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Im Interview – Maren Lunkenheimer

„Mittlerweile sind meine Arbeit und mein Leben in einer offenen Beziehung.“

Authentizität und Unternehmertum – ein Themenbereich, mit dem ich mich in meinem Blog immer wieder beschäftige und der mir sehr am Herzen liegt. Maren sitzt am SchreibtischUnd ich bin nicht allein: Immer wieder fallen mir im Internet oder auf Veranstaltungen Menschen auf, die echte Personenmarken sind – so auch Maren Lunkenheimer. Wir lernten uns im Januar 2013 kennen beim Gründertreffen des Frankfurter Quartiers der Digital Media Women. Seit dieser Zeit ist unser herzlicher und herzenswarmer Kontakt nicht mehr abgerissen: Wir chatten öfter mal via Facebook und telefonieren – es ist immer toll, denn wir haben uns viel zu sagen ;-)

Vor ein paar Wochen ist Maren mit einer neuen, ganz wunderbaren Website …

Interview mit Dr. Alexandra Hildebrandt

“Echte Liebe stellt niemals etwas anderes dar, als sie ist.”
Ein Interview zur Bedeutung von Nachhaltigkeit und Authentizität.

Wer dieses Blog öfter besucht, hat bestimmt schon den einen oder anderen Artikel zu meinem Herzblut-Thema “Authentizität” gelesen – denn meiner Meinung nach wird dieses Echt sein und damit verbundene Werte wie Transparenz und Ehrlichkeit in Zukunft entscheidend sein für den unternehmerischen Erfolg. Und zwar von den großen Unternehmen über KMU bis hin zu Soloselbstständigen wie mich. Und auch für Angestellte wird es immer wichtiger werden, den Wert der Authentizität zu begreifen und “Echt” zu leben. Spannende Zeiten brechen an!

Dr. Alexandra HildebrandtVor 3 Wochen bekam ich eine Mail von der Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt, in der Sie mich auf einen Blogbeitrag aufmerksam machte, den sie in der Huffington Post veröffentlicht hatte: “Jenseits der Arschterrasse. Warum wir uns nach dem Echten sehnen.” Sie wissen, dass ich bei diesem Titel sofort Feuer und Flamme war!

Es entstand ein reger Mailverkehr, in dem wir uns überlegten, wie wir gemeinsam unsere Herzensthemen weiter vorantreiben könnten: Ich wurde zum Beispiel auf der Website “Gesichter der Nachhaltigkeit” aufgenommen – vielen Dank noch mal an dieser Stelle! In einer dieser Mails fragte ich Frau Dr. Hildebrandt, ob sie mir nicht ein Interview für mein Blog geben würde. Und sie hat ja gesagt, jippieh! Ich freue mich sehr, Ihnen heute das Ergebnis präsentieren zu dürfen:

CG: Der Begriff „Authentizität“ wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich „Echt sein“ auf die Fahnen. Doch wenn man sanft an der Firmenfassade kratzt, kommt oft ein Innen zum Vorschein, das nicht zum werblichen Außen passt. Warum glauben so viele Vorstände, Geschäftsführer und auch Marketingfachleute, dass die Kunden das nicht bemerken?

AH: Meistens sind es die, die selbst nicht zu den „Echten“ gehören. Es ist aber auch wichtig, zu differenzieren und genau hinzusehen, von wem Kommunikation und Marketing ausgehen: Kommt sie von innen (vom Unternehmen) oder von außen (von einer Agentur)? Wie passen Inhalt und Form mit der Unternehmensstrategie …

Urheberrecht – ein Interview

“Texte und Bilder sind das Kapital der kreativen Berufsgruppen.“

Foto von Julia GrißmerWir ihr wisst musste ich leider schon mehrfach vor Gericht meine Urheberrechte verteidigen. Da ich Mitglied bei mediafon bin, wurde mir für die Durchsetzung meiner Forderungen eine Anwältin zur Seite gestellt: Julia Grißmer. Sie ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht in Frankfurt. Seit 2001 betreut und vertritt sie Fotografen, Journalisten, Autoren, Künstler, Designer und andere Medienschaffende sowie Rechteverwerter.

