Blog

Die Textschneiderei - das Blog.

Die Textschneiderei.

Das Blog für Text und Social Media. Und für Fundstücke der ganz besonderen Art.

Infografiken

Schaubilder, Übersichten, Infografiken: wie geht das eigentlich?

Ein Pinguin malt eine InfografikEin Thema, das mich derzeit umtreibt: Infografiken. Auf Pinterest sammele ich mittlerweile die praktischen Schaubilder systematisch – zum Beispiel zu den Entwicklungen in den Social Media-Kanälen, die ich selbst nutze oder einfach spannend finde. Denn diese Infografiken sehen nicht nur toll aus, sondern sie werden auch sehr oft geteilt in den Sozialen Netzwerken – das wiederum bringt neben einer tollen Interaktionsrate auch Traffic auf die eigene Website.

Darüber hinaus bieten Infografiken die Möglichkeit, Wissen schnell und übersichtlich zu transportieren. Das finde ich praktisch, denn wir alle habe immer weniger Zeit, um immer mehr Wissen aufzunehmen. Und ich würde selbst gerne coole Infografiken basteln – deswegen habe ich mich  (mehr …)

Im Interview – Heidi Veit-Gönner

„Entscheiden heißt auch mal verzichten.“

Heidi in der gönnerin Heidi Veit-Gönner kenne ich – raten Sie mal, Sie kommen nie drauf 😉 – aus dem Internet: Thorsten von [Blickfang] event design geht bei der „gönnerin“ öfter mal Mittag essen, und so tauchte Heidi in meiner Timeline auf Facebook auf. Daraus ergab sich schnell ein schöner Kontakt! Leider viel zu selten fahre ich selbst nach Bodenheim, um bei Heidi zu essen – dabei ist es dort immer sooooooooooo lecker!
Heidi hat mir imponiert, weil sie ihr Geschäft mit einer Art intensiven Leichtigkeit führt: Sie ist stets präsent, hat eine sehr warme Ausstrahlung, macht ihren Job ganz offensichtlich sehr gerne und schafft es so, dass sich alle bei ihr wohlfühlen. Mittlerweile kenne ich ihre gesamte coole Familie, und wir lesen uns beinahe täglich auf Facebook. Ich komme demnächst mal wieder bei dir vorbei, Heidi – versprochen!


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

HVG: So, wie „echte Kräuter“ und „echte Tomaten“ bei Maggi-Fix? Ach, mit Moden habe ich ja so meine Probleme, jeder rennt einem Trend hinterher. Genau da geht’s mit der Echtheit nämlich los: Mache ich das wegen mir oder wegen den anderen? Kann man ohne „Echtheit“ ein Unternehmen dauerhaft und mit Herzblut führen? Also ich nicht. Auch wenn jedes Wochenende dabei drauf geht, freie Zeit und Urlaub auf der Strecke bleiben. Ohne mein ganzes Ich könnte ich so nicht  (mehr …)

Tipps & Tricks für Facebook-Ads

In 5 Schritten zur erfolgreichen Facebook-Anzeige.

Treppenstufen mit ZielWerbung schalten auf Facebook kann jeder – wirkungsvolle Anzeigen für Facebook entwickeln kann nicht jeder. Mein „Favorit“ in dieser Woche war bisher eine Anzeige eines mittelständischen Diätmittelvertriebs, in der es vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelte. Und den Sinn der Anzeige habe ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich verstanden, denn es gab keine Handlungsaufforderung, der Link der Anzeige ging einfach auf die Startseite des Unternehmens, kein Shop, nichts. Nun ja, so kann man auch Geld verschwenden. (Wobei zumindest die Zielgruppenauswahl wohl ganz gut funktioniert hat – öhöm ;o))

Dabei kann man auf Facebook für kleines Geld zielgruppengerechte, wirkungsvolle Werbung schalten. Voraussetzung ist aber, dass man das Prinzip Social Media verstanden hat, seine Zielgruppe kennt und sich genau mit den vielen Möglichkeiten des mächtigen Werbeanzeigenmanagers beschäftigt. Dann klappt’s auch mit der erfolgreichen Werbekampagne auf Facebook, ganz bestimmt ;o))

In diesem Blogbeitrag finden Sie 5 Schritte, mit denen Sie die Wirkung Ihrer Anzeigen auf Facebook nachhaltig verbessern können.  (mehr …)

Hoaxes und andere Märchen

Katzen in Gläsern, superreiche Asylbewerber und Luxusautos, die man einfach so gewinnen kann.

