Arsch-Perfektion, die ich so sehr liebe, hat mich schon in so manche handfeste Sinnkrise gestürzt in meinem Leben. Aber mit 47 könnte ich ja endlich alt genug sein, um gelassener zu werden, stimmt&#8217;s? 😉 Ich freue mich jedenfalls auf entspanntere Zeiten!</p>
<p>Was mich interessiert: Welcher Motor treibt euch an? Ebenfalls die Perfektion? Wenn ja, wie geht ihr mit diesem komplizierten Antrieb um? Oder habt ihr einen anderen Energiespender, der euch morgens aufstehen und freudig in den Tag gehen lässt? Ich freue mich auf eure Kommentare, Ideen und Strategien!</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></pre>
<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-smartphone"></span>&nbsp;<a href="tel:+4916094441934">+49 (0)160 9444 1934</a></p>
	<p class="cg-contact"><span class="dashicons dashicons-email"></span>&nbsp;<a href="mailto:mail@christagoede.de">mail@christagoede.de</a></p></div></div>
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		<title>Authentizität und Ehrlichkeit</title>
		<link>https://www.christagoede.de/authentizitaet-und-ehrlichkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2016 08:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat. Jeder Mensch lügt mehrfach am Tag &#8211; inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat.</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-9370" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase.jpg" alt="Lügennase" width="300" height="201" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase.jpg 872w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase-300x201.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luegennase-768x515.jpg 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jeder Mensch lügt mehrfach am Tag &#8211; inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: GUT! Denn warum sollte ich meiner Kundin erzählen, dass mir heute Morgen meine Müslischale runtergefallen ist und ich erst mal die halbe Küche putzen musste? Und dass ich mir noch in den Finger geschnitten habe beim Aufheben der Scherben? Dass ich nun am Schreibtisch sitze mit einem dicken Pflaster um den Finger und nicht weiß, wie ich die nächsten Tage tippen soll &#8211; und dass ich deshalb so richtig schlechte Laune habe? Ihr gebt mir bestimmt recht, wenn ich schreibe, dass dieses persönliche Drama meine Kundin nichts angeht. Aber streng genommen habe ich sie angelogen, denn mir ging es wirklich nicht gut an diesem Tag!</p>
<p>Doch diese Art von &#8211; ich nenne sie mal &#8222;Gefälligkeits&#8220;-Lügen meint das Sprichwort aus der Headline nicht. Es passt wohl besser zu den Lügen, die zum Beispiel der VW-Konzern jahrelang über die<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-09/vw-abgase-manipulation-faq" target="_blank"> Abgaswerte der TDI-Motoren</a> verbreitet hat. Lügen, die auf einer Manipulation von Software beruhen und wohl dazu dienen sollten, mehr Autos am Markt abzusetzen, weil die Fahrzeuge ja &#8222;sauberer&#8220; sind. Oder <a href="http://www.haufe.de/compliance/recht-politik/immer-wieder-neue-skandale-um-korruption-und-geldwaesche_230132_317674.html" target="_blank">Siemens und die Deutsche Bank</a>, die trotz detailreicher Compliance-Regelwerke, ausgetüffelten Kontrollmechanismen und festgeschriebenen Sanktionen auch im letzten Jahr neue Korruptionsfälle und Geldwäscheskandale zu verzeichnen hatten.</p>
<h3>Skandal über Skandal &#8230; warum eigentlich?</h3>
<p>Das Sprichwort passt aber auch zu den vielen kleineren Unternehmen, die ihre Kunden belügen und betrügen oder Missstände vertuschen wollen: Da wird Hilfe bei einem Produkt versprochen und nie geleistet. Es werden <span id="more-8991"></span>Rückrufe versprochen, die  nie kommen. Oder Dinge wie zum Beispiel Produkt-Features verkauft, die es nicht gibt und auch nie geben wird. Verträge werden nicht eingehalten und auch, wenn der Käufer darauf hinweist, erfolgt keine Korrektur zugunsten des Kunden. Oder es werden Dienstleistungen verkauft, für die das Unternehmen keine Expertise hat. Ich bin mir sicher, dass jeder von euch schon Erfahrungen in dieser Art machen musste. Leider.</p>
<p>Doch was hat das alles mit Authentizität zu tun? Ganz viel meiner Meinung nach: In den von mir genannten Fällen haben Unternehmen versucht, zu manipulieren, zu betrügen, zu vertuschen, zu vertrösten. Fehler werden nicht offen zugegeben, es wird keine Transparenz geschaffen über das, was dort passiert ist und auch noch passiert. In vielen Fällen wird nicht mal mit den Kunden kommuniziert &#8211; die Käufer erfahren in fast allen Fällen vom neuesten Skandal erst aus der Presse, oder im schlimmsten Fall gar nicht. Dabei müsste das gar nicht sein, denn in vielen Fällen sind die Käufer der Produkte namentlich und mit Adresse bekannt. Doch ganz egal, welche dieser Un-Variationen ein Unternehmen bevorzugt &#8211; zurück bleibt ein enttäuschter Kunde, der in vielen Fällen zum Ex-Kunden wird und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Und ein Unternehmen, das seinen Ruf auf Jahre hin ruiniert hat und so nicht mehr authentisch am Markt agieren kann &#8211; denn enttäuschte Kunden sprechen mit anderen Menschen und werden mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg halten!</p>
<h3>Wir brauchen eine Fehlerkultur. Eine authentische Fehlerkultur.</h3>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-9372" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit.png" alt="Lüge-Wahrheit" width="300" height="225" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit.png 821w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit-300x225.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2016/01/Luege-Wahrheit-768x576.png 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ja, wir machen alle Fehler. Ja, wir machen sie im Privatleben und auch beruflich. Und das schon unser gesamtes Leben lang. Und damit gehören Fehler zu unserem ICH, sind also vollkommen authentisch! Doch warum fällt es uns allen so schwer, Fehler zuzugeben? Warum wird vertuscht, was das Zeug hält &#8211; obwohl wir doch alle aus der Erfahrung gelernt haben sollten, dass so etwas nur ganz selten gut geht? Denn wir alle haben diese Erfahrung ganz bestimmt schon im privaten Umfeld machen müssen &#8230; und trotzdem wird sie tagtäglich im geschäftlichen Umfeld wiederholt. Oft auch aus der Angst heraus, von wütenden Kunden in der Luft zerrissen zu werden. Und so wird aus einem ursprünglich vielleicht kleinen Fehler ein handfester Skandal, der einem Unternehmen langfristig hohen Schaden zufügt.</p>
