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	<title>Authentizität Archives - Christa Goede</title>
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	<title>Authentizität Archives - Christa Goede</title>
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		<title>Hör auf, dich hinter Floskeln zu verstecken!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 09:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du öffnest deine Mails und W*RG: du findest einen Text voller innovativer Lösungen und maßgeschneiderter Konzepte. Ein Nebel aus leeren Phrasen, durch den du dich irgendwie durchwühlen musst. Uff. Beim ersten Lesen klingt das vielleicht sogar noch ganz schick. Doch du verstehst einfach nicht, worum es in dieser Mail wirklich geht. Und: Wann hast du [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1592" height="1125" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla.png" alt="Eine Sprechblase mit Werbe-Blabla" class="wp-image-19742" style="width:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla.png 1592w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla-300x212.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla-1024x724.png 1024w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla-768x543.png 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Blabla-1536x1085.png 1536w" sizes="(max-width: 1592px) 100vw, 1592px" /></figure>



<p>Du öffnest deine Mails und W*RG: du findest einen Text voller innovativer Lösungen und maßgeschneiderter Konzepte. Ein Nebel aus leeren Phrasen, durch den du dich irgendwie durchwühlen musst. Uff. Beim ersten Lesen klingt das vielleicht sogar noch ganz schick. Doch du verstehst einfach nicht, worum es in dieser Mail wirklich geht. Und: Wann hast du das letzte Mal eine innovative Lösung wirklich innovativ gefunden?</p>



<p>Floskeln sind der Tod jeder authentischen Kommunikation. Aber keine Panik, gemeinsam bringen wir Klarheit ins Wirrwarr aus ausgelatschten, austauschbaren Worthülsen.</p>



<p>Die Devise lautet: Weg mit den Floskeln, her mit deinen echten Worten! Es ist Zeit, deine Texte so zu schreiben, dass sie dich und dein Angebot widerspiegeln – klar, authentisch und mit einer Prise deiner ganz persönlichen Würze. Auf geht’s!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-floskeln-kuschelige-verstecke-fur-unsere-unsicherheit">Floskeln – kuschelige Verstecke für unsere Unsicherheit</h2>



<p>Floskeln sind wie eine warme Kuscheldecke – sie geben uns das Gefühl von Sicherheit. „Maßgeschneiderte Lösungen“ klingt doch schön professionell, oder? Das Problem ist nur: Solche Phrasen machen deinen Text nicht besser. Sondern unsichtbar. Deine persönliche Note geht darin verloren. Du versinkst im Einheitsbrei der ganzen maßgeschneiderten Lösungen, die es an jeder Straßenecke gibt.&nbsp;Das ist wie ne Einladung zu einem&nbsp; All-you-can-eat-Büfett mit nur einem einzigen Gericht! Waaaa, was für ein Albtraum!</p>



<p>Doch keine Angst, du musst das Rad nicht neu erfinden, um der Floskel-Falle zu entkommen.</p>



<span id="more-19740"></span>



<p>Warum aber benutzen wir alle so gerne Floskeln (ich übrigens auch, wenn ich nicht genau aufpasse ;-))? Weil sie bequem sind. Sie klingen nach Kompetenz, ohne dass wir wirklich viel von uns preisgeben müssen. Dabei sind Floskeln wie Fertiggerichte – schnell zubereitet, aber ohne echten Nährwert. Sie sind lediglich eine pseudoprofessionelle Fassade, hinter der wir uns gut verstecken können. </p>



<p>Doch du hast mehr zu bieten! Deine Leserinnen und Leser wollen wissen, was dich besonders macht. Sie suchen diese echte Verbindung zu dir. Und die erreichst du nur, wenn du authentisch schreibst.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-warum-authentizitat-der-schlussel-zu-echten-verbindungen-ist">Warum Authentizität der Schlüssel zu echten Verbindungen ist</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" width="985" height="1074" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Kaputte-Waschmaschine.png" alt="Eine kaputte Waschmaschine" class="wp-image-19743" style="width:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Kaputte-Waschmaschine.png 985w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Kaputte-Waschmaschine-275x300.png 275w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Kaputte-Waschmaschine-939x1024.png 939w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2024/10/Kaputte-Waschmaschine-768x837.png 768w" sizes="(max-width: 985px) 100vw, 985px" /></figure>



<p>Stell dir vor, du liest einen Text, der regelrecht mit dir spricht. Der sich so anfühlt, als würde die schreibende Person direkt neben dir sitzen. Und dir auf Augenhöhe erklären, wie du dein Problem lösen kannst. Wie die Freundin, die dir beim Bier erklärt, wie du die Waschmaschine reparierst – locker, verständlich, direkt. Und du kommst aus dem Nicken nicht mehr raus, weil du endlich die Lösung hast. Und das Gefühl, dass das alles auch aus deinem Hirn entsprungen sein könnte, weil es eigentlich ganz einfach ist! </p>



<p>Das ist der Unterschied, den authentische Texte machen.</p>



<p><a href="https://www.christagoede.de/was-ist-so-schwierig-an-authentizitaet/">Authentizität schafft Vertrauen.</a> Sie lässt deine Zielgruppe spüren, dass da jemand ist, der wirklich Ahnung hat – wie ein alter Hase, der schon hundertmal die leckersten Möhrchen gefunden hat und dir nun sagt, wo du hin hoppeln musst. Jemand, der ehrlich helfen will. Das passiert nicht durch Floskeln, sondern durch klare, echte Worte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-so-erkennst-du-ob-deine-texte-noch-floskeln-verstecken">So erkennst du, ob deine Texte noch Floskeln verstecken</h2>



<p>Zeit für einen kleinen Realitätscheck! Schau dir deine Texte mal genau an und frag dich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hast du deine Texte in deiner Sprache geschrieben?</strong> Wenn du merkst, dass du Sätze verwendest, die du so nie in einem Gespräch sagen würdest, ist das ein Hinweis, dass es Zeit für mehr Authentizität ist. Dafür gibt es einen ganz einfachen Trick: Lies dir deine Texte laut vor. Alles, was du nicht stolperfrei vorlesen kannst, solltest du überarbeiten. Und zwar radikal – weg damit! </li>



<li><strong>Sind deine Texte auf den Punkt geschrieben?</strong> Allgemeine Phrasen wie „maßgeschneiderte Lösungen“ kannst du durch präzise Aussagen ersetzen. Zum Beispiel: „Probleme haben keine Standardgröße. Unsere Lösungen auch nicht.“ Oder „Keine Blaupause, alles ganz allein für dich&#8220;. Oder du beschreibst gleich, wie deine „maßgeschneiderten Lösungen“ aussehen: „Texte, die nur für dich geschrieben wurden – ohne Schnickschnack.&#8220; Oder: „„Hier wird gebacken, was dir schmeckt.&#8220;</li>



<li><strong>Sind deine Texte einzigartig?</strong> Könnte dein Text genauso gut auf der Website der Konkurrenz stehen? Wenn ja, mach ihn persönlicher! Denk einfach mal daran, wie du im Gespräch über deine Produkte oder Dienstleistungen sprichst. Du wirst merken, dass du einen ganzen Koffer voller individueller Formulierungen nutzt! Und genau die sollten sich auch in deinem Text wiederfinden – dann klappts mit der Authentizität. </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-praktische-tipps-um-floskeln-zu-vermeiden-und-authentisch-zu-schreiben">Praktische Tipps, um Floskeln zu vermeiden und authentisch zu schreiben</h2>



<p>Jetzt, wo du die Floskel-Fallen kennst, hier das Rezept, um ihnen auszuweichen. Authentisch zu schreiben ist nicht schwer – es geht nur darum, deine Persönlichkeit und Erfahrungen einzubringen. Hier sind meine Tipps:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutze Geschichten, um deine Botschaft zu vermitteln.</strong> Menschen lieben Geschichten. Statt eine Liste von Dienstleistungen aufzuzählen, erzähl eine kleine Anekdote darüber, wie du deiner Kundschaft schon geholfen hast. Das ist es, was in unseren Hirnen hängen bleibt. Und uns dazu bringt, dich zu kontaktieren. Hier eine kleine Bäckereigeschichte: „Jedes Mal, wenn du zu uns kommst, ist es da. Frisch. Genau richtig. Kein Kompromiss, kein „so lala“, sondern genau das, was du liebst. Denn wir backen nicht einfach nur Brot. Wir backen gute Laune.“ Bämm, ich hab einen Geruch in der Nase. 😉 </li>



<li><strong>Verwende klare Beispiele und Vergleiche.</strong> Wenn du etwas erklärst, mach es greifbar. Anstatt zu sagen „Wir optimieren deinen Workflow“, könntest du sagen: „To-Do-Liste done, Füße hoch, Popcorn raus!“ Solche Vergleiche bringen deine Botschaft auf den Punkt und machen sie zugänglich.</li>



<li><strong>Frag deine Zielgruppe direkt.</strong> Stelle Fragen, die zum Nachdenken anregen und eine direkte Verbindung herstellen. Ein Beispiel für einen Kalenderhersteller: „Montagmorgen und schon fix und fertig? Wir zeigen dir, wie du mit Energie und Strategie in die Woche startest!“ So schaffst du einen Dialog, statt einfach nur Informationen zu deinem neuen Superduperkalender zu präsentieren.</li>
</ul>



<p>Du brauchst noch mehr Tipps für gute Texte? <a href="https://www.christagoede.de/aufbau-werbetext/">Bitte hier entlang. </a><a href="https://www.christagoede.de/texte-ueberpruefen/">Oder hier. </a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-deinen-eigenen-stil-finden-und-dabei-authentisch-bleiben">Deinen eigenen Stil finden – und dabei authentisch bleiben</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" width="500" height="317" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Superwoman.jpg" alt="Superwoman" class="wp-image-15571" style="width:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Superwoman.jpg 500w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/03/Superwoman-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p>Du siehst: Es geht nicht darum, Texte zu schreiben, die klingen wie aus dem bekloppten Fake-Lehrbuch „Das 1×1 der erfolgreichen Werbetexte – mit 100 % Erfolgsgarantie“. Dein Publikum will deine Einzigartigkeit spüren. Authentizität heißt, deine eigene Stimme zu finden. Und ihr treu zu bleiben. Vielleicht bist du witzig, vielleicht tiefgründig, vielleicht pragmatisch, vielleicht nachdenklich oder konservativ – egal was, das ist deine Superkraft.</p>



<p>Und das Beste daran: Authentische Texte zu schreiben, macht Spaß, weil du einfach du selbst sein darfst!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-dein-textjob-floskeln-raus-personlichkeit-rein">Dein Textjob: Floskeln raus, Persönlichkeit rein</h2>



<p>Klar ist: Floskeln verstecken das Beste an dir – deine Einzigartigkeit. Authentische Texte hingegen zeigen genau das, was dich und dein Angebot besonders macht. Sie schaffen Vertrauen, indem sie klar, direkt und persönlich sind. Also, schnapp dir deine Texte, schmeiß die leeren Phrasen raus und schreib so, wie du bist. Und erzähle deine Geschichten. Deine Kundschaft wird es lieben! </p>



<p>Möchtest du mehr erfahren, wie du Floskeln erkennen und pulverisieren kannst? Hol dir den <a href="https://www.typisch-schreiben.de/bullshit-zerstoerer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bullshit-Zerstörer!</a> Lass dich inspirieren und gib deinen Texten die Authentizität, die sie verdienen! </p>
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		<title>Die Magie der Brandvoice: Warum dein Unternehmen eine typische Stimme braucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 08:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WTF ist eine Brandvoice? Textflut, Contentlawine, SEO wird immer schwieriger, die KI übernimmt die Macht. Und meinen Job sowieso. Negative Nachrichten gibt’s in unserer Kreativ-Branche gerade genug. Doch jetzt springe ich aus der Torte und verkünde: „Du kannst was tun gegen den Untergang!“ 😉 Du hast sicher schon mal von Branding gehört, oder? Autsch. Aber [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading" id="h-wtf-ist-eine-brandvoice">WTF ist eine Brandvoice?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="720" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberstab-fuer-die-Brandvoice.jpg" alt="Ein Zauberstab für den Brandvoice-Zauber" class="wp-image-19524" style="width:326px;height:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberstab-fuer-die-Brandvoice.jpg 720w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberstab-fuer-die-Brandvoice-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberstab-fuer-die-Brandvoice-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Textflut, Contentlawine, SEO wird immer schwieriger, die KI übernimmt die Macht. Und meinen Job sowieso. Negative Nachrichten gibt’s in unserer Kreativ-Branche gerade genug. Doch jetzt springe ich aus der Torte und verkünde: <em>„Du kannst was tun gegen den Untergang!“ </em>😉</p>



<p>Du hast sicher schon mal von Branding gehört, oder? Autsch. Aber wie sieht&#8217;s aus mit Brandvoice? Keine Panik, wenn du jetzt denkst: &#8222;<em>Was soll das denn schon wieder sein?</em>&#8220; Ich erkläre dir, warum dein Unternehmen die Magie einer typischen Stimme braucht. Und warum eine Brandvoice kein Hokuspokus ist. Los geht&#8217;s!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-brandvoice-muss-das-sein-3-grunde-die-dich-uberzeugen-werden">Brandvoice, muss das sein? 3 Gründe, die dich überzeugen werden</h2>



<p>Bevor wir gemeinsam in die Tiefen der Brandvoice abtauchen, lass uns kurz klären, warum das Ganze überhaupt wichtig ist. Als Beispiel habe ich ein Unternehmen gewählt, bei dem du sofort wissen wirst, welche Firma es ist. Denn das Unternehmen hat sogar eine internationale Brandvoice – und das schon seit vielen Jahrzehnten. Klar, die Goede machts sich einfach, denkst du jetzt vielleicht. Ja, stimmt. 😉 Doch eine Brandvoice an so einem perfekten Beispiel zu erklären, macht alles viel einfacher. Und klarer. Und präziser. Und überhaupt! </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-hier-sind-3-grunde-fur-eine-brandvoice-stell-dir-vor">Hier sind 3 Gründe für eine Brandvoice. Stell dir vor …</h3>



<span id="more-19521"></span>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li><strong>… du wirst sofort wiedererkannt</strong>.<br>Eine konsistente Brandvoice macht eine Marke unverwechselbar und leicht wiedererkennbar für die Zielgruppe. Ich schreibe nur ein Wort: <em>„Hej“</em>. Zack, du weißt, welches Unternehmen ich meine. Drei Buchstaben haben gelangt! Krass, oder?<br>Eine auf dein Unternehmen abgestimmte Brandvoice spricht deine Zielgruppe effektiver an. Kennst du schon die <a href="https://www.ikea.com/global/en/stories/ideas-inspiration/ikea-storage-school-lesson-1-childrens-231012/"><u>storage school</u></a>? Du siehst: Diese Markenstimme funktioniert quer über alle Altersgruppen und übrigens auch über alle Kanäle hinweg. Schau mal bei <a href="https://www.pinterest.de/ikeadeutschland/"><u>Pinterest</u> </a>vorbei und lies den Begrüßungssatz.&nbsp;Hammer, oder? <br></li>



<li><strong>… dir vertrauen die Leute und binden sich an dich</strong>.<br>Eine authentische, konsistente Sprache baut Vertrauen auf. Das Unternehmen nutzt dafür kleine Geschichten in einer typischen Markenstimme – und erzählt uns, wie wir uns fühlen könnten, wenn wir uns für eins ihrer Produkte entscheiden: &#8222;<em>Entdecke gemütliche Betten &amp; Matratzen, die dir traumhafte Nächte bescheren und dich voller Tatendrang in den Tag starten lassen.&#8220;</em><br>Für die fachliche Bindung nutzt das Unternehmen die Adjektive <em>„praktisch“</em>, <em>„passend“</em> und <em>„langlebig“</em>: <em>&#8222;Dieses praktische Möbelstück wird in deinem Zuhause immer einen Platz finden und dir nachhaltig gute Dienste leisten.&#8220;</em><br>Doch eine gut gewählte Brandvoice kann auch noch eine emotionale Bindung herstellen. XXX stellt dafür sein Designkonzept in den Vordergrund: <em>„Jeder Mensch kann schön wohnen. Die Vision von XXX ist, deinen Alltag mit funktionalen und schönen Möbeln besser zu machen.&#8220;</em> Jetzt Hand aufs Herz: Wie viele Produkte dieses Unternehmens, das du längst erkannt hast, befinden sich in deiner Wohnung oder in deinem Haushalt?<br></li>



