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Die Textschneiderei - das Blog.

Die Textschneiderei.

Das Blog für Text und Social Media. Und für Fundstücke der ganz besonderen Art.

Digitaler Nachlass

Schwieriges Thema: Facebook, Twitter und Co. und der Tod.

TotenschädelPlötzlich steht das Herz still. Schluss, aus, vorbei – ein geliebter Mensch tot. Eine schlimme Situation für Angehörige und Freunde: Der geliebte Mensch ist nicht mehr da, er fehlt in jeder einzelnen Sekunde. Und dann noch der Stress mit den Ämtern, Versicherungen und der Auflösung der Wohnung! Es gilt, viele Probleme zu lösen, Telefonate zu führen und Unvorhergesehenes zu beachten. Und irgendwann kommt dann plötzlich ein Gedanke: „XY war doch auch auf Facebook … und auf Xing! Und dann ist da noch die Amazon und PayPal … OMG, was mache ich nun?“

In diesem Blogbeitrag findet ihr einige Infos rund um die größten Sozialen Netzwerke und digitalen Portalen – ich hoffe für uns alle, dass wir diese Adressenliste nicht so schnell brauchen werden *seufz*. Doch wenn ihr euren Liebsten wenigstens diese eine Sorge abnehmen möchtet, könnt ihr teilweise schon jetzt ganz einfach jetzt selbst entscheiden, was mit euren Accounts, Daten etc. nach eurem Ableben passieren soll. Ich habe das bereits getan. Ja, es war unangenehm – aber nicht zeitaufwendig, denn es gibt nicht viele Anbieter, die derartig komfortable Funktionen überhaupt anbieten.

Für die anderen Netzwerke und Kanäle habe ich meine Passwörter  (mehr …)

Facebook – Funktionen für den Newsfeed

Facebook: 5 Tipps, mit denen euer Newsfeed spannender wird

Mehr Treffer in der Timeline bei FacebookKennt ihr alle Facebook-Funktionen? Die kleinen Haken und Klicks, mit denen ihr die Facebook-Inhalte mehr an eure Wünsche und Bedürfnisse anpassen könnt? Ja? Dann müsst ihr nicht weiterlesen 😉

Für alle anderen habe ich in diesem Blogbeitrag 5 Funktionen zusammengetragen, mit denen ihr eure Neuigkeiten selbst gestalten könnt.

1. Liken, teilen, kommentieren – so lernt euch Facebook kennen.

Facebook ist überall, auf unserem Computer, dem Smartphone, dem Tablet oder allen möglichen anderen Devices. Aber es gibt einen Ort, an dem es (noch?) nicht ist – unser Gehirn. Wenn ihr also einfach nur lest, nie etwas likt, klickt, teilt oder kommentiert, kann Facebook euch nicht kennenlernen und euch keine spannenden Inhalte zusteuern. Nutzt also das volle Potenzial der interaktiven Möglichkeiten, die euch Facebook mit seinem Algorithmus* bietet! Ich bin mir sicher, dann klappt’s auch mit dem spannenderen Newsfeed;-)

Hier noch mal ein kleiner Reminder zu diesen tollen Funktionen:  (mehr …)

Authentizität und Ehrlichkeit

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Oder: Was Ehrlichkeit mit Authentizität zu tun hat.

LügennaseJeder Mensch lügt mehrfach am Tag – inklusive mir. Die meisten dieser Lügen sind uns gar nicht bewusst. Ein Beispiel gefällig? Ich sitze schlecht gelaunt am Schreibtisch, als eine Kundin anruft und mich fragt, wie es mir geht. Ich antworte: GUT! Denn warum sollte ich meiner Kundin erzählen, dass mir heute Morgen meine Müslischale runtergefallen ist und ich erst mal die halbe Küche putzen musste? Und dass ich mir noch in den Finger geschnitten habe beim Aufheben der Scherben? Dass ich nun am Schreibtisch sitze mit einem dicken Pflaster um den Finger und nicht weiß, wie ich die nächsten Tage tippen soll – und dass ich deshalb so richtig schlechte Laune habe? Ihr gebt mir bestimmt recht, wenn ich schreibe, dass dieses persönliche Drama meine Kundin nichts angeht. Aber streng genommen habe ich sie angelogen, denn mir ging es wirklich nicht gut an diesem Tag!