<p>Meiner Ansicht nach brauchen wir eine authentische Fehlerkultur &#8211; und zwar in zwei Richtungen:</p>
<ul>
<li><strong>Die Unternehmen:</strong> Firmen müssen endlich verstehen, dass es keine gute Idee ist, Fehler verheimlichen zu wollen &#8211; in Zeiten von Internet und Social Media und den damit verbundenen, fast unendlichen Kommunikationsmöglichkeiten ist es praktisch unmöglich, etwas zu verheimlichen. Denn nicht mal die Geheimdienste schaffen das, wie man unschwer an den diversen Leaks und ungewollten Veröffentlichungen erkennen kann! Wir brauchen also Unternehmen, die zu ihrer vollständigen &#8211; authentischen &#8211; Unternehmenspersönlichkeit stehen &#8211; inklusive aller Ecken, Kanten und eben auch der Fehler.</li>
<li><strong>Die Gesellschaft:</strong> Wir brauchen eine Gesellschaft, die Fehler akzeptiert und jemanden, der einen Fehler zugibt, nicht in der Luft zerreißt oder mit Häme und Spott übergießt &#8211; ganz egal, ob es sich um eine Person, eine Personengruppe oder ein Unternehmen handelt. Wir brauchen ein Umfeld, das ein Bekenntnis zu einem Fehler wohlwollend aufnimmt und das vollständige Ausbügeln des Fehlers akzeptiert. Ein Umfeld, das besonnen mit einem Fehlerbekenntnis umgeht &#8211; und zwar schon im Kindergarten. Denn in der Kindheit wird die Basis dafür gelegt, wie Menschen mit Kritik oder Fehlern umgehen &#8230;</li>
</ul>
<p>Doch die allerallerallerbeste Variante ist natürlich, erst gar nicht zu lügen, sondern sich selbst treu zu bleiben, Fehler zuzugeben und damit Authentizität zu leben &#8211; als Person und als Unternehmen. Wir alle wissen im Grunde unseres Herzens, dass niemand fehlerfrei ist &#8211; und dass zu einer authentischen Persönlichkeit oder zu einem authentischen Unternehmen eben auch die Fehler gehören. Denn wie heißt es so schön: Ehrlich währt am längsten. Punkt.</p>
<pre>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com/" target="_blank">Pixabay</a></pre>
<hr />
<address><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg" alt="Christa Goede" width="150" height="150" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing-150x150.jpg 150w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" />Die Autorin Christa Goede</strong> steckt viel Herzblut und noch mehr Fachwissen in digitale Unternehmensauftritte: Mit individuellen Texten und Konzepten gestaltet sie Websites und Social Media-Auftritte authentisch. Ihre Erfahrung und ihr Wissen als Texterin, Konzepterin, Social Media-Managerin und Bloggerin teilt sie hier im Blog oder live in Workshops und Vorträgen.<br />
<strong>Tel.:</strong> +49 (0) 160 – 94 44 19 34, <strong>E-Mail:</strong> <a href="mailto:mail@christagoede.de" target="_blank">mail@christagoede.de</a></p>
<hr />
</address>
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		<title>3 Phasen für erfolgreiches Social Media</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2014 06:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media: &#8222;Must have&#8220; war gestern – heute sind Denken, Planen und Handeln angesagt! &#8222;Hey, mein Nachbar isst einen roten Apfel, und alle lieben ihn dafür &#8211; alle Menschen da draußen essen rote Äpfel. Wir brauchen auch unbedingt rote Äpfel! Lasst uns losgehen und rote Äpfel kaufen. Für alle. Sofort.&#8220; Diese Ansage finden Sie merkwürdig? Und nun stellen Sie sich vor, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Social Media: &#8222;Must have&#8220; war gestern –<br />
heute sind Denken, Planen und Handeln angesagt!</h3>
<p><em><br />
</em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6393" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/apple-23484_640-430x451.png" alt="Apfel mit Wurm" width="209" height="220" /><em>&#8222;Hey, mein Nachbar isst einen roten Apfel, und alle lieben ihn dafür &#8211; alle Menschen da draußen essen rote Äpfel. Wir brauchen auch unbedingt rote Äpfel! Lasst uns losgehen und rote Äpfel kaufen. Für alle. Sofort.&#8220;</em> Diese Ansage finden Sie merkwürdig? Und nun stellen Sie sich vor, dieses Gespräch hätte in einem Unternehmen stattgefunden, als es ums Marketing ging. Das finden Sie unvorstellbar? Stimmt, ich gebe Ihnen recht. Und doch spiegelt diese Anweisung eine recht häufig vorkommende Argumentation wider, auf der viele geschäftliche Social Media-Auftritte basieren: Firma XY hat auf Facebook 15.000 Fans, Unternehmen YZ ist auf Twitter schwer aktiv, und alle Welt redet über Betrieb ZA auf Pinterest &#8211; also muss das Unternehmen AB auch in den sozialen Netzwerken aktiv werden. Und zwar am besten schon vorgestern. Los, macht, ihr Marketingfuzzis.</p>
<p><span style="line-height: 1.5em;">Also werden fix eine Fanpage, ein Twitteraccount und/oder eine Google+Seite zusammengeklöppelt, ein paar Postings getextet und verteilt &#8211; und dann setzt recht schnell die große Ernüchterung ein: Wo bleiben die Fans? Warum reagiert niemand auf uns? Wo sollen die ganzen Inhalte herkommen? Und wer soll das alles erledigen? </span></p>
<p><span style="line-height: 1.5em;">Die Folge dieses spontanen Handelns ohne Plan und Strategie: Der von außen so wunderbar anzusehende, rote Apfel Social Media entpuppt sich eventuell schon beim ersten Bissen als wurmstichig <span id="more-6340"></span>und unappetitlich. </span></p>
