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Die Textschneiderei - das Blog.

Die Textschneiderei - von der Stange gibt's hier nichts.

Hier blogge ich über meine Lieblingsthemen Text, Websites, Social Media und authentische Kommunikation. Humorig, meinungsstark und sehr persönlich. Und deswegen seit 2016 auch in DU.

Gute Vorsätze

Meine 7 Vorsätze für 2018 – denn alles wird gut!

Die fleißige ArbeitsbieneZugegeben, Homeoffice-Arbeitsbienen wie ich haben öfter mal einen Hang zum Verlottern. Denn unseren Auftraggebern ist es meist total egal, ob auf unserem T-Shirt der Eifleck vom Frühstück leuchtet. Oder ob wir im Lauf der selbstständigen Jahre am Heim-Arbeitsplatz ein Faible für bequeme Jogginghosen in allen Farben und Formen entwickelt haben … mir selbst fällt das oft erst auf, wenn der Postbote sich um 11 Uhr bei mir entschuldigt, weil er denkt, er hätte mich mit seinem Klingeln geweckt. Dabei hockte ich schon seit 7 Uhr am Schreibtisch und habe an einer kniffeligen Website-Konzeption gewerkelt! Blöd, dass ich deswegen nicht mal Zeit zum Haare bürsten hatte, sondern am späten Vormittag zwar in anständigen Klamotten aber immer noch mit einer stylischen Out-of-Bed-Frisur am Schreibtisch saß … 😉 . Doch damit hat es ab 1.1.2018 ein Ende!

Weil ja das Jahresende die ideale Zeit ist für gute Vorsätze fürs kommende Jahr, schreibe ich jetzt endlich mal alles auf, was ich mir für 2018 fest vornehme.


1. Wider der die* Klamotten-Verlotterung!

2018 wird das Jahr der Jeans am Arbeitsplatz: Ich werde nicht mehr hauptsächlich in bequemer Jogginghose und Schlabbershirt arbeiten, sondern mich morgen so anziehen, als würde ich auf andere Kolleginnen und Kollegen treffen. Und ich werde jeden Morgen eine Haarbürste benutzen, ich schwöre! Der Postbote wird es mir danken, da bin ich mir sicher.

* Merci an Heike Rost, die mich darauf aufmerksam machte, dass nach wider immer ein Akkusativ folgt.
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„Website nicht gefunden“

5 Krankheiten, an denen viele Websites leiden.

Krank im BettManchmal gleicht das Internet einer riesengroßen Krankenstation! Es gibt zwar unfassbar viele Websites, Shops, Foren, Netzwerke und News-Plattformen in unterschiedlichen Größen und Qualitäten. Aber gerade Websites von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind oft an der „Nichtfindbaritis“ oder der „Bringtnix-Störung“ in verschiedenen Ausprägungen erkrankt.

Die Symptome dieser besonders schweren Webkrankheit können zum Beispiel sein:

  • Die Homepage erscheint in den Suchergebnissen bei Google nicht.
  • Es ruft niemand an, keiner schreibt eine Mail.

Wir Unternehmerinnen und Unternehmer sind aber in vielen Fällen darauf angewiesen, gut über das Internet gefunden zu werden. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um einen  (mehr …)

Klare Sprache

Für verständliche Inhalte – gegen Kunstwörter, Phrasen und Umdeutungen.

SprachblasenKennst du solche Sätze? „Nach dem Killerdeck bin ich total pre-sold!“, „Sorry, hab‘ nur High-Priority-Actionables auf dem Screen. Für den Rest bin ich zu thight getaktet.“ oder „Diese Quick Wins verstellen uns den Blick auf das Big Picture.? Diese drei Beispiele für denglischen Beratersprech habe ich auf der gleichnamigen Website www.beratersprech.de gefunden – und ich bin mir sicher, dass dir ähnliche Sätze in deinem Arbeitsleben auch schon über den Weg gelaufen sind.