Doch diese Art von – ich nenne sie mal „Gefälligkeits“-Lügen meint das Sprichwort aus der Headline nicht. Es passt wohl besser zu den Lügen, die zum Beispiel der VW-Konzern jahrelang über die Abgaswerte der TDI-Motoren verbreitet hat. Lügen, die auf einer Manipulation von Software beruhen und wohl dazu dienen sollten, mehr Autos am Markt abzusetzen, weil die Fahrzeuge ja „sauberer“ sind. Oder Siemens und die Deutsche Bank, die trotz detailreicher Compliance-Regelwerke, ausgetüffelten Kontrollmechanismen und festgeschriebenen Sanktionen auch im letzten Jahr neue Korruptionsfälle und Geldwäscheskandale zu verzeichnen hatten.

Skandal über Skandal … warum eigentlich?

Das Sprichwort passt aber auch zu den vielen kleineren Unternehmen, die ihre Kunden belügen und betrügen oder Missstände vertuschen wollen: Da wird Hilfe bei einem Produkt versprochen und nie geleistet. Es werden  (mehr …)

Im Interview – Angi Henn

„Grafik-Designerin war nie so richtig mein Traumberuf.“

Angi vor LadenAngi kenne ich schon drölfzig Millionen Jahre, ehrlich. Denn wir haben einen ähnlichen Musikgeschmack und eine gemeinsame Vorliebe für Locations, die nicht jeder kennt – und auch nicht kennen muss. Und so überschneidet sich unser Freundeskreis seit vielen Jahren in einigen Ecken. Wir beide sind auch Mitglied bei den Hessische Mädsche, der sagenumwobenen Frauenrunde, die bevorzugt in der Vorweihnachtszeit in Erscheinung tritt und es schon bis in das Frankfurter Szeneheftchen „Frankfurt geht aus!“ geschafft hat. Mehr wollt ihr nicht wissen, bestimmt nicht 😉

Ich bewundere Angi sehr für ihren Mut, sich eine komplett neue berufliche Existenz aufzubauen, und unterstütze sie immer mal wieder mit kleinen Texten oder Pressemitteilungen. Und so war ich schon bei den Anfängen von Peggy Sue Frankfurt dabei: Zielstrebig ist Angi Schritt für Schritt gegangen und hat heute einen kleinen, sehr feinen Laden für Damenmode im Stil der 1920er bis 1960er Jahre. Leider passe ich in die meisten ihrer fabelhaften Kleider nicht hinein, doch ihre Accessoires sind auch ganz toll! Wenn ihr mal in Frankfurt seid, solltet ihr also unbedingt in diesem Laden vorbeischauen. Und für alle, die weiter weg wohnen: Fräulein Backfisch heißt Angis Onlineshop!


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

AH: Ich glaube, dass meine Kundinnen spüren, dass ich voll hinter dem stehe, was ich tue und nicht einfach einem Trend hinterherlaufe. Bei den Produkten achte ich darauf, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – so habe ich ganz bewusst einige Hersteller nicht im Programm, weil sie aus meiner Sicht entweder überteuert oder so billig sind, dass ich ein Mindestmaß an Qualität nicht garantieren kann. Mir macht es Spaß, meine Kundinnen zu beraten, und ich bin dabei höflich, aber ehrlich. Von mir hört man kein  (mehr …)

TT-Blogwichteln 2015

„Es liegt nicht an dir, es liegt an mir!“ – Warum Facebook und ich keine Freunde mehr werden


