Kundenstimmen zur Selbstdarstellung

von am 25. Juni 2020 in Know-how, Websites | 4 Kommentare

Kundenstimmen – echtes Gold für alle Selbstständigen.

SuperwomanHey, ich mach voll den Superjob, buch mich! So lesen sich viele Texte auf Websites von Einzelselbstständigen und Unternehmen. Belege für diese starken Worte? Fehlanzeige. Das ist sehr schade, denn Kundenstimmen unterstreichen die Glaubwürdigkeit der Superjob-Botschaft. Ganz gleich, ob du die O-Töne Testimonials oder Kundenstimmen nennst -– ihre Wirkung auf potenzielle Interessentinnen und Interessenten ist großartig. Warum das so ist, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben: „Warum sind Referenzen so wichtig?“ 

Doch wie kommst du an diese wertvollen O-Töne? Und wie kommen diese Kundenstimmen zu den Interessentinnen und Interessenten? Ich habe vier Tipps für dich:

1. Lies genau, was dir deine Kundinnen und Kunden schreiben

Ja, ich weiß, für manche Auftraggeberinnen und Auftraggeber ist kein Feedback gutes Feedback. Doch es gibt auch die, für die echtes Lob oder auch inhaltliche Kritik mit zur Zusammenarbeit gehören – und genau auf diese Menschen solltest du achten. Schreibt dir jemand, dass dein Text genau ins Schwarze getroffen hat? Dass dein Produkt endlich ein Problem gelöst hat? Oder dass deine Dienstleistung jemandem das Leben erleichtert hat? Prima, diese Mails sind der erste Schritt zu einer tollen Kundenstimme.

Ein Pfeil mit HerzTo do: Achte genau auf das, was du in deinen Mails über deine Arbeit lesen kannst. Wenn du etwas entdeckst, was sich als O-Ton eignet, bitte freundlich darum, diesen Text auf deiner Website als Testimonial nutzen zu dürfen.

2. Frage aktiv nach einer Referenz

Findest du, dass du einen Auftrag besonders gut gelöst hast? Oder war der Job besonders verzwickt und hat dir viel Hirnschmalz abgefordert? Oder hat dir ein Job ganz besonders viel Spaß gemacht, weil die Zusammenarbeit oder das Thema so toll waren? Nach erfolgreichem Abschluss dieses Projekts darfst du deine Kundin oder deinen Kunden gerne fragen, ob du eine Referenz dafür bekommst. Die meisten Menschen geben gerne eine Referenz, wenn sie mit deiner Arbeit rund um glücklich und zufrieden sind.

Ein Pfeil mit HerzTo do: Am besten fragst du deine Auftraggeberinnen und Auftraggeber am Telefon oder per Mail, ob sie dir eine Referenz schreiben. Bitte erwähne den Verwendungszweck, um ganz transparent zu bleiben.

3. Veröffentliche diese Kundenstimmen auf deiner Website

Ja, eigentlich ist das klar – es wäre ja schade, wenn dieses Gold in deinem E-Mail-Postfach vergammelt ;o) Am besten integrierst du schon auf der Startseite deiner Website einen Bereich, in dem du dieses Feedback unterbringst. Zum O-Ton gehören selbstverständlich auch der Name und das Unternehmen der absendenden Person, denn anonyme Testimonials wirken oft erfunden. Wenn du einen O-Ton zu einem bestimmten Produkt oder einem speziellen Angebot hast, kannst du diese Kundenstimme auch direkt dort anbinden.

Ein Pfeil mit HerzTo do: Überlege dir genau, an welcher Stelle ein bestimmter O-Ton seine Wirkung am besten entfalten kann. Achte aber bitte darauf, dass du deine Website nicht überlädst, nutze die Feedbacks am besten wie die sprichwörtliche Prise Salz in der Suppe.

4. Richte einen Google-Business-Account ein und bitte um Bewertungen

Mit einem Google-Business-Account kannst du deine Angebote prominenter platzieren: Dein Unternehmen erscheint zum Beispiel in Google Maps, du kannst Öffnungszeiten angeben, Bilder hochladen – und bekommst Bewertungen. Bis zu 5 Sternchen können deine Kundinnen und Kunden vergeben! Klar, so ein offenes Angebot birgt auch immer das Risiko, dass du schlecht bewertet wirst. Aber wer ist schon immer und überall perfekt? Du kannst auch auf die Bewertung antworten und dich bedanken oder Stellung beziehen zur Kritik. So wirkst du transparent und ansprechbar.

Ein Pfeil mit HerzTo do: Richte einen solchen Account ein und vervollständige ihn möglichst umfassend. Und dann warte auf die Postkarte (!), die Google dir zur Verifizierung schickt ;o) Bitte überprüfe deine Angaben spätestens alle 3 Monate.

Aber ich kann doch nicht …

Wenn du jetzt denkst „Aber ich kann doch nicht einfach fragen!“ … doch. Du kannst. Du solltest sogar. Denn Klappern gehört für uns Selbstständige zum Handwerk. Ja, die erste Frage nach einem Lob kostet Überwindung, das war bei mir auch nicht anders. Um so größer war die Freude, als ich dann mein erstes Testimonial bekam. Heute gehört die Frage nach Feedback für mich genau so zu meinem Job wie die sorgfältige Erstellung und die pünktliche Abgabe meiner Texte und Konzepte. Und wenn ich mal wieder in einer Selbstzweifelphase bin, dann lese ich das Feedback meiner Kundinnen und Kunden – Zack, geht es mir wieder besser ;o)

Christa GoedeDu suchst Texte, Websites und Social Media-Auftritte ohne Werbe-Blabla? Prima, du hast mich gefunden! Gemeinsam mit dir entwickele ich deinen authentischen Markenauftritt, der zu deinem Unternehmen und deinen Zielgruppen passt. Du möchtest lieber viel selbst machen? Nutze meine Workshops als Rampe zum Durchstarten.

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Bildquellenangabe: Pixabay

4 Kommentare to “Kundenstimmen zur Selbstdarstellung”

  1. Hallo Christa,
    noch ein Tipp für das Sammeln von Kundenstimmen:
    Kostenlose Beratung ( mit doppeltem Nutzen)

    Ich habe kürzlich ein Produkt gelauncht – ein Strategiegespräch für mehr Sichtbarkeit in den Medien – und vorher eine Reihe kostenloser Strategiegespräche in zwei Netzwerken von Unternehmern angeboten.

    Das hatte für mich den Vorteil, dass ich das Produkt live testen, üben und verbessern konnte. Und im Anschluss hat ich die Teilnehmer um Testimonials.

    Tipp 2: Wenn man einen Job hat, in dem oft am Telefon kurz eine Frage beantwortet (z. B. Anwalt), bei der ohnehin kein Mandat existiert, ist es ein Leichtes, daraus positive Kundenstimmen zu bekommen. Einfach darum bieten, dass derjenige eine Bewertung bei Google Business oder Facebook etc. schreibt.

    In diesem Sinne: Christa ist super!

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