Persönlichkeit und Selbstständigkeit

Persönlichkeit auf der Website? Ja, es darf ein bisschen mehr sein. Ein bisschen viel mehr!

Drei Monster mit PersönlichkeitPuh. Immer wieder und immer noch lese ich auf den Websites von Einzelselbstständigen das Wort „WIR“ – und dann kommt auf der Über-uns-Seite raus, dass es sich um eine einzelne Person handelt. Warum nur? Okay, als ich vor 17 Jahren mit meiner Selbstständigkeit startete, habe ich auch noch diese drei hochgestapelten Mehr-Personen-Buchstaben verwendet. Weil ich mich größer machen wollte, als ich eigentlich bin. Doch ich bin sehr schnell dahinter gekommen, dass die Kundinnen und Kunden das ohnehin bemerken ;-) Und seit dieser Zeit verwende ich die drei sehr persönlichen Buchstaben ICH. Für wen sollte ich auch sonst sprechen auf meiner eigenen Website außer für mich und meine Persönlichkeit?

Deswegen heute mein Plädoyer: Ja, pack bitte mehr von deiner Persönlichkeit in deine Website! Denn dafür gibt es viele gute Gründe:

Persönlichkeit macht sichtbar.

Aalglatte Menschen bleiben nicht im Gedächtnis – wie auch, an ihnen tropft alles ab! In Erinnerung bleiben uns allen die Menschen, die etwas Besonderes an sich haben. Und das kann alles Mögliche sein: ein Tonfall, eine Handtasche, ein Witz. Oder negativ: der Mundgeruch, die Art zu reden, ein Blick. Und da liegt auch die Krux einer authentischen Persönlichkeit: Wir alle können nicht entscheiden, wie unsere …

Über gute Menschen

Von einer, die gerne ein guter Mensch sein möchte. Und von den Besserdeutschen.

Refugees welcome„Du bist ein Gutmensch!“ – so schallt es immer öfter voller Abscheu durch die Sozialen Netzwerke. Dieses als Beleidigung gemeinte Wort wird gerne von Menschen gebraucht, die sich selbst als „Asylkritiker“ bezeichnen: Menschen, die sich zum Beispiel Woche für Woche vor ein Flüchtlingsheim in Freital in Sachsen stellen und menschenverachtende Parolen brüllen, für die sich sogar die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping schämt. Menschen, die Steine auf Rotkreuz-Helfer werfen, während diese Zelte für Refugees aufbauen. Leider müssen Flüchtende mittlerweile in Zelten unterkommen, da die politisch Verantwortlichen scheinbar keine Zeitung lesen und nicht darüber informiert waren, dass Menschen zum Beispiel aus Afrika, dem Nahen Osten oder dem Balkan zu Tausenden nach Europa – den vermeintlich sicheren Hafen – wollen, weil die Zustände in ihren Heimatländern einfach gruselig oder schlicht weg lebensgefährlich sind.

„Linksgrünversiffte Gutmenschen!!!!!!!1111!!“

Das als Beschimpfung gemeinte Wort „Gutmensch“ taucht aber oft nicht alleine auf: Meist wird es gepaart mit „linksversifft“, „grünversifft“ oder sogar in der Steigerung „linksgrünversifft“. Außerdem erscheint es im Rudel mit …

Social Media-Sprech

Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention.

Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt ;-)

Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral)

Eine KuhStellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, das ist eigentlich egal. Also jedenfalls sähen Sie im Frühjahr auf Ihrem Acker aus: Sie tragen die Samen in einer Schürze vor sich her, laufen über Ihren Acker und verteilen bei jedem Schritt eine großzügige Ladung Körner – das ist die ORGANISCHE Reichweite.
Jetzt möchten Sie Ihren Ertrag vergrößern. Das heißt, dass Sie mehr …

Abkürzungen

„Ich versteh nur Bahnhof“ – Abkürzungen und Codes in Social Media

Lauter FragezeichenSie verstehen folgende Sätze: „@twittername – gerne ein #FF gegeben“ oder „#NSA #PRISM WTF!“. Perfekt, Sie können sich das Lesen dieses Artikels sparen ;o)) Haben Sie aber nur den sprichwörtlichen Bahnhof verstanden, kann Ihnen dieser Artikel bestimmt ein Stück weiterhelfen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit hat dieser Beitrag jedoch nicht mal ansatzweise – dazu entwickelt sich Social Media viel zu rasant und vielschichtig. Ich habe also die Codes und Abkürzungen zusammengestellt, die ich am häufigsten in meinen Timelines finde. …

Mehrsprachigkeit

Wir alle sprechen mehrere Sprachen. Wirklich.

