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Die Textschneiderei - das Blog.

Die Textschneiderei - von der Stange gibt's hier nichts.

Hier bloggt die Texterin Christa Goede über ihre Lieblingsthemen Text, Websites, Social Media und authentische Kommunikation. Humorig, meinungsstark und sehr persönlich.

Geistesblitze und Ideen

Kreativität – 9 Tipps für mehr Ideen und Geistesblitze.

Das Ideenlos-Monster hat mich fest im GriffDer Monitor blendet mich, reinweiß und strahlend. Unter meinem Schreibtisch brummt die Safetyline vor sich hin, gemütlich und stetig. Und ich sitze hier auf meinem Bürostuhl und raufe mir die Haare, ideenlos und schon fast verzweifelt. Kennst du das? Ich bin mir sicher, dass die allerallermeisten nun nicken 😉

Als Texterin und Konzeptionerin lebe ich von meinen Ideen – ich sollte also nicht zu lange unter Ideenlosigkeit leiden. In meinen nun fast 20 Jahren kreativem Arbeitsleben (örks, so lange mache ich schon Werbung? Wow ….) habe ich mir so einige Strategien zurechtgelegt, mit denen ich das Ideenlos-Monster bekämpfe, in dessen Würgegriff ich mich manchmal befinde. Manche davon sind pragmatisch, manche sind schräg, andere muten vermutlich geradezu absurd an. Das macht aber nichts, Hauptsache, am Ende des Tages ist die Idee da!

Bei mir gibt es drei verschiedene Eskalationsstufen der Ideenlosigkeit, für die ich jeweils drei Gegenmaßnahmen aufgeschrieben habe:

Erste Eskalationsstufe – das intensivere Brainstorming

Genau hingucken – und die Fantasie laufen lassen
Mein Schreibtisch sieht – öhöm – kreativ aus 😉 Um auf eine Idee zu kommen, lasse ich gerne meinen Blick über die Weiten des Schreibtisches schweifen: Was haben Locher und Nagelfeile gemeinsam? Sie sind beide schwarz, ich nutze sie beide mit den Händen. Wenn die beiden Beinchen hätten – wer würde ein Rennen gewinnen? Die Nagelfeile, weil sie so leicht ist? Oder doch eher der kräftige  (mehr …)

aktiv gegen Hass

5 Initiativen gegen Hass und Fakenachrichten, die wir alle unterstützen sollten.

startknopf
Das Internet und die Sozialen Netzwerke quellen über vor Hass – meiner Meinung nach befinden wir uns gerade in einer brandgefährlichen Kommunikations-Abwärtsspirale, wie es sie bisher noch nie gab: In den Sozialen Netzwerken und in Blogs wird gedisst, was das Zeug hält, auf allerübelste Art gedroht und eingeschüchtert und unterhalb aller Schuhsohlen „argumentiert“.

Glücklicherweise gibt es aber auch eine andere Seite: Derzeit organisieren sich auf ganz verschiedenen Ebenen Menschen, die einen Gegenpol zum Hass bilden möchten, Hoaxes aufdecken und zu einem inhaltlich orientierten Diskussionsstil zurückkehren wollen. In diesem Blogbeitrag stelle ich einige dieser Initiativen vor:
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#ichbinhier – Deeskalation und konstruktives Mitmischen

Medium: Facebook, geschlossene Gruppe

Zielgruppe: alle, die sich engagieren möchten gegen den Hass

Selbstverständnis: „#ichbinhier ist eine  (mehr …)

Hatespeech und Fakenachrichten

Social Media – was ist nur mit uns Menschen kaputt?

Funke an DynamitVorab: Für mich war das wieder mal eine grauenhafte Woche in Social Media. Ich merke, wie es mich immer mehr anstrengt, gegen die Hater anzureden. Wie ich selbst immer aggressiver werde, weil mich diese geballte Aggressivität der Hater offensichtlich ansteckt. Wie ich immer öfter überlege, einfach den Stecker zu ziehen und dieses Internet, das ich seit mehr als 20 Jahren so sehr liebe, zu verlassen …

Nein, natürlich werde ich das nicht tun. Und das „reale Leben“ da draußen ist ja auch nicht immer ein Ponyhof mit Liebe und Frieden und so. Aber was mir – verdammt noch mal – an Social Media derzeit total auf die Nerven geht, fasse ich mal in ein paar Punkten zusammen. Und weil ich nicht nur meckern will, hänge ich noch ein paar erste Ideen zur Lösung dran:

FAKEPROFILE – pöbeln aus dem Dunkeln

Hey, Leute, wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Warum auch, wir leben schließlich in einer Demokratie. Aber wenn wir miteinander reden, dann reden wir auf Augenhöhe! Oder würdest du dich im Wald mit jemandem unterhalten, der dich anspricht, während er unsichtbar hinter  (mehr …)

Richtig googeln

Google – Tipps und Tricks

Lupe RotNa? Heute schon gegoogelt? Bestimmt! Für die meisten Menschen ist Google ein täglicher Begleiter: Wir interessieren uns für Personen oder Unternehmen, recherchieren Hintergründe oder suchen das tolle Kuchenrezept, das unbedingt nachgebacken werden wollte. Meist geben wir dafür unseren Suchbegriff in das Suchfenster ein und geben uns mit den Suchergebnissen, die auf der ersten Seite stehen, zufrieden. Aber Google hat noch viel mehr drauf:

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In der Zeile unter dem Eingabefeld kannst du die Suchergebnisse nach verschiedenen  (mehr …)

Texten fürs Web

Webtexte schreiben ist Beziehungsarbeit!