<li><strong>… es gibt keine Missverständnisse mehr</strong>.<br>Eine klare und konsistente Stimme sorgt dafür, dass die Botschaft der Marke verstanden wird. <em>&#8222;Mit XXX richtest du dich ganz einfach schön ein. Denn in unseren Produktserien passt alles gut zusammen.&#8220;</em> Hier ist die Botschaft einfach beschrieben – Missverständnisse unmöglich.<br>Eine solche professionelle, sachkundige Brandvoice erhöht die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Seit wie vielen Jahren verbessert das Unternehmen schon die Lebensqualität vieler Menschen in Deutschland? Seit den 1970er-Jahren! Außerdem hat die Marke das <a href="https://www.ikea.com/de/de/this-is-ikea/about-us/geschichte-konzept-pubad29a981"><u>„Democratic Design“</u></a>&nbsp; – also das Design für alle – erfunden. Und die Kantine ins Möbelhaus geholt. Wow! Ich finde das alles ziemlich beeindruckend. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-innerste-deiner-marke-was-macht-eine-gute-brandvoice-aus">Das Innerste deiner Marke: Was macht eine gute Brandvoice aus?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="720" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberkessel-fuer-die-Brandvoice.jpg" alt="" class="wp-image-19525" style="width:326px;height:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberkessel-fuer-die-Brandvoice.jpg 720w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberkessel-fuer-die-Brandvoice-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/Der-Zauberkessel-fuer-die-Brandvoice-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p></p>



<p>Jetzt weißt du, warum du eine Brandvoice brauchst. Nun lass uns mal schauen, was eine gute Brandvoice eigentlich ausmacht. Denn die Markenstimme funktioniert wie jedes gute Rezept für einen Zaubertrank: Du brauchst die richtigen Zutaten! Und natürlich ganz viel Zeit. Denn so eine Brandvoice-Erstellung ist kein Fast Food-Zauber, sondern 5-Gänge-Magie.</p>



<p>Hier die Zutatenliste:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-konsistenz-die-konigin-der-brandvoice">Konsistenz: Die Königin der Brandvoice.</h3>



<p>Stell dir vor, du triffst James Bond und er bestellt plötzlich einen Caipirinha statt eines Martinis. Verwirrend, oder? Genauso ist es mit deiner Markenstimme. Sie muss konsistent sein, sonst verwirrst du deine Zielgruppe. Diese Konsistenz brauchst du quer über all deine Marketingkanäle hinweg! Ganz egal ob Pressemitteilung, Broschüre, Flyer, Podcast, Video, Website, Social Media oder von mir aus auch Alien-Gedankenübertragung. Und auch deine persönlichen Auftritte sind bestimmt durch deine Brandvoice. Doch Obacht – das kann nur funktionieren, wenn du den nächsten Tipp beherzigst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-authentizitat-sei-du-selbst-alle-anderen-gibt-s-schon">Authentizität: Sei du selbst. Alle anderen gibt&#8217;s schon.</h3>



<p>Authentizität ist das A und O. Niemand will eine Kopie. Also, sei du selbst, und lass das auch in deiner Brandvoice durchscheinen. Dazu gehören natürlich deine eigene Sprache, deine Worte, deine Formulierungen. Doch es geht noch viel weiter: Wie tickt dein Unternehmen? Wie geht es mit Menschen um? Welche Werte hat es? Wie lauten Mission und Vision? Meiner Meinung nach geht das sogar hin bis zu einer politischen Positionierung. Denn in diesen irren Zeiten sollten auch Firmen unverrückbare Standpunkte haben – und sie auch nach außen tragen zu den Menschen, den Zielgruppen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zielgruppenorientierung-guck-dir-deine-kundschaft-an-und-bleib-bei-dir">Zielgruppenorientierung: Guck dir deine Kundschaft an. Und bleib bei dir.</h3>



<p>Du willst doch nicht, dass deine Zielgruppe vor Langeweile einschläft, oder? Also guck dir deine Zielgruppen genau an. Welche Bedürfnisse haben sie? Wo erwischst du sie? Was treibt sie sonst noch um? Deine Erkenntnisse nimmst du als Basis, um deine eigene, ganz spezielle Brandvoice zu entwickeln. Doch deine Texte sollen nicht die Zielgruppe imitieren – sondern für dich stehen. Ja, dazu gehört ganz oft Mut. Aber es lohnt sich! Denn auch solche Gefühle sind wichtig für deine Marke.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-emotionalitat-fuhlst-du-deine-marke-dann-lass-sie-andere-fuhlen">Emotionalität: Fühlst du deine Marke? Dann lass sie andere fühlen.</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="720" height="720" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/die-Emotionen-die-du-fuer-deine-Brandvoice-brauchst.jpg" alt="Das Herz steht für die Emotionen, die du für deine Brandvoice brauchst" class="wp-image-19526" style="width:326px;height:326px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/die-Emotionen-die-du-fuer-deine-Brandvoice-brauchst.jpg 720w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/die-Emotionen-die-du-fuer-deine-Brandvoice-brauchst-300x300.jpg 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2023/11/die-Emotionen-die-du-fuer-deine-Brandvoice-brauchst-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></figure>



<p>Emotionen sind der Klebstoff, der deine Kundschaft an dich bindet. Freude, Vertrauen oder sogar ein bisschen Drama – eine gute Brandvoice kann all diese Gefühle wecken. Kleine Geschichten, Sprachbilder oder auch immer wiederkehrende Formulierungen bringen die Emotionen in jeden Text. Aber achte darauf, dass sie gut verständlich sind! Du kannst auch total abgedrehte, visionäre Geschichten schreiben, wenn sie zu deinem Unternehmen passen – so lange sie klar formuliert sind. Und das ist gar nicht so einfach! </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-klarheit-sag-was-du-meinst-und-meine-was-du-sagst">Klarheit: Sag, was du meinst. Und meine, was du sagst.</h3>



<p>Kein Fachjargon, keine Worthülsen, kein Blabla. Deine Brandvoice sollte so klar sein, dass sogar deine Oma sie versteht. Vorausgesetzt, sie gehört zu deiner Zielgruppe. Wenn nicht, ist die Oma egal – sorry, Omi. 😉 Denn du sollst klar verstanden werden von den Menschen, die für dich und dein Unternehmensangebot wichtig und interessant sind. Was die anderen dazu sagen ist … Achtung, explicit lyrics … scheißegal. Da bist du ganz Profi!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-professionalitat-das-ist-kein-kindergarten-hier">Professionalität: Das ist kein Kindergarten hier!</h3>



<p>Deine Brandvoice sollte deine Kompetenz und dein Wissen widerspiegeln. Schließlich bist du absolut top in deinem Fachgebiet und verdienst damit dein Geld! Aber bitte ohne Arroganz, ja? Es sei denn, deine Marke ist ein bisschen arrogant. Dann darfst du auch ein bisschen arrogant schreiben, ist klar.<br>Wichtig: Deine Marke sollte eine Persönlichkeit haben, keinen Algorithmus. Also, sei immer und überall menschlich! Damit ist nicht gemeint, dass du auf KI verzichtest, wenn du deine Texte erstellst. Aber du solltest sie so nutzen, dass auch diese Texte deine Persönlichkeit widerspiegeln. Gerne auch mit Witz!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-humor-ja-lachen-ist-erlaubt-was-ein-gluck">Humor: Ja, lachen ist erlaubt. Was ein Glück! </h3>



<p>Ein bisschen Humor hat noch niemandem geschadet. Denn er macht deine Marke sympathisch und nahbar. Ja, das gilt auch für konservative Marken. Kannst du dich noch erinnern, wie aus einem <a href="https://www.oetker.com/de/press/ofenfrische-kebab-style-ruthe-edition" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><u>Aprilscherz von Ralf Ruthe eine vegane TK-Pizza wurde</u></a>? Solche Geschichten bleiben hängen.<br>Am besten nutzt du solche humorigen Geschichten, um deine Botschaften zu vermitteln. Ja, das ist ein alter Hut. Aber einer, der ganz oft irgendwo auf der Hutablage vor sich hin schimmelt, völlig unberechtigterweise! Doch das wird nun nicht mehr passieren. Denn ich habe dir den alten Hut in einer kleinen Geschichte tiefer ins Gedächtnis gepflanzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-so-findest-du-deine-brandvoice">So findest du deine Brandvoice</h2>



<p>Du bist jetzt Feuer und Flamme und willst deine eigene Brandvoice finden? Super, dann bist du in einem meiner Workshops genau richtig. Wir erarbeiten deine typische Markenstimme und schreiben erste Texte zusammen. </p>



<p>Und wenn du willst, zeige ich dir auch, wie du eine KI dazu bringst, in deiner Markenstimme zu schreiben. Nicht perfekt, das ist klar. Aber brauchbar und als gute Grundlage für deinen Feinschliff.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-fazit-deine-brandvoice-ist-kein-chichi-sondern-so-wichtig-wie-die-luft-zum-atmen">Eine Brandvoice ist kein Chichi. Sondern so wichtig wie die Luft zum Atmen!</h2>



<p>So, ich hab dir nun ganz viel über Brandvoices erzählt. Und jetzt? Es liegt an dir! Trau dich, deiner Marke eine typische Stimme zu geben. </p>



<p>Denn wie sagte schon der große Philosoph Justin Bieber: &#8222;<em>Believe in something big, your brand is worth living</em>.&#8220; Oder so ähnlich. 😉</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Übrigens: Die Struktur dieses Beitrags hat ChatGPT entwickelt – im November 2023. Und weil ich schon damals KIs auf meine Brandvoice angelernt habe, konnte ich sogar einige wenige Textabschnitte fast zu 100 % verwenden. Der James-Bond-Witz und der Justin-Bieber-Move stammen beide von der KI. Und landeten als Volltreffer direkt in meiner Humorzone 😉 Die Bilder habe ich mithilfe von DALL.E 3 kreiert. Comic geht ja ganz gut, denn diese KI hat eindeutig einen Illustrationsdrall.</p>



<p>Zeitersparnis? Null. Aber ne Menge gelernt hab ich! Und das ist für mich genau so wichtig. Denn KI geht nicht mehr weg. </p>
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		<title>20 Jahre selbstständig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 08:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 Tipps, die ich mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit gerne selbst gegeben hätte. Wow, Anfang April 2023 ist es so weit: 20 Jahre gibt es dann die freiberufliche Texterin und Konzeptionerin Christa Goede. Das ist wirklich eine lange Zeit. &#160;Viele Höhen, einige Tiefen, viele Überraschungen&#160;und ganz viel Alltag verstecken sich hinter dieser Zahl. Deswegen habe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" id="h-10-tipps-die-ich-mir-zu-beginn-meiner-selbststandigkeit-gerne-selbst-gegeben-hatte">10 Tipps, die ich mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit gerne selbst gegeben hätte.</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="402" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn.jpg" alt="Das Leben ist eine Achterbahn" class="wp-image-11628" style="width:430px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Das-Leben-ist-eine-Achterbahn-300x157.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Wow, Anfang April 2023 ist es so weit: 20 Jahre gibt es dann die freiberufliche Texterin und Konzeptionerin Christa Goede. Das ist wirklich eine lange Zeit. &nbsp;<a href="https://www.christagoede.de/meine-geschichte/">Viele Höhen, einige Tiefen, viele Überraschungen&nbsp;und ganz viel Alltag</a> verstecken sich hinter dieser Zahl. Deswegen habe ich nun diesen Artikel überarbeitet, den ich eigentlich zu meinem 14. Freiberuflerinnen-Jubiläum geschrieben habe.</p>



<p>Zurzeit denke ich wieder sehr intensiv über meinen Job nach: Wie wird er sich wohl verändern in Zeiten von ChatGPT und anderen künstlichen Intelligenzen? Welche Auswirkungen werden diese interessanten Entwicklungen auf meinen Job haben? Werden sie tatsächlich Teile meiner Arbeit übernehmen? Und wie kann ich das bestmöglich steuern? Es steht eigentlich nur eins fest: Es bleibt spannend in dieser beruflichen Achterbahn, die ich freiwillig bestiegen habe!</p>



<p>Wenn ich mein selbstständiges Arbeitsleben in der Retrospektive betrachte, stelle ich erleichtert fest, dass ich ziemlich viel ziemlich richtig gemacht habe ,-) . Und doch habe ich in diesem Blogbeitrag ein paar Tipps aufgeschrieben, die ich mir selbst gerne vor 20 Jahren gegeben hätte. Denn dann wäre mit Sicherheit einiges leichter gewesen und entspannter gelaufen:</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-1-bleib-wie-du-bist">1. Bleib, wie du bist.</h4>



<p>Du musst dich nicht verbiegen für eine Selbstständigkeit – im Gegenteil: Wenn du gut bist, kannst du dir deine Auftraggeber </p>



<span id="more-11604"></span>



<p>ein Stück weit aussuchen. Und wenn du es schaffst, deine Außenpräsentation authentisch zu gestalten, dann kommen auch nur Kunden zu dir, die genau dich wollen. Du wirst Kunden und andere Freiberuflerinnen kennenlernen, mit denen du gerne zusammenarbeitest &#8211; auf Augenhöhe, wertschätzend und produktiv. So, wie du es dir immer gewünscht hast.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-2-sag-ofter-mal-nein">2. Sag öfter mal Nein.</h4>



<p>Abgrenzung ist in vielen Bereichen im Leben wichtig – und erst recht im Selbstständigen-Dasein. Deshalb ist <em>&#8222;Kannst du mal bitte eben &#8230;?&#8220;</em> eine Frage, die du ruhig und gelassen mit Nein antworten darfst, wenn du gerade keine Zeit hast. Und dein Wochenende hast du dir genau so verdient wie jeder Beschäftigte. Ach ja, und Feierabend solltest du auch nach 8 Stunden machen, denn du hast noch ein Privatleben. Deine Chefin ist gar nicht sooo streng, also keine Ausreden mehr 😉</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-3-hor-deinem-bauch-zu">3. Hör deinem Bauch zu.</h4>



<p>Ich weiß, das hörst du als Kopfmensch nicht so gerne: Dein <a href="https://www.christagoede.de/der-mitarbeiter-des-monats/">Bauchgefühl </a>ist wichtig, höre auf, es zu ignorieren! Im Gegenteil – höre genau hin, was der Bauch dir zu sagen hat, denn das Hirn hat nicht immer recht. Auch wenn du noch so analytisch und strategisch an eine Sache herangehst &#8230; wenn der Bauch muckt, trete zurück. Denn das wird dich vor einigem Ärger schützen und dir viele schlaflose Nächte ersparen. Glaub mir das bitte, ich weiß, wovon ich spreche &#8230;</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-4-teile-dein-wissen">4.&nbsp;Teile dein Wissen.</h4>



<p>In Zeiten des Internets gibt es kein Geheimwissen mehr – wir alle haben Zugriff auf das Wissen dieser Welt, von jedem Ort aus und zu jeder Zeit. Deshalb ist es noch wichtiger, dass du dein Wissen teilst und es mit deiner Sicht der Dinge würzt. So entwickelst du einen eigenen Stil und schaffst deine eigene Marke. Und verkaufst dich gleichzeitig ehrlich und authentisch. Darauf legst du doch schon dein ganzes Leben lang viel wert.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-5-entspann-dich">5. Entspann dich.</h4>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="410" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl.jpg" alt="Liegestuhl" class="wp-image-11631" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2017/03/Liegestuhl-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>Hey, als Selbstständige weißt du einfach nicht, was du am Monatsende auf dem Konto haben wirst! Das ist der Nachteil an deiner Arbeitsform, der aber von vielen Vorteilen wie zum Beispiel der freien Zeiteinteilung aufgewogen wird. Genieße einfach die Zeiten, in denen es ruhiger ist &#8211; denn du weißt ganz genau, dass du dich nach dieser Ruhe sehnen wirst, wenn es wieder busy wird. Geh zum Sport, setz dich an den Fluss und schaue den Schiffen zu. Genieße die Auszeiten, sie sind wichtig!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-6-sei-noch-mutiger">6. Sei noch mutiger.</h4>



<p>Schätzchen, mehr als doof finden kann dich niemand – und eigentlich war dir das doch immer egal. Deswegen sage ich dir: Geh raus, geh auf Konferenzen (live und digital), stell dich auf Bühnen und rede über das, was dich in deinen Arbeitswelten bewegt. Sprich so darüber, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Und schreibe persönliche Blogbeiträge. Denn du weißt genau, dass es die individuellen Geschichten von anderen waren, die dich selbst im Leben weitergebracht haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-7-kalkuliere-selbstbewusst">7. Kalkuliere selbstbewusst.</h4>



<p>Ein Unternehmen, das du mit einem Billigangebot köderst, wird dir später nur in den allerseltensten Fällen einen angemessenen Preis zahlen. Ganz sicher. Wenn jemand sagt, dass er einen Kostenvoranschlag zu teuer findet, frage ihn einfach, welche Leistung du streichen sollst, damit der Preis günstiger wird. Gehe nur in Ausnahmefällen mit dem Preis runter. Ausnahmen sind regelmäßig wiederkehrende Aufträge, besonders gute Referenzen oder ein Auftrag von einer gemeinnützigen Organisation. That&#8217;s it!</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-8-netzwerke-wie-verruckt">8. Netzwerke wie verrückt.</h4>