<p>Sinnvoller wäre es für all diese Unternehmen gewesen, erst <strong>INTENSIV NACHZUDENKEN</strong>, dann <strong>STRATEGISCH ZU PLANEN</strong> und schließlich <strong>NUTZERORIENTIERT ZU HANDELN</strong>. Eben genau so, wie jedes Unternehmen eigentlich sowieso bei allen geschäftlichen Entscheidungen handelt. Warum das in Sachen Social Media nicht so ist? Ich vermute, dass es daran liegt, dass in den Sozialen Netzwerken Geschäftliches und Privates oft vermischt werden. Daraus entsteht der Eindruck, dass Social Media atens kinderleicht und btens nebenher zu erledigen sei &#8211; ein echter Trugschluss, wie wir alle mittlerweile wissen.</p>
<p>Damit Sie sich strategisch sinnvoll und nachhaltig in Social Media engagieren können und nicht in einen faulen Apfel beißen, habe ich für Sie 3 Phasen zusammengestellt, die Sie unbedingt abarbeiten sollten &#8211; und zwar BEVOR Sie starten. Sollten Sie bereits einen oder mehrere Social Media-Kanäle für Ihr Unternehmen pflegen, können Sie diese mit dieser Checkliste überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Sie finden bestimmt Optimierungspotenzial!</p>
<h4>Phase 1 &#8211; INTENSIV NACHDENKEN</h4>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6380" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Gehirn-430x303.png" alt="Gehirn" width="165" height="117" />A. Ziele</strong><br />
Was möchten Sie für Ihr Unternehmen auf Social Media erreichen: Den Absatz fördern? Eine höhere Markenbekanntschaft erreichen? Die Reputation verbessern? Oder möchten Sie neue Mitarbeiter anwerben? Themen und Diskussionen prägen? Hier gibt es, präzise und klare Entscheidungen zu treffen &#8211; denn schließlich wird hier die Basis für Ihr Engagement gelegt.</p>
<p><strong>B. Zielgruppen</strong><br />
Mit der Entscheidung, welche Ziele Sie mit Social Media erreichen wollen, haben Sie die Zielgruppen quasi schon festgelegt: Sind es Ihre Kunden und/oder Interessenten? Sind es Menschen, die auf der Suche nach einem neuen Job in Ihrer Branche sind? Oder sind es Meinungsbildner und Multiplikatoren? Sie legen fest, wer die Menschen sind, an die sich Ihre Inhalte richten.</p>
<p><strong>C. Themen</strong><br />
Ziele und Zielgruppen stehen fest &#8211; und damit ist auch eine erste grobe Anmutung der zu publizierenden Inhalte sichtbar: Sind es Geschichten aus Ihrem spannenden Arbeitsalltag, die Interesse für Ihr Unternehmen wecken? Oder Tipps und Tricks aus Ihrer Branche, die einen hohen Nutzen für Ihre Kunden haben? Oder Inhalte, die für Meinungsbildner interessant sind?</p>
<h4>Phase 2 &#8211; STRATEGISCH PLANEN</h4>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6379" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Strategie-430x315.png" alt="Schachspiel" width="165" height="121" />A. Formate</strong><br />
In welche Formate verpacken Sie Ihre Themen für Ihre Zielgruppen ideal? Sind es spannende Reportagen oder lehrreiche Leitfäden? Oder interessante eBooks oder informative Whitepaper? Videos oder Podcasts? Möchten Sie Webinare anbieten? Gewinnspiele oder Umfragen starten? Bitte beschränken Sie sich hier nicht auf ein Format &#8211; Ihre Zielgruppen werden es Ihnen danken.</p>
<p><strong>B. Kanäle<br />
</strong>Auf welchen Kanälen tummeln sich Ihre Kunden? Passen diese Kanäle zu Ihren Themen und Formaten? Die Auswahl ist riesig und damit schwierig. Doch bei der Wahl der Kanäle sollte ein bestimmter Kanal im Fokus stehen, auf dem Sie Hausrecht haben und dessen Inhalte Ihnen zu 100% gehören &#8212; zum Beispiel ein Blog, das auch gerne &#8222;Newsroom&#8220; oder &#8222;Magazin&#8220; heißen kann.</p>
<p><strong>C. Akteure</strong><br />
Wichtig und trotzdem oft übersehen: Wer soll Ihre Social Media-Kanäle pflegen? Welche Mitarbeiter sind verantwortlich? Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Wo werden diese Mitarbeiter im Unternehmen angesiedelt? Wie werden sie unterstützt? Gibt es Möglichkeiten, weitere Mitarbeiter einzubinden? Wie werden Ihre Mitarbeiter aufgeklärt über die Chancen und Risiken in Social Media?</p>
<h4>Phase 3 &#8211; NUTZERORIENTIERT HANDELN</h4>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-6378" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/Pflege-430x541.png" alt="Die Pflege ist Handarbeit" width="149" height="187" />A. Planung</strong><br />
Wer soll wann was wo publizieren? Wie bleiben Sie am besten im Gespräch? Idealerweise legen Sie einen Redaktionsplan an, der sich über ein ganzes Jahr erstreckt und alle Kanäle umfasst. Diese erste Planung wird im besten Fall durch tagesaktuelle Inhalte ergänzt &#8211; reagieren Sie flexibel auf Ereignisse und Diskussionen und beziehen Sie wichtige Events, Messen oder andere Termine mit ein.</p>
<p><strong>B. Pflege</strong><br />
Die tagesaktuellen Arbeiten lassen sich meiner Erfahrung nach nur selten &#8222;nebenher&#8220; erledigen: Da entstehen spontane Fragen bei den Fans und Followern, die zeitnah beantwortet werden sollten. Wer ist verantwortlich? Wer ist Ansprechpartner und kann Informationen zu bestimmten Themen liefern? Es könnten auch Diskussionen entstehen, die beobachtet und eventuell sogar moderiert werden müssen.</p>
<p><strong>C. Optimierung</strong><br />
Im Tagesgeschäft und durch Monitoring/Auswertung ihres Engagements erkennen Sie recht schnell, wo die Stärken und Schwächen liegen. Wo haben Sie Ihre Zielgruppe am besten erreicht? Welche Beiträge sind gefloppt? Warum? Wichtig ist, dass Sie regelmäßig auf Ihre Kanäle schauen und Inhalte und Stil anpassen. Und schwupps sind Sie wieder in Phase 1: &#8222;INTENSIV NACHDENKEN&#8220; 🙂</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie sehen: Ein professioneller Unternehmensauftritt in Social Media ist echte Arbeit. Harte Arbeit. Gelegentlich sogar extrem nervige Arbeit, die viel Zeit frisst. Die gute Nachricht ist: Der Erfolg Ihres Engagements ist steuerbar. Und nimmt mit zunehmender Professionalisierung ebenfalls zu. Warum also noch länger warten und auf Facebook, Twitter und Co. weiter vor sich hin dümpeln?</p>
<p>Weitere Tipps und Tricks finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a title="Social Media Helferlein" href="https://www.christagoede.de/social-media-helferlein/" target="_blank">Social Media-Helferlein</a></li>
