Authentizität in der Werbung
Sein oder Schein? Die Herausforderungen der authentischen Werbung.
Authentisch sein, Echt sein, sich nicht mehr verstellen, nicht länger schauspielern müssen – ein Ziel, das sich viele Unternehmen und Unternehmer auf die Agenda geschrieben haben. Das Marketing soll authentisch werden, wertige Blogbeiträge sollen im persönlichen Stil geschrieben werden und die gesamte Kundenansprache soll sich nicht nur auf den Nutzen des Angebots oder Produkt fokussieren, sondern ganz nebenher auch noch die nachhaltige und stringente Unternehmenspersönlichkeit sichtbar machen.
Und das alles, um die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen – und damit auch den Umsatz. Uffz.
Uffz deshalb, weil wir alle ein feines Gespür dafür haben, was echt ist: So empfangen und verarbeiten wir zum Beispiel Werbebotschaften immer im Zusammenhang und ordnen sie ein in unseren Erfahrungsschatz und in unser ethisch-moralisches Weltbild – ähnlich wie im persönlichen Gespräch, wo wir nicht nur die Worte hören, sondern unterbewusst auch die Körpersprache wahrnehmen und das Gesprochene …
Marketing wird heute auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen in vielen Disziplinen betrieben: die klassischen Broschüren oder Flyer, Visitenkarten und Autoaufkleber, ein Corporate Design, das in allen Kanälen funktioniert, eine funktionale Website, die technisch auf dem neuesten Stand ist, das Social Media-Engagement – die meisten Firmen sind heute in Sachen Vermarktung praktisch überall unterwegs. Und das ist auch gut so! Doch mir fällt immer wieder auf, dass die umfangreiche Vernetzung der einzelnen Marketingkanäle gerade bei KMU noch keine Selbstverständlichkeit ist. Da werden viele einzelne Netze ausgeworfen – zum Beispiel eins online und eins offline, die nicht miteinander synchronisiert und auch nicht nachhaltig gepflegt werden. Das Resultat: Im schlimmsten Fall finden Kunden und Interessenten im Internet andere Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen als in einer gedruckten Broschüre.
„Hey, mein Nachbar isst einen roten Apfel, und alle lieben ihn dafür – alle Menschen da draußen essen rote Äpfel. Wir brauchen auch unbedingt rote Äpfel! Lasst uns losgehen und rote Äpfel kaufen. Für alle. Sofort.“ Diese Ansage finden Sie merkwürdig? Und nun stellen Sie sich vor, dieses Gespräch hätte in einem Unternehmen stattgefunden, als es ums Marketing ging. Das finden Sie unvorstellbar? Stimmt, ich gebe Ihnen recht. Und doch spiegelt diese Anweisung eine recht häufig vorkommende Argumentation wider, auf der viele geschäftliche Social Media-Auftritte basieren: Firma XY hat auf Facebook 15.000 Fans, Unternehmen YZ ist auf Twitter schwer aktiv, und alle Welt redet über Betrieb ZA auf Pinterest – also muss das Unternehmen AB auch in den sozialen Netzwerken aktiv werden. Und zwar am besten schon vorgestern. Los, macht, ihr Marketingfuzzis.
Wussten Sie schon? Porsche baut einen kleinen Ein-Liter-Cityflitzer mit 25 PS. Primark verkauft fair produzierte Kleidung in klassischen Schnitten und gedeckten Farben. Und bei Bosch gibt es ab sofort Bohrmaschinen für jedermann zum Preis von 10 Euro. Glauben Sie nicht? Gut so, denn ich habe mit diesen Sätzen mächtig geschummelt ;o)) Aber warum glauben Sie das nicht? Weil meine Aussagen nicht in die Bilder passen, das Sie von den genannten Unternehmen haben: Porsche steht für schnelle, luxuriöse Oberklasse-Autos zu Spitzenpreisen. Primark verkauft extrem günstige Kleidung – Qualität, Herstellungsprozesse und Materialien sind egal. Und Bosch bietet „Technik fürs Leben“ an, die ihren Preis hat. …
Warum das so ist? Ich denke, weil viele Unternehmen immer noch nicht begriffen haben, dass Social Media ein fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation ist und auch bleiben wird. Das geht nicht mehr weg! Ehrlich! Aus diesem Grund wird nicht integrativ gedacht, es werden längst nicht alle Kanäle und Auftritte konsequent miteinander verlinkt. Und gleichzeitig wird es den Kunden und Interessenten unnötig schwer gemacht, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. In diesem Beitrag starte ich eine kleine Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat. Aber sie hilft Ihnen vielleicht, Ihren gesamten Außenauftritt zu …
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Ein Schlagwort in Zusammenhang mit Social Media ist das Wort „Dialog“. Da heißt es „Social Media ist Dialog-Marketing!“, „Der Dialog ist der Erfolgsfaktor für Unternehmen!“ oder „Nutzen Sie Dialoge für Ihr Unternehmen!“. Doch was genau ist das eigentlich, dieser „Dialog“, von dem alle sprechen? Bei
Geld verdienen MIT Social Media geht sehr gut. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen: Schließlich pflege ich im Auftrag meiner Kunden diverse Facebook-Fanpages und Twitter-Kanäle und werde natürlich dafür bezahlt.
Jeder Mensch, der in Social Media unterwegs ist, ist ihnen schon mal begegnet: Typen und Tussis, die verbal um sich schlagen, wilde Märchen verbreiten, provozieren oder sich einfach ganz ätzend und gemein verhalten. Allgemein wird dieser Typ Mensch heute „Troll“ genannt.
Oft werde ich gefragt, wie ich das eigentlich alles hinkriege in Social Media: Mein Blog, meine ganzen Auftritte bei Facebook, Twitter, Google+ und Xing, die vielen Diskussionen und Beiträge – und „zwischendrin“ arbeite ich ja noch für meine Kunden.