An einem sonnigen Mittag saßen wir gemeinsam in einem Frankfurter Café und ich nutzte die Gunst der Stunde, um sie zu ihrer Arbeit zu interviewen.

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Haltung ist Haltung ist Medienkompetenz: Blogparage #blogs4competence

Anfang des Jahres rief Valerie Wagner zu einer interessanten Blogparade auf: #Blogs4Competence – Ein Aufruf zur Blogparade über Medienkompetenz. Klar, dass ich dazu eine Menge zu sagen habe, gelle ;o) Hier also mein Beitrag mit dem Fokus auf Unternehmen. Denn hier gibt es meiner Meinung nach eine Menge Potenzial, um die Medienkompetenz zu verbessern. Und Haltung zu zeigen. Denn diese beiden Punkte hängen meiner Meinung nach eng miteinander zusammen.

Voraussichtliche Lesedauer: 12 Minuten

Vorab: Wir leben in irren Zeiten. In irren, sehr gefährlichen Zeiten.

Auf einer Demonstration zeigen Menschen eine Haltung.

Wir erleben gerade, wie Neonazis “Protestmärsche” in ganz Deutschland orchestrieren. Bürgerliche, Esoterische und angebliche Linke laufen Seite an Seite mit AfD, III. Weg, Freie Sachsen oder NPD durch die Straßen und grölen irrsinnige Parolen, bei denen den meisten Menschen das Hirn fast stehen bleibt. Da schreit eine Frau, die neben einem kleinen NPD-Block mit riesigem Plakat “Volksgemeinschaft statt Spaltung” läuft, dem antifaschistischen Gegenprotest “Nazis raus!” entgegen. Andere behaupten im Fernsehinterview, auf der Demo wären keine Nazis, während sich im Hintergrund eine Gruppe Männer in Thor-Steinar- und Ansgar-Aryan-Klamotten positioniert – beides klassische Neo-Nazi-Marken.

Dazu kommt noch jede Menge Schwurbelzeugs, das bestenfalls für einen Science-Fiction-Schundroman taugt: Deutschland sei eine Diktatur. Die Impfung baue wahlweise unsere DNA um oder – final irre – zersäge zu einem bestimmten Termin unsere Adern. Wir alle werden irgendwie ausgetauscht und hinter allem stecken wie immer “die Juden”. Klar, das ist auch eine Haltung. Doch mich erschreckt sehr, wie leicht manchen Leuten antisemitische Klischees über die Lippen gehen. Und wie stark die heutigen Bilder- und Sprachwelten in den Sozial-Media-Parallelwelten der Verquerdenkenden den Publikationen und Filmdokumenten des 3. Reiches ähneln. Den angeblichen “Kampf um die Wahrheit” hatte schon der Stürmer, das rechtsextreme, antisemitische Hetzblatt des 3. Reiches, im Untertitel. Der Begriff “Lügenpresse” entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts – oft verbunden mit Antisemitismus. Und der Kraken, der mit seinen Tentakeln die Welt umspannt, gehört seit vielen Jahrzehnten zu den antisemitischen Verschwörungstheorien.

Text, Blog, Buch und Social Media – Lesetipps

Vier Bücher, die auf jeden SchreiberInnen-Nachttisch gehören.

BücherstapelJetzt isses raus: Ja, ich lese gerne im Bett. Auch Fachliteratur. Derzeit tummeln sich auf meinem Nachttisch vier Bücher, die ich parallel lese. Mit allen bin ich noch nicht ganz fertig. Denn das wird noch ein bisschen dauern, schließlich muss ich das alles nicht nur lesen, sondern auch verstehen. Und später dann umsetzen, ist klar!

Aber ich bin bereits weit genug vorgedrungen, um alle vier Bücher  empfehlen zu können:

Texten können – das neue Handbuch für Marketer, Texter und Redakteure. Von Daniela Rorig

Daniela Rorigs Buch ist selbst für so alte Schreiberinnen wie mich noch eine echte Offenbarung: In ihrem unvergleichlichen Stil hat sie alle möglichen Inhalte rund ums Texten in einem Buch von 400 Seiten zusammengefasst. Dazu gehört zum Beispiel ihre wunderbare Quick-and-dirty-Textformel SQM wie …

BarCamps – wer geht hin

BarCamp-Typen – Vorurteile, Klischees und andere Schubladen.