<li><a title="Organisation von Social Media" href="https://www.christagoede.de/organisation-von-social-media/" target="_blank">Organisation von Social Media 1</a></li>
<li><a title="Organisation von Social Media 2" href="https://www.christagoede.de/organisation-von-social-media-2/" target="_blank">Organisation von Social Media 2</a></li>
<li><a title="Social Media und Geschäft" href="https://www.christagoede.de/social-media-und-geschaeft/" target="_blank">Social Media und Geschäft</a></li>
<li><a title="Social Media als Kontaktpunkt" href="https://www.christagoede.de/social-media-als-kontaktpunkt/" target="_blank">Social Media als Kontaktpunkt</a></li>
<li><a title="Social Media-Guideline" href="https://www.christagoede.de/social-media-guideline/" target="_blank">Social Media-Guideline</a></li>
<li><a title="Benehmen in Social Media" href="https://www.christagoede.de/benehmen-in-social-media/" target="_blank">Benehmen in Social Media</a></li>
</ul>
<p><em>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank">Pixabay</a></em></p>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/3-phasen-fuer-erfolgreiches-social-media/">3 Phasen für erfolgreiches Social Media</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtschreibung &#8211; richtig oder falsch?</title>
		<link>https://www.christagoede.de/rechtschreibung-richtig-oder-falsch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2014 08:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Laut schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibrat]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibregeln]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass, das oder doch noch daß? Erste Hilfe beim Texten. Komma oder nicht? Fotografie oder Photografie? Getrennt oder zusammenschreiben? Es vergeht kein Tag in meinem Leben, ohne dass ich mir diese oder ähnliche Fragen stelle. Ich bin Texterin und schreibe beruflich, klar. Aber ich bin eben keine Lektorin oder Korrektorin! Das heißt, ich mache Fehler [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Dass, das oder doch noch daß? Erste Hilfe beim Texten.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6423" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/erste-hilfe-430x360.png" alt="Erste-Hilfe-Koffer" width="206" height="173" />Komma oder nicht? Fotografie oder Photografie? Getrennt oder zusammenschreiben? Es vergeht kein Tag in meinem Leben, ohne dass ich mir diese oder ähnliche Fragen stelle. Ich bin Texterin und schreibe beruflich, klar. Aber ich bin eben keine Lektorin oder Korrektorin! Das heißt, ich mache Fehler &#8230; und das nicht zu knapp, leider. Besonders dann, wenn ich meine Texte wiederholt überarbeite und optimiere &#8211; wie zum Beispiel meine Blogbeiträge. Da ist oft schnelle Hilfe gefragt! Um meine Fehlerquote nach Möglichkeit zu minimieren, nutze ich <span id="more-6408"></span>verschiedene Tools und ein paar Tricks:</p>
<h4>Der Duden &#8211; die Bibel der Texter</h4>
<p>Natürlich hat DAS Werk der deutschen Rechtschreibung auch einen Onlineauftritt: Unter <a href="http://www.duden.de" target="_blank" rel="noopener">www.duden.de</a> können Sie einzelne Wörter auf die korrekte Schreibweise hin testen. Für einzelne Abfragen ideal &#8211; zumal man gleich die Dudenbegründung und die eventuell vorhandenen Varianten angezeigt bekommt. Ich benutze außerdem die Software &#8222;<a title="Link zum Download" href="http://www.softwareload.de/shop/duden-rechtschreibpruefung-9-0-plus-fuer-ms-office-757205.html?typnews=PM_SEM_GoogleAds_Softwareload_Duden-Korrektor&amp;gclid=CPCD4ofMh74CFccSwwodvAUA_A" target="_blank" rel="noopener">Duden-Rechtschreibprüfung</a>&#8222;, die mich gleich direkt in meinem Textverarbeitungsprogramm auf Fehler oder Probleme aufmerksam macht.</p>
<h4>Rechtschreibprüfung24 &#8211; für alle, die keine Software haben</h4>
<p>Super für alle, die keinen Korrektor haben. Mit diesem Tool kann man ganze Textabschnitte testen: Unter <a title="Link zur Rechtschreiprüfung" href="http://rechtschreibpruefung24.de/" target="_blank" rel="noopener">http://rechtschreibpruefung24.de/</a> werden Fehler in Rot unterstrichen &#8211; mögliches Optimierungspotenzial wird in Grün angezeigt. Auf Klick bekommt man Erklärungen zu sehen und kann die Fehler direkt korrigieren oder die Korrektur ablehnen. Nach dem Test kann man den Text ganz einfach wieder herauskopieren – sehr praktisch. Für die Freunde des Dudens: Der kann das natürlich auch unter <a title="Link zur Duden-Rechtschreibprüfung" href="http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online" target="_blank" rel="noopener">http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online</a>.</p>
<h4>Laut schreiben &#8211; lesen Sie vor!</h4>
<p>Einer meiner Lieblingstricks: Ich lese mir alles laut vor, was ich schreibe. So stoße ich geradezu zwangsläufig auf Schwurbelsätze, fehlende oder zu viel gesetzte Kommas oder Wörter, die ich besser kuppeln sollte, um die Lesbarkeit zu verbessern. Laut schreiben hat zusätzlich noch viel mehr Vorteile, die Sie hier finden können: <a title="Link zu besser schreiben" href="https://www.christagoede.de/besser-schreiben/" target="_blank" rel="noopener">it4control.cssmanufaktur.de/besser-schreiben/</a></p>
<h4>Texte testen &#8211; auf Stil, Füllwörter und Blabla-Faktor</h4>
<p>Die Testphase ist eine ganz wichtige Phase, die jeder Text durchlaufen sollte: Habe ich umständliche Passivformulierungen vermieden? Ist mein Text leicht lesbar und gut verständlich? Welche Füllwörter kann ich rauswerfen? Eine Liste praktischer Tools finden Sie in meinem Blogbeitrag &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/texte-testen/">Texte checken und pimpen</a>&#8222;.</p>
<h4>Neue Rechtschreibung &#8211; Regeln, die man wissen sollte</h4>