Beziehung

Gute Webseiten-Texte sind das Mittel, mit dem du deine Kunden und Interessenten im Internet erreichst – und damit viel mehr als Futter für die Suchmaschinen. Doch in vielen Fällen funktionieren Webseiten leider immer noch so: „Klick, die Website öffnet sich. Mein Auge wandert über die Seite, erfasst Bilder, Layout und erste Textfragmente. An einigen Stellen bleibe ich hängen, andere hingegen überfliege ich nur. Gewünschte Information ratzfatz gefunden? Nein. Klick, die nächste Seite öffnet sich. Mein Auge wandert über  …. usw.“ Kennst du das das? Ganz bestimmt, denn nach dieser Systematik erfassen wir alle Inhalte, während wir surfen. Schließlich ist das Internet unser schnellstes Informationsmedium, wir wollen möglichst fix zu den gewünschten Inhalten kommen. Finden wir sie nicht auf Anhieb, surfen wir weiter.

Dieses sprunghafte, ja geradezu untreue Verhalten solltest du unbedingt  (mehr …)

Rezension Jochen Mai

Rezension und Verlosung: „… Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt.“

entscheidungen-ja-neinGrmpf, Entscheidungen. Wir alle fällen jeden Tag sehr, sehr viele davon – zum Beispiel vollkommen automatisch ablaufende wie die, welche Socke wir morgens zu erst anziehen. Na? Weißt du aus dem Stand heraus, welche Socke du zuerst anziehst? Ich wusste es nicht, ich musste erst drauf achten – ich bin Rechte-Socke-zuerst-Anzieherin 😉 Und dann gibt es noch die vielen bewussten Entscheidungen zum Beispiel bei der Wahl des Mittagessens bis hin zu wirklich wichtigen unternehmerischen Entscheidungen, zum Beispiel über Investitionen. Himmel, ist das anstrengend mit diesen Entscheidungen!

Doch warum entscheiden wir manchmal an einem Tag anders als am nächsten? Warum entscheiden Männer und Frauen beim Kaufen anders? Und was hat das alles mit der kognitiven Dissonanz zu tun? Diesen spannenden Fragen geht Jochen Mai, Betreiber des Job- und Karriereportals Karrierebibel, in seinem neuen Sachbuch „Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam“* nach: In 18 Kapiteln beleuchtet er detailreich, wie wir zum  (mehr …)

Hate speech – es kann jeden treffen

Hassreden im Internet: Was wir alle dagegen tun können.

hatespeech-counterspeechDer Ton im Internet und in den Sozialen Netzwerken wird von Tag zu Tag rauer – es gibt immer mehr persönliche Angriffe, Beleidigungen und übergriffige Formulierungen. Manche Menschen haben in Social Media scheinbar den letzten Rest Anstand verloren und andere Menschen aus ganz verschiedenen Gründen zum sprichwörtlichen Abschuss freigegeben. Gleichzeitig kommen die Sozialen Netzwerke ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht nach und löschen Hassbeiträge weder konsequent noch nach einem klar erkennbaren Muster – die ominösen Gemeinschaftsstandards von Facebook sind ein Musterbeispiel für dieses verantwortungslose Verhalten. Dazu kommt, dass sich die deutschen Strafverfolgungsbehörden nach wie vor schwer damit tun, schnell gegen Hassredner vorzugehen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zwischen Anzeige und Verurteilung 1,5 Jahre vergehen können – wenn überhaupt etwas passiert.

Darüber hinaus reicht es nicht, auf Polizei und Staatsanwaltschaft zu  (mehr …)

7 Tipps für gute Texte

Unperfekt anfangen, laut schreiben, Augenanker werfen – so schreibst du gute Texte fürs Internet.

Eine KuhDa blinkt er, der Cursor auf dem Bildschirm. Regelmäßig wie ein pochendes Herz – unnachgiebig auffordernd, fast schon aggressiv. Dazu kommt noch dein Wunsch, einen wirklich guten Text zu schreiben – einen, der rockt, der gerne gelesen wird, der oft geteilt wird und zur Interaktion anregt. Wow, so viel Dinge auf einmal! Und schwupps ist sie da, die blöde Kuh namens Schreibblockade. Die erwischt uns alle mal – ganz gleich, ob wir einen Werbetext für die neue Website oder einen spannenden Blogbeitrag schreiben wollen.