<p>Netzwerken macht Spaß, klar. Der Austausch mit anderen ist sehr wichtig – übers Texten, über die Steuer über das Wetter. Ganz egal! Es bringt uns alle weiter, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Gerade für Einzelselbstständige ist das elementar. Ein Beispiel: Auch wir werden mal krank oder fahren in den Urlaub. Wer übernimmt dann unsere Jobs? Deine Kundschaft wird sich sehr freuen, wenn du ihnen passenden Ersatz präsentieren kannst für die Zeit, in der du nicht da bist.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="h-9-such-dir-schone-arbeitsumgebungen">9. Such dir schöne Arbeitsumgebungen.</h4>



<p>Früher habe ich einfach irgendwo gearbeitet: im Wohnzimmer, im Schlafzimmer am Ersatzschreibtisch, auf der Parkbank. Mittlerweile achte ich sehr darauf, dass ich in einer schönen Umgebung arbeite. Denn ohne Quatsch, ich habe bemerkt, dass ein schöner Arbeitsplatz auf meine Texte und Konzepte abfärbt! Und so achte ich zum Beispiel mittlerweile darauf, dass ich von meinem Schreibtisch aus ins Grüne sehen kann. Oder dass er groß genug ist, um mein <a href="https://www.christagoede.de/projektmanagement-fuer-leute-die-eigentlich-unordentlich-sind/">geliebtes Chaos</a> aufzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading" id="10-schaffe-dir-einen-finanziellen-puffer">10. Schaffe dir einen finanziellen Puffer.</h4>



<p>Ich war im letzten Jahr tatsächlich das erste Mal in meiner Zeit als Unternehmerin <a href="https://www.christagoede.de/psoriasis-arthritis/">für mehrere Wochen krankgeschrieben</a>. Glücklicherweise bin ich in der Künstlersozialversicherung und habe deshalb ab der 7. Woche Krankengeld bekommen. Doch die Zeit vorher musste ich selbst finanziell überbrücken. Was ein Glück hatte und habe ich einen finanziellen Puffer. Denn die Kosten wie Miete etc. laufen ja weiter – egal, ob du arbeiten kannst oder nicht. Ein Geldpolster hilft dir also dabei, wieder schnell gesund zu werden, denn es erspart dir weitere Sorgen! </p>



<p>Und jetzt sag ich: Prösterchen, Christa, auf die nächsten 20 Jahre! Oder noch besser: Auf ganz viele weitere Jahre im besten Job der Welt 😉</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<pre class="wp-block-preformatted">Bildquellenangabe:&nbsp;<a href="http://www.pixabay.com" target="_blank" rel="noopener">pixabay</a></pre>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Mein täglicher Tanz auf den Baustellen – oder: Projektmanagement für Leute, die  unordentlich sind.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2022 07:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Karrieremodelle, Eventdesign, Baggerschaufeln, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Cashew-Anbau, Lerncoaching und IP-Telefonie. Kein Quatsch, das sind Themen, die mich manchmal an einem einzigen Arbeitstag beschäftigen. Und für die ich ein funktionierendes und zu mir passendes Projektmanagement brauche. Nicht nur die Themen unterscheiden sich, sondern auch die Arbeitsbereiche: Für die Bagger entwickle ich ein Website-Konzept. In [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/08/Ein-unordentlicher-Schreibtisch.jpg" alt="" class="wp-image-18614" width="388" height="244"/></figure>



<p>Digitale Karrieremodelle, Eventdesign, Baggerschaufeln, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Cashew-Anbau, Lerncoaching und IP-Telefonie. Kein Quatsch, das sind Themen, die mich manchmal an einem einzigen Arbeitstag beschäftigen. Und für die ich ein funktionierendes und zu mir passendes Projektmanagement brauche. </p>



<p>Nicht nur die Themen unterscheiden sich, sondern auch die Arbeitsbereiche: Für die Bagger entwickle ich ein Website-Konzept. In einem Blogbeitrag beschreibe ich moderne Karrieremodelle. Für das Eventdesign und das Lerncoaching denke ich auf neuen Messebroschüren herum. Für das Handwerksunternehmen texte ich Stellenanzeigen, die auffallen. Und in Sachen IP-Telefone optimiere ich die internen Infomaterialien fürs B2B- und B2C-Geschäft. Dazwischen noch Zoom, Teams, Telefonate, Chats und E-Mails. Und meine ganz unterschiedlichen Rollen, irgendwo zwischen Zuarbeit und Projektleitung. </p>



<p>Eins ist sicher: Mein Hirn bleibt so maximal elastisch. 😉 Und genau das ist es, was ich neben der Kreativität an meinem Job so sehr liebe. </p>



<p>Auf der anderen Seite ist diese Vielfalt auch herausfordernd, denn ich muss diese ganzen Baustellen und noch mehr Termine im Blick behalten. Manchmal sogar nicht nur meine eigenen, sondern noch die meiner Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich im Team arbeite. Doch das mache ich gerne. Schließlich gehört neben der guten Arbeit und der klaren Kommunikation auch die Pünktlichkeit zu meinen <a href="https://www.christagoede.de/usp-alleinstellungsmerkmal/">Alleinstellungsmerkmalen </a>als Freiberuflerin. </p>



<p>Außerdem gibt es noch eine ganz besondere Herausforderung: </p>



<span id="more-18539"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-unordnung-als-lebensprinzip">Unordnung als Lebensprinzip</h2>



<p>Ein sich langsam zur Seite neigender Papierberg. Zahlreiche Notizbücher. Zwei neue Krümelmonster-Aufkleber. Nagelfeilen. Eine Barcamp-Tasse voller Schnickschnack. Handcreme. Lockenwickler. Und viele Stifte – manche funktionieren, andere nicht. Den Anblick meines Schreibtisches (Symbolbild oben) und der knapp 2 qm Unordnung darauf erspare ich dir lieber. 😉 </p>



<p>Doch diese Unordnung hat System: Ich weiß immer ganz genau, wo was liegt. Ich war schon als Kind unordentlich im herkömmlichen Sinne. Dabei war ich schon damals Herrin über das Chaos – in meinem Zimmer genauso wie in meinem Hirn. Denn diese Unordnung lebt in direkter Symbiose mit meiner Kreativität! Sie ist also mein Lebensprinzip. </p>



<p>Das liegt daran, dass in der Unordnung neue Strukturen, neue Ideen und neue Sichtweisen versteckt sind. Ich versuche das mal anhand meines Schreibtisches zu erklären: Wenn ich mit dem Stuhl zur Seite rolle, eröffnen sich mir ganz neue Einblicke in all die Dinge, die auf der Tischplatte lagern. Und wenn ich meine Position verändere und vom Schreibtisch aufstehe, erschließen sich mir sofort neue Welten. Manchmal sogar jeden Tag andere. Das finde ich total spannend! Kurz: Wenn ich in einem leeren Raum mit einem leeren Schreibtisch arbeiten müsste, wäre ich vermutlich erheblich ideenloser &#8230; mein Hirn braucht also visuelle Abwechslung, um Ideen zu entwickeln. Deswegen gehe ich auch so gerne spazieren, wenn ich auf der Suche nach DER Idee für meine Kundschaft bin. </p>



<p>Doch Unordnung als Lebensprinzip zu haben, setzt eine gute Selbstorganisation voraus. Deswegen habe ich vor X Jahren auch mal eine Weiterbildung in Sachen Projektmanagement gemacht. Sonst wäre ich tatsächlich sehr schnell ziemlich lost &#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektmanagement: Die Top 5 meiner Selbstorganisation</h2>



<p>Vorab: Ich arbeite nur in Projekten, die ich mit Hirn UND Herz erledigen kann. Alles andere geht für mich nicht. Und dann gibt es außerdem noch keine wichtigen und unwichtigen Projekte – es gibt Projekte. Das heißt, ich bin für jede einzelne Kundin und jeden einzelnen Kunden mit voller Kraft und ganz viel Ideen da. </p>



<p>Manchmal muss ich mir zwischen zwei Projekten den Kopf frei pusten lassen. Denn Eventdesign ist nun mal eine ganz andere Welt als Baggerschaufeln oder Lerncoaching. Und so gehe ich zwischen den einzelnen Jobs öfter mal spazieren, um Abstand zu einem Thema zu bekommen. Der kleine Hund freut sich über diese Extrarunden. 😉 </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Gedächtnis (und mein tolles <a href="https://www.christagoede.de/netzwerk-und-teamwork/">Netzwerk</a>)</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Hirn-mit-Ideen.jpg" alt="Hirn voller Ideen" class="wp-image-13643" width="264" height="201" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Hirn-mit-Ideen.jpg 640w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/01/Hirn-mit-Ideen-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /></figure>



<p>Ich kann mir so viel merken, dass ich manchmal über mich erstaunt bin. 😉 Mit etwas Nachdenken finde ich so gut wie jeden gesuchten Wissensbrocken in meinem Hirn. Dazu benutze ich die Technik, die du ganz bestimmt auch kennst: Einfach an etwas anderes denken. Rumms, das Gesuchte fällt mitten rein in diese anderen Gedanken. Darauf kann ich mich fast immer verlassen.  </p>



<p>Und wenn ich etwas nicht sofort selbst weiß, weiß ich, wen ich fragen kann. Denn ich habe keine Scheu, andere anzusprechen. Gerade für Einzelselbstständige ist das meiner Meinung nach eine wichtige Kompetenz, die die tägliche Arbeit leichter macht. Schließlich haben wir alle schon in der Sesamstraße gelernt: Wer nicht fragt, bleibt dumm! Ich frage also sehr gerne. Um Rat, um Hilfe, um Austausch, um Meinungen. Spannend ist, dass es manchmal schon reicht, nur darüber nachzudenken, wen ich fragen könnte, um selbst auf die Lösung zu kommen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zettelwirtschaft mit Strategie</h3>



<p>Ja, ich schreibe mittlerweile wieder Zettel voll. Ganz altmodisch, mit Stiften. Manchmal sogar in verschiedenen Farben. Und zwar besonders dann, wenn ich zoome oder telefoniere. Diese Zettel sammele ich ganz klassisch in Projektmappen. Genauso, wie man das im letzten Jahrtausend in jeder Agentur gemacht hat. Bevor ich die Zettel aber in die Mappe stecke, arbeite ich sie ab. Und zwar ganz modern digital. 😉</p>



<p>Einen Drucker hingegen brauche ich so gut wie nicht mehr, denn ich habe eine gut funktionierende digitale Ablage. Inklusive Back-up, klar. 😉 Und so bin ich manchmal auch das Back-up für andere, die ein bestimmtes Dokument suchen. </p>



<p>Du magst einzelne Zettel nicht? Bei größeren Projekten nutze ich gerne auch ein eigenes Notizbuch, in dem ich ALLES sammele. Oder vielleicht nimmst du einfach ein Notizbuch für alle kleineren Projekte? Mit farbigen Post-its könntest du jedes einzelne Projekt markieren. Dann hast du sofort alles griffbereit. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein digitaler Kalender</h3>



<p>Ich nutze Outlook und führe dort zwei verschiedene Kalender – einen geschäftlichen und einen privaten. Alle Termine für Meetings oder auch Abgabetermine trage ich SOFORT in diesen Kalender ein. Denn mein Gedächtnis reicht nicht, um mir etwa 30 bis 40 Termine pro Woche zu merken. Was, so viele? Ja, denn in Outlook organisiere ich auch, was ich täglich arbeiten möchte. Neben den Terminen trage ich dort also noch Projekte und Arbeitsschritte ein, die ich an einem bestimmten Tag erledigen will. Wenn ich darüber nachdenke, ist der gut geführte, detailreiche Kalender wohl das allerwichtigste Tool für mich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tools wie Trello, Asana, Confluence, Miro oder Google-Drive</h3>



<p>Projektmanagement und Kollaboration – ohne Tools wie die genannten wäre ich tatsächlich verloren. Denn viele meiner Projekte bearbeite ich im Team mit anderen Selbstständigen. Und gerade größere Unternehmen unter meiner Kundschaft organisieren sich ohnehin über kostenpflichtige Projektmanagement-Tools wie <a href="https://asana.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Asana</a>. So schaffen wir eine gemeinsame Basis, mit der die Bearbeitung von Projekten auch im Team viel leichter fällt. Und dank der Apps auf Rechner und Smartphone bin ich ganz sicher, dass mir nichts durchrutscht. </p>



<p><a href="https://drive.google.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Google-Drive</a>, <a href="https://trello.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trello</a>, <a href="https://miro.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Miro </a>und <a href="https://www.atlassian.com/de/software/confluence" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Confluence </a>nutze ich in den kostenfreien Versionen, wenn es um Zusammenarbeit während eines meiner Projekte geht. Hier entwickeln wir Ideen oder erarbeiten im Team Konzepte und natürlich auch Texte. Und meine Kundschaft erledigt ihre Hausaufgaben über diese Tools. 😉 So haben wir zum Beispiel oft auf Drive alle wichtigen Dokumente gesammelt und haben jederzeit Zugriff darauf. Prima! </p>



<p>ACHTUNG: Bei der Auswahl der Tools achte ich natürlich darauf, wohin mir die Kundinnen und Kunden folgen wollen und können. Google Drive wird in meiner Erfahrung am besten angenommen. Für die anderen Tools müssen die Menschen offen für digitale Tools sein. Und auch etwas Zeit investieren, um sich das wenige, aber doch nötige Wissen draufzuschaffen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Mein Smartphone</h3>



<p>Arbeit bedeutet für mich nicht, am Schreibtisch zu sitzen. Gerade in der Ideen-Sammelphase bin ich oft draußen unterwegs. Denn – ich schrieb es bereits – bei stundenlangen Spaziergängen mit meinem Hund oder beim Radeln sind mir schon die besten Ideen gekommen. </p>



<p>Essenziell sind für mich daher meine Transkriptions- und Notiz-Apps (ich nutze <a href="https://www.nuance.com/de-de/dragon/dragon-anywhere.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dragon anywhere</a> und <a href="https://www.google.de/keep/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Google keep</a>, <a href="https://evernote.com/intl/de/download" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evernote </a>ist gerade rausgeflogen wegen der zahlreichen Funktionen, ich mag es einfach!). So latsche ich manchmal laut vor mich hin labernd durch den Spessart und diktiere mir selbst Texte und Ideen. Natürlich synchronisiert sich auch meine Kalender-App vollautomatisch, damit ich immer alles im Blick habe. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zack-eine-andere-welt">Zack, eine andere Welt</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/08/Ein-kleiner-Astronaut-haelt-Planeten-wie-Luftballons-in-der-Hand.png" alt="" class="wp-image-18617" width="262" height="350" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/08/Ein-kleiner-Astronaut-haelt-Planeten-wie-Luftballons-in-der-Hand.png 390w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/08/Ein-kleiner-Astronaut-haelt-Planeten-wie-Luftballons-in-der-Hand-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></figure>



<p>Nun weißt du, wie ich meine vielen verschiedenen Projekte organisiere und den Überblick behalte. Dazu kommt noch, dass ich jederzeit umschalten kann. Von Eventdesign zum Abwasserrohr. Vom Karrieremodell zum Cashew-Anbau. Zwischen verschiedenen Tonalitäten und unterschiedlichen Stilen. Und zwischen geschäftlichem Gespräch und persönlicher Plauderei. Denn auch die Pflege persönlicher Beziehungen gehört für mich zu einem gelungenen Projektmanagement dazu! </p>



<p>Deshalb ist es für mich auch so wichtig, mit meinen Kundinnen und Kunden mehr Verbindungen zu haben als &#8222;nur&#8220; die geschäftliche Ebene. Mit den Jahren habe ich ein gutes <a href="https://www.christagoede.de/der-mitarbeiter-des-monats/">Bauchgefühl </a>dafür entwickelt, wer zu mir passt. Was ein Glück! </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektmanagement: Never change a running system &#8230; oder doch? </h2>



<p>Ich bin Ü50. Also für den ach doch so hippen Werberummel schon sehr alt. Das merke ich aber nicht an mangelnder Kreativität, sondern an etwas ganz anderem: Einerseits bin ich immer noch sehr neugierig auf neue digitale Tools fürs Projektmanagement. Andererseits fühle ich aber auch, dass ich bequemer werde: <em>&#8222;Was? Schon wieder ein neues Tool? Ach ne, lass mal. Ich hab mein System, mit dem ich gut fahre.&#8220; </em></p>



<p>Immer, wenn ich mich bei solchen Gedanken erwische, wasche ich mir selbst das Hirn mit Seife aus. Denn &#8230; es geht immer noch besser. Es geht immer noch bequemer. Und es geht immer noch einfacher. Warum sollte ich mich selbst wegen meiner eigenen Bequemlichkeit (oder ist es Trägheit?) aus einer technischen Entwicklung aussperren? </p>