Logo TexttreffUi, jetzt habt ihr euch erschreckt, gelle? Dabei ist diese Überschrift gar nicht von mir …. ;o)) 

Alle Jahre wieder wichtelt mein Lieblingsnetzwerk, der Texttreff, Blogbeiträge. Das heißt, wir losen aus, welche Bloggerin für welchen anderen Blog einen Gastartikel schreiben darf. Dieses Mal wurde ich von Wiener Textine Karin Fenz beschenkt: Sie erklärt mir und uns, warum sie Facebook nicht mag – ein spannender, anderer Blickwinkel auf meine Social Media-Lieblingsspielwiese. Einige der kritisierten Punkte kann ich durchaus nachvollziehen!

Übrigens: Mein eigener Artikel erschien im Kölner-Leselust-Blog von Heike Baller: „Ich bin süchtig. Lesesüchtig.“ Und jetzt viel Spaß beim Lesen von Karins Beitrag:

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Facebook-Daumen auf TastaturEs muss Jahre her sein, dass ich mich bei Facebook angemeldet habe. Wie lange genau, ließe sich natürlich durch einen Blick in meinen Account nachprüfen. Dazu müsste ich – in gezielter Ermangelung einer entsprechenden App – über den Browser auf die Facebook-Seite einsteigen. Und genau das möchte ich nicht! Was viele Millionen User schätzen, ist mir zuwider: die Facebook-Oberfläche.

Ich vermisse an dir Usability

Wie so oft gehe ich auch hier davon aus, dass sich jemand etwas dabei gedacht hat. Nur, was man sich angesichts dieses visuellen Overkills genau überlegt haben könnte, erschließt sich mir einfach nicht. Es liegt keinesfalls am Blau, das im Design für Verlässlichkeit und Seriosität steht und entsprechend bevorzugt von Versicherungen eingesetzt wird. Vielmehr fehlt es mir, als jemand, der sich intensiv mit Webdesign beschäftigt, an Usability. Ich muss mit wenigen Klicks zum Gewünschten kommen – und nicht etwa drölfzig Mal klicken, um irgendwie in die Untiefen von Facebook einzutauchen, um mich dann derart zu verlaufen, dass ich beim besten Willen ohne fremde Hilfe und dem Aufruf „Die kleine Karin möchte aus dem Facebook-Irrgarten abgeholt werden!“ nicht mehr zurückfinde.

Neben dir wird mein Kaffee kalt

Zudem ist mir der für die Plattform benötigte Zeitaufwand zu hoch. Während neben mir der Frühstückskaffee kalt  (mehr …)

Mein Jahr 2015

Von der Neugierde auf die Welt, einer Win-Win-Situation und von Offenbach.

ErfahrungDa ist sie wieder, die kalte, nasse, dunkle Jahreszeit. Die Zeit, in der ein weiteres Jahr in einer fulminanten Familienfeier endet und in der das neue Jahr mit einer krachigen Böllerparty begrüsst wird. Und die Zeit, in der es von Jahresrückblicken und anderen merkwürdigen Dingen nur so wimmelt: Der Anglerverein zeigt die Fotos seiner fettesten Beuten des Jahres, im Fernsehen werden die schönen und die zahlreichen schrecklichen Bilder des Jahres in Dauerschleife gezeigt und in der Apotheke gibt’s diese hässlichen Wandkalender, die jeder derartig Beschenkte nur aus Höflichkeit mitnimmt und zuhause direkt in den Müll wirft. Die Jahresendzeit eben, ihr wisst schon.

Was knackende Knochen mit Coolness und Kurzgeschichten zu tun haben.