Ja, wir alle sind mehrsprachig. Und wir sind sogar mehrsprachig aufgewachsen. Glauben Sie nicht? Dann beweise ich es Ihnen. Und zwar der Reihe nach:

Sprache 1: die Muttersprache – die erste Sprache, die wir lernen

zwei Strichmännchen unterhalten sich

Diese Sprache lernen wir von unseren Eltern – unsere ersten Worte sagen wir in unserer Muttersprache. Aber auch innerhalb eines Landes sprechen oft nicht alle Menschen die gleiche Muttersprache: In Schleswig-Holstein leben zum Beispiel Menschen, die Dänisch als Muttersprache haben. Und in Sachsen leben die Sorben, die eine Sprache sprechen, die mit dem Tschechischen oder Polnischen verwandt ist. Darüber hinaus gibt es viele Dialekte, die für Menschen aus anderen Regionen nicht oder nur sehr schwer …

Quere Gedanken und viel Fantasie

Freak out! So geht’s zu im Kopf einer Texterin

Sprache ist herrlich. Worte sind toll. Lesen ist super. Schreiben ist noch superer. Wir können uns alle gar nicht oft daran erinnern, finde ich. Denn leider ist das Wunderwerk Sprache für viele Menschen etwas beiläufiges, banales. Etwas, das eben einfach so und ohne viel darüber nachzudenken benutzt wird. Ein Gebrauchsgegenstand, der im …

Linksammlung – Texte schreiben

Texten kann doch jeder. Oder?

Buntstift-Stapel

Nein. Nicht jeder kann texten. Jedenfalls nicht einfach so. Und schon gar nicht so, dass das Lesen des Ergebnisses Spaß macht. Beweise dafür finden wir jeden Tag in Tageszeitungen, im Internet und auf Werbepublikationen. Oder auf Folie gebannt und auf ein Auto geklebt.

Doch die gute Nachricht ist: Man kann lernen, wie man gut lesbare Texte schreibt. Es gibt viele Websites, die praktische Tipps und Tricks aus dem Texterleben verraten. Ein paar stelle ich heute vor: …

Texte aufbereiten

Ich publiziere, also wirke ich.

Diese Abwandlung des Satzes „Cogito ergo sum“, mit dessen Übersetzung viele Lateinschüler gequält wurden und werden, beschreibt den reinen Zweck des Publizierens: Jeder Text, der  veröffentlicht wird, wirkt. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Blogbeitrag, einen Artikel in einer Tageszeitung, eine Unternehmensbroschüre oder einen Werbeaufdruck auf einem Firmenfahrzeug handelt – der Empfänger der Botschaft liest und verarbeitet sie. Das ist toll. Sehr toll sogar. Doch das Tollste daran ist: Diesen Wirkprozess können wir positiv beeinflussen, wenn wir uns an einige einfache Regeln der schriftlichen Kommunikation halten.

Ein Smiley macht noch keine gute Laune.

Teuflisches SmileyBei allen schriftlichen Publikationsformen handelt es sich um „reduzierte Kommunikationskanäle“, in denen Betonung, Mimik und Gestik fehlen. Das heißt: Sie müssen nur mit Worten dafür sorgen, dass Ihr Text genau so verstanden wird, wie Sie das möchten. Das ist gar nicht so einfach: …

Die hohe Kunst der Authentizität

Ja zur Inszenierung. Aber bitte authentisch.

Ein Widerspruch in sich, finden Sie? Nein, keineswegs. Der Erfolg privater Blogs zeigt, was die User fasziniert und begeistert: persönliche Informationen, die authentisch aufbereitet sind. Die einen Wiedererkennungswert haben, eine Art individuelle Note. Diese spezielle Art der Kommunikation zieht Leser in den Bann und lässt sie immer wieder kommen. …

Texte testen und pimpen

Linksammlung: vom Stiltest bis zum Blablameter

Was sind eigentlich „gute Texte“? Leider gibt es kein einfach nachzukochendes Geheimrezept dafür. Im Internet findet sich aber viele Tools, die das Schreiben eines guten Textes erleichtern sollen.

Heute zeige ich euch eine kleine Sammlung und erkläre die Funktionalitäten der einzelnen Tests: …

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