<p>Deswegen bin ich neugierig: Welche Tools nutzt du zur Selbstorganisation? Und warum genau? Hau raus, wie du deine ganzen Baustellen im Griff behältst! </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Danke an meine <a href="https://www.abiditext.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kollegin Heike Abidi</a>, mit der ich gerne und oft zusammen arbeite. Von ihr stammt die Idee für diesen Blogbeitrag. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bilder:</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Unordentlicher Schreibtisch von <a href="https://pixabay.com/de/users/levelord-757667/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=627220">levelord</a> auf <a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=627220">Pixabay</a></li><li>Hirn von&nbsp;<a href="https://pixabay.com/de/users/elisariva-1348268/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2062057">Elisa</a>&nbsp;auf&nbsp;<a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2062057">Pixabay</a>&nbsp;</li><li>Astronaut von&nbsp;<a href="https://pixabay.com/de/users/generalanti-13268705/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4556429">wyta</a>&nbsp;auf&nbsp;<a href="https://pixabay.com/de//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4556429">Pixabay</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hirn aus, Kreativität an: Was Urlaub mit der Arbeit zu tun hat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2022 06:52:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgens um 8 Uhr. Die ersten Sonnenstrahlen reichen bis in mein Bett und kitzeln mich in der Nase. Ich blinzle und werde langsam wach. Dann öffne ich die Augen: Hey, ich hab in einem Wohnmobil übernachtet. An der französischen Atlantikküste. Ach ja &#8230; ich bin im Urlaub, yeah! Was gibt es heute zu tun? So [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Endlich-Urlaub-zwei-Stuehle-unter-einem-Sonnenschirm.png" alt="Endlich Urlaub - zwei Stühle unter einem Sonnenschirm" class="wp-image-18573" width="460" height="233"/></figure>



<p><strong>Morgens um 8 Uhr. Die ersten Sonnenstrahlen reichen bis in mein Bett und kitzeln mich in der Nase. Ich blinzle und werde langsam wach. Dann öffne ich die Augen: Hey, ich hab in einem Wohnmobil übernachtet. An der französischen Atlantikküste. Ach ja &#8230; ich bin im Urlaub, yeah! Was gibt es heute zu tun?</strong></p>



<p>So oder so ähnlich ist es dir bestimmt auch schon ergangen, oder? Und vielleicht kennst du auch dieses Gefühl, nie wirklich abschalten zu können. Immer unruhig zu sein, fast wie getrieben. Wo kann ich neues lernen? Was kann ich erledigen? Was passiert heute? Kann ich noch irgendwie mitmischen? </p>



<p>So geht es mir. Dabei habe ich mit meinem Beruf als freiberufliche Werbetexterin einfach ein riesengroßes Glückslos gezogen. Ich liebe die Abwechselung, ich arbeite sehr gerne und bin mit ganz viel Energie bei meinen Projekten. Meine Neugierde ist mein Motor, meine Unruhe treibt mich zusätzlich an. Alles prima eigentlich, oder? Doch sogar ich – *hüstel* – brauche mal eine Pause, jawohl. Besonders dann, <a href="https://www.christagoede.de/psoriasis-arthritis/">wenn das Leben gerade nicht so nett zu mir ist</a>. </p>



<span id="more-18537"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-4-wochen-frankreich-im-wohnmobil-ohne-termine-echt-jetzt">4 Wochen Frankreich. Im Wohnmobil. Ohne Termine. Echt jetzt? </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur-576x1024.jpg" alt="Wohmobil und Mann bei Montsegur" class="wp-image-18568" width="340" height="604" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur-576x1024.jpg 576w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur-169x300.jpg 169w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur-768x1365.jpg 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur-864x1536.jpg 864w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohmobil-und-Mann-bei-Montsegur.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></figure>



<p>Und so sind wir – mein Mann, unser Hund, die kleine Mic, und ich – Anfang Juni aufgebrochen. Auf uns warteten 4 Wohnmobil-Wochen, in denen wir nur einen groben Reiseplan hatten. Denn unser ganz großer Masterplan war: Wir lassen uns treiben. Genau deswegen lieben wir das Campen so sehr. Heute hier, morgen dort. Ah, hier isses schön, hier bleiben wir ein paar Tage. Hey, ich hab gerade was gelesen über eine Burg, die ich unbedingt sehen muss, los gehts! Wää, das Wetter ist zu heiß, zu kalt, zu irgendwas – komm, wir fahren weiter.</p>



<p>Schon in den ersten Tagen hat sich wieder gezeigt, dass diese Form von Urlaub eine echte Herausforderung ist für zwei Menschen, die in Projektstrukturen arbeiten und ein Faible für gute Organisation haben: Wann wollen wir wo sein? Wie lange brauchen wir? Wann fahren wir am besten los? Gibts Baustellen auf der Strecke? Fahren wir Landstraße oder Autobahn? Wo machen wir Pause? So lauteten die Fragen, die die ersten Tage bestimmten. Kurz, wir haben unsere Jobs auch im Urlaub ausgelebt 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es kehrt Ruhe ein. Endlich.</h2>



<p>Höhepunkt dieses Arbeitsurlaubs war dann ein Tag in Südfrankreich: 42 Grad, die Klimaanlage im Camper-Führhäuschen versagte, der Hund wollte nicht mehr laufen. Und wir alle konnten gar nicht so viel trinken, wie wir geschwitzt haben. Eigentlich hatten wir geplant, ein paar Tage am Mittelmeer zu bleiben. Doch dann sind wir spontan aufgebrochen ins Nirgendwo. Über die App &#8222;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=fr.tramb.park4night&amp;gl=US" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Park4night</a>&#8220; haben wir in der Nähe von Foix in der Region Okzitanien einen <a href="https://g.page/La-Ferme-de-Marseillas?share" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Campingplatz auf einem Bauernhof </a>gefunden. Kein Geschäft in Laufnähe, nur eine schmale Straße führte an diesen Ort, der für uns zu einem magischen Ort wurde. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Wohnmobil-mit-Hund-im-Nirgendwo-1024x576.jpg" alt="Wohnmobil mit Hund im Nirgendwo" class="wp-image-18566" width="-115" height="-65"/></figure>



<p>Wir kamen nach einer tropischen Nacht freitagmittags in der Gegend an, genervt, verschwitzt und irgendwie hyperaktiv. Noch schnell in Foix einkaufen, dann ab aufs Land! Auf dem Weg zum Campingplatz haben wir gezweifelt, ob wir dort überhaupt ankommen mit unserem riesigen Wohnmobil-Monster. Enge Sträßchen, niedrige Äste und dann mussten wir auch noch eine geschotterte Rampe auf einen Hügel herauffahren. Also Anlauf nehmen und los!</p>



<p>Oben wartete eine sehr nette Frau auf uns, die uns kurz zeigte, wo der Stromanschluss liegt und dann wieder verschwand. Markise raus, Campingstühle und -tisch aufbauen, etwas trinken. Und dann saßen wir da im sprichwörtlichen Nichts. Wiesen, viele Bäume, ein paar verstreute Bauernhöfe in der Ferne. Und dazwischen ein paar Kühe, die bei unserer Ruhefindung noch eine sehr große Rolle spielen sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kuhstalking. Dazu Rosé. </h2>



<p>So saßen wir da – und genossen, dass wir einfach nur dasaßen. Kein Plan, kein Termin, kein Druck, keine Uhr, nichts. Die Temperatur war angenehm, es ging ein leichter Wind, die Vögel zwitscherten. Direkt unterhalb unseres Platzes war eine große Kuhweide. Dort zog den ganzen Tag eine Herde Kühe ihre Bahnen. Meist übrigens im Uhrzeigersinn, wie uns irgendwann aufgefallen ist. Gibts dazu eine Erklärung? Mir fällt gerade ein, dass ich das noch googeln wollte. Na, wurscht erst mal. Zwei Kühe hatten Glocken um den Hals und bimmelten bei jedem Schritt friedlich vor sich hin.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Die-Kuehe-die-wir-gestalkt-haben-1024x576.jpg" alt="Die Kühe, die wir gestalkt haben" class="wp-image-18567" width="-117" height="-66"/></figure>



<p>Irgendwann machten wir eine Flasche Rosé auf und stalkten die Kühe weiter. Die größere der beiden Bimmelkühe nannten wir Fridoline, sie war eindeutig die Chefin im Ring. Dann gab es noch ein paar kecke Jährlinge, die gelegentlich mal ein paar Bocksprünge machten oder sich gegenseitig anrempelten. Ansonsten liefen sie einfach langsam immer wieder im Kreis und grasten. Manchmal gab es eine kurze Rast an der Tränke, dann ging es gleich wieder weiter. Mampf, mampf, mampf. Bimmel, bimmel, bimmel. Geradezu meditativ! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Samstag, Sonntag. </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne-582x1024.png" alt="Sonnenuntergang in der Bretagne" class="wp-image-18571" width="334" height="587" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne-582x1024.png 582w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne-171x300.png 171w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne-768x1351.png 768w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne-873x1536.png 873w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Sonnenuntergang-in-der-Bretagne.png 1046w" sizes="auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px" /></figure>



<p>Wir stalkten zwei volle Tage lang Kühe, kochten uns leckere Dinge, haben gelesen, viel geschlafen und waren ab und zu mit der kleinen Mic spazieren. Die Uhrzeit war uns egal, die Nachrichten waren uns egal – obwohl es in Frankreich tatsächlich auch an diesem abgelegenen Ort 5G gab. Wir haben einfach gemacht, worauf wir gerade Lust hatten. Und das war nicht viel ;o) </p>



<p>Zwischendrin hat mich dann immer mal wieder da schlechte Gewissen gepackt: <em>&#8222;Du kannst doch deinen Urlaub nicht mit Kuhstalking verbringen, Christa! Du wolltest was erleben!&#8220;</em> Ich hab dem kleinen Stressteufel dann geschmeidig das Mäulchen gestopft: <em>&#8222;Hey, du nerviges Ding – wenn ich Bock habe, Kühen beim Grasen zuzusehen, dann mache ich das! Kannst ja mitmachen. Oder verschwinden.&#8220;</em> </p>



<p>Und dann kam ein Moment, den ich schon sehr lange nicht mehr erlebt habe. Mir fiel auf, dass ich einfach an nichts mehr gedacht habe. Mein Hirn war wie inaktiv, keine Listen mehr, keine Suche nach Lösungen mehr, keine Termine, kein Das-muss-ich-noch-recherchieren &#8230; einfach nur noch grasende Kühe. Und Gebimmel. Wow, was für ein geiles Gefühl! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Leere üben &#8230; </h2>



<p>Klar, in dem Moment, in dem mir diese wohltuende Leere aufgefallen ist, war sie auch schon wieder weg. Montags sind wir dann auch aufgebrochen zur Verwandtschaft in der Gascogne. Aber nach diesem Einstieg habe ich diesen Zustand noch öfter erreicht im Urlaub: In der Biskaya während eines Sonnenuntergangs überm Meer, in der Bretagne beim Anblick der spannenden Wolkenformationen und der karstigen Küstenlandschaft, in den sanften Hügeln des Vorpyrenäenlands. Und sogar in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Monts%C3%A9gur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Montségur</a>, nachdem ich meine maroden Knochen tatsächlich den steilen Aufstieg dort hochgeschleppt habe! Wobei das wohl eher totale Erschöpfung war &#8230; und über den Abstieg schweige ich lieber. Aus Gründen 😉 </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/07/Aussicht-in-der-Cascogne-1024x576.jpg" alt="Aussicht in der Gascogne" class="wp-image-18569"/></figure>



<p>Zack, waren die vier Wochen auch schon wieder vorbei! Wir hatten zwar das Gefühl, noch nicht fertig geurlaubt zu haben, es hatte sich wohl sehr viel Stress angesammelt. Doch schon in der ersten Arbeitswoche habe ich bemerkt, dass meine Batterien doch wieder gut geladen waren. Denn ich habe in Windeseile ein Konzept und mehrere Websitetexte geschrieben. Außerdem habe ich zwei äußerst ertragreiche Texttandems gegeben und zusammen mit der Kundschaft schöne, authentische Texte entwickelt. Die Ideen sind nur so gesprudelt, yeah!</p>



<p>Jetzt ist die zweite Post-Urlaubswoche fast vorbei, ich bin wieder drin im alten Trott. Doch eins habe ich aus dem Urlaub mitgebracht: Ich übe Leere. Jeden Morgen, wenn ich mit der kleinen Mic Gassi gehe, setze ich mich für ein paar Minuten auf eine Bank und gucke. Denn schauen geht hier Spessart auch sehr gut! Während ich gucke, leere ich mein Hirn. Und genieße die Stille im Kopf. Kein Brummen, kein Summen, keine Geistesblitze, kein Grollen, kein Hüpfen, kein Gequirle, kein Toben, ja, nicht mal ein Lachen im Hirn – einfach nur Stille. Wow. Leider schaffe ich das nicht immer. Aber manchmal schon. Und das ist toll, hachz. Denn ich habe in diesem Urlaub gelernt, dass Stille doch etwas ist, was ich mag. Und brauche. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein weiteres Mitbringsel. </h2>



<p>Aus diesem Urlaub haben wir neben der Leere noch etwas mitgebracht – einen eigenen winterfesten Campervan. Anfang August holen wir ihn ab. Und dann geht es öfter auf Tour, solange ich noch reisen kann. Wir haben das Auto mit Solarpanels, zwei Batterien und 230-Volt-Steckdosen so umbauen lassen, dass wir autark darin arbeiten können. Also wer weiß, wo ich demnächst Texte und Konzepte schreiben und Leere üben werde? Wie spannend!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Übrigens: Die Idee für diesen Blogbeitrag habe ich meinem lieben Freund Javi und meiner tollen Kollegin <a href="https://www.seubert-pr.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Manuela Seubert </a>zu verdanken. Denn leider gehörte zu den aufgeladenen Batterien nicht dazu, dieses Blog wieder regelmäßig zu bestücken *seufz*. Aber dank meines tollen Netzwerks habe ich nun wieder ein paar schöne Themen für neue Beiträge, jippieh! </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Uffz. Da ist ganz schön viel Leben drin.</title>
		<link>https://www.christagoede.de/psoriasis-arthritis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 09:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin bekanntlich ja selten sprachlos. Auch nicht, wenn es um mich geht. Doch in den letzten Monaten konnte ich genau das nicht: mein Leben in Worte fassen. Heute versuche ich das mal. Leider geht es um Krankheit, Schmerz und Leid. Wer das nicht lesen möchte, möge bitte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Ich [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="636" height="595" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/04/Verwundetes-und-verarztetes-Herz.png" alt="Verwundetes und verarztetes Herz" class="wp-image-18384" style="width:384px;height:357px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/04/Verwundetes-und-verarztetes-Herz.png 636w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/04/Verwundetes-und-verarztetes-Herz-300x281.png 300w" sizes="auto, (max-width: 636px) 100vw, 636px" /></figure>



<p>Ich bin bekanntlich ja selten sprachlos. Auch nicht, wenn es um mich geht. Doch in den letzten Monaten konnte ich genau das nicht: mein Leben in Worte fassen. Heute versuche ich das mal. Leider geht es um Krankheit, Schmerz und Leid. Wer das nicht lesen möchte, möge bitte an dieser Stelle aufhören zu lesen. Ich kann&#8217;s verstehen. 😉</p>



<p>Für alle, die nun mit den Augen rollen, weil ich hier als Selbstständige über meine Krankheit schreibe: Du musst nicht tun, was ich tue. Ehrlich nicht. Und lesen musst du es auch nicht. Nicht mal kommentieren musst du es. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-vorgeschichte-mein-arschl-ruckenschmerz">Vorgeschichte: Mein Arschl***-Rückenschmerz</h2>



<p>Vor etwa 10 Jahren begann mein Leidensweg mit einem Arschl***-Rückenschmerz. Ich konnte liegen und sitzen, aber weder lange laufen noch auch nur 2 Minuten stehen. Sobald ich das gemacht habe, haben mich die Schmerzen fast zerrissen. Zu Hoch-Zeiten war das so schlimm, dass ich beim Einkaufen schon auf dem Weg zur Kasse am liebsten vor Schmerzen geweint hätte. Konzerte und Partys? Denk nicht mal dran, Christa! Spazieren gehen? Haha, nö. Ich konnte über viele Monate hinweg nur liegen und sitzen. Gut für den Job, klar. Für mein Sozialleben war das aber gar nicht soooo super &#8230; Damals gingen die ersten Freundschaften verloren. In Dirks und meinem Leben wurde es stiller. Und ruhiger. Was in der Retrospektive gar nicht so schlecht war.  </p>