<p>Seit 2007 ist die neue Rechtschreibung an den Schulen Pflicht – doch es gibt immer noch Menschen, die die Neuerungen bis heute ablehnen. Doch bei den meisten hat sich mittlerweile eine Mischung aus Alt und Neu eingeschlichen &#8211; sie können gar nicht mehr unterscheiden, was zur alten Rechtschreibung gehört und was zur neuen. Wer nach so vielen Jahren endlich konsequent wechseln will, dem sei <a title="Link zur neuen Rechtschreibung" href="http://www.neue-rechtschreibung.de/" target="_blank" rel="noopener">www.neue-rechtschreibung.de/</a> ans Herz gelegt. Für Eilige: www.neue-rechtschreibung.de/regelwerk/</p>
<h4>Der Rechtschreibrat &#8211; für die, die es ganz genau wissen wollen</h4>
<p>Nur für die ganz Harten: Unter <a title="Link zum Rechtschreibrat" href="http://www.rechtschreibrat.com/" target="_blank" rel="noopener">http://www.rechtschreibrat.com/</a> dokumentiert der Rat für deutsche Rechtschreibung alle Neuerungen der deutschen Rechtschreibung. Die Mitglieder des Rats stammen aus dem deutschsprachigen Raum. Interessant finde ich die verschwurbelte Sprache, die zum Beispiel in den Pressemitteilungen verwendet wird &#8211; eine korrekte Schreibweise hat also nichts mit der Lesbarkeit eines Textes zu tun. 😉</p>
<p>Welche Tipps haben Sie für mich? Gibt es Eselsbrücken, die ich unbedingt kennen sollte? Oder Tools, von denen viel mehr Menschen erfahren müssen? Ich freue mich auf Ergänzungen!</p>
<h4>In diesem Blog finden Sie noch viele weitere Text-Tipps:</h4>
<ul>
<li><a style="line-height: 1.5em;" title="Texten fürs Web" href="https://www.christagoede.de/texten-fuers-web/">Texten fürs Web</a> &#8211; Webtexte schreiben ist Beziehungsarbeit</li>
<li><a title="Linksammlung – Texte schreiben" href="https://www.christagoede.de/linksammlung-texte-schreiben/">Linksammlung </a><span style="line-height: 1.5em;"><a title="Linksammlung – Texte schreiben" href="https://www.christagoede.de/linksammlung-texte-schreiben/">Texte schreiben</a> &#8211; Texten kann doch jeder. Oder?</span></li>
<li><a style="line-height: 1.5em;" title="Texte aufbereiten" href="https://www.christagoede.de/texte-aufbereiten/">Texte aufbereiten</a> &#8211; ich publiziere, also wirke ich.<span style="line-height: 1.5em;"> </span></li>
</ul>
<p><em>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">Pixabay</a></em></p>
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		<item>
		<title>Todsünden auf Facebook</title>
		<link>https://www.christagoede.de/todsuenden-auf-facebook/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 06:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fans]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Reichweite]]></category>
		<category><![CDATA[Todsünde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7 Fehler, die Sie besser nicht begehen sollten. Ja, es gibt sie, die 7 Todsünden, die Sie im Sozialen Netzwerk Facebook begehen und die schwerwiegende Folgen haben können. Postings mit Inhalt waren schon immer wichtig – doch seit der letzten Änderung des Newsfeed-Algorithmus sind Inhalte, die dem Leser echten Nutzen bringen, absolut unverzichtbar. Tun Sie schon [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>7 Fehler, die Sie besser nicht begehen sollten.</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6213" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/death-159120_640-430x510.png" alt="Der Tod" width="211" height="250" />Ja, es gibt sie, die 7 Todsünden, die Sie im Sozialen Netzwerk Facebook begehen und die schwerwiegende Folgen haben können. Postings mit Inhalt waren schon immer wichtig – doch seit der letzten <a title="Link zum Beitrag über die gesunkene Reichweite" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2014/04/facebook-lasst-uns-ueber-organische-reichweite-sprechen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Änderung des Newsfeed-Algorithmus</a> sind Inhalte, die dem Leser echten Nutzen bringen, absolut unverzichtbar.</p>
<p>Tun Sie schon alles, um im Gespräch mit Ihren Fans zu bleiben? Denn darum geht es doch allen Unternehmen, die sich auf Facebook engagieren: um die Interaktion mit den Zielgruppen. Um auch weiterhin auf Facebook erfolgreich zu sein, sollten Sie diese 7 Todsünden auf jeden Fall vermeiden:</p>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />1. Todsünde: Profil statt Seite</h4>
<p>Schnell mal eben auf Facebook gehen, ohne sich vorher genaue Gedanken gemacht oder sich mit dem Netzwerk selbst auseinander gesetzt zu haben &#8211; und schwupps ist diese Todsünde passiert: Sie haben ein Personenprofil statt einer <span id="more-6191"></span>Unternehmensseite für Ihren geschäftlichen Auftritt auf Facebook angelegt. Böseste Folge: Facebook könnte Ihre Seite löschen, da Sie mit der geschäftlichen Nutzung eines Privatprofils gegen die AGB verstoßen.</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Einfach mit einem Klick Fan werden nicht möglich, Besucher muss Freundesanfrage stellen</li>
<li>Risiko, dass Facebook Seite löscht wegen Verstoßes gegen die AGB</li>
<li>Bei 5.000 „Freunden“ ist Schluss (die Seite hingegen ist nicht begrenzt)</li>
<li>Keine Öffnungszeiten/kein Ort</li>
<li>Kein Zugang zu den Statistiken über Zugriffe, Interaktionen etc.</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Gleich eine Seite korrekt einrichten (<a title="Link zur Anleitung" href="http://ideecon.com/anleitung-facebook-fanpage-erstellen-in-5-schritten-2013/2142" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anleitung</a>, Start)</li>
<li>Profil mit Seite verlinken (<a href="http://www.die-maintalerin.de/2014/12/05/facebook-seite-mit-facebook-profil-verbinden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anleitung</a>)</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />2. Todsünde: fehlendes Impressum</h4>