Ein WeihnachtsmannPah, alleine beim Tippen der Überschrift habe ich schon drei mal fies gezuckt – denn das waren alles Meldungen*, die in meinen Social Media-Kanälen auftauchten. Und das, obwohl ich meine Timelines und Kanäle für aufgeklärt und überaus intelligent halte … Doch scheinbar brennt bei einigen Leuten echt die Sicherung durch, wenn sie in Gläser gequetschte Katzen sehen, von vermeintlichen finanziellen Ungerechtigkeiten erfahren, in denen auch noch das Trigger-Wort „Asyl“ vorkommt, oder wenn ihnen der Gewinn eines Luxusautos versprochen wird. Dabei hätte ein kleines bisschen Nachdenken garantiert dazu geführt, dass ALLE diese Links als Hoaxes zu erkennen – da bin ich mir ganz sicher. Denn wir alle glauben doch gar nicht mehr an den Weihnachtsmann, oder?

Was ist eigentlich ein Hoax genau?

Ich bezeichne Hoaxes auch gerne als „moderne Märchen“, wobei es  (mehr …)

Gewinnspiel Web oder stirb!

Rezension: „Web oder stirb!“ von Kerstin Hoffmann

Buchtitel Web oder stirb!Was für ein großartiger Titel – ich bin schwer verliebt ;o)) Und auch der Inhalt ist auf den Punkt, verständlich und praktisch zu gebrauchen – das neue Buch meiner geschätzten Kollegin Kerstin Hoffmann gibt einen umfassenden Überblick darüber, was in den heutigen Zeiten alles notwendig ist, um als Unternehmen erfolgreich zu kommunizieren. Mit Volldampf geht es hier um das Thema „digitaler Wandel“, das viele Marketingmenschen und Werber bis heute verunsichert: Kerstin zeigt auf, wie die digitale Transformation die Interaktion zwischen Unternehmen und den verschiedenen Zielgruppen verändert hat. Und auch die tief greifenden Auswirkungen auf den gesamten  (mehr …)

Im Interview – Annette Schwindt

„Authentizität ja, aber bitte mit Empathie.“

Annette SchwindtAnnette Schwindt kenne ich – Überraschung ;o)) – aus Facebook. Schon vor vielen Jahren fiel sie mir dort auf, weil sie dort sehr geduldig und detailreich Fragen zu den Funktionen des Sozialen Netzwerks beantwortete.  Ihr Blog lese ich bis heute gerne und lerne auch immer wieder etwas neues dazu! Mittlerweile bin ich Teil von Annettes Netzwerk, wir telefonieren und chatten öfter mal und geben uns gegenseitig Tipps in Sachen Text, Websites und Social Media – und eines Tages treffen wir uns bestimmt auch mal persönlich *g*.


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echtsein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

AS: Ein Kunde hat mich mal gefragt: „Wie verkaufe ich mich authentisch?“ Dass da schon ein Denkfehler in der Ausgangsfrage steckt, hat er zuerst nicht verstanden… 😉
Ich selbst kann gar nicht anders als echt und direkt. Umgekehrt brauche ich es auch klar und auf den Punkt. Wenn jemand herumschwurbelt,  kann ich das für mich nicht übersetzen. Wer mit mir zusammen arbeiten will, muss damit können, weiß dafür aber auch immer, woran er/sie ist. Beratersprech oder Schubladenlösungen gibt es bei mir nicht. Ich will  (mehr …)

Liebster Award

„Liebster Award“: 11 Fragen an Blogger – und ich bin dabei ;-))

Liebster AwardFür den „Liebster Award“ wurde ich in den letzten Wochen gleich zwei mal nominiert: von der Emotionsberaterin Ulrike Zecher sowie von der Journalistin  und Kommunikationsberaterin Annette Schwindt. Beide haben mir jeweils 11 Fragen gestellt – doch der Liebster Award besteht ja eigentlich nur aus 11 Fragen! Also habe ich die Fragen der beiden gemischt und mir meine 11 Fragen selbst zusammengestellt – die Entscheidung war ganz schön schwierig ;o))

 1. Wann hast Du angefangen zu bloggen und wie lautete damals Dein Plan dafür?
Vor fast auf den Tag genau 4 Jahren habe ich mein Blog, die Textschneiderei, gestartet. Ehrlich gesagt hatte ich damals nicht wirklich einen Plan – aber ganz viel Lust auf ein Blog! Und so startete ich gut gelaunt und habe zu Beginn fast ausschließlich Content-Curation betrieben – das heißt, ich habe spannende Links geteilt und kommentiert. Erst vor ca. 2,5 Jahren habe ich dann erste, komplett eigene Artikel geschrieben. Fast immer dreht es sich in diesen Artikeln um einen Job: Ich erkläre zum Beispiel Social Media oder zeige meinen Lesern, wie sie selbst gut lesbare Texte schreiben können. Außerdem beschäftige ich mich mit dem Thema „Authentizität und Unternehmertum“ – hier interviewe ich zum Beispiel jeden Monat eine Unternehmerin oder einen Unternehmer, die oder der mir besonders aufgefallen ist in der Außenpräsentation.