Ich liebe BarCamps: kleine, große, mittlere, welche mit engem Themenbezug genau so wie welche mit weitem. Chaotische und straff organisierte. Welche in der Nähe oder auch mal eins ganz weit weg. Denn in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit haben BarCamps eins gemeinsam: Ich kann dort unglaublich viel lernen! Neue Technologien, neue Sicht- oder Denkweisen, Spannendes oder Informatives, Lustiges genau wie Trauriges. Ich kann mich dort austauschen, diskutieren, auf hohem Niveau streiten und mir sogar manchmal einfach nur meine Meinung bestätigen lassen ;-) .

Das liegt daran, dass auf BarCamps kunterbunte Mischungen von Menschen zusammenkommen, um gemeinsam dieses Event mit Inhalten zu füllen. Wusstet ihr, dass das beim Orgateam oft ganz genau so ist? Da arbeiten auch ganz verschiedene Menschen zusammen, die aber eins eint: Die Lust auf BarCamps. Das weiß ich ganz genau, denn ich bin seit Jahren beim Orgateam des BarCamps RheinMain mit dabei.

In diesem Blogbeitrag habe ich einige Typen, die viele von uns schon mal auf einem BarCamp getroffen haben, näher beschrieben – natürlich absolut wahr und 100 % richtig und überhaupt nicht übertrieben. Wenn du noch nie auf einem BarCamp warst, weißt du nach dieser Lektüre, was dich erwartet. Und wenn du regelmäßig BarCamps besuchst, hast du vielleicht das eine oder andere Gesicht vor Augen ;o))

PS.: Ein riesiges Danke schön geht an meine Facebook-Freunde, die mich beim Brainstormen zu diesem Thema tatkräftig und liebevoll unterstützt haben. Ohne eure tollen Ideen und Vorschläge wäre der Beitrag nicht mal halb so lang geworden. Küsschen!

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Der BarCamp-Reisende

Der BarCamp-Reisende ist in 95 % aller Fälle männlich und zu 100 % auf Twitter aktiv. Dort kündigt er schon Wochen vor den jeweiligen Events an, dass er dort erscheinen wird. Außerdem gibt er dem Orgateam reichlich Tipps, was in diesem Jahr besser laufen sollte als im letzten. Ganz besonders divenhafte Exemplare drohen auf Twitter auch schon mal gerne damit, dass dieses BarCamp die letzte Chance bekommt – sollte das Essen/der Kaffeeautomat/ …

7 Ideen für Ihr Blog

Verzweifelt gesucht: Die Spürnase für gute Blogideen!

Suchhund für gute BlogideenKennen Sie das? Man zermartert sich das Hirn Tag und Nacht und trotzdem fällt einem partout nichts ein, über das man bloggen könnte. Ich gebe zu: Ich kenne das – phasenweise sogar sehr gut. Und mir passiert das, obwohl ich ja praktisch in Social Media zuhause bin und den ganzen Tag in Verbindung mit ganz vielen Leuten, ihren Anregungen und auch ihren Problemen stehe! Außerdem schreibe ich als Texterin beruflich, das heißt, einen Blogbeitrag zu schreiben ist für mich viel weniger zeitraubend als für weniger geübte Menschen. Und trotzdem herrscht manchmal Flaute auf der Blogideen-Liste – ich vermisse meine Spürnase für gute Blogideen!

In diesem Blogbeitrag finden Sie einige Anregungen, die Ihnen vielleicht zu einem oder am besten gleich mehreren Geistesblitzen verhelfen – denn dann steht der regelmäßigen Bloggerei nichts mehr im Wege ;-)

Grünes Pluszeichen 1. Zeigen Sie, welche Probleme Sie lösen.