Damit dir diese schlimme Leere im Hirn nicht passiert, habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen du gute Texte schreibst:

1. Fang einfach an.

Ein reines, weißes Blatt Papier, der leuchtend weiße, leere Bildschirm, oh no! Bevor du Angst bekommst, fang einfach an: Schreib ein paar Worte auf, erste Ideen, erste Textfragmente. Denn wir alle haben immer schon die ersten Gedanken zum Textthema im Kopf. Auf einem Blatt Papier kannst du  (mehr …)

5 Gründe, warum ich Facebook nicht mehr sooo mag

Facebook, wir müssen reden!

Ein wütender StierHey, blauer Riese, du bist eigentlich mein Lieblings-Netzwerk, denn in dir kommuniziere ich andauernd und habe meinen Arbeitsplatz und meine Spielwiese vereint. Bis vor ein paar Monaten führten wir eine nicht ganz unkomplizierte, aber doch weitgehend harmonische Beziehung: Ich poste als Privatperson viele Inhalte, pflege Fanpages für meine Kunden, beteilige mich in verschiedenen Gruppen und organisiere auch den größten Teil meines sonstigen Soziallebens über dich, in dem ich mich zum Beispiel mit Freunden via Messenger verabrede.

Doch jetzt haben wir ernsthafte Beziehungsprobleme, SCHATZ! Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Dein mangelhafter Einsatz gegen Hate-Speech und „besorgte Wutbürger“

Kein Verstoß gegen die GemeinschaftsstandardsFacebook, du bist das größte Soziale Netzwerk der Welt mit 1,6 MILLIARDEN Mitgliedern – das sei dir auch gegönnt! Aber selbst wenn du viele Nummern kleiner wärst, hättest du trotzdem auch eine gesellschaftliche Verantwortung: Denn du bist ein Platz, an dem sich Menschen treffen, miteinander diskutieren und sich oft auch streiten. In den letzten Monaten bist du zumindest in Deutschland von selbst ernannten „Rettern des europäischen Abendlandes“ gekapert worden, die dich mit Hasskommentaren und Morddrohungen überschwemmen. Oder dich mit irren Wahnvorstellungen vom „Austausch der Rassen in Deutschland“ oder „der millionenfachen Vergewaltigung deutscher Frauen durch Flüchtlinge“ überfluten.

Und was machst du, Facebook? Du bietest zwar die  (mehr …)

BarCamps – wer geht hin

BarCamp-Typen – Vorurteile, Klischees und andere Schubladen.

Ich liebe BarCamps: kleine, große, mittlere, welche mit engem Themenbezug genau so wie welche mit weitem. Chaotische und straff organisierte. Welche in der Nähe oder auch mal eins ganz weit weg. Denn in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit haben BarCamps eins gemeinsam: Ich kann dort unglaublich viel lernen! Neue Technologien, neue Sicht- oder Denkweisen, Spannendes oder Informatives, Lustiges genau wie Trauriges. Ich kann mich dort austauschen, diskutieren, auf hohem Niveau streiten und mir sogar manchmal einfach nur meine Meinung bestätigen lassen 😉 .

Das liegt daran, dass auf BarCamps kunterbunte Mischungen von Menschen zusammenkommen, um gemeinsam dieses Event mit Inhalten zu füllen. Wusstet ihr, dass das beim Orgateam oft ganz genau so ist? Da arbeiten auch ganz verschiedene Menschen zusammen, die aber eins eint: Die Lust auf BarCamps. Das weiß ich ganz genau, denn ich bin seit Jahren beim Orgateam des BarCamps RheinMain mit dabei.

In diesem Blogbeitrag habe ich einige Typen, die viele von uns schon mal auf einem BarCamp getroffen haben, näher beschrieben – natürlich absolut wahr und 100 % richtig und überhaupt nicht übertrieben. Wenn du noch nie auf einem BarCamp warst, weißt du nach dieser Lektüre, was dich erwartet. Und wenn du regelmäßig BarCamps besuchst, hast du vielleicht das eine oder andere Gesicht vor Augen ;o))

PS.: Ein riesiges Danke schön geht an meine Facebook-Freunde, die mich beim Brainstormen zu diesem Thema tatkräftig und liebevoll unterstützt haben. Ohne eure tollen Ideen und Vorschläge wäre der Beitrag nicht mal halb so lang geworden. Küsschen!

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Der BarCamp-Reisende

Der BarCamp-Reisende ist in 95 % aller Fälle männlich und zu 100 % auf Twitter aktiv. Dort kündigt er schon Wochen vor den jeweiligen Events an, dass er dort erscheinen wird. Außerdem gibt er dem Orgateam reichlich Tipps, was in diesem Jahr besser laufen sollte als im letzten. Ganz besonders divenhafte Exemplare drohen auf Twitter auch schon mal gerne damit, dass dieses BarCamp die letzte Chance bekommt – sollte das Essen/der Kaffeeautomat/  (mehr …)