<p>Im MRT kam dann heraus, dass mein Iliosakralgelenk im Becken und meine untere Wirbelsäule starke entzündliche Veränderungen aufwiesen. Ich wurde daraufhin auf Morbus Bechterew –  eine Art entzündliches Rheuma  – untersucht, denn ich bin <a href="https://www.netdoktor.de/laborwerte/hla-b27/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HLA-B27 positiv</a>. Doch da ich trotz dieser Veränderungen noch sehr beweglich war, bekam ich keine finale Diagnose. Stattdessen wurde ich mit dem wirklich hervorragenden Tipp, doch bitte schön abzunehmen, wieder nach Hause geschickt. Denn dann hätte ich bestimmt keine Schmerzen mehr. Weitere Untersuchungen fanden nicht statt, ich bekam ein paar Schmerzmittel – das war&#8217;s. </p>



<p>Mit viel Geduld, Krafttraining und schon fast exzessivem Radfahren habe ich mich wieder aus diesem Tal hervor gearbeitet. Ganz langsam und zeitweise sehr zäh. Doch eines Tages habe ich gemerkt, dass ich wieder 2 – 3 km am Stück laufen konnte, ohne Rückenschmerzen. Und auch einkaufen ging wieder! Damals dachte ich: <em>&#8222;Yeah, ich habs geschafft – ich habe den Arschl***-Rückenschmerz besiegt!&#8220;</em> Heute verstehe ich, dass der starke Schub, den ich damals hatte, einfach irgendwann vorbei war. Denn seit März 2022 weiß ich, dass ich <a href="https://www.rheuma-liga.de/rheuma/krankheitsbilder/psoriasis-arthritis" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psoriasis Arthritis </a>habe – auch eine Rheumaart, aber eine noch seltenere. Mit ziemlicher Sicherheit habe ich PSA seit 2013 &#8230; vielleicht sogar noch viel länger. </p>



<span id="more-18356"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-das-ist-alles-so-untypisch">&#8222;Das ist alles so untypisch!&#8220;</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/01/Puzzleteile-430x318.jpg" alt="Puzzleteile" class="wp-image-14939"/></figure>



<p>Vor ungefähr 2 Jahren begannen dann auch die Hautveränderungen: Erst bildete sich an meiner linken Handfläche an einem kleinen Bereich eine dicke Hornhaut. Diese dicke Hornhaut breitete sich langsam, aber unaufhaltsam über meine gesamten Handinnenflächen und die Unterseiten meiner Füße aus. Irgendwann war die Hornhaut so dick, dass sich Entlastungsrisse bildeten – also tiefe Risse in meiner Haut, an den Handflächen und Fußsohlen. Und zeitweise sogar an meinen Fingerspitzen. Seit dieser Zeit habe ich eine abwaschbare Tastatur, da ich teilweise mit blutenden Fingern getippt habe. Und wieder hieß es: Zu Fuß gehen? Haha, guter Witz! Flasche aufdrehen? Nö. Ich habe das alles trotzdem gemacht, Indianerin kennt da ja nix. </p>



<p>Damit fing die Praxen-Odyssee an: hausärztliche Praxis, Dermatologie 1, Dermatologie 2, Uniklinik, dermatologische Fachklinik. Ich habe gefühlt Trilliarden von Stunden in Wartezimmern verbracht und bin sehr, sehr viele Kilometer gefahren. Falsch, zeitweise musste mein Mann mich fahren. Denn mit diesen entzündeten Händen konnte ich kein Lenkrad zuverlässig festhalten. Gewöhnt bin ich nun auch an die ratlosen Blicke des medizinischen Fachpersonals. Und den Satz <em>„Das ist alles so untypisch!&#8220; </em>kann ich seitdem nicht mehr hören. Denn eigentlich sind genau diese Hautveränderungen typisch bei Psoriasis Arthritis. Und die ganzen Salben, Cremes und Lichttherapien haben leider nicht geholfen. </p>



<p>Zack, war ein Jahr um. Ohne Diagnose. Mit immer weniger Hoffnung auf Besserung. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-himmlischer-sommer-ein-winter-aus-der-holle">Ein himmlischer Sommer, ein Winter aus der Hölle</h2>



<p>Der Sommer 2021 wurde dann doch ziemlich toll: Die Sonne hat dafür gesorgt, dass es meiner Haut besser ging. Die schlimmsten Risse haben sich zurückgebildet, ich konnte wieder ohne Schmerzen Dinge anfassen. Wir waren in Holland im Urlaub, sind viel geradelt, haben himmlische Strandspaziergänge gemacht. Und auch den Spessart haben wir immer weiter erkundet, sind stundenlang mit unserem Hund, der kleinen Mic, durch die prächtigen Wälder und einsamen Bachlandschaften gewandert. Genau die richtige Beschäftigung in Zeiten einer weltweiten Pandemie! </p>



<p>Doch im Urlaub schmerzte plötzlich meine rechte Schulter. Am Anfang war es noch auszuhalten, ich habe versucht, mit mehr Sport gegenzusteuern. Schließlich haben Schreibtischmenschen wie ich ja gerne mal Probleme mit den Schultern und dem Rücken. Im September wurde es dann so schlimm, dass ich einen Termin in der Orthopädie gemacht habe. Dort bekam ich dann eine Überweisung fürs MRT, das im Dezember stattfand. Mit immer mehr Schmerzen und einem mittlerweile fast bewegungsunfähigen rechten Arm bekam ich dann eine erste Diagnose: massive Entzündungen in der Bizepssehne, Riss in der Supraspinatussehne, Empfehlung Operation. Kurz vor Weihnachten streikte dann auch noch mein rechtes Knie. Ab dieser Zeit bin ich eigentlich nur noch zwischen Bett, Schreibtisch, Couch und Klo hin und her gehumpelt. Gassi gehen? Nein. Einkaufen gehen? Nein. Aufräumen und putzen? Geh mir fort. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-die-op-und-dann-ging-alles-ganz-schnell">Die OP – und dann ging alles ganz schnell</h2>



<p>Am 1.2.2022 wurde ich ambulant an der Schulter operiert, die Sehne wurde wieder geflickt. Doch es gab eine Zweitdiagnose: Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung. Denn mittlerweile war nicht nur die Bizepssehne entzündet, sondern auch noch die Schleimbeutel und teilweise auch die Knochenhaut in meinem Schultergelenk. Kein Wunder also, dass ich nachts kaum mehr schlafen konnte. Denn es fühlte sich in etwa so an wie ein mieser, fieser Horrorfilm, in dem einem Folteropfer glühende Nägel in die Gelenke getrieben werden. Sorry fürs Kopfkino! Aber an solche Gruselszenarien musste ich Nacht für Nacht denken, während ich mich im Bett herumwälzte. Ich wusste einfach nicht, wie ich liegen sollte, damit mittlerweile beide Schultern und das rechte Knie nicht mehr schmerzten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/04/Vodoopuppe-430x371.png" alt="Voodoopuppe" class="wp-image-18385"/></figure>



<p>Dank meines tollen Netzwerks bekam ich recht zeitnah Termine für die weitere Abklärung: In einer Spezialklinik wurde ich komplett durchleuchtet, mein Blut wurde in Kulturen angelegt und mir wurden unfassbar viele Fragen zu meiner Krankengeschichte und der meiner Familie gestellt. Und dann kam die Diagnose: Psoriasis Arthritis. Vermutlich schon seit vielen Jahren. Der Arschl***-Rückenschmerz, du erinnerst dich? Genau damit fängt diese Krankheit sehr oft an. Und dann verläuft sie in Schüben. Mal heftiger, mal weniger heftig. </p>



<p>Nur knapp einen Monat später wurde ich dann in einer rheumatologischen Fachklinik aufgenommen zur weiteren Abklärung der Schäden, die die Psoriasis Arthritis bei mir hinterlassen hat. Und natürlich auch, um die künftige Behandlung festzulegen. Heute weiß ich, dass meine Schulter- und Kniegelenke ziemlich kaputt sind. Und auch in meiner Wirbelsäule ging es weiter, denn mittlerweile sind die entzündlichen Veränderungen über fast die gesamte Länge zu sehen. </p>



<p>Doch es gibt auch gute Nachrichten: Weder meine Organe noch mein Herz oder meine Lunge sind von der Psoriasis Arthritis betroffen! Denn diese Shitkrankheit breitet sich auch gerne mal dort aus. Ächz, Glück gehabt. Und die Gelenke in meinen Händen und Füßen sind auch okay! Sehr wichtig, schließlich bin ich Texterin und Konzeptionerin und möchte meinen Lieblingsjob noch gerne viele Jahre ausüben &#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-zwei-herzen-in-meiner-brust">Zwei Herzen in meiner Brust</h2>



<p>Klar, dass ich nach diesem ganzen Mist erst mal in ein sehr großes, dunkles Loch fiel. Eine unheilbare Krankheit? Die meinen Körper schon schwer gezeichnet hat? Ich? Hallo, ich will diese Psoriasis Arthritis nicht! Hau ab! Sofort! </p>



<p>Doch da war auch noch eine andere Seite: Endlich wusste ich, wie die Drecksau heißt, die mich schon so viele Jahre quält! Das ist doch super! Gegner und Widersacherinnen, die ich kenne, kann ich viel leichter bekämpfen. Und ich habe mit verschiedenen Immunsuppressiva mächtige Waffen in die Hand bekommen, mit denen nun erst mal der aktive Schub gestoppt wird. Ja, das Zeugs hat fiese Nebenwirkungen. Aber die Entscheidung pro Biologika, MTX und Cortison fiel mir leicht. Denn mittlerweile waren die Schmerzen so schlimm, dass ich darüber nachgedacht habe, meinem Leben ein Ende zu setzen. Ja, echt. </p>



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<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-color uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign- uagb-columns__gap-0 align uagb-block-e13f66d7 uagb-columns__columns-1 uagb-columns__max_width-theme"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-1">
<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-color uagb-block-83dcdfba"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-28911ef4 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-left-title uagb-infobox-left uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap"><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-left-title-image"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path d="M0 256C0 114.6 114.6 0 256 0C397.4 0 512 114.6 512 256C512 397.4 397.4 512 256 512C114.6 512 0 397.4 0 256zM371.8 211.8C382.7 200.9 382.7 183.1 371.8 172.2C360.9 161.3 343.1 161.3 332.2 172.2L224 280.4L179.8 236.2C168.9 225.3 151.1 225.3 140.2 236.2C129.3 247.1 129.3 264.9 140.2 275.8L204.2 339.8C215.1 350.7 232.9 350.7 243.8 339.8L371.8 211.8z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-title-wrap"><h3 class="uagb-ifb-title">Selbstmord-Gedanken? <br>Bitte lass dir helfen! </h3></div></div><p class="uagb-ifb-desc">Hey, es gibt viele Menschen, die solche Gedanken schon mal hatten. Dafür musst du dich nicht schämen. Wichtig ist, dass du dir helfen lässt. Vielleicht kannst du mit Freundinnen, deinen Freunden oder deiner Familie darüber reden? Oder dich in einem Forum mit anderen Betroffenen austauschen? Gerade, wenn du schwer erkrankt bist, findest du tolle, begleitete Foren im Internet. In meinem Fall und der Psoriasis Arthritis etwa die <a href="https://www.rheuma-liga.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutsche Rheuma-Liga</a> oder den <a href="https://www.psoriasis-bund.de/wissen/psoriasis-arthritis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Psoriasis-Bund</a>. Inklusive vieler Telefonnummern zu kompetenten Kontaktpersonen oder auch Selbsthilfegruppen. Und auch die <a href="https://www.telefonseelsorge.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Telefonseelsorge </a>ist ein guter Anlaufpunkt. Fass dir ein Herz und ruf dort an! <br>Du weißt gar nicht mehr weiter? Wende dich bitte an deine hausärztliche Praxis. Sie können dich beraten und dich ggf. sogar in eine psychiatrische Klinik einweisen, wenn du akut suizidgefährdet bist. Oder dir Psychopharmaka verschreiben, damit es dir bald besser geht. Bitte lass dir helfen!<br></p></div></div>
</div>
</div></section>



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<h2 class="wp-block-heading" id="h-hey-ich-lebe-gerne-auch-mit-psoriasis-arthritis">Hey &#8230; ich lebe gerne! Auch mit Psoriasis Arthritis! </h2>



<p>Wer mich kennt, weiß, dass ich leidenschaftlich kämpfe. Gegen Nazis, gegen Ungerechtigkeit, für Solidarität, für Selbstbestimmung und noch viel mehr Sachen. Und nun eben gegen eine bescheuerte Krankheit, die niemand braucht. Ändern kann ich das alles nicht. Ich kann aber lernen, damit zu leben. Gerne zu leben. Und so habe ich mittlerweile mit vielen anderen Betroffenen gesprochen und mir von ihren Erfahrungen mit der Krankheit und den Medikamenten berichten lassen. Denn ich finde, nichts ist bei schwierigen Themen so wertvoll wie die Lebensgeschichten anderer Menschen. So kann ich direkt aus der Praxis lernen. Prima!</p>



<p>Doch auch mit der schnöden Theorie habe ich mich nicht verschont und mich durch viele Studien gequält, die europäischen Leitlinien zur Psoriasis-Arthritis und viele, viele Fachartikel gelesen. Nun bin ich mir erstens sicher, dass ich genau passend behandelt werde. Zweitens kenne ich meine Optionen für die Zukunft. </p>



<p>Da ist übrigens wieder eine gute Nachricht versteckt: Vielleicht schaffe ich es, mit dieser Medikation komplett in Remission zu gehen. Das heißt, die Krankheit schreitet dann nicht mehr fort. Nahezu sicher schaffe ich es aber, den akuten Schub einzudämmen. Und gegebenenfalls weitere Schübe weniger schlimm zu machen. Das ist doch super! Erste Erfolge gibt es schon, denn die Schmerzen sind bereits viel weniger geworden. Ich kann nachts wieder besser schlafen – damit bin ich tagsüber wieder viel fitter und besser drauf! 😉 </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-ein-neues-haustier">Ein neues Haustier</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="587" height="606" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/08/Monster.jpg" alt="" class="wp-image-13331" style="width:380px;height:388px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/08/Monster.jpg 587w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/08/Monster-291x300.jpg 291w" sizes="auto, (max-width: 587px) 100vw, 587px" /></figure>



<p>Auch für mein Arbeitsleben habe ich mir Alternativen geschaffen, falls es mich doch schlimmer erwischen sollte. Denn ich habe mir ein neues Haustier angeschafft! Mit dem <a href="https://www.nuance.com/de-de/dragon.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dragon habe ich in eine KI-gesteuerte Spracherkennung</a> investiert, mit der ich meinen Rechner und auch mein Smartphone steuern kann. Viele der Texte, die ich seit Ende Dezember geschrieben habe, hat in Wirklichkeit der Dragon getippt. </p>



<p>Zugegeben: Eine Texterin mit kaputten Armen hat auf den ersten Blick ihren Beruf verfehlt. Doch auf den zweiten Blick lässt sich alles lösen, auch wenn es dafür Ausdauer braucht. Denn ganz einfach war es nicht für mich, von der Tipperei auf die Diktiererei umzusteigen. Derzeit fahre ich einen Mischbetrieb: Manche Dinge tippe ich selbst, andere diktiere ich. Sehr praktisch, denn diktieren kann ich tatsächlich auf der Couch oder wenn ich mit dem Hund unterwegs bin. 😉</p>



<p>Ja, richtig gelesen, ich bin wieder mit der kleinen Mic unterwegs. Vorerst nur kleinere Strecken, aber egal! Hauptsache wieder raus! Ich kann wieder laufen, yeah! Und Rad fahren geht auch wieder. Noch keine 100 km wie früher, aber 40 habe ich tatsächlich schon geschafft. Mit Pausen natürlich. </p>



<p>Seit Ostermontag sitze ich nun wieder Vollzeit am Schreibtisch und habe gut zu tun. Das ist so schön! Ich freue mich auf neue Projekte, den kreativen Wahnsinn, den mein Job so mit sich bringt, und die ganzen wunderbaren Texte und Konzepte, die ich nun wieder schreiben darf. Mit weniger Schmerzen und negative Gedanken. Dafür mit umso mehr Spaß, versprochen. 😉 </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-danke-an-alle-die-sich-nun-gemeint-fuhlen">Danke an alle, die sich nun gemeint fühlen</h2>



<p>Danke fürs Zuhören. Und Mitlesen. Dafür, dass du mir so viele wertvolle Tipps gegeben hast. Mich angefeuert hast. Mir Mut gemacht hast. Und mich ertragen hast in den finsteren letzten Jahren. Mit deiner Hilfe bin ich heute wieder auf einem guten Weg. Das ist so toll, dass ich schon wieder weinen könnte. Dieses Mal aber deswegen, weil es dich gibt. Und weil ich dich vor Urzeiten mal kennengelernt habe. </p>