2. Hat der Plan funktioniert, oder hast Du Dein Konzept mit der Zeit geändert? Warum?
Gibt es Pläne, die von A bis Z reibungslos und ohne Anpassungen funktionieren? ;o)) Als ich mit der Bloggerei startete  (mehr …)

Im Interview – Maren Martschenko

„Seid stur und eigenwillig!“

Maren_KuhbildMaren ist wieder eine Interviewpartnerin in dieser Reihe, die ich nicht persönlich kenne – komisch eigentlich. Wir begegnen uns schon seit längerer Zeit beinahe täglich im Internet, denn wir engagieren uns beide für die Digital Media Women, einem Branchennetzwerk, das Frauen sichtbarer machen möchte.

Das erste, was mir an Maren aufgefallen ist, ist ihr unglaublich tolles Lächeln: Sie strahlt auf allen Fotos über das gesamte Gesicht und wirkt sehr sympathisch. Das zweite, was mir aufgefallen ist, ist ihr Gesamtauftritt im Internet: Ihr Unternehmen Zehnbar und die von ihr entwickelte Expressostrategie haben sofort meine Aufmerksamkeit erregt – denn sie hat hier einen ganz eigenen Stil entwickelt in ihrer Arbeit mit Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen. Ich mag das ja bekanntlich sehr ;o)) Ich wünsche Ihnen viel informatives Lesevergnügen mit diesem spannenden Interview:


CG: Authentizität wird gerade zu einem Modebegriff – immer mehr Unternehmen schreiben sich Echt sein auf die Fahnen. Welche Bedeutung hat Authentizität für dich und deine Arbeit?

MM: Sie ist einer der wichtigsten Werte bei meiner Arbeit als Markenberaterin. Echtheit ist allerdings nichts, was man sich auf eine Fahne schreiben kann. Authentizität muss erlebt werden. Nur wer in unterschiedlichen Kontexten ähnlich erlebt wird, erzeugt ein stimmiges Bild. Diese Konsistenz ist einer der wichtigsten Faktoren, um Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufzubauen. Letztere halte ich für eine der wichtigsten Währungen im Business. Das gilt für  (mehr …)

Die Hürden der Kommunikation

11 Dinge, die Sie Texterinnen und Textern besser nicht sagen sollten.

RaketeVorab: Ich liebe meinen Job, denn er ist der beste der Welt. Und ich liebe meine Kunden, denn sie sind die besten Kunden der Welt. Doch in 12 Jahren freiberuflichem Texterinnen-Dasein hatte ich auch einige Begegnungen der dritten Art – und ich bekomme hin und wieder auch noch Anfragen, bei denen ich zusammenzucke. Oder sogar in die Tischkante beiße, weil ich nicht explodieren möchte wie eine Rakete. Oder laut anfange zu lachen ;o)) In diesem Blogbeitrag habe ich ein paar kommunikative „Highlights“ für Sie zusammengefasst:

1. Ich würde das ja selbst schreiben, aber ich habe gerade keine Zeit.

Eine Formulierung, die ich ausschließlich bei Kolleginnen und Kollegen gelten lasse – denn die haben das gelernt, genau wie ich. Wenn Sie Anwalt, KFZ-Meisterin oder Coach sind, verstehen Sie sich bestimmt exzellent auf Ihre Spezialisierung oder Ihr Handwerk. Aber texten können Sie nicht so gut – genau, wie ich kein Auto repariere, keine Klageschrift verfasse und  (mehr …)

Langweilige Werbung in Social Media

Facebook-Werbung ist doof, die bringt nix.

Langweilig im Bett„Unsere Brötchen sind so super, weil wir so super sind!“ „Wir haben eine echt coole Software entwickelt, schaut her!“ „Klick mich, ich bin die Beste!“ Diese oder ähnliche Werbebotschaften bekommen wir alle Tag für Tag vorgesetzt – und zwar ganz gleich, ob wir Radio hören, Fernsehen gucken, eine Zeitschrift lesen oder im Internet surfen. Überall kreischen uns platte, inhaltslose Botschaften entgegen, die uns in schrillen Farben und Tönen dazu auffordern, jetzt sofort dieses und jenes zu klicken, anzusehen oder gleich zu kaufen.

Ganz ehrlich: Ich bin zwar selbst  (mehr …)