Ich bin jetzt 46 Jahre alt – eine Tatsache, die ich ziemlich erstaunlich finde. Sooooo alt? Soooo uralt? Und immer noch nicht so richtig erwachsen? Wieso eigentlich nicht? Dieses Thema hat mich in diesem Jahr ziemlich beschäftigt: Was hat Alter mit dem Erwachsenwerden zu tun? Ja, Älterwerden tut weh – die Knochen schmerzen öfter mal, die Falten werden tiefer. Gleichzeitig bringt ein zunehmendes Alter auch wunderbar positive Dinge mit sich, vor allem im Geschäftsleben: Ich bin cooler geworden, kann besser verhandeln, kann mich klarer und transparenter positionieren und auch mal NEIN sagen – etwas, was ich früher  (mehr …)

Krisenkommunikation mal ganz anders

Social Media: 7 Gedanken zur Kommunikation in der Katastrophe.

Feuerwehrmann im EinsatzDie meisten Marketing- und Werbungs-ArbeiterInnen verstehen unter Krisenkommunikation das strategische Vorgehen eines Unternehmens im Shitstorm. Ein immer wieder schönes, weil herzenswarmes Beispiel ist ein Shitstorm aus dem Jahr 2014: Das us-amerikanische Unternehmen Honey Maid wagte es, Kekse mit Werbefilmen anzupreisen, in denen Familien mit homosexuellen, in den Hautfarben unterschiedlichen oder geschiedenen Elternpaaren vorkamen. SKANDAL, der prüde Teil der USA war bis ins spießige Mark erschüttert und schickte Berge von Hassmails, terrorisierte das Unternehmen mit Anrufen und Beleidigungen. Aus diesen geballten Aggressionen machte Honey Maid einen ganz wunderbaren Film, der mir mit seiner tollen Botschaft immer wieder die Tränen in die Augen treibt … hach.

Doch reicht es, wenn Unternehmen perfekt ausgearbeitete Krisenkommunikations-Pläne in der Schublade haben – und sonst niemand? Oder ist es nicht an der Zeit, dass wir alle mal über unser Kommunikationsverhalten in der Krise nachdenken?

Wir sind alle Berichterstatter!

Social Media hat dafür gesorgt, dass wir alle Berichterstatter geworden sind: Morgens teilen wir spannende Zeitungsartikel an unsere Freunde, Leser und Follower, Mittags posten wir spannende Studien-Ergebnisse und Abends kommentieren wir eine Kolumne, die uns schon den ganzen Tag aufgeregt hat. Jeder von uns ist also Meinungsbildner in unserer  (mehr …)

Infografik – richtig schlechte Texte schreiben

Superlative, Passiv-Formulierungen, Schachtelsätze – so klappt’s garantiert mit dem Texten. Nicht.

6-Tipps-fuer-richtig-schlechte-Texte-Header-kleinJa, es gibt sie, die richtig schlechten Texte. Uns allen laufen diese Machwerke tagtäglich über den Weg – im Internet, in den Tageszeitungen oder in Werbebroschüren und Flyern. Überall springen uns diese lieblos zusammen geklöppelte Inhalte entgegen, gähnen uns langweilige Buchstaben-Ansammlungen an, lassen uns komplizierte Sinnlos-Formulierungen verzweifeln.

Sie möchten wissen, wie man solche Wortkatastrophen kreiert? Zusammen mit dem großartigen Mister Maikel  habe ich eine Infografik produziert: 6 ultimative Text-Tipps, die Ihre Leser garantiert in Sekunden einschlafen lassen. Und wenn Sie es sich mit Ihren Lesern mal so richtig verscherzen möchten, sollten Sie diese Tipps alle umsetzen – am besten in einem einzigen Text 😉

Übrigens: Mister Maikel gibt am  (mehr …)