<p>Ich freue mich auf die Zukunft. Auch mit dir. Ja, sie wird anders sein. Anders schön. Das ist das Wichtigste überhaupt. </p>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Haltung ist Haltung ist Medienkompetenz: Blogparage #blogs4competence</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 09:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang des Jahres rief Valerie Wagner zu einer interessanten Blogparade auf: #Blogs4Competence – Ein Aufruf zur Blogparade über Medienkompetenz. Klar, dass ich dazu eine Menge zu sagen habe, gelle ;o) Hier also mein Beitrag mit dem Fokus auf Unternehmen. Denn hier gibt es meiner Meinung nach eine Menge Potenzial, um die Medienkompetenz zu verbessern. Und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Anfang des Jahres rief <a href="https://www.valerie-wagner.de/blogs4competence-ein-aufruf-zur-blogparade-ueber-medienkompetenz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Valerie Wagner zu einer interessanten Blogparade auf: #Blogs4Competence – Ein Aufruf zur Blogparade über Medienkompetenz</a>. Klar, dass ich dazu eine Menge zu sagen habe, gelle ;o) Hier also mein Beitrag mit dem Fokus auf Unternehmen. Denn hier gibt es meiner Meinung nach eine Menge Potenzial, um die Medienkompetenz zu verbessern. Und Haltung zu zeigen. Denn diese beiden Punkte hängen meiner Meinung nach eng miteinander zusammen. </p>



<p class="yoast-reading-time__wrapper"><span class="yoast-reading-time__icon"></span><span class="yoast-reading-time__descriptive-text">Voraussichtliche Lesedauer:  </span><span class="yoast-reading-time__reading-time">12</span><span class="yoast-reading-time__time-unit"> Minuten</span></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="vorab-wir-leben-in-irren-zeiten-in-irren-sehr-gefahrlichen-zeiten">Vorab: Wir leben in irren Zeiten. In irren, sehr gefährlichen Zeiten. </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="888" height="444" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten.png" alt="Auf einer Demonstration zeigen Menschen eine Haltung. " class="wp-image-18193" style="width:-85px;height:-42px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten.png 888w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten-300x150.png 300w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2022/02/Illustration-Demonstration-mit-vielen-Menschen-und-Plakaten-768x384.png 768w" sizes="auto, (max-width: 888px) 100vw, 888px" /></figure>



<p>Wir erleben gerade, wie Neonazis &#8222;Protestmärsche&#8220; in ganz Deutschland orchestrieren. Bürgerliche, Esoterische und angebliche Linke laufen Seite an Seite mit AfD, III. Weg, Freie Sachsen oder NPD durch die Straßen und grölen irrsinnige Parolen, bei denen den meisten Menschen das Hirn fast stehen bleibt. Da schreit eine Frau, die neben einem kleinen NPD-Block mit riesigem Plakat &#8222;Volksgemeinschaft statt Spaltung&#8220; läuft, dem antifaschistischen Gegenprotest <a href="https://twitter.com/vicdelaraison/status/1484876944562864128" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Nazis raus!&#8220; </a>entgegen. Andere behaupten im Fernsehinterview, auf der Demo wären keine Nazis, während sich im Hintergrund eine Gruppe Männer in Thor-Steinar- und Ansgar-Aryan-Klamotten positioniert – beides klassische Neo-Nazi-Marken. <br></p>



<p>Dazu kommt noch jede Menge Schwurbelzeugs, das bestenfalls für einen Science-Fiction-Schundroman taugt: Deutschland sei eine Diktatur. Die Impfung baue wahlweise unsere DNA um oder – final irre – zersäge zu einem bestimmten Termin unsere Adern. Wir alle werden irgendwie ausgetauscht und hinter allem stecken wie immer &#8222;die Juden&#8220;. Klar, das ist auch eine Haltung. Doch mich erschreckt sehr, wie leicht manchen Leuten antisemitische Klischees über die Lippen gehen. Und wie stark die heutigen Bilder- und Sprachwelten in den Sozial-Media-Parallelwelten der Verquerdenkenden den Publikationen und Filmdokumenten des 3. Reiches ähneln. Den angeblichen &#8222;Kampf um die Wahrheit&#8220; hatte schon der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stürmer, das rechtsextreme, antisemitische Hetzblatt des 3. Reiches,</a> im Untertitel. Der Begriff &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCgenpresse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lügenpresse</a>&#8220; entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts – oft verbunden mit Antisemitismus. Und der <a href="https://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/321665/antisemitische-verschwoerungstheorien" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kraken, der mit seinen Tentakeln die Welt umspannt</a>, gehört seit vielen Jahrzehnten zu den antisemitischen Verschwörungstheorien. </p>



<span id="more-17925"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="nichtwissen-der-gefahrlichen-art">Nichtwissen der gefährlichen Art.</h2>



<p>Ich frage mich: Wissen diese Leute wirklich so wenig über die deutsche Geschichte, dass sie die Parallelen nicht erkennen? Und woher nehmen sie das Selbstbewusstsein, die Arbeit von Tausenden Wissenschaftler*innen anzuzweifeln? In Zeiten des Internets, wo Studien öffentlich einsehbar sind? Wo viele Bereiche so transparent arbeiten wie noch nie? Auch ich bin mit vielen politischen Entscheidungen rund um Corona nicht einverstanden. Und denke auch, dass wir nach dem Ende dieser Pandemie eine Aufarbeitung der Geschehnisse brauchen – mit Sicherheit auch auf der juristischen Ebene. Doch ich muss mich dafür nicht mit Nazis auf die Straße begeben und mich wie eine selbst ernannte Revolutionärin fühlen, die es &#8222;denen da oben&#8220; mal so richtig zeigt &#8230;. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="350" height="437" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel.jpg" alt="Wer am lautesten trommelt, bekommt die größte Reichweite" class="wp-image-13484" style="width:224px;height:277px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel.jpg 350w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2018/11/Trommel-240x300.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure>



<p>Meiner Meinung nach haben wir es hier mit einem Mangel an Bildung zu tun. Und natürlich auch mit der fehlenden Medienkompetenz. Denn wer weiß schon, wie ein Google- oder Facebook-Algorithmus funktioniert? Und hat verstanden, dass diese Plattformen uns mit uns genehmen Inhalten füttern? Dass die Leute, die Inhalte teilen, immer öfter unsere Emotionen ansprechen? Schließlich sorgen Emotionen für hohe Reichweiten – besonders die negativen. Doch wir erleben gerade noch ein weiteres Phänomen: Dieser Bildungsmangel und der damit verbundene angebliche Erkenntnisgewinn wird zu einer Art politischem Kitt, der verschiedene Gruppen zusammenwachsen lässt. Die Querschwurbelnden fühlen sich tatsächlich wie das letzte Bollwerk gegen ein autoritäres System, das uns alle umbringen will.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fakenews-und-geruchte-als-bestandteil-politischer-kommunikation">Fakenews und Gerüchte als Bestandteil politischer Kommunikation</h3>



<p>Verstärkt wird dieses Phänomen noch durch Social Media, denn hier hat jeder Mensch Reichweite – und kann ungehindert den allergrößten Blödsinn hinausposaunen. <a href="https://www.iass-potsdam.de/de/blog/2021/04/infokrieg-fehlwissen-als-ressource-politischer-mobilisierung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fakenews und Gerüchte wurden so zum festen Bestandteil der politischen Kommunikation</a>. Die Krux: Seriöse Gegendarstellungen dauern in den Sozialen Netzwerken viel zu lange, da sie häufig einen hohen Rechercheaufwand mit sich bringen. Bis sie erscheinen, treiben die Verquerdenkenden längst die nächste Sau durchs Dorf! </p>



<p>In dieser Gemengelage sollten meiner Meinung nach Privatpersonen, Unternehmen, NGOs und politische Parteien aus allen Spektren links vom Rechtsextremismus aktiv werden: Wir brauchen Aufklärung und Medienkompetenz auf allen Ebenen! Zielgruppengerechte Kommunikation, die einfach zu konsumieren ist. Gerne auch mit einem gewissen Unterhaltungsmoment, damit wir dabei bleiben. <a href="https://www.mpib-berlin.mpg.de/pressemeldungen/informationsflut-senkt-aufmerksamkeitsspanne" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Denn die Sozialen Netzwerke mit ihren Unmengen an Klicki-Bunti-Content haben unsere Aufmerksamkeitsspanne noch weiter gesenkt. </a>Und hier kommen meine drei Forderungen: </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-1-in-diesen-irren-zeiten-sollten-auch-unternehmen-haltung-zeigen">1. In diesen irren Zeiten sollten auch Unternehmen Haltung zeigen. </h2>



<p>Die gute Nachricht ist: Erste Ansätze gibt es bereits. So haben zum Beispiel mehr als 150 Unternehmen Anfang Dezember 2021 unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona zum Impfen aufgerufen. Medienpartner war aber leider die BLÖD-Zeitung – eine Kooperation, die die Kampagne meiner Meinung nach stark geschwächt hat. Jetzt sollten weitere Statements kommen, öffentlich und auch intern. </p>



<p>Viele Unternehmen haben  in Kooperation mit den Gesundheitsämtern eigene Inhouse-Impftermine organisiert, um die Wege für die Beschäftigten zu verkürzen und Organisationsaufwand zu sparen. Haben Infomaterial in Sachen Impfungen ausgelegt. In manchen Unternehmen hat sich die Geschäftsleitung sogar direkt an die Angestellten gewandt und überzeugende Argumente PRO Impfen geliefert. Das ist Haltung! </p>



<p>Nun fehlt vielerorts noch die klare Positionierung in Sachen Verquerdenken: Denn hier habe ich bisher wenig gelesen, abgesehen von kleinen Restaurants oder Einzelhandelsunternehmen, die auf Plakaten im Schaufenster Stellung beziehen. Darauf aufmerksam wurde ich durch die Shitstorms, die in der Folge über Kanäle wie Telegram gegen diese Unternehmen orchestriert wurden. Hier kann die Masse schützen: Wenn zum Stichtag viele Unternehmen gleichzeitig mit solchen Botschaften an die Öffentlichkeit gehen, fallen die Shitstorms kleiner oder sogar ganz aus. Denn es gibt in <a href="https://www.mittelstandswiki.de/wissen/Unternehmen_nach_Zahlen#Unternehmen_in_Deutschland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deutschland mehr als 3 Mio. Unternehmen</a>! Was für ein gewaltiges Potenzial! Voraussetzung für ein solches Handeln ist natürlich, dass in den Unternehmen Medienkompetenz vorhanden ist &#8230; nun ja. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="2-zur-haltung-eines-unternehmens-gehort-die-beschaftigten-zu-fordern">2. Zur Haltung eines Unternehmens gehört, die Beschäftigten zu fördern. </h2>



<p>Medienkompetenz in Zeiten von Social Media ist mittlerweile eine Wissenschaft für sich. Sogar mir fällt es zunehmend schwerer, Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Noch dazu ist die Recherche zeitaufwendig. Und Zeit habe ich oft nicht. Also habe ich schon auf so manches Posting verzichtet, weil ich mir nicht ganz sicher war, ob der Inhalt wirklich korrekt ist. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="485" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch.jpg" alt="Eine Frau liest ein Buch" class="wp-image-14315" style="width:221px;height:237px" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch.jpg 450w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2019/08/Eine-Frau-liest-ein-Buch-278x300.jpg 278w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></figure>



<p>Doch viele Menschen teilen einfach jeden Inhalt, der irgendwie in ihr Weltbild passt. Manchmal sogar, ohne den Text überhaupt gelesen zu haben. Content mit Clickbait-Überschriften bekommen so eine erheblich höhere Reichweite als welche, die mit informativen, nicht reißerisch formulierten Headlines arbeiten. Viele spielen da einfach mit. Reichweite ist schließlich die Währung, um die es für uns alle geht! </p>



<p>Hier könnten Unternehmen meiner Meinung nach aktiv werden: Sie könnten etwa Fortbildungskurse anbieten, in denen die Beschäftigten Medienkompetenz erlernen können. <a href="https://bildungsportal.verdi.de/seminare_programm_einzeln.php?si=61f7b22436c29&amp;view=&amp;lang=1&amp;hauptkategorie=&amp;unterkategorie=&amp;id=ant22_0000280" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ver.di bietet solche Seminare schon länger an</a>. Vielleicht könnten die Gewerkschaften oder auch andere Institutionen aus Politik und Gesellschaft Inhouse-Schulungen bei den Unternehmen vor Ort ermöglichen? Solche Aktionen würden dafür sorgen, dass Menschen überhaupt erst mal für die Herausforderungen der Sozialen Netzwerke sensibilisiert werden. Und anschließend das Werkzeug in die Hand bekommen, mit dem sie Informationen selbst überprüfen können. Denn so können wir alle<a href="https://www.christagoede.de/hoaxes-und-andere-maerchen/"> Hoaxes und andere Märchen</a> identifizieren und damit die Reichweite dieses gefährlichen Mistes reduzieren. Und ganz nebenher die Erkenntnis gewinnen, dass wir die kostenfreien Sozialen Netzwerke mit unseren Daten bezahlen. Aber das ist schon das nächste Fass &#8230;.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-eine-klare-haltung-im-unternehmen-zu-haben-bedeutet-diese-zu-leben-immer">3. Eine klare Haltung im Unternehmen zu haben bedeutet, diese zu leben. Immer. </h2>



<p>Hier wird&#8217;s richtig schwierig: Eine klare Haltung mit Leben zu erfüllen, ist für manche Unternehmen bis heute nicht so einfach. Da wird lieber um ein Thema herum geschifft, statt zu sagen: Stopp, so geht das nicht. Dazu gehört natürlich auch wieder Handwerkszeug wie Krisen-PR oder auch ein Plan, was im Falle eines Shitstorms eigentlich passiert. Wer ist im Team? Welche Personen sind auch am Wochenende ansprechbar? Und wer trifft die Entscheidungen? Denn auch so etwas gehört zur professionellen Medienkompetenz. </p>



<p>In meinen vielen Jahren im Marketing habe ich regelmäßig erlebt, dass Unternehmen hier überhaupt keinen Plan haben. Niente, nada, nichts. Das ist verständlicherweise keine gute Basis, auf der Firmen eine klare Haltung kommunizieren können. Denn wir alle müssen heute damit rechnen, dass wir für eine menschenfreundliche Einstellung angegriffen werden. Dass versucht wird, uns mundtot zu machen. Dass wir bedroht werden. Und kaum Mittel zur Verfügung haben, uns gegen diese Angriffe zu wehren. Hier braucht es also besonders viel Medienkompetenz, um standhaft zu bleiben. Und natürlich auch Kenntnisse der Rechtslage sowie Zeit, um die Haterinnen und Disser anzuzeigen. </p>



<p>Noch schwieriger wird es, wenn es darum geht, diese Haltung im Unternehmen konsequent zu leben. Denn das alles hat Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen und die Prozesse im Unternehmen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen aus der Lieferkette schwurbelt &#8211; was nun? Ignorieren oder Zusammenarbeit beenden? Meiner Meinung nach kommen wir derzeit nicht mehr darum herum, uns klar und kraftvoll zu positionieren. Und da geht es nicht nur um Corona und die Verschwurbelten. Auf der Tagesordnung stehen noch viel größere Themen wie der Klimawandel und die direkt damit im Zusammenhang stehenden Migrationsbewegungen der Zukunft. Ich denke mit Grausen daran, welche Flut von Menschenverachtung und Fakenews da noch über uns reinstürzen wird &#8230; es wird also dringend Zeit, auf allen Ebenen für mehr Medienkompetenz zu sorgen! </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="okay-doch-was-hat-das-alles-mit-unternehmensblogs-zu-tun">Okay. Doch was hat das alles mit Unternehmensblogs zu tun? </h2>



<p>Ein Unternehmensblog ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem sich Firmen und Beschäftigte Gehör verschaffen können. Wenn es strategisch aufgesetzt ist, dient es nicht nur der klassischen &#8222;Wir sind die geilsten&#8220;-Präsentation, sondern zeigt zum Beispiel auch die Angestellten und den Firmenalltag. Und deren Medienkompetenz. Ein Content-Bestandteil könnten etwa auch die Fortbildungen sein, die das Unternehmen anbietet. Oder Aktionen, die die Beschäftigten oder auch die Kundschaft ins Leben gerufen haben. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="haltung-von-der-bank-bis-zur-schokolade">Haltung – von der Bank bis zur Schokolade </h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized is-style-default"><img decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2020/10/Ausrufezeichen.png" alt="Ausrufezeichen" class="wp-image-16240" style="width:209px;height:367px"/></figure>



<p>Ein tolles Beispiel ist immer noch die<a href="https://www.gls.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> GLS-Bank</a>*, obwohl sie selbst von <a href="https://www.gls.de/privatkunden/faq/ueber-die-gls-bank-und-ihre-arbeit/ist-die-gls-bank-eine-anthroposophische-bank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anthroposoph*innen gegründet</a> wurde. Im <a href="https://blog.gls.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GLS-Bank-Blog </a>finden sich ein interessanter Mix zu den Themen Nachhaltigkeit, ethischem Handeln und Projekten der Kundschaft. Sogar die Azubis haben einen eigenen Bereich, der regelmäßig gepflegt wird. Direkt vernetzt ist das Blog mit dem Bankenspiegel, dem Printmagazin der GLS-Bank, das man sich im Blog herunterladen kann. </p>



