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Die Textschneiderei - das Blog.

Die Textschneiderei.

Das Blog für Text und Social Media. Und für Fundstücke der ganz besonderen Art.

Gewinnspiel Web oder stirb!

Rezension: „Web oder stirb!“ von Kerstin Hoffmann

Buchtitel Web oder stirb!Was für ein großartiger Titel – ich bin schwer verliebt ;o)) Und auch der Inhalt ist auf den Punkt, verständlich und praktisch zu gebrauchen – das neue Buch meiner geschätzten Kollegin Kerstin Hoffmann gibt einen umfassenden Überblick darüber, was in den heutigen Zeiten alles notwendig ist, um als Unternehmen erfolgreich zu kommunizieren. Mit Volldampf geht es hier um das Thema „digitaler Wandel“, das viele Marketingmenschen und Werber bis heute verunsichert: Kerstin zeigt auf, wie die digitale Transformation die Interaktion zwischen Unternehmen und den verschiedenen Zielgruppen verändert hat. Und auch die tief greifenden Auswirkungen auf den gesamten  (mehr …)

Im Interview – Annette Schwindt

„Authentizität ja, aber bitte mit Empathie.“

Annette SchwindtAnnette Schwindt kenne ich – Überraschung ;o)) – aus Facebook. Schon vor vielen Jahren fiel sie mir dort auf, weil sie dort sehr geduldig und detailreich Fragen zu den Funktionen des Sozialen Netzwerks beantwortete.  Ihr Blog lese ich bis heute gerne und lerne auch immer wieder etwas neues dazu! Mittlerweile bin ich Teil von Annettes Netzwerk, wir telefonieren und chatten öfter mal und geben uns gegenseitig Tipps in Sachen Text, Websites und Social Media – und eines Tages treffen wir uns bestimmt auch mal persönlich *g*.


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echtsein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

AS: Ein Kunde hat mich mal gefragt: „Wie verkaufe ich mich authentisch?“ Dass da schon ein Denkfehler in der Ausgangsfrage steckt, hat er zuerst nicht verstanden… 😉
Ich selbst kann gar nicht anders als echt und direkt. Umgekehrt brauche ich es auch klar und auf den Punkt. Wenn jemand herumschwurbelt,  kann ich das für mich nicht übersetzen. Wer mit mir zusammen arbeiten will, muss damit können, weiß dafür aber auch immer, woran er/sie ist. Beratersprech oder Schubladenlösungen gibt es bei mir nicht. Ich will  (mehr …)

Liebster Award

„Liebster Award“: 11 Fragen an Blogger – und ich bin dabei ;-))

Liebster AwardFür den „Liebster Award“ wurde ich in den letzten Wochen gleich zwei mal nominiert: von der Emotionsberaterin Ulrike Zecher sowie von der Journalistin  und Kommunikationsberaterin Annette Schwindt. Beide haben mir jeweils 11 Fragen gestellt – doch der Liebster Award besteht ja eigentlich nur aus 11 Fragen! Also habe ich die Fragen der beiden gemischt und mir meine 11 Fragen selbst zusammengestellt – die Entscheidung war ganz schön schwierig ;o))

 1. Wann hast Du angefangen zu bloggen und wie lautete damals Dein Plan dafür?
Vor fast auf den Tag genau 4 Jahren habe ich mein Blog, die Textschneiderei, gestartet. Ehrlich gesagt hatte ich damals nicht wirklich einen Plan – aber ganz viel Lust auf ein Blog! Und so startete ich gut gelaunt und habe zu Beginn fast ausschließlich Content-Curation betrieben – das heißt, ich habe spannende Links geteilt und kommentiert. Erst vor ca. 2,5 Jahren habe ich dann erste, komplett eigene Artikel geschrieben. Fast immer dreht es sich in diesen Artikeln um einen Job: Ich erkläre zum Beispiel Social Media oder zeige meinen Lesern, wie sie selbst gut lesbare Texte schreiben können. Außerdem beschäftige ich mich mit dem Thema „Authentizität und Unternehmertum“ – hier interviewe ich zum Beispiel jeden Monat eine Unternehmerin oder einen Unternehmer, die oder der mir besonders aufgefallen ist in der Außenpräsentation.

2. Hat der Plan funktioniert, oder hast Du Dein Konzept mit der Zeit geändert? Warum?
Gibt es Pläne, die von A bis Z reibungslos und ohne Anpassungen funktionieren? ;o)) Als ich mit der Bloggerei startete  (mehr …)

Im Interview – Maren Martschenko

„Seid stur und eigenwillig!“

Maren_KuhbildMaren ist wieder eine Interviewpartnerin in dieser Reihe, die ich nicht persönlich kenne – komisch eigentlich. Wir begegnen uns schon seit längerer Zeit beinahe täglich im Internet, denn wir engagieren uns beide für die Digital Media Women, einem Branchennetzwerk, das Frauen sichtbarer machen möchte.