<p>Eine merkwürdigerweise doch recht weit verbreitete Todsünde, die wirklich teuer werden kann &#8211; das fehlende Impressum in einer Seite. Gerade von Profis &#8211; und das sind alle Unternehmer &#8211; kann man erwarten, dass Sie auch Bescheid wissen über die rechtlichen Folgen ihres Handelns. Im Frühjahr 2014 hat Facebook im Zuge der <a title="Link zum Beitrag über das Redesign" href="http://www.thomashutter.com/index.php/2014/03/facebook-redesign-der-facebook-seiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Design-Aktualisierung </a>einen Extrabereich unter &#8222;Infos&#8220; eingerichtet, in dem Sie Ihr Impressum erstellen können. Dieses Impressum ist auch in den Apps erreichbar!</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Angriffsfläche für die Konkurrenz</li>
<li>Teure, nervenaufreibende Abmahnungen</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Seite: Impressum einrichten (<a title="Impressum einrichten" href="http://www.futurebiz.de/artikel/impressum-fuer-fanseiten-jetzt-einrichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anleitung</a>)</li>
<li>Website: Impressum/Datenschutzerklärung kontrollieren (<a href="http://www.e-recht24.de/impressum-generator.html">Anleitung</a>)</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />3. Todsünde: keine persönliche Note</h4>
<p>Eine Todsünde, die mit geringer Reichweite und niedriger Interaktionsrate bestraft wird. Es bleibt dabei: Gewinnspiele (in den man vorzugsweise ein iPad gewinnen kann), Postings über das Wetter oder die Qualität des Mittagessens sind keine Inhalte, mit denen Sie wirklich die Herzen und Köpfe der Fans erobern können.  Erzählen Sie lieber Geschichten aus Ihrem Arbeitsleben oder teilen Sie Informationen, die Ihren Fans wirklich nutzen. So klappt&#8217;s auch mit der Seite.</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Inhalte werden nicht mit dem Absender verknüpft</li>
<li>Seite wächst nicht</li>
<li>Gelangweilte Fans wandern ab</li>
<li>Postings sind nicht im Newsfeed der Fans sichtbar</li>
</ul>
<p><strong> To do:</strong></p>
<ul>
<li>Inhalte spannend aufbereiten</li>
<li>Persönliche Note entwickeln</li>
<li>Geschichten erzählen</li>
<li>Wertvolle Informationen verbreiten</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />4. Todsünde: Facebook als PR-Schleuder</h4>
<p>Hand aufs Herz – lesen Sie täglich Pressemitteilungen? Nein? Kein Wunder, denn Pressemitteilungen sind ganz oft LANGWEILIG! Die ewig gleiche Selbstbeweihräucherung, in möglichst komplexe Blabla-Sprachhülsen gepackt. Die meisten PMs sind weder lustig noch informativ noch provokativ – und sie lassen keinen Raum für Fragen. In Social Media aber sind Dialoge gefragt!</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Kein Dialog mit Ihren Fans</li>
<li>Kein Wachstum der Seite</li>
<li>Langeweile bei den Fans</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Inhalte zielgruppengerecht aufbereiten</li>
<li>Beiträge mit Aufforderungscharakter posten, Fragen stellen</li>
<li>Sitten und Regeln von Facebook beachten</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />5. Todsünde: Katzenbildchen und Sinnsprüche</h4>
<p>Ja, das machen immer noch viele – aber davon wird diese Todsünde auch nicht besser! Wir Unternehmer sollten auf Facebook darauf achten, unsere erlesene Schar von Fans nicht mit Tierbildchen und Sinnsprüchen zu langweilen. Schließlich wollen wir nicht als Absender von süßen Bildchen wahrgenommen werden, sondern als kompetente Experten. Ja, es gibt Firmenhunde oder -katzen, die eine richtige kleine Fangemeinde haben. Dahinter steht aber zumeist eine strategische Entscheidung, das Tier in die Außendarstellung zu integrieren.</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Kein Unternehmensprofil erkennbar</li>
<li>Kein Wiedererkennungswert</li>
<li>Kein Nutzen für die Fans</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Katzenbilder/Sinnsprüche vermeiden (wenn doch, nur mit Bezug zum Unternehmen)</li>
<li>Selbst kreativ werden mit Fotos, personalisierten Sprüchen</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />6. Todsünde: falsche Reaktionen</h4>
<p>Unliebsame Kommentare kommentarlos löschen, Widerspruch nicht dulden oder am besten gleich verhindern, dass ein Fan an die Chronik posten kann &#8211; eine Todsünde, weil dieses Verhalten nicht zur Kommunikationsstruktur von Social Media passt. Hier sind Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit gefragt! Nur im Notfall dürfen Sie von Ihrem Hausrecht Gebrauch machen und einen unliebsamen Fan aussperren &#8211; doch dann sollten Sie diesen Schritt transparent machen und die anderen Fans darüber informieren, warum der <a title="Umgang mit Trolls" href="https://www.christagoede.de/umgang-mit-trolls/">Troll </a>gesperrt wurde.</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Negative Aufmerksamkeit</li>
<li>Unfreundliche Postings, Streit</li>
<li>Im schlimmsten Fall Shitstorm</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Freundlich reagieren, hilfsbereit sein</li>
<li>Fehler zugeben und korrigieren</li>
<li>Postings nur bei Beleidigungen/Aufforderungen zu Straftaten etc. löschen!</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-6216" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/04/cross-157492_640-klein.png" alt="Rotes Andreaskreuz" width="50" height="55" />7. Todsünde: keine nachhaltige Pflege</h4>
<p>Montags vier Postings, danach ist wieder 2 Wochen Schweigen im Walde. Dann ein einziger Link, danach wieder 4 Tage Grabesruhe. Sie können sich vorstellen, dass nachhaltige Pflege einer Fanpage so NICHT aussieht. Hier geht es darum, den Kanal spannend und in abwechslungsreicher Taktung zu bespielen &#8211; dabei können Sie sich natürlich von einem Redaktionsplan unterstützen lassen. Wichtig: Auf Facebook können Sie Postings ja auch vorschreiben und zur richtigen Zeit automatisiert ausspielen.</p>
<p><strong>Die Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Seite verliert an Reichweite</li>
<li>Fans vergessen die Seite</li>
<li>Immer weniger Interaktion möglich</li>
</ul>
<p><strong>To do:</strong></p>
<ul>
<li>Regelmäßig pflegen</li>
<li>Nachhaltige Postings schreiben</li>
<li>Redaktionsplan anlegen (Vorlage)</li>
</ul>