<p>Spannend finde ich auch einen blogähnlich aufgebauten Bereich auf der Startseite &#8222;Was uns beschäftigt&#8220;: Dort sind alle Neuigkeiten für Privatkund*innen versammelt. Auch hier gehts um viele verschiedene Themen, die eine große Klammer haben: die Finanzierung von bestimmten Branchen wie etwa erneuerbare Energien, nachhaltige Wirtschaft, Ernährung, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit. Dieser klare Fokus ist auf der Website überall sichtbar. Das setzt Medienkompetenz voraus! <br>(*ERGÄNZUNG: Ja, ich weiß, dass diese Bank Schwurbelprojekte wie Walldorfschulen oder Demeterhöfe finanziert. Doch auf der anderen Seite eben auch tolle Projekte wie das Mietshäusersyndikat, Ecosia oder Vaude. Ja, das macht auch mir Knoten ins Hirn – aber ich habe mich trotzdem für dieses Blog als Beispiel entschieden. Denn es gibt meiner Meinung nach kein besseres Bankenblog!) </p>



<p>Eine eindeutige Haltung findet sich auch im <a href="https://blog.ritter-sport.de/artikel-entdecken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blog von Ritter Sport: I</a>n der Kategorie &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; berichtet das Unternehmen von seinen Bemühungen, bis zum Jahr 2025 klimaneutral zu werden. Dazu gehören auch Punkte wie fairer Handel, alle Produktionsprozesse, die Verpackungen oder auch der Energieverbrauch am Unternehmensstandort. </p>



<p>Interessant ist auch, dass Ritter Sport zeitgleich ein &#8222;fairer Arbeitgeber&#8220; werden möchte – hier ist aber noch etwas Luft nach oben, wie ein Blick in <a href="https://www.kununu.com/de/alfred-ritter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kununu </a>zeigt. Auch auf der Firmenwebsite findet sich ein eigener Bereich, in dem über den Weg hin zum klimaneutralen Unternehmen berichtet wird (<a href="https://www.ritter-sport.com/de/entdeckedasgut" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hashtag #entdeckedasgut</a>). Damit hat Ritter Sport insgesamt einen mutigen Schritt gemacht, denn sie werden nun intensiv von NGOs beobachtet. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="gibts-noch-mehr">Gibts noch mehr? </h2>



<p>Hey, was die GLS und Ritter Sport können, können doch auch andere! Lass dich doch einfach von meinem <a href="https://www.christagoede.de/unternehmen-zeigen-haltung/">Blogbeitrag &#8222;Unternehmen zeigen Haltung&#8220; </a>inspirieren &#8211; dort findest du auch noch viele weitere Beispiele. </p>



<p>Kennst du noch weitere Unternehmensblogs, die sich ganz klar positionieren? In denen eine bestimmte Haltung und eine umfassende Medienkompetenz in jedem einzelnen Beitrag durchscheinen? Her damit, ich freue mich auf Links ;o) </p>



<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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		<title>Authentischer Text: Was ist das? Wie geht das?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 08:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, der Begriff &#8222;Authentizität&#8220; gehört für viele in die gruselige Buzzword-Ecke. Meiner Meinung nach aber zu Unrecht! Denn der Begriff ist dort nur deshalb gelandet, weil sich so viele drauf gestürzt haben – ohne zu verstehen, was Authentizität, authentisch schreiben und damit authentischer Text überhaupt bedeuten. Dabei ist Authentizität meiner Meinung nach in [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Authentischer-Text-fuer-Schnecken-683x1024.png" alt="" class="wp-image-17432" width="366" height="751"/></figure></div>



<p>Ja, ich weiß, der Begriff &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Authentizit%C3%A4t" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Authentizität</a>&#8220; gehört für viele in die gruselige Buzzword-Ecke. Meiner Meinung nach aber zu Unrecht! Denn der Begriff ist dort nur deshalb gelandet, weil sich so viele drauf gestürzt haben – ohne zu verstehen, was Authentizität, authentisch schreiben und damit authentischer Text überhaupt bedeuten. Dabei ist Authentizität meiner Meinung nach in deiner Website, in deinem Newsletter und natürlich auch in der Messebroschüre superwichtig. Ganz besonders dann, wenn du Freiberuflerin oder Einzelselbstständiger bist. Denn schließlich möchtest du als Person mit deinem Unternehmen sichtbar werden!</p>



<p>Doch warum ist authentisch schreiben so bedeutsam? Und wie geht das? Dazu müssen wir zu Beginn eine Frage klären: </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-was-ist-eigentlich-ein-authentischer-text">Was ist eigentlich ein authentischer Text?</h2>



<p>Eigentlich ist das ganz einfach: Ein authentischer Text ist einer, der zu der Person passt, die ihn schreibt oder veröffentlicht. Nichts Schleimiges, außer du bist eine Schnecke. Nichts Aalglattes, außer du bist ein Aal. Und natürlich auch nichts Knallhartes, außer du bist Chuck Norris himself. 😉</p>



<p>Jede Persönlichkeit besteht aus vielen Facetten. Manche deiner Eigenschaften sind relevant für deine Selbstständigkeit, andere hingegen haben dort nichts zu suchen. Denn Authentizität bedeutet nicht, dass du dich komplett nackig machen musst. Und jede deiner Marotten und Eigenarten ungehemmt ausleben sollst. Denn ein authentischer Text ist einer, der deine geschäftlich relevanten Persönlichkeitsanteile widerspiegelt. Einer, der zu dir und deiner <a href="https://www.christagoede.de/personenmarke-aufbauen-warum/">Personenmarke </a>passt! </p>



<span id="more-17381"></span>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-warum-sind-authentische-texte-wichtig">Warum sind authentische Texte wichtig? </h3>



<p>Die Frage kann ich dir einfach beantworten: In deiner Persönlichkeit ist dein Alleinstellungsmerkmal versteckt. Du bietest Coaching an? Oder erledigst die leidige Steuer für andere Unternehmerinnen und Unternehmer? Schraubst Autos? Berätst Leute, die ihre Häuser und Wohnungen energetisch sinnvoll sanieren möchten? Hast eine Apotheke? Oder einen Reitstall? Ganz egal, wovon du als Selbstständige oder Einzelunternehmer lebst – es gibt immer eine direkte Konkurrenz. Und in der Regel musst du anerkennen, dass diese Leute ihren Job genauso gut machen wie du &#8230;. </p>



<p>Doch wie soll eure jeweilige Wunschkundschaft euch unterscheiden? Von außen? Und am besten auf einen Blick? Wenn sich eure Angebote und Arbeitsresultate nicht wirklich unterscheiden? </p>



<p>Hier kommen deine Authentizität und deine Persönlichkeit ins Spiel. Denn wenn du diese offen und im geschäftlichen Sinne zielführend einbringst in deiner Außendarstellung, dann können die Menschen da draußen eure Unternehmen einwandfrei unterscheiden. In meinem Blogbeitrag zum &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/usp/">USP &#8211; Alleinstellungsmerkmal&#8220; </a>findest du noch viele weitere Tipps dazu, wie du die Punkte identifizierst, in denen du dich von der Konkurrenz unterscheidest. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-woran-erkennst-du-einen-echten-text">Woran erkennst du einen echten Text? </h3>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Das-Bauchgefuehl.png" alt="Unser Bauch entscheidet, ob wir einen Text authentisch finden oder nicht." class="wp-image-17392" width="319" height="413" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Das-Bauchgefuehl.png 509w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Das-Bauchgefuehl-232x300.png 232w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" /></figure></div>



<p>Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten: Denn Authentizität entsteht erst bei den Leserinnen und Lesern. Entscheidend ist, wie die Botschaften, die du in deinem Text transportierst, bei ihnen ankommen. Du kennst das selbst: Mal liest du etwas und denkst <em>&#8222;Jawoll, genau so ist es!&#8220;</em> Oder <em>&#8222;Wow, diese Person ist ganz bestimmt die Richtige für meinen Auftrag!&#8220;</em> Ein anderes Mal kannst du gar nicht schnell genug von einer Website verschwinden. Denn Aufbau, Text und Inhalte sagen dir überhaupt nicht zu. Genau begründen kannst du das aber nicht, es ist eher eine Bauch-Entscheidung.</p>



<p>Und genau da liegt die Krux: Dieses Echtsein empfinden nie alle Menschen gleich. Und wir bewerten einen Text auch nie identisch. Meist nutzen wir dafür nicht mal unser Hirn, sondern ausschließlich unseren Bauch! Denn jede/r von uns hat eine Vorgeschichte und individuelle Wertvorstellungen. Unsere eigene Persönlichkeit entscheidet also darüber, ob wir die Persönlichkeit eines anderen Menschen als glaubwürdig und damit authentisch empfinden. Wenn du also authentische Texte schreiben willst, solltest du deine Zielgruppen kennen. Und ganz gezielt für diese Personen schreiben. Vielleicht hilft dir ja dabei mein Blogbeitrag &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/personas-entwickeln/">Personas entwickeln</a>&#8222;. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-gibt-es-ein-problem-mit-solchen-texten">Gibt es ein Problem mit solchen Texten?</h3>



<p>Ja, das gibt es. Denn authentische Texte wirken nicht nur positiv – sie schrecken manchmal Menschen davon ab, dich zu beauftragen. Und diese <a href="https://www.christagoede.de/authentizitaet-und-glaubwuerdigkeit/">negative Wirkung </a>deiner Authentizität können wir alle nicht beeinflussen! Aber weißt du was? Das ist auch gut so! Denn wir Einzelselbstständige wollen doch gar nicht für alle arbeiten. Wir wollen nicht jeden Auftrag. Und das aus zwei Gründen: Wir haben gar nicht genug Zeit, um für &#8222;alle&#8220; zu arbeiten. 😉 Und wir wollen auch nicht für Leute arbeiten, die nicht in unsere eigene Wertewelt passen. So arbeite ich zum Beispiel nicht für bestimmte Branchen wie die Waffen- oder Fleischindustrie oder die Atomsparte. Auch Personen, die den Wert eines Textes nicht zu schätzen wissen, sollten mich besser gar nicht erst anrufen. Genau wie die, die für gut durchdachte, punktgenaue Texte nur die sprichwörtlichen Erdnüsschen bezahlen wollen. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-wie-geht-authentisch-texten">Wie geht authentisch texten? </h2>



<p id="h-als-erstes-wirfst-du-am-besten-alles-ber-bord-was-du-jemals-bers-schreiben-gelernt-hast-denn-leider-haben-wir-in-deutschland-zwei-sprachen-das-oft-verquaste-umst-ndliche-ausgrenzend-wirkende-schriftdeutsch-mit-seinen-substantivierungen-passiven-formulierungen-und-dr-lfzig-eingeschobenen-nebens-tzen-wer-jemals-post-von-einer-rechtsanwaltskanzlei-bekommen-hat-der-wei-was-ich-meine">Als Erstes wirfst du am besten alles über Bord, was du jemals übers Schreiben gelernt hast. Denn leider haben wir in Deutschland zwei Sprachen: Das oft verquaste, umständliche, ausgrenzend wirkende Schriftdeutsch mit seinen Substantivierungen, passiven Formulierungen und drölfzig eingeschobenen Nebensätzen. Wer jemals Post von einer Rechtsanwaltskanzlei bekommen hat, der weiß, was ich meine 😉 </p>



<p>Und wir haben eine gesprochene Sprache, die zwar oft eine grammatikalische Katastrophe ist, die wir aber trotzdem meist auf Anhieb verstehen. Authentische Texte bestehen aus einer Mischung beider Sprachen: Viele kurze Sätze wechseln sich mit wenigen etwas längeren ab. Ergänzt wird dieser Schreibstil durch Wörter, die wir eigentlich nie aufschreiben. Bei mir sind es Wörter und Formulierungen wie etwa &#8222;Zack&#8220; oder &#8222;Boah&#8220; oder &#8222;Hand auf Herz&#8220; oder lustige Suggestivfragen. Insgesamt ist diese Textgattung einfach(er) zu lesen – klar, erklärungsbedürftige Produkte können nicht im Stil der Sendung mit der Maus beschrieben werden. Aber auch hier solltest du dich daran orientieren, wie du jemandem im Vier-Augen-Gespräch dein Produkt erklären würdest. Denn so bleibt deine Authentizität erhalten. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-die-erste-einzige-und-allerbeste-empfehlung-lautet-hor-dir-selbst-zu">Die erste, einzige und allerbeste Empfehlung lautet: Hör dir selbst zu! </h3>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="359" height="450" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Frau-mit-Smartphone-und-Kopfhoerern.png" alt="Am besten hörst du dir selbst zu, wenn du authentisch schreiben willst. " class="wp-image-17393" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Frau-mit-Smartphone-und-Kopfhoerern.png 359w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/07/Frau-mit-Smartphone-und-Kopfhoerern-239x300.png 239w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" /></figure></div>



<p>Am wichtigsten ist, dass du dir überhaupt erst mal selbst zuhörst, wenn du über dich und dein Angebot sprichst. Welche Worte nutzt du? Welche Formulierungen sind typisch für dich? Hast du vielleicht sogar Spezialwörter, die sonst niemand verwendet? Vielleicht nutzt du dafür dein Handy? Aber wenn andere Personen bei deiner Aufnahme dabei sind, frage bitte vorher um Erlaubnis.</p>



<p>Bei der Analyse deiner eigenen Sprache können dir folgende Fragen helfen: </p>



<ul class="wp-block-list"><li>Welche Worte benutzt du, um deine Produkte oder Dienstleistungen zu beschreiben? </li><li>Gibt es Formulierungen, die immer wiederkehren? </li><li>Was ist dir über deine fachlichen Angebote hinaus noch wichtig? </li><li>Bei welchen Worten spürst du die Leidenschaft, für das, was du tust? </li><li>Wenn jemand etwas auf Anhieb nicht versteht – welche Ersatzformulierungen verwendest du? </li><li>Hast du eine bestimmte Geschichte auf Lager, die du in geschäftlichen Zusammenhängen immer wieder erzählst? </li></ul>



<p>Obacht: Authentisch texten heißt nicht, dass du nur über dich selbst schreibst! Im Mittelpunkt all deiner Texte stehen immer deine Zielgruppen. Welche Wünsche und Bedürfnisse haben diese Menschen? Und wie erfüllst du diese? Was machst du anders als deine Konkurrenz? Das sind die Dinge, die dein echter Text genauso klären muss wie jeder andere. Schließlich soll dieser Text dich und dein Angebot sichtbar machen – und nicht der Ersatz für deine wöchentliche Therapiesitzung sein 😉 </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wie-uberprufst-du-ob-dein-text-authentisch-ist">Wie überprüfst du, ob dein Text authentisch ist? </h3>



<p>Das ist ganz einfach: Wenn du beim Lesen eines authentischen Textes zustimmend nickst, dann bist du auf dem richtigen Weg. Denn wenn du das Gefühl hast, dass da genau deine Worte stehen, dann kannst du sicher sein, dass dein Text authentisch ist! Deswegen höre ich sehr genau zu, wenn ich für andere authentisch schreibe. </p>



<p>Denn eins weiß ich nach so vielen Jahren Erfahrung ganz genau: Jeder Mensch hat seine eigene Sprachwelt. Unsere individuellen Themen packen wir in individuelle Wortwolken. Und ganz persönliche Worte und Formulierungen. Mit den Jahren habe ich ein sehr feines Gespür für diese Unterschiede entwickelt. Klar, das hast du nicht, weil es nicht dein Job ist. Logo. Deswegen kannst du dich beim Prüfen deiner Texte an folgenden Fragen orientieren:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Zeigt dein Text, wer du bist? </li><li>Passt die <a href="https://www.christagoede.de/tonalitaet-persoenlichkeit-und-der-geschaeftliche-erfolg/">Tonalität </a>deiner Texte zu deiner <a href="https://www.christagoede.de/persoenlichkeit-und-selbststaendigkeit/">Persönlichkeit</a>? </li><li>Sind alle fachlichen UND emotionalen Vorteile deines Angebots enthalten? </li><li>Findest du in deinen Texten die Antwort auf die Frage, warum du gerne morgens aufstehst und deinen Job machst?</li><li>Sprichst du deine Zielgruppen auf der gleichen Ebene an, die du in einem persönlichen Gespräch wählen würdest? </li><li>Kannst du deinen <a href="https://www.christagoede.de/besser-schreiben/">Text laut vorlesen</a>, ohne hängen zu bleiben? </li></ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-passt-alles-zusammen">Passt alles zusammen? </h3>