Erfolgreiche Unternehmen sind Problemlöser: Sie helfen Kunden dabei, spezielle Herausforderungen zu lösen. Welche Probleme haben Sie in der letzten Zeit für Ihre Kunden gelöst? Oder haben Sie eine neue Herangehensweise an eine Herausforderung entwickelt, die für Ihr Unternehmen echten Nutzen gebracht hat? Die meisten Menschen sind froh, wenn Sie Anregungen bekommen, mit denen Sie Schwierigkeiten …

Liebster Award

“Liebster Award”: 11 Fragen an Blogger – und ich bin dabei ;-))

Liebster AwardFür den “Liebster Award” wurde ich in den letzten Wochen gleich zwei mal nominiert: von der Emotionsberaterin Ulrike Zecher sowie von der Journalistin  und Kommunikationsberaterin Annette Schwindt. Beide haben mir jeweils 11 Fragen gestellt – doch der Liebster Award besteht ja eigentlich nur aus 11 Fragen! Also habe ich die Fragen der beiden gemischt und mir meine 11 Fragen selbst zusammengestellt – die Entscheidung war ganz schön schwierig ;o))

 1. Wann hast Du angefangen zu bloggen und wie lautete damals Dein Plan dafür?
Vor fast auf den Tag genau 4 Jahren habe ich mein Blog, die Textschneiderei, gestartet. Ehrlich gesagt hatte ich damals nicht wirklich einen Plan – aber ganz viel Lust auf ein Blog! Und so startete ich gut gelaunt und habe zu Beginn fast ausschließlich Content-Curation betrieben – das heißt, ich habe spannende Links geteilt und kommentiert. Erst vor ca. 2,5 Jahren habe ich dann erste, komplett eigene Artikel geschrieben. Fast immer dreht es sich in diesen Artikeln um einen Job: Ich erkläre zum Beispiel Social Media oder zeige meinen Lesern, wie sie selbst gut lesbare Texte schreiben können. Außerdem beschäftige ich mich mit dem Thema “Authentizität und Unternehmertum” – hier interviewe ich zum Beispiel jeden Monat eine Unternehmerin oder einen Unternehmer, die oder der mir besonders aufgefallen ist in der Außenpräsentation.

2. Hat der Plan funktioniert, oder hast Du Dein Konzept mit der Zeit geändert? Warum?
Gibt es Pläne, die von A bis Z reibungslos und ohne Anpassungen funktionieren? ;o)) Als ich mit der Bloggerei startete …

6 Ideen für interessante Bloginhalte

Knipsen, babbeln, outen, reisen – so klappt’s auch mit den Blogbeiträgen.

ExplosionHeute ist Dienstag. Donnerstag (mein Blogtag) rückt näher und näher. Ich hatte bisher keine zündende Idee für einen Blogbeitrag. Nicht eine, nicht mal eine winzige. Meine eigentlich großartige Ideensammlung finde ich heute total langweilig. Und entgegen meiner sonstigen Gewohnheit habe ich keinen einzigen Blogbeitrag vorgeschrieben. Außerdem gibt es dooferweise kein Thema, bei dem mir gerade der Schuh drückt. Boar, ich strenge mich wirklich an und es mag einfach kein Funken überspringen. Was nun? Erst mal in die Küche gehen – Schokolade hilft ja bekanntlich gegen Ideenlosigkeit. Immer.

Boom, auf dem Weg in die Küche ist sie plötzlich da, die Idee: Ich schreibe einen …

Social Media-Sprech

Social Media ist wie Landwirtschaft. Oder eine Star-Trek-Convention.

Sprechen Sie schon Social Media? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Nach Lektüre dieses Blogbeitrags und meinen Übersetzungen des Social-Media-Sprechs wissen Sie viel besser Bescheid und können mitreden. Ganz bestimmt ;-)

Reichweite, die (organisch/bezahlt/viral)

Eine KuhStellen Sie sich Folgendes vor: Sie sind Bauer. Vor 250 Jahren. Im Schwarzwald. Oder anderswo, das ist eigentlich egal. Also jedenfalls sähen Sie im Frühjahr auf Ihrem Acker aus: Sie tragen die Samen in einer Schürze vor sich her, laufen über Ihren Acker und verteilen bei jedem Schritt eine großzügige Ladung Körner – das ist die ORGANISCHE Reichweite.
Jetzt möchten Sie Ihren Ertrag vergrößern. Das heißt, dass Sie mehr …

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