Oder geht es dir sogar wie mir und du erwischt dich selbst dabei, wie du selbst unverständliche Sätze formulierst? Ein paar Klassiker aus meinem Repertoire: „Die Tonalität sollte High-Class sein.„, „Wurden die Broken Links schon gefixt?“ oder „Natürlich sollte das Theme responsive sein!“. Ist das nicht furchtbar? Denn ich sage solche Sätze unter Umständen sogar meinen Kunden, die nicht unbedingt versiert in meinem Branchen-Blabla sind. Glücklicherweise fällt es mir aber in den allermeisten Fällen selbst auf und ich übersetze die Inhalte dann umgehend:

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Satzzeichen

Punkt, Komma, Strich – Satzzeichen retten nicht nur Leben, sondern auch Texte!

verschiedene WerkzeugeDen Unterschied zwischen „Wir essen Opa!“ und „Wir essen, Opa!“ kennt ja inzwischen jeder Mensch, es gab schließlich genug Memes in Social Media zur Kommasetzung. Denn nicht erst seit „Content-Marketing“ total hip ist, werden wir von Inhalten geradezu überrollt. Hier ein Text, da ein Beitrag, dort ein Posting – und wir mittendrin … manchmal ziemlich überfordert mit der Auswahl des Lesestoffs. Oder verloren in den abgründigen Welten der Prokrastination. 😉

Und dann landet man auf Texten wie diesem*:
„ich wollte euch nur fix erzählen dass ich da eine ganz edgy sache gemacht habe ich habe nämlich einen blogbeitrag geschrieben der mir ganz fix aus der feder geflossen ist das ergebnis lest ihr gerade. also ich hab mich hingesetzt und diesen beitrag geschrieben und es ging ganz schnell!!! aber das ist ja auch kein problem schließlich blogge ich ja schon seit vielen jahren und habe ganz viel erfahrung darin wie das geht. und deswegen weiß ich ganz genau wie das geht und habe euch hier einige tipps zusammenschrieben damit ihr auch alle ganz erfolgreiche blogger werdet!!!!!! das geht total easy echt.“

Oder so einem*:
„Das Spaltmaß der Zwischenräume zwischen den einzelnen Bauteilen darf auf keinen Fall mehr als 2 mm betragen aus Gründen der Qualitätssicherung die in diesen Fällen sehr genau ist und das zu recht, denn hier müssen internationale Standards gesichert werden, die für unser Unternehmen selbstverständlich im Fokus stehen und immer beachtet werden damit wir unserem guten Ruf gerecht werden und auch international Erfolg haben.“ 

Und? Hattest du Spaß beim Lesen? Ich kriege jedenfalls fast Krämpfe in meinen Hirnwindungen, wenn ich solche Texte lesen soll. Denn Geschreibsel ohne Satzzeichen wie Punkt, Komma, Doppelpunkte oder Gedankenstriche lässt sich weder  (mehr …)

Wissen teilen

Was ein Blog, ein Schreiner und eine Texterin miteinander zu tun haben. Oder: Keine Angst vorm Wissen teilen!

HobelGanz gleich, ob in Workshops, Vorträgen oder Beratungsgesprächen – eine große Sorge bekomme ich von meinen Auftraggebenden immer wieder zu hören, wenn es um Strategie und Konzeption eines Blogs sowie verschiedener Socia-Media-Kanäle geht: „Aber … aber wir können doch nicht unser gesamtes Wissen teilen! Das ist doch unsere Geschäftsgrundlage!“ Meine Antwort: „Doch. Denn wenn mir ein Schreiner einen Hobel nebst Gebrauchsanweisung in die Hand drückt, bin ich trotzdem nicht in der Lage, mir einen Massivholz-Kleiderschrank zu bauen! Ich habe zwar vom Schreiner neben dem Know-how auch noch das benötigte Werkzeug bekommen – aber ich habe überhaupt keine Erfahrung in der Holzverarbeitung. Wie soll das also gehen?“

Klar, ich kann mir das Schreinern drauf schaffen, viele Stunden investieren, viel Holz und einige Hobel kaputthobeln – genau wie du. Vermutlich wären wir dann tatsächlich irgendwann in der Lage, einen Kleiderschrank zu bauen. Doch könnten wir dieses Werk dann auch an einen Kunden verkaufen? Ich bin mir sicher, dass das nicht funktionieren wird 😉 . Wir müssten also nach diesem Erstlingswerk noch sehr viele Schränke bauen und Erfahrungen sammeln, bis wir in der Lage wären, ein konkurrenzfähiges Produkt herzustellen … logisch, gelle?

Know-how und Do-how

Genau so funktioniert das, wenn Freiberufler oder Unternehmerinnen Wissen teilen: Wenn ich darüber schreibe, wie ein guter Webtext aufbereitet sein muss heißt das noch lange nicht, dass von nun an jeder meiner Leserinnen und Leser gute  (mehr …)

Checkliste Website-Relaunch

Website-Relaunch: Wann brauchst du eine neue Webseite?