<p>Du hast bereits andere Kommunikationsmittel wie Broschüren oder Fachartikel veröffentlicht? Oder betreibst du einen eigenen Podcast oder sogar einen Youtube-Kanal? Dann solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Texte aus einem Guss sind. Ganz egal, wo sie genau erscheinen. Denn eine lockere Website und eine stocksteife Broschüre passen einfach nicht zusammen! Klar, wir richten uns alle ein Stück weit nach dem Umfeld aus, in dem wir handeln. Aber wir verbiegen uns nicht, wenn wir authentisch bleiben wollen. </p>



<p>Übrigens: Es ist ganz egal, ob du deine authentischen Texte selbst geschrieben hast. Oder ob du jemandem den Auftrag gibst, diese speziellen Texte zu schreiben. Aber das Ergebnis muss stimmen. Und zu dir passen. 100 % passen. </p>



<p>Du möchtest wissen, wie ich vorgehe, wenn ich authentische Werbetexte schreibe? Im Blogbeitrag &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/so-entsteht-ein-werbetext/">So entsteht ein Werbetext</a>&#8220; findest du eine genaue Beschreibung meiner Arbeitsweise. Oder hast du Lust, den Spieß mal umzudrehen? Dann kannst du mit meiner Hilfe auch mal &#8222;<a href="https://www.christagoede.de/richtig-schlechte-texte-schreiben/">Richtig schlechte Texte schreiben</a>&#8222;. Du wirst sehen, das ist genauso schwer wie richtig gut zu texten 😉</p>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pixabay</a></p>
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		<title>WERBUNG, ICH FIND DICH SCHEIßE!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christa]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Know-how]]></category>
		<category><![CDATA[Langweilig]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230; und viele weitere Selbsterkenntnisse. #christasrant 5-21 Nun isses raus. Ich bin Texterin und Konzeptionerin, mache Werbung &#8211; und finde Werbung scheiße. &#8222;Wie geht das?&#8220;, fragst du dich sicher nun. Schließlich bin ich ja Teil dieser Werbemaschinerie von Berufs wegen. Doch ich kann diese ganze verlogene Glitzer-Blabla-Werbung und die Dumpingpreis-Angebote einfach nicht mehr ab. Wer [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">&#8230; und viele weitere Selbsterkenntnisse. <br>#christasrant 5-21</h2>



<p>Nun isses raus. Ich bin Texterin und Konzeptionerin, mache Werbung &#8211; und finde Werbung scheiße. &#8222;Wie geht das?&#8220;, fragst du dich sicher nun. Schließlich bin ich ja Teil dieser Werbemaschinerie von Berufs wegen. Doch ich kann diese ganze verlogene Glitzer-Blabla-Werbung und die Dumpingpreis-Angebote einfach nicht mehr ab. </p>



<p>Wer braucht wirklich das Kilo Industrie-Fleisch für 2,99 €, für das im lieblos zusammengeklöppelten Briefkastenflyer geworben wird? Die drölfzigste löchrige Jeans &#8211;  natürlich zum Wegwerfen, weil man ja nie was zweimal anzieht? Oder das superdupertolle, total persönliche Online-Coaching, dass dich natürlich und garantiert zu deinen Zielen bringt? Das riesige Auto mit 650 PS, in dem du dich dann im gleichen Stau wie die Kleinwagenfahrenden total frei fühlen darfst? Den Urlaub irgendwo ganz weit weg, für den du das ganze Jahr sparst? Um dich stundenlang in eine fliegende Blechbüchse mit riesigem Abgasausstoß zu setzen? Mit dem Ziel, für ein paar Wochen dein eigentliches Leben zu vergessen? Wäääääääää, ich finde diese Art von Werbung wirklich richtig scheiße! Und das kann ich auch ziemlich umfassend begründen:</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-hoher-schneller-weiter-werbung-passt-nicht-mehr-zu-diesen-zeiten">Höher-schneller-weiter-Werbung passt nicht mehr zu diesen Zeiten</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/04/Manager-macht-Werbung-fuer-Wachstumskurs.png" alt="Manager macht Werbung für noch mehr Wachstum" class="wp-image-17015" width="465" height="317"/></figure>



<p>Hey, ich sag nur Pandemie. Oder Klimawandel. Wir alle MÜSSEN andere Brötchen backen, wenn wir diese Erde, die Flora und die Fauna und natürlich auch uns Menschen erhalten wollen. Ich schreibe bewusst &#8222;andere&#8220;, denn kleinere sind es eigentlich nicht, wenn wir genauer darüber nachdenken. Warum glauben so viele Menschen, dass eine dicke Karre toller und cooler macht? Oder dass wir mehrfach im Monat neue Klamotten und irgendwelchen Schischi shoppen müssen? Wer hat uns eigentlich gesagt, dass Urlaub in Thailand voll knorke ist, und die Radtour Richtung Ostsee nicht? Richtig, die blöde Werbung war das. Und wir sind drauf reingefallen! </p>



<p>Wir haben uns das alles jahrzehntelang erzählen lassen &#8230; warum auch immer. Wir glaub(t)en daran, dass immer mehr Wachstum immer mehr Wohlstand bringt. Obwohl wir direkt vor unserer Nase auch schon seit vielen Jahrzehnten die grässlichen Ergebnisse dieser Denkweise und der damit verbundenen rücksichtslosen Ausbeutung sehen. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-urlaub-ist-das-was-wir-draus-machen-nicht-die-werbung">Urlaub ist das, was wir draus machen – nicht die Werbung</h3>



<p>Dabei ist Urlaub das, was wir draus machen &#8211; das hab ich in den letzten zwei Jahren gelernt. 2019 bin ich mit dem Rad am Rhein entlang bis nach Noord-Holland geradelt. Übernachtet habe ich meistens bei Freundinnen und Freunden oder auch bei Menschen, die ich mir &#8211; der Wildfremden &#8211; über Social Media ein Bett angeboten hatten. Ein kostengünstiger, wunderschöner, abwechslungsreicher Urlaub, der mir sehr viel Kraft gegeben hat. Denn als ich los radelte, glaubte ich ehrlich gesagt nicht daran, dass ich so weit radeln könnte. Um so toller und nachhaltiger war das Glücksgefühl, als ich nach einer Woche tatsächlich vor dem Ortsschild von Alkmaar stand, hach! </p>



<p>Und: Die finanzielle Investition für diesen Urlaub war winzig im Vergleich zu den Urlauben, die ich sonst gemacht habe. 2020 ist der Urlaub dann ausgefallen &#8211; aus Gründen. Nebeneffekt: Als gebürtige Frankfurterin musste erst Corona kommen, damit ich das Rhein-Main-Gebiet richtig gut kennenlerne! Das ist doch total bekloppt! Es gibt direkt vor meiner Haustür so viel Natur, wunderschöne Landschaften und herrliche Ausblicke. Okay, kein Meer. Aber ich hab ja gelernt, dass ich sogar bis ans Meer radeln kann &#8230; 😉 Was hält dich davon ab, die Gegenden vor deiner Haustür besser kennenzulernen? Das geht mit dem Rad genauso gut wie mit dem Kleinwagen. Und in Nicht-Pandemiezeiten ist der ÖPNV auch eine ziemlich coole Alternative. </p>



<span id="more-14909"></span>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-gluck-ist-kein-konsumartikel">Glück ist kein Konsumartikel</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/04/Ein-gluecklicher-Tag-als-Zeichnung.png" alt="" class="wp-image-17023" width="390" height="249" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/04/Ein-gluecklicher-Tag-als-Zeichnung.png 752w, https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/04/Ein-gluecklicher-Tag-als-Zeichnung-300x191.png 300w" sizes="auto, (max-width: 390px) 100vw, 390px" /></figure>



<p>Ich gestehe: Schischi ist mein persönliches Verhängnis, ich brauche nicht mal Werbung dafür. Oh, diese Topflappen sind ja sowas von schick, die muss ich haben! Boar, was für ein toller Blumentopf. Der gehört mir! Ohhh, dieses Sofakissen &#8211; es muss bei mir einziehen! Und dann trage ich diese Sachen nach Hause oder bekomme sie ganz bequem nach Hause gebracht, packe sie aus und bin schockverliebt und glücklich. Doch tief in mir regen sich Gegenrede und schlechtes Gewissen: Hey, wir haben Topflappen. Und Blumentöpfe. Und Sofakissen. Wir haben so viel Zeugs, dass wir zwei Tage für einen Umzug brauchen! Und wir sind nur zwei Personen und ein kleiner Hund!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-zeit-fur-mich-statt-geld-fur-topflappen">Zeit für mich statt Geld für Topflappen</h3>



<p>Deswegen übe ich mich schon etwas länger in Nachhaltigkeit. Das mache ich so: Jedes Mal, wenn mein Herz bei wunderbartollem Schischi höherschlägt, frage ich mich: &#8222;Brauche ich das wirklich?&#8220; Wenn ich dann mit einem überzeugten JA antworte, frage ich weiter: &#8222;Warum brauche ich das wirklich?&#8220; Meist kommt dann heraus, dass ich mit dem Kauf das Gefühl habe, etwas für mich zu tun. Hallo, Konsum ist was für mich? Boar, ne, Konsum ist was für andere – nämlich für die, deren Tasche ich mit meinem Geld fülle, weil ich Sehnsucht danach habe, etwas für mich zu tun! Dabei hat Etwas-für-mich-tun meist nichts mit Geld zu tun, sondern mit Zeit: Zeit für Sport. Lesen. Mit dem Hund spazieren gehen. Leckeres Essen genießen. Freundinnen und Freunde treffen. Einfach nur von einem Berg ins Tal zu gucken. Oder mich auch mal gepflegt zu langweilen. Aber doch nicht Topflappen, Blumentöpfe und Sofakissen! </p>



<p>Okay, nun magst du denken: Die Christa ist ja ganz schön privilegiert. Ja, stimmt. Genau deswegen kann ich auch etwas für mich ändern. Und hier darüber erzählen &#8211; mit der kleinen Hoffnung, dass das, was ich hier schreibe, ansteckend sein könnte 😉 </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-werbung-braucht-keine-fake-geschichten">Werbung braucht keine Fake-Geschichten &#8230;</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2021/04/Werbung-als-Marktschreier-1024x695.png" alt="" class="wp-image-17012" width="369" height="213"/></figure>



<p>Glücklicherweise bin ich schon seit vielen Jahren raus aus genau diesen künstlichen, verlogenen Werbewelten *ächz*. Denn ich schreibe authentische Werbetexte, informative Blogbeiträge und interessante Konzepte. Kurz: Ich mache keine klassische Werbung, die immer mehr Menschen langweilt. Meine Kundinnen und Auftraggeber wollen sich zum Beispiel als Fachleute positionieren und nutzen dafür ihren großen Wissensschatz, den sie gerne teilen. Oder sie wollen ihre Produkte und Dienstleistungen digital anbieten – mit einer interessanten, technisch sauberen Website, ohne marktschreierisch aufzutreten. Und sie geben keine Versprechungen ab, die sie nicht halten können. Denn sie haben ein starkes Wertesystem, das ihr Unternehmen trägt und die passende Kundschaft anzieht. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-sondern-ecken-kanten-und-werte">&#8230;, sondern Ecken, Kanten und Werte </h3>



<p>Und so erzählen wir gemeinsam echte Geschichten. Storys mit Ecken und Kanten. Sprechen manchmal sogar über Probleme. Ja, richtig gelesen, Probleme. Denn zu jeder erfolgreichen Selbstständigkeit gehören Probleme dazu. Wo sonst lernen wir mehr als auf der Suche nach Lösungen? Über uns selbst, über unser Produkt und über unsere Zielgruppen? Und auch hier gibt es einen tollen Nebeneffekt: Aus diesen Geschichten können andere lernen. Ganz egal, ob wir in unserem <a href="https://www.christagoede.de/14-jahre-selbststaendig/">Blog</a>, auf Social Media oder während Vorträgen über unsere ganz besonderen Herausforderungen sprechen. </p>



<p>Zusammengefasst: Wir müssen keine Heldinnengeschichten erfinden und uns als Superman darstellen, wenn wir erfolgreiche Selbstständige sein wollen! Wir haben nicht die wohl längste Praline der Welt. Wir waschen nicht weißer als weiß. Und wir wissen auch, dass manches eben doch unmöglich ist – zumindest für uns in unserer konkreten Situation. Aber Träumen ist ja erlaubt! Und große Ziele auch! Wir besitzen bereits eine Reihe von Dingen, die uns dabei helfen, auf unsere echte Art und Weise Geld zu verdienen: Ein spezielles Angebot, das exakt auf eine bestimmte Zielgruppe passt und immer wieder überprüft wird. Und unseren lang erprobten Werkzeugkasten, mit dem wir schon viele Projekte gewuppt haben und stetig weiterentwickeln.  Manche von uns nutzen sogar ihre Träume von einer anderen Welt als Motor! </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="h-wachstum-und-immer-mehr-gewinn">Wachstum und immer mehr Gewinn? </h3>



<p>Während ich das hier aufschreibe, fällt mir etwas auf: Meine Kundschaft will meist nicht wachsen. Sie sind zufrieden mit ihrer Nische, die sie sehr gut pflegen und immer wieder checken, ob sie noch passt. Diese Überprüfung hat aber nicht das Ziel, jedes Jahr XY Prozent mehr Gewinn zu machen, sondern dient der Absicherung: Passt das, was wir anbieten, noch zu uns und unseren Werten? Und natürlich auch zu unseren Kundinnen und Kunden? Gibt es Punkte, in den wir noch besser werden können? Wenn ja &#8211; was fehlt uns dazu? Zack, hier entsteht die nächste echte Geschichte. Und damit die nächste coole, echte Werbung 😉 </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="h-eins-ist-immer-gleich-christa">Eins ist immer gleich: Christa</h2>



<p>Wenn ich diese Zeilen lese, fällt mir noch etwas auf: Ich vermische mein Privatleben und meine politischen Ansichten mit meinem Arbeitsleben. Unvernünftig? Viel zu transparent? Zu wenig geschäftstüchtig? Ich denke nicht. Denn diese harte Trennung fehlt nicht ohne Grund: Ich  bin immer Christa. Ganz gleich, ob ich gerade die private, die politische oder die geschäftliche Christa bin. Ich mag mich nicht verbiegen, auch nicht für Geld. Noch dazu arbeite ich im Homeoffice – mein Arbeitsweg ist so lang wie der Flur unserer Wohnung. Die Tür zu meinem Büro ist zwar nach Feierabend oder an den Wochenenden geschlossen und doch bin ich nie ganz weg. Denn viele meiner Projekte erfordern, dass ich länger über sie nachdenke. </p>



<p>Ich habe also eine Aufgabe, mit der ich im wahrsten Sinne des Wortes schwanger gehe: Beim Gassigehen. Beim Einkaufen. Beim Mittagessen. Ja, manchmal sogar im Bett, während ich eigentlich schlafen möchte*. Das finde ich dann allerdings weniger gut 😉 Noch dazu finden sich meine politische Haltung und mein Wertesystem in meinem Privatleben und natürlich auch im Geschäft wieder &#8211; es gelten identische Regeln. Alles andere fände ich nicht nur unehrlich, sondern auch viel zu anstrengend. Deswegen bin ich immer Christa. Ganz egal, ob ich eine Party feiere, ein Buch lese oder ob ich aus meiner Kundschaft Geschichten rauskitzle oder mit ihnen zusammen neue Konzepte aushecke. </p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p id="block-d3c30574-c502-4008-9094-aca43b73e7d9">Howgh, ich habe gesprochen. Jetzt zu dir: Was treibt dich um in diesen ganz speziellen Zeiten? Privat und geschäftlich? Hast du Änderungen oder sogar Umbrüche erlebt &#8211; oder stehen welche vor der Tür? Ich freue mich, wenn du mir schreibst. Hier in den Kommentaren, über Social Media oder auch gerne als Mail.</p>


<div class="cg-box"><div><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6715 size-thumbnail" src="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg" alt="Christa Goede" width="180" height="180" srcset="https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 190w,   https://www.christagoede.de/wp-content/uploads/2014/06/Xing.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px"></div><div><p>Du suchst Texte, Websites und Workshops ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt.<br>Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.</p>
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<p>* Das ist der Grund, warum ich meist Pauschalpreise abrechne, statt nach Stunden aufzuschlüsseln. Denn wie soll ich solche Denkzeiten messen? Das geht gar nicht. Die reine Schreibarbeit nimmt ganz oft viel weniger Raum ein. Denn nach mehr als 25 Jahren Textpraxis bin ich sehr eine superfixe, hoch konzentrierte Tipperin &#8211; vorausgesetzt, ich habe bereits alles von vorne nach hinten und längs und im Kreis und umgekehrt durchdacht! </p>



<p>Bilder: <a href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pixabay</a></p>
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