<h4><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-7101" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/08/Gr%C3%BCnes-Plus.png" alt="Grünes Pluszeichen" width="48" height="48" />Die gute Nachricht ist: Es ist nicht zu spät!</h4>
<p>Wenn Sie sich bei der einen oder anderen Todsünde erwischt haben, können Sie nun aktiv etwas dagegen tun &#8211; das Handwerkszeug halten Sie jetzt parat. Noch mehr Tipps und Tricks für die nachhaltige Pflege Ihrer Seite finden Sie <a title="Mehr Interaktion auf Facebook – Teil 1" href="https://www.christagoede.de/mehr-interaktion-auf-facebook-1/">hier</a>. Ach, Sie begehen keine einzige dieser Todsünden bei der Pflege Ihrer Seite? Prima, dann haben Sie den kleinen Sensenmann, der den Erfolg Ihrer Seite gefährdet, nicht zu befürchten 😉</p>
<p>Habe ich eine Todsünde vergessen? Ich freue mich über Ergänzungen!</p>
<p><em>Bildquelle: <a title="Link zu Pixabay" href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></em></p>
<p>The post <a href="https://www.christagoede.de/todsuenden-auf-facebook/">Todsünden auf Facebook</a> appeared first on <a href="https://www.christagoede.de">Christa Goede</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Social Media-Techtelmechtel</title>
		<link>https://www.christagoede.de/social-media-techtelmechtel/</link>
					<comments>https://www.christagoede.de/social-media-techtelmechtel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 08:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[fanpage]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Wenn die Fanpage mit der Fanpage &#8230; Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch. &#8222;Ah, ja&#8220;, denken Sie jetzt, &#8222;Das weiß ich doch!&#8220; Da redet die Bettina mit dem Emil, und die Gaby liest mit. Genau wie all die anderen Freunde von Bettina. Eventuell lesen auch die Freunde von Emil mit. Oder sogar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2> Wenn die Fanpage mit der Fanpage &#8230;</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright  wp-image-5934" alt="rote Lippen" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/Lippen-rot-430x263.png" width="241" height="147" /> Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch. &#8222;Ah, ja&#8220;, denken Sie jetzt, &#8222;Das weiß ich doch!&#8220; Da redet die Bettina mit dem Emil, und die Gaby liest mit. Genau wie all die anderen Freunde von Bettina. Eventuell lesen auch die Freunde von Emil mit. Oder sogar die ganze Welt &#8211; eben ganz angepasst an die Privatsphäre-Einstellungen, die Bettina im jeweiligen Social Media-Kanal gewählt hat. Bis hierhin ist alles klar und eigentlich ganz einfach, oder? <span id="more-5876"></span></p>
<h3>Gedankenspiele</h3>
<p>Nun kommen die Unternehmen ins Spiel &#8211; als illustratives Beispiel dient hier Facebook (wobei die Prinzipien der Kommunikation in Social Media meiner Meinung nach immer und überall gleich sind). Aber zurück zum Gedankenspiel: Bettina ist nicht nur privat in Social Media unterwegs, sie ist auch noch Unternehmerin und pflegt eine kleine Fanpage auf Facebook. Bettina postet auf dieser Fanpage regelmäßig die Inhalte ihres Blogs, kuratiert Links zu anderen Artikeln, die sie spannend findet, und beteiligt sich in ihrer Identität als Fanpage an Diskussionen, die auf anderen Fanpages stattfinden. Sie verbringt also viel Zeit als &#8222;Fanpage&#8220; auf Facebook. Dabei ist ihr Folgendes aufgefallen: Im Newsstream ihrer Fanpage tauchen immer seltener die Seiten auf, die sie als Page gelikt hat &#8211; offensichtlich greift auch hier der <a title="Link zum Beitrag über den Algorithmus" href="http://allfacebook.de/zahlen_fakten/update-am-newsfeed-algorithmus-mehr-reichweite-im-facebook-newsfeed-fuer-link-posts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Algorithmus</a>, der den Newsstream filtert. Gleichzeitig fehlen aber die Listen, die die Privatperson Bettina rege nutzt, um den Newsstream nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Für Bettina in ihrer Identität als Fanpage wird es also immer schwieriger, sich auf anderen Fanpages bemerkbar zu machen &#8211; denn sie hat nicht mehr alle Fanpages auf einen Blick vorliegen. Das passt Bettina nicht und sie sucht nach Lösungen, wie sie weiterhin einfach als Fanpage auf anderen Fanpages kommentieren kann &#8230; so weit, so kompliziert ;-))</p>
<h3>Ein Denkfehler? Oder Interaktionsalltag?</h3>
<p>Meiner Ansicht nach begeht Bettina einen Denkfehler: Sie denkt, dass Social Media für sie als Unternehmerin nach den selben Regeln funktioniert wie für die Privatperson Bettina. Und deshalb zieht sie als Fanpage los und interagiert mit anderen Postings anderer Fanpages, kommentiert, likt und kuratiert andere Inhalte &#8211; eben all das, was sie auch als Privatperson tut. &#8222;Huch!&#8220;, denken Sie nun (hoffe ich jedenfalls 😉 ), &#8222;Aber ein Unternehmen hat doch andere andere Ziele und sollte sich deswegen in Social Media anders verhalten als eine Privatperson!&#8220; Ja, ich gebe Ihnen uneingeschränkt recht.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist die Grundlage von Social Media die Kommunikation zwischen Menschen. Und da ist es ganz egal, ob es sich um ein Freizeitnetzwerk wie Facebook handelt oder ob es um ein Businessnetzwerk wie XING geht &#8211; Menschen stehen überall im Mittelpunkt. So können sich zum Beispiel auf XING die Betreuer von Unternehmensseiten nicht in der Identität einer Unternehmensseite an den Diskussionen in den Gruppen beteiligen. Facebook ist da nicht ganz so rigide, sondern erlaubt den Fanpages, zum Beispiel auf Erwähnungen zu reagieren: Deshalb bekommt man als Betreiber automatisch eine Nachricht, wenn die Fanpage irgendwo markiert wurde. Ein Like und/oder ein Danke schön oder die Antwort auf die gestellte Frage sind hier meiner Meinung nach Pflicht. Aber mehr nicht! Schließlich betreten im realen Leben Ladenbesitzer auch nicht die Räumlichkeiten der Konkurrenz, um für ihr eigenes Angebot Werbung zu machen.</p>
<h3>Ausnahmen bestätigen die Regel</h3>