Eine ListeJa, ich weiß – so eine neue Website kann ganz schön teuer werden. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Investition in eine neue Website eine, die gut überlegt und geplant werden muss. Und auch bei Gründenden oder Start-ups sitzt das Geld meist nicht sonderlich locker. Dabei ist es heute eigentlich zwingend notwendig, dass sich ein Unternehmen klar im Internet sichtbar macht und sein Angebot übersichtlich präsentiert!

Aber mal ehrlich: Wie viele Websites gibt es noch da draußen, die regelmäßig deinen Blutdruck steigen lassen, weil du keine Telefonnummer findest? Oder weil dir nach drei Klicks auf verschiedene Unterseiten immer noch nicht klar ist, was diese Firma überhaupt anbietet und wie du vom Angebot profitieren kannst? Mir schwillt da regelmäßig der Kamm … und KLICK, weg ist die Seite und ich surfe weiter. Du machst das mit Sicherheit ganz genau so. Doch bist du sicher, dass deine eigene Website nicht vielleicht auch einen Relaunch nötig hätte? Einen ersten Eindruck über den Zustand deiner Website kann dir dieser kleine Fragenkatalog* vermitteln. Zur Systematik:

  • Wenn du alle Fragen mit JA beantworten kannst, ist alles prima, denn deine Website entspricht noch den heutigen Standards.
  • Solltest du auch nur eine Frage mit NEIN beantworten müssen, solltest du schnell den Relaunch in Angriff nehmen.

1. Passt sich deine Website automatisch an die verschiedenen Bildschirmgrößen an?

Wir alle surfen nicht mehr nur über den PC, sondern auch über das Smartphone oder das Tablet – Hoch- wie Querformat. Deshalb ist es heute zwingend notwendig, dass deine Website responsive ist, das heißt, dass sie sich automatisch an die verschiedenen Bildschirmgrößen anpasst (Bildgrößen, Textaufteilung oder Darstellung der Navigation.

Grüner Haken - alles okayJA – alles prima ;o)

Rotes AndreaskreuzNEIN – Du solltest schnell einen Relaunch angehen, denn viele deiner Websitebesucher können auf deiner Seite  (mehr …)

Blogparade: Was ist für Dich Erfolg in Deinem Business?

„Erfolg ist alles, was mir Spaß macht.“

Hüpfend vor FreudeMartina Troyer von netzgewandt postete im August einen Beitrag auf Facebook, in dem es um das Evergreen-Thema „Erfolg“ ging. Aufhänger war ein Webinar, das sie besucht hatte: Dort wurde ihr Erfolg prophezeit, was ja erst mal ganz toll ist. Der Haken war, dass dieses Erfolgsversprechen direkt mit der Buchung eines kostenpflichtigen Kurses verbunden wurde – pfuibah. In der anschließenden Diskussion ging es auch darum, was „Erfolg“ eigentlich ist, denn schon die Definition von „Erfolg“ unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Und schwupps, diese Blogparade war geboren! Und weil auch mich das Thema immer wieder umtreibt, mache ich gerne mit. Hier meine Antworten:

Welches Business bewegt dich? Was machst Du?

Mein Name ist Christa Goede, ich bin Texterin, Konzeptionerin und Social Media-Managerin. Für kleine und mittelständische Kunden konzeptioniere ich Websites, schreibe die Texte und berate meine Kunden intensiv in Sachen digitaler Kommunikation. Ich bin seit 14 Jahren selbstständig und antworte auf die Frage nach meinem Job gerne mit: „Ich arbeite nicht, ich habe den ganzen Tag Spaß!“  😉

Was macht für Dich Erfolg aus? Wie definierst Du „erfolgreich sein“?

Arbeit bestimmt unser aller Leben, wir alle verbringen sehr viel Lebenszeit mit der Arbeit – warum sollte ich also in dieser Zeit etwas tun, das mich unglücklich macht? Da mich Spaß haben glücklich macht, definiere ich Erfolg als alles, was mir Spaß macht 😉 . Denn wer hat noch mal gesagt, dass man für Arbeit leiden muss? Niemand? Warum denken das dann so viele Menschen immer noch? Das muss ich nicht verstehen ….