Das erste, was mir an Maren aufgefallen ist, ist ihr unglaublich tolles Lächeln: Sie strahlt auf allen Fotos über das gesamte Gesicht und wirkt sehr sympathisch. Das zweite, was mir aufgefallen ist, ist ihr Gesamtauftritt im Internet: Ihr Unternehmen Zehnbar und die von ihr entwickelte Expressostrategie haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt – denn sie hat hier einen ganz eigenen Stil entwickelt in ihrer Arbeit mit Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen. Ich mag das ja bekanntlich sehr ;o)) Ich wünsche Ihnen viel informatives Lesevergnügen mit diesem spannenden Interview:


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

MM: Sie ist einer der wichtigsten Werte bei meiner Arbeit als Markenberaterin. Echtheit ist allerdings nichts, was man sich auf eine Fahne schreiben kann. Authentizität muss erlebt werden. Nur wer in unterschiedlichen Kontexten ähnlich erlebt wird, erzeugt ein stimmiges Bild. Diese Konsistenz ist einer der wichtigsten Faktoren, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufzubauen. Letztere halte ich für eine der wichtigsten Währungen im Business. Das gilt für  (mehr …)

Die Hürden der Kommunikation

11 Dinge, die Sie Texterinnen und Textern besser nicht sagen sollten.

RaketeVorab: Ich liebe meinen Job, denn er ist der beste der Welt. Und ich liebe meine Kunden, denn sie sind die besten Kunden der Welt. Doch in 12 Jahren freiberuflichem Texterinnen-Dasein hatte ich auch einige Begegnungen der dritten Art – und ich bekomme hin und wieder auch noch Anfragen, bei denen ich zusammenzucke. Oder sogar in die Tischkante beiße, weil ich nicht explodieren möchte wie eine Rakete. Oder laut anfange zu lachen ;o)) In diesem Blogbeitrag habe ich ein paar kommunikative „Highlights“ für Sie zusammengefasst:

1. Ich würde das ja selbst schreiben, aber ich habe gerade keine Zeit.

Eine Formulierung, die ich ausschließlich bei Kolleginnen und Kollegen gelten lasse – denn die haben das gelernt, genau wie ich. Wenn Sie Anwalt, KFZ-Meisterin oder Coach sind, verstehen Sie sich bestimmt exzellent auf Ihre Spezialisierung oder Ihr Handwerk. Aber texten können Sie nicht so gut – genau, wie ich kein Auto repariere, keine Klageschrift verfasse und  (mehr …)

Langweilige Werbung in Social Media

Facebook-Werbung ist doof, die bringt nix.

Langweilig im Bett„Unsere Brötchen sind so super, weil wir so super sind!“ „Wir haben eine echt coole Software entwickelt, schaut her!“ „Klick mich, ich bin die Beste!“ Diese oder ähnliche Werbebotschaften bekommen wir alle Tag für Tag vorgesetzt – und zwar ganz gleich, ob wir Radio hören, Fernsehen gucken, eine Zeitschrift lesen oder im Internet surfen. Überall kreischen uns platte, inhaltslose Botschaften entgegen, die uns in schrillen Farben und Tönen dazu auffordern, jetzt sofort dieses und jenes zu klicken, anzusehen oder gleich zu kaufen.

Ganz ehrlich: Ich bin zwar selbst  (mehr …)

Im Interview – Wibke Ladwig

„An Teflon rutscht man ab.“

Wibke und der FindelkrakenWibke ist mir schon vor vielen Jahren im Internet über den Weg gelaufen – als ich Patin für Worte auf ihrer Wortweide wurde. Real getroffen haben wir uns erst ein einziges Mal! Ich bin großer Fan von Wibkes Arbeit, denn sie ist sehr persönlich und berührt mich oft emotional. Unvergessen zum Beispiel, wie sie einen kleinen Plüschkraken auf der Straße gefunden hat … hach! Aber dazu erzählt sie selbst gleich mehr:


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

WL: Ohne Authentizität wäre meine Arbeit nicht denkbar. Zumindest wenn man den Begriff im eigentlichen Sinne versteht, nämlich hergeleitet aus dem Lateinischen: authenticus = verbürgt, zuverlässig, eigenhändig. Ich habe den Eindruck, Authentizität wird mitunter missverstanden: Die einen glauben, auf nichts mehr etwas geben zu müssen und marodieren entfesselt und affektgesteuert im Internet herum. Die anderen machen Authentizität an Attributen wie Mittagessen-Postings oder kontextlosen Selfies fest. Wie so oft bei Begriffen, die als Buzzwords wild in der Gegend herumgeschleudert werden, lohnt es sich, ihre Herkunft und Entwicklung zu betrachten. Wenig von dem, über das wir tagtäglich sprechen, ist wirklich neu. So ist es auch mit der Authentizität. (Nebenbei bemerkt: ein schlimmer Zungenverdreher.)
Wenn wir Authentizität im Zusammenhang mit Marketing betrachten, geht es um eine Deckung von Markenversprechen und Inhalt. Und hier komme ich auf meine Arbeit zurück, in der es mir darum geht, mithilfe von Storytelling das Einzigartige und Unverwechselbare einer  (mehr …)

Blogger schenken Lesefreude 2015

Verlosung zum Welttag des Buches!

Logo der AktionYeah, ein Gewinnspiel, ein Gewinnspiel ;o)) Auch in diesem Jahr bin ich mit meinem Blog wieder bei der tollen Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ dabei, die jedes Jahr zum Welttag des Buches stattfindet. Dieser wichtige Tag feiert in diesem Jahr übrigens sein 20-jähriges Jubiläum – herzlichen Glückwunsch. Und auch in diesem Jahr hat mir der O’Reilly-Verlag wieder zwei Exemplare eines tollen Fachbuches zur Verfügung gestellt – eins zum Lesen und eins zum Verlosen. Vielen  (mehr …)

Realität vs. Internet

Getippte Amokläufe: Was wir dagegen tun sollten.

AmoklaufJeden Tag bin ich stundenlang im Internet und damit natürlich auch in Social Media unterwegs – denn dort sind mein Arbeitsplatz und meine Spielwiese angesiedelt. Die sozialen Netzwerke sind fester Bestandteil meines privaten und beruflichen Lebens. „Mein“ Internet ist eine nie versiegende Wissensquelle, ein Ort, an dem ich spannenden Menschen begegne und an dem ich viel erfahre über die Welt und die Dinge, die in ihr vorgehen. Und „mein“ Internet hat Platz für ganz viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben und Stilen. In „meinem“ Internet streiten sich Leute auch mal und diskutieren hart an der Sache. Sie sehen: „Mein“ Internet ist so abwechslungsreich, wie das Leben eben ist. Eigentlich ist nur eins gleich: „Mein“ Internet agiert fast immer respektvoll und sehr oft freundlich und hilfsbereit.

Wenn ich dann aber über den Rand meiner Filterblase schaue, erlebe ich Menschen, die aggressiv, verletzend oder sogar verleumdend im Internet handeln: Da werden auf den Fanpages großer Tageszeitungen unter einem Beitrag über die schlimme Situation der syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge neue Konzentrationslager für Asylbewerber  (mehr …)

Endlich ein eigenes Blog

5 Tipps & Tricks: So klappt’s auch mit dem Profiblog.

Daumen HochBlogger sind ja ein aktives und ziemlich fideles Völkchen: Beinahe minütlich ploppen neue Blogs im Internet auf mit spannenden Inhalten und guten Ideen. Doch die meisten Blogs verschwinden nach recht kurzer Zeit wieder von der Bildfläche – oder dümpeln als ungepflegter, nicht beachteter Internetschrott vor sich hin. „Wäää, ich hab keine Zeit!“, „Wää, das bringt ja nix!“ oder „Wää, ich hab keine Ideen mehr!“ hört man oft, wenn man bei diesen Ex-Bloggern nachfragt, warum sie ihre Lieblinge zu Friedhöfen werden lassen.

Doch das muss nicht sein! Mit ein paar Tipps & Tricks kann man jedes Blog langfristig befüllen und nachhaltig pflegen. Deswegen stelle ich Ihnen in diesem Blogbeitrag ganz viele Fragen – bitte schreiben Sie sich die Antworten auf. So entsteht in relativ kurzer Zeit ein kleines Blogkonzept, das Ihnen dabei helfen wird, Ihr Baby zu pflegen und zu pushen. Und Sie haben ein paar Werkzeuge an die Hand bekommen, die Sie bei der Bloggerei unterstützen werden:

1. Ressourcen

Uhr RotWie viel Zeit haben Sie für Ihr Blog? Schreiben Sie die Antwort auf. Und gleich die nächste Frage: Wie viel Zeit haben Sie wirklich für Ihr Blog, wenn Sie an die nächsten Monate oder vielleicht sogar Jahre denken?   (mehr …)