<p>Ausnahmen von der Regel könnten zum Beispiel die Profile der &#8222;öffentlichen Personen&#8220; wie Autoren oder Schauspieler sein. Oder auch Ein-Personen-Unternehmen wie meins. Hier mag es aus unserer ganz persönlichen Sicht sinnvoll sein, sich in der Identität als &#8222;Fanpage&#8220; an Diskussionen zu beteiligen &#8211; schließlich möchten wir die Fans (also Interessenten oder Kunden) auf der Fanpage sammeln und nicht im Privatprofil &#8211; denn da sind wir schließlich privat und möchten das auch bleiben. Doch diese Ausnahme von der Regel löst sich auf, wenn man einen Schritt zurücktritt und die Metaebene betrachtet: &#8222;Social Media ist Kommunikation. Und zwar von Mensch zu Mensch.&#8220; Denn nur diese Form der Kommunikation ist wirklich spannend für uns Menschen! Bei einem Unternehmen (und Autoren oder Schauspieler sind auch Unternehmer) könnten wir Privatpersonen nie ganz sicher sein, dass sich wirklich die angegebene Person hinter dem Profil verbirgt &#8211; schließlich werden Profile von Promis ganz oft von Agenturen gepflegt. Es bleibt also mindestens ein schaler Beigeschmack.</p>
<h3>Worst Case</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5941" alt="Frau, sehr wütend" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl.png" width="240" height="360" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl.png 240w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/02/anger-18615_640-kl-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Stellen wir uns mal vor, wir wären tatsächlich mit Marken &#8222;befreundet&#8220; auf Social Media: Dann würde mein regionaler Apfelsaft-Produzent mir guten Morgen wünschen. Mein Lieblings-Reiseveranstalter würde mir Reiseziele vorschlagen, weil ich gepostet habe, dass ich urlaubsreif bin. Und wenn ich eine politische Diskussion starte, mischt sich mein Bürgermeister als &#8222;öffentliche Person&#8220; ein. Wobei ich mir nie ganz sicher sein kann, dass er es auch persönlich ist, denn bei vielen Fanpages weiß ich nicht, welche Person dort gerade mit mir spricht. Denn es hat sich (leider!) bis heute nicht durchgesetzt, dass sich die Mitarbeiter, die den Unternehmenskanal betreuen, vorstellen und ihre Postings mit einem Absender versehen.</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich möchte diesen Worst Case nicht erleben. Denn ich würde diese Form von Postings als extrem personalisierte Werbung empfinden und richtig wütend werden. In Social Media bin ich eben auch als Privatperson unterwegs und habe meine liebe Mühe, die ganze &#8211; teilweise wirklich schlechte &#8211; Werbung in den verschiedenen Social Media-Kanälen zu akzeptieren. Da unterscheide ich mich nicht ein Stück von Millionen anderer Menschen, die Social Media nutzen!</p>
<p>Die Geschäftsfrau in mir bekommt dennoch glänzende Augen bei den vielen Möglichkeiten, die sich bei dieser Kommunikationsform bieten würden: als Firma direkt auf die Leute zugehen! Individuelle Angebote machen! Ins Gespräch kommen! Probleme sofort lösen! Doch wenn ich einen Schritt zurückgehe in Richtung Privatperson Christa Goede, dann weiß ich sofort, dass den Menschen das nicht gefallen würde. Wir würden uns vorkommen wie in einer Dauerwerbesendung, in der wir unfreiwillig zur Hauptperson gekürt wurden. Ein Social Media-Kanal, der diese Form der Kommunikation erlauben oder sogar fördern würde, wäre vermutlich seine Mitglieder ziemlich schnell los.</p>
<h3>&#8222;B2B-Kommunikation&#8220; der etwas anderen Art</h3>
<p>Und auch für die Kommunikation zwischen zwei Fanpages gelten meiner Meinung nach diese Gedanken – wir private Mitleser bekämen auch hier ganz schnell das Gefühl, in einer reinen Werbeveranstaltung gelandet zu sein. Es mag sein, dass es Fanpages gibt, die informativ und niveauvoll auf anderen Fanpages agieren. Doch leider gibt es diese Art der Kommunikation und die Inhalte keine verbindlichen Standards. Wenn ich mir nun vorstelle, eine von diesen &#8222;10-kg-weg-in-drei-Stunden&#8220;-Fanpages würde auf eines meiner Postings reagieren und alleine durch den Absender Werbung auf meiner Fanpage machen &#8230; da sagt auch die Unternehmerin in mir &#8222;Nein Danke&#8220;. Und die Fans mit Sicherheit auch.</p>
<p>Darüber hinaus möchte ich als Unternehmerin meine Kommunikation bündeln und nicht verschiedene Felder aka fremde Fanpages beackern. Hier kann sich nämlich fix ein Problem auftun: Bekomme ich als Unternehmerin wirklich mit, was unter meinem Posting auf einer fremden Fanpage weiterhin gepostet wird? Habe ich Zeit, jedes dieser Postings weiter zu verfolgen und mitzudiskutieren? Diese Zeit habe ich nicht &#8211; und als kleines Unternehmen kann ich mir keine wirklich gute und damit teure Monitoringsoftware leisten, um das Geschehen automatisiert weiter im Auge zu behalten. Ein großes Unternehmen mit einer guten Monitoringsoftware müsste eine riesige Social Media-Abteilung unterhalten, wenn es qualifiziert auf fremden Fanpages mitreden wollte. Große und kleine Unternehmen würden sich mit dieser Methode darüber hinaus einer weiteren großen Gefahr aussetzen &#8211; es könnte die Reputation des Unternehmens beschädigt werden, wenn es auf der fremden Fanpage Auseinandersetzungen gibt, auf die nicht angemessen reagiert wird. Im schlimmsten Fall sogar so, dass es das Unternehmen nicht merkt.</p>
<h3>Was denken Sie?</h3>
<p>Gibt es gute Gründe für eine Fanpage, sich trotz aller Probleme regelmäßig auf anderen Fanpages zu engagieren? Und ich meine damit nicht solche Social Media-Glanzstücke wie das <a title="Link zu Gespräch von Franzi Do" href="http://im-zug-unterwegs.de/2013/01/24/ein-meisterstuck-des-social-media-teams-der-bahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gespräch zwischen Franzi Do, der Bahn, Renault und Opel</a> &#8211; geniale Streiche in dieser Art sind natürlich gerne gesehen 😉</p>
<address>Bildquellenangabe: <a href="https://pixabay.com/de/">pixabay.com</a></address>
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