Selbstvermarktung mit Humor

5 Gründe, warum das mit dem Humor eine total ernste Sache ist.

Lachen LOLWer mein Blog regelmäßig liest, weiß, dass es hier öfter humorig zu geht. Warum das so ist? Weil ich Lachen einfach großartig finde! Ich lache zum Beispiel gerne über einen guten Witz, über Situationskomik und natürlich auch über mich selbst. Bitte glauben Sie mir, es gibt jeden Tag so einige Situationen, in denen ich mich prächtig über mich selbst amüsiere: Ich bin zum Beispiel die Texterin, die in Gesprächen öfter mal nach Worten sucht – und das manchmal auch noch vergeblich 😉 . Und über meine Vertippsler und Buchstabendreher lache ich besonders laut, wenn aus dem ursprünglich geplanten Wort eine kreative Neuschöpfung wird … wie zum Beispiel der Kundenbrater, der eigentlich ein Kundenberater sein sollte. Oh weh.

Doch nicht nur in meinem Blog schreibe ich humorig und locker über mich und meine Themen – ich verfolge diesen Stil auch in meiner Selbstbeschreibung oder auf meiner Facebook-Unternehmensseite. Und wenn ich Vorträge halte oder Workshops gebe, ist das auch ziemlich unterhaltsam.

Warum ich das tue? Zum einen, weil ich ein Sonnenscheinchen bin und gar nicht anders kann: Ich habe oft gute Laune und zeige das auch nach außen – und ich mag es gerne locker und ungezwungen. Zum anderen benutze ich das Stilmittel Humor mit voller Absicht: Denn damit ziehe ich Menschen an, die so ähnlich ticken wie ich, die das Leben leicht nehmen und gerne mal lachen. Und das ist auch schon der erste Grund, warum das mit dem Humor eigentlich eine total ernste Sache ist:

1. Mit Humor Kunden gewinnen – und zwar die richtigen.

Als Unternehmerin arbeite ich gerne mit Kunden zusammen, die mir und meiner Sicht auf die  (mehr …)

Im Interview – Beate Knappe

„Bei mir gibt es kein „Star für einen Tag“-Shooting.“

Beate Knappe ShootingsBeate kenne ich aus Facebook schon sehr lange – im realen Leben habe ich sie in Düsseldorf bei einer Geburtstagsfeier unserer gemeinsamen Freundin Heide Liebmann kennengelernt. Das Erste, was mir an ihr aufgefallen ist, sind ihre silbergrauen Haare: Sie leuchteten durch den dunklen Partyraum und waren damit einfach unübersehbar 😉

Beate erlebe ich als nachdenkliche, emotionale Frau, die sich nicht davor scheut, ihre Gedanken und Emotionen auch in die Facebook-Öffentlichkeit zu tragen. Genau diese Emotionalität erlaubt es ihr meiner Meinung nach, tolle Fotografien zu machen – denn sie ist mit vollem Herzen dabei und schafft es so, Menschen in genau dem passenden Augenblick abzulichten.

Außerdem scheut sie sich nicht davor, schwierige Themen abzulichten: Ihr Fotoprojekt „Fuck you Cancer“ finde ich ermutigend und lebensbejahend – gerade weil die Fotos so tolle Geschichten vom Leben und der Lebenslust erzählen. Ach, seht und lest einfach selbst …


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

BK: Für mich persönlich und für meine Arbeit als Portraitfotografin: eine große! Was meine Portraits anbelangt, so bestechen sie durch eine hohe Präsenz und Authentizität der Abgebildeten, denn Portraits haben in meinem Verständnis einen Grund, einen Zweck, ein Ziel – all das mache ich zur Grundlage meiner Arbeit. Wenn ich mir so ansehe, welche Art von Fotografien von den „Massen“ angeblich „gemocht“ werden, bin ich erschrocken. Denn es scheint in diesen Fotografien hauptsächlich um gefälschte Gefühle und klebrigem Pathos zu gehen. Keiner scheint mehr Interesse daran zu haben, authentisch zu sein oder Gefühle ohne unerträgliche glibberige Honigverzierung darzustellen.

In meinen Fotografien geht es auch um Gefühle, selbstverständlich. Doch ich reduziere diese  (mehr …)