Doch es gibt noch ein paar Punkte mehr, die Erfolg für mich rund machen – ein paar davon schreibe ich hier mal auf:  (mehr …)

Digitale Diskussionen

5 Thesen, warum wir in Social Media nicht miteinander reden können.

Zwei Samurais belauern sichIch bin ein großer Fan von Social Media und überhaupt diesem Dings, das Internet heißt. Denn nie war es so einfach, Informationen zu suchen, zu bekommen und zu teilen. Und noch nie war es so einfach, sich global zu vernetzen, Unterstützung für ein Projekt zu finden oder Menschen für bestimmte Themen zu begeistern. Doch je intensiver ich mich mit der digitalen Entwicklung auseinandersetze, um so mehr merke ich, dass wir dort eins nicht können: miteinander reden.

Ganz gleich, ob in der Familien-WhatsApp-Gruppe, in der Facebook-Gruppe zum Thema Hatespeech oder auf den verschiedenen Fanpages der großen Tageszeitungen, auf denen tagtäglich Wutbürger ihren Hass auskotzen – nur selten finden dort tiefe, ernsthafte Diskussionen statt, die vielleicht nicht unbedingt zu einem gemeinsamen Konsens finden, aber aus dem Menschen trotzdem zufrieden, mit mehr Wissen und vor allem unbeschädigt hervor kommen. Vielmehr empfinde ich es so, dass für viele Menschen Social Media eine Art Arena ist, in der es nur darum geht, den Gegner möglichst umfänglich platt zu machen. Und das auch gerne mit ekelhaften Methoden wie persönlichen Angriffen oder Beleidigungen. Was ein Glück sieht die Bilanz in meinen Face-to-Face-Gesprächen ganz anders aus!

Doch woran könnte das liegen, dass wir in Social Media nicht miteinander reden können? Ich habe mal 5 Thesen aufgeschrieben, die  (mehr …)

Facebook – Seiten merken ohne Like

Extratipp: So speicherst du Fanpages, die du nicht liken willst.

Schild Wichtig - ImportantEs gibt viele gute Gründe, warum Menschen Facebook-Seiten liken, die sie eigentlich nicht mit „Gefällt mir“ markieren wollen: Sie möchten zum Beispiel die Aktivitäten einer politischen Partei  im Auge behalten oder auch die Konkurrenz unauffällig beobachten.

Was viele aber nicht wissen ist, dass dieses einfache „Gefällt mir“, das ja eigentlich ungewollt ist, weitreichende Konsequenzen hat:

  • Sichtbarkeit: Die Menschen aus deiner Freundesliste sehen beim Besuch der Seite, dass du sie gelikt hast – auch, wenn sie selbst diese Seite nicht mit „Gefällt mir“ markiert haben.
  • Reichweite: Jedes Like auf einer Fanpage vergrößert die Reichweite einer solchen Seite – auch, wenn du die Seite gar nicht wirklich magst, sondern sie einfach nur beobachten willst.
  • Werbung: Wenn du die Einstellungen für Werbeanzeigen auf Facebook nicht auf „Nein“ und „Niemand“ gestellt hast, kann die betreffende Seite sogar Anzeigen schalten für deine Freunde, die zeigen, dass du diese Seite gelikt hast.

Hui – das ist krass, gelle? Du machst also unter Umständen ohne dein Wissen Werbung für eine politische Strömung, die du eigentlich gar nicht leiden kannst, bist als „Fan“ einer Gruselseite für deine Freunde sichtbar und vergrößerst auch noch deren potenzielle Leserschaft! Doch glücklicherweise gibt es mehrere Wege, um diese blöden Auswirkungen zu unterbinden:  (mehr …)

Die korrekte Ansprache

Du oder Sie? Oder vielleicht doch Ihr? Das ist hier die Frage ….

Sprachblasen Du oder SieDie eine oder der andere hat es vielleicht bemerkt: Ich sieze die Lesenden auf den Angebotsseiten dieser Website, im Blog hingegen duze ich. Früher habe ich im Blog auch gesiezt und dann gab es noch eine Ihr-Zwischenphase, die 2016 vom Du beendet wurde. Doch glücklich und zufrieden bin ich mit dieser Lösung immer noch nicht. Denn eigentlich stehe ich ziemlich auf Konsistenz in der Kommunikation – derartige Sprünge würde ich nie machen, wenn es zum Beispiel um die Schreibweise eines Firmennamens oder um bestimmte, für die Marke wichtige Formulierungen geht.

Doch es gibt gute Gründe, warum ich mir in diesem Punkt Inkonsequenz erlaube:

Die verschiedenen Trafficquellen

Der Traffic für meine Angebotsseiten kommt zum allergrößten Teil direkt aus  (mehr …)